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                    <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 23:16:04 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 03 Jan 2019 09:31:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Vorstädte sind der Schlüssel für gesundes und nachhaltiges Wohnen in Europa</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/vorstadte-sind-der-schlussel-fur-gesundes-und-nachhaltiges-wohnen-in-europa/</guid><pp:caseid>356527</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Velux </strong><strong>Healthy Homes Barometer 2018</strong></p><p><strong>Vorst&#228;dte sind der Schl&#252;ssel f&#252;r gesundes und nachhaltiges Wohnen in Europa</strong></p><p><strong>Im Rahmen des Velux Healthy Homes Barometer 2018 zeigen neue Studien den kritischen Zusammenhang zwischen dem Wachstum der europ&#228;ischen Vorst&#228;dte und schlechten Gesundheitszust&#228;nden durch den aktuellen Geb&#228;udebestand. </strong></p><p><strong>Hamburg / Br&#252;ssel, Dezember 2018. Um das Risiko von Krankheiten durch alternde, mangelhafte Geb&#228;ude zu reduzieren, spielen Europas Vororte eine wichtige Rolle. Das zeigt das Velux Healthy Homes Barometer 2018, eine Studie in Zusammenarbeit mit Ecofys/Navigant und Fraunhofer IBP. Die diesj&#228;hrige Ausgabe befasst sich mit dem zunehmenden Trend zur Suburbanisierung, den Risiken eines immer &#228;lter werdenden Wohnungsbestands sowie den Herausforderungen bei der Renovierung von Wohnungen und der Bedeutung von Investitionen in gesunde, helle Arbeitspl&#228;tze.</strong></p><p>Die Urbanisierung ist ein vieldiskutiertes Thema. Dabei wird aber oft die Bedeutung der Vorst&#228;dte &#252;bersehen: In Europa &#252;bertraf der Zuwachs in den Vorst&#228;dten das Stadtwachstum zwischen 1961 und 2011 um 54%. Zur&#252;ckzuf&#252;hren ist dieser Trend auf die Anspr&#252;che der Menschen an Lebensqualit&#228;t sowie Einflussgr&#246;&#223;en wie Wohnraumkosten: So beklagen sich 33% der Befragten des Velux Healthy Homes Barometers &#252;ber knappen Platz in der Stadt, w&#228;hrend die Kosten pro Quadratmeter durchschnittlich 42% h&#246;her sind. Im Vergleich zu den Menschen im Umland leiden Stadtbewohner au&#223;erdem 48% mehr unter Luftverschmutzung und 39% st&#228;rker unter L&#228;rmbel&#228;stigung als Einwohner des st&#228;dtischen Umlands. Einfamilienh&#228;user dominieren die Vorstadtlandschaft und machen 62% der Wohnungen in diesen Gebieten aus.</p><p>"Die diesj&#228;hrige Studie zeigt, wie wichtig unsere Vorstadtgebiete f&#252;r einen ges&#252;nderen Geb&#228;udebestand sind, und doch laufen wir Gefahr, ihre Bedeutung zu &#252;bersehen&#8220;, warnt David Briggs, CEO der Velux Gruppe. &#8222;Es sind Ma&#223;nahmen erforderlich, um Gesundheits- und Klimaprobleme in allen Bev&#246;lkerungsgruppen anzugehen - aber in den europ&#228;ischen Vororten verpassen wir vielleicht eine einmalige Gelegenheit." So ist die Wahrscheinlichkeit gesundheitlicher Beeintr&#228;chtigungen durch Baum&#228;ngel bei Einfamilienh&#228;usern h&#246;her als bei Mehrfamilienh&#228;usern, so die Studie. Dies l&#228;sst sich dadurch begr&#252;nden, dass Einfamilienh&#228;user pro Wohnung mehr Au&#223;enelemente (Fenster, W&#228;nde, Dach) aufweisen, bei denen bestimmte M&#228;ngel oft auftreten. Au&#223;erdem werden sie oft vom Eigent&#252;mer bewohnt &#8211; was sich auf die Entscheidung &#252;ber Sanierungsma&#223;nahmen auswirkt.</p><p><strong>Renovierung: eine sinnvolle Investition f&#252;r die Gesellschaft</strong></p><p>Der Bericht zeigt, dass Renovierungen auch ganzheitlich betrachtet sinnvoll sind: durch M&#228;ngel an Wohnungen entstehen jedes Jahr Kosten in der H&#246;he von 194 Mrd. &#8364;. Die Kosten f&#252;r die Anpassung des Wohnraums an den Standard in ganz Europa werden dagegen auf einmalig rund 295 Mrd. &#8364; gesch&#228;tzt. Parallel zeigt der Bericht die gro&#223;en - und oft unn&#246;tigen - Hindernisse, die Hausbesitzer davon abhalten k&#246;nnen, diese Art von Investitionen vorzunehmen. Auch die langfristigen Vorteile der Sanierung werden aufgezeigt.</p><p><strong>Gesunde B&#252;ros: ein Gewinn f&#252;r beide Seiten</strong></p><p>Die diesj&#228;hrige Ausgabe des Healthy Homes Barometers betrachtet erstmals auch B&#252;roumgebungen. Denn au&#223;er in ihrem Heim verbringen viele Europ&#228;er die meiste Zeit in einem B&#252;ro. 90% der Betriebskosten eines Unternehmens entfallen auf die Mitarbeiter. Da ein besseres Raumklima zu erheblichen Verbesserungen der Produktivit&#228;t und des Wohlbefindens f&#252;hrt, sollten auch Investitionen in B&#252;rogeb&#228;ude von Unternehmen ernst genommen werden, empfiehlt die Studie.</p><p>Weiterhin enth&#228;lt das Healthy Homes Barometer Vorschl&#228;ge dazu, wie Politik, Wirtschaft und Privatpersonen zusammenarbeiten k&#246;nnen, um den Zustand der europ&#228;ischen Haushalte und B&#252;ros zu verbessern - etwas, das f&#252;r die Erreichung der UN-Ziele f&#252;r nachhaltige Entwicklung und die Erf&#252;llung der im Pariser Klimaabkommen 2016 festgelegten Verpflichtungen absolut unerl&#228;sslich sein wird. &#8222;Die diesj&#228;hrige Ausgabe des Healthy Homes Barometer liegt mir sehr am Herzen. Es ist unbedingt notwendig, dass wir unsere Entscheidungen auf der Grundlage gut begr&#252;ndeter, vergleichbarer und zuverl&#228;ssiger Daten treffen&#8220;, erkl&#228;rt Maro&#353; &#352;ef&#269;ovi&#269;, Vizepr&#228;sident der Europ&#228;ischen Kommission. &#8222;Nur so k&#246;nnen wir die mit dem Wohnungsbau verbundenen Herausforderungen bew&#228;ltigen und unsere Energie- und Klimaschutzzusagen einhalten. Wir sollten immer daran denken, dass die Energiewende bei uns zu Hause anf&#228;ngt<strong>!</strong>&#8220;</p><p>&#8222;In der Regel sanieren Bauherren vor allem, um Gesundheit sowie Komfort und damit die Wohnqualit&#228;t in ihrem Geb&#228;ude zu verbessern &#8211; weniger aus Gr&#252;nden der Energieeffizienz. Daher ist es wichtig, dass die baupolitischen Vorgaben neben Energieeffizienz auch den Aspekt Gesundheit gleichwertig verankern. Dieses Gleichgewicht ist in der im Mai novellierten europ&#228;ischen Richtlinie zur Geb&#228;udeeffizienz<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> neu definiert worden. Daher bietet sich mit der laufenden Vorbereitung des deutschen Geb&#228;udeenergiegesetzes (GEG) die Chance, diese europ&#228;ischen Vorgaben aufzunehmen und nicht erst in ein paar Jahren nachtr&#228;glich einzuf&#252;hren&#8220;, sagt Till Reine, Leitung Public Affairs bei der Velux Deutschland GmbH. Er verweist darauf, dass zur Erreichung der Klimaschutzziele der gesamte Geb&#228;udebestand in Deutschland bis 2050 nahezu CO<sub>2</sub> neutral werden muss.</p><p>Das Healthy Homes Barometer 2018 umfasst eine neue Analyse der Eurostat-Datenbank der EU durch Ecofys, ein Navigant-Unternehmen, sowie neue Untersuchungen des Fraunhofer IBP, erg&#228;nzt durch bereits ver&#246;ffentlichte Daten.</p><p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Richtlinie 2010/31/EU &#252;ber die Gesamtenergieeffizienz von Geb&#228;uden</p><p>&#160;</p><p></p>]]></description><category><![CDATA[HHB,Wohngesundheit,Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Jan 2019 09:31:00 +0100</pubDate>
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