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Tageslicht-Spot als zeitgemäße Lösung für natürliches Licht und frische Luft im Dachgeschoss

  • Der Treppenaufgang ins erste Obergeschoss war dunkel und unbehaglich.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler
  • Der Tageslichtspot schafft Abhilfe und bringt eine angenehme Atmosphäre durch natürliche Belichtung.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler
 

Funktionsweise des Tageslicht-Spots

Durch die Scheibe des Tageslicht-Spots gelangt Sonnenlicht in ein reflektierendes Aluminiumrohr und wird in die Etage unter dem Dachboden geleitet. Dort verteilt eine spezielle Streuscheibe das natürliche Licht gleichmäßig im Raum. Mit Hilfe von Verlängerungsrohren lassen sich bei dieser Ausführung Entfernungen zwischen Dach und Zimmerdecke von bis zu maximal sechs Metern überbrücken. Das äußere Einscheiben-Sicherheitsglas ist werkseitig bereits in einen Eindeckrahmen integriert und lässt sich daher unkompliziert einbauen. Mit vier Millimetern Dicke trotzt es zugleich Hagel und sonstigen Wettereinflüssen. Die Reinigung der Außenscheibe ist kein Problem: Diese ist serienmäßig mit einem natürlichen Reinigungseffekt ausgestattet. Der Tageslicht-Spot kann sowohl beim Neubau als auch nachträglich in die Dachkonstruktion eingebaut werden. Die Montage ist vom Dachhandwerker in kurzer Zeit erledigt.

 

Erster Schritt: Der Dachausschnitt

Die Öffnung der Dacheindeckung für den Tageslicht-Spot unterscheidet sich nicht von der für ein Dachfenster. Der Dachhandwerker deckt zunächst die Ziegel im betreffenden Bereich ab und sägt einzelne Traglatten heraus. Der Ausschnitt sollte so gewählt werden, dass kein Sparren oder andere tragende Dachbalken im Weg sind. Sonst müsste ein aufwendiger Wechsel erstellt werden. Sind die Traglatten entfernt, kann der Dachhandwerker mit dem Bau des Hilfsrahmens beginnen. Die lichte Öffnung dieses Rahmens beträgt 48 Zentimeter in der Breite und 46 bis 52 Zentimeter in der Höhe.

In der Regel liegt unter den Dachpfannen eine Unterspann- oder Unterdeckbahn. Dann müsste der Dachhandwerker die Unterspann- oder Unterdeckbahn im Bereich innerhalb des Hilfsrahmens mit einem Messer diagonal aufschneiden. Je ein Stück Folie wird dann auf die Latten des Lattenrahmens gelegt und von oben festgetackert. Der Handwerker schneidet die überstehenden Reste entlang der Außenkante der Lattung ab. Die Ecken werden mit einem Systemklebeband verklebt. Damit sind die vorbereitenden Arbeiten am Dach abgeschlossen. Um anfallende Feuchtigkeit oberhalb des Spots abzuleiten, baut der Dachhandwerker über dem Dachausschnitt aus Folienstreifen eine Folienrinne. Diese kann entstehende Feuchtigkeit unter der Dacheindeckung in das benachbarte Sparrenfeld ableiten.

 

Einsetzen des Eindeckrahmens

Zunächst öffnet der Handwerker die Verpackung des Tageslicht-Spots so, dass die Unterseite nach oben zeigt. Während der Eindeckrahmen des Tageslicht-Spots noch in der Verpackung liegt, kann der Adapterring herausgenommen werden. Dafür drückt der Dachhandwerker den Clip-Verschluss hoch und dreht den Ring heraus. Der Adapterring kann jetzt erst einmal beiseite gelegt werden. Am Rahmen befinden sich zwei Metalllaschen, die als Einbauhilfe im rechten Winkel nach oben gebogen werden. Diese Laschen verhindern später während der Montage das Wegrutschen des Rahmens.

 

Danach kann der Handwerker den Eindeckrahmen aus der Verpackung nehmen, wenden und auf den zuvor hergestellten Hilfsrahmen setzen. Die zuvor umgelegten Laschen halten ihn auf der Traglattung. Zunächst drückt der Dachhandwerker die Aluminiumschürze mit den Händen an das Dachmaterial, um sie an das Profil der Dachpfannen anzupassen. Anschließend wird der Eindeckrahmen wieder hochgenommen. Die Aluminiumschürze muss dann bis zu 45 Grad nach unten gebogen werden. Danach setzt der Dachhandwerker den Eindeckrahmen wieder auf den Hilfsrahmen, so dass die so erzeugte Vorspannung die plissierte Schürze fest an die Dachziegel presst. Jetzt kann der Eindeckrahmen auf den Traglatten fixiert werden. Dazu schraubt der Handwerker bis zu sieben Schrauben in die Ausstanzungen für die Schraublöcher. Beim Eindecken des Daches hat der Dachhandwerker die seitlichen Schaumstoffstreifen des Eindeckrahmens, immer dort wo zwei Ziegel übereinander liegen, mit einem Cuttermesser eingeschnitten. Dies gewährleistet, dass der Schaumstoffkeil unterhalb der Ziegel nicht platt gedrückt wird und sauber an der Unterseite der Pfannen anliegt. Der Schaumstoffstreifen verhindert, dass Schnee oder Schmutz unter den Dachziegeln hindurch in das Dach gelangt.

Oberhalb des Tageslicht-Spots sollte der Abstand des Blendrahmens zur Unterkante Dachziegel 6 bis 15 Zentimeter betragen, für den seitlichen Abstand zur Ziegeldeckung sind 3 bis 5 Zentimeter vorgeschrieben. Die Abstände stellen sicher, dass Regenwasser immer ungehindert abfließen kann. Trotzdem sollten diese Zwischenräume etwa einmal im Jahr von Laub und Schmutz gereinigt werden. Ist das Dach fertig eingedeckt, beginnen die Arbeiten im Innenraum.

 

Arbeiten im Innenraum

Im ersten Schritt löst der Handwerker den Abdeckring vom Diffusor. Dies sollte per Hand mit einer Drehbewegung ausgeführt werden; in keinem Fall mit einem Schraubendreher oder anderen Werkzeugen. Danach entfernt der Handwerker die Streuscheibe. Dafür löst er die vier Hebelbeschläge und nimmt sie aus dem Diffusor.

Anschließend kann der Deckenausschnitt erfolgen. Mit einem Zirkelschlag markiert der Handwerker die vorgesehene Öffnung an der Decke und sägt sie mit einer Stichsäge aus. Der Diffusor wird nun von unten eingesetzt. Mit einem Schraubendreher können jetzt die vier Gewindestangen gedreht werden, damit sich die aufgesteckten Plastikhalterungen auf der Rückseite der Decke festkrallen können. Der Handwerker sollte dabei nicht zum Akku-Schrauber greifen, weil damit zu große Kräfte entstehen.

 

Die Innenseiten des Adapterrings und der beiden mitgelieferten Winkelstücke sind mit einer Schutzfolie beschichtet. Diese zieht der Monteur ab. Danach wird der Adapterring auf das obere Winkelstück gesetzt. Der Handwerker legt anschließend die U-förmige Kunststoffleiste um die Verbindungsstelle und arretiert sie mit einem Kabelbinder. Das vorbereitete Element kann jetzt von innen mit der Rückseite des Eindeckrahmens verbunden werden. Zuvor muss der Dachhandwerker den Eindeckrahmen von innen am Hilfsrahmen arretieren. Dafür dreht er Schrauben durch die vorgefertigten Metallwinkel in die Traglattung. Sitzt der Adapterring korrekt auf dem Eindeckrahmen, ist ein Klicken zu hören, wenn der Bajonettverschluss schließt.

Das untere Winkelstück des Tageslicht-Spots klippst der Monteur in die Befestigungsnut des Diffusors ein. Sitzen beide Winkelstücke fest an ihrem Platz, geht es ans Fluchten. Beide Teile werden so gedreht, dass dazwischen die geraden Verbindungsrohre eingesetzt werden können.

Danach kann der Monteur die Verbindungsrohre zusammensetzen. Wie bei den beiden Winkelstücken muss hier zunächst die Schutzfolie abgezogen werden. Die beiden Aluminiumbleche werden anschließend zu Rohren gebogen und die Laschen in die vorgestanzten Schlitze gesteckt. Damit die beiden Rohre ineinander gesteckt werden können, müssen sie einen unterschiedlichen Durchmesser haben. Deshalb wählt der Monteur bei einem Rohr die äußeren, bei dem anderen die inneren Schlitze. Der Monteur setzt es zwischen den beiden gefluchteten Winkelstücken ein und befestigt alle einzelnen Teile mit den mitgelieferten selbstschneidenden Blechschrauben. Die Elemente sollten dabei mindestens drei Zentimeter überlappen. Für die Verschraubung nutzt der Handwerker die vorgebohrten Löcher.

 

Luftdichtes Verkleben gegen Tauwasser

Ist das Rohr fest mit den Winkelstücken verbunden, müssen alle Nähte mit dem mitgelieferten Alutape luftdicht verklebt werden. Dadurch kann Kondensatbildung innerhalb des Reflexionsrohrs vermieden werden. Zusätzlich verklebt der Monteur mit dem Alutape den Diffusor mit der vorhandenen Dampfsperre der Decke luftdicht. Im letzten Arbeitsschritt löst der Monteur die vier Hebelbeschläge, setzt die Streuscheibe ein und arretiert die Hebelbeschläge. Anschließend wird der Deckenring aufgeklippst und festgedreht – fertig.

 

 

Bildunterschriften

 

Die Öffnung der Dacheindeckung für den Tageslicht-Spot unterscheidet sich nicht von der für ein Dachfenster. Die lichte Öffnung des Rahmens beträgt 48 mal 46-52 Zentimeter.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Der Dachhandwerker setzt den Eindeckrahmen auf den zuvor hergestellten Hilfsrahmen. Die umgelegten Laschen halten ihn auf der Traglattung.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Der Eindeckrahmen liegt auf dem Hilfsrahmen auf.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Oberhalb des Tageslicht-Spots sollte der Abstand des Blendrahmens zur Unterkante Dachziegel 6 bis 15 Zentimeter betragen, für den seitlichen Abstand zur Ziegeldeckung sind 3 bis 5 Zentimeter vorgeschrieben. Das stellt sicher, dass Regenwasser immer ungehindert abfließen kann.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Die seitlichen Schaumstoffstreifen des Eindeckrahmens müssen mit einem Cuttermesser eingeschnitten werden, damit der Schaumstoffkeil sauber an der Unterseite der Pfannen anliegt.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Die Dachpfannen müssen auf dem Schaumstoff aufliegen. Der Schaumstoffstreifen verhindert, dass Schnee oder Schmutz unter den Dachziegeln in das Dach gelangen.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Mit einem Zirkelschlag markierte der Handwerker die vorgesehene Öffnung für den Tageslicht-Spot an der Decke.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Mit der Stichsäge sägt der Handwerker die Öffnung aus.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Die beiden Aluminiumbleche wurden gebogen und die Laschen in die vorgestanzten Schlitze gesteckt – so sind die Reflexionsrohre entstanden. Damit die beiden Rohre ineinander gesteckt werden können, müssen sie einen unterschiedlichen Durchmesser haben. Dafür ist das Blech zweifach geschlitzt.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Die Schutzfolie muss vor dem Zusammensetzen der Elemente entfernt werden.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Mit den mitgelieferten selbstschneidenden Blechschrauben werden die beiden Rohrelemente miteinander verbunden. Dafür sollten sie mindestens drei Zentimeter überlappen.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Alle Nähte werden mit dem mitgelieferten Alutape luftdicht verklebt. Dadurch kann Kondensatbildung innerhalb des Reflexionsrohrs vermieden werden.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Das obere Winkelstück wird von innen mit der Rückseite des Eindeckrahmens verbunden.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Der Monteur setzt die Streuscheibe ein und arretiert die Hebelbeschläge.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

Im letzten Arbeitsschritt wurde der Deckenring aufgeklippst und festgedreht.

Foto: VELUX Deutschland GmbH / Dieter Röseler

 

 

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