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Bekanntgabe der weltweiten Gewinner des International Velux Award 2018

Die weltweit besten Studierenden der Architektur wurden beim World Architecture Festival in Amsterdam gefeiert

Hørsholm (Dänemark), Dezember 2018. Die Velux Gruppe präsentiert die Gewinner des International Velux Award 2018 für Studierende der Architektur: „Light Forms Juggler“ von Anastasia Maslova und „Road to Light“ von Yuhan Luo, Di Lan, Yuan Liu und Yusong Liu. Nach Live-Präsentationen von neun regionalen Gewinnern hat eine Jury aus international anerkannten Architekten zwei weltweite Preisträger gekürt.

  • Anastasia Maslova (mitte) gewann mit ihrem Projekt „Light Forms Juggler“ in der Kategorie „Daylight in Buildings“ den International Velux Award 2018. Es gratulieren die Jurymitgliede...

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH
  • „Road to Light“ von Yuhan Luo, Di Lan, Yuan Liu und Yusong Liu ist der Gewinnerentwurf der Kategorie „Daylight Investigations“ beim International Velux Award 2018.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH
  • Anastasia Maslova (mitte) gewann mit ihrem Projekt „Light Forms Juggler“ in der Kategorie „Daylight in Buildings“ den International Velux Award 2018.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH
  • „Road to Light“ von Yuhan Luo, Di Lan, Yuan Liu und Yusong Liu ist der Gewinnerentwurf der Kategorie „Daylight Investigations“ beim International Velux Award 2018.

    Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH

Sonnenlicht als formgebendes Element

Anastasia Maslova von der Kasaner Föderalen Universität für Architektur und Bauwesen in Russland war mit „Light Forms Juggler“ die Gewinnerin in der Kategorie „Daylight in Buildings“, nachdem sie die Jury mit relevanten Fragen zur Art und Weise, wie wir heute Gebäude entwerfen, beeindruckt hat. „Das Projekt zeichnet sich durch die rigorose Erforschung von Tageslicht in Gebäuden im urbanen Maßstab aus“, war sich die Jury einig. „Es zeigt eine starke architektonische Denkweise und stellt eine Vielzahl interessanter Fragen.“ Das Projekt lädt ein, die Architektur unter einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten. Heutzutage stellt mangelnde Beleuchtung in Gebäuden ein großes Problem dar. Gleichzeitig gibt es um uns herum so viel Sonnenlicht. Wie gestalten wir also die Form unserer Gebäude, um ein Maximum an Tageslicht einzufangen? Das Projekt schlägt vor, die Form von Gebäuden und ihrer Öffnungen zu verändern, wobei rechteckige Formen das Eindringen von Licht in den Innenraum zunehmend begrenzen. Außerdem analysiert es verschiedene alternative Formen, um das potenzielle Eindringen von Tageslicht zu maximieren und untersucht dabei auch die von Gebäuden geworfenen Schatten.

Mit Licht den Weg ebnen

Als weltweiter Gewinner in der Kategorie „Daylight Investigations“ wurde mit „Road to Light“ ein umfassend erforschtes Projekt ausgezeichnet, das sich einem realen Problem widmet und eine einfache wie praktische Lösung präsentiert. Das von Studierenden der chinesischen Tianjin-Universität erstellte Projekt entstand aus dem sehr grundlegenden Bedarf an sicheren Verkehrswegen zwischen einzelnen Gemeinden. Angesichts des Mangels an straßenbaulicher Infrastruktur und Elektrizität in den Bergregionen des ländlichen Chinas kann der Weg von und zur Schule für Kinder zu einem gefährlichen Unterfangen werden – insbesondere der Heimweg im Dunkeln. Das Team schlägt vor, eine geringe Anzahl günstiger Fluorite entlang der Wege anzubringen. Die hellen Farben der Steine leuchten bei Nacht mehrere Stunden lang, wenn sie bei Tageslicht „aufgeladen“ wurden. „Diese einfache Lösung verändert das Leben von Kindern in abgelegenen ländlichen Gebieten. Durch das Anbringen lokaler Materialien in geringer Anzahl unterstützt sie Optimismus, Wachstum und Denkweise“, so die Jury. In fast allen chinesischen Provinzen gibt es Fluoritminen und die Grobverarbeitung der unbearbeiteten Steine in Form von Gehwegmaterial macht sie für ärmere ländliche Gegenden wirtschaftlich realisierbar.

Die beiden erfolgreichen Teams erhielten ihre Auszeichnungen gemeinsam mit den Gewinnern der Kategorien für professionelle Architekten am 30. November zum Abschluss des World Architecture Festival in Amsterdam im Rahmen eines Galadinners.

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