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Solar Decathlon Europa 2014: Hier leben und arbeiten Studenten wie Gott in Frankreich

Velux bringt mit Modularem Oberlicht-System natürliches Licht und frische Luft ins Studentenwohnheim „Cubity“ in Versailles

Hamburg, Juli 2014. Auf in den Zehnkampf! Studenten von 23 Hochschulen aus aller Welt sind vom 27. Juni bis 14. Juli 2014 beim europäischen Solar Decathlon im französischen Versailles gegeneinander angetreten und präsentierten ihre Ideen für energieautarke Gebäude. Der weltgrößte Dachfensterhersteller Velux sorgte mit seinem Modularen Oberlicht-System für die nötige kreative und inspirierende Atmosphäre im von der Technischen Universität Darmstadt errichteten Studentenwohnheim vor Ort.

  • 2. Platz und Sonderpreis Innovation AW15: „CUBITY - Energy Plus and Modular Future Student Living“ von Prof. Anett-Maud Joppien und der TU Darmstadt. Eine Grundfläche von 16 mal 16 Mete...

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH
  • 2. Platz und Sonderpreis Innovation AW15: „CUBITY - Energy Plus and Modular Future Student Living“ von Prof. Anett-Maud Joppien und der TU Darmstadt. Insgesamt sechs Sattel-Lichtband-Mod...

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH
  • 2. Platz und Sonderpreis Innovation AW15: „CUBITY - Energy Plus and Modular Future Student Living“ von Prof. Anett-Maud Joppien und der TU Darmstadt. Der Innenraum von „Cubity“ teilt...

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  • 2. Platz und Sonderpreis Innovation AW15: „CUBITY - Energy Plus and Modular Future Student Living“ von Prof. Anett-Maud Joppien und der TU Darmstadt. Die funktionalen Wohnkuben sind auf ...

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Unter dem Titel „Cubity“ und der Leitfrage „Wie sollten Studenten zukünftig leben?“ entwickelten 35 Darmstädter Studierende mit Partnern wie dem im Bereich nachhaltiges Bauen und Forschen engagierten Unternehmen Velux ein zukunftsfähiges, innovatives Wohnmodul. Das Gesamtkonzept erinnert an ein „Dorf im Haus“ und besteht aus zwölf Wohnkuben als Privaträume und offenen Gemeinschaftsflächen. Der gemeinschaftliche Raum besteht aus Marktplatz, Küchenzone, Empore sowie Terrassen und kann von den Bewohnern – den verschiedenen Alltagssituationen entsprechend – bespielt werden. Vorgaben wie die Grundfläche von 16 mal 16 Metern und die Transportfähigkeit der Module per Lkw mussten in der Planung ebenso bedacht werden wie eine geringe Kostenentwicklung, der Plusenergiestandard des Hauses und eine Umsetzung, die den Bedürfnissen des studentischen Wohnens gerecht wird.

“Wohnraum für Studenten ist gerade in großen Städten begrenzt und bleibt daher ein ernst zunehmendes Problem von politischer Relevanz. In unserem Projekt „Cubity“ haben wir uns daher auf zwei Hauptmerkmale fokussiert: Bezahlbare Studentenwohnungen und einen Plus-Energie-Standard. Das erfordert Flexibilität, Modularität, Transportfähigkeit, neue Wohnformen, erneuerbare Energien sowie wirtschaftliche Baukosten“, resümiert Prof. Anett-Maud Joppien, TU Darmstadt, als Verantwortliche Ausganspunkt und Ziel des Projekts.

Neben Aspekten wie Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und flexiblen Grundrissen steht vor allem die modulare Bauweise im Vordergrund – eine Kerneigenschaft des von Velux gestellten Modularen Oberlicht-Systems. Die gemeinsam mit Foster + Partners entwickelte, vorkonfektionierte und individuell anpassbare Lösung bietet eine großflächige Belichtungsvariante in elegantem Design. Insgesamt sechs Sattel-Lichtband-Module mit 5° Neigungswinkel verwandeln den sogenannten Marktplatz im Studentenwohnheim in einen tageslichtdurchfluteten und inspirierenden Gemeinschaftsbereich. Der vorgefertigte horizontale Träger für die Montage von Sattel-Lichtbändern in einem Neigungswinkel von 5° bietet eine einzigartige und elegante Lösung für große Stützweiten. Das viele Tageslicht und der einzigartige Blick in den Himmel haben einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die Kreativität der Studenten. Für ein ausgeglichenes Innenraumklima lassen sich einzelne Module öffnen und sorgen somit für regelmäßigen Luftaustausch.

Zudem überzeugt das System durch effiziente Wärmedämmwerte bei Rahmenprofil und Verglasung. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen UW-Wert von 1,4 W/(m2K), der sich mit 3-Scheiben-Verglasung auf 1,0 W/(m2K) verbessern lässt. Das innovative Verbundmaterial, das zu 80 Prozent aus pultrudierten Glasfasern und zu 20 Prozent aus Polyurethan besteht, sichert der Rahmenkonstruktion eine hohe Dämmeigenschaft zu und gewährleistet zugleich eine hohe Stabilität. Mit der Entwicklung des Verbundmaterials ist es Velux gelungen, erstmals diese beiden Eigenschaften optimal miteinander zu vereinen.

Nachwuchsförderung aus Tradition

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und insbesondere die Förderung von Studenten hat bei Velux eine lange Tradition – dafür stehen eigene Wettbewerbe wie der International Velux Award (IVA), der Velux International Design Award (VIDA) oder das Experiment Model Home 2020. Damit hat sich Velux mit sechs Projekten in fünf europäischen Ländern auf die Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft begeben und erforscht, wie eine umweltverträgliche Wohnlösung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bei gleichzeitiger Minimierung des Ökologischen Fußabdrucks bietet. Das Konzept für das deutsche Projekt LichtAktiv Haus – ein zum Nullenergiehaus modernisiertes typisches Siedlerhaus aus den 50er Jahren – resultiert ebenfalls aus einem Studentenwettbewerb.

„Damit möchten wir einerseits die Zusammenarbeit und den Dialog mit den Hochschulen stärken und andererseits den Nachwuchs dazu anregen, das Thema Tageslicht in der Architektur in seinem weitesten Sinne zu erforschen. Dabei steht auch hier die Entwicklung nachhaltiger, energieeffizienter Gebäude, die Nutzern ein gesundes und komfortables Leben ermöglichen, im Vordergrund“, betont Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der Velux Deutschland GmbH.

Der Mensch im Mittelpunkt

Nach Abschluss des Solar Decathlon Ende Juli 2014 werden die Wohnmodule demontiert und im Herbst 2014 als Wohnkomplex für zwölf Studierende auf dem Campus „Lichtwiese“ der TU Darmstadt wieder aufgebaut. In Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität Berlin ist ein 24-monatiges soziologisches Monitoring geplant, das Auskunft über das Wohnwohlbefinden der Bewohner und deren Interaktion miteinander, Gebäude, Technik sowie Umgebung geben soll. 

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