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                    <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                    <lastBuildDate>Tue, 08 Sep 2026 00:20:58 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 14:09:27 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                        <title>Eröffnung Living Places in Kopenhagen</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/eroeffnung-living-places-in-kopenhagen/</guid><pp:caseid>569702</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Wohnkonzept mit 3-fach niedrigerem CO2-Fußabdruck und 3-mal besserem Raumklima</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, 17. April 2023. Dachfensterhersteller Velux eröffnet zukunftsweisendes Bauprojekt Living Places in Kopenhagen. Sieben Prototypen zeigen, wie schon heute nachhaltige Wohngebäude mit einem 3-fach geringeren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck und einem 3-mal besseren Innenraumklima gebaut werden können. Das Konzept weist damit im Vergleich zum Marktstandard die niedrigsten CO<sub>2</sub>-Emissionen für Wohnimmobilien auf und zeigt, dass die Baubranche nicht auf Zukunftstechnologien warten muss, um nachhaltiger zu bauen.</strong></span><br>&nbsp;<br><span>Die Bauindustrie ist für 34 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und 37 Prozent der weltweiten CO<sub>2</sub>-Emissionen verantwortlich. Deshalb weist der jüngste Bericht des UN-Klimarats deutlich darauf hin, dass gerade die Baubranche dringend ihren Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten muss.<sup>1</sup> Eine dieser Lösungen kann ab jetzt in Kopenhagen erlebt werden. Mit dem Bauprojekt Living Places zeigt Velux, wie Wohnhäuser mit einem CO<sub>2</sub>-Fußabdruck von nur 3,8 kg CO<sub>2 </sub>pro m<sup>2</sup> und Jahr gebaut werden können. Damit ist der CO<sub>2</sub>-Fußabdruck eines Gebäudes nach dem Living Places-Prinzip im Vergleich zum marktüblichen Standard um ein 3-faches geringer, während das Raumklima 3-mal besser wird. Gemessen an dem Active House-Standard erfüllen Living Places-Häuser so die Anforderungen für die führende Raumklima-Klasse 1 und sie verringern deutlich den CO<sub>2</sub>-Fußabdruck eines Hauses – beides gemessen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.&nbsp;</span><br><br><span>“Als Teil einer Branche, die für einen großen Teil der weltweiten CO<sub>2</sub>-Emissionen verantwortlich ist, möchten wir Verantwortung dafür übernehmen, nachhaltiger zu bauen. Mit diesem Projekt zeigen wir, wie das schon heute möglich ist,” so Tina Mayn, Executive Vice President für Produkte bei der Velux Gruppe. ”Living Places zeigt, dass wir durch den Bau nachhaltiger, gesunder Häuser sowohl die klimatischen Herausforderungen in unserer Branche angehen als auch die Gesundheit der Menschen verbessern können. Schließlich verbringen wir 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen, daher ist ein gesundes Raumklima in unserem Zuhause von entscheidender Bedeutung.”</span><br><br><span><strong>5 Grundprinzipien für nachhaltiges und gesundes Wohnen</strong></span><br>&nbsp;<br><span>Living Places ist sowohl theoretisches Konzept wie auch konkretes Bauprojekt und basiert auf einer kompletten Life Cycle-Analyse. Das von Velux, EFFEKT Architects, Artelia Engineers und Enemærke & Petersen entwickelte Projekt geht aus der 2021 lancierten Architektur-Initiative Build for Life hervor und erforscht interdisziplinär, wie ressourcenschonende Architektur der Zukunft aussehen kann. Die Initiative ist Teil der Velux Nachhaltigkeitsstrategie und Ausdruck des Engagements des Dachfensterherstellers, Architektur und Bauindustrie stets mit neuen Impulsen und zukunftsweisenden Ideen zur Entwicklung nachhaltiger und gesunder Gebäude zu inspirieren.</span><br><br><span>Das hinter Living Places stehende Konzept folgt fünf Grundprinzipien: Gebäude sollen gesund für Mensch und Umwelt, einfach, anpassungsfähig und skalierbar sein und gemeinsam genutzt werden können. Dieser flexible Ansatz kann auf jedes Haus, jede Gemeinde oder Stadt angewendet werden, reicht von Neubauten bis hin zur adaptiven Wiederverwendung und soll erschwingliche Gebäude ermöglichen. Zu jedem dieser fünf Grundprinzipien vergleicht das Konzept marktübliche Standards und dokumentiert anhand eigener Entwürfe Verbesserungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Raumgesundheit.</span><br><br><span>„Living Places übertrifft unsere Erwartungen. Die Ergebnisse dieses außergewöhnlichen Bauprojekts beweisen, dass wir nicht auf zukünftige Technologien warten müssen, um nachhaltigere Gebäude zu bauen. Die Materialien, Lösungen und das Wissen sind bereits vorhanden – wir müssen sie nur ermöglichen und verbreiten. Ich hoffe, dass wir die Bauindustrie dazu inspirieren können, uns zu folgen", sagt Lone Feifer, Direktorin für nachhaltiges Bauen bei der Velux Gruppe.</span><br><br><span><strong>Kopenhagen in 2023 Welthauptstadt für Architektur</strong></span><br>&nbsp;<br><span>Mit dem Bau von Living Places in Kopenhagen wird das Konzept nun erstmals erlebbar und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die temporäre Installation befindet sich auf dem Gelände eines stillgelegten Güterbahnhofs in Kopenhagen. Das ehemalige Industrieviertel Jernbanebyen ist städtebaulich im Wandel und bildet damit einen idealen Kontext, um nachhaltige Wohnformen und Architektur der Zukunft zu diskutieren. Die Gebäude umfassen fünf offene Pavillons und zwei fertige, voll funktionsfähige und ausgestattete Wohnhäuser. Für die Ausstattung der Häuser folgt das Planungsteam einem detaillierten Farb- und Möblierungskonzept, das ebenfalls ganz auf Nachhaltigkeit setzt und ausgewählte Materialien, Textilien, Farben, Möbel und Accessoires beinhaltet.</span><br><br><span>Living Places ist geöffnet für Besucher vom 22. April bis Ende November 2023. Als offizieller Partner des UIA Weltkongresses für Architektur, der ebenfalls 2023 in Kopenhagen stattfindet, ist Velux Gastgeber für eine Reihe von Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen auf dem Kongress. In 2023 ist Kopenhagen Welthauptstadt für Architektur.</span></p><h6><span><sup>1</sup> UN Global Building Alliance Status Report 2022</span></h6>]]></description><category><![CDATA[Architekten-Planer,Architektur]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Apr 2023 09:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Die Gewinner des Velux Architekten-Wettbewerbs 2019 stehen fest</title>
                        <link>https://presse.velux.de/die-gewinner-des-velux-architekten-wettbewerbs-2019-stehen-fest/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/die-gewinner-des-velux-architekten-wettbewerbs-2019-stehen-fest/</guid><pp:caseid>376969</pp:caseid><pp:subtitle>Gleich zwei Sieger gekürt – erstmals Publikums- und Jury-Preis vergeben</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Oktober 2019. <em>Helga Blocksdorf Architektur</em> aus Berlin ist die Gewinnerin des diesj&auml;hrigen Velux Architekten-Wettbewerbs, der</strong> <strong>u</strong><strong>nter dem Motto Licht.Raum.Mensch. stand. Die Fachjury</strong> <strong>aus Architekten und Medienvertretern w&auml;hlte ihr Projekt &bdquo;Remise Ros&eacute;&ldquo; zum Gewinnerobjekt. Gleich doppelt freuen konnte sich das M&uuml;nchner B&uuml;ro <em>POOL LEBER ARCHITEKTEN</em>. Ihr Projekt &bdquo;Aufstockung Maxvorstadt&ldquo; w&auml;hlte die Jury auf Platz zwei und die Leser der Zeitschrift Wohngl&uuml;ck sogar auf Platz eins.</strong></p>

<p>Wie unterschiedlich die vielen Einreichungen beim diesj&auml;hrigen Velux Architekten-Wettbewerb waren, zeigt auch die Vielfalt der pr&auml;mierten Objekte: Die Fachjury unter Vorsitz von Hanns Ziegler, <em>Staab Architekten GmbH</em>, w&auml;hlte mit der Modernisierung eines Bestandsgeb&auml;udes zum Wohn- und Atelierhaus, der Dachaufstockung eines Mehrfamilienhauses und dem Neubau einer Schule ganz unterschiedliche Bauprojekte auf die ersten drei Pl&auml;tze. Siegerin des Wettbewerbs ist Architektin Helga Blocksdorf aus Berlin mit ihrem Projekt &bdquo;Remise Ros&eacute;&ldquo;: &bdquo;Die denkmalgesch&uuml;tzte, aber bauf&auml;llige Remise wurde saniert und um einen Kopfbau erg&auml;nzt, der sich logisch aus der Kubatur des Bestandes entwickelt. Die Innenr&auml;ume lassen die intensive Zusammenarbeit und die starke Identifikation der Architektin mit ihrem Bauherrn erahnen. Wenige, mit Sorgfalt gestaltete Details verleihen den R&auml;umen skulpturale Qualit&auml;t. Geschickt gel&ouml;st ist auch der Einbau der Dachfenster &uuml;ber der Empore. Sie spenden nicht nur Tageslicht, sondern bilden zugleich eine notwendige Raumerweiterung, die diesen &auml;u&szlig;erst niedrigen Bereich erst sinnvoll nutzbar macht&ldquo;, erl&auml;utert die Jury ihre Entscheidung.</p>

<p>Auf Platz zwei w&auml;hlte die Fachjury das Projekt &bdquo;Aufstockung Maxvorstadt&ldquo; vom M&uuml;nchner B&uuml;ro <em>POOL LEBER ARCHITEKTEN</em>. Platz drei ging an <em>wulf architekten gmbh</em> aus Stuttgart f&uuml;r das Projekt &bdquo;Hessenwaldschule&ldquo;.</p>

<p>Die &uuml;ber 1,5 Millionen Leser der &bdquo;Wohngl&uuml;ck&ldquo; hatten zudem die M&ouml;glichkeit, ihren Favoriten aus der Shortlist der Fachjury w&auml;hlen. Ohne das Abstimmungsergebnis der Fachjury zu kennen, kamen sie dabei zu einem fast identischen Ergebnis. Von den sieben zur Wahl stehenden Objekten erhielt die &bdquo;Aufstockung Maxvorstadt&ldquo; mit &uuml;ber 20 % die meisten Stimmen. <em>POOL LEBER ARCHITEKTEN</em> k&ouml;nnen sich damit neben dem zweiten Peis der Fachjury auch &uuml;ber den Publikumspreis freuen.</p>

<p>Eine zus&auml;tzlich ausgelobte Anerkennung erhielt das Projekt &bdquo;Dachausbau Hermeshain&ldquo;. &bdquo;Die Aufgabe, in beengten Dachgeschossen vollwertigen Wohnraum zu schaffen, ohne die Kubatur des Geb&auml;udes zu beeintr&auml;chtigen, geh&ouml;rt zum Alltag in der Architektur und ist doch ungeheuer schwer zu bew&auml;ltigen. Bei diesem Projekt wurde sie in beispielhafter Manier gel&ouml;st.&ldquo;, begr&uuml;ndet die Jury ihre Entscheidung f&uuml;r das Projekt von <em>Julien Kiefer & Bjoern Schmidt Architektur</em> aus Frankfurt.</p>

<p>Alle nominierten und ausgezeichneten Projekte werden in einer Dokumentationsbrosch&uuml;re umfassend vorgestellt, die dem Architekturfachmagazin &bdquo;DETAIL&ldquo;, Ausgabe 12/19, beigelegt wird. Neben den bereits genannten waren die Architekturb&uuml;ros <em>Architektur Manuel Benjamin Schachtner mit Deppisch Architektur</em>, Landshut mit &bdquo;Neubau Stadtl&uuml;cke Landshut&ldquo;, <em>su und z Architekten</em> aus M&uuml;nchen mit &bdquo;Das kleine Haus&ldquo; sowie <em>Hauschild Architekten</em> aus Erfurt mit &bdquo;Neubau Konventgeb&auml;ude Ursulinenkloster&ldquo; nominiert.</p>

<p>Mit dem Velux Architekten-Wettbewerb zeichnet der Dachfensterhersteller seit 2005 Architekten aus, die durch den bewussten Umgang mit den nat&uuml;rlichen Elementen Licht und Luft und dem innovativen Einsatz der Velux Produkte die Lebens- und Raumqualit&auml;t der Menschen in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld verbessern. Neu war bei der 11. Auflage die Auswahl der Siegerobjekte. Gab es in der Vergangenheit nur den durch die Wohngl&uuml;ck-Leser aus der Shortlist der Fachjury gew&auml;hlten Gewinner, wurden in diesem Jahr erstmals zwei Sieger gek&uuml;rt: Sowohl die unabh&auml;ngige Fachjury als auch die Leser der Wohngl&uuml;ck konnten aus einer in einem ersten Schritt von der Fachjury erstellten Shortlist mit sieben Projekten ihre Favoriten w&auml;hlen. Um es auf die Shortlist zu schaffen, mussten die Projekte ganzheitlich bestehen. Das &bdquo;Gesamtpaket&ldquo; z&auml;hlte &ndash; &auml;sthetische, funktionale und technische Aspekte. Tageslichtversorgung, Luft- und Raumqualit&auml;t, unterst&uuml;tzt durch den Einsatz von Velux Produkten, fanden ebenso Ber&uuml;cksichtigung wie die architektonische Gesamtwirkung und die technische Bewertung der Bauprojekte.</p>

<p>Au&szlig;er Publikums- und Fachjurypreis gab es dieses Jahr erstmalig mit dem &bdquo;Velux Favoriten&ldquo; noch einen weiteren: Die Mitarbeiter des Velux Deutschland Firmensitzes in Hamburg konnten aus allen Einreichungen ihr Lieblingsprojekt w&auml;hlen. Klare Siegerin wurde Architektin Antonia Ottinger aus M&uuml;nchen mit ihrem Projekt &bdquo;Umbau Einfamilienhaus Bogenhausen&ldquo;. Insgesamt lobte Velux f&uuml;r die sechs Auszeichnungen ein Preisgeld von 14.000 &euro; aus.</p>]]></description><category><![CDATA[ArchitektenPlaner,Mieter-Eigentuemer,Unternehmen,VMS,Objekt,Architektur,Architekturpreis,Wettbewerb,Wettbewerbe,AW19,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 16:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-aw19-preistraeger-xs-5.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_aw19_preistraeger_xs-5]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Am 10. Oktober fand die Preisverleihung des Velux Architekten-Wettbewerbs im Hamburger Szenerestaurant KRUG statt. Die Preistr&amp;auml;ger von links nach rechts: Bjoern Schmidt (Julien Kiefer &amp;amp; Bjoern Schmidt Architektur), Antonia Ottinger (Ottinger Architekten), Isabella Leber und Martin Pool (POOL LEBER ARCHITEKTEN), Helga Blocksdorf und Ellen Staib (Helga Blocksdorf Architektur), Camilo Hernandez (wulf architekten gmbh).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Licht.Raum.Mensch. – Velux Architekten-Wettbewerb ist zurück!</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtraummensch---velux-architekten-wettbewerb-ist-zuruck/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtraummensch---velux-architekten-wettbewerb-ist-zuruck/</guid><pp:caseid>356524</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Innovative Ideen und L&#246;sungen rund um die Themen Licht, Luft und Raumqualit&#228;t gesucht / Auslobungsende ist der 31. M&#228;rz 2019</i></p><p><b class="post-content-teaser">Hamburg, Januar 2019. Nach dreij&#228;hriger Pause ist der Velux Architekten-Wettbewerb 2019 zur&#252;ck. Der Dachfensterhersteller sucht innovative Ideen und L&#246;sungen f&#252;r mehr Tageslicht, Luft und Raumqualit&#228;t. Eingereicht werden k&#246;nnen Neubau- und Modernisierungsprojekte mit Velux Bezug, bei denen Licht, Raum und Mensch eine zentrale Rolle spielen. Eine Fachjury aus namhaften Architekten und Medienvertretern nominiert bis zu sieben Projekte f&#252;r eine Shortlist und w&#228;hlt in einem zweiten Schritt die drei Gewinner des Velux Architekten-Wettbewerbs aus. Dar&#252;ber hinaus verleiht Velux einen Publikumspreis, den die Leser der Zeitschrift Wohngl&#252;ck aus der Shortlist ermitteln. Architekten und Planer k&#246;nnen ihre Projekte vom 14. Januar bis 31. M&#228;rz 2019 online unter www.velux.de/architektur/aw2019 f&#252;r den mit einem Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro ausgeschriebenen Wettbewerb einreichen.</b></p><p></p><p>Der Velux Architekten-Wettbewerb zeichnet seit 2005 sowohl Neubauprojekte als auch Modernisierungen aus, bei denen die nat&#252;rlichen Elemente Licht und Luft architektonisch so inszeniert werden, dass sie die Lebens- und Raumqualit&#228;t der Menschen in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld verbessern. Nach dreij&#228;hriger Pause sucht der weltweit gr&#246;&#223;te Hersteller von Dachfenstern 2019 wieder Projekte, in denen Velux Produkte innovativ und zukunftsorientiert eingesetzt wurden. Wie in den Jahren zuvor auch, k&#246;nnen Architekten und Planer jede Art von Bauvorhaben einreichen: Die erlaubte Bandbreite reicht von kleinen Eingriffen im Bestand &#252;ber umfangreiche Modernisierungsma&#223;namen bis hin zu komplexen Aufgaben bei Neubauten im Wohnungs-, Gewerbe- oder Verwaltungsbau. Voraussetzung ist der Einsatz einer oder mehrerer Velux Komponenten. Dabei kann es sich um Dachfenster, Flachdach-Fenster und Velux Modular Skylights, aber auch um Sonnenschutz-, L&#252;ftungs- und Steuerungssysteme handeln. Der Architekten-Wettbewerb ist insgesamt mit 12.000 Euro dotiert.</p><p>Alle eingesandten Projekte werden in einem ersten Schritt von einer qualifizierten Fachjury aus Architekten und Medienvertretern beurteilt. Sie erstellen eine Shortlist mit sieben herausragenden Projekten, die sich durch hohe gestalterische und technische Qualit&#228;t auszeichnen und neue Ans&#228;tze beim &#228;sthetischen und funktionalen Einsatz von Tageslicht und nat&#252;rliche Bel&#252;ftung aufzeigen. Anders als in den fr&#252;heren Ausschreibungen des Wettbewerbs werden die drei Gewinner 2019 nicht mehr von den Lesern des Bauherrenmagazins Wohngl&#252;ck, sondern ebenfalls von der Fachjury gek&#252;rt. &#8222;F&#252;r Architekten und Fachjournalisten sind andere Kriterien bei der Beurteilung eines Architekturprojektes ausschlaggebend, als f&#252;r den architekturbegeisterten Leser einer Endkundenzeitschrift&#8220;, erkl&#228;rt Julia Brick, f&#252;r den Wettbewerb verantwortliche Architektin bei der Velux Deutschland GmbH. &#8222;Beide Einsch&#228;tzungen finden wir wichtig und sollten honoriert werden. Deshalb haben wir uns bewusst daf&#252;r entschieden, dass wir Preise getrennt f&#252;r den Favoriten der Fachjury und den der Bauherren vergeben.&#8220; F&#252;r den Publikumspreis k&#246;nnen die &#252;ber 1,5 Millionen Leser des Bauherrenmagazins Wohngl&#252;ck ihren Favoriten aus der Shortlist ausw&#228;hlen. Das Preisgeld von 12.000 Euro wird nach Ma&#223;gabe der Jury unter den vier Gewinnern aufgeteilt. Dar&#252;ber hinaus profitieren alle nominierten Projekte von der hohen Medienpr&#228;senz des Velux Architekten-Wettbewerbs: Dies beinhaltet nicht nur die Pr&#228;sentation der Projekte im Bauherrenmagazin Wohngl&#252;ck sowie auf der Website und in einer Beilage des Architekturfachmagazins DETAIL, sondern auch weitere Ver&#246;ffentlichungen in der Fach- und Publikumspresse.</p><p>Zur Fachjury 2019 z&#228;hlen der Preistr&#228;ger des Velux Architekten-Wettbewerbs 2015 Lukas Droste (Lukas Droste Architekten, Kassel), Friedrich Passler (AllesWirdGut Architektur ZT, Wien/M&#252;nchen), Clemens Tropp (Tropp Lighting Design GmbH, Weilheim), Hanns Ziegler (Staab Architekten, Berlin), Jakob Schoof (stellvertretender Chefredakteur DETAIL, M&#252;nchen), Andreas F&#246;rstel (Chefredakteur Wohngl&#252;ck, Hamburg) sowie Julia Brick (Architektin bei Velux Deutschland, Hamburg).</p><p>Mehr Informationen und Einreichungen ab 14. Januar 2019 unter www.velux.de/architektur/aw2019 .</p><p>Termine<br /> &#8226; Auslobungsbeginn: 14. Januar 2019<br /> &#8226; Auslobungsende: 31. M&#228;rz 2019<br /> &#8226; Jurysitzung: 14. Mai 2019<br /> &#8226; Wahl des Publikumspreises: Juli bis September 2019<br /> &#8226; Bekanntgabe der Gewinner: Herbst 2019</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[Alle,Architekten-Planer,Auszeichnungen,Unternehmen,Architektur]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Jan 2019 10:44:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Innovative Tageslicht-Konzepte von Architekturstudenten gesucht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/innovative-tageslicht-konzepte-von-architekturstudenten-gesucht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/innovative-tageslicht-konzepte-von-architekturstudenten-gesucht/</guid><pp:caseid>356510</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Studierende k&#246;nnen sich noch bis zum 1. April f&#252;r den &#8222;International Velux Award&#8220; (IVA) registrieren</i></p><p><b class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Februar 2018. Alle zwei Jahre bietet der IVA Architekturstudierenden die Chance, ihre Talente einer hochkar&#228;tig besetzten Jury zu beweisen und insgesamt 30.000 Euro Preisgeld zu gewinnen. Unter dem Motto &#8222;Light of Tomorrow&#8220; werden Ideen f&#252;r den zukunftsweisenden Umgang mit nat&#252;rlichem Licht in Geb&#228;uden gesucht &#8211; als abstraktes Konzept (&#8222;daylight investigations&#8220;) oder konkreter Geb&#228;udeentwurf (&#8222;daylight in buildings&#8220;).</strong><strong> Studierende, die sich rechtzeitig bis zum 1. April unter </strong><a href="http://iva.velux.com"><strong>http://iva.velux.com</strong></a><strong> f&#252;r den Wettbewerb registrieren, haben anschlie&#223;end bis zum 15. Juni 2018 Zeit, ihre Projekte gemeinsam mit ihren Professoren fertig zu stellen</strong><strong>.</strong></b></p><p></p><p>&#8222;Der Wettbewerb ist eine gro&#223;artige Gelegenheit f&#252;r die Studierenden, sich mit dem Architekturwettbewerb als Konzept vertraut zu machen,&#8220; sagt Per Arnold Andersen, Leiter des International Velux Award. &#8222;Unser Ziel ist es, angehende Architekten zu inspirieren, sich bei Forschung und Entwurfsplanung st&#228;rker mit der kreativen Nutzung des Tageslichts in der Architektur zu besch&#228;ftigen&#8220;, hei&#223;t es von Christian Kr&#252;ger, Architekt bei der Velux Deutschland GmbH. &#8222;Wir sind jedes Mal von Neuem begeistert, welche innovativen und inspirierenden Ideen die Studierenden entwickeln.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Gesucht werden au&#223;ergew&#246;hnliche Beitr&#228;ge, die die M&#246;glichkeiten und Grenzen von Tageslicht in der Architektur ausweiten. Dabei ist Tageslicht nicht nur als Design-Komponente zu sehen, sondern vielmehr als wichtigste Energiequelle, die zugleich dem menschlichen Bed&#252;rfnis nach dem nat&#252;rlichen Licht der Sonne Rechnung tr&#228;gt.</p><p>&#160;</p><p>Nach der Einreichung bewertet eine hochkar&#228;tige internationale Jury, unter anderem mit Rick Joy von Rick Joy Architects (USA) und Li Hu von OPEN Architecture (China), die Projekte der Studierenden. Zun&#228;chst wird &#252;ber die innovativsten Beitr&#228;ge aus f&#252;nf Kontinentalregionen entschieden. Im Anschluss w&#228;hlt die Jury aus diesen regionalen Preistr&#228;gern die Sieger des IVA 2018 in den beiden Kategorien &#8222;daylight in buildings&#8220; und &#8222;daylight investigations&#8220;. Diese erhalten nicht nur ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro, sondern werden auch im Oktober im Rahmen einer Preisverleihung geehrt.</p><p>&#160;</p><p>Der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb hat sich in den letzten 15 Jahren zum gr&#246;&#223;ten weltweiten Architektur-Wettbewerb f&#252;r Studierende entwickelt. W&#228;hrend dieser Zeit verzeichnete der Wettbewerb mehr als 4.500 Teilnehmer aus 40 L&#228;ndern. Alle Informationen und Hintergr&#252;nde zum &#8222;International Velux Award&#8220;, den Jury-Mitgliedern und dem Anmeldeverfahren finden sich unter <a href="http://iva.velux.com">http://iva.velux.com</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[IVA,Architektur,Studenten,Award,Architekten-Planer,Auszeichnungen,Unternehmen,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Feb 2018 09:28:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Velux mit drei Architects’ Darling® Awards prämiert</title>
                        <link>https://presse.velux.de/velux-mit-drei-architects-darlingr-awards-pramiert/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/velux-mit-drei-architects-darlingr-awards-pramiert/</guid><pp:caseid>356544</pp:caseid><description><![CDATA[<p><b class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, November 2017. Gleich dreimal konnte sich Dachfensterhersteller Velux bei der diesj&#228;hrigen Verleihung der </strong><strong>&#8222;Architects&#8217; Darling&#174; Awards&#8220; freuen. Die Preistr&#228;ger der bundesweit gr&#246;&#223;ten Architektenbefragung wurden am 9. November bei einer festlichen Gala im Rahmen des &#8222;Celler Werktages&#8220; gek&#252;rt. Velux erhielt dabei Auszeichnungen in Gold f&#252;r &#8222;Dachbelichtung / Tageslichtsysteme&#8220; sowie jeweils in Silber f&#252;r &#8222;Beste Objektberatung&#8220; und den Jury-Award &#8222;Produktinnovation Ausbau&#8220; f&#252;r Velux Modular Skylights (ehemals Modulares Oberlicht-System).</strong></b></p><p>&#8222;Das ist ein gro&#223;er Vertrauensbeweis der Architekten f&#252;r unsere Produkte und unsere gesamte Mannschaft im Innendienst und Au&#223;endienst&#8220;, freute sich Stefan Beeg, Leiter Markenkommunikation + Marketing Fachkunden, der den Preis gemeinsam mit seiner Kollegin Sabine Rothschuh entgegennahm. Die Marketing-Managerin der Velux Modular Skylights erg&#228;nzte: &#8222;Eine sch&#246;ne Best&#228;tigung, dass wir mit unserem komplett vorgefertigten modularen System eine attraktive L&#246;sung f&#252;r die Anforderungen an gro&#223;fl&#228;chige Tageslichtl&#246;sungen entwickelt haben.&#8220;</p><p>Der &#8222;Architects&#8217; Darling&#174; Award&#8220; k&#252;rt j&#228;hrlich die Lieblinge der Architektur. Basis ist eine von der Heinze Marktforschung realisierte Befragung, bei der dieses Jahr fast 2.000 Architekten und Planer ihre Favoriten unter 200 Marken in 24 Produkt-Kategorien w&#228;hlten. Weiterhin beurteilten 40 Experten insgesamt 160 Medien und Produkt-Innovationen in 11 Jury-Awards. Dabei ging es um Fragen wie &#8222;Mit wem k&#246;nnen Architekten und Planer am besten zusammenarbeiten, wer &#252;berzeugt durch sein hochqualitatives Angebot?&#8220;</p>]]></description><category><![CDATA[Architects’ Darling® Award,Award,Auszeichnungen,Preisverleihung,Handel,Architekten-Planer,Unternehmen,Architektur,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Nov 2017 15:45:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Bekanntgabe der Gewinner des International Velux Award 2016</title>
                        <link>https://presse.velux.de/bekanntgabe-der-gewinner-des-international-velux-award-2016/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/bekanntgabe-der-gewinner-des-international-velux-award-2016/</guid><pp:caseid>356611</pp:caseid><description><![CDATA[<p><b class="post-content-teaser">Hamburg, Juli 2016. Seit nunmehr zw&#246;lf Jahren lobt die Velux Gruppe im zweij&#228;hrigen Rhythmus den Studentenwettbewerb International Velux Award (IVA) aus und m&#246;chte Studierende der Architektur aus aller Welt dazu anzuregen, zukunftsweisende Ideen im Umgang mit nat&#252;rlichem Licht zu entwickeln. Am 25. und 26. Juni tagte die internationale Jury des aktuellen IVA in Kopenhagen und w&#228;hlte zehn herausragende Projekte rund um das Thema&#8222;Light of Tomorrow&#8220; aus: Jeweils f&#252;nf regionale Gewinner in den beiden Kategorien &#8222;Daylight in Buildings&#8220; und &#8222;Daylight Investigations&#8220; wurden pr&#228;miert und haben im November in Berlin die Chance, den Gesamtsieg zu erringen. Insgesamt gab es knapp 600 Einreichungen aus 57 L&#228;ndern.</b></p><p></p><p>&#8222;Wir wollen die Studenten dazu anregen, mit unterschiedlichen Aspekten von Tageslicht zu experimentieren und werden jedes Mal wieder &#252;berrascht, weil sie ganz neue Verbindungen zu Tageslicht entdecken &#8211; mithilfe von Neugierde, Experimentier- und Innovationsfreude&#8220;, sagt Per Arnold Andersen, Leiter des International Velux Award. Die regionalen Preistr&#228;ger aus Afrika, Amerika, Asien/Australien, Osteuropa/Naher Osten und Westeuropa beweisen dabei ein bemerkenswertes Verst&#228;ndnis daf&#252;r, welche Auswirkungen Tageslicht auf Architektur haben kann und wie es R&#228;ume beeinflusst. Sie integrierten kreative Tageslicht-L&#246;sungen in die jeweilige Umgebung und ber&#252;cksichtigten dabei Natur und soziale Verh&#228;ltnisse. Die Studenten arbeiteten in ihren Konzepten mit Aspekten von Spiritualit&#228;t bis hin dazu, wie Tageslicht f&#252;r blinde Menschen erfahrbar gemacht werden kann.</p><p><strong>Die f&#252;nf Gewinner der Kategorie &#8222;Daylight in Buildings&#8220; sind:</strong><br /> Afrika: Shelter.Light von Fatai Osundiji, Emmanuel Ayoloto<br /> Amerika: No parking.Let there be light von Enzo Piero Vergara Vaccia, Chile<br /> Asien/Australien: REDISTRIBUTION OF LIGHT von Kwang Hoon Lee, Hyuk Sung Kwon, Yu Min Park<br /> Osteuropa/Naher Osten: Light Scattering Window von Kamil G&#322;owacki, Marta Sowi&#324;ska, &#321;ukasz G&#261;ska<br /> Westeuropa: Ceremonial Room Copenhagen von Eskild Pedersen</p><p><strong>Die f&#252;nf Gewinner der Kategorie &#8222;Daylight Investigations&#8220; sind:</strong><br /> Afrika: Light and Shadow von Ahmed Zorgui, Ala Eddin Noumi<br /> Amerika: Automated Blinds Study von Amir Nezamdoost, Alen Mahic, Malak Modaresnezhad<br /> Asien/Australien: Light for the blind von Jiawen Li, Chenlu Wang, Jiebei Yang, Guiqiang Yao, Lushan Yao<br /> Osteuropa/Naher Osten: A quenchless light von Anna Andronova<br /> Westeuropa: Hammersh&#248;i's Grammar von Nicholas Shurey</p><p>Die regionalen Gewinner des IVA haben nun die Gelegenheit, ihre Projekte in einem Wettbewerb um den Gesamtsieg in der jeweiligen Kategorie auf dem World Architecture Festival in Berlin am 18. November 2016 vorstellen. Die Veranstaltung kann als Livestream unter http://iva.velux.com/ weltweit verfolgt werden.</p><p><strong>Die Jury</strong><br /> Vom 27. bis 28. Juni traf sich die mit renommierten Architekten und Tageslichtexperten besetzte internationale Jury bestehend aus Omar Gandhi, Christine Murray, Zbigniew Reszka, Francesco Veenstra und Per Arnold Andersen in Kopenhagen, um aus knapp 600 Einreichungen aus 57 L&#228;ndern zehn Gewinner auszuw&#228;hlen. &#8222;Wir sind sehr inspiriert von den Ergebnissen der Studierenden aus aller Welt. Der Award wurde ins Leben gerufen, um Architektur-Studenten dazu anzuregen, Tageslicht ma&#223;geblich in ihre Entw&#252;rfe miteinzubeziehen und die Einsendungen in diesem Jahr zeigen eindrucksvoll die soziale, soziologische und &#246;kologische Dimension von Tageslicht&#8220;, so Per Arnold Andersen.</p><p><strong>Light of Tomorrow</strong><br /> Das &#252;bergeordnete Thema des International Velux Award 2016 ist &#8220;Light of Tomorrow&#8220;. Die Auszeichnung soll Studierende der Architektur inspirieren, den Nutzen von Sonneneinstrahlung und Tageslicht als Hauptquelle f&#252;r Energie und Lichteintrag zu ber&#252;cksichtigen und Wege zu finden, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Geb&#228;udenutzern sicherzustellen.</p>]]></description><category><![CDATA[IVA 2016,International Velux Award,internationaler Studentenwettbewerb,Architekten-Planer,Alle,Architektur,Unternehmen]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 Jul 2016 15:38:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Noch bis zum 1. April für den „International VELUX Award 2016“ registrieren</title>
                        <link>https://presse.velux.de/noch-bis-zum-1-april-fur-den-international-velux-award-2016-registrieren/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/noch-bis-zum-1-april-fur-den-international-velux-award-2016-registrieren/</guid><pp:caseid>356571</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Unter dem Motto &#8222;Light of tomorrow&#8220; sucht VELUX junge Architekturtalente</i></p><p><b class="post-content-teaser">Hamburg, Februar 2016. Architektur-Studenten, die an dem mit 30.000 Euro dotierten &#8222;International Velux Award&#8220; (IVA) 2016 teilnehmen m&#246;chten, m&#252;ssen sich beeilen, denn in wenigen Tagen l&#228;uft die Anmelderist ab. Die Architekten von morgen k&#246;nnen sie sich noch bis zum 1. April unter <a title="International Velux Award" href="http://iva.velux.com">http://iva.velux.com</a> f&#252;r den Wettbewerb registrieren und haben anschlie&#223;end bis zum 15. Juni Zeit, ihre Projekte gemeinsam mit ihren Professoren fertig zu stellen. Die Bandbreite der m&#246;glichen Einreichungen kann dabei vom abstrakten Konzept bis zum konkreten Geb&#228;udeentwurf reichen. Eine internationale Jury entscheidet zun&#228;chst &#252;ber die innovativsten Beitr&#228;ge aus f&#252;nf Kontinentalregionen in den Kategorien &#8222;Daylight in buildings&#8220; und &#8222;Daylight investigations&#8220; bevor sie aus diesen regionalen Preistr&#228;gern die Sieger des IVA 2016 in den beiden Kategorien bestimmt.</b></p><p>&#160;</p><p>Der &#8222;International Velux Award&#8220; (IVA) 2016 will Architektur-Studenten aus aller Welt dazu anregen, unter dem Dachthema &#8222;Light of Tomorrow&#8220; zukunftsweisende Ideen im Umgang mit nat&#252;rlichem Licht zu entwickeln. Gesucht werden au&#223;ergew&#246;hnliche Beitr&#228;ge, die die M&#246;glichkeiten und Grenzen von Tageslicht in der Architektur ausweiten. Dabei ist Tageslicht nicht nur als Design-Komponente zu sehen, sondern vielmehr als wichtigste Energiequelle, die zugleich dem menschlichen Bed&#252;rfnis nach dem nat&#252;rlichen Licht der Sonne Rechnung tr&#228;gt.</p><p>&#160;</p><p>Eine mit renommierten Architekten und Tageslichtexperten besetzte internationale Jury, zu der in diesem Jahr Per Arnold Andersen (D&#228;nemark), Omar Gandhi (Kanada), Christine Murray (Gro&#223;britannien), Zbigniew Reszka (Polen) und Francesco Veenstra (Niederlande) geh&#246;ren, wird im Juni 2016 die innovativsten Beitr&#228;ge in den Kategorien &#8222;Daylight in buildings&#8220; und &#8222;Daylight investigations&#8220; pr&#228;mieren. In einer ersten Phase wird die Jury dabei zun&#228;chst die Preistr&#228;ger der f&#252;nf Kontinentalregionen Westeuropa, Osteuropa und Mittlerer Osten, S&#252;damerika, Asien und Ozeanien sowie Afrika bestimmen und anschlie&#223;end aus diesen regionalen Preistr&#228;gern die Sieger des IVA 2016 in den beiden Kategorien w&#228;hlen. Zudem h&#228;lt sich die Jury die Vergabe von Sonderpreisen, abh&#228;ngig von der Aussagekraft und des Potenzials der eingereichten Arbeiten, offen.</p><p>&#160;</p><p>Die feierliche Preisverleihung findet im Oktober 2016 statt. Alle Informationen und Hintergr&#252;nde zum &#8222;International Velux Award&#8220; und zum Anmeldeverfahren finden sich unter <a title="International Velux Award" href="http://iva.velux.com">http://iva.velux.com</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Award,IVA,Alle,Architekten-Planer,Architektur,Unternehmen]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Feb 2016 10:09:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Modulares Oberlicht-System mit BIM planen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/modulares-oberlicht-system-mit-bim-planen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/modulares-oberlicht-system-mit-bim-planen/</guid><pp:caseid>356614</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead"><strong>Velux stellt BIM-Objekte der Oberlichtl&#246;sung zum kostenlosen Download bereit</strong></i></p><p></p><p><strong>Hamburg, Januar 2016</strong>. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet Velux eine Oberlichtl&#246;sung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorz&#252;gen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit &#8211; und damit Kosten. Dar&#252;ber hinaus unterst&#252;tzt Velux Architekten und Planer bereits in der Planungsphase und stellt ihnen f&#252;r alle Anwendungen des Modularen Oberlicht-Systems nicht nur 2D und 3D CAD Objekte zur Verf&#252;gung, sondern au&#223;erdem auch BIM-Objekte in unterschiedlichen Dateiformaten wie REVIT, ArchiCAD oder Vectorworks. Die Dateien stehen unter <a href="http://www.modularesoberlichtsystem.velux.de/cad-bim">www.modularesoberlichtsystem.velux.de/cad-bim</a> zum kostenlosen Download bereit und k&#246;nnen direkt in die Planungssoftware importiert werden. Dies erlaubt die einfache Bearbeitung der Planung und tr&#228;gt dazu bei, Planungsfehler zu vermeiden und Kosten zu reduzieren.</p><p>&#160;</p><p>Um die Tageslichtsituationen innerhalb eines Geb&#228;udes zu analysieren und zu visualisieren, k&#246;nnen Architekten ihr Projekt au&#223;erdem in den Velux &#8222;Daylight Visualizer&#8220; importieren. Die kostenlose Software verf&#252;gt &#252;ber eine Importfunktion von 3D-Modellen aus anderen CAD-Programmen und unterst&#252;tzt neben OBJ und SKP auch die Formate DWG und DXF. Dadurch ist es in der Lage sowohl den Einfluss von Oberlichtl&#246;sungen und Fassadenfenstern als auch von Innenraumoberfl&#228;chen oder M&#246;beln auf die Lichtverh&#228;ltnisse im Geb&#228;ude zu simulieren und den Tageslichtquotient sowie die Leuchtdichte und die Beleuchtungsst&#228;rke zu berechnen. Zudem lassen sich die unterschiedlichen Lichtverh&#228;ltnisse im Tagesverlauf simulieren und in einer Animation auch der Verlauf eines gesamten Jahres darstellen. So kann der Architekt dem Bauherren einen realistischen Eindruck von den zu erwartenden Lichtsituationen im Geb&#228;ude vermitteln und bei Bedarf die Positionierung oder die Gr&#246;&#223;e von Fensterl&#246;sungen in Fassade und Dach optimieren.</p><p>&#160;</p><p>____________________________________________________________________________</p><p><strong>Modulare Oberlichtl&#246;sung in elegantem Design</strong></p><p>Das Velux Modulare Oberlicht-System wurde f&#252;r den Einsatz in &#246;ffentlichen und gewerblichen Geb&#228;uden wie Schulen, Krankenh&#228;user oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturb&#252;ro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Oberlichtl&#246;sung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorz&#252;gen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium und Sheddach bietet Velux standardisierte L&#246;sungen f&#252;r unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Gr&#246;&#223;e, Anwendungssituation und Funktionalit&#228;t. Die einzelnen Module sind &#246;ffenbar und fest stehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer H&#246;he von 120 bis 300 Zentimetern verf&#252;gbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtb&#228;ndern addieren. Zudem k&#246;nnen Licht- oder Sattel-Lichtb&#228;nder zu einer gro&#223;fl&#228;chigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden und das Wandmontage-Lichtband erm&#246;glicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</p><p>&#160;</p><p>Die Module werden einbaufertig angeliefert und k&#246;nnen vor Ort mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Dar&#252;ber hinaus gew&#228;hrleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Pr&#228;zision und Produktqualit&#228;t. Auch in Punkto D&#228;mmung setzt das Velux Modulare Oberlicht-System Ma&#223;st&#228;be und erf&#252;llt die Anforderungen an Energieeffizienz auf h&#246;chstem Niveau: Die Profile von Fensterfl&#252;gel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe W&#228;rmleitf&#228;higkeit dem innovativen System sehr gute D&#228;mmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich mit 3-Scheiben-Verglasung auf 1,0 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern l&#228;sst. Zugleich sorgt das Verbundmaterial f&#252;r hohe Festigkeit und Tragf&#228;higkeit und erm&#246;glicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen F&#252;hrungsdr&#228;hten der innen liegenden Sonnenschutz-Rollos f&#252;r ein elegantes Erscheinungsbild.</p><p>&#160;</p><p>____________________________________________________________________________</p><p><strong>Building Information Modeling</strong></p><p>Building Information Modeling &#8211; kurz BIM &#8211; erm&#246;glicht es Architekten und Planern, auf Basis sogenannter BIM-Objekte ein dreidimensionales, digitales Bauwerksmodell zu erstellen, in dem bauteilorientiert alle relevanten Geb&#228;udedaten erfasst und gespeichert werden. Hierzu geh&#246;ren neben Lage und geometrischen Abmessungen auch Informationen zu spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Bauteils, wie Materialbeschreibungen, Leistungseigenschaften, Qualit&#228;t oder Bauteilabh&#228;ngigkeiten. Zudem werden die Bauteile im Rahmen des integrativen Planungsprozesses untereinander assoziativ vernetzt und es entsteht ein Geb&#228;udemodell, dessen Datenbestand mit immer mehr Informationen angereichert wird und der f&#252;r den gesamten Lebenszyklus des Geb&#228;udes -- also von Planung &#252;ber Ausf&#252;hrung bis zu Bewirtschaftung und R&#252;ckbau -- zur Verf&#252;gung steht.</p><p>&#160;</p><p>Architekten und Planer haben dadurch jederzeit Zugriff auf alle aktuellen Informationen bez&#252;glich Mengen, Fl&#228;chen und Kosten, k&#246;nnen Projektionen generieren und bauphysikalische Simulationen erzeugen und reale Modelle des Geb&#228;udes &#252;ber 3D-Plotter ausgeben. Zudem werden bei Planungs&#228;nderungen alle Daten weitgehend automatisch und durchg&#228;ngig aktualisiert. So sind alle Projektinformationen stets auf dem aktuellen Stand und beispielsweise &#196;nderungen von St&#252;ckzahlen einzelner Bauteile und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Kosten f&#252;r alle Projektbeteiligten direkt verf&#252;gbar. Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen und Bauherren erhalten dadurch eine transparente &#220;bersicht &#252;ber ihr Projekt mit deutlich positiven Auswirkungen auf die Qualit&#228;t und die Rentabilit&#228;t.</p><p>____________________________________________________________________________</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[Architektur,vms-Produkte,vms-Referenzen,BIM,Building Information Modeling,Architekten-Planer,Alle,Service]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 Jan 2016 14:22:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Registrierung für den „International Velux Award 2016“ ab sofort möglich</title>
                        <link>https://presse.velux.de/registrierung-fur-den-international-velux-award-2016-ab-sofort-moglich/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/registrierung-fur-den-international-velux-award-2016-ab-sofort-moglich/</guid><pp:caseid>356727</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead"><strong>Unter dem Motto &#8222;Light of Tomorrow&#8220; sucht Velux die Lichtgestalter von morgen </strong></i></p><p><b class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, November 2015. </strong><strong>Architektur-Studenten, die an dem mit 30.000 Euro dotierten </strong><strong>&#8222;International Velux Award&#8220; (IVA) 2016</strong><strong> f&#252;r </strong><strong>Studierende aus aller Welt</strong><strong> teilnehmen m&#246;chten, </strong><strong>k&#246;nnen sich ab sofort unter </strong><a href="http://iva.velux.com"><strong>http://iva.velux.com</strong></a> <strong>f&#252;r den Wettbewerb registrieren. W&#228;hrend des Wintersemesters haben sie dann die M&#246;glichkeit, das Thema Tageslicht und Architektur im Rahmen ihres Projektes gemeinsam mit ihren Professoren zu bearbeiten und einzureichen. Die innovativsten Beitr&#228;ge werden im Juni 2016 von einer internationalen Jury pr&#228;miert und im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober 2016 ausgezeichnet.</strong></b></p><p>&#160;</p><p>Bereits zum siebten Mal sucht Velux im Rahmen des &#8222;International Velux Award&#8220; junge Architekturtalente. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende aus aller Welt und will die Architekten von morgen dazu anregen, unter dem Dachthema &#8222;Light of Tomorrow&#8220; zukunftsweisende Ideen im Umgang mit nat&#252;rlichem Licht zu entwickeln. Dabei ist Tageslicht nicht nur als Design-Komponente zu sehen, sondern vielmehr als wichtigste Energiequelle, die zugleich dem menschlichen Bed&#252;rfnis nach dem nat&#252;rlichen Licht der Sonne Rechnung tr&#228;gt. &#8222;Wir wollen die Studenten anregen, die M&#246;glichkeiten und Grenzen von Tageslicht in der Architektur zu erforschen und in Frage zu stellen&#8220;, erkl&#228;rt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Velux Deutschland GmbH. Ein m&#246;glicher Leitgedanke ist dabei das Zusammenspiel von Umwelt, Geb&#228;ude und Mensch. Wie kann durch die aktive Nutzung von Tageslicht und nat&#252;rlicher Bel&#252;ftung der Anspruch an die Energieeffizienz moderner Geb&#228;ude &#8211; nicht nur im Neubau, sondern auch im Bestand &#8211; mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Menschen in Einklang gebracht werden, die in den Geb&#228;uden arbeiten und leben?</p><p>Studierende aus aller Welt k&#246;nnen einzeln oder im Team antreten und werden dabei von ihren Professoren unterst&#252;tzt. Ihre Ergebnisse k&#246;nnen sie bis Mai 2016 in Form eines abstrakten Konzeptes oder eines konkreten Geb&#228;udeentwurfs einreichen und erhalten so die M&#246;glichkeit, ihr Talent der &#214;ffentlichkeit zu pr&#228;sentieren. Da der Wettbewerb mit insgesamt 30.000 Euro dotiert ist, erwartet die Sieger zudem ein attraktives Preisgeld. Im Juni des kommenden Jahres entscheidet dann eine internationale, mit renommierten Architekten und Tageslichtexperten besetzte Jury &#252;ber die besten Entw&#252;rfe und Ideen. Diese werden im Oktober 2016 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Alle Informationen und Hintergr&#252;nde rund um den &#8222;International Velux Award&#8220; und zum Anmeldeverfahren finden sich unter <a href="http://iva.velux.com">http://iva.velux.com</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Alle,Architekten-Planer,Architektur,Tageslicht(loesungen),Unternehmen]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Nov 2015 09:06:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Innovation gewinnt!</title>
                        <link>https://presse.velux.de/innovation-gewinnt_20190904122603207/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/innovation-gewinnt_20190904122603207/</guid><pp:caseid>356898</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead"><strong>Velux Modulares Oberlicht-System mit dem DETAIL Produktpreis 2015 ausgezeichnet</strong></i></p>

<p><strong>Hamburg, Juli 2015.</strong> Die Architektur-Fachzeitschrift Detail hat die Sieger des &bdquo;DETAIL Produktpreises 2015&ldquo; bekannt gegeben. Zu den ausgezeichneten Produkten z&auml;hlt auch das Velux Modulare Oberlicht-System, das mit dem Leserpreis in der Kategorie &bdquo;Structure&ldquo; pr&auml;miert wurde. Das gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturb&uuml;ro Foster + Partners f&uuml;r den Einsatz in &ouml;ffentlichen und gewerblichen Geb&auml;uden entwickelte Oberlicht-System verbindet elegantes Design und ein Energieprofil auf h&ouml;chstem Niveau mit den Vorz&uuml;gen vorgefertigter und einfach zu montierender Module. In Ihrem Nominierungskommentar w&uuml;rdigt die Jury das Velux Modulare Oberlicht-System als Wendepunkt in der Entwicklung von Oberlichtern.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Mit dem DETAIL Produktpreis werden innovative Bauprodukte, -systeme und -materialien im Rahmen eines dreistufigen Bewertungsverfahrens pr&auml;miert. Dabei treten alle eingereichte Produkte unabh&auml;ngig von Kategorien gegeneinander an und werden von DETAIL-Jury, Experten-Jury und Detail-Lesern hinsichtlich Innovationsgrad und Design, &Ouml;konomie und &Ouml;kologie Funktionalit&auml;t und Handlung sowie dem Produkt- und Materiallebenszyklus bewertet.</p>]]></description><category><![CDATA[Alle,Architekten-Planer,vms-Produkte,vms-Referenzen,Auszeichnungen,Architektur,Tageslicht(loesungen)]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Jul 2015 12:02:00 +0200</pubDate>
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                        <title>BPIE-Report</title>
                        <link>https://presse.velux.de/bpie-report/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/bpie-report/</guid><pp:caseid>356899</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Gem&#228;&#223; des im M&#228;rz 2015 ver&#246;ffentlichten Berichts des Buildings Performance Institute Europe (BPIE) ist es unerl&#228;sslich, Rechtsvorschriften f&#252;r das Tageslicht- und Frischluftniveau innerhalb von Geb&#228;uden in Europa einzuf&#252;hren.</p>]]></description><category><![CDATA[Wohngesundheit,Ventilation,tageslicht,Architekten-Planer,Architektur,Natuerlich Klimatisieren,Lueften,Tageslicht(loesungen)]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Jul 2015 17:11:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/cover_bpie-191019.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[cover_bpie-191019.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Daylight &amp; Architecture</title>
                        <link>https://presse.velux.de/daylight--architecture/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/daylight--architecture/</guid><pp:caseid>356831</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Der Einfluss von Tageslicht und frischer Luft auf den Menschen, die Architektur und die Wirtschaftlichkeit von Geb&#228;uden steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe von Daylight & Architecture. Welche Wechselbeziehungen dabei im Spiel sind, erl&#228;utern Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen.</p>]]></description><category><![CDATA[Wohngesundheit,Architektur,Natuerlich Klimatisieren,Tageslicht(loesungen),Alle,Architekten-Planer,tageslicht,Ventilation,Lueften]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Jul 2015 17:08:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Heute schon für morgen bauen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/heute-schon-fur-morgen-bauen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/heute-schon-fur-morgen-bauen/</guid><pp:caseid>356852</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Velux Model Home 2020 Projekt belegt: Energieeffizienz und Wohnkomfort gehen beim Bauen Hand in Hand</i></p><p><b class="post-content-teaser">Hamburg, Mai 2015. Um zu zeigen, dass CO2-neutrale Geb&#228;ude ohne Einbu&#223;en in Bezug auf Komfort und Wohnqualit&#228;t errichtet werden k&#246;nnen, hat die Velux Gruppe im Rahmen des europaweiten Model Home 2020 Projekts sechs Konzepth&#228;user auf Basis der Aktivhaus-Prinzipien &#8222;Energie, Raumklima und Umwelt&#8220; errichtet und nach ihrer Fertigstellung wissenschaftlich begleiteten Praxistests unterzogen. Die nun vorliegenden Ergebnisse belegen, dass bereits mit heutigen Technologien und Materialien Geb&#228;ude im Einklang mit den voraussichtlichen Geb&#228;ude-Energiestandards f&#252;r 2020 gebaut werden k&#246;nnen, die ihren Nutzern zugleich eine hohe Lebensqualit&#228;t und ein gesundes Raumklima bieten. Die gewonnenen Erkenntnisse leisten damit einen wichtigen Beitrag f&#252;r die Entwicklung von zukunftsf&#228;higen Geb&#228;uden, die sich den modernen Arbeits- und Lebensrhythmen anpassen und nicht umgekehrt.</b></p><p>&#160;</p><p>90 Prozent des t&#228;glichen Lebens findet heutzutage innerhalb von Geb&#228;uden statt. Trotzdem bietet rund ein Drittel von Europas Geb&#228;udebestand seinen Nutzern kein gesundes Raumklima. Dar&#252;ber hinaus sind Geb&#228;ude f&#252;r gut 40 Prozent des europ&#228;ischen Energieverbrauchs verantwortlich. Vor diesem Hintergrund hat sich die Velux Gruppe zum Ziel gesetzt, die Entwicklung nachhaltiger und gesunder Geb&#228;ude voranzutreiben. Um zu zeigen, dass bereits mit den heute verf&#252;gbaren Kenntnissen und Baumaterialien CO<sub>2</sub>-neutrale Geb&#228;ude errichtet werden k&#246;nnen, ohne dabei Kompromisse bei der Wohnqualit&#228;t einzugehen, errichtete der weltweit gr&#246;&#223;te Hersteller von Dachfenstern im Rahmen des Model Home 2020 Projekts an europaweit sechs Standorten nachhaltige Geb&#228;ude der n&#228;chsten Generation. Diese sogenannten Aktivh&#228;user stehen f&#252;r die Vision von Neubauten und Modernisierungen, bei denen das Wohlbefinden der Nutzer im Mittelpunkt steht und die durch synergetische Interaktion der drei Leitprinzipien Energie, Innenraumklima und Umweltschutz mehr geben als sie nehmen.</p><p>&#160;</p><p>Um die theoretischen Berechnungen zu &#252;berpr&#252;fen und herauszufinden wie die H&#228;user im t&#228;glichen Betrieb funktionieren, wurden sie nach ihrer Fertigstellung und der &#220;bergabe an ihre Nutzer von interdisziplin&#228;ren Forscherteams aus Architekten, Soziologen sowie Geb&#228;udetechnikern &#252;ber einen Zeitraum von bis zu zweieinhalb Jahren wissenschaftlich begleitet. Hierbei erfassten und dokumentierten die Wissenschaftler den Gesamtenergieverbrauch und die Energieproduktion der Model Homes. Gleichzeitig nahmen sie auch die Raumluft und Tageslichtqualit&#228;t der Geb&#228;ude genau unter die Lupe, denn eine gute Energiebilanz allein schafft noch kein gesundes Umfeld f&#252;r die Nutzer. Deren subjektiven Bewertungen wurden im Rahmen von Befragungen aufgezeichnet und ausgewertet. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Model Home 2020 Projekts zeigen, wie gut Lebensqualit&#228;t und Energieeffizienz miteinander in Einklang gebracht werden k&#246;nnen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sonnenlicht versorgt Geb&#228;ude und Menschen mit Energie </strong></p><p>Die als Null- oder Plus-Energieh&#228;user konzipierten und mit aktuell verf&#252;gbaren Technologien errichteten Geb&#228;ude erf&#252;llen bereits heute die voraussichtlich f&#252;r 2020 geltenden Geb&#228;ude-Energiestandards. Dabei wird die ben&#246;tigte Energie fast vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien erzeugt. Hierbei kommen sowohl Solarthermie- als auch Photovoltaik-Module zum Einsatz. Da alle sechs Geb&#228;ude in &#220;bereinstimmung mit den Aktivhaus-Prinzipien konstruiert wurden, zeichnen sie sich dar&#252;ber hinaus durch eine intelligente Tageslichtarchitektur aus. Gro&#223;e vertikale Glasfl&#228;chen in Kombination mit Dachfenstern und Tageslichtspots versorgen die Innenr&#228;ume aller sechs Projekte mit reichlich Tageslicht und reduzieren den j&#228;hrlichen Stromverbrauch f&#252;r k&#252;nstliche Beleuchtung. Zudem sorgen die solaren Energiegewinne durch die Fenster daf&#252;r, dass in den &#220;bergangszeiten die Heizung l&#228;nger aus bleiben kann.</p><p>&#160;</p><p>Die Sonnenstrahlen tragen aber nicht nur zur Deckung des Energiebedarfs der Geb&#228;ude bei, sondern der &#252;berdurchschnittlich hohe Tageslichteinfall in den Geb&#228;uden wirkt sich auch positiv auf ihre Nutzer aus. &#8222;Alle Familien zeigten sich besonders zufrieden mit der Tageslichtversorgung im Haus und bezeichneten Licht als einen der wichtigsten Vorteile. Sie waren beeindruckt von der Menge an Licht, seiner positiven Wirkung und wie wenig Kunstlicht auch bei wolkenverhangenem Himmel notwendig war&#8220;, erkl&#228;rt Moritz Fedkenheuer von der Humboldt Universit&#228;t zu Berlin. Praktisch alle Familien in den Model Homes machten die Erfahrungen, die Yasmin Dorfstetter in Bezug auf das Sunlighthouse im &#246;sterreichischen Pressbaum wie folgt beschreibt: &#8222;In der Nachbarschaft waren wir immer die letzten, die das Licht einschalten mussten.&#8220; Und Christian Oldendorf, der mit seiner Familie das LichtAktiv Haus in Deutschland auf Herz und Nieren gepr&#252;ft hat, konkretisiert die positive Auswirkung auf Gem&#252;t und Gesundheit: &#8222;Es ist immer wieder ein tolles Gef&#252;hl, nach Hause zu kommen. Durch das viele Tageslicht ist es im ganzen Haus stets hell und freundlich, ganz egal, wie das Wetter ist. Das &#252;bertr&#228;gt sich auch auf die eigene Stimmung, man ist automatisch besser drauf. Aber nicht nur die Stimmung ist besser, wir haben bemerkt, dass wir seit unserem Einzug bedeutend weniger krank waren und f&#252;hren das auf unsere neue Umgebung zur&#252;ck.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Optimales Innenraumklima durch nat&#252;rliche Ventilation </strong></p><p>Dar&#252;ber hinaus spielen die Fenster eine zentrale Rolle bei der Be- und Entl&#252;ftung der sechs Model Homes. Hierf&#252;r messen Sensoren kontinuierlich Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit und &#246;ffnen und schlie&#223;en die Fenster automatisch bei Bedarf. Zudem wurde bei allen Geb&#228;uden bereits in der Planungsphase auf die strategische Platzierung der Dach- und Fassadenfenster geachtet, um die Wirkung des sogenannten Kamineffekts zu unterst&#252;tzen. Dabei steigt warme, verbrauchte Luft nach oben und zieht durch in &#220;berkopfh&#246;he montierte Dachfenster ab, w&#228;hrend von unten frische Luft nachstr&#246;mt. Damit sorgen Wind und Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr und gew&#228;hrleisten &#252;ber das ganze Jahr hinweg angenehme Temperaturen und ein gesundes Raumklima.</p><p>&#160;</p><p>Im Hochsommer wirken die sensorgesteuerten Sonnenschutzelemente und Fenster wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sorgen f&#252;r angenehm k&#252;hle Temperaturen im Inneren. &#8222;Wir bef&#252;rchteten anfangs, dass ein Fensteranteil von &#252;ber 50 Prozent der Wohnnutzfl&#228;che nicht nur viel Tageslicht, sondern auch Hitze ins Haus bringt&#8220;, erinnert sich Ludwig Dorfstetter an die Bedenken beim Einzug. &#8222;Das Sunlighthouse hat unsere Hitzebedenken jedoch Tag f&#252;r Tag widerlegt: Das Innenklima war zu jeder Jahreszeit sehr angenehm.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Damit belegen die projekt&#252;bergreifenden Ergebnisse des Model Home 2020 Experiments, dass ein dynamisches System von Fenstern in Verbindung mit Sonnenschutzelementen auch bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein gutes Raumklima gew&#228;hrleistet. Zudem belegen die Ergebnisse des deutschen Model Home Projektes, dass eine bedarfsgerechte nat&#252;rliche L&#252;ftung ohne W&#228;rmer&#252;ckgewinnung auch im Winter die Frischluftzufuhr sicherstellen kann, ohne dass der Energieverbrauch f&#252;r die Heizung steigt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Automation und Visualisierung steigern Energieeffizienz</strong></p><p>Smart Home Technologien wie die sensorgesteuerte, automatische nat&#252;rliche Klimatisierung spielen aber nicht nur eine wichtige Rolle bei der Gew&#228;hrleistung eines gesunden Raumklimas. Die damit verbundenen Kontrollm&#246;glichkeiten der Geb&#228;udetechnik erm&#246;glichen es zudem, &#252;ber den Kalkulationen liegende Energieverbr&#228;uche fr&#252;hzeitig zu identifizieren und darauf zu reagieren. So sorgten beispielsweise fehlerhafte W&#228;rmepumpen und Probleme mit der Hydraulik der Heizungsanlage in einigen F&#228;llen f&#252;r Abweichungen vom erwarteten Energiebedarf. Entdeckt und dann nachgeregelt wurden diese Probleme zumeist vom Kontrollsystem, das in den H&#228;usern installiert worden war. &#8222;Damit zeigt sich, dass komplexe Geb&#228;udesysteme &#252;berwacht werden m&#252;ssen, damit sichergestellt ist, dass das Haus so funktioniert wie es soll&#8220;, erkl&#228;rt Thomas Wilken von der Technischen Universit&#228;t Braunschweig und Verantwortlicher f&#252;r die technische &#220;berwachung des LichtAktiv Hauses in Hamburg. Dar&#252;ber hinaus hat die Visualisierung der verbrauchten und erzeugten Energie auf gro&#223;en Bildschirmen in den Geb&#228;uden einen positiven Effekt auf die Einstellung der Bewohner. &#8222;Nach dem Monitoring des Model Home 2020 Projekts k&#246;nnen wir als Fazit ziehen, dass sich pr&#228;zise Informationen &#252;ber den Energieverbrauch in positiver und energiesparender Weise auf die t&#228;glichen Routinen der Bewohner auswirkt&#8220;, erkl&#228;rt Moritz Fedkenheuer von der Humboldt Universit&#228;t zu Berlin. Das best&#228;tigt auch Christian Oldendorf: &#8222;Das faszinierende an der ganzen Technik ist, dass wir die Verbrauchsdaten jederzeit selbst auf den eingebauten Bildschirmen ablesen k&#246;nnen. Dadurch ist unsere Sensibilit&#228;t f&#252;r den Energieverbrauch deutlich gestiegen.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit und Ausblick</strong></p><p>Das Experiment Model Home 2020 zeigt, wie Geb&#228;ude konzipiert sein m&#252;ssen, die die f&#252;r 2020 angestrebten gesetzlichen Vorgaben f&#252;r den Energieverbrauch von Geb&#228;uden erf&#252;llen und den &#246;kologischen Fu&#223;abdruck minimieren. F&#252;r die Nutzer bedeutet das nicht nur geringere Betriebskosten durch die Nutzung von regenerativen Energien, sondern vor allem h&#246;here Lebensqualit&#228;t in Form von frischer, gesunder Raumluft, einem hohen Anteil an Tageslicht und einem ganzj&#228;hrig angenehmen Raumklima. &#8222;Angepasst an unterschiedliche klimatische Bedingungen belegen diese Projektstudien die Praxistauglichkeit des Ansatzes von energieeffizienten und gleichzeitig behaglichen Wohnr&#228;umen&#8220;, erkl&#228;rt Lone Feifer, Leiterin des europaweiten Velux Model Home 2020 Projekts. &#8222;Die sechs im Rahmen des Experiments realisierten Geb&#228;ude in D&#228;nemark, Deutschland, &#214;sterreich, Frankreich und England sind f&#252;r Velux ein weiterer Schritt hin zu der Vision eines klimaneutralen Hauses, das sich mit Hilfe dynamischer Bauteile wie automatische Dachfenster, Rolll&#228;den und Sonnenschutzprodukte an seine Umwelt anpasst und ein optimales Innenraumklima schafft.&#8220;</p><p><strong>&#160;</strong></p><p>Auch nach Abschluss des Model Home 2020 Projekts arbeitet Velux weiter an der L&#246;sungsfindung f&#252;r nachhaltige und gesunde Geb&#228;ude &#8211; sowohl im Bestand als auch im Neubau. Bis heute hat das Unternehmen &#252;ber 20 Demonstrationsgeb&#228;ude und Aktivh&#228;user gebaut und plant derzeit weitere Projekte, wie beispielsweise das RenovActive Projekt in Br&#252;ssel. Die Modernisierung eines Doppelhauses aus den 1920er Jahren auf Basis der Activehaus-Prinzipien zeichnet sich durch die Reproduzierbarkeit in finanzieller und technischer Hinsicht aus.</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[energieeffizienz,Wohnkomfort,Natuerlich Klimatisieren,Tageslicht(loesungen),Automatisierung,Lueften,Alle,Architekten-Planer,Mieter-Eigentuemer,Architektur,Wohngesundheit,LichtAktiv Haus (D),model home 2020]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2015 11:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Velux Wohnexperiment in Frankreich mit positiver Bilanz beendet</title>
                        <link>https://presse.velux.de/velux-wohnexperiment-in-frankreich-mit-positiver-bilanz-beendet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/velux-wohnexperiment-in-frankreich-mit-positiver-bilanz-beendet/</guid><pp:caseid>356902</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Umweltbewusstes Wohnen mit hoher Lebensqualit&#228;t bei niedrigen Betriebskosten kein Wiederspruch</strong></em></p><p></p><p><strong>Hamburg / Paris, August 2014.</strong> Das Velux Maison Air et Lumi&#232;re ist der franz&#246;sische Beitrag zum europaweiten Velux Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Das vom Architekturb&#252;ro Nomade Architectes entworfene und in Verri&#232;res-le-Buisson bei Paris errichtete Maison Air et Lumi&#232;re wurde so konstruiert, dass es mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Zu diesem Zweck wurde beim architektonischen und energetischen Entwurf des Hauses besonderes Augenmerk auf die Geb&#228;udeh&#252;lle, die Energiegewinnung und die Klimatisierung gelegt. Zugleich versorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur das Geb&#228;ude mit viel Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. Um herauszufinden, wie das Haus im t&#228;glichen Betrieb funktioniert und ob die theoretischen Planungen und Berechnungen den tats&#228;chlichen Lebensgewohnheiten einer vierk&#246;pfigen Familie standhalten, haben Fabrice und Samantha Pastour gemeinsam mit ihren beiden Kindern Rayan und Isma&#235;l das Haus ein Jahr lang auf die Probe gestellt. Begleitet wurde dieses Wohnexperiment durch ein umfassendes Monitoring des Ingenieurb&#252;ros Cardonnel und des Laboratoire A.C.S. der &#201;cole Nationale Sup&#233;rieure d&#8216;Architecture Paris-Malaquais, dessen Konzept physikalische und soziologische Untersuchungsmethoden verbindet.</p><p>&#160;</p><p><strong>Hohe regenerative Ertr&#228;ge decken Energiebedarf f&#252;r Geb&#228;udebetrieb</strong></p><p>Erkl&#228;rtes Ziel war es, den Energiebedarf des Geb&#228;udes f&#252;r Beleuchtung, L&#252;ftung, Heizung und Warmwasser so gering wie m&#246;glich zu halten und durch erneuerbare Energietr&#228;ger mehr als abzudecken. Die Ergebnisse der einj&#228;hrigen Monitoringphase zeigen nun, dass dieses Ziel erreicht werden konnte: So lag der gemessene Energieverbrauch von 36,1 kWh pro Quadratmeter und Jahr nur knapp &#252;ber dem kalkulierten j&#228;hrlichen Verbrauch in H&#246;he von 35,1 kWh/m&#178;. Damit erreicht das Maison Air et Lumi&#232;re eine Energieeffizienz, die 40 Prozent unter dem in der W&#228;rmeschutzverordnung von 2012 vorgeschriebenen Wert von ca. 60 kWh/m&#178; und Jahr liegt. Auch die solarthermischen Ertr&#228;ge und die Gewinne aus der Photovoltaik entsprechen mit 58,8 kWh pro Quadratmeter und Jahr der urspr&#252;nglichen Kalkulation in H&#246;he von 59 kWh/m&#178;a. Diese decken nicht nur den j&#228;hrlichen Energieverbrauch f&#252;r Beleuchtung, L&#252;ftung, Heizung und Warmwasser vollst&#228;ndig ab, sondern die &#252;bersch&#252;ssige Energie in H&#246;he von 22,7 kWh/m&#178;a kompensiert zudem gut zwei Drittel des Haushaltsenergieverbrauchs der Familie in H&#246;he von 33,3 kWh/m&#178;a.</p><p>&#160;</p><p><strong>Tageslichtarchitektur halbiert Stromverbrauch f&#252;r k&#252;nstliche Beleuchtung</strong></p><p>Eine Kombination von Dachfenstern mit unterschiedlichen Abmessungen und gro&#223;en vertikalen Glasfl&#228;chen sowie der Einbau von Tageslichtspots sorgen f&#252;r viel Tageslicht in allen R&#228;umen des Velux Maison Air et Lumi&#232;re. Insgesamt entspricht die Fensterfl&#228;che mit einem Anteil von 33 Prozent im Verh&#228;ltnis zur Wohnfl&#228;che etwa dem Doppelten des in der franz&#246;sischen W&#228;rmeschutzverordnung von 2012 angegebenen Wertes. Die gute Verteilung von Tageslicht im Haus hat dazu gef&#252;hrt, dass der j&#228;hrliche Stromverbrauch f&#252;r k&#252;nstliche Beleuchtung mit 1,7 kWh/m&#178; nur halb so hoch war, wie urspr&#252;nglich berechnet. Ein simulierter Vergleich zwischen dem Maison Air et Lumi&#232;re und einem identischen Haus, jedoch mit einer um 17 Prozent geringeren Fensterfl&#228;che, hat zudem ergeben, dass die Bewohner des Maison Air et Lumi&#232;re im Winter von t&#228;glich 50 Minuten zus&#228;tzlichem Tageslicht profitieren konnten. Dieses mehr an Tageslicht ist nicht nur eine quantifizierbare Energiequelle, sondern aus Sicht der Testfamilie ein wesentliches Kriterium f&#252;r den Wohnkomfort im Haus. &#8222;Es macht Spa&#223;, in einem Haus zu wohnen, in dem Tageslicht und Frischluft im &#220;berma&#223; vorhanden sind&#8220;, erz&#228;hlt Samantha Pastour, die diesen Komfortaspekt nicht mehr missen m&#246;chte.</p><p>&#160;</p><p><strong>Komfortable Raumtemperaturen bei Sommerhitze und bei Winterfrost</strong></p><p>Angesichts der gro&#223;z&#252;gigen Fensterfl&#228;chen war es eine der Herausforderungen des Projekts, den Wohnkomfort im Sommer sicherzustellen. Gel&#246;st wurde sie mit einer jahreszeitabh&#228;ngigen Hybrid-L&#252;ftung, die nat&#252;rliche Klimatisierung im Sommer mit mechanischer Zwei-Wege-Klimatisierung im Winter kombiniert. Im Sommer sorgen die nat&#252;rliche Bel&#252;ftung und die automatische Steuerung von Fenstern in Verbindung mit den &#228;u&#223;eren Sonnenschutzvorrichtungen tags&#252;ber f&#252;r einen hohen Wohnkomfort. In der Nacht zieht die w&#228;hrend des Tages angestaute W&#228;rme durch die automatische, kontrollierte n&#228;chtliche &#214;ffnung vertikaler Oberlichter und Dachfenster ab und die k&#252;hle Nachtluft wird gespeichert. Dadurch war es selbst w&#228;hrend der hei&#223;esten Tage im Juli drinnen rund acht Grad k&#252;hler als drau&#223;en. Im Winter nutzt die kontrollierte Zwei-Wege-Wohnrauml&#252;ftung die Abluftw&#228;rme zur Erw&#228;rmung der Frischluft. In Verbindung mit der guten Isolierung sorgt das L&#252;ftungssystem f&#252;r konstant angenehme Raumtemperaturen und verhindert gro&#223;e Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter. &#8222;Trotz des kalten Winters war es in unserem Haus immer sch&#246;n warm&#8220;, erkl&#228;rt Fabrice Pastour. &#8222;Selbst wenn die Au&#223;entemperaturen zwischen 25 Grad an einem Tag und f&#252;nf Grad am n&#228;chsten schwankten, hat das Haus augenblicklich auf die Ver&#228;nderungen reagiert, sodass wir uns trotzdem behaglich f&#252;hlten.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Gute Luftqualit&#228;t gew&#228;hrleistet Wohlbefinden der Bewohner</strong></p><p>Die Wahl von Materialien mit geringer Schadstoffemission und die jahreszeitabh&#228;ngige Hybrid-L&#252;ftung sorgten f&#252;r eine konstant gute Raumluftqualit&#228;t sowie stabile Luftfeuchtigkeits- und CO<sub>2</sub>-Werte im Maison Air et Lumi&#232;re. Gerade dieser Aspekt ist den Pasteurs besonders wichtig, da eines der Kinder vor dem Einzug in das Haus regelm&#228;&#223;ig an Allergien und Asthma litt. &#8222;Das Klimatisierungskonzept, mit dem die Luft in den R&#228;umen erneuert wird, ist wirklich toll&#8220;, erkl&#228;rt Samantha Pastour. &#8222;Wir mussten so gut wie nie den Fernseher oder die M&#246;bel abstauben, weil sich kein Staub darauf absetzt hat. Das ist unbestreitbar ein Vorteil, wenn man an Allergien leidet. Vor dem Einzug hatte Rayan wegen des Staubs h&#228;ufig ger&#246;tete Augen und meine waren morgens immer entz&#252;ndet. All diese Symptome haben deutlich abgenommen, w&#228;hrend wir im Maison Air et Lumi&#232;re gewohnt haben.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Automatisierung steigert Wohnkomfort und f&#246;rdert Umweltbewusstsein</strong></p><p>Die Haustechnik &#252;bernimmt f&#252;r die Hausbewohner die Klimasteuerung im Haus nach zu Beginn des Experiments definierten Komfortkriterien. Die M&#246;glichkeit, jederzeit manuell nachregeln zu k&#246;nnen, wurde von der Familie dabei als zus&#228;tzlicher Komfortaspekt empfunden. Dar&#252;ber hinaus wurde die Echtzeit&#252;berwachung von Energieproduktion und -verbrauch nicht als Einschr&#228;nkung wahrgenommen, sondern hat bei den Bewohnern vielmehr zu einer &#196;nderung ihres Verhaltens gef&#252;hrt. &#8222;Es war sehr lehrreich, auf dem Schirm sehen zu k&#246;nnen, wie viel Energie wir verbrauchen und wie viel das Haus erzeugt. Man bekommt ein ganz anderes Bewusstsein daf&#252;r, was man in seinem Haus eigentlich macht und wie sich das auf den Energieverbrauch auswirkt&#8220;, so Fabrice Pastour.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit</strong></p><p>In der Endbewertung erf&#252;llt das Velux Maison Air et Lumi&#232;re alle Erwartungen und liefert den konkreten Nachweis, dass eine gute Energiebilanz durchaus mit dem Wohnkomfort der Bewohner in Einklang gebracht werden kann und dass die H&#228;user von morgen schon heute mit den vorhandenen Produkten gebaut werden k&#246;nnen. Diese Erkenntnisse zeigen konkrete Wege f&#252;r zuk&#252;nftige Neubauten oder Sanierungen auf und geben zudem Antworten auf Fragen hinsichtlich der Sanierung von Geb&#228;uden unter energetischen Gesichtspunkten: &#8222;Heute sehen wir, dass es durchaus m&#246;glich ist, nachhaltige Geb&#228;ude nach den Active-House-Kriterien Komfort, Energieeffizienz und Umwelt zu bauen&#8220;, zieht Lone Feifer, Leiterin des europaweiten Velux Model Home 2020 Projekts, Bilanz. F&#252;r die Nutzer bedeutet das nicht nur geringe Betriebskosten durch die Nutzung von regenerativen Energien, sondern vor allem h&#246;here Lebensqualit&#228;t in Form von frischer, gesunder Raumluft, einem hohen Anteil an Tageslicht und einem ganzj&#228;hrig angenehmen Raumklima.</p><p>&#160;</p><p>------</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;ber das Velux Maison Air et Lumi&#232;re</strong></p><p>Das Velux Maison Air et Lumi&#232;re ist der franz&#246;sische Beitrag zum europaweiten Velux Model Home 2020 Projekt. Im Rahmen des Experiments begeben sich die Tageslichtexperten auf die Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft. Das Velux Maison Air et Lumi&#232;re zeigt wie sich optimale Energieeffizienz, h&#246;chster Wohnwert und Umweltneutralit&#228;t zukunftsweisend verbinden lassen. Das als Plus-Energiehaus konzipierte Geb&#228;ude besteht aus drei unterschiedlichen Basismodulen, die miteinander verbunden sind und sich erg&#228;nzen. Das modulare Architekturkonzept erm&#246;glicht eine beliebige Anordnung der Module, sodass das Haus an unterschiedliche geografische, klimatische, st&#228;dtische und finanzielle Gegebenheiten angepasst werden kann, ohne dass Wohnkomfort und Energieeffizienz darunter leiden.</p><p>Weitere Informationen zum Maison Air et Lumi&#232;re: <a href="http://www.maisonairetlumiere.fr" target="_blank">www.maisonairetlumiere.fr</a></p>]]></description><category><![CDATA[Alle,energieeffizienz,Natuerlich Klimatisieren,Automatisierung,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Handwerk,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 15:13:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Behnisch Architekten siegen beim Velux Architekten-Wettbewerb 2014</title>
                        <link>https://presse.velux.de/behnisch-architekten-siegen-beim-velux-architekten-wettbewerb-2014/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/behnisch-architekten-siegen-beim-velux-architekten-wettbewerb-2014/</guid><pp:caseid>356907</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Die &#8222;Lofth&#228;user Kolbermoor&#8220; des M&#252;nchener B&#252;ros gewinnen nach der Nominierung durch eine Fachjury die Abstimmung unter potentiellen Bauherren</strong></em></p><p><em class="post-content-subhead"><strong></strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, August 2014. Die Leser des Bauherrenmagazins &#8222;Wohngl&#252;ck&#8220;- haben entschieden: Der erste Preis des </strong><strong>neunten Velux Architekten-Wettbewerbs geht an die &#8222;Lofth&#228;user Kolbermoor&#8220; von Behnisch Architekten, die 38,8 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielten. Das Projekt &#252;berzeugt durch eine ungew&#246;hnliche F&#252;hrung von Tageslicht &#252;ber zwei Geschosse durch eine horizontale Boden&#246;ffnung. Platz 2 des unter dem Motto &#8222;Licht . Raum . Mensch&#8220; stehenden Wettbewerbs belegt die Kinderkrippe &#8222;Luise-Bayerlein-Haus&#8220; von Raum und Bau GmbH mit 17,9 Prozent der Stimmen, knapp vor der Dachaufstockung &#8222;Notariat unter dem Dach&#8220; von Hofstadt Architekten, die 17,4 Prozent der Stimmen erhielt. </strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Der Velux Architekten-Wettbewerb honoriert seit 2005 Architekten, die die nat&#252;rlichen Elemente Licht und Luft sowohl im Neubau als auch im Bestand gezielt einsetzen, um eine ganzheitliche Atmosph&#228;re zu schaffen und den Komfort und das Wohlbefinden der Menschen zu steigern. Das Gewinnerprojekt des diesj&#228;hrigen Velux Architekten-Wettbewerbs konnte bereits in der ersten Wettbewerbsphase eine unabh&#228;ngige Fachjury &#252;berzeugen, der neben der Vorsitzenden Gabriele von Kardorff (Kardorff Ingenieure Lichtplanung) auch Vorjahressieger Philippe Frey aus Stuttgart sowie Werner Frosch (Henning Larsen Architects), Prof. Hilde L&#233;on (L&#233;on Wohlhage Wernik), Andreas F&#246;rstel (Redaktionsleiter Wohngl&#252;ck), Meike Weber (Verlagsleitung DETAIL) und Velux Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Dr. Sebastian Dresse angeh&#246;rten.</p><p>&#160;</p><p>Aus den zahlreichen Einreichungen hatten die Jurymitglieder insgesamt f&#252;nf Projekte f&#252;r die Wahl durch die mehr als zwei Millionen Leser des Bauherrenmagazins &#8222;Wohngl&#252;ck&#8220; nominiert. Bei dieser Abstimmung entschieden sich &#252;ber ein Drittel der Teilnehmer f&#252;r Behnisch Architekten und ihre sogenannten &#8222;Lofth&#228;user Kolbermoor&#8220;. Die zw&#246;lf neuen Einfamilienreihenh&#228;user sind von einer vertikalen Offenheit gepr&#228;gt. Diese wird durch eine offene Treppe, eine Galerie im Wohnraum sowie einen mittig angeordneten Patio erreicht, der sich bis ins erste Obergeschoss durchzieht. Dieser mit einem elektrisch zu &#246;ffnenden Velux Dachfenster &#252;berdeckte Raum schafft eine angenehme Raumatmosph&#228;re und versorgt die angrenzenden R&#228;ume mit Tageslicht und frischer Luft.</p><p>&#160;</p><p>&#8222;Den Gewinnern ist eine hervorragende Umsetzung des Wettbewerbsthemas gelungen. Dank des doppelgeschossigen, mit Velux Dachfenstern &#252;berdeckten Patios wirken die Neubauten licht, hell und offen und bieten einen hohen Wohnwert&#8220;, w&#252;rdigt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Velux Deutschland GmbH, das Siegerb&#252;ro des diesj&#228;hrigen Velux Architekten-Wettbewerbs, das neben dem Preisgeld in H&#246;he von 5.000 Euro vor allem Aufmerksamkeit in der &#214;ffentlichkeit erh&#228;lt: Das Gewinnerprojekt wird das zentrale Motiv einer Anzeigenkampagne von Velux in der Architektur-Fachpresse.</p><p>&#160;</p><p>Auf den zweiten Platz des diesj&#228;hrigen Velux Architekten-Wettbewerbs w&#228;hlten die Wohngl&#252;ck-Leser das B&#252;ro Raum und Bau GmbH mit ihrem Projekt &#8222;Luise-Bayerlein-Haus&#8220; &#8211; einer zweigeschossigen, fast quadratischen Kinderkrippe in Vaterstetten, in deren galerieartig angelegtem Innenbereich die verschiedenen Tageszeiten durch sechs kassettenf&#246;rmig gruppierte Velux Flachdach-Fenster sp&#252;rbar gemacht werden. Platz drei geht an Hofstadt Architekten und ihr &#8222;Notariat unter dem Dach&#8220; &#8211; dem Ausbau der zweigeschossigen Dachgeschoss-Situation im Mittelfl&#252;gel des Arco-Palais in M&#252;nchen zu einem gro&#223;r&#228;umigen B&#252;ro, das sich durch abwechslungsreiche Raum- und Lichtqualit&#228;ten auszeichnet. Die beiden B&#252;ros k&#246;nnen sich &#252;ber Preisgelder in H&#246;he von jeweils 3.000 Euro beziehungsweise 2.000 Euro freuen.</p><p>&#160;</p><p>Zum ersten Mal vergab die Jury in diesem Jahr einen mit 1.000 Euro dotierten Jurypreis f&#252;r die beste Einreichung in Bezug auf die in der Auslobung formulierten Wettbewerbskriterien. Die Wahl fiel auf Hoffmannarchitekt mit ihrem Projekt &#8222;Umbau Seitengeb&#228;ude Westerm&#252;hlstra&#223;e&#8220;. F&#252;r die neue Nutzung als B&#252;ro wurde dabei eine ehemalige Metallbauwerkstatt in M&#252;nchen unter Einbeziehung denkmalpflegerischer Auflagen rekonstruiert und durch die intelligente Platzierung von drei Velux Flachdach-Fenstern optimal belichtet.&#160;</p><p>&#160;</p><p>Um auch junge Architekturb&#252;ros und junge freischaffende Architekten zu unterst&#252;tzen, vergab die Jury des Velux Architekten-Wettbewerbs auch in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Newcomer-Sonderpreis. Diesen gewannen die DBCO GmbH f&#252;r das Projekt &#8222;Umbau und Modernisierung des Instituts f&#252;r Neutestamentarische Textforschung&#8220;. Der Ausbau des kleinen Dachgeschosses &#252;berzeugte die Jury mit der vorteilhaften Positionierung der Dachfenster, die den Tageslichteinfall von drei Seiten bewirken und durch die Einbauten bis auf Br&#252;stungsh&#246;he wie eine klassische, seitliche Belichtung erscheinen. So entsteht eine stimmige Lichtatmosph&#228;re, in dem sich das Verh&#228;ltnis von Kontrast und Helligkeit gegenseitig st&#228;rkt.&#160;</p><p>&#160;</p><p>Alle nominierten und ausgezeichneten Projekte werden in einer Dokumentationsbrosch&#252;re umfassend vorgestellt, die dem Architekturfachmagazin &#8222;DETAIL&#8220; beigelegt wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>Die Preistr&#228;ger des </strong><strong>Velux Architekten-Wettbewerbs 2014 </strong><strong>im &#220;berblick:</strong></p><p><strong>Platz 1: Lofth&#228;user Kolbermoor<br /> Behnisch Architekten</strong></p><p>In einem neuen Stadtteil an der stillgelegten Baumwollspinnerei in Kolbermoor entstanden zw&#246;lf neue Einfamilienreihenh&#228;user mit individueller Grundrissgestaltung. Die sogenannten &#8222;Lofth&#228;user&#8220; von Behnisch Architekten bestehen aus verschiedenen drei- und viergeschossigen Geb&#228;udetypen. Variierende H&#246;hen, eine alternierende Bebauungskante und Einschnitte durch Dachterrassen schaffen eine aufgelockerte Erscheinung. Die Schottenbauweise erm&#246;glicht einen offenen Grundriss, der bei Bedarf durch Trennw&#228;nde untergliedert werden kann. Die zweiseitige Orientierung mit gro&#223;z&#252;gigen Fenstern an den Stirnseiten verbindet Innen- und Au&#223;enbereich miteinander. Eine den Entwurf pr&#228;gende Offenheit wird durch eine offene Treppe, eine Galerie im Wohnraum und einen mittig angeordneten Patio erreicht, der sich bis ins erste Obergeschoss durchzieht. Dieser mit einem elektrisch zu &#246;ffnenden Velux Dachfenster &#252;berdeckte Raum schafft eine angenehme, intime Raumatmosph&#228;re. Die angrenzenden R&#228;ume versorgt er mit Licht und Frischluft. Im Winter erm&#246;glicht der als Pufferraum gedachte Patio die Nutzung passiver, solarer Gewinne, im Sommer gew&#228;hrleistet er eine gute Durchl&#252;ftung.</p><p>&#160;</p><p><strong>Platz 2: Luise-Bayerlein-Haus<br /> Raum und Bau GmbH</strong></p><p>Die zweigeschossige, fast quadratische Kinderkrippe in Vaterstetten von Raum und Bau GmbH bietet Platz f&#252;r f&#252;nf Kindergruppen. Der galerieartig angelegte Innenbereich schafft einen Ort der Sammlung und Orientierung. Durch ein gro&#223;z&#252;giges Oberlicht aus sechs Velux Flachdach-Fenstern, die &#228;hnlich einer Kassettendecke angeordnet sind, werden die verschiedenen Tageszeiten im Inneren sp&#252;rbar gemacht. Es entsteht eine multifunktional nutzbare Fl&#228;che &#252;ber zwei Ebenen. Die R&#228;ume sind windm&#252;hlenartig um die Treppe herum angeordnet und &#252;ber Flurachsen verbunden. Eine klare Gliederung und differenzierte Farbgebung der Gruppen schafft eine individuelle Erkennbarkeit. Es wurde Wert auf eine regionale und traditionelle Architektur gelegt. Das Materialkonzept ber&#252;cksichtigt einen m&#246;glichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Platz 3: Notariat unter dem Dach<br /> Hofstadt Architekten</strong></p><p>Im Rahmen des Dachgeschossausbaus und der Aufstockung des Arco-Palais in M&#252;nchen von Hofstadt Architekten wurden Wohnungen und ein gro&#223;es Notariat realisiert. Das Arco-Palais wurde 1908/09 errichtet, im 2. Weltkrieg durch Fliegerbomben besch&#228;digt und 1950 wieder aufgebaut. Zwischen 2006 und 2012 wurde der bis dahin f&#252;nfgeschossige Mittelfl&#252;gel um ein Geschoss aufgestockt und damit der H&#246;he der stra&#223;enseitigen Geb&#228;udeteile angepasst. Die R&#228;ume des Notariats sind in den hohen Dachraum eingegliedert, in dem zur Unterbringung der gew&#252;nschten B&#252;rofl&#228;che und zur Ausnutzung der H&#246;he von ca. 7m eine Galerie eingebaut wurde. Das Konzept des Entwurfs bestand in der Nutzung der gesamten lichten H&#246;he sowie der Schaffung von unterschiedlich gro&#223;en und hohen R&#228;umen, die verschiedene Blickwinkel und Raumeindr&#252;cke anbieten. Die Belichtung des unteren Geschosses erfolgt &#252;ber neu geschaffene Rundgauben zur Stra&#223;enseite und historische Gauben zum Innenhof. Die Galeriefl&#228;chen erhielten zur optimalen Belichtung und nat&#252;rlichen Bel&#252;ftung in Reihe angeordnete Velux Dachfenster.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sonderpreis Newcomer: Umbau und Modernisierung des Instituts f&#252;r Neutestamentarische Textforschung<br /> DBCO GmbH </strong></p><p>Das Dachgeschoss des Instituts f&#252;r neutestamentarische Textforschung in M&#252;nster wurde von DBCO saniert und modernisiert. Neben 16 Arbeitspl&#228;tzen des Bibelmuseums wurden auf kleinster Fl&#228;che gro&#223;e Teile der enormen Buchbest&#228;nde des Institutes untergebracht. Im Zuge der Ma&#223;nahme wurde das Dachtragwerk vollst&#228;ndig instandgesetzt und die komplette Dachhaut erneuert. Der Bestand von Gauben und Dachfl&#228;chenfenstern unterschiedlicher Gr&#246;&#223;e und Bauart wurde vollst&#228;ndig durch Velux Schwingfenster ersetzt, welche den Innenraum heller machen und so komfortablere Arbeitspl&#228;tze erm&#246;glichen. In Kombination mit einer geothermisch betriebenen K&#252;hldecke erm&#246;glichen die au&#223;enliegenden Velux Hitzeschutz-Markisen auch im Hochsommer angenehme Arbeitsbedingungen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Jurypreis: Umbau Seitengeb&#228;ude Westerm&#252;hlstra&#223;e<br /> Hoffmannarchitekt</strong></p><p>Eine ehemalige Metallbauwerkstatt in M&#252;nchen wurde von Hoffmannarchitekt in ein B&#252;roobjekt umgewandelt. Das eingeschossige Seitengeb&#228;ude wurde dabei unter Einbeziehung denkmalpflegerischer Auflagen rekonstruiert, im Hinblick auf den Brandschutz ert&#252;chtigt und energetisch saniert. Die neue Nutzung als B&#252;ro wurde f&#252;r das nach Norden ausgerichtete Geb&#228;ude erst durch die Platzierung von drei Oberlicht&#246;ffnungen mit Velux Flachdach-Fenstern erm&#246;glicht. Als Verbundfenster wurden diese dem Bestand nachgebildet, es sollte eine Ansicht entstehen, die der historischen Vorlage glich. Die urspr&#252;ngliche Werkstattatmosph&#228;re sollte auch in das neue B&#252;ro transportiert werden. Die Sichtbetonfl&#228;chen an der neuen Betondecke erg&#228;nzen sich mit dem Industrieparkett und lassen in Kombination mit den drei Oberlichtern einen hellen und gleichm&#228;&#223;ig nat&#252;rlich belichteten B&#252;roraum entstehen.</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[AW14,(Architekten-)Wettbewerbe,Architektur,Alle,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 13:55:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Kindergarten Drommebakken</title>
                        <link>https://presse.velux.de/kindergarten-drommebakken/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/kindergarten-drommebakken/</guid><pp:caseid>356910</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Tageslicht und Frischluft sind f&#252;r das Wohlbefinden von Kindern sehr wichtig. Untersuchungen haben gezeigt, dass sowohl die Lernf&#228;higkeit als auch die Gesundheit von Kindern positiv beeinflusst werden, wenn sie Zugang zu nat&#252;rlichem Tageslicht und frischer Luft haben. Das ehemalige Rathaus im d&#228;nischen Aarup, einer kleinen Stadt auf der Insel F&#252;nen, entsprach jedoch nicht den Vorstellungen von einem modernen Kindergarten. Die ausgedehnten Geb&#228;ude lagen wie gro&#223;e flache Bl&#246;cke in der Landschaft und repr&#228;sentierten einen Baustil, bei dem es mehr um Nutzfl&#228;che als um nat&#252;rliches Licht und frische Luft ging.</p><p>&#160;</p><p>Heute sind diese Geb&#228;ude die Heimstatt von Dr&#248;mmebakken, dem neuen Kindergarten von Aarup mit Platz f&#252;r 125 Kindergarten- und 25 Krippenkinder. Sollte ein Mitarbeiter des alten Rathauses an seinem alten Arbeitsplatz auftauchen, w&#252;rde er ihn kaum wiedererkennen. Die Geb&#228;ude wurden an elf Stellen durch die Montage von nicht weniger als neunundvierzig Oberlicht-Modulen ge&#246;ffnet. Das Ergebnis ist ein Geb&#228;ude, das selbst an einem Tag mit bew&#246;lktem Himmel hell, frisch und ansprechend wirkt &#8211; ein Haus, das zum Spielen einl&#228;dt.</p><p>&#160;</p><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="128"><p><strong>Die Planung</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="430"><ul><li>Zw&#246;lf Monate Planungs- und Bauphase, Beginn unmittelbar nach dem Auszug der Kommunalverwaltung</li><li>Sechs Planungs- und Baubesprechungen</li><li>15. und 16. November: Montagezeitraum</li></ul></td></tr><tr><td valign="top" width="128"><p><strong>Die L&#246;sung</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="430"><ul><li>Elf Lichtb&#228;nder in verschiedenen Teilen des Geb&#228;udes</li><li>49 Oberlicht-Module 90 x 240 cm</li><li>30 Module zum &#214;ffnen (t&#228;gliches L&#252;ften)</li><li>5&#176; Neigung</li><li>Steuerungssystem: WindowMaster</li></ul></td></tr><tr><td valign="top" width="128"><p><strong>Die Beteiligten</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="430"><ul><li>Baugruppe: bestehend aus dem verantwortlichen Architekten von CASA Arkitekter, einem Bauherrenberater der Stadt Assens und zwei Vertretern der VELUX Gruppe</li><li>Projektleitung: CASA Arkitekter (Inhaberin Birgit Rasmussen).</li><li>Montage: Zimmer- und Schreinermeister Klaus Leb&#230;k</li></ul></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Alle,vms-Produkte,vms-Referenzen,Architekten-Planer,Handwerk,Tageslicht(loesungen),Architektur,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2014 17:47:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_mos_kindergarten_114729-974980.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[VELUX Modular Skylights - Kindergarten]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[VELUX Modular Skylights zeichnen sich durch eine klare, minimalistische Designsprache aus, die Qualit&amp;auml;t und Langlebigkeit vermittelt. Bildquelle: VELUX]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ganz privat in exponierter Lage</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ganz-privat-in-exponierter-lage/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ganz-privat-in-exponierter-lage/</guid><pp:caseid>356834</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><em class="post-content-subhead"><strong>Die Architekten haben das Neubauprojekt &#8222;Schuppen&#8220; genannt, was aber nicht auf die reine Holzbauweise anspielt, sondern auf die kleinteilige, eben schuppenartige Fassade aus Biberschwanzziegeln, die wie ein gro&#223;es senkrechtes Dach wirkt. Auf der Fassade &#8222;schwimmen&#8220; scheinbar ungeordnet gro&#223;e Fensteranlagen, die sich mit kleinen Fenstern zu einem nur erahnbaren Raster erg&#228;nzen. Die Bibliothek im Obergeschoss erh&#228;lt zus&#228;tzliches Licht durch elektrische VELUX Dachfenster.</strong></em></strong></p><p></p><p>Der Neubau auf dem Grundst&#252;ck einer fr&#252;heren G&#228;rtnerei lehnt sich auf der Ostseite an die Brandwand einer typischen Zeile von Berliner Hinterh&#228;usern an. Er nimmt deren vordere und hintere Fluchtlinie auf und interpretiert mit teils flach, teil geneigt ausgef&#252;hrtem Dach spielerisch die bei den Nachbarn vorhandenen Dachformen. Damit enden jedoch die Gemeinsamkeiten. Denn ausgerechnet im oft als &#8222;steinerne Stadt&#8220; apostrophierten Berlin errichteten brandt + simon architekten das dreigeschossige Einfamilienhaus komplett aus Holz. Wobei die Bauweise nicht prim&#228;r als architektonischer Kontrapunkt zur Umgebung gemeint ist, sondern sich ganz pragmatisch aus den W&#252;nschen des Bauherrn nach Energieeinsparung und nachhaltigem Bauen ergab. Vor allem sollten nur &#246;kologische und hinsichtlich der Wohngesundheit unbedenkliche Baustoffe zum Einsatz kommen. Unter diesen Bedingungen erwiesen sich voll ged&#228;mmte Holzkonstruktionen f&#252;r die W&#228;nde und das Dach als die schlankere L&#246;sung gegen&#252;ber den alternativ ebenfalls gepr&#252;ften Massivbauweisen. Knapp 50 cm dicke Au&#223;enw&#228;nde sorgen heute f&#252;r einen zeitgem&#228;&#223; geringen Jahres-Heizw&#228;rmebedarf von nur 35 kWh/m&#178;. Zugleich erlaubten sie eine platzsparende Grundrissausnutzung mit 156 m&#178; Wohnfl&#228;che im Haus und einem dreiseitig anschlie&#223;enden Garten.</p><p>&#160;</p><p><strong>Komplett aus Holz</strong></p><p>Die Holzst&#228;nderw&#228;nde entstanden auf der Baustelle zun&#228;chst mit 18 cm dicken St&#228;ndern und OSB-Platten als Aussteifung. Anschlie&#223;end wurde die Konstruktion mit nochmals 18 cm dicken St&#228;ndern aufgedoppelt, sodass zwischen ihnen Platz f&#252;r eine 36 cm dicke Einblasd&#228;mmung aus Zellulose war. Die innen liegende Ebene der OSB-Platten &#252;bernimmt die Funktionen der Dampfbremse sowie der Luftdichtheit und ist mit Gipsfaserplatten bekleidet. Den &#228;u&#223;eren Abschluss bildet eine Holzfaserd&#228;mmplatte mit umlaufendem Nut- und Federprofil. Sie unterst&#252;tzt die Zellulosed&#228;mmung sowohl beim winterlichen W&#228;rmeschutz als auch beim sommerlichen Hitzeschutz, dient aber vor allem als Unterdeckplatte f&#252;r die Fassade. Dieser einfache, aber w&#228;rmetechnisch hochwirksame Aufbau konnte weitgehend baugleich auch f&#252;r den geneigten und den flachen Teil des Dachs &#252;bernommen werden, sodass eine homogene, an jeder Stelle gleichwertige Geb&#228;udeh&#252;lle entstand.</p><p>&#160;</p><p>Statt der OSB-Platten dient im Dach eine feuchteadaptive Bahn als Dampfbremse. Ihr Diffusionsverhalten variiert mit der Luftfeuchtigkeit und dadurch letztlich mit der Jahreszeit. In trockner Winterk&#228;lte ist der Diffusionswiderstand hoch und die Konstruktion deshalb gut gegen das Eindringen von Feuchte gesch&#252;tzt. In der hohen relativen Luftfeuchtigkeit des Sommers nimmt der Diffusionswiderstand feuchteadaptiver Bahnen hingegen ab, sodass ein Austrocknen zur Raumseite m&#246;glich ist. Der flach geneigte Dachteil ist mit wurzelfesten Bitumenbahnen abgedichtet, sodass perspektivisch eine Dachbegr&#252;nung erg&#228;nzt werden kann. Wie das Dach, sind auch alle Decken zwischen den Geschossen als Balkenkonstruktionen ausgef&#252;hrt worden.</p><p>&#160;</p><p><strong>Bewegung in und auf der Fassade</strong></p><p>Die Holzbauweise war auch Ausgangspunkt der &#220;berlegungen zur Fassade. &#8222;Das normale Schwind- und Quellverhalten einer Holzkonstruktion im Jahreszeitenwechsel und die damit verbundenen L&#228;ngen&#228;nderungen verlangen nach einer flexiblen Bekleidung f&#252;r die Fassade&#8220;, beschreiben brandt + simon architekten ihre Intentionen. &#8222;Mit der Eindeckung aus Biberschwanzziegeln wurde eine massive und dauerhafte L&#246;sung gefunden, die durch zahlreiche unverschlossene Fugen, Bewegungen in den Bauteilen schadensfrei kompensieren kann und gleichzeitig einen langfristig wartungsarmen Wetterschutz bietet.&#8220; Die glasierten Biber sind wie eine klassische Dachdeckung auf Lattung und Konterlattung verlegt, wegen der Verarbeitung in der Senkrechten jedoch zus&#228;tzlich verschraubt. Als kleinteilige, durchgehende H&#252;lle umspielen sie die Ecken und verlaufen in verschiedenen Gr&#252;nt&#246;nen, von dunkel nach hell, bis in das geneigte Dach hinein. Inspiriert durch K&#252;nstler der Op-Art wie Victor Vasarely wurde ein sich wiederholendes Muster entworfen. Die keramische Qualit&#228;t des Fassadenmaterials ist gleichzeitig eine Reminiszenz an die Azulejos, die im Heimatland des Bauherren verbreiteten Fliesenbilder an Fassaden. Entfernt man sich von der Fassade, entsteht der Eindruck einer Bewegung assoziierenden Fl&#228;che von Bildpunkten. Wenn das Geb&#228;ude und die umliegenden B&#228;ume und Str&#228;ucher ineinander flie&#223;en offenbart sich eine weitere Lesart der Fassade als Blattwerk, dessen Gr&#252;nt&#246;ne das Gartenhaus beschreiben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Lichtspots f&#252;r die Bibliothek</strong></p><p>Innerhalb der Fassade fallen auf jeder Geb&#228;udeseite gro&#223;e, teilweise die gesamte Raumbreite f&#252;llende Fenster auf. Von der K&#252;che mit dem Essbereich geht der Blick auf die westlich anschlie&#223;ende Terrasse, vom Wohnbereich in den Garten und vom Arbeitszimmer schaut man &#252;ber die Baumwipfel in den Himmel nach Norden.</p><p>Einen sp&#252;rbaren Kontrast dazu bilden die viel geringer bemessenen Ost- und S&#252;dfenster des obersten Geschosses. Hier befindet sich die Bibliothek, in der die W&#228;nde als Stellfl&#228;che f&#252;r B&#252;cherregale gebraucht werden. Gleichzeitig erzeugen die tief in den Leibungen sitzenden kleinen Lichtfl&#228;chen ein Ambiente von Geborgenheit und Intimit&#228;t. Um trotzdem gen&#252;gend Licht in den Raum zu leiten, wurden zus&#228;tzlich zu den Fassadenfenstern vier Dachfenster im geneigten Dachteil erg&#228;nzt, die fast in der Art von Lichtspots den Raum in ein &#252;berwiegend indirektes Licht tauchen. Durch diese Planung bietet die Bibliothek heute trotz ihrer gegen&#252;ber den Nachbarh&#228;usern exponierten Lage viele sehr private und nicht einsehbare Fl&#228;chen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Elektrische Dachfenster mit Zusatznutzen</strong></p><p>Wegen der Einbaulage hoch &#252;ber dem Kopf kamen VELUX Elektrofenster zum Einsatz, bei denen Motor und Steuerung f&#252;r den Automatikbetrieb bereits ab Werk optisch unauff&#228;llig integriert sind. Bauseits muss lediglich die 230-V-Stromversorgung verlegt werden. Das &#214;ffnen und Schlie&#223;en der Fenster wird in der Bibliothek mit einer Funkfernbedienung gesteuert. Alternativ sind fest installierte Wandtaster m&#246;glich. VELUX Elektrofenster erh&#246;hen nicht nur den Bedienkomfort, sondern k&#246;nnen auch die Wohnbedingungen verbessern. Denn &#252;ber die Fernbedienung lassen sich bestimmte Zeiten f&#252;r die Fenster&#246;ffnung voreinstellen, sodass eine planm&#228;&#223;ige L&#252;ftung auch bei Abwesenheit der Bewohner sichergestellt ist. Zur Grundausstattung geh&#246;rende Regensensoren schlie&#223;en die Fenster selbstt&#228;tig bei aufkommendem Niederschlag. Zum unpassenden Zeitpunkt automatisch ge&#246;ffnete, oder auch vom Menschen vergessene offene Fenster, sind damit ausgeschlossen.</p><p>&#160;</p><p>Die VELUX Elektrofenster gruppieren sich auf dem nach S&#252;den orientierten geneigten Dachteil um die solarthermischen Kollektoren, die den Warmwasserbedarf des Hauses decken und auch heizungsunterst&#252;tzend eingebunden sind. Zus&#228;tzlich wird das Haus bei Bedarf mit einer Gasbrennwerttherme &#252;ber eine Fu&#223;bodenheizung erw&#228;rmt. Durch die gro&#223;en Heizfl&#228;chen ist eine sehr geringe Vorlauftemperatur und damit sparsames Heizen m&#246;glich.</p><p>&#160;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><p>Projekt: Einfamilienhaus &#8222;Schuppen&#8220;, Berlin</p><p>Architektur: brandt + simon architekten, Berlin</p><p>Tragwerksplanung: Ingenieurb&#252;ro f&#252;r Tragwerksplanung Dr.-Ing. Christian M&#252;ller, Berlin</p><p>&#160;</p><p>Brutto-Rauminhalt: 734 m&#179;</p><p>Wohnfl&#228;che: 156 m&#178;</p><p>Bauzeit: 25 Wochen</p><p>Fertigstellung: Sommer 2009</p><p>Baukosten KG 300+400 brutto: 1.030 EUR/m&#178; BGF</p><p>Jahres-Heizw&#228;rmebedarf: 35,0 kWh/m&#178;</p><p>Jahres-Prim&#228;renergiebedarf: 53,9 kWh/m&#178;</p><p>&#160;</p><p>Holzst&#228;nderbauweise (2 x 18 cm) mit 36 cm Zellulose-Aufblasd&#228;mmung zwischen den St&#228;ndern</p><p>Ca. 8.350 farbig glasierte Biberschwanzziegel f&#252;r Fassade und Dach</p><p>4 VELUX Elektro-Schwingfenster GGL C04 f&#252;r die Bibliothek</p><p><strong>&#160;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,dachfenster,Schraegdach,energieeffizienz,Architektur,Handwerk,Architekten-Planer,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 Dec 2013 18:33:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_schuppen_2710-954979.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[VELUX Objekt Schuppen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Durch die Aufnahme der Fluchtlinien und Dachformen wirkt die Holzkonstruktion nicht wie ein Fremdkörper neben ihren steinernen Nachbarn. Gleichzeitig leitet das Fassadenbild ohne optischen Bruch in den anschließenden Garten über. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH / Michael Nast]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Glücklich wohnen, Energie erzeugen, Zukunft erforschen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/glucklich-wohnen-energie-erzeugen-zukunft-erforschen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/glucklich-wohnen-energie-erzeugen-zukunft-erforschen/</guid><pp:caseid>356581</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>1-Jahres Bilanz im Velux LichtAktiv Haus &#8211; Lehrreiches Experiment mit hoher Wohnqualit&#228;t </strong></em></p><p></p><p><strong>Hamburg, Juni 2013.</strong> Eine gro&#223;e Wohnzufriedenheit der Testfamilie, &#252;ber den kalkulierten Werten liegende Ertr&#228;ge der regenerativ erzeugten Energie und ein geringerer Heizw&#228;rme- und Warmwasserbedarf als vorausberechnet &#8211; mit dieser Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr best&#228;tigt das auf zwei Jahre angelegte, wissenschaftlich begleitete Wohnexperiment im VELUX LichtAktiv Haus, dass sich h&#246;chster Wohnwert und eine komfortable Nutzung erneuerbarer Energien auch bei der Modernisierung von Bestandsgeb&#228;uden verwirklichen lassen. Nur der Stromverbrauch f&#252;r die Erzeugung der im LichtAktiv Haus ben&#246;tigten Heizw&#228;rme liegt &#252;ber den theoretischen Berechnungen, sodass 2012 das Ziel &#8222;Energieautarkie&#8220; noch nicht erreicht werden konnte. In den kommenden Monaten werden deshalb die beteiligten Wissenschaftler und technischen Experten die Regelung der W&#228;rmepumpe und die Anlagentechnik optimieren. Zudem wird das Wohnexperiment &#252;ber den Jahreswechsel hinaus um einige Monate verl&#228;ngert. So kann der Energieverbrauch des kommenden Winters mit den beiden vergangenen Wintern verglichen und der Erfolg der Optimierungsma&#223;nahmen &#252;berpr&#252;ft werden.</p><p>&#160;</p><p>&#8222;Gem&#228;&#223; der Maxime &#8218;Ein Experiment sagt mehr als tausend Expertenmeinungen&#8216; entwickelt und realisiert VELUX bereits seit Jahren Konzepth&#228;user mit dem Ziel, Erkenntnisse f&#252;r das Bauen und Wohnen der Zukunft zu gewinnen&#8220;, erkl&#228;rt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH. &#8222;Mit unserem auf zwei Jahre angelegten Wohnexperiment im LichtAktiv Haus wollen wir versuchen zu zeigen, dass bereits mit den heute verf&#252;gbaren Kenntnissen und Baumaterialien CO<sub>2</sub>-neutrale Geb&#228;ude errichtet werden k&#246;nnen und auch bei bestehender Bausubstanz Nachhaltigkeit mit den gestiegenen Anspr&#252;chen an Wohnqualit&#228;t verbunden werden kann.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Beim LichtAktiv Haus handelt es sich um ein typisches Siedlerhaus aus den 50er Jahren, das im Rahmen des europaweiten VELUX Projektes &#8222;Model Home 2020&#8220; als Nullenergiehaus modernisiert wurde. Um herauszufinden wie das modernisierte Siedlerhaus im t&#228;glichen Betrieb funktioniert, stellt eine vierk&#246;pfige Testfamilie das Geb&#228;ude zwei Jahre auf die Probe. Begleitet wird dieses Wohnexperiment durch ein umfassendes wissenschaftliches Monitoring der Technischen Universit&#228;ten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin, dessen Konzept erstmals quantitative und qualitative Untersuchungsmethoden verbindet. Dabei werden seit Januar 2012 kontinuierlich alle Daten zu Energieerzeugung und <br /> -verbrauch sowie das Au&#223;enklima und die entsprechenden Innenraumwerte quantitativ erfasst und dokumentiert. Parallel dazu beantwortet die Testfamilie im Rahmen von qualitativen Interviews, Gruppendiskussionen und Onlinebefragungen regelm&#228;&#223;ig Fragen zu ihrem pers&#246;nlichen Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl, um einen Bezug zu den quantitativen Messwerten herzustellen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die grunds&#228;tzliche Frage zu beantworten, was in Bezug auf zuk&#252;nftige Wohnqualit&#228;t wirklich wichtig ist und wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bei gleichzeitiger Minimierung des &#214;kologischen Fu&#223;abdrucks bietet.</p><p>&#160;</p><p>Seit Februar 2013 erg&#228;nzt zudem ein Elektroauto das Wohnexperiment und erh&#246;ht die Eigennutzungsquote der solar gewonnenen elektrischen Energie. Zugleich flie&#223;en die Daten des Elektrofahrzeugs in das Monitoring der beteiligten Universit&#228;ten ein. Ziel ist es, Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, inwieweit Null- oder Plusenergiegeb&#228;ude in Verbindung mit Elektromobilit&#228;t bereit f&#252;r eine breite Nutzung sind.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),Architekten-Planer,Architektur,energieeffizienz,Natuerlich Klimatisieren,Tageslicht(loesungen),Alle]]></category>
            <pubDate>Fri, 14 Jun 2013 10:26:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Internationales Daylight Symposium</title>
                        <link>https://presse.velux.de/internationales-daylight-symposium/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/internationales-daylight-symposium/</guid><pp:caseid>356627</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Tageslicht ist aus energetischer und humanbiologischer Sicht alternativlos und hat Einfluss auf die volkswirtschaftlichen Kosten / Planer fordern Anpassung von Vorschriften und Normen</strong></em></p><p><em class="post-content-subhead"><strong></strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Vom 15. bis zum 16. Mai fand in Kopenhagen das VELUX Daylight Symposium statt. Unter dem Motto &#8222;New Eyes on Existing Buildings&#8220; tauschten sich in der &#8222;Royal Danish Academy of Fine Arts&#8220; Teilnehmer aus Wissenschaft und Lehre sowie Architekten und Lichtdesigner aus der ganzen Welt &#252;ber die Relevanz von Tageslicht und dessen Nutzen f&#252;r ein urbanes Umfeld aus. Dabei konzentrierte sich die in diesem Jahr bereits zum f&#252;nften Mal von dem weltweit gr&#246;&#223;ten Dachfensterhersteller ausgerichtete Konferenz insbesondere auf die Chancen und Aufgaben von Tageslicht bei der Sanierung von Bestandsgeb&#228;uden und Stadtstrukturen.</strong></strong></p><p></p><p>Bis zur Zweiten Industriellen Erneuerung (etwa 1880-1930) war Tageslicht in der Architektur das bedeutendste Element der Raumgestaltung. Erst mit der Erfindung der k&#252;nstlichen Lichtquelle hat Tageslicht in der Architekturplanung an Bedeutung verloren und der Glaube an der Vollkommenheit der Technik &#252;berhand gewonnen. Zu Unrecht, wie wir nun wissenschaftlich belegen k&#246;nnen. Denn weder energetisch noch humanbiologisch ist das Tageslicht qualitativ und quantitativ gleichwertig zu ersetzen, wie im Rahmen des international bedeutenden 5. VELUX Daylight Symposium 2013 im Mai erneut festgestellt wurde.</p><p>Seit 2005 findet das Symposium im zweij&#228;hrigen Turnus statt, zu dem auch in diesem Jahr 20 Experten und 300 Planer gekommen waren. Unter dem Motto &#8222;New Eyes on existing Buildings&#8220; sollte bestehende Bausubstanz mit anderen Augen betrachtet werden. Kopenhagen war in diesem Jahr als Veranstaltungsort eine Wahl, die besser nicht h&#228;tte sein k&#246;nnen. Die europ&#228;ische Hauptstadt gilt als derzeit nachhaltigste unter den 40 gr&#246;&#223;ten St&#228;dten Europas, die sich in der C40 Climate Leadership Group (www.c40cities.org) organisiert haben. Zudem genie&#223;t Tageslicht in den nordischen L&#228;ndern Europas aufgrund seines Mangels in der dunklen Jahreszeit eine besondere Wertsch&#228;tzung. Die Kombination von Nachhaltigkeit, Lebensqualit&#228;t und einer Stadtplanung, in der der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht der Stra&#223;enverkehr, war die Bedeutung von Tageslicht f&#252;r Raum und Mensch allgegenw&#228;rtig sp&#252;rbar. Sowohl die Innenstadt Kopenhagens wie auch der Veranstaltungsort selbst, die Royal Academy of Fine Arts, School of Architecture, zeigten sich als Sinnbild f&#252;r die funktionierende d&#228;nische Architektur- und Stadtkultur. Der Vortragsraum war ein Musterbeispiel f&#252;r eine funktionierende Tageslichtnutzung. W&#228;hrend des gesamten zweit&#228;gigen Symposiums war weder eine zus&#228;tzliche k&#252;nstliche Lichtquelle erforderlich, noch musste der Raum f&#252;r die Projektionen abgedunkelt werden.</p><p>Veranstalter des Symposiums war der Dachfensterhersteller VELUX. Kaum ein Anbieter dieser Branche ist sich seiner Verantwortung f&#252;r gutes und nachhaltiges Licht derart bewusst wie das d&#228;nische Unternehmen, dessen Gr&#252;nder Villum Kann Rasmussen vor rund 60 Jahren das Dachfenster erfunden hat. Seit Jahren wei&#223; die F&#252;hrung um die Bedeutung des Tageslichts und bietet mit dem internationalen Symposium eine Plattform, um das Wissen &#252;ber den nichtvisuellen Effekt des Lichtes auf den Menschen zu diskutieren und f&#246;rdern. &#8222;Es ist Teil der Unternehmensphilosophie, der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und mit dem Symposium eine Plattform f&#252;r die Diskussion um Lichtqualit&#228;t zu bieten&#8220;, erkl&#228;rte Torben Thyregod Jensen von der VELUX Gruppe.</p><p>Doch nicht der nichtvisuelle Effekt hatte in den vergangenen Jahren allgemein zu einer Intensivierung der Diskussion zum Thema Licht gef&#252;hrt, sondern die energiepolitische Forderung nach Konzepten f&#252;r weniger energieintensive Architekturl&#246;sungen. Das Tageslicht wird in diesem Zusammenhang als riesiges Einsparpotential bewertet. Das Motto der Veranstaltung &#8222;New Eyes on existing Buildings&#8220; traf insofern in den Kern vieler aktueller Diskussionen. Denn neben der energetischen Sanierung von Fassaden sind es eben die &#214;ffnungen der Geb&#228;ude, die uns den Einstieg in weitere geforderte Sparpotentiale erm&#246;glichen.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Tageslicht bietet Einsparpotenzial</strong></p><p>Der &#220;berfluss an Sonnenlicht wurde in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur vergessen, sondern fasst schon bewusst ignoriert. Das zentrale Problem unserer Architektur ist scheinbar eine Tageslicht-Vermeidungskultur, in der zu wenig Tageslicht in unsere Innenr&#228;ume str&#246;mt und fehlendes nat&#252;rliches Licht auch w&#228;hrend der Tagesphase durch Kunstlicht ersetzt wird. In Zeiten von Ressourcen im &#220;berfluss schien dieses kaum ein Thema zu sein, doch aktuell geht die Rechnung nicht mehr auf, wenn man die Umweltkonsequenzen mit in die Energiebilanz einpreist.</p><p>Arup Direktor Peter Head, der vom Time Magazin zu einem der 30 Global Eco heroes erkl&#228;rt wurde, erinnerte im Rahmen des Symposiums an die Erkenntnis und unbequeme Wahrheit, dass die Gesellschaft eine Effizienz mit dem Faktor vier erzielen muss &#8211; also viermal effizienter mit ihren nat&#252;rlichen Ressourcen umgehen muss als bislang &#8211;, um die international definierten Klimaziele zum Zeitpunkt 2050 erreichen zu k&#246;nnen. In einem Bericht an den Club of Rome im Jahre 2010 sprechen Experten sogar von einem Faktor f&#252;nf. Licht ist deshalb eine Ressource, die in den Augen der Energieexperten und Politiker entweder eingespart oder andererseits als regeneratives Element in Energie umgewandelt werden sollte. Politische Gr&#246;&#223;en wie Al Gore haben die Bedeutung des Lichtes f&#252;r eine nachhaltige Umwelt erkannt und werben deshalb international f&#252;r ein Umdenken.</p><p>&#160;</p><p><strong>Humanbiologische Bedeutung von Tageslicht</strong></p><p>Doch der rein energetische Ansatz beschreibt nicht die Gesamtheit der Definition von Lichtqualit&#228;t. Forscher weisen auch auf die zentrale biologische Bedeutung des Tageslichtes hin, die in der modernen Gesellschaft immer mehr zu einem Problem wird. Denn nur die Qualit&#228;t des Tageslichtes ist in seiner Vollkommenheit in der Lage, den biologischen Rhythmus, der in der menschlichen Evolution &#252;ber Millionen von Jahren vorgegeben wurde, zu steuern. Der international g&#252;ltige Begriff ist das deutsche Wort &#8222;Zeitgeber&#8220;. Es beschreibt das Licht als entscheidenden Taktgeber f&#252;r den t&#228;glichen Biorhythmus.</p><p>Auch kein anderes als das Tageslicht kann den nat&#252;rlichen Bedarf an Vitamin D des Menschen decken, wie es die Sonne vermag. Auch nicht die LED weist die spektralen Eigenschaften auf, um die Qualit&#228;t des Tageslichtes ersetzen zu k&#246;nnen, wie im Rahmen des Symposiums der US Lichtdesigner James Benya im Vergleich des spektralen Aufbaus der unterschiedlichen Lichtquellen belegen konnte.</p><p>Die gesundheitlichen Folgen lassen sich dabei nicht nur wissenschaftlich belegen, sondern auch in einem volkswirtschaftlichen Schaden durch gesundheitliche Folgen berechnen. Deborah Burnett pr&#228;sentierte ein Volumen von 61,9 US$ Billionen j&#228;hrlich, das f&#252;r das Gesundheitswesen ausgegeben werden (IMF 2012). F&#252;r das Jahr 2080 erwartet man, dass mehr als 50% der Bruttoinlandsproduktion f&#252;r die Gesundheit veranschlagt werden m&#252;ssen. Die Qualit&#228;t des Lichtes hat aber immensen Einfluss auf Krankheiten und damit auf die volkswirtschaftlichen Kosten. Die Liste der betreffenden Volkskrankheiten zieht sich von Fettleibigkeit &#252;ber zahlreiche Krebsformen hin bis zur profanen Grippe und Grippeepidemien mit immer neuen Virenvarianten. Sonnenlicht vermag es, konkret Viren zu eliminieren und das Immunsystem zu st&#228;rken. Doch auch nahezu alle Organe des menschlichen K&#246;rpers werden direkt oder indirekt von dem Licht und dem Vitamin D-Bedarf tangiert. 51 Prozent aller menschlichen Gene reagieren nachweislich auf Licht und hier insbesondere auf die Qualit&#228;t, die uns ausschlie&#223;lich das Tageslicht bringt. Deshalb kann eine R&#252;ckkehr zur vermehrten und kreativen Tageslichtnutzung nur der einzig gangbare Weg in der Baukultur sein. Doch die fehlende Anerkennung von Tageslicht in der Gesellschaft wie auch in der Baumeisterschaft verhindert eine sinnvolle Nutzung der Ressource Tageslicht.</p><p>&#160;</p><p><strong>Anpassung von Vorschriften und Normen notwendig</strong></p><p>Der britische Forscher David Strong berichtete, dass in den USA kein gesetzlicher Anspruch auf Tageslichtzugang besteht. Die gesetzgebenden Institutionen haben offensichtlich noch nicht die gesamte Bedeutung des Tageslichtes erfasst. Insbesondere trifft dieses auf den gesundheitlichen Effekt von Tageslicht zu. Allerdings haben die Normungsgremien mittlerweile die Bedeutung anerkannt. In Deutschland wurde im April dieses Jahres vom Institut f&#252;r Normung gar eine Planungsempfehlung ver&#246;ffentlicht, die das Tageslicht aufwertet. Und auch in anderen Nationen gibt es gesetzgeberische Aktivit&#228;ten, welche die energetischen Vorteile zum Inhalt haben. Eine gesetzliche Reglementierung wird deshalb in absehbarer Zeit unweigerlich kommen. David Strong allerdings empfiehlt eindringlich, dass auch Expertenvertreter der Planerschaft in die gesetzgebenden Gremien einbezogen werden, um nicht im Nachhinein erkennen zu m&#252;ssen, dass viele Gesetze an der Realit&#228;t vorbei definiert werden.</p><p>&#160;</p><p><strong>Solare Energieertr&#228;ge</strong></p><p>Denn schon jetzt ist der gestalterische Umgang mit dem nat&#252;rlichen Licht f&#252;r viele Planer aktuell eine B&#252;rde. Licht bedeutet nicht nur Helligkeit, sondern kann auch einen W&#228;rme&#252;berschuss im Raum erzeugen, den es zu managen gilt. Andererseits verhindern oftmals zu kleine Fenster den Tageslichteintrag in die Tiefe der Innenr&#228;ume. Noch gibt es international nur wenige funktionierende Beispiele f&#252;r gute Tageslichtarchitektur. Dass dieses m&#246;glich ist, zeigte Florence Lam, aktuelle Lichtplanerin des Jahres 2013 Gro&#223;britanniens aus dem B&#252;ro Arup in London. Selbst im Museumsbereich, wo in den vergangenen Jahren Tageslicht verbannt schien, kann das Element gestalterisch und energetisch einen Mehrwert bieten. Das Akropolis Museum in Athen ist ein aktuelles Muster daf&#252;r, wie mit unterschiedlichen Lichtfarben spannungsreich gestaltet werden kann. Schon bei der Geb&#228;udeausrichtung beginnt eine gute Tageslichtplanung. Durch kreative Lichtplanung wurden die Vorteile des Tageslichts bewusst eingesetzt.</p><p>Energetisch sind aber vor allem die bestehenden Geb&#228;ude, die aktuell problematisch sind und auf der Agenda des Wandels stehen. 60 Prozent und mehr der gebrauchten Energie lassen sich durch einen verbesserten Tageslichteinsatz einsparen, wie konkrete Untersuchungen der pr&#228;mierten Architektin und Tageslichtforscherin Lisa Heschong belegen. Dabei sind es nicht selten einfache Ma&#223;nahmen, welche die erfahrene Planerin empfiehlt. Das kann schon bei der Farbe an der Wand beginnen. Und auch ein Bodenmaterial, welches das Licht st&#228;rker reflektiert, hat einen einsparenden Effekt. &#160;Es ist also weniger eine Frage der Realit&#228;ten, sondern der kreativen und bewussten architektonischen Planung, der wir uns erneut &#246;ffnen m&#252;ssen. Der Einsatz des Tageslichtes bedarf wieder als Normalit&#228;t bewertet zu werden. Dazu bedarf es nach den Erkenntnissen aller Anwesenden sicherlich mehr als ein Symposium, aber der Anfang zum Umdenken in der Gesellschaft wurde sicherlich gemacht.</p><p>&#160;</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.thedaylightsite.com">www.thedaylightsite.com</a></p>]]></description><category><![CDATA[Unternehmen,Architekten-Planer,Tageslicht(loesungen),Architektur,Veranstaltung,Alle,tageslicht]]></category>
            <pubDate>Wed, 05 Jun 2013 12:41:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Alpines Bergkristall mit nachhaltiger Architektur</title>
                        <link>https://presse.velux.de/alpines-bergkristall-mit-nachhaltiger-architektur/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/alpines-bergkristall-mit-nachhaltiger-architektur/</guid><pp:caseid>356817</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Januar 2013. In 2.883 Metern H&#246;he, in der N&#228;he des kleinen Skiorts Zermatt, befindet sich am Fu&#223;e des Monte-Rosa-Massivs eine zukunftsweisende &#8222;H&#252;tte&#8220;. Das bergkristallf&#246;rmige Refugium in den Schweizer Alpen nahe der italienischen Grenze steht auf einem Felsplateau und ist ein energieabsorbierendes und vollkommen nachhaltiges Hightech-Geb&#228;ude. Die ben&#246;tigte Energie wird verbraucht, die nicht ben&#246;tigte gespeichert. Fenster und Energiesysteme ergeben zusammen eine hochmoderne Architektur.</strong></strong></p><p></p><p>Das Felsplateau, auf dem die H&#252;tte steht, wird Plattje genannt und ist Ausgangspunkt des Hauptweges zur Spitze des Monte-Rosa-Massivs und anderen Bergen der Umgebung, wie den Schweizer Wahrzeichen Breithorn und Matterhorn. Man erreicht die H&#252;tte von der Station Rotenboden der Gornergratbahn aus, von wo ein Weg zum Gornergletscher f&#252;hrt. Dort muss der Gletscher auf einer H&#246;he von etwa 2.600 m &#252;berquert werden und &#252;ber einen weiteren Weg gelangt man direkt zur H&#252;tte.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Funktion</strong></p><p>Die Monte-Rosa-H&#252;tte ist eine Bergh&#252;tte in der Schweiz, die 120 &#220;bernachtungsg&#228;sten wie Kletterer, Wanderer und Alpinisten Platz bietet. Die erste H&#252;tte wurde 1895 gebaut und nach &#252;ber einem Jahrhundert mit zahlreichen An- und Umbauten 2003 durch ein v&#246;llig neues Geb&#228;ude ersetzt, das im September 2009 anl&#228;sslich des 150. Jubil&#228;ums der ETH Z&#252;rich eingeweiht wurde. Die VELUX Schweiz AG trug ihr Know-how zur Entwicklung des Projekts bei.</p><p>In den n&#228;chsten Jahren wird die H&#252;tte von Studenten der Universit&#228;t auch als Forschungsstation genutzt werden, um zu erforschen und untersuchen, wie Energie und Ressourcen effizient genutzt werden k&#246;nnen. Ziel ist es, einen Transfer von Wissen und gr&#252;nen Technologien zu erm&#246;glichen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Konzept</strong></p><p>Mit seiner polygonen Metallfassade, die Licht und Energie an ihren Seiten einf&#228;ngt und absorbiert, scheint das Geb&#228;ude auf den ersten Blick exakt einem Schweizer Bergkristall nachempfunden &#8211; eine L&#246;sung, die sich deutlich von den traditionellen Steinh&#252;tten und Schutzh&#228;uschen in der Gegend unterscheidet. Das Konzept ist eine recht ungew&#246;hnliche Fusion verschiedener Elemente. Ein kompaktes, monolithisches Geb&#228;ude mit einem intelligenten Energiesystem, das sich perfekt in die felsige Landschaft einf&#252;gt.</p><p>Die H&#252;tte dient jedoch auch als theoretisches Forschungsobjekt zur Schnittstelle zwischen Umwelt und Zivilisation. Es ging nicht nur darum, eine nachhaltige und energieeffiziente Bergh&#252;tte zu konzipieren; das Ziel war vielmehr, das Bewusstsein f&#252;r kritische Abh&#228;ngigkeiten von der bedachten Ressourcennutzung sowie der &#220;bertragbarkeit der vor Ort erhaltenen Erkenntnisse auf Gro&#223;st&#228;dte weltweit und deren zuk&#252;nftige Entwicklung zu f&#246;rdern. Deshalb begreift sich die H&#252;tte weder als &#8222;Luftschloss&#8220; noch als Modell eines Bergkristalls; sie repr&#228;sentiert das Konzept der Nachhaltigkeit, eine Analogie komplexer Konstruktionen wie ein Termitenbau, in dem Ger&#252;st und Termitenvolk als ein Organismus funktionieren.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Materialen und Konstruktion</strong></p><p>Das Geb&#228;ude wurde auf einem Stahlbetonsockel mit Spiralkonstruktion errichtet; das Geb&#228;udeinnere wurde ausschlie&#223;lich in Holzbauweise konstruiert. Die polygonen Au&#223;enw&#228;nde sind mit einer Aluminiumh&#252;lle verkleidet. VELUX Dachfenster kamen nicht nur auf dem Dach zum Einsatz, sondern auch als Fassadenelemente an der riesigen Au&#223;enfassade (120 m&#178;) neben Aluminiumpaneelen und Solarkollektoren. Einerseits findet man hier eine Mischung aus den neuesten Hightech-Materialien und Technologien, andererseits traditionelle Holzbauweise und typische Elemente der Alpenregion in den Innenr&#228;umen.</p><p>Nach Erstellung des Fundaments, wurden die digital geplanten Holzbauteile vor Ort wie ein dreidimensionales Puzzle zusammengef&#252;gt &#8211; eine Ausf&#252;hrung, die es in der Schweiz so noch nicht gegeben hat. Alle Baumaterialien sind vorgefertigte Elemente, die per Bahn nach Zermatt transportiert und von dort auf 3.000 Helikopterfl&#252;gen zusammen mit 35 Arbeitern auf den Gletscher transportiert wurden. Die ETH (Eidgen&#246;ssische Technische Hochschule Z&#252;rich) und der SAC (Schweizer Alpen-Club) beschreiben den Bau als &#8222;die komplexeste Holzkonstruktion, die es in der Schweiz je gab&#8220;.</p><p>&#160;</p><p><strong>Solarenergie, &#214;kologie und Technik </strong></p><p>Was die Monte-Rosa-H&#252;tte so einzigartig macht, ist die Art und Weise wie die verschiedenen Energiesysteme kombiniert wurden, optimal gesteuert werden und dynamisch reagieren: Das Geb&#228;ude bezieht seine Energie aus einem Energie&#252;berschuss. Die gesamten CO&#8322;-Emissionen der H&#252;tte werden voraussichtlich ein Drittel der Emissionen der bisherigen H&#252;tte betragen, die sich 80 m unterhalb in Richtung des Gletschers befand. Die Wasserversorgung erfolgt &#252;ber Gletscherschmelzwasser, das in der Sommerzeit in einem gro&#223;en Reservoir 40 Meter oberhalb der H&#252;tte gesammelt und gespeichert wird.</p><p>Vom Designkonzept bis hin zu jedem funktionalen Detail pr&#228;sentiert sich die H&#252;tte als umweltfreundliches Hightech-Geb&#228;ude, das 90 % seines Energiebedarfs durch die Sonne deckt (16 kW). Die restlichen 10 % liefert ein mit Raps&#246;l betriebenes System, um die Versorgung in Spitzenlastzeiten zu gew&#228;hren. Die Elektrizit&#228;t wird f&#252;r die Abwasseraufbereitung, Klimatisierung, Beleuchtung und den Betrieb der Haushaltsger&#228;te genutzt. Eine ultramoderne Photovoltaikanlage, die in die S&#252;dfassade integriert ist, speichert &#252;bersch&#252;ssige Energie in verschlossenen Bleiakkumulatoren, die auch bei Schlechtwetterperioden die Stromversorgung sicherstellen. Durch ein Zick-Zack-Fensterband und einige VELUX Dachfenster, die wie kleine &#8222;L&#246;cher&#8220; in der Fassade wirken, kann die Sonne die Luft im Inneren des spiralf&#246;rmigen Geb&#228;udes erw&#228;rmen.</p><p>&#160;Um eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Energieeffizienz zu erreichen, haben die Designer ein computergesteuertes Energiemanagementsystem installiert, das von einem Wissenschaftler an der ETH &#252;berwacht wird. Wettervorhersagen, erwartete Besucherzahlen und Energieniveaus werden an den Computer weitergeleitet und mithilfe von mathematischen Modellen analysiert, um das Zusammenspiel der Energiesysteme zu optimieren. Das bewirkt zum Beispiel, dass das Energieniveau bei guter Wettervorhersage f&#252;r den n&#228;chsten Tag und ca. 120 erwartete Besucher (und genauso in anderen Situationen) entsprechend angepasst wird. Die Photovoltaik-, Wasser- und Bel&#252;ftungsanlage k&#246;nnen je nach Bedarf automatisch an- oder abgeschaltet werden.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Inneneinrichtung</strong></p><p>Die H&#252;tte verf&#252;gt &#252;ber f&#252;nf Stockwerke, die um eine spiralf&#246;rmige Innenkonstruktion herum gebaut wurden, die ausschlie&#223;lich aus Holz besteht. Nicht nur die Tr&#228;ger und Treppenaufg&#228;nge, sondern auch die Zimmer, Treppenstufen und Einbaum&#246;bel (Betten und Sitzb&#228;nke) sind aus Massivholz gefertigt.</p><p>&#160;Von der Innentreppe aus hat man teilweise eine fantastische Aussicht auf die umliegende Landschaft. Auch der Essbereich, der in kleine, gem&#252;tliche Essnischen unterteilt ist, bietet einen Panoramaausblick. Die Kombination aus Bergpanorama beim Blick aus dem Fenster und einem frischen, angenehmen Raumklima sorgt zusammen mit den Lichtreflexen f&#252;r ein gesundes Ruhe- und Wohlgef&#252;hl. Die H&#252;tte wird mechanisch klimatisiert, die Fenster in den Zimmern lassen sich jedoch manuell &#246;ffnen, falls G&#228;ste die frische Bergluft genie&#223;en m&#246;chten.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><table width="307" cellspacing="0" cellpadding="0" align="left"><tr><td width="0" height="0">&#160;</td><td width="398">&#160;</td></tr><tr><td height="249">&#160;</td><td bgcolor="white" width="398" height="249"><table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td><div><p><strong>Info:</strong></p><p><strong>Architekten: </strong>Bearth & Deplazes Architekten AG</p><p><strong>Fotografie: </strong>Tonatiuh Ambrosetti</p><p><strong>Bauleitung: </strong>Eidgen&#246;ssische Technische Hochschule Z&#252;rich (ETH Z&#252;rich)</p><p><strong>Kunde/Investor: </strong>Schweizer Alpen-Club (SAC)</p><p><strong>Standort: </strong>Monte Rosa, Zermatt (CH)</p><p><strong>Land: </strong>Schweiz</p><p><strong>Jahr der Fertigstellung: </strong>2009</p><p><strong>Fl&#228;che: </strong>1,154 m2, 120 G&#228;ste</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Hintergrund ETH Z&#252;rich:</strong></p><p>Die ETH Z&#252;rich (gegr&#252;ndet 1855) ist eine der international f&#252;hrenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen auf den Gebieten der Ingenieurwissenschaften, Architektur, Mathematik, Naturwissenschaften, systemorientierten Wissenschaften sowie der Management- und Sozialwissenschaften. Der Forschungsschwerpunkt der ETH Z&#252;rich liegt auf globalen Herausforderungen wie Klimaver&#228;nderungen und eines ihrer Hauptanliegen ist der Wissenstransfer zum Privatsektor und zur Gesellschaft im Allgemeinen.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p>&#160;</p></div></td></tr></table><p>&#160;</p></td></tr><tr><td height="70">&#160;</td></tr><tr><td height="267">&#160;</td><td bgcolor="white" width="398" height="267"><table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td><div><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p>&#160;</p></div></td></tr></table><p>&#160;</p></td></tr></table><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong><br clear="all" /> </strong></p>]]></description><category><![CDATA[dachfenster,Tageslicht(loesungen),Objektberichte,Architektur,Schraegdach,Mieter-Eigentuemer,Handwerk,Architekten-Planer,Alle,Solar]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Jan 2013 15:25:00 +0100</pubDate>
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                        <title>VELUX startet mit Modularem Oberlicht-System für öffentliche und gewerbliche Gebäude den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld</title>
                        <link>https://presse.velux.de/velux-startet-mit-modularem-oberlicht-system-fur-offentliche-und-gewerbliche-gebaude-den-einstieg-in-ein-neues-geschaftsfeld/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/velux-startet-mit-modularem-oberlicht-system-fur-offentliche-und-gewerbliche-gebaude-den-einstieg-in-ein-neues-geschaftsfeld/</guid><pp:caseid>356582</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Das gemeinsam mit Foster + Partners entwickelte Konzept verbindet die Vorz&#252;ge vorgefertigter Module mit Energieeffizienz und elegantem Design </strong></em></p><p><strong>Hamburg / London, September 2012. </strong>Die VELUX Gruppe hat im Rahmen einer internationalen Produktpr&#228;sentation in London ein neues Modulares Oberlicht-System f&#252;r den Einsatz in &#246;ffentlichen und gewerblichen Geb&#228;uden wie Schulen, Krankenh&#228;user und Einkaufszentren vorgestellt und damit den Einstieg in einen neuen Gesch&#228;ftsbereich gestartet. Das gemeinsam mit dem renommierten britischen Architekturb&#252;ro Foster + Partners entwickelte Oberlicht-Konzept setzt Ma&#223;st&#228;be auf dem Markt f&#252;r gewerbliche Oberlichter, denn mit seinen komplett vorgefertigten Modulen verbindet es die Vorz&#252;ge eines modularen Systems mit elegantem Design und einem Energieprofil auf h&#246;chstem Niveau.</p><p>&#160;</p><p>Das VELUX Modulare Oberlicht-System ist speziell f&#252;r gewerbliche und &#246;ffentliche Neubauten und Modernisierungen entwickelt worden und besteht aus vorgefertigten Elementen. Diese werden einbaufertig angeliefert und k&#246;nnen vor Ort einfach und schnell montiert werden. Damit unterscheidet sich das VELUX Modulare Oberlicht-System grundlegend von den herk&#246;mmlichen, ma&#223;gefertigten Oberlichtl&#246;sungen der heutigen Zeit, bei denen h&#228;ufig verschiedene Handwerker, Lieferanten und Schnittstellen involviert sind. Aufgrund seiner hundertprozentigen Modularit&#228;t l&#228;sst sich das System von VELUX flexibel einsetzen und er&#246;ffnet damit neue M&#246;glichkeiten f&#252;r die Planung und Realisierung von Oberlicht-Systemen in &#246;ffentlichen und gewerblichen Geb&#228;uden. Dabei bietet das VELUX Modulare Oberlicht-System mit Lichtband, Sattel-Lichtband und Atrium drei standardisierte L&#246;sungen, die einfach zu montieren sind und jeweils unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Gr&#246;&#223;e, Anwendungssituation und Funktionalit&#228;t erf&#252;llen.</p><p>Zugleich zeichnet sich das VELUX Modulare Oberlicht-System durch ein schlankes und elegantes Design aus und setzt Ma&#223;st&#228;be in punkto Energieeffizienz. So besteht beispielsweise das Rahmenmaterial aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan. Dank seiner sehr geringen W&#228;rmeleitf&#228;higkeit verleiht es dem Modularen Oberlicht-System von VELUX ausgezeichnete D&#228;mmeigenschaften und einen der branchenweit niedrigsten Gesamt-U-Werte f&#252;r die Einheit aus Rahmen und Verglasung. Zugleich sorgt das Verbundmaterial f&#252;r hohe Festigkeit und Tragf&#228;higkeit der Rahmenprofile und erm&#246;glicht dadurch ein schlankes leichtes Design. Schmale Profile mit fl&#228;chenb&#252;ndigen Seitenfl&#228;chen sorgen in Verbindung mit dem unsichtbaren, hinter dem Unterteil der Profile verborgenen Kettenantrieb sowie den innen liegenden Sonnenschutz-Rollos mit dezenten, seitlich laufenden F&#252;hrungsdr&#228;hten f&#252;r ein elegantes Erscheinungsbild.</p><p>&#8222;Die St&#228;rke des VELUX Modularen Oberlicht-Systems liegt im gemeinsamen Entwicklungsprozess, denn er vereint das Beste aus dem Know-how von VELUX und Foster + Partners&#8220;, &#160;erkl&#228;rt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH. &#8222;Die VELUX Gruppe hat ihr fundiertes Know-how in Sachen Tageslicht, Frischluft und Raumklima beigesteuert &#8211; Foster + Partners die herausragende Fachkompetenz in Bezug auf Design sowie die architektonischen Belange und Herausforderungen bei der Planung und Realisierung von Bauprojekten einflie&#223;en lassen.&#8220;</p><p>Das VELUX Modulare Oberlicht-System wird in diesem Jahr in D&#228;nemark, Schweden und Gro&#223;britannien eingef&#252;hrt und 2013 in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und in Frankreich.</p>]]></description><category><![CDATA[vms-Produkte,vms-Referenzen,Oberlicht,Modular,Architekten-Planer,Design,Architektur,Alle,Produkte,vorgefertigt]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Sep 2012 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Gebündeltes Know-how</title>
                        <link>https://presse.velux.de/gebundeltes-know-how/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/gebundeltes-know-how/</guid><pp:caseid>356608</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Erstmalig gemeinsame Forschung und Entwicklung von VELUX und Foster + Partners</strong></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Bei der Entwicklung des neuen modularen Oberlicht-Systems </strong><strong>f&#252;r &#246;ffentliche und gewerbliche Geb&#228;ude hat die VELUX Gruppe mit dem renommierten britischen Architekturb&#252;ro Foster + Partners erstmals einen externen Partner an der Innovationsarbeit im Rahmen einer Co-Kreation beteiligt. Das Konzept wurde im &#8222;VELUX x-lab&#8220;, dem Experimentallabor des weltweit t&#228;tigen Dachfensterherstellers entwickelt. Dabei entstand ein neues Oberlicht-System, das nicht nur in punkto Design &#252;berzeugt, sondern sich auch durch seine klare Marktrelevanz auszeichnet. </strong></strong></p><p><strong></strong></p><p>&#8222;Ein Experiment ist mehr wert als tausend Expertenmeinungen.&#8220; Diesen Grundsatz hat die VELUX Gruppe von ihrem Gr&#252;nder Villum Kann Rasmussen &#252;bernommen, der seinen Ideen in einer eigenen Kreativwerkstatt freien Lauf lie&#223;. Zwar wurden diese nicht alle umgesetzt, aber das nahm der Erfinder des Dachfensters zugunsten der Kreativit&#228;t bewusst in Kauf. Der Geist von Kann Rasmussens Werkstatt lebt heute im &#8222;VELUX x-lab&#8220;, dem VELUX eigenen Experimentallabor, weiter. Es wurde geschaffen, um parallel zum Produktentwicklungsprozess des Kerngesch&#228;fts zu experimentieren und die kommerziell riskanteren und besonders kreativen M&#246;glichkeiten zu erforschen. Damit eignet sich das Konzept mit seiner avantgardistischeren Ausrichtung bestens f&#252;r die Zusammenarbeit mit externen Partnern im Rahmen einer Co-Kreation.</p><p>&#160;</p><p><strong>Die Idee von hundertprozentiger Modularit&#228;t </strong></p><p>W&#228;hrend es bei Entwicklungsprojekten meistens entweder um neue Produkte f&#252;r bekannte Bereiche &#8211; wie beispielsweise das Flachdach-Fenster &#8211; oder die Weiterentwicklungen bestehender Produkte geht, liegt der Entwicklung des modularen Oberlicht-Systems die Vision eines vollkommen neuen Produktes zu Grunde, das sich von den herk&#246;mmlichen, ma&#223;gefertigten Oberlichtl&#246;sungen der heutigen Zeit grundlegend unterscheidet. Die Idee eines flexiblen Systems, das standardisierte L&#246;sungen f&#252;r unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Gr&#246;&#223;e, Anwendungssituation und Funktionalit&#228;t bietet und dessen komplett vorgefertigten Module einbaufertig angeliefert und einfach und schnell montiert werden k&#246;nnen. Um diese Idee mit einem leistungsstarken, zukunftsweisenden Design zu verwirklichen, wandte sich der Dachfensterhersteller im Jahr 2007 an das renommierte Architekturb&#252;ro Foster + Partners. &#8222;Wir haben das Gef&#252;hl, mit Foster + Partners den perfekten Partner gefunden zu haben, da Tageslicht auch bei ihnen eine wichtige Rolle spielt. Mit ihrer Erfahrung in den Bereichen Design und Architektur erg&#228;nzen sie unser technisches Know-how. Diese Partnerschaft ist also die Antwort auf den Wunsch des Marktes nach einer L&#246;sung, die wir alleine nicht auf die Beine stellen konnten&#8220;, sagt J&#248;rgen Tang-Jensen, Vorstandsvorsitzender der VELUX Gruppe.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sch&#246;pferische Zusammenarbeit f&#252;r ein gemeinsames Ziel</strong></p><p>Anfangs glich die Partnerschaft einem experimentellen B&#252;ndnis, doch zugleich erarbeiteten die beiden Partner bereits fr&#252;hzeitig eine Reihe konkreter und nachvollziehbarer Prinzipien f&#252;r das neue Produkt: Gemeinsames Ziel war die Entwicklung eines Oberlicht-Konzepts, dass die Vorz&#252;ge vorgefertigter, bezahlbarer und einfach zu montierender Module mit dezentem und elegantem Design verbindet. Eine kleine Gruppe bestehend aus vier bis f&#252;nf Mitarbeitern von Foster + Partners und drei der VELUX Gruppe bildete das Kernteam des Projekts. Das Team aus Architekten und Produktentwicklern arbeitete sehr eng zusammen und erlebte die Synergieeffekte, die sich aus diesem Konzept ergeben. &#8222;Der Nutzen aus der Zusammenarbeit zwischen einer Organisation wie der unseren und der VELUX Gruppe ist enorm. Die Probleme, die sich uns allen auf der Welt stellen, k&#246;nnen nicht von Einzelpersonen und nicht einmal von einzelnen Fachbereichen wie der Architektur gel&#246;st werden. Das B&#252;ndeln von Know-how und Bauteilen, wie wir es mit VELUX getan haben, ist ein sehr erfolgreiches Konzept f&#252;r zuk&#252;nftige Designprojekte, da wir viel mehr mit viel weniger Aufwand erreichen k&#246;nnen&#8220;, sagt David Nelson, Senior Partner und Head of Design bei Foster + Partners.</p><p>Die VELUX Gruppe kann bereits auf einige erfolgreiche Kooperationen mit externen Designern wie Karim Rashid, Jacob Jensen und Ross Lovegrove f&#252;r spezifische Projekte zur&#252;ckblicken. Bei der Entwicklung des neuen Modularen Oberlicht-Systems wurde die Zusammenarbeit jedoch zum ersten Mal auf den weitreichenden Innovationsprozess der Co-Kreation ausgeweitet.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[vms-Produkte,vms-Referenzen,Modular,Oberlicht,Design,Produkte,Architektur,Alle,Architekten-Planer,Entwicklung,Aktuelles,vorgefertigt]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Sep 2012 11:29:00 +0200</pubDate>
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                        <title>„Kirchenneubau in Platendorf“ gewinnt VELUX Architekten-Wettbewerb 2012</title>
                        <link>https://presse.velux.de/kirchenneubau-in-platendorf-gewinnt-velux-architekten-wettbewerb-2012/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/kirchenneubau-in-platendorf-gewinnt-velux-architekten-wettbewerb-2012/</guid><pp:caseid>356645</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead"><strong>Projekt des Berliner Architekten Ulrich Arndt &#252;berzeugt durch kreativen Umgang mit Tageslicht</strong></em></em></strong></strong></strong></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><em class="post-content-subhead"><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, August 2012. Die Leser des Bauherrenmagazins &#8222;house and more&#8220; haben entschieden: Sieger des siebten VELUX Architekten-Wettbewerb ist Ulrich Arndt, der f&#252;r sein Projekt &#8222;Kirchenneubau in Platendorf&#8220; 29,1 Prozent der rund 21.500 abgegebenen Stimmen der &#8222;house and more&#8220;-Leser</strong><strong> erhielt. Der freischaffende Architekt aus Berlin beindruckte mit dem ungew&#246;hnlichen Entwurf, einfallendes Tageslicht durch Holzlamellen zu filtern und auf diese Weise eine stimmungsvolle, sakrale &#196;sthetik im Gottesdienstraum zu erzeugen. Platz 2 des in diesem Jahr unter dem Motto &#8222;Tageslicht + Raumwandel&#8220; stehenden Wettbewerbs belegt das &#8222;Dachstudio Hamburg&#8220; von DODK mit 21,6 Prozent der Stimmen, knapp vor dem &#8222;Katholische Kinderhaus Sankt Martin&#8220; von Franke Seiffert Architekten, das mit 20,7 Prozent der Stimmen Dritter wird. </strong></strong></em></strong></strong></strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Das Gewinnerprojekt des diesj&#228;hrigen VELUX Architekten-Wettbewerb konnte bereits in der ersten Wettbewerbsphase eine unabh&#228;ngige Jury &#252;berzeugen, der neben dem Jury-Vorsitzenden Peter Br&#252;ckner (Br&#252;ckner & Br&#252;ckner Architekten) auch Vorjahressieger Dietmar Wintschnig (AG horizont) sowie Ulrike Brandi (ULRIKE BRANDI LICHT), Claus-Peter Haller (Chefredakteur &#8222;house and more&#8220;), Meike Weber (Chefredakteurin &#8222;DETAIL transfer&#8220;), Dr. Ansgar Steinhausen (Ressortleiter Architektur &#8222;H&#196;USER&#8220;) und Christian Kr&#252;ger (Leiter Architektur-Planung VELUX Deutschland GmbH) angeh&#246;rten. Aus 58 Einreichungen hatten die Jurymitglieder den Kirchenneubau in Platendorf gemeinsam mit vier weiteren Projekten f&#252;r die Wahl durch die mehr als zwei Millionen Leser des Bauherrenmagazins &#8222;house and more&#8220; nominiert.</p><p>&#160;</p><p>Bei dieser Abstimmung entschied sich fast ein Drittel der Teilnehmer f&#252;r Ulrich Arndt und sein mit geringem Budget aus Spenden realisiertes Projekt. Lichtschlitze in dem aus einer massiven Brettstapelplatte bestehenden Dach der schlichten Kirche filtern das durch Dachfenster einfallende Tageslicht und erzeugen eine stimmungsvolle, sakrale &#196;sthetik im Gottesdienstraum. &#8222;Dem Gewinner ist bei dieser speziellen Bauaufgabe eines Kirchenraums eine hervorragende Umsetzung des Wettbewerbsthemas gelungen&#8220;, w&#252;rdigt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der VELUX Deutschland GmbH, den Sieger des diesj&#228;hrigen VELUX Architekten-Wettbewerb. Neben dem Preisgeld in H&#246;he von 5.000 Euro erh&#228;lt Ulrich Arndt vor allem Aufmerksamkeit in der &#214;ffentlichkeit: Das Gewinnerprojekt wird das zentrale Motiv einer Anzeigenkampagne von VELUX in der Architektur-Fachpresse.</p><p>Auf den zweiten Platz des diesj&#228;hrigen VELUX Architekten-Wettbewerbs w&#228;hlten die house and more-Leser das Projekt &#8222;Dachstudio Hamburg&#8220; von DODK, das zeigt, wie im Dachgeschoss eines Reihenhauses aus den 1970er-Jahren eine au&#223;erordentliche Raum- und Wohnqualit&#228;t entstehen kann. Platz drei geht an Franke Seiffert Architekten, die beim Neubau des &#8222;Katholischen Kinderhauses Sankt Martin&#8220; das zentrale Foyer in einen lichtdurchfluteten Raum verwandelten. Die beiden B&#252;ros k&#246;nnen sich &#252;ber Preisgelder in H&#246;he von jeweils 3.000 Euro beziehungsweise 2.000 Euro freuen.</p><p>Zum ersten Mal vergab die Jury in diesem Jahr einen mit 5.000 Euro dotierten Innovationspreis f&#252;r Modernisierungsprojekte im Wohnungsbau. Die Wahl fiel auf Unterlandst&#228;ttner Architekten mit ihrem Projekt &#8222;Villa in M&#252;nchen-Solln&#8220;. Die Sanierung der denkmalgesch&#252;tzten Villa von 1902 zeigt nach Ansicht der Jury, dass sensible und zugleich innovative Modernisierungen m&#246;glich sind, ohne den historischen Charakter eines Geb&#228;udes mit wertvoller Architektur zu ver&#228;ndern.</p><p>&#8222;Der Umbau und die Sanierung von unterschiedlichsten Geb&#228;uden bis hin zu hochkar&#228;tigen, denkmalpflegerischen L&#246;sungen spielen eine immer gr&#246;&#223;ere Rolle und die stetig wachsende Zahl der Teilnehmer zeigt, wie wichtig es ist, diesen besonderen Preis auszuloben&#8220;, erkl&#228;rt Jury-Vorsitzender Peter Br&#252;ckner. &#8222;Diese W&#252;rdigung ist f&#252;r Bauherren, Hersteller, Architekten und nat&#252;rlich das Geb&#228;ude eine gro&#223;e Auszeichnung und ist zugleich Ansporn f&#252;r alle, auch zuk&#252;nftig qualitativ hochwertige, innovative, sensible und atmosph&#228;risch einzigartige Projekte durch neues Tageslicht einem positiven Raumwandel&#160; zuzuf&#252;hren.&#8220;</p><p>Um auch junge Architekturb&#252;ros und junge freischaffende Architekten zu unterst&#252;tzen, vergab die Jury des VELUX Architekten-Wettbewerb zum dritten Mal den mit 1.000 Euro dotierten Newcomer-Sonderpreis. Diesen gewannen RKA Architekten mit ihrem Projekt &#8222;Leuben lebt&#8220;. Die Sanierung einer alten Scheune aus dem 18. Jahrhundert und deren Umbau zum Gemeindesaal &#252;berzeugte die Jury mit der Idee, eine Reihe Dachfenster &#252;ber der Balkenlage in der Dachschr&#228;ge zu platzieren und dadurch eine gute und gleichm&#228;&#223;ige Lichtsituation zu schaffen.</p><p>Der VELUX Architekten-Wettbewerb honoriert seit 2005 Architekten, die sich mit innovativen Entw&#252;rfen um die Zukunft des Bauens und Wohnens verdient machen. Besonderer Fokus liegt auf einem kreativen Umgang mit den Themen Licht und Luft. &#8222;Die Vielzahl der eingereichten Arbeiten und das hohe Niveau der Beitr&#228;ge belegen das Renommee des in diesem Jahr bereits zum siebten Mal vergebenen Preises&#8220;, freut sich VELUX Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Dr. Sebastian Dresse.&#160;</p><p>Alle nominierten und ausgezeichneten Projekte werden in einer Dokumentationsbrosch&#252;re umfassend vorgestellt, die dem Architekturfachmagazin &#8222;DETAIL&#8220; beigelegt wird. Dar&#252;ber hinaus wird das Gewinnerobjekt des Innovationspreises Modernisieren &#8222;Villa in M&#252;nchen-Solln&#8220; vom Architekturmagazin &#8222;H&#196;USER&#8220; ausf&#252;hrlich dokumentiert.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Die Preistr&#228;ger des </strong><strong>VELUX Architekten-Wettbewerb 2012</strong><strong>im &#220;berblick:</strong></p><p><strong>Platz 1</strong><strong>: </strong><strong>Kirche in Platendorf, <br /> Ulrich Arndt, Freischaffender Architekt, Berlin</strong></p><p>Der Kirchenneubau in Platendorf mit Gottesdienstraum f&#252;r 120 Personen, Baptisterium, Erweiterungsraum und Foyer wurde von dem Architekten Ulrich Arndt aus Berlin mit geringem Budget aus Spenden realisiert. F&#252;r die Au&#223;enhaut wurde eine hell verputzte Fassade und Zinkblechdeckung gew&#228;hlt. Das Dach der schlichten Kirche besteht aus einer massiven Brettstapelplatte, die sich im Bereich des Gottesdienstsaals zu einer Satteldachform auffaltet. Diese schr&#228;g gefalteten Platten enthalten acht lamellen&#228;hnliche, licht- und luftdurchl&#228;ssige Zonen, hinter denen Dachfenster in der Oberseite der Platte sitzen. Durch die entstehenden Lichtschlitze f&#228;llt das Tageslicht in den Gottesdienstraum. Die Dachfenster sind elektrisch betrieben und auf der S&#252;dseite mit Hitzeschutz-Markisen ausger&#252;stet.</p><p>&#160;</p><p><strong>Platz 2 </strong><strong>Katholisches Kinderhaus Sankt Martin, <br /> Franke Seiffert Architekten, Stuttgart</strong></p><p>Der Neubau des Katholischen Kinderhauses Sankt Martin in T&#252;bingen-Hirschau von Franke Seiffert Architekten aus Stuttgart folgt in seinen Grundrissen einer dreieckigen Grundst&#252;cksform. Mit seiner markanten Kubatur interpretiert das Geb&#228;ude den Satteldachtypus der Nachbarbebauung neu. Die Grundrissform, das ansteigende Dach und die Luftr&#228;ume schaffen unterschiedliche Raumproportionen mit Ein-, Durch- und Ausblicken. Eine Vielzahl von Dachfenstern verwandelt das zentrale Foyer in einen lichtdurchfluteten Raum. Dabei inszeniert der Lichteinfall die differenzierten Raumgeometrien. Das energetische Konzept des Geb&#228;udes steht f&#252;r einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Umwelt. Es st&#252;tzt sich auf nat&#252;rliche Bel&#252;ftung aller R&#228;ume und einen hohen Grad an Tageslichtnutzung sowie hohe thermische Speichermassen zur Erzielung eines angenehmen Raumklimas, energieeffiziente W&#228;rmeerzeugung mittels eines Gas-Brennwertkessels und einen hohen D&#228;mmstandard.</p><p>&#160;</p><p><strong>Platz 3</strong><strong>: </strong><strong>Dachstudio Hamburg, <br /> DODK, Berlin</strong></p><p>Das Dachgeschoss eines Reihenhauses in Hamburg aus den 1970er-Jahren wurde von DODK energetisch saniert, modernisiert und zu einem lichtdurchfluteten Studio mit Galerie umgebaut. Indem der Dachraum durch einen Luftraum mit dem ehemaligen Spitzboden verbunden wurde, entstanden spannende Raumgeometrien und Blickbeziehungen. Eine neue Galerieebene dient nun als R&#252;ckzugsbereich. Die freiliegenden Kehlbalkenpaare werden als Gestaltungselemente genutzt und strukturieren den fast f&#252;nf Meter hohen Raum. Der Raumcharakter wird ma&#223;geblich durch den Einfall von Tageslicht durch Dachfenster zu beiden Seiten des Satteldachs bestimmt. Das Lichtkonzept wird durch k&#252;nstliche Beleuchtung in Lichtvouten im First und zwischen den Kehlbalken vervollst&#228;ndigt. Ein Farbkonzept von leuchtend gelbgr&#252;nen Lackoberfl&#228;chen verbindet Elemente wie Br&#252;stungen und Schiebepaneele zu einem eingestellten architektonischen K&#246;rper.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sonderpreis Newcomer: Leuben lebt, <br /> RKA Architekten, Dresden</strong></p><p>Eine auf dem Pfarrhof der Himmelfahrtskirche in Dresden-Leuben gelegene alte Scheune aus dem 18. Jahrhundert wurde von RKA Architekten saniert und zum Gemeindesaal umgebaut. Dabei wurde Wert auf die Materialit&#228;t der Oberfl&#228;chen, wie beispielsweise einen groben, erdfarbenen Kieselwurfputz, und ein stimmiges Lichtkonzept gelegt. Im Zuge der Sanierung wurde die Decke angehoben, das alte Holzgeb&#228;lk der Scheune blieb erhalten. F&#252;nf Dachfenster &#252;ber der alten Balkenlage sorgen f&#252;r ausreichend Tageslicht in der vormals dunklen Scheune und bilden zusammen mit der alten Tor&#246;ffnung eine asymmetrische Belichtungssituation und damit einen Kontrast zum symmetrischen Dachgeb&#228;lk. Zus&#228;tzlich dienen die Dachfenster der Bel&#252;ftung. Die Fenster sind elektrisch zu bedienen und k&#246;nnen im Sommer verdunkelt werden.</p><p>&#160;</p><p><strong>Innovationspreis Modernisieren: &#8222;Villa in M&#252;nchen-Solln&#8220;, <br /> Unterlandst&#228;ttner Architekten, M&#252;nchen</strong></p><p>Die denkmalgesch&#252;tzte Villa von 1902 in M&#252;nchen wurde nach mehrfachen Umbauten in den vorangegangenen Jahrzehnten von Unterlandst&#228;ttner Architekten wieder ihrem urspr&#252;nglichen Erscheinungsbild entsprechend r&#252;ckgebaut. Die Fassade wurde denkmalgerecht restauriert und die Raumstruktur auf die Bed&#252;rfnisse einer Familie angepasst. Im Obergeschoss wurde die Decke &#252;ber den Kinderzimmern zum ehemaligen Speicher hin ge&#246;ffnet, sodass jedes Zimmer eine offene Galerie erh&#228;lt. Eine Kombination aus Schrank und Treppe dient der Erschlie&#223;ung der Galerie und ist zugleich Stauraum und Gel&#228;nder. In jedem Zimmer liegen nun die Dachfenster auf der Galerieebene, die Treppen in den Einbaum&#246;beln und die Gaubenfenster in einer Achse. Das erm&#246;glicht sowohl die Sichtbeziehung zwischen den Etagen als auch die direkte Belichtung der Kinderzimmer von der Ost- und Westseite. Dadurch entsteht eine individuelle und gleichzeitig dem Sonnenverlauf folgende Belichtung.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[(Architekten-)Wettbewerbe,Architekten-Planer,Architektur,Alle]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Aug 2012 18:55:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Tag der offenen Tür im LichtAktiv Haus</title>
                        <link>https://presse.velux.de/tag-der-offenen-tur-im-lichtaktiv-haus/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/tag-der-offenen-tur-im-lichtaktiv-haus/</guid><pp:caseid>356770</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Mai 2012. Willkommen im Haus der Zukunft hei&#223;t es am 10. Juni, wenn das VELUX LichtAktiv Haus in Hamburg-Wilhelmsburg seine T&#252;ren f&#252;r Besucher &#246;ffnet. Von 14 bis 17 Uhr haben Hausbesitzer und Bauherren die Gelegenheit, das zukunftsweisend modernisierte Siedlerhaus aus den 1950er Jahren zu besichtigen. Was das Nullenergiehaus seinen Bewohnern zu bieten hat und wie es dem Alltagstest stand h&#228;lt, k&#246;nnen Interessierte von den VELUX Experten vor Ort sowie von der Testfamilie pers&#246;nlich erfahren.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Mit dem deutschen Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 zeigt der Dachfensterhersteller wie sich ein altes Geb&#228;ude zukunftsweisend modernisieren l&#228;sst. Dabei erscheint die Verwandlung wie die vom h&#228;sslichen Entlein zum Schwan: W&#228;hrend das urspr&#252;ngliche Siedlerhaus durch kleine, gedrungene R&#228;ume gepr&#228;gt war, bietet das VELUX LichtAktiv Haus seinen Bewohnern nicht nur h&#246;chsten Wohnkomfort mit viel Tageslicht und frischer Luft, sondern macht zudem Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig. Um herauszufinden wie das anspruchsvolle Modernisierungskonzept in der Praxis funktioniert und ob es den Anforderungen einer realen Familie stand h&#228;lt, stellen seit Ende Dezember 2011 Christian und Irina Oldendorf mit ihren beiden S&#246;hnen Lasse und Finn im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments das Haus f&#252;r zwei Jahre auf die Probe.</p><p>Am Tag der offenen T&#252;r k&#246;nnen sich modernisierungsbegeisterte Eigenheimbesitzer und zuk&#252;nftige Bauherren im Rahmen gef&#252;hrter Rundg&#228;nge durch Haus und Garten einen Eindruck vom Bauen und Wohnen der Zukunft verschaffen und Ideen f&#252;r ihr Zuhause sammeln. Zudem haben Besucher die M&#246;glichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen mit den Bewohnern des LichtAktiv Hauses auszutauschen und zu erfahren, was es hei&#223;t in einem hellen, modernen Nullenergiehaus zu wohnen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Tag der offenen T&#252;r im LichtAktiv Haus</strong></p><p><strong>Termin: </strong>10. Juni 2012</p><p><strong>Uhrzeit: </strong>14.00 Uhr &#8211; 17.00 Uhr</p><p><strong>Adresse</strong>: Katenweg 41, Hamburg-Wilhelmsburg</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Tageslicht(loesungen),energieeffizienz,Mieter-Eigentuemer,Architektur,Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 May 2012 16:22:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_garten_ew_15-588819.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[LichtAktiv Haus Garten]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Moderne Architektur verbindet sich mit der städtebaulichen Idee der Siedlerhäuser: Das Bestandsgebäude (rechts) bleibt so weit wie möglich erhalten, der neue Erweiterungsbau (links) schafft zusätzlichen Wohnraum für die ganze Familie. Die große Rasenfläche bietet Platz für Freizeitaktivitäten aller Art und die Holzterrasse am Ende des Grundstücks lädt zum Entspannen ein.  Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neue Perspektiven für nachhaltiges Wohnen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/neue-perspektiven-fur-nachhaltiges-wohnen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/neue-perspektiven-fur-nachhaltiges-wohnen/</guid><pp:caseid>356583</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead">Beim VELUX Maison Air et Lumi&#232;re stehen die Wohn- und Lebensqualit&#228;t der Bewohner im Mittelpunkt.</em></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser">Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re ist der franz&#246;sische Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Dabei steht die Wohn- und Lebensqualit&#228;t der Bewohner im Fokus. Kernelemente des von &#8222;Nomade Architectes&#8220; entwickelten Architekturkonzepts sind das ausgekl&#252;gelte Satteldach sowie die modulare Bauweise des franz&#246;sischen Model Home. Das Dach wird dadurch zu einer f&#252;nften aktiven Fassade, die das Raumklima reguliert und Luft- und Lichtzufuhr optimiert, w&#228;hrend es gleichzeitig f&#252;r architektonische &#196;sthetik sorgt. Die unterschiedlich geneigten Dachfl&#228;chen erm&#246;glichen eine bestm&#246;gliche Nutzung der Sonnenenergie und tragen zur positiven Energiebilanz des Hauses bei. Zugleich versorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur das Geb&#228;ude mit viel Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. So verbindet das franz&#246;sische Model Home beispielhaft intelligentes Energiedesign mit h&#246;chstem Wohnwert.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re in Verri&#232;res-le-Buisson bei Paris wurde auf einer von unten isolierten Betonbodenplatte errichtet. Die hochged&#228;mmte Holzrahmenkonstruktion besteht aus drei unterschiedlichen Basismodulen, die miteinander verbunden sind und sich erg&#228;nzen. Dabei weisen die Dachfl&#228;chen der einzelnen Module unterschiedliche Neigungen auf und lassen so eine Innengestaltung mit variablen Raumgr&#246;&#223;en zu. Zugleich verleiht das Zusammenspiel der unterschiedlich geneigten Dachfl&#228;chen dem Haus nicht nur von au&#223;en Lebendigkeit, sondern erm&#246;glicht im Inneren ganz unterschiedliche Wohnfl&#228;chen und -atmosph&#228;ren. Die Innenw&#228;nde wurden mit Terrakotta-Fliesen verkleidet, wodurch die W&#228;rmetr&#228;gheit des Geb&#228;udes sp&#252;rbar verbessert werden konnte und stabile und angenehme Raumtemperaturen gew&#228;hrleistet werden. Durch geschickte Nutzung des Raums unter dem Dach gelang es den Architekten, auf zwei Etagen sowie einem Zwischengeschoss zwischen Gartenebene und oberer Etage insgesamt 130 Quadratmeter Wohnfl&#228;che zu schaffen. Zudem wurden die Wege im und um das Haus so angelegt, dass sie auch den Bed&#252;rfnissen von Menschen mit eingeschr&#228;nkter Mobilit&#228;t gerecht werden.</p><p>&#160;</p><p><strong>Tageslicht und nat&#252;rliches Klimatisieren als Kernkriterien f&#252;r hohen Wohnwert</strong></p><p>Dank der ausgekl&#252;gelten Dachstruktur und des Einbaus von Fenster&#246;ffnungen in s&#228;mtliche Fassaden f&#228;llt Tageslicht aus allen Himmelsrichtungen und auch direkt von oben ins Geb&#228;ude. So k&#246;nnen solare Energieeintr&#228;ge maximal genutzt werden und die ausgewogenen Lichtverh&#228;ltnisse tragen zum angenehmen und gesunden Wohnklima bei. Zudem kann ganzj&#228;hrig die k&#252;nstliche Beleuchtung reduziert werden. Insgesamt entspricht die Fensterfl&#228;che des VELUX Maison Air et Lumi&#232;re mit einem Anteil von 33 Prozent im Verh&#228;ltnis zur Wohnfl&#228;che etwa dem Doppelten des in der franz&#246;sischen W&#228;rmeschutzverordnung von 2012 angegebenen Wertes. Eine Kombination von Dachfenstern mit unterschiedlichen Abmessungen und gro&#223;er vertikaler Glasfl&#228;chen sowie der Einbau von Tageslichtspots sorgt f&#252;r viel Tageslicht in allen R&#228;umen des VELUX Maison Air et Lumi&#232;re: So wird im gesamten Haus ein durchschnittlicher Tageslichtquotient von &#252;ber f&#252;nf Prozent erzielt.</p><p>Dar&#252;ber hinaus spielen die Dachfenster auch bei der Be- und Entl&#252;ftung des Geb&#228;udes eine zentrale Rolle. In der aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Bausubstanz &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die Fenster automatisch je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit. Dabei verst&#228;rken die unterschiedlichen Dachneigungen der einzelnen Module die Wirkung des sogenannten Kamineffekts und unterst&#252;tzen eine nat&#252;rliche Bel&#252;ftung von unten nach oben. Das gesamte System von Sonnenschutzelementen und Fenstern wirkt wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sichert ein gesundes und behagliches Raumklima.</p><p>Unterst&#252;tzt wird die nat&#252;rliche Ventilation im franz&#246;sischen Model Home durch eine mechanische Zwei-Wege-L&#252;ftung. In Abh&#228;ngigkeit von Jahreszeit und Au&#223;entemperatur kombiniert das System die mechanische mit der nat&#252;rlichen L&#252;ftung und steuert den Luftaustausch je nach CO<sub>2</sub>- und Feuchtigkeitsgehalt. Im Sommer sorgen die nat&#252;rliche Bel&#252;ftung und die automatische Steuerung von Fenstern in Verbindung mit den &#228;u&#223;eren Sonnenschutzvorrichtungen tags&#252;ber f&#252;r einen hohen Wohnkomfort. In der Nacht zieht die w&#228;hrend des Tages angestaute Hitze durch die automatische, kontrollierte n&#228;chtliche &#214;ffnung vertikaler Oberlichter und Dachfenster ab und die k&#252;hle Nachtluft wird gespeichert. Im Winter wird die kontrollierte Zwei-Wege-Wohnrauml&#252;ftung aktiviert, die die Abluftw&#228;rme zur Erw&#228;rmung der Frischluft nutzt. Dadurch kann Heizenergie gespart und der W&#228;rmekomfort erh&#246;ht werden. In den &#220;bergangsjahreszeiten werden beide L&#252;ftungsarten kombiniert und damit Luftqualit&#228;t und Wohnkomfort optimiert. Dadurch erm&#246;glicht die sogenannte Hybridl&#252;ftung eine optimale Steuerung des Raumklimas bei gleichzeitiger Energieeinsparung und gew&#228;hrleistet eine ausgezeichnete Raumluftqualit&#228;t.</p><p>&#160;</p><p><strong>Mit innovativem Energiekonzept zum Plus-Energie-Haus</strong></p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re produziert mehr Energie, als es verbraucht. Grundlage f&#252;r die hohe Energieeffizienz ist die Qualit&#228;t der Geb&#228;udeh&#252;lle und deren Luftundurchl&#228;ssigkeit. Zudem setzt das Energiekonzept des Hauses auf maximale Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei tragen die unterschiedlichen Dachneigungen der einzelnen Module aktiv zur Energieleistung des Hauses bei: Ausrichtung und Neigung wurden genau berechnet und bewusst gew&#228;hlt, um den Wirkungsgrad der thermischen Solarkollektoren und der Photovoltaikmodule sowie die Gewinnung von W&#228;rmeenergie &#252;ber die gro&#223;en Fensterfl&#228;chen zu optimieren.</p><p>Die ganzj&#228;hrige Bereitstellung von W&#228;rme f&#252;r Wasser und Heizung &#252;bernimmt das Komplettheizsystem Solar Compleet von Sonnenkraft. Dabei nutzt die Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe des Systems dank der Kopplung mit der 8,4 Quadratmeter gro&#223;en solarthermischen Anlage sowohl die Umweltw&#228;rme aus der Luft als auch die Sonnenenergie. Da die W&#228;rmepumpe unmittelbar in den Solarkreis eingebunden ist, erh&#246;ht sich ihr Wirkungsgrad gegen&#252;ber einer herk&#246;mmlichen Anlage. Zudem heizt die W&#228;rmepumpe im Heizbetrieb nicht erst den Speicher auf, sondern speist die Heizkreise direkt. So werden Abstrahlverluste durch den Speicher vermieden und der Energieaufwand ist geringer, als bei herk&#246;mmlicher Pufferung im Speicher. Eine Niedrigtemperatur-Fu&#223;bodenheizung w&#228;rmt die Wohnr&#228;ume. Warmwasser wird im Durchlaufprinzip erzeugt.</p><p>Den f&#252;r Haushalt, Beleuchtung und Betrieb der W&#228;rmepumpe erforderlichen Strom erzeugen in das Dach integrierte Photovoltaik-Module mit einer Fl&#228;che von 35 Quadratmetern. Die &#252;bersch&#252;ssige Elektrizit&#228;t wird ins Netz eingespeist. Somit werden alle verursachten CO<sub>2</sub>-Emissionen durch regenerative Energieerzeugung mehr als ausgeglichen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit</strong></p><p>Das von VELUX im Rahmen des Projekts Model Home 2020 konzipierte VELUX Maison Air et Lumi&#232;re steht f&#252;r eine Generation von H&#228;usern, die den bis 2020 zu erf&#252;llenden gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz vorgreifen und gleichzeitig das Augenmerk auf den Wohnkomfort richten. Dank der hocheffizienten Isolierung in Kombination mit der R&#252;ckgewinnung der freien Innenw&#228;rme und der Solargewinne durch die Fenster kann der Heizbedarf auf ein Minimum reduziert werden. So kann der j&#228;hrliche Energiebedarf des CO2-neutralen Plus-Energie-Hauses durch die nachhaltig, selbst erzeugte Energieausbeute mehr als ausgeglichen werden. Gleichzeitig versorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur das Geb&#228;ude mit viel nat&#252;rlichem Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit.</p><p>Dar&#252;ber hinaus erm&#246;glicht das zugrunde liegende modulare Konzept des VELUX Maison Air et Lumi&#232;re eine beliebige Anordnung der unterschiedlichen Module. So lassen sich allein durch die Ver&#228;nderung von Art und Anzahl der eingesetzten Module kleinere oder gr&#246;&#223;ere H&#228;user, frei stehende H&#228;user oder Reihenh&#228;user, st&#228;dtische oder l&#228;ndliche H&#228;user errichten. Dadurch kann das Haus an unterschiedliche geografische, klimatische und finanzielle Gegebenheiten angepasst werden, ohne dass die Grunds&#228;tze Wohnkomfort und Energieeffizienz darunter leiden.</p><p><br clear="all" /> <strong>((Kasten Testphase))</strong></p><p><strong>Das Wohnen von Morgen bereits heute erleben </strong></p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re steht noch bis September 2012 f&#252;r Veranstaltungen und Besichtigungen offen. Im Anschluss wird eine Familie in das CO<sub>2</sub>-neutrale Plus-Energie-Haus einziehen und f&#252;r ein Jahr das Leben und Wohnen der Zukunft auf die Probe stellen. Dieses &#8222;Wohnwert-Experiment&#8220; soll Aufschluss dar&#252;ber geben, wie sich die Vision von optimaler Energieeffizienz und attraktivem Wohnwert mit viel Tageslicht und frischer Luft in der Praxis bew&#228;hrt. W&#228;hrend der Testphase werden Energieverbrauch und Innenraumklima laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert. Auch das individuelle Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl der Familie wird regelm&#228;&#223;ig erfasst und ausgewertet. Ziel ist es, Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern gleichzeitig ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bietet. Die Ergebnisse werden mit den Erkenntnissen der anderen Model Home 2020 Experimente zusammengef&#252;hrt, so dass eine europ&#228;ische Plattform f&#252;r wissenschaftliche Forschungsaktivit&#228;ten im Bereich nachhaltigen Wohnens entsteht.</p><p>&#160;</p><p><strong>((Kasten Hintergrund-Informationen))</strong></p><p><strong>Luftqualit&#228;t als Gesundheitsfaktor</strong></p><p>Heute verbringt der Mensch 80 bis 90&#160;% seiner Lebenszeit in Geb&#228;uden. Laut einer INSERM-Studie leiden 30&#160;% der Bev&#246;lkerung westlicher L&#228;nder an Allergien oder Atemwegsproblemen. Die Luftqualit&#228;t ist daher in der heutigen Zeit ein wichtiger Aspekt beim Hausbau. F&#252;r eine h&#246;here Raumluftqualit&#228;t m&#252;ssen zwei Aspekte beachtet werden: weniger Luftverschmutzung und st&#228;rkerer Luftaustausch.</p><p>&#160;</p><p><strong>Die Vorteile von Tageslicht</strong></p><p>Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung von Tageslicht auf das Wohlbefinden, die Leistung und besonders die Konzentrationsf&#228;higkeit von Kindern. Wenn Tageslicht fehlt, kann dies zu saisonabh&#228;ngigen depressiven Verstimmungen, einer niedrigeren Schlafqualit&#228;t und einer Schw&#228;chung der Abwehrkr&#228;fte gegen Viren und andere Krankheitserreger f&#252;hren.</p><p>&#160;</p><p><strong>Wohnkomfort als Hauptkriterium franz&#246;sischer Hausbauer</strong></p><p>Laut einer von TNS Sofres und Cap Consommateurs Habitants bei der Baumesse Batimat 2009 ver&#246;ffentlichten Studie bleibt bei den Franzosen der h&#246;here Wohnkomfort der wichtigste Grund f&#252;r die Bauentscheidung.</p><p>&#160;</p><p><strong>Steckbrief VELUX Maison Air et Lumi&#232;re</strong></p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Bauherr</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>VELUX France</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Adresse</strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>VELUX Maison Air et Lumi&#232;re <br /> 33 chemin des justices <br /> 91370 Verri&#232;re-le-Buisson</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Bauleitung</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Nomade Architectes, &#233;tha (B&#252;ro f&#252;r Strukturanalysen), CARDONNEL Ing&#233;nierie (B&#252;ro f&#252;r Energieberatung)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Unterst&#252;tzung des Bauherrn</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Bureau Veritas, ERB</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Wohnfl&#228;che</strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>135 m2</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Grundst&#252;cksfl&#228;che</strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>631 m2</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Gesamtenergieleistung <br /> des Hauses</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li>PEV au&#223;er Stromerzeugung der Solardachziegel: <br /> 38 kWh Prim&#228;renergie/m2/Jahr</li><li>PEV inklusive Stromerzeugung der Solardachziegel: <br /> - 27 kWh Prim&#228;renergie/m2/Jahr</li></ul><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Modularer Aufbau</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li><strong>&#214;stlichstes Modul</strong>: <br /> Neigung der n&#246;rdlichen Dachfl&#228;che 25&#176;, der s&#252;dlichen Dachfl&#228;che 45&#176; (Erdgeschoss: Badezimmer, WC, Schlafzimmer; 1. Etage: Badezimmer, Schlafzimmer und Wandschrank).</li><li><strong>Mittleres Modul</strong>: <br /> Vorraum mit doppelter Deckenh&#246;he und Treppe, Zwischengeschoss (kann in B&#252;ro oder Schlafzimmer umgewandelt werden), zum Wohnzimmer hin offenes Esszimmer.</li><li><strong>Westliches Modul</strong>: <br /> Dachneigung geringer als 30&#176; (Erdgeschoss: K&#252;che, Vorratsraum, Wohnzimmer mit doppelter Deckenh&#246;he; 1. Etage: Schlafzimmer).</li></ul><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Isolierung Geb&#228;udeh&#252;lle</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li><strong>Holzw&#228;nde</strong>: <br /> ISOMOB-Konzept und VARIO-Membran speziell f&#252;r die Isolierung von Hausw&#228;nden mit Holzger&#252;st (Up-Wert = 0,12 W/m&#178;K)</li><li><strong>Dach</strong>: <br /> ISOCONFORT- und VARIO-System speziell f&#252;r die Isolierung von ausgebauten Dachgeschossen (Up-Wert = 0,10 W/m&#178;K)</li></ul><p>&#160;</p><ul><li><strong>Boden</strong>: <br /> auf Polystyrol-Basis von Placo<sup>&#174;</sup>. Maxisol<sup>&#174;</sup> f&#252;r die D&#228;mmung unter den Bodenplatten und Stisodall<sup>&#174;</sup> Ultra f&#252;r die D&#228;mmung unter dem Estrich (Up-Wert = 0,13 W/m&#178;K)</li></ul><p><strong>&#160;</strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Isolierung Glasfl&#228;chen</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li><strong>Vertikale Fenster</strong>: <br /> M3D-Alu-Fenster von Millet mit Mehrscheiben-Isolierglas CLIMAPLUS ONE von Saint-Gobain Glass Solutions (Ug-Wert = 1,4&#160;W/m&#178;K).</li><li><strong>VELUX Dachfenster:</strong> <br /> starke Isolierung dank Mehrscheiben-Isolierglas (Ug-Wert = 1,4&#160;W/m&#178;K), Doppelverglasung und Sonnenschutz zur optimalen Steuerung des Sonnenlichteinfalls in den &#220;bergangsjahreszeiten und im Sommer</li></ul><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Partner</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Saint-Gobain mit den Marken Saint-Gobain Glass Solutions, Isover, Placo, Saint-Gobain Solar und Lapeyre;</p><p>Sonnenkraft, WindowMaster, Aldes, VMZINC, Somfy, Eternit</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Ausstattungspartner</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Acova, Dynastore, Mermet, Parqueterie Berrichonne, Millet, Sikkens</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Einrichtung</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Made in Design</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Dekoration</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Gilles Dalli&#232;re, Maison Fran&#231;aise, Maison Magazine</p></td></tr></table><p><strong><br clear="all" /> </strong></p>]]></description><category><![CDATA[Maison Air et Lumiere (F),model home 2020,energieeffizienz,Objektberichte,Handel,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 May 2012 18:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>LichtAktiv Haus Führung am Tag der Architektur</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-fuhrung-am-tag-der-architektur/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-fuhrung-am-tag-der-architektur/</guid><pp:caseid>356671</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Mai 2012. Das letzte Juni-Wochenende ist f&#252;r Architekturbegeisterte ein fester Veranstaltungstermin: In nahezu allen Bundesl&#228;ndern laden die Architektenkammern zum Tag der Architektur und Bauherren &#246;ffnen die T&#252;ren zu neuen Bauten und Umbauten. Auch das VELUX LichtAktiv Haus in Hamburg-Wilhelmsburg ist am 24. Juni mit dabei. Im Rahmen einer F&#252;hrung durch den ausf&#252;hrenden Architekten Jan Ostermann k&#246;nnen Interessierte das umfassend modernisierte Siedlerhaus besichtigen und sich &#252;ber das Bauen und Wohnen der Zukunft zu informieren.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 und ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg. Das Konzepthaus zeigt, wie sich die Vision von viel Tageslicht, frischer Luft und Ausblick auch bei anspruchsvollen Modernisierungsvorhaben umsetzen l&#228;sst. Das in ein Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus aus den 1950er Jahren deckt die ben&#246;tigte Energie vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien und macht Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig. Um herauszufinden, wie das Geb&#228;ude im t&#228;glichen Betrieb funktioniert, ist im Dezember 2011 eine in einem mehrstufigen Verfahren ausgew&#228;hlte Familie dort eingezogen und wird das VELUX LichtAktiv Haus im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments zwei Jahre auf Herz und Nieren testen.</p><p>&#160;</p><p>Am Sonntag, den 24. Juni, k&#246;nnen Architekten und Architekturbegeistere im Rahmen des Tages der Architektur das VELUX LichtAktiv Haus besichtigen. Architekt Jan Ostermann f&#252;hrt durch das Geb&#228;ude und berichtet &#252;ber seine Erfahrungen bei der nachhaltigen Sanierung und Modernisierung dieses typischen Siedlerhauses und der Realisierung des innovativen Energiekonzeptes, das in der Jahresbilanz einen CO<sub>2</sub>-neutralen Betrieb des Velux LichtAktiv Haus erm&#246;glicht. Die Testfamilie ist anwesend und beantwortet im Anschluss an die F&#252;hrung bei Kaffee und Kuchen gerne Fragen &#252;ber das Leben im CO<sub>2</sub> neutralen Siedleraus.</p><p>&#160;</p><p>Die F&#252;hrung beginnt um 14.00 Uhr und die Teilnahme ist kostenlos. Da jedoch nur eine begrenzte Anzahl an Pl&#228;tzen zur Verf&#252;gung steht, ist eine schriftliche Anmeldung bei der Hamburger Architektenkammer erforderlich. Hierf&#252;r m&#252;ssen Interessierte nur die dem offiziellen Programm-Flyer zum Tag der Architektur beiliegende Bestellkarte ausf&#252;llen und bis zum 15. Juni an die Hamburger Architektenkammer senden. Das Programm inklusive Bestellkarte steht ab dem 8. Juni auf der Website der Hamburger Architektenkammer <a href="http://www.akhh.de">www.akhh.de</a> im Bereich Aktuell zum Download zur Verf&#252;gung.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Architektur,Alle,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 May 2012 16:04:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_luftaufnahme1-272155.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Luftaufnahme LichtAktiv Haus]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Wohnwert im Fokus, Energieeffizienz inklusive: Für VELUX steht der Mensch im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Vision des Bauens und Wohnens der Zukunft. Das LichtAktiv Haus zeigt, wie sich zeitgemäße Wohnansprüche auch im Rahmen von Modernisierungen realisieren lassen. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Europaweit auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/europaweit-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/europaweit-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</guid><pp:caseid>356731</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead"><strong>H&#246;chster Wohnwert und optimale Energieeffizienz im Fokus des europaweiten Experiments / Deutsches Projekt LichtAktiv Haus ist eine Bestandsmodernisierung </strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><strong>Nachhaltiges, klimaneutrales Bauen und Wohnen ist die aktuell gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r die Bau- und Immobilienbranche. Bei der Umsetzung energieeffizienter Bauprojekte sollte jedoch der Mensch mit seinem emotionalen Bed&#252;rfnis nach einem Zuhause, in dem er sich rundum wohl f&#252;hlt, h&#228;ufiger im Mittelpunkt stehen. Mit dem Projekt Model Home 2020 sucht VELUX neue Wege, um h&#246;chsten Wohnwert mit optimalem Energiedesign zu verbinden. Hierzu entwickelt das Unternehmen an europaweit sechs Standorten Konzepth&#228;user. Das deutsche Projekt LichtAktiv Haus ist die Modernisierung eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren in Hamburg-Wilhelmsburg zum Null-Energiehaus.</strong></strong></strong></em></p><p>&#160;</p><p>In europaweit sechs Bauprojekten entwickelt VELUX gemeinsam mit Experten neue Wege f&#252;r das Wohnen und Arbeiten mit angenehmem Raumklima, Tageslicht und optimaler Energieeffizienz. Das Ziel des Experiments: Durch eine zukunftsweisende Planung, hochwertige Materialien und intelligente Bauteile sollen Geb&#228;ude realisiert werden, die die Elemente der Natur nutzen, um ihren Bewohnern zu jeder Jahreszeit viel Tageslicht, frische Luft und Ausblick zu bieten &#8211; und dabei optimale Energieeffizienz zu erreichen.</p><p>Die Projekte in D&#228;nemark (Kopenhagen und Aarhus), &#214;sterreich, England, Frankreich und Deutschland wurden in den Jahren 2009 bis 2011 umgesetzt. Sie greifen die jeweils unterschiedlichen klimatischen, kulturellen und architektonischen Bedingungen auf und entwickeln spezifische L&#246;sungen. Die beiden d&#228;nischen Konzepth&#228;user, das Einfamilienhaus &#8221;Home for Life&#8221; in &#197;rhus und das Verwaltungsgeb&#228;ude &#8221;Green Lighthouse&#8221; an der Universit&#228;t Kopenhagen, sind wie das modernisierte Siedlerhaus in Deutschland (&#8221;LichtAktiv Haus&#8221;) bereits fertig gestellt und an ihre Nutzer &#252;bergeben. Auch bei den Projekten in &#214;sterreich (&#8221;Sunlighthouse&#8221;), Gro&#223;britannien (&#8221;CarbonLight Homes&#8221;) und Frankreich (&#8221;Maison Air et Lumi&#232;re&#8221;) sind die Bauphasen abgeschlossen und der Einzug der Bewohner in 2012 vorgesehen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Herausforderung Bestand</strong></p><p>Das deutsche Projekt LichtAktiv Haus ist die Modernisierung eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren und steht in Hamburg-Wilhelmsburg. Das Experiment soll zeigen, wie sich optimale Energieeffizienz und h&#246;chster Wohnwert auch bei einem anspruchsvollen Modernisierungsvorhaben zukunftsweisend verbinden lassen. Die Ziele: CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb und ein gesundes Raumklima f&#252;r die Bewohner mit viel Tageslicht und frischer Luft. Das Siedlerhaus soll zum modernen, hellen Null-Energiehaus werden.</p><p>Mit der Modernisierung einer Bestandsimmobilie nimmt sich VELUX in Deutschland einer Aufgabe von gesamtgesellschaftlicher Relevanz an. Etwa die H&#228;lfte der 39 Millionen Wohneinheiten in der Bundesrepublik ist zwischen 30 und 60 Jahren alt und energetisch modernisierungsbed&#252;rftig. Hier liegen enorme Potenziale f&#252;r Energieeinsparung, Klimaschutz und den Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse des Experiments Model Home 2020 haben somit eine hohe Praxisrelevanz.</p><p>Das LichtAktiv Haus wird auch als Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg zu sehen sein. Die IBA setzt sich als Stadtentwicklungsprozess mit den Anforderungen an die zuk&#252;nftige Lebensqualit&#228;t auseinander. Als Partner der IBA Hamburg leistet VELUX einen Beitrag zum Klimaschutzkonzept &#8222;Erneuerbares Wilhelmsburg&#8220;. Die gemeinsamen Ziele: Nachhaltigkeit und Klimaschutz.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Vom Entwurf bis zur Umsetzung: Das LichtAktiv Haus entsteht </strong></p><p>Kreativen Input f&#252;r das deutsche Model Home Projekt lieferten im Vorfeld des Planungsprozesses Studenten der TU Darmstadt im Rahmen eines geschlossenen Wettbewerbs. Eine Fach-Jury pr&#228;mierte Anfang September 2009 vier der insgesamt zw&#246;lf eingereichten Entw&#252;rfe. Neben dem Energiekonzept und den Ma&#223;nahmen zur Steigerung des Wohnwerts bewertete die Jury au&#223;erdem die architektonische Kreativit&#228;t der Konzepte. Als Siegerin ging Katharina Fey mit ihrem Entwurf &#8222;...aus eigenem Anbau&#8220; aus dem mit insgesamt 7.500 Euro dotierten Wettbewerb hervor.</p><p>Auf Basis der studentischen Arbeiten wurde die Konzeption f&#252;r das LichtAktiv Haus vorangetrieben. Das interdisziplin&#228;re VELUX Kompetenzteam, bestehend aus Architektur- und Lichtplanungs-Experten wie Prof. Manfred Hegger, TU Darmstadt, und Lichtplaner Prof. Peter Andres, TU D&#252;sseldorf, begleitete die Planung. Nach intensiver Auseinandersetzung mit verschiedenen Entw&#252;rfen, Modellen und Konzepten fand die Entwurfsplanung Ende M&#228;rz 2010 ihren Abschluss. Der integrale Planungsprozess setzte sich bis zum Beginn der baulichen Umsetzung im Fr&#252;hsommer fort. Die feierliche Er&#246;ffnung des deutschen Model Home fand am 19. November statt.</p><p>Das LichtAktiv Haus zeichnet sich durch ein innovatives Tageslicht- und Energiekonzept sowie eine moderne, offene Raumgestaltung aus. Gro&#223;z&#252;gige und Licht durchflutete R&#228;ume bieten den Bewohnern h&#246;chsten Wohnwert. Ein Erweiterungsriegel ersetzt den alten Anbau und bietet zus&#228;tzlichen Wohnraum. Solarkollektoren auf dem Dach des Anbaus sind wesentliche Elemente f&#252;r die energetische Versorgung. Ziel ist, CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb zu erreichen und den gesamten Energiebedarf des Hauses durch erneuerbare Energien zu decken.</p><p>&#160;</p><p><strong>Der Nutzer im Mittelpunkt</strong></p><p>Das LichtAktiv Haus stand bis Ende 2011 f&#252;r Besichtigungen und Veranstaltungen einige Monate offen. Seit Dezember 2011 bewohnt als wesentlicher Bestandteil des Experiments eine Familie f&#252;r ein Jahr das Haus. Energieverbrauch und das Raumklima werden w&#228;hrend der Nutzungsphase durch eine aufwendige Haustechnik laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert &#8211; ohne dabei die Bewohner einzuschr&#228;nken. Die Auswertung der Daten gibt Aufschluss dar&#252;ber, wie sich die VELUX Vision von optimalen Wohnbedingungen mit angenehmem Raumklima, Tageslicht und optimaler Energieeffizienz in der Praxis bew&#228;hrt. &#8222;Dahinter steht unsere &#220;berzeugung, dass der Mensch als Nutzer eines Geb&#228;udes im Mittelpunkt stehen sollte, um nachhaltiges Wohnen zukunftsf&#228;hig zu machen&#8220;, sagt Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der VELUX Deutschland GmbH. &#8222;Das LichtAktiv Haus soll ein Haus sein, das sich den Bed&#252;rfnissen der Bewohner anpasst, nicht umgekehrt.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Weitere Informationen rund um das Thema Model Home 2020 finden Sie auch unter www.velux.de/modelhome.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Architektur,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Sat, 21 Apr 2012 18:41:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Einzug der Sunlighthouse-Familie</title>
                        <link>https://presse.velux.de/einzug-der-sunlighthouse-familie/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/einzug-der-sunlighthouse-familie/</guid><pp:caseid>356809</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Startschuss f&#252;r das spannendste Haus-Experiment &#214;sterreichs</strong></em></p><p><em class="post-content-subhead"><strong></strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Pressbaum, M&#228;rz 2012 &#8211; Endlich ist es so weit: VELUX hat die Suche nach der Sunlighthouse-Family erfolgreich abgeschlossen. Das mehrfach ausgezeichnete Sunlighthouse begeisterte bisher Wissenschaft und Fachpublikum, jetzt folgt der Praxistest. Yasmin und Ludwig Dorfstetter werden gemeinsam mit ihren beiden Kindern testen, ob es tats&#228;chlich gelingt, Energie-&#220;berschuss und CO2-Neutralit&#228;t in Kombination mit hohem Tageslicht-Anteil und &#246;kologischen Materialien zu realisieren. Bisher nur graue Theorie, stellt sich das Aktivhaus nun unter schwierigen Bedingungen wie Hanglage und schattigem Grundst&#252;ck dem Familien-Alltag. Ob das Experiment gelingt? Alle Details werden wissenschaftlich ausgewertet, Familie Dorfstetter wird laufend im Internet berichten.</strong></strong></p><p><strong><br /></strong></p><p><strong>Experiment mit Magnetwirkung</strong></p><p>Der Ansturm auf die Website (<a href="http://www.sunlighthouse.at/">http://www.sunlighthouse.at/</a>) der Sunlighthouse-Family-Suche war enorm. &#220;ber hundert Familien aus ganz &#214;sterreich wollten sich die einzigartige Chance nicht entgehen lassen, die Zukunft gr&#252;nen Bauens und Wohnens mitzugestalten. Und gleichzeitig ein ganzes Jahr lang mietfrei im architektonisch ansprechenden und &#246;kologisch einzigartigen Traumhaus mit Panoramablick zu leben. Bei der gro&#223;en Auswahl an motivierten und sympathischen Bewerbern war die Arbeit der Jury nicht einfach. Aber am Ende waren sich die Jurymitglieder, bestehend aus Vertretern von VELUX, Kommunikationsexperten und Psychologen einig und k&#252;rten die Familie Dorfstetter zum klaren Sieger f&#252;r dieses einzigartige Experiment.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Familie mit Know-how und Lust auf Abenteuer</strong></p><p>Denn Yasmin und Ludwig Dorfstetter konnten nicht nur durch ihre sympathische Ausstrahlung, Abenteuergeist und ihre Begeisterung f&#252;r das Projekt &#252;berzeugen. Beide bringen durch ihre beruflichen T&#228;tigkeiten auch wertvolles Wissen im Bereich &#214;kologie in das Projekt mit ein: Der Nieder&#246;sterreicher Ludwig Dorfstetter (31 Jahre) arbeitet bei den &#214;sterreichischen Bundesforsten als Spezialist f&#252;r Privatwaldbewirtschaftung. Die geb&#252;rtige Allg&#228;uerin Yasmin Dorfstetter (29 Jahre) ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Forschungskooperation Klimaschutz eine Idealbesetzung f&#252;r die Aufgabe, das Sunlighthouse einem gr&#252;ndlichen Praxistest zu unterziehen: &#8222;Beruflich steht der nachhaltige Umgang mit nat&#252;rlichen Ressourcen bei uns schon lange im Vordergrund. Deshalb sind wir begeistert, im Rahmen dieses Experiments auch privat die Zukunft des &#246;kologischen Bauens und Wohnens ein St&#252;ck mitzugestalten.&#8221;</p><p>Darum wagen die beiden Wahl-Salzburger mit ihren Kindern Johann (2 Jahre) und Alfred (4 Jahre) den Sprung von Salzburg nach Nieder&#246;sterreich und freuen sich darauf zu &#252;berpr&#252;fen, wie sich das Konzept des Aktivhauses, das Energieeffizienz, Umwelt und gesundes Innenraumklima vereinen will, in der Praxis bew&#228;hrt. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt, werden die &#246;kologische Sicht auf Bauen und Umwelt nachhaltig ver&#228;ndern. Beim einj&#228;hrigen Test ist die Familie nicht alleine. Zahlreiche Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen begleiten und unterst&#252;tzen sie auf ihrem Weg.</p><p>&#160;</p><p><strong>Berichte aus dem Sunlighthouse-Alltag</strong></p><p>Das Sunlighthouse in Pressbaum ist Teil der europaweiten VELUX-Initiative ModelHome 2020, die zeigt, wie sich energieeffizientes Bauen mit geringsten CO2-Emissionen und gesundem und behaglichem Wohnklima verbinden l&#228;sst. &#8222;Wir sind schon sehr gespannt, wie der Alltag im Sunlighthouse ist und werden &#252;ber unsere Erfahrungen laufend im Internet berichten, um uns mit interessierten H&#228;uslebauern und Familien auszutauschen&#8220;, freut sich Yasmin Dorfstetter. &#8222;W&#228;hrend der n&#228;chsten 12 Monate, die wir im Sunlighthouse wohnen, sammeln die Spezialisten von VELUX Praxisdaten &#252;ber Energieverbrauch, Innenraumklima und Komfort im Haus. So k&#246;nnen wir mithelfen, das einzigartige Konzept des Aktivhauses weiter zu verfeinern und zu verbessern&#8221;, erg&#228;nzt Ludwig Dorfstetter.</p><p>&#160;</p><p><strong>Das erste CO2-neutrale Einfamilienhaus &#214;sterreichs</strong></p><p>Das Sunlighthouse wurde von VELUX in enger Zusammenarbeit mit HEIN-TROY Architekten, der Donau-Universit&#228;t Krems und dem IBO, dem &#214;sterreichischen Institut f&#252;r Baubiologie und -&#246;kologie, entwickelt.&#160; Im Sinne des Aktivhaus-Prinzips geht es um eine gesamtheitliche Sicht: Nicht nur die Energie f&#252;r den Heiz-W&#228;rmebedarf steht im Vordergrund, sondern ein geringerer Gesamt-Energieverbrauch, die Verwendung umweltschonender Baustoffe und ein gesundes Innenraumklima mit viel Tageslicht und frischer Luft. Die f&#252;r den Betrieb des Hauses notwendige Energie stammt ausschlie&#223;lich aus erneuerbaren Energietr&#228;gern. Entstanden ist so nicht nur &#214;sterreichs erstes Haus, das in Errichtung und Betrieb v&#246;llig CO<sub>2</sub>-neutral ist, sondern als sogenanntes Plus-Energie-Haus sogar laufend mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden alle denkbaren M&#246;glichkeiten ausgesch&#246;pft: Eine Sole-Wasser-W&#228;rmepumpe f&#252;r die Heizung und thermische Solarkollektoren f&#252;r die Warmwasseraufbereitung, Photovoltaikelemente, sensorisch gesteuerte Fensterl&#252;ftung, hocheffiziente Elektroger&#228;te, Baustoffe aus Recycling-Materialien und nachwachsenden Rohstoffen &#8211; die Liste der Ma&#223;nahmen ist mehr als umfassend.</p><p>Die optimale Nutzung des Tageslichts gab dem Haus seinen Namen: Der Fensteranteil betr&#228;gt &#252;ber 50 Prozent der Wohnnutzfl&#228;che und ist damit f&#252;nf Mal h&#246;her, als die nieder&#246;sterreichische Bauordnung als Mindestma&#223; vorschreibt. Der hohe Tageslichtanteil unterstreicht einmal mehr die Zielsetzung, den Menschen bei diesem Wohlf&#252;hlhaus in den Mittelpunkt zu stellen: Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung nat&#252;rlichen Lichts auf unsere Gesundheit. Da in einem Haus auch das Interieur zum Wohlbefinden beitr&#228;gt, wurde das Sunlighthouse von den Wohnstylisten von Leiner eingerichtet.</p>]]></description><category><![CDATA[Sunlighthouse (AUT),model home 2020,energieeffizienz,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Natuerlich Klimatisieren,Alle,Handel]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:48:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein spannendes Experiment</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-spannendes-experiment/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-spannendes-experiment/</guid><pp:caseid>356705</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Interview mit dem Architekten des Sunlighthouse, Juri Troy</strong><em><br /></em></p><p>Das im Oktober 2010 er&#246;ffnete Sunlighthouse von VELUX hat f&#252;r viel Aufsehen gesorgt. Der f&#252;nfmal h&#246;here Tageslichtanteil, die Kombination zweier automatisiertes Luftwechselsysteme zur Optimierung des Raumklimas und die positive Energiebilanz sind in dieser Kombination einzigartig. Wir sprachen mit Mag. Arch Juri Troy von HEIN-TROY Architekten &#252;ber sein Konzept und den Praxistest.</p><p></p><p><strong>Herr Troy, das Sunlighthouse von VELUX ist ein Experiment. Das Unternehmen will anhand von sechs Geb&#228;uden in f&#252;nf L&#228;ndern Europas unter Beweis stellen, dass wir schon heute CO2-neutral bauen und gleichzeitig hervorragendes Innenraumklima herstellen k&#246;nnen. Ist Ihnen dieser Beweis mit dem &#246;sterreichischen Projekt gelungen?</strong></p><p>In die Planung und Ausf&#252;hrung dieses Einfamilienhauses sind die Erfahrungen so vieler Experten eingeflossen, alle Berechnungen wurden wissenschaftlich untermauert. Den Beweis daf&#252;r aber wird erst das Monitoring liefern.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Ihr Projekt ist als Sieger aus einem geladenen Wettbewerb hervorgegangen. Welche Plan&#228;nderungen waren anschlie&#223;end erforderlich?</strong></p><p>In den zwei Jahren vom Wettbewerb bis zur Fertigstellung haben wir unglaubliche Mengen an Forschungsmaterial gesammelt und aufgrund neuer Befunde unsere Planung abge&#228;ndert. Das Grundkonzept hat sich nat&#252;rlich von Anfang bis Schluss durchgezogen, aber in den Details und in den Funktionen hat sich sehr viel ver&#228;ndert. Ein wichtiger Grund daf&#252;r war, dass wir das Haus zweimal k&#252;rzen mussten &#8211; aus unterschiedlichen Gr&#252;nden. Aber das bedeutete f&#252;r uns nat&#252;rlich eine komplette Neuaufteilung der inneren Zonierung. Bei der zweiten Umplanung ist auch die ungew&#246;hnliche Dachform entstanden, die f&#252;r die Funktionalit&#228;t des Hauses entscheidende Bedeutung hat.</p><p>&#160;</p><p><strong>Diese Dachform ist tats&#228;chlich sehr auff&#228;llig. Warum diese ungew&#246;hnliche L&#246;sung?</strong></p><p>Der Dachvorsprung des Sunlighthouse ist beispielhaft f&#252;r die Komplexit&#228;t des gesamten Geb&#228;udes. Hier kulminieren sehr viele unterschiedliche Anspr&#252;che. Erstens muss das Haus sich selbst mit Strom versorgen. Dazu brauchen wir eine gro&#223;e Dachfl&#228;che. Gleichzeitig sollten die Dachfl&#228;chenfenster in einer H&#246;he montiert werden, die einem Kind, das am Schreibtisch sitzt, den freien Blick in die Umgebung erm&#246;glicht. Die H&#246;he der Arbeitsfl&#228;che ist nach ergonomischen Richtlinien vorgegeben, die Absturzsicherung nach Bauordnung sicherzustellen. Gr&#246;&#223;e und Form der Photovoltaikelemente wird von den Anlagen der Hersteller vorgegeben. Und dann haben wir auch noch die innen liegenden Regenrinnen unterbringen m&#252;ssen. In dem urspr&#252;nglich vorgesehenen, b&#252;ndig mit der Au&#223;enwand abschlie&#223;enden Dach h&#228;tten wir das &#8211; nach der Geb&#228;udek&#252;rzung &#8211; nicht geschafft. Dieser Vorsprung, diese Auskragung, war die L&#246;sung f&#252;r alles. Und noch mehr, damit haben wir auch die M&#246;glichkeit geschaffen, &#252;ber drei Fensternischen mehr Tageslicht vom Dach bis ins Erdgescho&#223; zu leiten.</p><p>&#160;</p><p><strong>Ihre Arbeiten sind bekannt f&#252;r die besondere Linienf&#252;hrung mit Licht. Welche Herausforderungen gab es beim Sunlighthouse?</strong></p><p>Licht spielt bei unseren Entw&#252;rfen immer eine besondere Rolle. Wir bauen bei vielen Projekten im Vorfeld Modelle, um zu sehen, ob der Lichteinfall wie geplant funktioniert. Aber trotzdem bleibt es bei der subjektiven Empfindung. Beim VELUX Sunlighthouse war das anders. Hier war die Anforderung, dass jeder Aufenthaltsraum 5 Prozent Tageslichtfaktor haben musste &#8211; und die Umsetzung dieser Anforderung wurde von der Donau-Universit&#228;t im Lichtlabor und rechnerisch &#252;berpr&#252;ft. Dabei hat sich gezeigt: Um 5 Prozent Tageslichtfaktor zu erreichen, muss man schon an allen Details drehen und alles optimieren &#8211; bis hin zur Innenausstattung. Aber das Sunlighthouse zeigt, es geht &#8211; und ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.</p><p>&#160;</p><p><strong>Vorarlberger sind bekannte Passivhausarchitekten. Sie verfolgen hier den Gedanken des Aktivhauses, oder?</strong></p><p>Nach der Begehung des Grundst&#252;cks war uns sehr bald klar, dass ein Passivhaus auf diesem Grundst&#252;ck und bei dieser starken Beschattung extreme architektonische und r&#228;umliche Einbu&#223;en bedeuten w&#252;rde, vor allem was den Tageslichtfaktor betrifft. Also haben wir bei unserer Einreichung zum Wettbewerb kein Passivhaus vorgeschlagen. F&#252;r uns ist dieses Haus die Weiterf&#252;hrung des Passivhaus-Gedankens. Der Heizw&#228;rmebedarf liegt zwar ein wenig &#252;ber dem eines Passivhauses, aber durch die solaren Energiegewinne k&#246;nnen wir die Differenz mehr als ausgleichen. Es geht um das Gesamtergebnis, nicht um eine einzelne Kennziffer.</p><p>&#160;</p><p><strong>Wenn das Grundst&#252;ck so stark beschattet ist, wie haben Sie dann den hohen Tageslichtfaktor erzielt?</strong></p><p>Ich muss zugeben, dass es mich selbst sehr &#252;berrascht hat, wie viel mehr Tageslicht durch ein Dachfl&#228;chenfenster ins Haus f&#228;llt im Vergleich zu einem Fassadenfenster. Man wei&#223; zwar, dass das Zenitlicht dreimal st&#228;rker ist als das Horizontallicht &#8211; aber wie sich das im Raum tats&#228;chlich auswirkt, davon macht man sich keine Vorstellung. Aufgrund der starken Beschattung des Grundst&#252;cks durch Mauern zu den Nachbargrundst&#252;cken und einen sehr hohen Wald, haben wir an den Fassaden, wo konventionelle H&#228;user Fenster h&#228;tten, darauf verzichtet, und statt dessen Dachfl&#228;chenfenster eingesetzt. Mit gro&#223;em Erfolg.</p><p>Zun&#228;chst hatten wir noch Bedenken wegen der, m&#246;glichen Energieverluste durch die Dachfl&#228;chenfenster. Aber diese Bedenken hat die Donau-Universit&#228;t vollkommen ausger&#228;umt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Setzen Sie das Geb&#228;ude dann nicht der Gefahr der sommerlichen &#220;berw&#228;rmung aus?</strong></p><p>Mit diesem Thema haben wir uns eingehend besch&#228;ftigt und zwei parallele Strategien entwickelt: Zum einen sind alle Fenster mit au&#223;en liegendem Sonnenschutz ausger&#252;stet, das ist absolut unverzichtbar. Dieser Sonnenschutz ist aus perforiertem Textilgewebe und so optimiert, dass die dahinterliegenden R&#228;ume hell bleiben. Zum anderen haben wir &#252;ber Gipsfaserplatten in der Holzkonstruktion des Geb&#228;udes zus&#228;tzliche Speichermassen eingebracht. Die Berechnungen der Donau-Universit&#228;t weisen aus, dass wir damit Klasse A erreichen, d.h. dass die Innentemperatur des Wohnhauses auch in sommerlichen Hitzephasen nicht &#252;ber 27&#176;C steigen wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>Viele Fenster, viel Tageslicht &#8211; und wie stellen Sie die Bel&#252;ftung der Innenr&#228;ume sicher, ohne zu hohe Energieverluste zu riskieren?</strong></p><p>In diesem Wohngeb&#228;ude sind zwei Bel&#252;ftungssysteme kombiniert. In der kalten Jahreszeit n&#252;tzen wir die Wohnrauml&#252;ftung mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung. Sobald die Au&#223;entemperatur es zul&#228;sst, steigt das System automatisch um auf Fensterl&#252;ftung. Sensoren messen Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt der Luft und &#246;ffnen und schlie&#223;en die Fenster automatisch. Aber nat&#252;rlich k&#246;nnen die Bewohner auch in diese Systeme eingreifen und die Fenster manuell bedienen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Meinen Sie, dass experimentelle Projekte wie das Sunlighthouse die Architektur im allgemeinen beeinflussen und weiterentwickeln k&#246;nnen?</strong></p><p>Ja, das denke ich schon. VELUX hat mit diesem Projekt einen Meilenstein gesetzt. Wie oft gibt es schon die M&#246;glichkeit, sich mit einem Einfamilienhaus in dieser Intensit&#228;t auseinander zu setzen, einen Prototyp zu planen, in allen Details zu berechnen, dann auch wirklich zu bauen und das Ergebnis einem Monitoring zu unterziehen. Und dann auch noch mit den besonderen Anspr&#252;chen an Tageslicht und CO2-Neutralit&#228;t. R&#252;ckblickend bin ich auch froh dar&#252;ber, dass VELUX daf&#252;r ein so schwieriges Grundst&#252;ck ausgesucht hat &#8211; denn wenn es hier gelingen konnte, ein solches Haus zu verwirklichen, dann geht es &#252;berall.</p>]]></description><category><![CDATA[Sunlighthouse (AUT),model home 2020,energieeffizienz,Architekten-Planer,Architektur,Alle,Handwerk]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:21:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/Hein-Troy-759177.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Juri Troy, Architekt des Sunlighthouse]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Mag. arch. Juri Troy von Hein-Troy Architekten (rechts) neben seinem damaligen Partner Matthias Hein Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Grundnahrungsmittel Licht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/grundnahrungsmittel-licht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/grundnahrungsmittel-licht/</guid><pp:caseid>356569</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Interview mit Lichtplaner Prof. Andres</strong></em></p><p>Die Lichtplanung nahm eine zentrale Rolle bei der Planung des LichtAktiv Hauses ein und basiert auf umfangreichen Untersuchungen des Lichtplaners Professor Peter Andres. In diesem Interview spricht er &#252;ber die Bedeutung von Tageslicht f&#252;r das menschliche Wohlbefinden, die Planung des Licht-Konzepts sowie die widerspr&#252;chliche Entwicklung zwischen ausreichendem Tageslicht in Wohnr&#228;umen und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong><em>Das LichtAktiv Haus setzt auf Tageslicht. Was sind die wichtigsten Vorteile der Nutzung von Tageslicht in R&#228;umen gegen&#252;ber der k&#252;nstlichen Beleuchtung?</em></strong></p><p>Das Tageslicht ist die Urform des Lichts. Nicht nur dass das Leben ohne Licht grunds&#228;tzlich nicht m&#246;glich w&#228;re, sondern auch die Entwicklung aller unwillk&#252;rlichen Mechanismen des menschlichen Auges wie Helligkeits-, Entfernungs- und Farbanpassung ist im Laufe der Evolution ausschlie&#223;lich unter Tages- bzw. Sonnenlicht abgelaufen. Wir Menschen verf&#252;gen &#252;ber innere Uhren, die wichtige biologische Prozesse rhythmisch steuern wie z. B. den Tag-Nacht-Rhythmus. Um diese innere Uhr zu synchronisieren, braucht der Mensch jeden Tag eine gewisse Menge an Licht, die normaler Weise nur das Tageslicht zur Verf&#252;gung stellen kann. Hierbei handelt es sich um Lichtmengen, die weit &#252;ber dem liegen, was man beispielsweise f&#252;rs Lesen braucht. Diesen Aspekt hat man Jahrzehnte lang nicht ber&#252;cksichtigt. Man muss heute trennen zwischen dem Licht f&#252;r die Erf&#252;llung einer Sehaufgabe und dem Licht, das man zur Sicherstellung der gesundheitlichen Faktoren braucht. Deshalb ist Licht f&#252;r den Menschen ein absolutes Grundnahrungsmittel. Dabei ist es eben auch besonderes wichtig, dass die Qualit&#228;t des k&#252;nstlichen Lichts an der Lichtqualit&#228;t des Tageslichts gemessen wird. Es kommt also nicht nur auf die Menge des Lichtes, sondern auch auf dessen Qualit&#228;t an.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Sie haben das Licht-Konzept des Hauses geplant. Wie sind Sie dabei vorgegangen?</em></strong></p><p>Zuerst wurden die Tageslichtbedingungen f&#252;r den Sieger-Entwurf der TU Darmstadt untersucht und dann mit den Wetterdaten von Hamburg ausgewertet. Anhand einer solchen Simulation kann man dann feststellen, wieviel Prozent des au&#223;en verf&#252;gbaren Tageslichts im Innenraum ankommt. Darauf hin wurde z. B. die Position der Fenster weiter optimiert. Erst wenn das Tageslicht-Konzept steht, beginnt die Planung des Kunstlichtes.</p><p><strong><em>&#160;</em></strong></p><p><strong><em>Die Fensterfl&#228;chen wurden im Bestandsgeb&#228;ude von ehemals 18 qm auf insgesamt 60 qm im erweitert. Wie gl&#228;sern darf ein Haus sein, damit sich der Mensch darin wohl f&#252;hlt? </em></strong></p><p>Ein Haus darf nicht zu gl&#228;sern sein, da man sonst im Sommer &#8211; jedenfalls ohne wirksamen Sonnenschutz - ein &#220;berhitzungsproblem hat, au&#223;erdem fehlt es dann an Geborgenheit und Privatsph&#228;re. So ist es in den Abendstunden extrem schwierig in den R&#228;umen eine behagliche Atmosph&#228;re zu planen, da das k&#252;nstliche Licht z. B. auf den spiegelnden Glasfl&#228;chen reflektiert wird und diese auch grunds&#228;tzlich zu dunkel wirken. Hier gilt es, die richtige Balance zwischen R&#252;ckzugsbereichen und Ein- sowie Ausblicken zu finden.</p><p><em>&#160;</em></p><p><strong><em>Haben Sie eine Vermutung, wo sich die Testfamilie, insbesondere die Kinder, bevorzugt aufhalten werden?</em></strong></p><p>Ich kann mir gut vorstellen, dass vor allem bei Schlechtwetter-Phasen der Treppenraum vor der Bibliothek besonders reizvoll ist. Hier f&#228;llt durch die Anordnung mehrerer Dachfl&#228;chenfenster besonders viel Tageslicht ein. Gleichzeitig &#246;ffnet sich dieser Treppenraum auch horizontal mit einer Fensterfront auf knapp f&#252;nf Metern L&#228;nge zum Garten hin. Dies ist ein idealer Raum zum Lesen, Tr&#228;umen und Rausschauen.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Wie wird in der wissenschaftlichen Begleitung dokumentiert, wo sich die Bewohner aufhalten? Was wird untersucht und wie?</em></strong></p><p>Voraussichtlich werden HDR-Aufnahmen mit einer Spezialkamera aufgenommen. Diese Hochkontrastbilder k&#246;nnen gro&#223;e Helligkeitsunterschiede darstellen. Damit wird die Helligkeitsverteilung in den R&#228;umen dokumentiert. Anschlie&#223;end werden diese Aufnahmen mit den Wetterdaten aus Hamburg abgeglichen und hieraus R&#252;ckschl&#252;sse gewonnen.</p><p>Besonderes spannend wird es sein, wie sich die Bewohner bei einer Schlechtwetterphase im Haus verhalten.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Was k&#246;nnen Planer und Architekten vom Licht-Konzept des Hauses lernen? </em></strong></p><p>Der Aspekt Licht und Gesundheit muss st&#228;rker ins Bewusstsein r&#252;cken. Die DIN 5034 regelt derzeit die Lichtmenge f&#252;r Wohnr&#228;ume. In dieser DIN werden Werte vorgegeben, die in unseren Breiten in keiner Weise sicher stellen, dass wir in der dunklen Jahreszeit ausreichend Licht in biologisch wirksamer Quantit&#228;t erhalten. Daher m&#252;ssten die entsprechenden Bauvorschriften bzw. Empfehlungen entsprechend &#252;berarbeitet werden, was f&#252;r die gesamte Bauwirtschaft tiefgreifende Konsequenzen haben w&#252;rde.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Sind einem Licht-Konzept durch die Energieeinsparverordnung Grenzen gesetzt?</em></strong></p><p>Zurzeit gibt es durch die Anforderungen der Energieeinsparverordnung verschiedene Entwicklungen, die &#252;berhaupt nicht zusammen passen. Es wird vor allem auf den D&#228;mmwert geschaut, die Fenster&#246;ffnungen werden immer kleiner und teilweise noch falsch platziert. Unabh&#228;ngig von der Energierechnung muss die erste Pr&#228;misse immer sein, dass sich der Mensch in den R&#228;umen wohl f&#252;hlt und gesund bleibt, wof&#252;r er ausreichend Licht braucht. Erst wenn die Faktoren Gesundheit und Wohlbefinden ausreichend in der Planung ber&#252;cksichtig sind, sollte nach einer&#160; L&#246;sung gesucht werden, wie man m&#246;glichst wirtschaftlich Energie einspart.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#220;ber Prof. Andres:</strong> Prof. Ing. Peter Andres besuchte die Ingenieurschule HTL in Innsbruck, bevor er von 1977 bis 1983 bei Lichtplanung Christian Bartenbach t&#228;tig war. Anschlie&#223;end arbeitete er bis 1985 bei Interferenz Lichtsysteme GmbH und gr&#252;ndete anschlie&#223;end sein eigenes Lichtplanungsb&#252;ro in Hamburg. Seit 2001 besteht zus&#228;tzlich ein B&#252;ro in Tirol. Das Leistungsbild reicht von der Tageslicht- und Kunstlichtplanung aller Bereiche der Architektur &#252;ber Modelluntersuchungen unter dem k&#252;nstlichen Himmel, Besonnungsstudien, Simulationen und Visualisierungen bis hin zur Entwicklung von Tages- und Kunstlichtsystemen. Andres ist unter anderem als Honorarprofessor an der Peter Behrens School of Architecture PBSA in D&#252;sseldorf t&#228;tig.</p><p><strong>&#160;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Tageslicht(loesungen),Mieter-Eigentuemer,Architektur,Handwerk,LichtAktiv Haus (D),Architekten-Planer,tageslicht,Wohngesundheit]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 02:26:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_prof_andres_1-356752.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Lichtplaner Prof. Peter Andres]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Das Satteldach als Kernelement des flexiblen und energieeffizienten Hauskonzepts des neu gebauten VELUX Maison Air et Lumière</title>
                        <link>https://presse.velux.de/das-satteldach-als-kernelement-des-flexiblen-und-energieeffizienten-hauskonzepts-des-neu-gebauten-velux-maison-air-et-lumiere/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/das-satteldach-als-kernelement-des-flexiblen-und-energieeffizienten-hauskonzepts-des-neu-gebauten-velux-maison-air-et-lumiere/</guid><pp:caseid>356591</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Verri&#232;res-le-Buisson, Oktober 2011. Das fertiggestellte VELUX Maison Air et Lumi&#232;re wurde am 20. Oktober in der nahe Paris gelegenen Stadt Verri&#232;res-le-Buisson im Rahmen einer Er&#246;ffnungsfeier pr&#228;sentiert. Zu den G&#228;sten der Feier geh&#246;rten die Ministerin f&#252;r &#214;kologie, nachhaltige Entwicklung, Verkehr und Wohnungswesen, der B&#252;rgermeister von Verri&#232;res-le-Buisson und die Projektpartner.</strong></strong></p><p><strong></strong></p><p>Das Haus zeichnet sich insbesondere durch die intelligente Nutzung des Satteldachs im Sinne von Wohlbefinden und Energieeffizienz aus. Das Dach kann verschiedene Neigungswinkel aufweisen, die die Gewinnung von Sonnenenergie steigern und die Energiebilanz des Hauses aktiv beeinflussen k&#246;nnen. Ausrichtungen und Neigungen wurden so gew&#228;hlt und berechnet, dass die Energiegewinnung durch Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen optimiert wird. Das Dach wird dadurch zu einer f&#252;nften aktiven Fassade, die nicht nur das Raumklima reguliert und eine optimale Versorgung mit Frischluft und Tageslicht gew&#228;hrleistet, sondern auch als &#228;sthetisches Gestaltungselement &#252;berzeugt. Dank der Nutzung erneuerbarer Energien ist das Maison Air et Lumi&#232;re CO<sub>2</sub>-neutral und verf&#252;gt &#252;ber eine positive Energiebilanz, d.&#160;h. es produziert mehr, als es verbraucht.</p><p>Das architektonische Zusammenspiel der Dachneigungen erm&#246;glicht maximalen Lichteinfall von oben durch eine insgesamt gro&#223;fl&#228;chige Verglasung in Form geschickt kombinierter Dachfenster unterschiedlicher Gr&#246;&#223;en in den einzelnen R&#228;umen.<strong> <br /></strong></p><p>Die verschiedenen Dachneigungen bieten viel Raum zur Innengestaltung des Hauses, wobei in Zwischengeschossen pers&#246;nliche oder gemeinsame Wohnbereiche geschaffen werden k&#246;nnen. Die Wege im und ums Haus wurden so konzipiert, dass sie auch den Anforderungen von Menschen mit eingeschr&#228;nkter Mobilit&#228;t gerecht werden.</p><p>Das Maison Air et Lumi&#232;re basiert auf einem modularen Satteldach-Architekturkonzept. Die Module k&#246;nnen nach Wunsch kombiniert werden. Das Haus kann an die jeweiligen geografischen, klimatischen, st&#228;dtischen und finanziellen Gegebenheiten angepasst werden, ohne die Grundprinzipien des Wohnkomforts und der Energieeffizienz zu beeintr&#228;chtigen. Arten und Anzahl der Module allein inspirieren zum Bau frei stehender H&#228;user oder Stadth&#228;user, kleiner oder gro&#223;er H&#228;user, in st&#228;dtischer oder in l&#228;ndlicher Lage &#8211; alle mit denselben Grundprinzipien. Die Innenr&#228;ume k&#246;nnen an die Anforderungen, W&#252;nsche und Ver&#228;nderungen im Familienleben angepasst werden.</p><p>&#8222;Dieses Haus wurde mit Unterst&#252;tzung durch Partner gebaut, die sich f&#252;r komfortable Wohnbedingungen in Geb&#228;uden mit positiver Energiebilanz einsetzen und sich den damit verbundenen Herausforderungen bewusst sind. Das Haus wird ein angenehmes Umfeld zum Leben sein, eines, in dem man dank der hohen Qualit&#228;t der R&#228;ume, des Tageslichts und des Standorts gerne lebt. Die gesamte Technologie zeigt sich letztendlich von ihrer besten Seite, wenn sie diskret und unsichtbar funktioniert, sodass die Menschen wieder mit den zentralen Elementen, Luft und Tageslicht, in Ber&#252;hrung kommen&#8243;, erkl&#228;rt Michel Langrand, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von VELUX Frankreich.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>Das Maison Air et Lumi&#232;re steht nun sechs Monate lang f&#252;r die Branche offen, bevor es eine einj&#228;hrige Post-Occupancy-Evaluation durchl&#228;uft. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse stellen f&#252;r die Branche ein wichtiges Feedback dar, das einen Beitrag zum k&#252;nftigen Design von Wohnh&#228;usern mit positiver Energiebilanz leisten wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;ber das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re</strong></p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re ist der franz&#246;sische Beitrag zum europaweiten VELUX Model Home 2020 Projekt. Im Rahmen des Experiments begeben sich die Tageslichtexperten auf die Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft. Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re zeigt wie sich optimale Energieeffizienz, h&#246;chster Wohnwert und Umweltneutralit&#228;t zukunftsweisend verbinden lassen. Das als Plus-Energiehaus konzipierte Geb&#228;ude besteht aus drei unterschiedlichen Basismodulen, die miteinander verbunden sind und sich erg&#228;nzen. Das modulare Architekturkonzept erm&#246;glicht eine beliebige Anordnung der Module, sodass das Haus an unterschiedliche geografische, klimatische, st&#228;dtische und finanzielle Gegebenheiten angepasst werden kann, ohne dass Wohnkomfort und Energieeffizienz darunter leiden. Das Haus wurde von Nomade Architectes designt und in Zusammenarbeit mit Cardonnel Ing&#233;nierie, E.T.H.A. und den Industriepartnern Saint-Gobain, Aldes, Umicore, Somfy und Eternit entwickelt. F&#252;r das Haus ben&#246;tigte Bauelemente stammen von WindowMaster und Sonnenkraft.<br /> Weitere Informationen zum Maison Air et Lumi&#232;re: www.maisonairetlumiere.fr</p>]]></description><category><![CDATA[energieeffizienz,Handel,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Alle,Maison Air et Lumiere (F),model home 2020]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 16:59:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Der neue Garten des LichtAktiv Hauses verbindet Tradition und Moderne</title>
                        <link>https://presse.velux.de/der-neue-garten-des-lichtaktiv-hauses-verbindet-tradition-und-moderne/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/der-neue-garten-des-lichtaktiv-hauses-verbindet-tradition-und-moderne/</guid><pp:caseid>356604</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Siedlerh&#228;user zeichnen sich durch ihre gro&#223;en G&#228;rten aus. Hier konnten die Bewohner Obst und Gem&#252;se anbauen und sich vor allem w&#228;hrend der Wirtschaftskrise der 30er Jahre und nach dem zweiten Weltkrieg eigenst&#228;ndig mit Lebensmitteln versorgen. Selbst zur Tierhaltung lie&#223; sich das gro&#223;e Grundst&#252;ck nutzen. Diese grundlegende Idee der Selbstversorgung, den Siedlergedanken, hat VELUX bei der Modernisierung des in Hamburg Wilhelmsburg gelegenen ehemaligen Siedlerhauses aus den 1950er Jahren zum LichtAktiv Haus bewahrt und auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts &#252;bertragen.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Mieter-Eigentuemer,Architektur,LichtAktiv Haus (D),Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Oct 2011 19:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Energetische Modernisierung im Bestand mit ökologischen Vorteilen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/energetische-modernisierung-im-bestand-mit-okologischen-vorteilen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/energetische-modernisierung-im-bestand-mit-okologischen-vorteilen/</guid><pp:caseid>356617</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>&#214;kobilanz belegt hohe Praxisrelevanz des LichtAktiv Haus Experiments f&#252;r deutschen Immobilienbestand</strong></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sehen im Geb&#228;udebereich bis 2020 Energieeinsparungen von 19 Prozent gegen&#252;ber 2005 vor. Da sich dieses Ziel alleine mit Neubauten nicht erreichen l&#228;sst, kommt der energetischen Sanierung des Geb&#228;udebestands eine wichtige Rolle zu. Dass die Modernisierung von Bestandsgeb&#228;uden sogar Vorteile gegen&#252;ber Abriss und Ersatzneubau haben kann, l&#228;sst sich durch eine &#214;kobilanz, wie sie von der TU Darmstadt f&#252;r das VELUX LichtAktiv Haus beispielhaft durchgef&#252;hrt wurde, belegen. </strong><strong>Hierbei werden zus&#228;tzlich zum Energieverbrauch w&#228;hrend der Nutzung auch die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion &#252;ber den </strong><strong>gesamten Lebenszyklus &#8211; von der Herstellung &#252;ber die Instandhaltung bis zu Abriss und Entsorgung &#8211; in eine ganzheitliche Betrachtung mit einbezogen. Dabei zeigt sich, dass die angestrebten Energieeinsparungen durch die Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes </strong><strong>mit einem deutlich kleineren Ressourcenaufwand und geringeren Umweltwirkungen realisiert werden k&#246;nnen als im Neubau.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Vor dem Hintergrund des einsetzenden Klimawandels, der Verknappung fossiler Brennstoffe sowie dem in Deutschland beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie stehen Architektur und Bauwirtschaft vor gro&#223;en Herausforderungen: Da Geb&#228;ude 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verursachen, spielt ihre Energieeffizienz f&#252;r die Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen eine zentrale Rolle. Mit W&#228;rmeschutz- und Energieeinsparverordnung hat der Gesetzgeber bereits seit Mitte der 70er Jahre die Anforderungen an Neubauten kontinuierlich erh&#246;ht und damit deren Energieverbrauch deutlich reduziert. Jedoch sind etwa 70 Prozent der Geb&#228;ude in Deutschland &#228;lter als 30 Jahre und erf&#252;llen damit noch nicht einmal die Vorgaben der ersten W&#228;rmeschutzverordnung von 1976. Hier liegen enorme Potenziale f&#252;r Energieeinsparung und Klimaschutz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Auf der Suche nach Bauen und Wohnen der Zukunft </strong></p><p>Mit dem LichtAktiv Haus zeigt VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg, wie sich h&#246;chster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst. Die Modernisierung eines typischen Siedlerhauses aus den 50er Jahren ist Teil des internationalen VELUX Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft europaweit sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Beim deutschen Beitrag handelt es sich um eine in Hamburg Wilhelmsburg gelegene Doppelhaush&#228;lfte, die nach neuesten Erkenntnissen ged&#228;mmt und modernisiert wurde. Au&#223;erdem wurde das Konzepthaus um einen neu errichteten Anbau erweitert. Dieser bietet nicht nur zus&#228;tzliche Wohnfl&#228;che, sondern steht auch im Mittelpunkt des innovativen Energiekonzeptes. Die auf dem Dach des Anbaus installierten Photovoltaik- und Solarthermie-Module erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die im LichtAktiv Haus f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom ben&#246;tigte Energie. Um bei der sp&#228;teren Auswertung des Experiments die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses ganzheitlich darstellen zu k&#246;nnen, beauftragte VELUX bereits in der Planungsphase Dipl.-Ing. Joost Hartwig vom Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen an der TU Darmstadt mit der Erstellung einer &#214;kobilanz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Globaler Ausgleich als Basis</strong></p><p>Eine solche ganzheitliche Betrachtung ber&#252;cksichtigt neben dem Energieverbrauch im Betrieb auch die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion. In die Berechnungen flie&#223;en deshalb alle Stoff- und Energiestr&#246;me ein, die f&#252;r die Produktion der Baumaterialien und f&#252;r den Bauprozess selbst sowie f&#252;r den Abriss und die Entsorgung des Geb&#228;udes anfallen. Hinzu kommen die Aufwendungen f&#252;r die Instandhaltung und die Energieverbr&#228;uche w&#228;hrend der Geb&#228;udenutzung. Im ersten Schritt werden all diese Stoff- und Energiestr&#246;me im Rahmen einer sogenannten Sachbilanz erfasst und dann ihre Umweltwirkungen f&#252;r unterschiedliche Wirkungskategorien, wie beispielsweise ihr Treibhaus- oder Ozonabbaupotenzial, berechnet. Damit erm&#246;glicht die Auswertung der &#214;kobilanz sowohl eine Betrachtung der Umweltwirkungen des Geb&#228;udes als Ganzes als auch die Betrachtung einzelner Bauelemente.</p><p>&#160;</p><p>Dabei ber&#252;cksichtigt die Methode der &#214;kobilanz als globales Kompensationsmodell auch das Vermeiden von Umweltwirkungen an anderer Stelle. So erhalten beispielsweise Baustoffe mit einem hohen Recyclingpotential eine rechnerische Gutschrift auf ihre Umweltwirkungen, da durch ihr Recycling an anderer Stelle Energie- und Ressourcenverbrauch vermieden werden k&#246;nnen. Holzprodukte haben sogar eine negative CO<sub>2</sub>-Bilanz, da das Holz am Ende des Lebenszyklus verbrannt wird. Die dabei freiwerdende Energie kann genutzt werden und ersetzt somit Energie, die ansonsten aus anderen, zum Teil nicht regenerativen Ressourcen, gewonnen werden m&#252;sste. Auch die Nutzung regenerativer Energien w&#228;hrend des Betriebs, wie beispielsweise selbst erzeugter Solarstrom, wird mit Gutschriften in der &#214;kobilanz ber&#252;cksichtigt. Denn durch den regenerativ erzeugten Strom wird in der Nutzungsphase die Erzeugung von Strom aus anderen, nicht regenerativen Energiequellen reduziert und damit CO<sub>2</sub>-Emissionen vermieden &#8211; und zwar deutlich mehr als zuvor bei der Herstellung der Photovoltaikanlage emittiert wurden.</p><p>&#160;</p><p><strong>DGNB-Verfahren gew&#228;hrleistet Vergleichbarkeit</strong></p><p>F&#252;r die Erstellung der &#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses nutzte die TU Darmstadt das &#8222;Vereinfachte Verfahren&#8220; der Deutschen Gesellschaft f&#252;r nachhaltiges Bauen (DGNB). Dieses enth&#228;lt Vorgaben zur Vereinheitlichung der Untersuchung. Unter anderem erlaubt es die DGNB Methode, St&#246;&#223;e und Verschneidungen mit anderen Bauteilen bei der Sachbilanz zu vernachl&#228;ssigen. Ausgeglichen wird diese Vereinfachung mit einem pauschalen Aufschlag von 10 Prozent. Zudem erm&#246;glicht das Verfahren den Vergleich mit einem vom DGNB definierten Referenzgeb&#228;ude. Bei diesem handelt es sich um ein durchschnittliches Vergleichsgeb&#228;ude, das zur besseren Einordnung der Ergebnisse der &#214;kobilanz dient. F&#252;r die Geb&#228;udekonstruktion gelten dabei feste Referenzwerte und f&#252;r den Geb&#228;udebetrieb werden die Endenergieverbr&#228;uche des EnEV-Referenzgeb&#228;udes mit einem konventionellen Heizsystem nachgebildet.</p><p>&#160;</p><p>F&#252;r die Erstellung der Sachbilanz des LichtAktiv Hauses erfasste die TU Darmstadt zun&#228;chst die Regelaufbauten, wie die W&#228;nde inklusive T&#252;ren und Fenster sowie Bodenplatten, Geschossdecken und Dach. Anschlie&#223;end wurden die Ergebnisse der Sachbilanz mit den entsprechenden &#214;kobilanzdaten verkn&#252;pft und so die Umweltwirkungen der Konstruktion berechnet. Hierf&#252;r nutzte die TU verschiedene im Internet zur Verf&#252;gung stehende Datenbanken, wie zum Beispiel die &#214;kobau.dat-Datenbank (<a href="http://www.nachhaltigesbauen.de/">www.nachhaltigesbauen.de</a>) des Bundesministeriums f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Diese gr&#246;&#223;te frei verf&#252;gbare Sammlung von &#214;kobilanzdaten f&#252;r den Geb&#228;udebereich in Deutschland basiert auf konkreten Produkt&#246;kobilanzdaten einzelner Hersteller sowie auf Durchschnittsdatens&#228;tzen f&#252;r einzelne Produktgruppen, die extra f&#252;r die &#214;kobau.dat erstellt wurden.</p><p>&#160;</p><p>Zus&#228;tzlich zu den Umweltwirkungen der Konstruktion wurde auch der Energiebedarf im LichtAktiv Haus w&#228;hrend der Nutzungsdauer in die &#214;kobilanz einbezogen. Dem auf Basis der EnEV-Berechnung kalkulierten Stromverbrauch f&#252;r W&#228;rmeerzeugung und Haushaltsstrom von insgesamt 220.710 kWh &#252;ber den angenommenen Zeitraum von 50 Jahren steht photovoltaisch erzeugter Strom in H&#246;he von 392.980 kWh gegen&#252;ber. Daraus ergibt sich ein rechnerischer Strom-&#220;berschuss in H&#246;he von 132.270 kWh, der in das lokale Netz eingespeist wird. Das LichtAktiv Haus ist somit ein gutes Beispiel daf&#252;r, dass ein Plusenergiehaus nicht unbedingt ein Neubau sein muss.</p><p>&#160;</p><p><strong>&#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses best&#228;tigt Vorteile</strong></p><p>F&#252;r die Auswertung der &#214;kobilanz wurden alle errechneten Umweltwirkungen auf einen Quadratmeter Nettogrundfl&#228;che heruntergebrochen und im Vergleich mit dem Referenzgeb&#228;ude dargestellt. Dabei zeigt sich, dass die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses in allen betrachteten Wirkungskategorien deutlich unter denen des Referenzgeb&#228;udes liegen. Ausschlaggebend hierf&#252;r ist vor allem die Nutzung der vorhandenen Prim&#228;rstruktur des Bestandsgeb&#228;udes &#8211; also W&#228;nde, Bodenplatte und Zwischendecken &#8211;, denn diese gehen in der Regel auf Grund ihrer Masse mit einen Beitrag von etwa 50 Prozent in die meisten Wirkungskategorien ein. Da sie beim LichtAktiv Haus zum gr&#246;&#223;ten Teil nicht mehr errichtet werden mussten und daher ohne Umweltwirkungen in die Bilanz eingehen, wird die Gesamtbilanz f&#252;r das LichtAktiv Haus entsprechend reduziert. Auch die konsequente Ausf&#252;hrung des neuen Anbaus als Holzbau wirkt sich in der Gesamtbilanz &#228;u&#223;erst positiv aus, da die oben beschriebenen Vorteile von Holzwerkstoffen der Bilanz gutgeschrieben werden. Die gr&#246;&#223;ten Umweltwirkungen des Neubaus resultieren dementsprechend aus der massiven und massereichen Bodenplatte.</p><p>&#160;</p><p>Zudem deckt das LichtAktiv Haus seinen gesamten Energiebedarf mit erneuerbaren Energien und produziert dank des intelligenten Energiekonzeptes im Betrieb mehr Energie, als von seinen Bewohnern und dem Geb&#228;ude selbst theoretisch verbraucht wird. Der &#252;bersch&#252;ssige Strom wird in das Stromnetz eingespeist und der &#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses in den entsprechenden Wirkungskategorien gutgeschrieben, da er die Erzeugung von Strom aus anderen, nicht regenerativen Quellen vermeidet. Dies f&#252;hrt dazu, dass auch die Emissionen, die durch Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion anfallen, mit fortschreitendem Betrieb rein rechnerisch abgebaut werden.</p><p>&#160;</p><p>So erreicht das LichtAktiv Haus beispielsweise nach 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotential &#8211; d.h. alle Treibhausgasemissionen, die bei Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung anfallen, werden bis dahin in entsprechender Menge eingespart. Im Gegensatz dazu erreicht das konventionelle DGNB-Referenzgeb&#228;ude nie ein neutrales Treibhauspotenzial, da es innerhalb seiner Betriebszeit nur Energie verbraucht und selbst keine erzeugt. Selbst mit der gleichen Photovoltaikanlage wie auf dem LichtAktiv Haus w&#252;rde es beim DGNB-Referenzgeb&#228;ude auf Grund der h&#246;heren Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion mindestens doppelt so lange dauern, bis ein neutrales Treibhauspotenzial erreicht w&#228;re.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit </strong></p><p>Mit dem LichtAktiv Haus Experiment gibt VELUX einen Ausblick auf das Bauen und Wohnen der Zukunft und zeigt beispielhaft, dass sich durch innovative Modernisierung h&#246;chste Energieeffizienz auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst. Zudem belegt die von der TU Darmstadt erstellte &#214;kobilanz, dass die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses erheblich geringer sind als die des DGNB Referenzgeb&#228;udes und sogar im Verlauf des Lebenszyklus des Geb&#228;udes teilweise oder sogar vollst&#228;ndig ausgeglichen werden. Damit stellt das modernisierte Siedlerhaus unter den gegebenen Umst&#228;nden ein &#246;kologisches Optimum dar und unterst&#252;tzt die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann. Betrachtet man zudem den sanierungsbed&#252;rftigen Geb&#228;udebestand als quasi unersch&#246;pfliche Ressource, wird deutlich, welche Relevanz die &#214;kobilanz des LichtAktiv Haus f&#252;r Planer, Besitzer oder K&#228;ufer von Immobilen haben kann.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;bersicht Umweltwirkungen</strong></p><p>Wirkungskategorien beschreiben jeweils eine bestimmte potentielle Umweltwirkung und werden mittels eines Stoff&#228;quivalents dargestellt. Im Geb&#228;udebereich werden &#252;blicherweise die folgenden Wirkungskategorien betrachtet:</p><p>&#160;</p><p><strong>Treibhauspotenzial GWP [kg CO</strong><strong>2</strong><strong>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential) beschreibt den Beitrag eines Stoffs zur Klimaerw&#228;rmung. Alle Emissionen werden bez&#252;glich ihres potenziellen Treibhauseffektes zu CO2 ins Verh&#228;ltnis gesetzt und in kg Kohlendioxid-&#196;quivalent (CO2-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Ozonabbaupotenzial ODP [kg R11-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Ozonabbaupotential beschreibt den Beitrag eines Stoffes zur&#160; Zerst&#246;rung der Ozonschicht in der Stratosph&#228;re und wird in kg Trichlorfluormethan-&#196;quivalent (R11-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Photochemisches Oxidantienbildungspotenzial POCP [kg C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Photochemische Oxidantienbildungspotenzial, auch Ozonbildungspotenzial, beschreibt die Entstehung von aggressiven Reaktionsprodukten unter Einwirkung von Sonnenstrahlung und wird in kg Ethen-&#196;quivalent (C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent) angegeben. Die entstehenden Reaktionsprodukte, insbesondere Ozon, werden auch Sommersmog genannt und wirken in h&#246;heren Konzentrationen toxisch auf den Menschen, Nutzpflanzen und ganze &#214;kosysteme.</p><p>&#160;</p><p><strong>Versauerungspotenzial AP [kg SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Versauerungspotenzial wird den Beitrag eines Stoffs zur Entstehung von saurem Regen bezeichnet. Dieser f&#252;hrt zu Waldsch&#228;den und der Versauerung von B&#246;den. Au&#223;erdem unterst&#252;tzt er die Korrosion von Metallen und die Zersetzung von Naturstein bei. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem die Emissionen aus der Verbrennung schwefelhaltiger fossiler Brennstoffe wie Kohle und &#214;l bei, sowie Stickoxide, die ebenfalls bei Verbrennungsprozessen freigesetzt werden. Das Versauerungspotenzial wird in kg Schwefeldioxid-&#196;quivalent (SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent) angegeben.</p><p><em>&#160;</em></p><p><strong>Eutrophierungspotenzial EP [kg PO<sub>4</sub><sup>3</sup>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Unter Eutrophierung bzw. &#220;berd&#252;ngung versteht man die lokale Anreicherung von N&#228;hrstoffen in einem &#214;kosystem. In einem Gew&#228;sser kann dies zu vermehrtem Algenwachstum und in der Folge zum biologischen Tod (&#8222;Umkippen&#8220;) des Gew&#228;ssers f&#252;hren. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem Phosphor und Stickstoff zum Beispiel aus D&#252;ngemitteln oder Haushalts- und Industrieabw&#228;ssern. Ein hoher N&#228;hrstoffeintrag f&#252;hrt au&#223;erdem zur Nitratanreicherung im Grund- und Trinkwasser, wo es zu f&#252;r Menschen giftigem Nitrit reagieren kann. Das &#220;berd&#252;ngungspotenzial wird in PO<sub>4</sub><sup>3-</sup>-&#196;quivalent angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Prim&#228;renergieinhalt PEI [MJ]</strong></p><p>Der Prim&#228;renergieinhalt eines Baustoffs beschreibt den zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung des Materials notwendigen Aufwand an Energietr&#228;gern. Dabei wird zwischen nicht erneuerbarer (z.B. Erd&#246;l, Erdgas, Kohle, Uran) und erneuerbarer Prim&#228;renergie (z.B. Strom aus Windkraft) unterschieden. Es handelt sich im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Umweltwirkungen um eine Input-bezogene Wirkungskategorie, die den Verbrauch von begrenzt vorhandenen Ressourcen beschreibt. Der Prim&#228;renergieverbrauch wird in Megajoule (MJ) Prim&#228;renergie angegeben.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Architekten-Planer,energieeffizienz,Alle,Oekobilanz,Architektur]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 02:39:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Tageslicht und natürliche Klimatisierung sind die Schlüsselelemente der neuen CarbonLight Homes</title>
                        <link>https://presse.velux.de/tageslicht-und-naturliche-klimatisierung-sind-die-schlusselelemente-der-neuen-carbonlight-homes/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/tageslicht-und-naturliche-klimatisierung-sind-die-schlusselelemente-der-neuen-carbonlight-homes/</guid><pp:caseid>356782</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong><em>Kettering, August 2011 - Die Designstrategie der nun vollendeten VELUX CarbonLight Homes wurde am 10 August anl&#228;sslich der Enth&#252;llung der H&#228;user bei der Er&#246;ffnungszeremonie in Rothwell, Kettering, Gro&#223;britannien, in Anwesenheit der britischen Parlamentarierin Heather Wheeler, des B&#252;rgermeisters von Kettering, diverser Lokalpolitiker und der Projektpartner vorgestellt.</em></strong></strong></p><p><strong><br /></strong></p><p>Von elementarer Bedeutung f&#252;r das Design der beiden CO<sub>2</sub>-neutralen Wohnh&#228;user, die Teil des Projekts &#8222;VELUX Model Home 2020&#8220; sind, ist die Tatsache, dass sie den Aktivhausrichtlinien entsprechen, die den dualen Herausforderungen von Energiedesign auf der einen und Lebensqualit&#228;t auf der anderen Seite Rechnung tragen.</p><p>Die neuen CarbonLight Homes f&#246;rdern die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Bewohner aktiv, sie schaffen ein Gef&#252;hl von Zusammengeh&#246;rigkeit und setzen sich f&#252;r einen respektvollen Umgang mit der Umwelt ein. Dar&#252;ber hinaus erzielen sie vor Ort eine Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen um 70 Prozent. Die verbleibenden 30 Prozent werden durch Abkommen mit der &#246;rtlichen Regierung ausgeglichen, die Energieeffizienz anderer Geb&#228;ude im Umkreis zu erh&#246;hen.</p><p>Durchdachte Bautechnik, nat&#252;rliche Klimatisierung und Tageslicht wurden vom Projektpartner HTA Architects auf innovative Weise eingesetzt, um den Energieverbrauch zu minimieren, ein gesundes Raumklima zu schaffen und die CarbonLight Homes so zu einem attraktiven Platz zum Leben zu machen Dieses Konzept wurde bei den renommierten British Homes Awards 2010 mit dem Innovation Award for Building Technology ausgezeichnet.<br /> &#160;<br /> Der Bedarf der einzelnen Geb&#228;ude an Energie aus fossilen Brennstoffen f&#252;r W&#228;rme, Hei&#223;wasser und Strom wurde auf ein Minimum reduziert. Die dynamischen Geb&#228;udeh&#252;llen regulieren die W&#228;rme&#252;bertragung am Tag ebenso wie in der Nacht. Im Sommer wird auf diese Weise, durch den Einsatz nat&#252;rlicher Klimatisierung, der zur K&#252;hlung ben&#246;tigte Energiebedarf gesenkt, w&#228;hrend im Winter passive Solarthermie genutzt wird.</p><p>Durch die Verwendung von Solarw&#228;rme in Kombination mit dem Einsatz von Luft-Wasser-W&#228;rmepumpen zur Hei&#223;wassergewinnung und Raumheizung f&#246;rdern die CarbonLight Homes die Energieautarkie. Auf &#228;hnliche Weise wird nat&#252;rliche Bel&#252;ftung auch zur K&#252;hlung der Geb&#228;ude mit dreifach hohen Atrien um die Treppenaufg&#228;nge eingesetzt, um Schacht- und Querl&#252;ftung zu erm&#246;glichen. In den hei&#223;eren Monaten k&#246;nnen die H&#228;user ge&#246;ffnet und durch Sp&#252;ll&#252;ftung gek&#252;hlt werden, w&#228;hrend interne und externe &#220;berwachungssysteme helfen, den solaren W&#228;rmegewinn zu kontrollieren, sodass ein angenehmes Raumklima entsteht. Im Winter werden die R&#228;ume neben der nat&#252;rlichen Bel&#252;ftung &#252;ber ein innovatives mechanisches Klimatisierungssystem mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung mit Frischluft versorgt. Dabei wird die aus der Abluft von K&#252;che und B&#228;dern gewonnene W&#228;rme in den Wohnbereich geleitet.</p><p>Fenster spielen bei der Gewinnung von Solarenergie und der Regulierung der Temperatur in den CarbonLight Homes eine zentrale Rolle und erm&#246;glichen dar&#252;ber hinaus einen hohen Tageslichtanteil in den R&#228;umen. Die H&#228;user wurden so designt, dass ihr durchschnittlicher Tageslichtfaktor durchg&#228;ngig bei 5% liegt, einem Wert, der dreimal h&#246;her ist als vom Code for Sustainable Homes gefordert. Auf diese Weise wird der Bedarf an k&#252;nstlichem Licht reduziert und die Gesundheit der Bewohner gef&#246;rdert.</p><p>Die Steuersysteme im Haus helfen den Bewohnern au&#223;erdem dabei, ihren Energieverbrauch zu senken und ein gesundes Raumklima zu gew&#228;hrleisten. Die Fenster k&#246;nnen zu voreingestellten Zeiten ge&#246;ffnet werden. &#220;ber ein Klimasteuersystem werden Fenster und Verdunkelungen bei ver&#228;nderten Witterungsbedingungen automatisch ge&#246;ffnet oder geschlossen.</p><p>Keith Riddle, Managing Director bei VELUX Company Ltd, dazu:</p><p>&#8222;Wir sind sehr stolz auf die fertiggestellten H&#228;user und auf den Fortschritt im Bereich kohlenstofffreier Wohnraum, den sie symbolisieren. W&#228;hrend die Branche bei der Entwicklung und dem Bau von H&#228;usern, die unsere Energieziele erf&#252;llen, immer gr&#246;&#223;ere Fortschritte macht, bleiben die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner leider viel zu oft unbeachtet. Mit ihrem innovativen Ansatz bei Bautechnologie, Tageslichtnutzung und nat&#252;rlicher Klimatisierung sollen unsere CarbonLight Homes ein Meilenstein f&#252;r nachhaltiges Design der Zukunft im weitesten Sinne sein.&#8221; Ben Derbyshire, Managing Director von HTA Architects, f&#252;gt hinzu:</p><p>&#8222;Ihr hoher durchschnittlicher Tageslichtfaktor, der intelligente Einsatz nat&#252;rlicher Klimatisierung und ihre dynamische Geb&#228;udeumh&#252;llung machen die CarbonLight Homes zu einer wirklich einzigartigen Wohnentwicklung, die eine Innenraumumgebung bietet, welche die Gesundheit der Bewohner aktiv f&#246;rdert. Raum, Licht und Luft &#8211; das sind die Hauptzutaten eines Rezepts, das, wie wir glauben, sehr attraktiv f&#252;r Hausk&#228;ufer ist und das sich unserer Meinung nach weiter verbreiten und den Faktor Lebensqualit&#228;t f&#252;r den Volumenmarkt erschlie&#223;en wird.&#8221;</p><p>Die CarbonLight Homes stehen nun sechs Monate lang f&#252;r die Branche offen, bevor sie eine einj&#228;hrige Post-Occupancy Evaluation durchlaufen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse stellen f&#252;r die Branche ein wichtiges Feedback dar, das einen Beitrag zum k&#252;nftigen Design CO<sub>2</sub>-armer Wohnh&#228;user leisten wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;ber die CarbonLight Homes</strong></p><p>CarbonLight Homes sind die ersten Neubauwohnh&#228;user in Gro&#223;britannien, die gem&#228;&#223; der Zero-Carbon-Definition der britischen Regierung entwickelt und konstruiert wurden. Sie wurden unter Anwendung von massenproduktionstauglichen Konstruktionstechniken entwickelt, um ein echtes Zuhause f&#252;r echte Menschen zu schaffen. CarbonLight Homes setzen die nat&#252;rlichen Gegebenheiten auf intelligente Weise ein, um den Tageslichteinfall zu maximieren und einen nachhaltigen Lebensstil zu f&#246;rdern. Das Design ist offen gestaltet und umfasst viel Tageslicht und eine nat&#252;rliche Klimatisierung zur Minimierung des Energieverbrauchs und Schaffung eines Gemeinschaftsgef&#252;hls unter den Bewohnern. Die CarbonLight Homes zeigen, dass ein Design, das dem gesunden Menschenverstand folgt, genutzt werden kann, um inspirierende, nachhaltige H&#228;user zu entwickeln, die britische Bauherren ganz leicht nachbauen k&#246;nnen.</p><p>Die CarbonLight Homes wurden im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zwischen Architects HTA, der VELUX Gruppe, dem Kettering Borough Council, WILLMOTT DIXON und North Northants Development entwickelt. Die f&#252;r die H&#228;user ben&#246;tigten Bauelemente stammen von WindowMaster, VELFAC, Drexel und Weiss und Sonnenkraft.&#160; Die CarbonLight Homes sind das f&#252;nfte von insgesamt sechs Bauprojekten, welche die VELUX Gruppe im Rahmen des Experiments &#8222;Model Home 2020&#8220; in Europa realisiert.</p><p>Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.velux.com/Sustainable_living/Model_home_2020/CarbonLight_Homes/default.aspx</p>]]></description><category><![CDATA[CarbonLight Homes (UK),model home 2020,Architekten-Planer,energieeffizienz,Handel,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Alle]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Aug 2011 12:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Das LichtAktiv Haus – Ein Experiment auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/das-lichtaktiv-haus---ein-experiment-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/das-lichtaktiv-haus---ein-experiment-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</guid><pp:caseid>356630</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Modernisiertes Siedlerhaus verbindet Wohnkomfort mit </strong><strong>CO<sub>2</sub></strong><strong>-Neutralit&#228;t </strong></em></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Attraktiver Wohnraum in Verbindung mit nachhaltiger Energieversorgung und optimierter Klimatisierung ist nicht mehr nur dem Neubau vorbehalten. </strong><strong>Mit der Modernisierung eines Hamburger Siedlerhauses zum LichtAktiv Haus zeigen die Tageslichtexperten von VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg,</strong><strong> wie sich zukunftsweisendes Wohnen im Bestand mit viel nat&#252;rlichem Licht bereits heute umsetzen l&#228;sst. Dabei verbindet der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt, </strong><strong>beispielhaft intelligentes Energiedesign mit h&#246;chstem Wohnwert. So kann die im LichtAktiv Haus ben&#246;tigte Energie inklusive des Haushaltsstroms vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien erzeugt werden. CO<sub>2</sub>-neutrales Wohnen im modernisierten Siedlerhaus ist damit erstmals m&#246;glich.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p><strong>Moderne Raumstruktur und hohe Lichtausbeute sorgen f&#252;r Wohlbefinden </strong></p><p>Den Ausgangspunkt bildete eine in Hamburg-Wilhelmsburg gelegene, unsanierte Doppelhaush&#228;lfte aus den 1950er Jahren. Mit einer Grundfl&#228;che von acht Metern im Quadrat sowie dem kleinen, urspr&#252;nglich als Stall genutzten Anbau entsprach das Objekt nicht mehr den aktuellen Anspr&#252;chen an Raumgr&#246;&#223;en und -h&#246;hen. Um zus&#228;tzliche Wohn- und Nutzfl&#228;che zu gewinnen und mehr Freiheiten f&#252;r individuelle Bed&#252;rfnisse zu schaffen, wurde der Anbau durch einen neuen Erweiterungsbau ersetzt und das Bestandsgeb&#228;ude umfassend modernisiert. Dabei wurde die geschlossene, kleinteilige Raumstruktur aufgebrochen und gro&#223;z&#252;gige Aufenthalts-, Erlebnis- und Verkehrsbereiche geschaffen. Zudem konnte im Rahmen der Umbau- und Modernisierungsarbeiten Barrierearmut im Erdgeschoss realisiert werden.</p><p>&#160;</p><p>Gleichzeitig versorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur das Geb&#228;ude mit viel nat&#252;rlichem Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. Hierf&#252;r wurde unter anderem die Fensterfl&#228;che im Bestandsgeb&#228;ude verdoppelt. So versorgt nun eine Dachfensterfront von fast f&#252;nf Metern L&#228;nge den gesamten Raum des neuen offenen Treppenhauses vom Erdgeschoss bis zum Dach mit viel nat&#252;rlichem Licht. Diese sogenannte &#8222;Tageslicht-Lampe&#8220; macht Tageszeiten erlebbar und er&#246;ffnet den ungest&#246;rten Blick in den gro&#223;en Garten.</p><p>Auch die geschickt angeordnete Treppe bietet mit ihrem Gel&#228;nder aus wei&#223;em Stahlrohr und gespannten Stahlseilen h&#246;chstm&#246;gliche Transparenz und erm&#246;glicht ungehinderten Lichteinfall. Der Treppenraum &#8211; einst dunkel und unspektakul&#228;r &#8211; ist somit heute Begegnungsort, Multifunktionsm&#246;bel und Bibliothek. Funktional und attraktiv zugleich bildet er ein spannendes Zentrum. Ebenfalls im Bestandsgeb&#228;ude befinden sich zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer mit Ankleide sowie zwei Badezimmer. Zudem verwandelt sich der ehemals ungenutzte Spitzboden dank gro&#223;z&#252;giger Dachfenster in einen zus&#228;tzlichen Wohn- oder B&#252;robereich.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>Erweiterungsbau kombiniert Funktionalit&#228;t und Lebensqualit&#228;t </strong></p><p>Ein eingeschossiger Zwischenbau mit Flachdach, der als Hauseingang und Gartenaustritt dient, verbindet das Bestandsgeb&#228;ude mit der Holzrahmenkonstruktion des Erweiterungsbaus. Dieser bietet mit einer flexiblen Raumaufteilung Platz f&#252;r einen Wohn-, Koch- und Essbereich und garantiert dabei ein H&#246;chstma&#223; an Variabilit&#228;t. Architektonisches Gestaltungselement und Wetterschutz zugleich sind die gro&#223;fl&#228;chigen Glasfassadenelemente von Velfac, mit denen die Au&#223;enw&#228;nde der S&#252;d- und Nordfassade verkleidet wurden. Im westlichen Kopf des Anbaus befinden sich ein Haustechnikraum, eine Vorratskammer sowie ein G&#228;ste-WC. Den Abschluss bildet ein Carport, der aus der Konstruktion des Anbaus hervorgeht. Am &#246;stlichen Kopfbereich schlie&#223;t sich an den Wohnbereich eine &#252;berdachte Terrasse an, die in Verbindung mit dem Garten f&#252;r ein hohes Ma&#223; an Lebensqualit&#228;t sorgt.</p><p>Zugleich tr&#228;gt der Anbau mit einem intelligenten Energiedesign zum Erreichen der energetischen Autarkie bei: Dank des Einbaus von Solarkollektoren entsteht auf dem Erweiterungsbau ein regelrechtes &#8222;Energiedach&#8220;. Dabei kommen sowohl Solarthermie- als auch Photovoltaik-Module zum Einsatz. Zudem gew&#228;hrleisten gro&#223;fl&#228;chige VELUX Dachfenster ein optimales Zusammenspiel zwischen Belichtung, passiven, solaren W&#228;rmegewinnen und sommerlichem W&#228;rmeschutz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energetische Ert&#252;chtigung minimiert Energiebedarf</strong></p><p>Voraussetzung f&#252;r CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb ist ein m&#246;glichst geringer Gesamtenergiebedarf f&#252;r beide Geb&#228;udeteile. Bei der energetischen Ert&#252;chtigung der Altbausubstanz standen deshalb die D&#228;mmung nach modernsten Erkenntnissen und der Einsatz hoch innovativer Materialien im Mittelpunkt. So erzielt beispielsweise die auf der vorhandenen Betonsohle verlegte Polyurethand&#228;mmung gute D&#228;mmwerte trotz niedriger Aufbauh&#246;hen. F&#252;r die energetische Optimierung der Fassade sorgt eine 200 Millimeter dicke mineralische D&#228;mmung aus Steinwolle von Knauf. Auch die Sparren des neu errichteten Kehlbalkendachs wurden mit einer H&#246;he von 220 Millimeter vollst&#228;ndig ausged&#228;mmt und mit einer au&#223;enseitig angeordneten, 35 Millimeter starken Holzfaserd&#228;mmstoffplatte verkleidet. Beim Einbau der dreifach verglasten VELUX Dachfenster, darunter zwei Lichtb&#228;nder und ein Ausstiegsfenster, kam zudem der VELUX Eindeckrahmen EDW zum Einsatz. Dieser erm&#246;glicht den vertieften Einbau der Fenster und sorgt so f&#252;r eine zus&#228;tzliche Reduzierung von W&#228;rmeverlusten in diesem Bereich. Die auf dem Dach eingesetzten hellen Faserzementplatten von Eternit &#252;berzeugen nicht nur durch ihre moderne Optik, sondern leisten zudem einen aktiven Beitrag zur Smog-Verringerung: Dank der Zugabe von Titandioxid in den Zement k&#246;nnen die Dachplatten gesundheitssch&#228;dliche Stickoxide mit Hilfe von Tageslicht in unsch&#228;dliche Nitrate umwandeln.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energieeffizienz und nat&#252;rliche Klimatisierung dank intelligenter Tageslichtarchitektur</strong></p><p>Neben der optimierten W&#228;rmed&#228;mmung tragen insbesondere die Dachfenster in beiden Geb&#228;udeteilen durch ihren hohen Anteil an der Gesamtfensterfl&#228;che dazu bei, den Energiebedarf des LichtAktiv Hauses zu minimieren. Die ausgew&#228;hlten Fenster schaffen durch Gr&#246;&#223;e, Standortwahl und Beschaffenheit genau die ben&#246;tigte Balance zwischen erforderlicher W&#228;rmed&#228;mmung (U-Wert) und Nutzung solarer, passiver W&#228;rmegewinne (g-Wert). Au&#223;erdem l&#228;sst sich &#8211; je nach Wetter, Tages- und Jahreszeit &#8211; der Einfall von Tages- und Sonnenlicht im Zusammenspiel von Fenstern und Beschattungselementen dynamisch regulieren. Dabei verbindet die optimierte Tageslichtnutzung Energieeffizienz mit hohem Wohnkomfort. Die Bewohner k&#246;nnen die Raumhelligkeit flexibel und komfortabel an ihre Bed&#252;rfnisse anpassen &#8211; der Einsatz von k&#252;nstlicher Beleuchtung kann gleichzeitig reduziert werden. Die auf Basis der Tageslichtplanung konzipierte Kunstlichtplanung sorgt dabei f&#252;r h&#246;chste Energieeffizienz bei angenehmer und bedarfsorientierter Belichtung.</p><p>Dar&#252;ber hinaus spielen die Dachfenster eine zentrale Rolle bei der Be- und Entl&#252;ftung des Geb&#228;udes. In der aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Bausubstanz &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die Fenster automatisch je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit. Dabei sorgen Wind und Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr. Zudem verst&#228;rkt die unterschiedliche H&#246;he der Fenster die Wirkung des sogenannten Kamineffekts und unterst&#252;tzt eine nat&#252;rliche Bel&#252;ftung von unten nach oben. Dadurch wirkt das gesamte System von Rolll&#228;den, Sonnenschutzelementen und Fenstern wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sichert ein gesundes und behagliches Raumklima.</p><p>&#160;</p><p><strong>Mit innovativer Energiegewinnung zum Null-Energie-Haus</strong></p><p>Die ganzj&#228;hrige Bereitstellung von W&#228;rme f&#252;r Wasser und Heizung &#252;bernimmt eine Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe von Sonnenkraft. Diese nutzt dank der Kopplung mit der 22,5 Quadratmeter gro&#223;en solarthermischen Anlage sowohl die Umweltw&#228;rme aus der Luft als auch die Sonnenenergie. Da die W&#228;rmepumpe unmittelbar in den Solarkreis eingebunden ist, erh&#246;ht sich ihr Wirkungsgrad gegen&#252;ber einer herk&#246;mmlichen Anlage um 25 Prozent. Zudem heizt die W&#228;rmepumpe im Heizbetrieb nicht erst den Speicher auf, sondern speist die Heizkreise direkt. So werden Abstrahlverluste durch den Speicher vermieden und der Energieaufwand ist geringer, als bei herk&#246;mmlicher Pufferung im Speicher. Eine Niedrigtemperatur-Fu&#223;bodenheizung w&#228;rmt die Wohnr&#228;ume. Warmwasser wird im Durchlaufprinzip erzeugt. F&#252;r eine Reduzierung des Wasserverbrauchs sorgt eine Zisterne im Vorgarten: Sie f&#228;ngt Regenwasser auf, das f&#252;r die Toiletten, die Gartenbew&#228;sserung und die Waschmaschine genutzt wird.</p><p>&#160;</p><p>Der ben&#246;tigten Restmenge an Energie wie Haushaltsstrom, Beleuchtung oder Hilfsstrom f&#252;r die W&#228;rmepumpe stehen in gleichem Umfang Energiegewinne durch Photovoltaik gegen&#252;ber. Die eingesetzten Glas-Glas-Photovoltaikmodule von Scheuten Solar haben eine Fl&#228;che von insgesamt zirka 75 Quadratmetern und nutzen damit die gesamte verbleibende Dachfl&#228;che des Neubauriegels aus. Somit werden alle verursachten CO<sub>2</sub>-Emissionen durch regenerative Energieerzeugung vollst&#228;ndig neutralisiert.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit </strong></p><p>Das LichtAktiv Haus Experiment von VELUX gibt einen Ausblick auf das Bauen und Wohnen der Zukunft und zeigt beispielhaft, wie sich durch innovative Modernisierung h&#246;chster Wohnwert und optimale Nutzung erneuerbarer Energien verwirklichen lassen. Die Grundlage hierf&#252;r bildet die auf Energieeffizienz ausgerichtete Architektur sowie die intelligente Geb&#228;udetechnik. Dank ausgefeilter Tageslicht-, Bel&#252;ftungs- und Beschattungskonzepte sowie einer durchdachten Raumplanung kann der j&#228;hrliche Energiebedarf f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom von urspr&#252;nglich 293,6 kWh/m&#178; auf 108,4 kWh/m&#178; gesenkt werden. Dieser kann ganzj&#228;hrig durch die nachhaltig, selbst erzeugte Energieausbeute von insgesamt 108,6 kWh/m&#178; ausgeglichen werden. Dadurch erm&#246;glicht der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Model Home 2020 Projekt erstmalig CO<sub>2</sub>-neutrales, nachhaltiges Wohnen im modernisierten Siedlerhaus und sorgt daf&#252;r, dass steigende Energiepreise im LichtAktiv Haus keine Rolle spielen.</p><p>&#160;</p><p>Zudem ergab die von der TU Darmstadt durchgef&#252;hrte &#214;kobilanz, dass das LichtAktiv Haus geringere negative Umweltwirkungen hat, als das vergleichbare DGNB-Referenzgeb&#228;ude, und nach nur 26 Jahren CO<sub>2</sub>-neutral wird. Mit diesem zentralen Ergebnis unterst&#252;tzt die &#214;kobilanz die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann und belegt die Relevanz des LichtAktiv Haus Experiments in Deutschland.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,energieeffizienz,Lueften,Architekten-Planer,Automatisierung,Handwerk,Fensteraustausch-Modernisierung,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Tageslicht(loesungen),Natuerlich Klimatisieren,Objektberichte,Alle,Dachgeschossausbau]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Jun 2011 18:15:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Intelligente Tageslichtarchitektur</title>
                        <link>https://presse.velux.de/intelligente-tageslichtarchitektur/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/intelligente-tageslichtarchitektur/</guid><pp:caseid>356625</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Tageslicht steuert den Lebensrhythmus der Menschen, f&#246;rdert das Wohlbefinden und steigert die Leistungsf&#228;higkeit.</strong><strong> Zudem erm&#246;glicht eine optimierte und kontrollierte Tageslichtnutzung den reduzierten Einsatz k&#252;nstlicher Beleuchtung und sorgt f&#252;r zus&#228;tzliche solare Energieeintr&#228;ge im Winter. So kann die gezielte Nutzung von Tageslicht dazu beitragen, den Energieverbrauch eines Geb&#228;udes ma&#223;geblich zu verringern.</strong><strong> Wie sich Tageslicht optimal auch im Rahmen von anspruchsvollen Bestandsmodernisierungen nutzen l&#228;sst, zeigt das VELUX LichtAktiv Haus. Das zukunftsweisend modernisierte Siedlerhaus ist Teil des europaweiten Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen sechs Konzepth&#228;user auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft umsetzt.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Den Ausgangspunkt bildete eine in Hamburg-Wilhelmsburg gelegene, unsanierte Doppelhaush&#228;lfte aus den 1950er Jahren. Mit einer Grundfl&#228;che von 8 x 8 Metern sowie dem kleinen, urspr&#252;nglich als Stall genutzten Anbau entsprach das Objekt nicht mehr den aktuellen Anspr&#252;chen an Raumgr&#246;&#223;en und -h&#246;hen. Zudem wurden die kleinen, gedrungenen R&#228;ume aufgrund der geringen Fensterfl&#228;chen nur mit wenig Tageslicht versorgt. Um einerseits zus&#228;tzliche Wohn- und Nutzfl&#228;che zu gewinnen und mehr Freiheiten f&#252;r individuelle Bed&#252;rfnisse zu schaffen und um andererseits Fl&#228;chen f&#252;r die solare Energieerzeugung zu gewinnen, wurde der Anbau durch einen neuen Erweiterungsbau ersetzt. Zudem wurde das Bestandsgeb&#228;ude umfassend ged&#228;mmt und modernisiert.</p><p>&#160;</p><p><strong>Lichtarchitektur auf der Basis des Tageslichtquotienten </strong></p><p>Bei der integralen Planung des LichtAktiv Hauses nahm die Tageslicht- und Kunstlichtplanung eine zentrale Rolle ein. Sie basiert auf umfangreichen Untersuchungen des Lichtplaners Professor Peter Andres. Die Tageslichtverf&#252;gbarkeit und deren Wirkung werden durch die Berechnung des Tageslichtquotienten vergleichbar. Dieser international anerkannte Wert in Prozent trifft eine Aussage dar&#252;ber, wie viel des von au&#223;en einfallenden Tageslichts im Innenraum nutzbar ist. Ein Raum mit einem Tageslichtquotienten von durchschnittlich zwei Prozent gilt zwar als Licht durchflutet, muss aber f&#252;r bestimmte T&#228;tigkeiten zus&#228;tzlich mit Kunstlicht angereichert werden. Ein Raum mit &#252;ber f&#252;nf Prozent wirkt schon besonders intensiv von Tageslicht durchflutet.</p><p>&#160;</p><p>Das Lichtkonzept als zentrale Komponente des LichtAktiv Hauses verfolgt das Ziel, einen Gro&#223;teil der R&#228;ume intensiv von Tageslicht durchfluten zu lassen, denn in diesem Fall kann auf den Einsatz von Kunstlicht verzichtet werden. Zudem muss dank der kontrollierten, solaren Energieeintr&#228;ge &#252;ber die Fenster im Winter weniger geheizt werden. So wird die Energiebilanz des Geb&#228;udes sp&#252;rbar positiv beeinflusst. Durch eine geschickte Positionierung der Fenster&#246;ffnungen im LichtAktiv Haus lassen sich in den stark frequentierten Aufenthaltsr&#228;umen wie dem Wohnbereich, der K&#252;che oder den Kinderr&#228;umen die angestrebten Tageslichtquotienten von durchschnittlich f&#252;nf Prozent oder mehr verwirklichen. Damit es im Sommer nicht zu warm wird und auch im Winter ausreichend frische Luft ins Geb&#228;ude gelangt, wirken Fenster, Sonnenschutzelemente und Rolll&#228;den wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage. Je nach Temperatur, CO2-Konzentration und Luftfeuchtigkeit &#246;ffnen und schlie&#223;en sie sich automatisch und sichern ein gesundes und behagliches Raumklima.</p><p>&#160;</p><p><strong>Helle, tageslichtdurchflutete R&#228;ume im Altbau</strong></p><p>Eine besonders gute Tageslichtausbeute liefert die so genannte &#8222;Tageslicht-Lampe&#8220;. Dieser zentrale Erschlie&#223;ungs- und Bibliotheksbereich l&#246;st das ehemals kleinteilige und geschlossene Treppenhaus des Bestandsgeb&#228;udes sowohl horizontal als auch vertikal auf und versorgt mit zehn gro&#223;fl&#228;chigen Dachfenstern den gesamten Raum vom Erdgeschoss bis zum Dach mit viel nat&#252;rlichem Licht. Die geschickt angeordnete Treppe unterst&#252;tzt in ihrer Farbgebung die Lichtausbeute. Ein Gel&#228;nder aus wei&#223;en Stahlprofilen schafft gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Transparenz und dadurch Helligkeit. Zudem er&#246;ffnet die fast f&#252;nf Meter lange Fensterfront den ungest&#246;rten Blick in den gro&#223;en Garten und macht den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten auch im Inneren erlebbar. Zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer mit Ankleide sowie zwei Badezimmer bieten Platz f&#252;r eine vierk&#246;pfige Familie &#8211; und der ehemals ungenutzte, dunkle Spitzboden l&#228;dt dank gro&#223;z&#252;giger Dachfenster und gem&#252;tlichen Sitzkissen zum Entspannen und Wohlf&#252;hlen ein. Die Oberlichter auf beiden Seiten des Firsts erzielen dort Werte von &#252;ber zehn Prozent, denn Dachfenster liefern bei vergleichbaren Lichtverh&#228;ltnissen mehr als doppelt so viel Licht wie vertikal angeordnete Fenster. Auch im Erdgeschoss wird unter der Tageslicht-Lampe ein guter Tageslichtquotient von durchschnittlich f&#252;nf bis sechs Prozent erreicht. Auf Kunstlicht kann hier auch an tr&#252;ben Tagen meist verzichtet werden. Im Treppen- und Bibliotheksbereich ist mit etwa vier Prozent zu rechnen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Optimale Lichtplanung im Erweiterungsbau </strong></p><p>Mit dem Erweiterungsbau werden deutliche Wohn- und Nutzfl&#228;chengewinne erzielt, aber auch weitere Perspektiven bei der Umsetzung des Energie- und Tageslichtkonzepts er&#246;ffnet. So wurde auf dem Anbau ein regelrechtes &#8222;Energiedach&#8220; installiert: Photovoltaik- und Solarthermiemodule erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die gesamte im LichtAktiv Haus ben&#246;tigte Energie f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom. Um ein optimales Zusammenspiel zwischen Belichtung, passiven W&#228;rmegewinnen und sommerlichem W&#228;rmeschutz zu erzielen, wurden sowohl die S&#252;d- als auch die Nordfassade zum Teil aus transparenten Bauteilen errichtet. Die Giebelseiten sind weitgehend geschlossen. Die Raumaufteilung ist grunds&#228;tzlich flexibel angelegt. Raumteilende M&#246;bel schaffen Platz f&#252;r einen Wohn-, Koch- und Essbereich und garantieren ein H&#246;chstma&#223; an Variabilit&#228;t und Nutzungsfreiheit. Das Besondere: Durch die eingeschossige Bauweise des Erweiterungsbaus kann die Versorgung des Wohnraums mit nat&#252;rlichem Licht auch &#252;ber Dachfenster erfolgen. Diese erm&#246;glichen eine gleichm&#228;&#223;ige Ausleuchtung des Raums ohne Schattenwurf und erzeugen eine au&#223;ergew&#246;hnliche Lichtstimmung. So werden beispielsweise in der K&#252;chenzone Tageslichtquotienten zwischen f&#252;nf und acht Prozent erreicht und die M&#246;glichkeiten des Bauk&#246;rpers ideal ausgenutzt. Im westlichen Kopf des Anbaus befinden sich ein Haustechnikraum, eine Vorratskammer sowie ein G&#228;ste-WC. Den Abschluss bildet ein Carport, der aus der Konstruktion des Anbaus hervorgeht. Am &#246;stlichen Kopfbereich schlie&#223;t sich an den Wohnbereich eine &#252;berdachte Terrasse an, die als Verbindung zwischen Innen und Au&#223;en ein hohes Ma&#223; an Lebensqualit&#228;t bietet.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit </strong></p><p>Das LichtAktiv Haus Experiment von VELUX zeigt beispielhaft, wie sich ein altes Geb&#228;ude zukunftsweisend modernisieren l&#228;sst. Das in ein Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus aus den 1950er-Jahren bietet seinen Bewohnern nicht nur h&#246;chsten Wohnkomfort mit viel Tageslicht und frischer Luft, sondern macht zudem Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig. Dabei sorgt die anspruchsvolle Tageslichtarchitektur nicht nur daf&#252;r, dass sich die Bewohner im LichtAktiv Haus besonders wohlf&#252;hlen, sondern tr&#228;gt au&#223;erdem dazu bei, den Energiebedarf signifikant zu senken.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,energieeffizienz,Architektur,Tageslicht(loesungen),Mieter-Eigentuemer,Architekten-Planer,Alle,tageslicht]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Mar 2011 13:21:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein innovatives Energiekonzept für ein traditionelles Haus</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-innovatives-energiekonzept-fur-ein-traditionelles-haus/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-innovatives-energiekonzept-fur-ein-traditionelles-haus/</guid><pp:caseid>356672</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Mit einem ausgefeilten Energie-, Tageslicht- und Klimatisierungskonzept wird in Hamburg-Wilhelmsburg ein Bestandsbau so modernisiert, dass sich h&#246;chster Wohnwert und optimale Nutzung erneuerbarer Energie vereinen. Das anspruchsvolle Vorhaben &#8222;LichtAktiv Haus&#8220; ist Teil des europaweiten Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen der Dachfensterhersteller VELUX sechs Konzepth&#228;user auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft umsetzt. </strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Die Ausgangssituation stellt sich als unsanierte Doppelhaush&#228;lfte eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren mit einer Grundfl&#228;che von 8 x 8 m sowie einem kleinem Anbau als Nebengelass dar. Das Wohngeb&#228;ude besteht aus kleinen gedrungenen R&#228;umen mit insgesamt nur 18 m&#178; Fensterfl&#228;chen, die die R&#228;ume mit einer eher d&#252;rftigen Tageslichtausbeute versorgen. Bedingungen also, die gemeinsam mit der veralteten D&#228;mm- und Heizungstechnik nicht mehr heutigen Komfortanspr&#252;chen und Wohnbed&#252;rfnissen gen&#252;gen. Dem gegen&#252;ber tr&#228;gt ein gro&#223;er Nutzgarten auf dem 1.110 m&#178; gro&#223;en Areal zum positiven Lebensgef&#252;hl bei. Der Garten sollte den Bewohnern fr&#252;her die Selbstversorgung durch den eigenen Anbau von Obst und Gem&#252;se erm&#246;glichen, das Nebengelass diente einst als Stallgeb&#228;ude.</p><p>&#160;</p><p>Inspiriert durch diese Tradition der Selbstversorgung entstand in Zusammenarbeit von VELUX und dem Expertenteam um Professor Manfred Hegger (Lehrstuhl f&#252;r Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, TU Darmstadt) im Rahmen eines integralen Planungsprozesses ein Projekt, das zukunftsweisend die Idee der Energie-Autarkie in den Mittelpunkt r&#252;ckt. Das Wohngeb&#228;ude soll weitgehend erhalten, aber modernisiert werden. Mit einem Erweiterungsbau f&#252;r den alten Anbau lassen sich einerseits deutliche Wohn- und Nutzfl&#228;chengewinne erzielen und andererseits weitere Perspektiven bei der Umsetzung des Energiekonzepts er&#246;ffnen.</p><p><strong><br clear="all" /> </strong></p><p><strong>Das Energiekonzept</strong></p><p>Das Energiekonzept des LichtAktiv Hauses verfolgt das Ziel, CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb zu realisieren. Die im Geb&#228;ude ben&#246;tigte Energie inklusive des Haushaltsstroms deckt sich vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien, ohne auf eine attraktive Architektur mit hohem Wohnwert, Behaglichkeit, reichlich Tageslicht und frischer Luft verzichten zu m&#252;ssen. Die Grundlage des Energiekonzepts bildet neben der intelligenten Architektur und ausgefeilten Geb&#228;udetechnik die energetische Ert&#252;chtigung des Bestandsgeb&#228;udes.</p><p>&#160;</p><p><strong>Hohe Tageslichtausbeute bei optimalen solaren Energiegewinnen</strong></p><p>Neben der optimierten W&#228;rmed&#228;mmung bieten insbesondere die Dachfenster durch ihren hohen Anteil an der Gesamtfensterfl&#228;che ein bemerkenswertes Energie-Einsparpotenzial sowie zus&#228;tzliche solare Energiegewinne. Architektonisches Ziel ist es, die Fenster weitgehend in die Ideen des Energiekonzeptes zu integrieren. Die ausgew&#228;hlten Fenster schaffen durch Gr&#246;&#223;e, Standortwahl und Beschaffenheit genau die ben&#246;tigte Balance zwischen erforderlicher W&#228;rmed&#228;mmung (U-Wert) und Nutzung passiver W&#228;rmegewinne (g-Wert), um den Energiebedarf des LichtAktiv Hauses h&#246;chstm&#246;glich zu minimieren. Hinzu kommt eine gro&#223;z&#252;gige Tageslichtausbeute &#8211; bei Dachfenstern ist sie gegen&#252;ber gleich gro&#223;en Fassadenfenstern rund zweifach h&#246;her, gegen&#252;ber Gauben sogar um mehr als das Dreifache. Dadurch reduziert sich der Einsatz von elektrisch erzeugtem Kunstlicht deutlich und setzt weitere Einsparm&#246;glichkeiten frei.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Autarke Energieversorgung intelligent gesteuert</strong></p><p>F&#252;r die autarke nachhaltige ganzj&#228;hrige Energieversorgung auf Basis regenerativer Erzeugung sorgt als Herzst&#252;ck der Geb&#228;udetechnik die Solar Compleet-Anlage, die Solarthermie mit einer Luft-/Wasser-W&#228;rmepumpe (Jahresarbeitszahl 3,7) kombiniert und den gr&#246;&#223;ten Teil des Bedarfs an Heizw&#228;rme und Warmwasser deckt. Die W&#228;rmepumpe mit Solareinbindung nutzt sowohl die Sonne als auch die Umweltw&#228;rme aus der Luft zur Energiegewinnung. Ein Ventilator saugt die Au&#223;enluft an und leitet sie durch die Au&#223;eneinheit. Die W&#228;rme wird an die W&#228;rmepumpe abgegeben anschlie&#223;end direkt in das Heizungssystem geleitet. Auch der Energieertrag der integrierten 22,5 m&#178; gro&#223;en solarthermischen Anlage l&#228;uft direkt in die W&#228;rmepumpe, wodurch keine &#220;bertragungsverluste entstehen. Weil die W&#228;rmepumpe unmittelbar in den Solarkreis eingebunden ist, erh&#246;ht sich der Wirkungsgrad um 25 Prozent (Jahressystemarbeitszeit 4,94) gegen&#252;ber einer herk&#246;mmlichen Anlage.</p><p>&#160;</p><p>Eine Besonderheit des Solar Compleet-Systems: Die W&#228;rmepumpe heizt im Heizbetrieb nicht erst auf den Puffer, sondern f&#228;hrt direkt in die Heizkreise. So werden Abstrahlverluste durch den Speicher vermieden und der Energieaufwand ist niedriger, als bei herk&#246;mmlicher Pufferung im Speicher. Lediglich der erzeugte W&#228;rme&#252;berschuss wird in einem Speicher eingelagert. Die Wohnr&#228;ume werden &#252;ber eine Fu&#223;bodenheizung temperiert. Die ben&#246;tigte Restmenge an Energie f&#252;r Haushaltsstrom, Beleuchtung, Hilfsstrom f&#252;r W&#228;rmepumpe und &#228;hnliches betr&#228;gt nur noch etwa ein Drittel des gesamten Energiebedarfs. Dem stehen in gleichem Umfang Energiegewinne durch Photovoltaik-Elemente gegen&#252;ber. Dem Farbkonzept des Geb&#228;udes entsprechend, wurden graue polykristalline Photovoltaikzellen gew&#228;hlt. Die Glas-Glas-Photovoltaikmodule haben eine Fl&#228;che von insgesamt zirka 75 m&#178; und nutzen damit die gesamte verf&#252;gbare Dachfl&#228;che des Neubauriegels aus. Die reine Modulfl&#228;che betr&#228;gt zirka 58 m&#178;. Sowohl der Heizenergie- und W&#228;rmebedarf als auch der Strombedarf in H&#246;he von zusammen 108,5 kWh/m&#178; im Jahr werden durch die eigenen Erzeugungsanlagen der kombinierten Solar-Luft-/Wasser-W&#228;rmepumpe sowie durch Photovoltaik mit einer Ausbeute von insgesamt 108,6 kWh/m&#178; im Jahr ausgeglichen. Alle verursachten CO<sub>2</sub>-Emissionen erfahren durch regenerative Energieerzeugung eine vollst&#228;ndige Neutralisierung.</p><p>&#160;</p><p><strong>Nat&#252;rliches Klimatisieren statt Klimaanlage</strong></p><p>Ebenfalls dem Nachhaltigkeitsanspruch und Energiekonzept verpflichtet sind die L&#246;sungen der Be- und Entl&#252;ftung des Geb&#228;udes. Um den aufwendigen nachtr&#228;glichen Einbau von L&#252;ftungssch&#228;chten zu vermeiden, wird der notwendige Mindestluftwechsel mit automatischen Dach- und Fassadenfenstern realisiert. In dem aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Geb&#228;ude &#246;ffnen und schlie&#223;en je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit die Fenster automatisch, so dass ein gesundes und behagliches Raumklima gesichert ist. Wobei kein Ger&#228;t, sondern die Natur selbst durch den Winddruck auf das Geb&#228;ude und die Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr sorgt. Mit unterschiedlich hoch eingebauten Fenstern wird zus&#228;tzlich ein Kamineffekt erzeugt, der von unten nach oben eine nat&#252;rliche Bel&#252;ftung unterst&#252;tzt. Durch das intelligente Zusammenspiel von temperatur- und lichtabh&#228;ngig gesteuerten Rolll&#228;den und Sonnenschutzelementen mit den Fenstern wirkt das gesamte System wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energetische Ert&#252;chtigung des Bestandsgeb&#228;udes</strong></p><p>Zentraler Bestandteil des Energiekonzepts ist es, den Altbau nach modernsten Erkenntnissen zu d&#228;mmen. Aufgrund der niedrigen Geschossh&#246;he und der fehlenden Unterkellerung, wurde auf der vorhandenen Betonsohle oberseitig eine Polyurethand&#228;mmung verlegt und darauf das Fu&#223;bodenheizungssystem angeordnet. Eine 200 mm dicke mineralische D&#228;mmung aus Steinwolle sorgt f&#252;r die energetische Optimierung der Fassade. Die Sparren des neuen Kehlbalkendachs mit einer H&#246;he von 220 mm wurden vollst&#228;ndig ausged&#228;mmt. Die St&#228;rke der au&#223;enseitig angeordneten Holzfaserd&#228;mmstoffplatten betr&#228;gt 35 mm. Aus der Geometrie und den weiteren Randbedingungen (unter anderem Luftdichtheit mit n<sub>50</sub> = 1,0/h und optimierte W&#228;rmebr&#252;cken mit DU<sub>WB</sub> = 0,05 W/m&#178;K) ergab sich ein Prim&#228;renergiebedarf nach EnEV von 42,28 kWh/m&#178;a f&#252;r das Gesamtgeb&#228;ude. Der Wert entspricht einem Drittel (34,5 %) des f&#252;r das EnEV-Referenzgeb&#228;ude zul&#228;ssigen Energiebedarfs. Bei der gesamtenergetischen Betrachtung des LichtAktiv Hauses gingen die Berechnungen sogar &#252;ber die Anforderungen der EnEV hinaus. So wurden abweichend von der EnEV 2009 spezielle Klimadaten f&#252;r Hamburg, der energetische Bedarf von Beleuchtung und Ger&#228;ten (Haushaltsstrom) sowie die Abluftanlage (kurzzeitige L&#252;ftung) ber&#252;cksichtigt. Au&#223;erdem berechnete das Expertenteam die Werte jeweils f&#252;r das komplette Haus, das hei&#223;t Altbau und Neubau. Weiterhin wurden solare Energieeintr&#228;ge auch au&#223;erhalb der Heizzeit ber&#252;cksichtigt.</p><p>&#160;</p><p>Die dem energetischen Ziel verpflichtete, aber dennoch hoch anspruchsvolle Architektur schafft v&#246;llig neue Aufenthalts- und Verkehrsfl&#228;chen. Es entsteht ein offenes Treppenhaus, das mit gro&#223;fl&#228;chigen Dachfenstern den gesamten Raum vom Erdgeschoss bis zum Dach mit viel nat&#252;rlichem Licht versorgt, Tageszeiten erlebbar macht und Energie f&#252;r eine k&#252;nstliche Beleuchtung einspart. Die geschickt angeordnete Treppe behindert nicht den Lichteinfall und unterst&#252;tzt in ihrer Farbgebung die Lichtausbeute. Ein Gel&#228;nder aus wei&#223;em Stahlrohr schafft gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Transparenz und Helligkeit. Der Treppenbereich, einst schmuckloses architektonisches Stiefkind des Geb&#228;udes, wird au&#223;erdem mit seiner fast 5 m langen Fensterfront zum Garten hin zum Erlebnisbereich, denn er er&#246;ffnet nicht nur den ungest&#246;rten Blick ins Freie, sondern auch bei jedem Wetter eine enge Beziehung zur Natur.</p><p>&#160;</p><p>Im Erdgeschoss verbleiben zwei Kinderzimmer und ein Bad. Im Obergeschoss werden ein Elternschlafzimmer, ein Ankleideraum und ebenfalls ein Bad eingerichtet. Der ehemals dunkle Spitzboden verwandelt sich dank gro&#223;z&#252;giger Dachfenster in einen zus&#228;tzlichen Wohnraum.</p><p>&#160;</p><p><strong>Der Erweiterungsbau: Energieeffizienz und Wohnwert vereint</strong></p><p>Der Neubau schafft nicht nur den nach modernen Nutzungsanspr&#252;chen ben&#246;tigten Fl&#228;chenzuwachs um mehr als 30 Prozent, sondern ist in seiner Konstruktion, Gestaltung und Konzeption als optimierte Verk&#246;rperung des Vorg&#228;ngerbaus zu sehen. Die Holzrahmenkonstruktion sowie die Dach- und Bodenaufbauten k&#246;nnen auf U-Werte zwischen 0,12 und 0,14 W/(m&#178;K) verweisen. Um ein optimales Zusammenspiel zwischen Belichtung, passiven W&#228;rmegewinnen und sommerlichem W&#228;rmeschutz zu erzielen, werden sowohl die S&#252;d- als auch die Nordfassade teilweise aus transparenten Bauteilen errichtet. Die Giebelseiten bleiben weitgehend geschlossen. Die Raumaufteilung ist grunds&#228;tzlich flexibel angelegt. Raumteilende M&#246;bel schaffen Platz f&#252;r einen Wohn-, Koch- und Essbereich und garantieren dennoch ein H&#246;chstma&#223; an Variabilit&#228;t und Nutzungsfreiheit. Im westlichen Kopf des Anbaus befinden sich ein Haustechnikraum, eine Vorratskammer sowie ein G&#228;ste-WC. Den Abschluss bildet ein Carport, der aus der Konstruktion des Anbaus hervorgeht. Am &#246;stlichen Kopfbereich schlie&#223;t sich eine &#252;berdachte Terrasse an den Wohnbereich an, die als Verbindung zwischen Innen und Au&#223;en, als Raum zwischen dem Leben im Garten und mit dem Garten ein hohes Ma&#223; an Lebensqualit&#228;t bietet. Insgesamt erh&#246;ht sich die Wohnfl&#228;che von 95 auf 132 m<sup>2</sup>, die Fensterfl&#228;che des Geb&#228;udes vergr&#246;&#223;ert sich von 18 auf 93 m&#178;.</p><p>&#160;</p><p>Im LichtAktiv Haus spielen steigende Energiepreise keine Rolle. Dank ausgefeilter Tageslicht-, Bel&#252;ftungs- und Beschattungskonzepte sowie einer durchdachten Raumplanung wird der gesamte Energiebedarf f&#252;r Heizung-, Warmwasser und Strom nachhaltig ganzj&#228;hrig durch Sonnen- und Umweltenergie gedeckt. Die Idee der energetischen Autarkie erh&#228;lt auch ohne Abstriche an die architektonische Freiheit und gestalterische Vielfalt eine ganz neue Dimension.</p><p>&#160;</p><p><strong>Steckbrief LichtAktiv Haus</strong></p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauprojekt</p></td><td valign="top" width="385"><p>LichtAktiv Haus, Katenweg 41, 21109 Hamburg</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauweise</p></td><td valign="top" width="385"><ul><li>Modernisierte Doppelhaush&#228;lfte mit neuem Holzdachstuhl</li><li>Erweiterungsneubau in Holzrahmenbauweise mit mineralischem D&#228;mmstoff (in St&#228;ndertiefe) und au&#223;enliegender Holzfaserd&#228;mmstoffplatte</li></ul></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauzeit</p></td><td valign="top" width="385"><p>April bis November 2010</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Sachwert</p></td><td valign="top" width="385"><p>460.000 Euro brutto</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauherr</p></td><td valign="top" width="385"><p>VELUX Deutschland GmbH</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Projekttr&#228;ger</p></td><td valign="top" width="385"><p>VELUX Gruppe</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Wohnfl&#228;che</p></td><td valign="top" width="385"><p>132 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>&#220;berbaute Fl&#228;che</p></td><td valign="top" width="385"><p>244 m&#178;&#160; (inkl. Terrasse)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Umbauter Raum</p></td><td valign="top" width="385"><p>520 m<sup>3</sup></p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Entwurfsplanung</p></td><td valign="top" width="385"><p>TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Lehrstuhl f&#252;r Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, Prof. Dipl.-Ing. M.Sc. Econ. Manfred Hegger; Katharina Fey (damalige Gewinnerin des integrierten Studentenwettbewerbs)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Energiekonzept</p></td><td valign="top" width="385"><p>HL-Technik Engineering Partner GmbH, <br /> Prof. Klaus Daniels</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Lichtplanung</p></td><td valign="top" width="385"><p>Prof. Peter Andres PLDA, <br /> Beratende Ingenieure f&#252;r Lichtplanung</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Statik</p></td><td valign="top" width="385"><p>TSB-Ingenieure, <br /> Prof. Dr.-Ing. Karsten Tichelmann</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Ausf&#252;hrender Architekt</p></td><td valign="top" width="385"><p>Ostermann Architekten</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Holzbau / Ausf&#252;hrender Zimmermann</p></td><td valign="top" width="385"><p>Vogl & Hartmann GmbH</p></td></tr></table><p><strong>&#160;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[energieeffizienz,Architekten-Planer,Automatisierung,LichtAktiv Haus (D),Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Tageslicht(loesungen),Natuerlich Klimatisieren,Alle,Lueften,model home 2020]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Feb 2011 02:32:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_neubau_energie-788095.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Energiekonzept Erweiterungsbau]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Der Luftwechsel erfolgt durch die Kräfte der Natur. Besonders effektiv ist die Frischluftzufuhr, wenn sich synchron mehrere Fassaden- und Dachfenster öffnen. Durch Natürliches Klimatisieren wird auch ohne mechanische Klimaanlage ein angenehmes Raumklima zu jeder Jahreszeit geschaffen. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>CO2-neutrales Wohnen im modernisierten Siedlerhaus: LichtAktiv Haus feierlich eröffnet</title>
                        <link>https://presse.velux.de/co2-neutrales-wohnen-im-modernisierten-siedlerhaus-lichtaktiv-haus-feierlich-eroffnet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/co2-neutrales-wohnen-im-modernisierten-siedlerhaus-lichtaktiv-haus-feierlich-eroffnet/</guid><pp:caseid>356742</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Innovatives Modernisierungsprojekt im Rahmen des Experiments VELUX Model Home 2020 umgesetzt / Europaweit auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft / LichtAktiv Haus ist zweites offiziell er&#246;ffnetes IBA-Projekt</strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, November 2010. Am 19. November fand in Hamburg-Wilhelmsburg die feierliche Er&#246;ffnung des LichtAktiv Hauses, eines zukunftsweisend modernisierten Siedlerhauses aus den 1950er Jahren, statt. Damit wurde das zweite offizielle IBA-Projekt nach dem IBA DOCK (September 2009) er&#246;ffnet. Das einzige Umbauprojekt des europaweiten VELUX Experiments Model Home zeichnet sich durch CO<sub>2</sub>-neutralen Betrieb, gesundes Raumklima und Tageslicht durchflutete R&#228;ume aus.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Nach f&#252;nf Monaten Bauzeit ist die Verwandlung perfekt: Das mehr als 50 Jahre alte, typische Siedlerhaus in Hamburg-Wilhelmsburg wurde umfassend modernisiert und durch einen lichten, gro&#223;z&#252;gigen Anbau erg&#228;nzt. Es ist nun ein helles, zeitgem&#228;&#223;es Familienhaus, das h&#246;chsten Anspr&#252;chen an Energieeffizienz, gesundes Raumklima und Wohnkomfort gerecht wird.</p><p>Vor der feierlichen Er&#246;ffnung des LichtAktiv Hauses am 19. November durch Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, erfuhren die G&#228;ste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch der Nachbarschaft des LichtAktiv Hauses in Hamburg-Wilhelmsburg, von J&#248;rgen Tang-Jensen, CEO VELUX A/S, und Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH, mehr &#252;ber Hintergr&#252;nde des Model Home 2020. Uli Hellweg, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der IBA Hamburg GmbH, freute sich &#252;ber die Fertigstellung eines offiziellen Projekts der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, das seinen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten wird. Die Bedeutung des Experiments LichtAktiv Hauses f&#252;r seine Mitglieder hob Rolf-R&#252;diger Seidel, erster Vorsitzender des Verbands f&#252;r Haus- und Wohneigentum Hamburg, in dem auch zahlreiche Eigent&#252;mer eines zu modernisierenden Siedlerhauses zusammengeschlossen sind, hervor.</p><p>Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Als zukunftsweisendes Modernisierungsbeispiel liefert das LichtAktiv Haus Anregungen und Erkenntnisse f&#252;r in Deutschland hunderttausendfach zu findende Siedlerh&#228;user im Speziellen wie auch f&#252;r unz&#228;hlige &#228;ltere Bestandsgeb&#228;ude im Allgemeinen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Das LichtAktiv Haus in 2011: Besichtigungen und Wohnexperiment</strong></p><p>Ab Anfang 2011 steht das LichtAktiv Haus einige Monate f&#252;r Besichtigungen und Veranstaltungen offen. Danach bewohnt und testet als Bestandteil des Experiments eine Familie das Haus f&#252;r ein Jahr. Energieverbrauch und die Innenklimabedingungen werden w&#228;hrend der Nutzungsphase durch eine aufwendige Haustechnik laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert &#8211; ohne dabei die Bewohner einzuschr&#228;nken. &#8222;Dahinter steht unsere &#220;berzeugung, dass der Mensch als Nutzer eines Geb&#228;udes im Mittelpunkt stehen sollte, um nachhaltiges Wohnen zukunftsf&#228;hig zu machen&#8220;, sagt Dresse. &#8222;Das LichtAktiv Haus soll ein Geb&#228;ude sein, das sich den Bed&#252;rfnissen der Bewohner anpasst, nicht umgekehrt.&#8220;</p><p>Die Auswertung der Daten wird Aufschluss dar&#252;ber geben, wie sich die VELUX Vision von optimalen Wohnbedingungen mit angenehmem Raumklima, Tageslicht und optimaler Energieeffizienz in der Praxis bew&#228;hrt. Die Ergebnisse wird der Dachfensterhersteller der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stellen. &#8222;Es entspricht unserer Unternehmensphilosophie, gesellschaftliche Verantwortung zu &#252;bernehmen. Deshalb wollen wir mit dem Projekt Model Home 2020 einen aktiven Beitrag zum energieeffizienten und qualitativ ansprechenden Bauen und Wohnen der Zukunft leisten&#8220;, erkl&#228;rt Dresse.</p><p>Neben dem LichtAktiv Haus als Premium-Modernisierung, entwarf das Projekt-Team im Rahmen des integralen Planungsprozesses auch weitere Modernisierungsstufen geringeren Umfangs. Diese verdeutlichen, wie man auch mit kleineren und mittleren Budgets zukunftsweisend modernisieren kann. Genau wie f&#252;r die Premium-Variante berechnet VELUX auch f&#252;r die drei alternativen Modernisierungen die Energiebilanz und wird die Ergebnisse in 2011 vorstellen.</p><p>Die Partner innerhalb der VKR-Gruppe beim LichtAktiv Haus Projekt sind Velfac, WindowMaster und Sonnenkraft. Als Kooperationspartner unterst&#252;tzen das Projekt zudem Eternit, Gira, Grohe, Keramag, Knauf, Knauf Insulation, Nolte K&#252;chen und Somfy.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),Mieter-Eigentuemer,model home 2020,energieeffizienz,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Handel,Alle]]></category>
            <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 17:57:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Christian Krüger neuer Leiter des Architektenteams bei VELUX</title>
                        <link>https://presse.velux.de/christian-kruger-neuer-leiter-des-architektenteams-bei-velux/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/christian-kruger-neuer-leiter-des-architektenteams-bei-velux/</guid><pp:caseid>356607</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Oktober 2010.</strong> Seit dem 01. September 2010 ist Christian Kr&#252;ger, 38, neuer Leiter des Teams Architektur-Planung bei der VELUX Deutschland GmbH. Das spezialisierte Service-Team des Dachfensterherstellers ber&#228;t Architekten bei der Umsetzung anspruchsvoller Bauvorhaben. Bevor Kr&#252;ger zu VELUX kam, war er als Berater f&#252;r B&#252;roimmobilien t&#228;tig und arbeitete f&#252;r diverse renommierte Architekturb&#252;ros in Hamburg. Der gelernte Zimmerer absolvierte sein Architekturstudium in Braunschweig.</p><p>&#160;</p><p></p>]]></description><category><![CDATA[Unternehmen,Architekten-Planer,Architektur,Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 16:48:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Erste Ergebnisse des Wohnexperiments im Einfamilienhaus der Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/erste-ergebnisse-des-wohnexperiments-im-einfamilienhaus-der-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/erste-ergebnisse-des-wohnexperiments-im-einfamilienhaus-der-zukunft/</guid><pp:caseid>356621</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Familie Simonsen aus Aarhus zieht nach ihrer einj&#228;hrigen Teilnahme am Experiment &#8222;Home for Life&#8220; wieder aus dem Einfamilienhaus der Zukunft aus.</strong></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Aarhus, Oktober 2010. Das Testwohnprojekt lieferte der Baubranche wertvolle Erkenntnisse, wie sich die Herausforderungen im Bau nachhaltiger und zukunftsweisender Wohnr&#228;ume meistern lassen.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Die Simonsens, eine f&#252;nfk&#246;pfige Familie, haben gerade die letzten Kartons in den Umzugswagen verladen und sich vom Wohnen in der Zukunft verabschiedet. Ein Jahr lang waren sie freiwillig die menschlichen &#8222;Versuchskaninchen&#8220; im Home for Life-Experiment und testeten das Leben und Wohnen in einem sogenannten Aktivhaus, das aktiv Energie und Strom spart, ein angenehmes Raumklima bietet und mit attraktivem Wohnraum in sch&#246;ner Lage verw&#246;hnt. Home for Life ist ein Gemeinschaftsprojekt der VELUX Gruppe und VELFAC, die mit dem Haus neue Erkenntnisse dar&#252;ber sammeln wollten, wie sich hochwertige Baustoffe, Technik und der Bed&#252;rfnisse von Familien in Zukunft zu einer m&#246;glichst energieeffizienten und umweltvertr&#228;glichen Wohnl&#246;sung kombinieren lassen.</p><p>Home for Life bringt eine Vielzahl neuer Produkte, neuer Technologien und diverse Prototypen erstmals oder in noch nie dagewesenen Kombination zusammen. Dies ist ein entscheidender Aspekt des Experiments und der beiden Hauptziele, die mit ihm verfolgt werden sollen: N&#228;mlich durch den aktiven Praxistest von Theorien neues Wissen zu gewinnen und durch Innovationen neue Erkenntnisse und Erfahrungen zu generieren.</p><p>&#160;</p><p><strong>Interessante Ergebnisse f&#252;r die gesamte Baubranche</strong></p><p>&#8222;Die Erfahrungen aus dem Home for Life-Projekt zeigen ganz klar, dass es bis 2020 m&#246;glich sein wird, Aktivh&#228;user zum g&#228;ngigen Standard zu machen. Dieses Projekt war ein unsch&#228;tzbar wertvoller Lernprozess, der uns einmalige Daten und Erkenntnisse &#252;ber Produkte, L&#246;sungen und Wohnanforderungen lieferte. Wir haben erkannt, dass die Puzzleteile Technik, Baustoffe, Architekturkonzept und Wohnanforderungen &#228;u&#223;erst sorgf&#228;ltig aufeinander abgestimmt werden m&#252;ssen. Das Haus hat uns gezeigt, wie sensibel es auf Schwankungen und Ver&#228;nderungen reagiert und wie viele Faktoren bedacht werden wollen, um das beste Ergebnis zu erzielen&#8220;, sagt Lone Feifer, strategische Projektleiterin bei VELUX A/S.</p><p>Das einj&#228;hrige Experiment brachte bislang f&#252;nf wesentliche Erkenntnisse:</p><ul><li>Der Energiebedarf kann in Zukunft niedrig gehalten werden, auch wenn er im ersten Betriebsjahr des Hauses &#252;ber den theoretischen Berechnungen lag: Die Haupterkl&#228;rung f&#252;r diesen Umstand ist darin zu suchen, dass die Wohngewohnheiten der Simonsens schlicht von den theoretischen Berechnungsgrundlagen abwichen. So wollten sie beispielsweise die Temperatur in den Wohnr&#228;umen um zwei bis drei Grad h&#246;her als planm&#228;&#223;ig in der Anlage programmiert. Bedingungen, die sich auf das Geb&#228;ude und seine technischen Anlagen auswirken, ver&#228;nderten sich im Laufe des Jahres. Unter anderem zeigte sich, dass die Heizanlage zu eng auf den kalkulierten Verbrauch ausgelegt war und deshalb dem regelm&#228;&#223;igen, zus&#228;tzlichen W&#228;rmebedarf nicht nachkommen konnte. Nun soll erg&#228;nzend eine auf die Hausgr&#246;&#223;e zugeschnittene W&#228;rmepumpe installiert werden. Nach Abschluss der Monitoringphase, in der alle Verbrauchsdaten umfassend aufgezeichnet werden, wird sich der Strombedarf der Steuerungsysteme halbieren. Die &#252;ber Sonnenkollektoren und Solarzellen gewonnenen Energiemengen wurden allen Erwartungen gerecht und &#252;bertrafen die urspr&#252;nglich berechneten Werte sogar.</li></ul><ul><li>Der Heizenergiebedarf des Hauses war h&#246;her als erwartet: Im ersten Jahr lag er beim Doppelten der urspr&#252;nglichen Berechnung. Er wird in Zukunft jedoch zur&#252;ckgehen, sobald das Steuersystem in den &#220;bergangsmonaten (Fr&#252;hjahr und Herbst) und im Sommer optimiert wurde.</li></ul><ul><li>Die Steuerungseinheit war eine gro&#223;e Attraktion f&#252;r die Familie, aber ein unerwarteter Energiefresser: Durch seine zentrale Lage war der Bedienbildschirm des Steuersystems ein beliebter Treffpunkt der Familie. Allerdings wurde die Leistung des Systems dadurch eingeschr&#228;nkt, dass es im ersten Jahr erst eingefahren werden musste und nicht nur Anpassungen und Ver&#228;nderungen an den technischen Anlagen vorgenommen wurden, sondern auch die Familie selbst &#252;berm&#228;&#223;ig oft in die Steuerung eingriff. Der Energiebedarf des Steuersystems wird in Zukunft deutlich sinken und seine Steuerungsfunktionen noch benutzerfreundlicher werden.</li></ul><ul><li>Das gute Raumklima im Haus &#252;berzeugte: Messungen der Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit und des CO<sub>2</sub>-Gehalts der Luft zeigten, dass das Raumklima insgesamt den Erwartungen entsprach und von der Familie als angenehm empfunden wurde. Die Durchschnittstemperaturen lagen zwei bis drei Grad &#252;ber den Berechnungen. Der CO<sub>2</sub>-Gehalt war in den R&#228;umen mit nat&#252;rlicher Klimatisierung deutlich geringer als in denen ohne. Das Raumklima in den Zimmern mit nat&#252;rlicher Klimatisierung wurde von den Familienmitgliedern am angenehmsten empfunden.</li></ul><ul><li>Hohe Lichtzufuhr aus allen Richtungen wurde von allen Nutzern sehr positiv bewertet: Das viele Tageslicht und die frische Luft im Haus wurden von allen Familienmitgliedern als &#228;u&#223;erst positiv empfunden, auch wenn das gelegentliche &#220;berhitzen der R&#228;ume durch die nach S&#252;den gelegenen Fenster st&#246;rte. Ein Gro&#223;teil der S&#252;dfassade des Hauses besteht aus Fensterfl&#228;chen und die Elemente des Klimatisierungs- und Beschattungssystem waren noch nicht optimal aufeinander abgestimmt, wodurch es teilweise zu Temperaturschwankungen und &#252;berhitzten R&#228;umen kam. Das viele durch die Dach- und Fassadenfenster hereinflutende und im Tagesverlauf wechselnde Tageslicht war f&#252;r Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner extrem wichtig.</li></ul><p>Home for Life ist eines von insgesamt sechs Geb&#228;uden, welche die VELUX Gruppe im Rahmen seines Projekts &#8222;Model Home 2020&#8220; bauen l&#228;sst und die allesamt die bis 2020 in der EU erwarteten gesetzlichen und normativen Anforderungen erf&#252;llen. Treibende Kraft hinter diesem Projekt ist die Vision des sogenannten Aktivhauses, eines Hauses, das niedrigen Energiebedarf mit gutem Raumklima und optimierter Abstimmung auf Lage, Standort und Umwelt kombiniert. Weitere Informationen zu den Ergebnissen des Projekts finden Sie im Internet unter <a href="http://www.activehouse.info">www.activehouse.info</a>.</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Mieter-Eigentuemer,Architekten-Planer,energieeffizienz,Alle,Architektur,Home for Life (DK)]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Oct 2010 17:16:00 +0200</pubDate>
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