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Hamburger Büro gewinnt VELUX Architekten-Wettbewerb

AG horizont erreicht den ersten Platz mit der Aufstockung eines im Krieg zerstörten Gebäudes aus der Jahrhundertwende

  • Der Gewinner des diesjährigen VELUX Architektenwettbewerbs ist die AG horizont mit ihrem Projekt „Schnellstraße 26“ aus Hamburg.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH
  • Auf dem zweiten Platz landete der Architekt Matthias R Schmalohr mit dem „Haus F1 in M – White Tipi“ in München.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH
  • Die Berliner Architekten Nalbach + Nalbach Gesellschaft von Architekten mbH überzeugten mit dem „WOHLFÜHLHAUS“.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH

Knapp 40 Prozent der mehr als 23.000 abgegebenen Stimmen der house and more-Leser entfiel auf die „Schnellstraße 26“ der AG Horizont. Für das Projekt komplettierte die AG horizont ein im zweiten Weltkrieg zerstörtes Wohnhaus in Hamburg. Die Architekten Jürgen Hansen, Burkhart Springstubbe und Dietmar Wintschnig verlängerten das vorhandene Treppenhaus bis ins vierte Obergeschoss und erschlossen über dieses drei Maisonettewohnungen mit internen Treppen ins Dachgeschoss. Durch eine Fenster-Planung mit Überkopf- und Schrägverglasung schufen sie hellen, großzügigen Wohnraum mit Atelier-Charakter. Die Gewinner freuen sich über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Zudem erhält das Architekturbüro die Möglichkeit, sich in einer Anzeigenkampagne zu ihrem Projekt in der Fachpresse zu präsentieren. Das mit rund 28 Prozent der Stimmen zweitplatzierte Projekt „Haus F1 in M, White Tipi“ von Matthias R Schmalohr, verwandelte den düsteren, kleinteiligen Dachboden einer denkmalgeschützten Stadtvilla in ein lichtdurchflutetes, offenes Loft. 15 Prozent der Stimmen, und damit den dritten Platz, erzielte das „WOHLFÜHLHAUS“ von Nalbach + Nalbach, eine Wellness-Einrichtung im Seehotel am Neuklostersee in Mecklenburg-Vorpommern.

Der VELUX Architekten-Wettbewerb honoriert seit 2005 Architekten, die sich mit innovativen Entwürfen um die Zukunft des Bauens und Wohnens verdient machen. Besonderer Fokus liegt auf einem kreativen Umgang mit den Themen Licht und Luft. „Den Gewinnern ist nicht nur eine hervorragende Umsetzung des Wettbewerbsthemas gelungen. Sie haben es zudem geschafft, mit dem Wiederaufbau des vierten Ober- sowie des Dachgeschosses einen interessanten Ansatz für die dringend erforderliche Schaffung zusätzlichen Wohnraums in Innenstädten zu liefern“, freut sich Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der VELUX Deutschland GmbH, über die gesellschaftliche Relevanz des Gewinnerprojektes.

Die hochkarätig besetzte Fachjury – unter anderem mit Cordula Rau, Architektin und Journalistin (Die walVerwandtschaften), Prof. Manfred Hegger (Professor für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen an der TU Darmstadt) und Vorjahressieger Zlatko Antolovic von COASToffice architecture – hatte in der ersten Wettbewerbsphase fünf Finalteilnehmer aus 40 Einreichungen bestimmt. Die mehr als zwei Millionen Leser des Bauherrenmagazins house and more stimmten dann über die Sieger des Wettbewerbs ab.

Um auch junge Architekturbüros und junge freischaffende Architekten zu unterstützen, vergab die Jury des VELUX Architekten-Wettbewerbs zum zweiten Mal einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis. Diesen gewannen Herkrath + Bogatzki Architekten + Ingenieure. Sie verwirklichten ein intelligentes Lichtkonzept für eine Kindertagesstätte und versorgten die tiefen Räume über Flachdach-Fenster mit Tageslicht.

Die Gewinner im Überblick

Platz 1: Schnellstraße 26, AG horizont, Hamburg

Mit einem neuen vierten Obergeschoss und einem Dachgeschoss komplettierte die AG horizont das im zweiten Weltkrieg zerstörte Wohnhaus der Jahrhundertwende in Hamburg. Nach dem Krieg war das vierte Geschoss nicht wieder aufgebaut, sondern behelfsmäßig mit einem flach geneigten Dach ausgestattet worden. Die Architekten verlängerten das vorhandene Treppenhaus und erschlossen so drei Maisonettewohnungen mit internen Treppen ins Dachgeschoss. Die Fassade des vierten Obergeschosses wurde als durchlaufendes Fensterband mit dazwischenliegenden Sandwichelementen ausgeführt. Das Mansarddach erhielt vier steilgestellte, schräggeneigte Dachgauben mit Überkopfverglasung aus Dachfenstern.

Platz 2: Haus F1 in M – White Tipi, Matthias R Schmalohr, Bückeburg

Der düstere, kleinteilige Dachboden in einer denkmalgeschützten Stadtvilla in München wurde in ein lichtdurchflutetes, offenes Loft verwandelt: Der Architekt Matthias R Schmalohr stellte sich der Herausforderung und schuf einen großen, gut nutzbaren Raum. Im Rahmen des Umbaus erschloss er das Dachgeschoss über eine alte zweiläufige Treppe, dämmte das Dach und deckte es mit Schiefer ein. Der Dachraum ist wesentlich von den acht Dachfenstern und fünf Gauben geprägt, die Licht unter den fast sechs Meter hohen Dachstuhl bringen.

Platz 3: WOHLFÜHLHAUS, Nalbach + Nalbach Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

70 Quadratmeter zum Wohlfühlen realisierten Nalbach + Nalbach für das Seehotel am Neuklostersee in Mecklenburg-Vorpommern. Das „Wohlfühlhaus“ wurde auf dem bestehenden Untergeschoss eines alten Bungalows gebaut und beherbergt drei Anwendungsräume für Kosmetik und Massagen, Sanitäranlagen und einen Fitnessraum. Ein Dachfenster eröffnet den Gästen in der, mit rund sieben Metern ungewöhnlich hohen, Decke den freien Blick in den Himmel. Fassade und Dach sind mit naturbelassener Lärche verkleidet.

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