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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 23:19:39 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Tue, 12 May 2015 11:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Heute schon für morgen bauen</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/heute-schon-fur-morgen-bauen/</guid><pp:caseid>356852</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Velux Model Home 2020 Projekt belegt: Energieeffizienz und Wohnkomfort gehen beim Bauen Hand in Hand</i></p><p><b class="post-content-teaser">Hamburg, Mai 2015. Um zu zeigen, dass CO2-neutrale Geb&#228;ude ohne Einbu&#223;en in Bezug auf Komfort und Wohnqualit&#228;t errichtet werden k&#246;nnen, hat die Velux Gruppe im Rahmen des europaweiten Model Home 2020 Projekts sechs Konzepth&#228;user auf Basis der Aktivhaus-Prinzipien &#8222;Energie, Raumklima und Umwelt&#8220; errichtet und nach ihrer Fertigstellung wissenschaftlich begleiteten Praxistests unterzogen. Die nun vorliegenden Ergebnisse belegen, dass bereits mit heutigen Technologien und Materialien Geb&#228;ude im Einklang mit den voraussichtlichen Geb&#228;ude-Energiestandards f&#252;r 2020 gebaut werden k&#246;nnen, die ihren Nutzern zugleich eine hohe Lebensqualit&#228;t und ein gesundes Raumklima bieten. Die gewonnenen Erkenntnisse leisten damit einen wichtigen Beitrag f&#252;r die Entwicklung von zukunftsf&#228;higen Geb&#228;uden, die sich den modernen Arbeits- und Lebensrhythmen anpassen und nicht umgekehrt.</b></p><p>&#160;</p><p>90 Prozent des t&#228;glichen Lebens findet heutzutage innerhalb von Geb&#228;uden statt. Trotzdem bietet rund ein Drittel von Europas Geb&#228;udebestand seinen Nutzern kein gesundes Raumklima. Dar&#252;ber hinaus sind Geb&#228;ude f&#252;r gut 40 Prozent des europ&#228;ischen Energieverbrauchs verantwortlich. Vor diesem Hintergrund hat sich die Velux Gruppe zum Ziel gesetzt, die Entwicklung nachhaltiger und gesunder Geb&#228;ude voranzutreiben. Um zu zeigen, dass bereits mit den heute verf&#252;gbaren Kenntnissen und Baumaterialien CO<sub>2</sub>-neutrale Geb&#228;ude errichtet werden k&#246;nnen, ohne dabei Kompromisse bei der Wohnqualit&#228;t einzugehen, errichtete der weltweit gr&#246;&#223;te Hersteller von Dachfenstern im Rahmen des Model Home 2020 Projekts an europaweit sechs Standorten nachhaltige Geb&#228;ude der n&#228;chsten Generation. Diese sogenannten Aktivh&#228;user stehen f&#252;r die Vision von Neubauten und Modernisierungen, bei denen das Wohlbefinden der Nutzer im Mittelpunkt steht und die durch synergetische Interaktion der drei Leitprinzipien Energie, Innenraumklima und Umweltschutz mehr geben als sie nehmen.</p><p>&#160;</p><p>Um die theoretischen Berechnungen zu &#252;berpr&#252;fen und herauszufinden wie die H&#228;user im t&#228;glichen Betrieb funktionieren, wurden sie nach ihrer Fertigstellung und der &#220;bergabe an ihre Nutzer von interdisziplin&#228;ren Forscherteams aus Architekten, Soziologen sowie Geb&#228;udetechnikern &#252;ber einen Zeitraum von bis zu zweieinhalb Jahren wissenschaftlich begleitet. Hierbei erfassten und dokumentierten die Wissenschaftler den Gesamtenergieverbrauch und die Energieproduktion der Model Homes. Gleichzeitig nahmen sie auch die Raumluft und Tageslichtqualit&#228;t der Geb&#228;ude genau unter die Lupe, denn eine gute Energiebilanz allein schafft noch kein gesundes Umfeld f&#252;r die Nutzer. Deren subjektiven Bewertungen wurden im Rahmen von Befragungen aufgezeichnet und ausgewertet. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Model Home 2020 Projekts zeigen, wie gut Lebensqualit&#228;t und Energieeffizienz miteinander in Einklang gebracht werden k&#246;nnen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sonnenlicht versorgt Geb&#228;ude und Menschen mit Energie </strong></p><p>Die als Null- oder Plus-Energieh&#228;user konzipierten und mit aktuell verf&#252;gbaren Technologien errichteten Geb&#228;ude erf&#252;llen bereits heute die voraussichtlich f&#252;r 2020 geltenden Geb&#228;ude-Energiestandards. Dabei wird die ben&#246;tigte Energie fast vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien erzeugt. Hierbei kommen sowohl Solarthermie- als auch Photovoltaik-Module zum Einsatz. Da alle sechs Geb&#228;ude in &#220;bereinstimmung mit den Aktivhaus-Prinzipien konstruiert wurden, zeichnen sie sich dar&#252;ber hinaus durch eine intelligente Tageslichtarchitektur aus. Gro&#223;e vertikale Glasfl&#228;chen in Kombination mit Dachfenstern und Tageslichtspots versorgen die Innenr&#228;ume aller sechs Projekte mit reichlich Tageslicht und reduzieren den j&#228;hrlichen Stromverbrauch f&#252;r k&#252;nstliche Beleuchtung. Zudem sorgen die solaren Energiegewinne durch die Fenster daf&#252;r, dass in den &#220;bergangszeiten die Heizung l&#228;nger aus bleiben kann.</p><p>&#160;</p><p>Die Sonnenstrahlen tragen aber nicht nur zur Deckung des Energiebedarfs der Geb&#228;ude bei, sondern der &#252;berdurchschnittlich hohe Tageslichteinfall in den Geb&#228;uden wirkt sich auch positiv auf ihre Nutzer aus. &#8222;Alle Familien zeigten sich besonders zufrieden mit der Tageslichtversorgung im Haus und bezeichneten Licht als einen der wichtigsten Vorteile. Sie waren beeindruckt von der Menge an Licht, seiner positiven Wirkung und wie wenig Kunstlicht auch bei wolkenverhangenem Himmel notwendig war&#8220;, erkl&#228;rt Moritz Fedkenheuer von der Humboldt Universit&#228;t zu Berlin. Praktisch alle Familien in den Model Homes machten die Erfahrungen, die Yasmin Dorfstetter in Bezug auf das Sunlighthouse im &#246;sterreichischen Pressbaum wie folgt beschreibt: &#8222;In der Nachbarschaft waren wir immer die letzten, die das Licht einschalten mussten.&#8220; Und Christian Oldendorf, der mit seiner Familie das LichtAktiv Haus in Deutschland auf Herz und Nieren gepr&#252;ft hat, konkretisiert die positive Auswirkung auf Gem&#252;t und Gesundheit: &#8222;Es ist immer wieder ein tolles Gef&#252;hl, nach Hause zu kommen. Durch das viele Tageslicht ist es im ganzen Haus stets hell und freundlich, ganz egal, wie das Wetter ist. Das &#252;bertr&#228;gt sich auch auf die eigene Stimmung, man ist automatisch besser drauf. Aber nicht nur die Stimmung ist besser, wir haben bemerkt, dass wir seit unserem Einzug bedeutend weniger krank waren und f&#252;hren das auf unsere neue Umgebung zur&#252;ck.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Optimales Innenraumklima durch nat&#252;rliche Ventilation </strong></p><p>Dar&#252;ber hinaus spielen die Fenster eine zentrale Rolle bei der Be- und Entl&#252;ftung der sechs Model Homes. Hierf&#252;r messen Sensoren kontinuierlich Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit und &#246;ffnen und schlie&#223;en die Fenster automatisch bei Bedarf. Zudem wurde bei allen Geb&#228;uden bereits in der Planungsphase auf die strategische Platzierung der Dach- und Fassadenfenster geachtet, um die Wirkung des sogenannten Kamineffekts zu unterst&#252;tzen. Dabei steigt warme, verbrauchte Luft nach oben und zieht durch in &#220;berkopfh&#246;he montierte Dachfenster ab, w&#228;hrend von unten frische Luft nachstr&#246;mt. Damit sorgen Wind und Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr und gew&#228;hrleisten &#252;ber das ganze Jahr hinweg angenehme Temperaturen und ein gesundes Raumklima.</p><p>&#160;</p><p>Im Hochsommer wirken die sensorgesteuerten Sonnenschutzelemente und Fenster wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sorgen f&#252;r angenehm k&#252;hle Temperaturen im Inneren. &#8222;Wir bef&#252;rchteten anfangs, dass ein Fensteranteil von &#252;ber 50 Prozent der Wohnnutzfl&#228;che nicht nur viel Tageslicht, sondern auch Hitze ins Haus bringt&#8220;, erinnert sich Ludwig Dorfstetter an die Bedenken beim Einzug. &#8222;Das Sunlighthouse hat unsere Hitzebedenken jedoch Tag f&#252;r Tag widerlegt: Das Innenklima war zu jeder Jahreszeit sehr angenehm.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Damit belegen die projekt&#252;bergreifenden Ergebnisse des Model Home 2020 Experiments, dass ein dynamisches System von Fenstern in Verbindung mit Sonnenschutzelementen auch bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein gutes Raumklima gew&#228;hrleistet. Zudem belegen die Ergebnisse des deutschen Model Home Projektes, dass eine bedarfsgerechte nat&#252;rliche L&#252;ftung ohne W&#228;rmer&#252;ckgewinnung auch im Winter die Frischluftzufuhr sicherstellen kann, ohne dass der Energieverbrauch f&#252;r die Heizung steigt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Automation und Visualisierung steigern Energieeffizienz</strong></p><p>Smart Home Technologien wie die sensorgesteuerte, automatische nat&#252;rliche Klimatisierung spielen aber nicht nur eine wichtige Rolle bei der Gew&#228;hrleistung eines gesunden Raumklimas. Die damit verbundenen Kontrollm&#246;glichkeiten der Geb&#228;udetechnik erm&#246;glichen es zudem, &#252;ber den Kalkulationen liegende Energieverbr&#228;uche fr&#252;hzeitig zu identifizieren und darauf zu reagieren. So sorgten beispielsweise fehlerhafte W&#228;rmepumpen und Probleme mit der Hydraulik der Heizungsanlage in einigen F&#228;llen f&#252;r Abweichungen vom erwarteten Energiebedarf. Entdeckt und dann nachgeregelt wurden diese Probleme zumeist vom Kontrollsystem, das in den H&#228;usern installiert worden war. &#8222;Damit zeigt sich, dass komplexe Geb&#228;udesysteme &#252;berwacht werden m&#252;ssen, damit sichergestellt ist, dass das Haus so funktioniert wie es soll&#8220;, erkl&#228;rt Thomas Wilken von der Technischen Universit&#228;t Braunschweig und Verantwortlicher f&#252;r die technische &#220;berwachung des LichtAktiv Hauses in Hamburg. Dar&#252;ber hinaus hat die Visualisierung der verbrauchten und erzeugten Energie auf gro&#223;en Bildschirmen in den Geb&#228;uden einen positiven Effekt auf die Einstellung der Bewohner. &#8222;Nach dem Monitoring des Model Home 2020 Projekts k&#246;nnen wir als Fazit ziehen, dass sich pr&#228;zise Informationen &#252;ber den Energieverbrauch in positiver und energiesparender Weise auf die t&#228;glichen Routinen der Bewohner auswirkt&#8220;, erkl&#228;rt Moritz Fedkenheuer von der Humboldt Universit&#228;t zu Berlin. Das best&#228;tigt auch Christian Oldendorf: &#8222;Das faszinierende an der ganzen Technik ist, dass wir die Verbrauchsdaten jederzeit selbst auf den eingebauten Bildschirmen ablesen k&#246;nnen. Dadurch ist unsere Sensibilit&#228;t f&#252;r den Energieverbrauch deutlich gestiegen.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit und Ausblick</strong></p><p>Das Experiment Model Home 2020 zeigt, wie Geb&#228;ude konzipiert sein m&#252;ssen, die die f&#252;r 2020 angestrebten gesetzlichen Vorgaben f&#252;r den Energieverbrauch von Geb&#228;uden erf&#252;llen und den &#246;kologischen Fu&#223;abdruck minimieren. F&#252;r die Nutzer bedeutet das nicht nur geringere Betriebskosten durch die Nutzung von regenerativen Energien, sondern vor allem h&#246;here Lebensqualit&#228;t in Form von frischer, gesunder Raumluft, einem hohen Anteil an Tageslicht und einem ganzj&#228;hrig angenehmen Raumklima. &#8222;Angepasst an unterschiedliche klimatische Bedingungen belegen diese Projektstudien die Praxistauglichkeit des Ansatzes von energieeffizienten und gleichzeitig behaglichen Wohnr&#228;umen&#8220;, erkl&#228;rt Lone Feifer, Leiterin des europaweiten Velux Model Home 2020 Projekts. &#8222;Die sechs im Rahmen des Experiments realisierten Geb&#228;ude in D&#228;nemark, Deutschland, &#214;sterreich, Frankreich und England sind f&#252;r Velux ein weiterer Schritt hin zu der Vision eines klimaneutralen Hauses, das sich mit Hilfe dynamischer Bauteile wie automatische Dachfenster, Rolll&#228;den und Sonnenschutzprodukte an seine Umwelt anpasst und ein optimales Innenraumklima schafft.&#8220;</p><p><strong>&#160;</strong></p><p>Auch nach Abschluss des Model Home 2020 Projekts arbeitet Velux weiter an der L&#246;sungsfindung f&#252;r nachhaltige und gesunde Geb&#228;ude &#8211; sowohl im Bestand als auch im Neubau. Bis heute hat das Unternehmen &#252;ber 20 Demonstrationsgeb&#228;ude und Aktivh&#228;user gebaut und plant derzeit weitere Projekte, wie beispielsweise das RenovActive Projekt in Br&#252;ssel. Die Modernisierung eines Doppelhauses aus den 1920er Jahren auf Basis der Activehaus-Prinzipien zeichnet sich durch die Reproduzierbarkeit in finanzieller und technischer Hinsicht aus.</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[energieeffizienz,Wohnkomfort,Natuerlich Klimatisieren,Tageslicht(loesungen),Automatisierung,Lueften,Alle,Architekten-Planer,Mieter-Eigentuemer,Architektur,Wohngesundheit,LichtAktiv Haus (D),model home 2020]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2015 11:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Für die Zukunft gebaut, bewohnt und erforscht: Praxistest bestanden!</title>
                        <link>https://presse.velux.de/fur-die-zukunft-gebaut-bewohnt-und-erforscht-praxistest-bestanden/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/fur-die-zukunft-gebaut-bewohnt-und-erforscht-praxistest-bestanden/</guid><pp:caseid>356909</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Wohnexperiment im Velux LichtAktiv Haus nach 2,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen</strong></em></p><p><strong>Hamburg, Juli 2014. </strong>Hohe Wohnzufriedenheit bei den Bewohnern und eine gute Performance von Geb&#228;ude und Technik &#8211; dies sind die wichtigsten Ergebnisse des zweieinhalbj&#228;hrigen, wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments im Velux LichtAktiv Haus. Damit best&#228;tigt die in dieser Form erstmals durchgef&#252;hrte interdisziplin&#228;re Untersuchung eines als Nullenergiehaus konzipierten Geb&#228;udes die theoretischen Planungen und Berechnungen des von Velux im Rahmen des internationalen Model Home 2020 Experiments modernisierten typischen Siedlerhauses aus den 50er Jahren.</p><p></p><p><span style="line-height: 1.2;">&#8222;Mit unserem auf zweieinhalb Jahre angelegten Wohnexperiment im LichtAktiv Haus wollten wir zeigen, dass bereits mit den heute verf&#252;gbaren Kenntnissen und Baumaterialien CO</span><sub>2</sub><span style="line-height: 1.2;">-neutrale Geb&#228;ude errichtet werden k&#246;nnen, ohne dabei Kompromisse bei Wohnqualit&#228;t einzugehen&#8220;, erkl&#228;rt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Velux Deutschland GmbH. &#8222;Die nun vorliegenden Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung best&#228;tigen unsere Annahmen grunds&#228;tzlich und zeigen, dass sich h&#246;chster Wohnwert und eine komfortable Nutzung erneuerbarer Energien auch bei der Modernisierung von Bestandsgeb&#228;uden verwirklichen lassen.&#8220;</span></p><p><span style="line-height: 1.2;">So liegen die regenerativen Energieertr&#228;ge durch die Photovoltaik-Module und Solarthermie-Kollektoren &#252;ber den Erwartungen. Auch Wohnkomfort und Raumklima &#252;berzeugen: Die behaglichen Raumtemperaturen sowie das viele Tageslicht und die frische Luft im Haus werden von allen Mitgliedern der im Dezember 2011 eingezogenen Testfamilie als &#228;u&#223;erst positiv empfunden. Die Testfamilie f&#252;hlt sich in ihrem modernisierten, tageslichtdurchfluteten Eigenheim auf Zeit sogar so wohl, dass sie das LichtAktiv Haus kaufen und dort wohnen bleiben m&#246;chte.</span></p><p>&#160;</p><p><span style="line-height: 1.2;">Einzig der zu hohe Stromverbrauch des eingesetzten W&#228;rmepumpensystems tr&#252;bt die positive Bilanz. Er lag auch 2013 &#252;ber den theoretischen Berechnungen, sodass das Ziel &#8222;Nullenergie&#8220; im modernisierten Siedlerhaus nicht erreicht werden konnte. Simulationen der TU Braunschweig mit einem alternativen W&#228;rmepumpensystem haben jedoch ergeben, dass die urspr&#252;nglich kalkulierten Verbrauchswerte nicht nur eingehalten, sondern sogar unterschritten werden k&#246;nnten. Aus diesem Grund ist geplant, die installierte W&#228;rmepumpe im Verlauf des Sommers auszutauschen und die Verbrauchswerte des neuen Systems f&#252;r ein weiteres Jahr zu erfassen und auszuwerten.</span></p><p><span style="line-height: 1.2;">Parallel zu den physikalischen Messungen haben Soziologen der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin die Erfahrungen der LichtAktiv Haus-Bewohner untersucht. Ziel des Wissenschaftsteams war es, das Geb&#228;ude von der Nutzerperspektive her zu evaluieren und so einen Bezug zwischen wahrgenommenem Komfort und Wohlbefinden der Testfamilie und den quantitativen Messwerten herzustellen. Gleichzeitig sollten die Untersuchungen im LichtAktiv Haus auch dazu dienen, mehr &#252;ber die subjektive Wahrnehmung und Beurteilung von Wohnkomfort zu erfahren und ein standardisiertes Messinstrument zu dessen Erfassung zu entwickeln.</span></p><p><span style="line-height: 1.2;">Hierf&#252;r wurde Wohnkomfort als mehrdimensionales Konstrukt konzeptualisiert und in Anlehnung an das Einstellungsmodell von Rosenberg und Hovland (1966) zwischen einer affektiven (F&#252;hlen), einer kognitiven (Denken) und einer konativen (Handeln) Komponente unterschieden. F&#252;r die Datenerhebung wurde auf eine Reihe g&#228;ngiger Instrumente aus der empirischen Sozialforschung zur&#252;ckgegriffen, von pers&#246;nlichen Interviews, &#252;ber Frageb&#246;gen bis hin zur M&#246;glichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Erfahrungen in einem Logbuch festzuhalten. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse konnten die Wissenschaftler der Humboldt Universit&#228;t mittels Skalentests und Faktorenanalysen zehn relevante Dimensionen des Wohnkomforts ermitteln. Beschrieben werden k&#246;nnen diese mit &#8222;emotionaler Verbundenheit&#8220;, &#8222;Gr&#246;&#223;e&#8220;, &#8222;Modernit&#228;t&#8220;, &#8222;Helligkeit&#8220;, &#8222;Nachbarschaft&#8220;, &#8222;Temperaturregulierung&#8220;, &#8222;Energieverbrauch&#8220;, &#8222;Feuchtigkeit&#8220;, &#8222;Schlafbedingungen&#8220; und &#8222;Bel&#252;ftung&#8220;. Damit hat das Wissenschaftsteam einen gro&#223;en Schritt hin zu einem standardisierten Messinstrument zur Erfassung des Wohn-Wohlbefindens gemacht. Dieses Erhebungsinstrument ist Voraussetzung, um zum Beispiel mit Hilfe allgemeiner Bev&#246;lkerungsumfragen Aussagen zum Wohlbefinden von Bewohnern energieeffizienter Geb&#228;ude machen zu k&#246;nnen und diese mit den Ergebnissen aus anderen Wohnumgebungen vergleichen zu k&#246;nnen. In einem n&#228;chsten Schritt soll nun das entwickelte Instrument in einer gr&#246;&#223;eren Untersuchung getestet und angewendet werden.</span></p><p>&#160;</p><p><span style="line-height: 1.2;">((Kasten))</span></p><p><strong>Das LichtAktiv Haus Experiment &#8211; Ein zum Nullenergiehaus modernisiertes Siedlerhaus unter der Lupe der Wissenschaft </strong></p><p>Beim Velux LichtAktiv Haus handelt es sich um ein typisches Siedlerhaus aus den 50er Jahren, das im Rahmen des europaweiten Velux &#8222;Model Home 2020&#8220; Projektes als Nullenergiehaus konzipiert und modernisiert wurde. Der Entwurf entstand im Rahmen eines Studentenwettbewerbs am Lehrstuhls f&#252;r Entwerfen und Energieeffizientes Bauen an der TU Darmstadt. Auf dieser Basis erarbeitete ein Kompetenzteam bestehend aus Prof. Manfred Hegger, Prof. Klaus Daniels vom Lehrstuhl f&#252;r Entwerfen und Geb&#228;udetechnologie der TU Darmstadt und dem Lichtplaner und Honorarprofessor an der Peter Behrens School of Architecture in D&#252;sseldorf, Prof. Peter Andres, eine hinsichtlich Energieeffizienz und Nutzerkomfort optimierte L&#246;sung und begleitete die Ausf&#252;hrungs- und Umsetzungsplanung. Um herauszufinden wie das Geb&#228;ude im t&#228;glichen Betrieb funktioniert, hat eine vierk&#246;pfige Testfamilie das Geb&#228;ude knapp zweieinhalb Jahre auf die Probe gestellt. Begleitet wurde dieses Wohnexperiment durch ein umfassendes wissenschaftliches Monitoring der Technischen Universit&#228;ten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin. Von Januar 2012 bis M&#228;rz 2014 standen Gesamtenergieverbrauch, Energieproduktion und Geb&#228;udeautomation des modernisierten Siedlerhauses im Fokus der Wissenschaftler der TU Braunschweig. Gleichzeitig nahmen sie auch die Raumluft und Tageslichtqualit&#228;t des Geb&#228;udes genau unter die Lupe, denn eine gute Energiebilanz allein schafft noch kein Wohlf&#252;hlklima f&#252;r die Bewohner. Deren subjektiven Bewertungen wurden von den Soziologen der HU Berlin aufgezeichnet und ausgewertet. Hierf&#252;r beantwortete die Testfamilie im Rahmen von qualitativen Interviews, Gruppendiskussionen und Onlinebefragungen regelm&#228;&#223;ig Fragen zu ihrem pers&#246;nlichen Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl, um einen Bezug zu den quantitativen Messwerten herzustellen. Von Februar 2013 bis M&#228;rz 2014 erg&#228;nzte zudem ein Elektroauto das Wohnexperiment, um Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, inwieweit Null- oder Plusenergiegeb&#228;ude in Verbindung mit Elektromobilit&#228;t bereit f&#252;r eine breite Nutzung sind.</p><p><span style="line-height: 1.2;">Wie relevant das LichtAktiv Haus f&#252;r das Bauen und Wohnen der Zukunft ist, zeigt die Ber&#252;cksichtigung des Projektes bei internationalen Kongressen rund um das Thema nachhaltige Architektur, wie der PLEA 2013 in M&#252;nchen und der WSB14 in Barcelona, sowie die Auszeichnung mit dem &#8222;Bundespreis ecodesign&#8220;. Zudem ist das modernisierte Siedlerhaus ein offizielles Projekt der Forschungsinitiative &#8222;Zukunft Bau&#8220; des Bundesministeriums f&#252;r Umwelt und Bau (BMUB), in dessen Rahmen der Geb&#228;udestandard &#8222;Effizienzhaus Plus&#8220; als Beitrag f&#252;r die Energiewende erarbeitet wurde.</span></p><p>&#160;</p><p><span style="line-height: 1.2;">((Kasten))</span></p><p><strong>Die Ergebnisse des physikalischen Monitorings im &#220;berblick</strong></p><p>Im Rahmen des Wohnexperiments wurden seit Januar 2012 kontinuierlich alle Daten zu Energieerzeugung und -verbrauch sowie das Au&#223;enklima und die entsprechenden Innenraumwerte quantitativ erfasst und dokumentiert. Im Einzelnen lassen sich folgende Ergebnisse festhalten:</p><p><span style="text-decoration: underline; line-height: 1.2;">Innenraumklima und Luftqualit&#228;t</span></p><p>Die Raumtemperaturen betragen im Mittel 22-23&#176;C und sorgt ganzj&#228;hrig f&#252;r Behaglichkeit. Zudem gew&#228;hrleistet die nat&#252;rliche Querl&#252;ftung in den Sommermonaten auch bei Au&#223;entemperaturen von ann&#228;hernd 40&#176; C noch Temperaturen von 25-28&#176; C im Geb&#228;udeinneren, die aufgrund der Luftbewegung als angenehm empfunden werden. Die relative Raumluftfeuchte ist insbesondere in der Heizperiode im guten Bereich. Im Sommer ist die Luft manchmal etwas zu feucht, was zu einer leichten Einschr&#228;nkung der Behaglichkeit f&#252;hren kann. Die Luftqualit&#228;t (CO<sub>2</sub>-Gehalt) ist &#252;berwiegend gut, im Sommer besser, im Winter etwas schlechter. Zur&#252;ckzuf&#252;hren ist das einerseits darauf, dass die Bewohner die automatische Fenster&#246;ffnung in der Nacht abschalten. Zudem wird im Winter hin und wieder die Automatik deaktiviert, um Zugerscheinungen beispielsweise beim Fernsehen zu verhindern.</p><p><span style="text-decoration: underline; line-height: 1.2;">W&#228;rmebedarf</span></p><p>Der Heizw&#228;rmebedarf im Geb&#228;ude ist geringer als vorausberechnet &#8211; und das, obwohl die Innenraumtemperatur im Winter durchschnittlich rund zweieinhalb Grad &#252;ber den nach Norm kalkulierten Werten lag. Dieses Ergebnis zeigt, dass ein niedriger Energieverbrauch auch mit einer bedarfsgerechten nat&#252;rlichen L&#252;ftung ohne W&#228;rmer&#252;ckgewinnung erzielt werden kann.</p><p><span style="text-decoration: underline; line-height: 1.2;">Trinkwarmwasserbereitung</span></p><p>Der Anteil der Trinkwarmwasserbereitung am Gesamtw&#228;rmeverbrauch ist sehr gering. Insgesamt liegt der Verbrauch deutlich unter der Kalkulation und zeigt, dass die Bewohner sparsam mit Warmwasser umgehen. Der Warmwasserverbrauch liegt bei etwa 15 Litern pro Person und Tag.</p><p><span style="text-decoration: underline;">Photovoltaik</span></p><p>Der Jahresertrag der Photovoltaik-Anlage in 2013 liegt 10 Prozent &#252;ber den berechneten Werten und mit 7.692 kWh auf dem Niveau von 2012. Der regenerative Deckungsanteil am Gesamtstromverbrauch durch die PV-Anlage betr&#228;gt 56 Prozent (Endenergie) bzw. 66 Prozent (Prim&#228;renergie). Die Verringerung des regenerativen Deckungsanteils gegen&#252;ber 2012 ist auf den nochmals gestiegenen Verbrauch der Anlagentechnik sowie das Elektrofahrzeug als zus&#228;tzlichen Verbraucher zur&#252;ckzuf&#252;hren.</p><p><span style="text-decoration: underline; line-height: 1.2;">E-Mobilit&#228;t</span></p><p>Seit Februar 2013 erg&#228;nzt ein Elektroauto das Wohnexperiment und erh&#246;ht die Eigennutzungsquote der solar gewonnenen elektrischen Energie. Die gemessenen Daten zeigen eine regelm&#228;&#223;ige Nutzung des Fahrzeugs. Insgesamt wurde das Auto mit 2.816 kWh Strom am Haus geladen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 17,8 kWh pro 100 Kilometer entspricht das einer Fahrleistung von etwa 15.800 Kilometern.</p><p><span style="text-decoration: underline; line-height: 1.2;">Wasserverbrauch</span></p><p>Der Verbrauch an Frischwasser ist mit etwa 85 Litern pro Person und Tag gering im Vergleich zum Bundesdurchschnitt in H&#246;he von ca. 120 Liter Frischwasserverbrauch pro Person und Tag. Dies ist unter anderem auf Regenwassernutzung zur&#252;ckzuf&#252;hren, durch die ca. 30 Prozent der Frischwassermenge eingespart werden.</p><p><span style="text-decoration: underline; line-height: 1.2;">Solarthermie und Geothermie</span></p><p>Die solarthermische Anlage ist mit ca. 19 m&#178; deutlich &#252;berdimensioniert. Die nicht nutzbaren bzw. im Wasserspeicher nicht speicherbaren Ertr&#228;ge wurden urspr&#252;nglich &#252;ber die Au&#223;eneinheit der W&#228;rmepumpe abgef&#252;hrt. Im Laufe des Jahres 2013 sind zwei Doppel-U-Erdsonden mit einer L&#228;nge von jeweils 50 Metern in die Geb&#228;udeversorgung eingebunden worden. Hierdurch ist es nun m&#246;glich, bei hohen Speichertemperaturen das Erdreich als W&#228;rmesenke bzw. -speicher zu nutzen. Dadurch entf&#228;llt einerseits der Stromverbrauch, der bislang f&#252;r die R&#252;ckk&#252;hlung der solarthermischen &#220;bersch&#252;sse notwendig war. Zudem kann nun im Winter eine h&#246;her temperierte W&#228;rmequelle als die Au&#223;enluft genutzt werden, was ebenfalls zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs f&#252;hrt.</p><p><span style="text-decoration: underline; line-height: 1.2;">Energieperformance</span></p><p>Das Ziel &#8222;Nullenergiehaus" wird in 2013 nicht erreicht. Dieses ist vor allem darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass die Anlagentechnik deutlich mehr Strom verbraucht als kalkuliert. Die Abweichungen des gemessenen Stromverbrauchs der Anlagentechnik gegen&#252;ber dem nach EnEV kalkulierten Verbrauch betragen etwa 65 Prozent. Auch nach einer Normalisierungsberechnung des Verbrauchs, mit deren Hilfe abweichende Raumtemperaturen und Witterungsbedingungen gegen&#252;ber der EnEV-Auslegung bereinigt werden, liegt der Stromverbrauch der Anlagentechnik etwa 48 Prozent &#252;ber der urspr&#252;nglichen Kalkulation.</p><p><span style="line-height: 1.2;">((Kasten))</span></p><p><strong>Die Ergebnisse des </strong><strong>sozialwissenschaftlichen </strong><strong>Monitorings im &#220;berblick</strong></p><p>Im Rahmen des Wohnexperiments im LichtAktiv Haus kamen verschiedene sozialwissenschaftliche Untersuchungsinstrumente zum Einsatz. Diese erm&#246;glichten es, die Einstellungen der Testfamilie zu ihrem neuen Zuhause und m&#246;gliche Ver&#228;nderungen im Zeitverlauf zu erfassen. Hierzu geh&#246;rten neben Gruppendiskussion zu Beginn des Experiments sowie im Wechsel der vier Jahreszeiten durchgef&#252;hrte, leitfadengest&#252;tzte Interviews mit der Familie vor Ort im LichtAktiv Haus. Zudem f&#252;llten die Bewohner etwa alle vier Wochen einen Online-Fragebogen mit offenen und geschlossenen Fragen zu den Dimensionen des Wohlbefindens aus und etwa alle vier bis acht Wochen wurden mit den Eltern vertiefende, leitfadengest&#252;tzte Interviews in Form von Videotelefonaten durchgef&#252;hrt. Die Auswertung der im Detail protokollierten Aussagen erm&#246;glichte es den Wissenschaftlern, den Einfluss des LichtAktiv Hauses auf das Wohlbefinden der Familie zu beurteilen.</p><p>Nach &#252;ber zwei Jahren intensiven, sozialwissenschaftlichen Monitorings stellt das Wissenschaftsteam der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin dem Velux LichtAktiv Haus ein positives Zeugnis aus. Das Geb&#228;ude bietet einen hohen Wohnkomfort und vermag es auf besondere Weise, das individuelle Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner zu steigern.</p><p><span style="line-height: 1.2;">Im Einzelnen bleibt folgendes festzuhalten:</span></p><ul><li><p>Das Velux LichtAktiv Haus hat einen sehr positiven Effekt auf die Gem&#252;tslage, die Gesundheit und die Produktivit&#228;t der Bewohnerinnen und Bewohner.</p></li><li><p>Im Allgemeinen bestand eine gro&#223;e Zufriedenheit mit dem gebotenen Komfort in Bezug auf die Dimensionen Lufttemperatur und -qualit&#228;t.</p></li><li><p>Das viele Tageslicht, die stetige Frischluft sowie das gro&#223;z&#252;gige Raumangebot sind in besonderem Ma&#223;e f&#252;r den positiven Einfluss des Geb&#228;udes verantwortlich.</p></li><li><p>Die Bewohnerinnen und Bewohner hielten sich mit dem Einzug in das Velux LichtAktiv Haus deutlich h&#228;ufiger zuhause auf, konnten die dortigen Aktivit&#228;ten mehr genie&#223;en und haben auch &#246;fter Besuch empfangen, als das in ihrer alten Wohnung der Fall war. Es ist somit ein positiver Einfluss auf das Sozialleben festzustellen.</p></li><li><p>Der Umgang mit der in dem Haus verbauten Technik wurde z&#252;gig erlernt und die Techniksteuerung in relativ kurzer Zeit wie selbstverst&#228;ndlich in das Alltagsleben integriert.</p></li></ul><p>Die Bewohnerinnen und Bewohner zeigten sich im Laufe der Zeit sensibler und interessierter in Bezug auf den Aspekt der Nachhaltigkeit und legten auch ihrem Energiesparverhalten h&#246;here Ma&#223;st&#228;be zugrunde.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Handwerk,Architekten-Planer,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Jul 2014 11:32:00 +0200</pubDate>
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                        <title>VELUX Testfamilien unter sich</title>
                        <link>https://presse.velux.de/velux-testfamilien-unter-sich/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/velux-testfamilien-unter-sich/</guid><pp:caseid>356826</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Erfahrungsaustausch im Sunlighthouse</strong></em></p><p><strong></strong><strong>Hamburg / Wien. Geb&#228;ude mit viel Tageslicht und frischer Luft sorgen f&#252;r h&#246;chste Wohnqualit&#228;t und Behaglichkeit &#8211; dar&#252;ber waren sich die Testfamilien des deutschen und des &#246;sterreichischen VELUX Model Home 2020 bei ihrem Treffen im nieder&#246;sterreichischen Pressbaum einig. Im Mittelpunkt des Besuchs der LichtAktiv Haus Familie im Sunlighthouse stand der Erfahrungsaustausch mit Yasmin und Ludwig Dorfstetter, die seit M&#228;rz 2012 gemeinsam mit ihren beiden S&#246;hnen Alfred und Johann das Konzepthaus am Wiener Wald testen.</strong></p><p></p><p>Koffer packen und auf ins winterliche Wien hie&#223; es f&#252;r die LichtAktiv Haus Bewohner Christian und Irina Oldendorf sowie f&#252;r ihre beiden S&#246;hne Lasse und Finn. Nach dem Besuch von Familie Dorfstetter in Hamburg, stand nun der Gegenbesuch im &#246;sterreichischen Sunlighthouse an. Bei Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn verglichen die Testfamilien beide H&#228;user und sprachen &#252;ber ihre Erfahrungen mit dem wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiment. Sie waren sich schnell dar&#252;ber einig, dass die lichtdurchfluteten R&#228;ume und das angenehme Raumklima in beiden H&#228;usern daf&#252;r sorgen, dass sie sich rundum wohlf&#252;hlen. So ist es selbst an tr&#252;ben Tagen hell genug und das viele Tageslicht wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aller Familienmitglieder aus. Das hat auch die Zwischenbilanz zum &#246;sterreichischen Wohnexperiment gezeigt, denn die Berechnungen aus der Planungsphase wurden im Monitoring durch reale Lichtmessergebnisse best&#228;tigt. &#8222;Auch die Raumtemperatur war selbst im Hochsommer angenehm &#8211; f&#252;r H&#228;user mit gro&#223;z&#252;gigen Fensterfl&#228;chen keine Selbstverst&#228;ndlichkeit&#8220;, berichtet Ludwig Dorfstetter. So betrug die durchschnittliche Temperatur im Geb&#228;ude zwischen M&#228;rz und August nicht mehr als 23,2 Grad Celsius. Besonders an schw&#252;len Sommerabenden konnte durch automatisierte Geb&#228;udesteuerung und nat&#252;rlich kontrollierte L&#252;ftung die Frischluftzufuhr sehr gut gesteuert und so eine hervorragende Luftqualit&#228;t f&#252;r einen erholsamen Schlaf erreicht werden. Daneben zeigte die wissenschaftliche &#220;berpr&#252;fung, dass sich Komfort und Energieeffizienz nicht ausschlie&#223;en &#8211; die W&#228;rme- und Strombilanz sind positiv, die Energieeintr&#228;ge h&#246;her als prognostiziert.</p><p>Dass es sich im &#246;sterreichischen Model Home gut leben l&#228;sst, davon waren auch die vier Oldendorfs nach ihrem Besuch &#252;berzeugt: &#8222;Bei einem Rundgang erkl&#228;rten uns Yasmin und Ludwig die Besonderheiten des tollen Neubaus. Besonders gut gefielen uns das viele Holz im Geb&#228;ude und der Ausblick auf die nahe gelegenen Wiener Berge&#8220;, berichten die Hamburger nach ihrer R&#252;ckkehr.<strong></strong></p>]]></description><category><![CDATA[Sunlighthouse (AUT),model home 2020,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Jan 2013 14:41:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Startschuss für den LichtAktiv Haus Blog</title>
                        <link>https://presse.velux.de/startschuss-fur-den-lichtaktiv-haus-blog/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/startschuss-fur-den-lichtaktiv-haus-blog/</guid><pp:caseid>356665</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead">Testfamilie berichtet unter www.lichtaktivhaus.de &#252;ber ihr Leben im Haus der Zukunft</em></p><p><strong class="post-content-teaser">Hamburg, August 2012. Es ist so weit: Die LichtAktiv Haus Testfamilie, das sind Christian, Irina, Lasse und Finn Oldendorf, bloggen &#252;ber ihren Alltag im Haus der Zukunft und freuen sich &#252;ber den Austausch mit ihren Lesern. Neben Beitr&#228;gen rund um das Leben im modernisierten Siedlerhaus, finden Besucher hier Informationen zum Geb&#228;ude, seinen Bewohnern und dem Model Home 2020 Projekt. Interessierte k&#246;nnen die Eintr&#228;ge kommentieren oder der Familie direkt eine Frage stellen. Der Blog ist sowohl mit der VELUX Facebook-Fanseite als auch mit der Unternehmensseite verkn&#252;pft.</strong></p><p></p><p>Wer den Blog der VELUX Testfamilie liest, ist hautnah dabei und erh&#228;lt regelm&#228;&#223;ig Einblicke in den Alltag der vier LichtAktiv Haus Bewohner. Mindestens einmal pro Woche berichten sie &#252;ber ihr Leben im modernisierten Siedlerhaus aus den 1950er Jahren. Besucher finden hier neben Beitr&#228;gen &#252;ber die Erfahrungen mit der Haustechnik, zum wissenschaftlich begleiteten Monitoring oder zum Erstkontakt mit Medien auch Berichte &#252;ber das Wohngef&#252;hl der Familie im LichtAktiv Haus, vor allem im Vergleich zu ihrer alten, dunklen Altbauwohnung.</p><p>In chronologischer Reihenfolge und bunt bebildert lassen sich zudem die ersten Monate der Praxisphase des auf zwei Jahre angelegten, wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments im Blog nachlesen: Von der feierlichen Haus&#252;bergabe &#252;ber den Umzug und ersten Begegnungen mit den Nachbarn bis hin zu Erkundungen der neuen Umgebung.</p><p>Dabei m&#246;chte der Blog nicht nur informieren, sondern versteht sich auch als interaktive Plattform zum Austausch mit den Bewohnern. So haben Interessierte die M&#246;glichkeit &#252;ber die Kommentar- und Fragefunktionen in direkten Kontakt mit den Oldendorfs zu treten.</p><p>Die Ergebnisse aus der Testphase des LichtAktiv Haus Experiments werden mit den Erkenntnissen der anderen Model Home Projekte zusammengef&#252;hrt. So ist ein Treffen zwischen der deutschen und &#246;sterreichischen Familie noch in diesem Jahr geplant. Nach einem ersten Kennenlernen soll vor allem ein intensiver Erfahrungsaustausch stattfinden, der im LichtAktiv Haus Blog und auf der VELUX Facebookseite in Text, Bild und Ton dokumentiert wird.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Aug 2012 17:59:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_blog_familie-138145.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Leben im LichtAktiv Haus - Familie Oldendorf]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die Oldendorfs stellen für zwei Jahre das VELUX LichtAktiv Haus im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments auf die Probe und berichten unter www.lichtaktivhaus.de über ihr Leben im modernisierten Siedlerhaus. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Modernes Doppelhauskonzept weist den Weg zu CO2- neutralem Wohnen der Zukunft in England</title>
                        <link>https://presse.velux.de/modernes-doppelhauskonzept-weist-den-weg-zu-co2--neutralem-wohnen-der-zukunft-in-england/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/modernes-doppelhauskonzept-weist-den-weg-zu-co2--neutralem-wohnen-der-zukunft-in-england/</guid><pp:caseid>356683</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead">VELUX CarbonLight Homes verbinden Energieeffizienz mit hoher Wohnqualit&#228;t und erf&#252;llen den CO<sub>2</sub>-neutralen Niedrigenergiehaus-Standard der britischen Regierung</em></em></p><p><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead"><strong></strong></em></em><strong class="post-content-teaser"><em class="post-content-subhead"><strong></strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Die CarbonLight Homes in Rothwell in der N&#228;he von Birmingham sind Gro&#223;britanniens Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user, darunter auch das deutsche LichtAktiv Haus, umsetzt. Die beiden CO<sub>2</sub>-neutralen Doppelhaush&#228;lften wurden gem&#228;&#223;</strong><strong> der </strong><strong>anspruchsvollen </strong><strong>Zero Carbon-Richtlinie </strong><strong>der britischen Regierung in Bezug auf emissionsfreies Wohnen konzipiert</strong><strong> und sollen ihren Bewohnern ein gesundes und angenehmes Leben erm&#246;glichen, ohne sich negativ auf das Klima und die Umwelt auszuwirken</strong><strong>. So erzeugen die CarbonLight Homes 80 Prozent der ben&#246;tigten Energie f&#252;r Heizung, Strom und Warmwasser durch erneuerbare Energien selbst &#8211; und sorgen so zugleich f&#252;r eine entsprechende Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen. Die verbleibenden 20 Prozent werden durch eine in Gro&#223;britannien &#252;bliche Kompensation ausgeglichen: Sanierungsma&#223;nahmen an Bestandsgeb&#228;uden in der Nachbarschaft sorgen f&#252;r eine Erh&#246;hung der Energieeffizienz dieser Geb&#228;ude. Dadurch wird der verbleibende CO<sub>2</sub>-Aussto&#223; der CarbonLight Homes sogar &#252;berkompensiert und in der Summe CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t verwirklicht.</strong></strong></strong></p><p></p><p>Die CarbonLight Homes zeigen, dass es m&#246;glich ist, energieeffizienten und umweltvertr&#228;glichen Wohnraum zu schaffen, in dem es sich nicht nur gesund und komfortabel leben l&#228;sst, sondern der auch einfach und kosteng&#252;nstig in gr&#246;&#223;eren Wohnungsbauprojekten realisiert werden kann. So orientiert sich das von HTA Architects entworfene Doppelhaus an dem f&#252;r England typischen Reihenhausbau, der mit gro&#223;er Geb&#228;udetiefe bei gleichzeitig schmaler Stra&#223;enfront eine bestm&#246;gliche Ausnutzung der oft tiefen Grundst&#252;cke erlaubt. Zudem tr&#228;gt die Minimierung der Geb&#228;udeh&#252;llfl&#228;che zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei.</p><p>&#160;</p><p>Das mit Holzschindeln verkleidete Geb&#228;ude f&#252;gt sich harmonisch in das Neubaugebiet von Rothwell ein und zeichnet sich zugleich durch eine eigenst&#228;ndige Identit&#228;t aus. Im Zentrum der beiden dreigeschossigen Doppelhaush&#228;lften steht jeweils ein offener Wohn- und Erschlie&#223;ungsbereich, der sich vom Erdgeschoss bis zum First erstreckt. Auch sonst unterscheiden sich die beiden Haush&#228;lften nur durch die Gr&#246;&#223;e und die Anzahl der Zimmer: So verf&#252;gt die eine Haush&#228;lfte &#252;ber drei Zimmer und eine Wohnfl&#228;che von 97 Quadratmetern, w&#228;hrend die andere H&#228;lfte mit 142 Quadratmetern und vier Zimmern etwas gr&#246;&#223;er ausf&#228;llt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Tageslicht und nat&#252;rliche Klimatisierung als Schl&#252;ssel f&#252;r hohe Wohnqualit&#228;t </strong></p><p>Die CarbonLight Homes zeichnen sich durch die innovative Nutzung nat&#252;rlichen Tageslichts und frischer Luft zur Reduzierung des Energieverbrauchs aus. Ein wesentlicher Aspekt sind dabei die gro&#223;en Fensterfl&#228;chen, die bei der Nutzung solarer Energieeintr&#228;ge und der Regulierung der Temperatur in den CarbonLight Homes eine zentrale Rolle spielen. Insgesamt betr&#228;gt die Fensterfl&#228;che der englischen Model Homes knapp 25 Prozent der Wohnfl&#228;che, sodass in den R&#228;umen ein durchschnittlicher Tageslichtfaktor von mehr als f&#252;nf Prozent erreicht wird &#8211; dreimal mehr, als das britische Gesetz f&#252;r nachhaltiges Wohnen f&#252;r Wohnbereiche fordert. Die ausgewogenen Lichtverh&#228;ltnisse tragen zum angenehmen und gesunden Wohnklima bei. Zugleich wird durch diesen hohen Tageslichtanteil der Bedarf an k&#252;nstlichem Licht reduziert.</p><p>&#160;</p><p>Auch bei der Bel&#252;ftung spielen die vielen Fassaden- und Dachfenster der CarbonLight Homes eine zentrale Rolle. In der hochged&#228;mmten und aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Bausubstanz &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die Fenster automatisch je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit. Dabei verst&#228;rken die mehrgeschossigen, offenen Wohn- und Erschlie&#223;ungsbereiche, die sich in beiden Doppelhaush&#228;lften &#252;ber die gesamte Geb&#228;udeh&#246;he bis unter das Dach erstrecken, die Wirkung des sogenannten Kamineffekts und unterst&#252;tzen eine nat&#252;rliche Bel&#252;ftung von unten nach oben. Das gesamte System von Sonnenschutzelementen und Fenstern wirkt wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sichert ein gesundes und behagliches Raumklima. Dar&#252;ber hinaus reduziert die nat&#252;rliche Klimatisierung den zur K&#252;hlung ben&#246;tigten Energiebedarf.</p><p>&#160;</p><p>Unterst&#252;tzt wird die nat&#252;rliche Ventilation im englischen Model Home durch ein innovatives mechanisches Klimatisierungssystem mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung. In Abh&#228;ngigkeit von Jahreszeit und Au&#223;entemperatur kombiniert das System die mechanische mit der nat&#252;rlichen L&#252;ftung und steuert den Luftaustausch je nach CO<sub>2</sub>- und Feuchtigkeitsgehalt. Im Sommer sorgen die nat&#252;rliche Bel&#252;ftung und die automatische Steuerung von Fenstern in Verbindung mit den &#228;u&#223;eren Sonnenschutzvorrichtungen tags&#252;ber f&#252;r ein angenehmes Raumklima. In der Nacht lassen die vielen Fenster Frischluft durch das Haus zirkulieren. Die w&#228;hrend des Tages angestaute Hitze zieht durch die automatische, kontrollierte n&#228;chtliche &#214;ffnung vertikaler Oberlichter und Dachfenster ab und die k&#252;hle Nachtluft wird gespeichert.</p><p>Im Winter werden die R&#228;ume &#252;ber das mechanische Klimatisierungssystem mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung mit Frischluft versorgt. Das System nutzt dabei die Abluft aus K&#252;che und B&#228;dern und leitet die r&#252;ckgewonnene W&#228;rme in den Wohnbereich zur&#252;ck. Dadurch kann Heizenergie gespart und der W&#228;rmekomfort erh&#246;ht werden. In den &#220;bergangsjahreszeiten werden beide L&#252;ftungsarten kombiniert und damit Luftqualit&#228;t und Wohnkomfort optimiert. So erm&#246;glicht die Kombination von nat&#252;rlicher und mechanischer Klimatisierung eine optimale Steuerung des Raumklimas bei gleichzeitiger Energieeinsparung und gew&#228;hrleistet ganzj&#228;hrig eine ausgezeichnete Raumluftqualit&#228;t.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energiekonzept </strong></p><p>Die H&#228;user wurden so konzipiert, dass der Verbrauch an aus fossilen Brennstoffen gewonnener Energie f&#252;r W&#228;rme, Hei&#223;wasser und Strom auf ein Minimum reduziert wird. Grundlage f&#252;r die hohe Energieeffizienz ist die Qualit&#228;t der Geb&#228;udeh&#252;lle und deren Luftundurchl&#228;ssigkeit. Um die W&#228;rmeverluste so gering wie m&#246;glich zu halten, wurden W&#228;nde, Dach und Bodenplatte nach modernsten Erkenntnissen ged&#228;mmt, mit dem Ergebnis, dass der W&#228;rmedurchgangskoeffizient der Geb&#228;udeh&#252;lle den Wert von 0,11 W/m<sup>2</sup>K nicht &#252;berschreitet. Nat&#252;rliche Klimatisierung und die Nutzung von Tageslicht sorgen f&#252;r eine zus&#228;tzliche Reduzierung des Prim&#228;renergiebedarfs, sodass dieser inklusive des gesamten Haushaltsstroms nur noch 91,8 kWh pro Quadratmeter und Jahr betr&#228;gt. Zugleich setzt das Energiekonzept des Hauses auf die Nutzung erneuerbarer Energien. Solarkollektoren erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe 72,5 kWh pro Quadratmeter und Jahr und damit praktisch die gesamte f&#252;r Warmwasser und Heizung ben&#246;tigte Energie.</p><p>&#160;</p><p>Insgesamt deckt die in den CarbonLight Homes erzeugte Energie 80 Prozent des Bedarfs &#8211; und sorgt so zugleich f&#252;r eine entsprechende Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen. Die verbleibenden 20 Prozent werden durch eine in Gro&#223;britannien &#252;bliche Kompensation mehr als ausgeglichen: Sanierungsma&#223;nahmen an Bestandsgeb&#228;uden in der Nachbarschaft erh&#246;hen die Energieeffizienz dieser Geb&#228;ude und kompensieren den verbleibenden CO<sub>2</sub>-Aussto&#223; der CarbonLight Homes. Insgesamt werden die Restemissionen der englischen Model Homes sogar &#252;berkompensiert und damit die f&#252;r das Projekt geforderte Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen um 100 Prozent sogar noch &#252;bertroffen, sodass in der Summe CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t verwirklicht wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>Das Wohnen von Morgen bereits heute erleben </strong></p><p>Die CarbonLight Homes stehen noch bis zum Sp&#228;therbst 2012 f&#252;r Veranstaltungen und Besichtigungen offen. Dann wird &#8211; genauso wie im deutschen LichtAktiv Haus und den anderen Model Home Projekten &#8211; eine Familie in die gr&#246;&#223;ere der beiden Doppelhaush&#228;lften einziehen und f&#252;r ein Jahr das Leben und Wohnen der Zukunft auf die Probe stellen. Die Ergebnisse dieses Wohnexperiments werden mit den Erkenntnissen der anderen Model Home 2020 Experimente zusammengef&#252;hrt, so dass eine europ&#228;ische Plattform f&#252;r wissenschaftliche Forschungsaktivit&#228;ten im Bereich nachhaltigen Wohnens entsteht.</p><p>&#160;</p><p><strong>((Kasten Portr&#228;t Architekturb&#252;ro</strong><strong> HTA</strong><strong>))</strong></p><p>Im Jahre 1969 als Hunt Thompson Associates gegr&#252;ndet ist HTA heute als ein f&#252;hrendes Unternehmen im Wohnungsbau mit dem Schwerpunkt auf einer engen Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften und Gemeinden anerkannt. Das Unternehmen besch&#228;ftigt &#252;ber 90 Mitarbeiter in seinen Niederlassungen in London und Edinburgh und verf&#252;gt &#252;ber 40 Jahre Erfahrung bei der Planung und erfolgreichen Fertigstellung eines breiten Spektrums von privaten und sozialen Wohnungsbau- und Stadtsanierungsprojekten (Neubau und Bestand) sowie von Ma&#223;nahmen zur Wohnumfeldverbesserung und Renovierung. Dabei verfolgt HTA einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, durch eine Verbesserung der Bausubstanz in Verbindung mit sozialen und wirtschaftlichen Ma&#223;nahmen ein Wohnumfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne leben</p>]]></description><category><![CDATA[CarbonLight Homes (UK),model home 2020,Alle,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Wed, 04 Jul 2012 11:14:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Tag der offenen Tür im LichtAktiv Haus</title>
                        <link>https://presse.velux.de/tag-der-offenen-tur-im-lichtaktiv-haus/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/tag-der-offenen-tur-im-lichtaktiv-haus/</guid><pp:caseid>356770</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Mai 2012. Willkommen im Haus der Zukunft hei&#223;t es am 10. Juni, wenn das VELUX LichtAktiv Haus in Hamburg-Wilhelmsburg seine T&#252;ren f&#252;r Besucher &#246;ffnet. Von 14 bis 17 Uhr haben Hausbesitzer und Bauherren die Gelegenheit, das zukunftsweisend modernisierte Siedlerhaus aus den 1950er Jahren zu besichtigen. Was das Nullenergiehaus seinen Bewohnern zu bieten hat und wie es dem Alltagstest stand h&#228;lt, k&#246;nnen Interessierte von den VELUX Experten vor Ort sowie von der Testfamilie pers&#246;nlich erfahren.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Mit dem deutschen Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 zeigt der Dachfensterhersteller wie sich ein altes Geb&#228;ude zukunftsweisend modernisieren l&#228;sst. Dabei erscheint die Verwandlung wie die vom h&#228;sslichen Entlein zum Schwan: W&#228;hrend das urspr&#252;ngliche Siedlerhaus durch kleine, gedrungene R&#228;ume gepr&#228;gt war, bietet das VELUX LichtAktiv Haus seinen Bewohnern nicht nur h&#246;chsten Wohnkomfort mit viel Tageslicht und frischer Luft, sondern macht zudem Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig. Um herauszufinden wie das anspruchsvolle Modernisierungskonzept in der Praxis funktioniert und ob es den Anforderungen einer realen Familie stand h&#228;lt, stellen seit Ende Dezember 2011 Christian und Irina Oldendorf mit ihren beiden S&#246;hnen Lasse und Finn im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments das Haus f&#252;r zwei Jahre auf die Probe.</p><p>Am Tag der offenen T&#252;r k&#246;nnen sich modernisierungsbegeisterte Eigenheimbesitzer und zuk&#252;nftige Bauherren im Rahmen gef&#252;hrter Rundg&#228;nge durch Haus und Garten einen Eindruck vom Bauen und Wohnen der Zukunft verschaffen und Ideen f&#252;r ihr Zuhause sammeln. Zudem haben Besucher die M&#246;glichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen mit den Bewohnern des LichtAktiv Hauses auszutauschen und zu erfahren, was es hei&#223;t in einem hellen, modernen Nullenergiehaus zu wohnen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Tag der offenen T&#252;r im LichtAktiv Haus</strong></p><p><strong>Termin: </strong>10. Juni 2012</p><p><strong>Uhrzeit: </strong>14.00 Uhr &#8211; 17.00 Uhr</p><p><strong>Adresse</strong>: Katenweg 41, Hamburg-Wilhelmsburg</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Tageslicht(loesungen),energieeffizienz,Mieter-Eigentuemer,Architektur,Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 May 2012 16:22:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/1332/500_velux_lah_garten_ew_15-588819.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_garten_ew_15-588819.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[LichtAktiv Haus Garten]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Moderne Architektur verbindet sich mit der städtebaulichen Idee der Siedlerhäuser: Das Bestandsgebäude (rechts) bleibt so weit wie möglich erhalten, der neue Erweiterungsbau (links) schafft zusätzlichen Wohnraum für die ganze Familie. Die große Rasenfläche bietet Platz für Freizeitaktivitäten aller Art und die Holzterrasse am Ende des Grundstücks lädt zum Entspannen ein.  Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neue Perspektiven für nachhaltiges Wohnen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/neue-perspektiven-fur-nachhaltiges-wohnen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/neue-perspektiven-fur-nachhaltiges-wohnen/</guid><pp:caseid>356583</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead">Beim VELUX Maison Air et Lumi&#232;re stehen die Wohn- und Lebensqualit&#228;t der Bewohner im Mittelpunkt.</em></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser">Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re ist der franz&#246;sische Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Dabei steht die Wohn- und Lebensqualit&#228;t der Bewohner im Fokus. Kernelemente des von &#8222;Nomade Architectes&#8220; entwickelten Architekturkonzepts sind das ausgekl&#252;gelte Satteldach sowie die modulare Bauweise des franz&#246;sischen Model Home. Das Dach wird dadurch zu einer f&#252;nften aktiven Fassade, die das Raumklima reguliert und Luft- und Lichtzufuhr optimiert, w&#228;hrend es gleichzeitig f&#252;r architektonische &#196;sthetik sorgt. Die unterschiedlich geneigten Dachfl&#228;chen erm&#246;glichen eine bestm&#246;gliche Nutzung der Sonnenenergie und tragen zur positiven Energiebilanz des Hauses bei. Zugleich versorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur das Geb&#228;ude mit viel Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. So verbindet das franz&#246;sische Model Home beispielhaft intelligentes Energiedesign mit h&#246;chstem Wohnwert.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re in Verri&#232;res-le-Buisson bei Paris wurde auf einer von unten isolierten Betonbodenplatte errichtet. Die hochged&#228;mmte Holzrahmenkonstruktion besteht aus drei unterschiedlichen Basismodulen, die miteinander verbunden sind und sich erg&#228;nzen. Dabei weisen die Dachfl&#228;chen der einzelnen Module unterschiedliche Neigungen auf und lassen so eine Innengestaltung mit variablen Raumgr&#246;&#223;en zu. Zugleich verleiht das Zusammenspiel der unterschiedlich geneigten Dachfl&#228;chen dem Haus nicht nur von au&#223;en Lebendigkeit, sondern erm&#246;glicht im Inneren ganz unterschiedliche Wohnfl&#228;chen und -atmosph&#228;ren. Die Innenw&#228;nde wurden mit Terrakotta-Fliesen verkleidet, wodurch die W&#228;rmetr&#228;gheit des Geb&#228;udes sp&#252;rbar verbessert werden konnte und stabile und angenehme Raumtemperaturen gew&#228;hrleistet werden. Durch geschickte Nutzung des Raums unter dem Dach gelang es den Architekten, auf zwei Etagen sowie einem Zwischengeschoss zwischen Gartenebene und oberer Etage insgesamt 130 Quadratmeter Wohnfl&#228;che zu schaffen. Zudem wurden die Wege im und um das Haus so angelegt, dass sie auch den Bed&#252;rfnissen von Menschen mit eingeschr&#228;nkter Mobilit&#228;t gerecht werden.</p><p>&#160;</p><p><strong>Tageslicht und nat&#252;rliches Klimatisieren als Kernkriterien f&#252;r hohen Wohnwert</strong></p><p>Dank der ausgekl&#252;gelten Dachstruktur und des Einbaus von Fenster&#246;ffnungen in s&#228;mtliche Fassaden f&#228;llt Tageslicht aus allen Himmelsrichtungen und auch direkt von oben ins Geb&#228;ude. So k&#246;nnen solare Energieeintr&#228;ge maximal genutzt werden und die ausgewogenen Lichtverh&#228;ltnisse tragen zum angenehmen und gesunden Wohnklima bei. Zudem kann ganzj&#228;hrig die k&#252;nstliche Beleuchtung reduziert werden. Insgesamt entspricht die Fensterfl&#228;che des VELUX Maison Air et Lumi&#232;re mit einem Anteil von 33 Prozent im Verh&#228;ltnis zur Wohnfl&#228;che etwa dem Doppelten des in der franz&#246;sischen W&#228;rmeschutzverordnung von 2012 angegebenen Wertes. Eine Kombination von Dachfenstern mit unterschiedlichen Abmessungen und gro&#223;er vertikaler Glasfl&#228;chen sowie der Einbau von Tageslichtspots sorgt f&#252;r viel Tageslicht in allen R&#228;umen des VELUX Maison Air et Lumi&#232;re: So wird im gesamten Haus ein durchschnittlicher Tageslichtquotient von &#252;ber f&#252;nf Prozent erzielt.</p><p>Dar&#252;ber hinaus spielen die Dachfenster auch bei der Be- und Entl&#252;ftung des Geb&#228;udes eine zentrale Rolle. In der aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Bausubstanz &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die Fenster automatisch je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit. Dabei verst&#228;rken die unterschiedlichen Dachneigungen der einzelnen Module die Wirkung des sogenannten Kamineffekts und unterst&#252;tzen eine nat&#252;rliche Bel&#252;ftung von unten nach oben. Das gesamte System von Sonnenschutzelementen und Fenstern wirkt wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sichert ein gesundes und behagliches Raumklima.</p><p>Unterst&#252;tzt wird die nat&#252;rliche Ventilation im franz&#246;sischen Model Home durch eine mechanische Zwei-Wege-L&#252;ftung. In Abh&#228;ngigkeit von Jahreszeit und Au&#223;entemperatur kombiniert das System die mechanische mit der nat&#252;rlichen L&#252;ftung und steuert den Luftaustausch je nach CO<sub>2</sub>- und Feuchtigkeitsgehalt. Im Sommer sorgen die nat&#252;rliche Bel&#252;ftung und die automatische Steuerung von Fenstern in Verbindung mit den &#228;u&#223;eren Sonnenschutzvorrichtungen tags&#252;ber f&#252;r einen hohen Wohnkomfort. In der Nacht zieht die w&#228;hrend des Tages angestaute Hitze durch die automatische, kontrollierte n&#228;chtliche &#214;ffnung vertikaler Oberlichter und Dachfenster ab und die k&#252;hle Nachtluft wird gespeichert. Im Winter wird die kontrollierte Zwei-Wege-Wohnrauml&#252;ftung aktiviert, die die Abluftw&#228;rme zur Erw&#228;rmung der Frischluft nutzt. Dadurch kann Heizenergie gespart und der W&#228;rmekomfort erh&#246;ht werden. In den &#220;bergangsjahreszeiten werden beide L&#252;ftungsarten kombiniert und damit Luftqualit&#228;t und Wohnkomfort optimiert. Dadurch erm&#246;glicht die sogenannte Hybridl&#252;ftung eine optimale Steuerung des Raumklimas bei gleichzeitiger Energieeinsparung und gew&#228;hrleistet eine ausgezeichnete Raumluftqualit&#228;t.</p><p>&#160;</p><p><strong>Mit innovativem Energiekonzept zum Plus-Energie-Haus</strong></p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re produziert mehr Energie, als es verbraucht. Grundlage f&#252;r die hohe Energieeffizienz ist die Qualit&#228;t der Geb&#228;udeh&#252;lle und deren Luftundurchl&#228;ssigkeit. Zudem setzt das Energiekonzept des Hauses auf maximale Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei tragen die unterschiedlichen Dachneigungen der einzelnen Module aktiv zur Energieleistung des Hauses bei: Ausrichtung und Neigung wurden genau berechnet und bewusst gew&#228;hlt, um den Wirkungsgrad der thermischen Solarkollektoren und der Photovoltaikmodule sowie die Gewinnung von W&#228;rmeenergie &#252;ber die gro&#223;en Fensterfl&#228;chen zu optimieren.</p><p>Die ganzj&#228;hrige Bereitstellung von W&#228;rme f&#252;r Wasser und Heizung &#252;bernimmt das Komplettheizsystem Solar Compleet von Sonnenkraft. Dabei nutzt die Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe des Systems dank der Kopplung mit der 8,4 Quadratmeter gro&#223;en solarthermischen Anlage sowohl die Umweltw&#228;rme aus der Luft als auch die Sonnenenergie. Da die W&#228;rmepumpe unmittelbar in den Solarkreis eingebunden ist, erh&#246;ht sich ihr Wirkungsgrad gegen&#252;ber einer herk&#246;mmlichen Anlage. Zudem heizt die W&#228;rmepumpe im Heizbetrieb nicht erst den Speicher auf, sondern speist die Heizkreise direkt. So werden Abstrahlverluste durch den Speicher vermieden und der Energieaufwand ist geringer, als bei herk&#246;mmlicher Pufferung im Speicher. Eine Niedrigtemperatur-Fu&#223;bodenheizung w&#228;rmt die Wohnr&#228;ume. Warmwasser wird im Durchlaufprinzip erzeugt.</p><p>Den f&#252;r Haushalt, Beleuchtung und Betrieb der W&#228;rmepumpe erforderlichen Strom erzeugen in das Dach integrierte Photovoltaik-Module mit einer Fl&#228;che von 35 Quadratmetern. Die &#252;bersch&#252;ssige Elektrizit&#228;t wird ins Netz eingespeist. Somit werden alle verursachten CO<sub>2</sub>-Emissionen durch regenerative Energieerzeugung mehr als ausgeglichen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit</strong></p><p>Das von VELUX im Rahmen des Projekts Model Home 2020 konzipierte VELUX Maison Air et Lumi&#232;re steht f&#252;r eine Generation von H&#228;usern, die den bis 2020 zu erf&#252;llenden gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz vorgreifen und gleichzeitig das Augenmerk auf den Wohnkomfort richten. Dank der hocheffizienten Isolierung in Kombination mit der R&#252;ckgewinnung der freien Innenw&#228;rme und der Solargewinne durch die Fenster kann der Heizbedarf auf ein Minimum reduziert werden. So kann der j&#228;hrliche Energiebedarf des CO2-neutralen Plus-Energie-Hauses durch die nachhaltig, selbst erzeugte Energieausbeute mehr als ausgeglichen werden. Gleichzeitig versorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur das Geb&#228;ude mit viel nat&#252;rlichem Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit.</p><p>Dar&#252;ber hinaus erm&#246;glicht das zugrunde liegende modulare Konzept des VELUX Maison Air et Lumi&#232;re eine beliebige Anordnung der unterschiedlichen Module. So lassen sich allein durch die Ver&#228;nderung von Art und Anzahl der eingesetzten Module kleinere oder gr&#246;&#223;ere H&#228;user, frei stehende H&#228;user oder Reihenh&#228;user, st&#228;dtische oder l&#228;ndliche H&#228;user errichten. Dadurch kann das Haus an unterschiedliche geografische, klimatische und finanzielle Gegebenheiten angepasst werden, ohne dass die Grunds&#228;tze Wohnkomfort und Energieeffizienz darunter leiden.</p><p><br clear="all" /> <strong>((Kasten Testphase))</strong></p><p><strong>Das Wohnen von Morgen bereits heute erleben </strong></p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re steht noch bis September 2012 f&#252;r Veranstaltungen und Besichtigungen offen. Im Anschluss wird eine Familie in das CO<sub>2</sub>-neutrale Plus-Energie-Haus einziehen und f&#252;r ein Jahr das Leben und Wohnen der Zukunft auf die Probe stellen. Dieses &#8222;Wohnwert-Experiment&#8220; soll Aufschluss dar&#252;ber geben, wie sich die Vision von optimaler Energieeffizienz und attraktivem Wohnwert mit viel Tageslicht und frischer Luft in der Praxis bew&#228;hrt. W&#228;hrend der Testphase werden Energieverbrauch und Innenraumklima laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert. Auch das individuelle Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl der Familie wird regelm&#228;&#223;ig erfasst und ausgewertet. Ziel ist es, Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern gleichzeitig ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bietet. Die Ergebnisse werden mit den Erkenntnissen der anderen Model Home 2020 Experimente zusammengef&#252;hrt, so dass eine europ&#228;ische Plattform f&#252;r wissenschaftliche Forschungsaktivit&#228;ten im Bereich nachhaltigen Wohnens entsteht.</p><p>&#160;</p><p><strong>((Kasten Hintergrund-Informationen))</strong></p><p><strong>Luftqualit&#228;t als Gesundheitsfaktor</strong></p><p>Heute verbringt der Mensch 80 bis 90&#160;% seiner Lebenszeit in Geb&#228;uden. Laut einer INSERM-Studie leiden 30&#160;% der Bev&#246;lkerung westlicher L&#228;nder an Allergien oder Atemwegsproblemen. Die Luftqualit&#228;t ist daher in der heutigen Zeit ein wichtiger Aspekt beim Hausbau. F&#252;r eine h&#246;here Raumluftqualit&#228;t m&#252;ssen zwei Aspekte beachtet werden: weniger Luftverschmutzung und st&#228;rkerer Luftaustausch.</p><p>&#160;</p><p><strong>Die Vorteile von Tageslicht</strong></p><p>Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung von Tageslicht auf das Wohlbefinden, die Leistung und besonders die Konzentrationsf&#228;higkeit von Kindern. Wenn Tageslicht fehlt, kann dies zu saisonabh&#228;ngigen depressiven Verstimmungen, einer niedrigeren Schlafqualit&#228;t und einer Schw&#228;chung der Abwehrkr&#228;fte gegen Viren und andere Krankheitserreger f&#252;hren.</p><p>&#160;</p><p><strong>Wohnkomfort als Hauptkriterium franz&#246;sischer Hausbauer</strong></p><p>Laut einer von TNS Sofres und Cap Consommateurs Habitants bei der Baumesse Batimat 2009 ver&#246;ffentlichten Studie bleibt bei den Franzosen der h&#246;here Wohnkomfort der wichtigste Grund f&#252;r die Bauentscheidung.</p><p>&#160;</p><p><strong>Steckbrief VELUX Maison Air et Lumi&#232;re</strong></p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Bauherr</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>VELUX France</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Adresse</strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>VELUX Maison Air et Lumi&#232;re <br /> 33 chemin des justices <br /> 91370 Verri&#232;re-le-Buisson</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Bauleitung</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Nomade Architectes, &#233;tha (B&#252;ro f&#252;r Strukturanalysen), CARDONNEL Ing&#233;nierie (B&#252;ro f&#252;r Energieberatung)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Unterst&#252;tzung des Bauherrn</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Bureau Veritas, ERB</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Wohnfl&#228;che</strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>135 m2</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Grundst&#252;cksfl&#228;che</strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>631 m2</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Gesamtenergieleistung <br /> des Hauses</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li>PEV au&#223;er Stromerzeugung der Solardachziegel: <br /> 38 kWh Prim&#228;renergie/m2/Jahr</li><li>PEV inklusive Stromerzeugung der Solardachziegel: <br /> - 27 kWh Prim&#228;renergie/m2/Jahr</li></ul><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Modularer Aufbau</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li><strong>&#214;stlichstes Modul</strong>: <br /> Neigung der n&#246;rdlichen Dachfl&#228;che 25&#176;, der s&#252;dlichen Dachfl&#228;che 45&#176; (Erdgeschoss: Badezimmer, WC, Schlafzimmer; 1. Etage: Badezimmer, Schlafzimmer und Wandschrank).</li><li><strong>Mittleres Modul</strong>: <br /> Vorraum mit doppelter Deckenh&#246;he und Treppe, Zwischengeschoss (kann in B&#252;ro oder Schlafzimmer umgewandelt werden), zum Wohnzimmer hin offenes Esszimmer.</li><li><strong>Westliches Modul</strong>: <br /> Dachneigung geringer als 30&#176; (Erdgeschoss: K&#252;che, Vorratsraum, Wohnzimmer mit doppelter Deckenh&#246;he; 1. Etage: Schlafzimmer).</li></ul><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Isolierung Geb&#228;udeh&#252;lle</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li><strong>Holzw&#228;nde</strong>: <br /> ISOMOB-Konzept und VARIO-Membran speziell f&#252;r die Isolierung von Hausw&#228;nden mit Holzger&#252;st (Up-Wert = 0,12 W/m&#178;K)</li><li><strong>Dach</strong>: <br /> ISOCONFORT- und VARIO-System speziell f&#252;r die Isolierung von ausgebauten Dachgeschossen (Up-Wert = 0,10 W/m&#178;K)</li></ul><p>&#160;</p><ul><li><strong>Boden</strong>: <br /> auf Polystyrol-Basis von Placo<sup>&#174;</sup>. Maxisol<sup>&#174;</sup> f&#252;r die D&#228;mmung unter den Bodenplatten und Stisodall<sup>&#174;</sup> Ultra f&#252;r die D&#228;mmung unter dem Estrich (Up-Wert = 0,13 W/m&#178;K)</li></ul><p><strong>&#160;</strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Isolierung Glasfl&#228;chen</strong></p></td><td valign="top" width="376"><ul><li><strong>Vertikale Fenster</strong>: <br /> M3D-Alu-Fenster von Millet mit Mehrscheiben-Isolierglas CLIMAPLUS ONE von Saint-Gobain Glass Solutions (Ug-Wert = 1,4&#160;W/m&#178;K).</li><li><strong>VELUX Dachfenster:</strong> <br /> starke Isolierung dank Mehrscheiben-Isolierglas (Ug-Wert = 1,4&#160;W/m&#178;K), Doppelverglasung und Sonnenschutz zur optimalen Steuerung des Sonnenlichteinfalls in den &#220;bergangsjahreszeiten und im Sommer</li></ul><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Partner</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Saint-Gobain mit den Marken Saint-Gobain Glass Solutions, Isover, Placo, Saint-Gobain Solar und Lapeyre;</p><p>Sonnenkraft, WindowMaster, Aldes, VMZINC, Somfy, Eternit</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Ausstattungspartner</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Acova, Dynastore, Mermet, Parqueterie Berrichonne, Millet, Sikkens</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Einrichtung</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Made in Design</p></td></tr><tr><td valign="top" width="187"><p><strong>Dekoration</strong><strong></strong></p></td><td valign="top" width="376"><p>Gilles Dalli&#232;re, Maison Fran&#231;aise, Maison Magazine</p></td></tr></table><p><strong><br clear="all" /> </strong></p>]]></description><category><![CDATA[Maison Air et Lumiere (F),model home 2020,energieeffizienz,Objektberichte,Handel,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 May 2012 18:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>LichtAktiv Haus Führung am Tag der Architektur</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-fuhrung-am-tag-der-architektur/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-fuhrung-am-tag-der-architektur/</guid><pp:caseid>356671</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Mai 2012. Das letzte Juni-Wochenende ist f&#252;r Architekturbegeisterte ein fester Veranstaltungstermin: In nahezu allen Bundesl&#228;ndern laden die Architektenkammern zum Tag der Architektur und Bauherren &#246;ffnen die T&#252;ren zu neuen Bauten und Umbauten. Auch das VELUX LichtAktiv Haus in Hamburg-Wilhelmsburg ist am 24. Juni mit dabei. Im Rahmen einer F&#252;hrung durch den ausf&#252;hrenden Architekten Jan Ostermann k&#246;nnen Interessierte das umfassend modernisierte Siedlerhaus besichtigen und sich &#252;ber das Bauen und Wohnen der Zukunft zu informieren.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 und ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg. Das Konzepthaus zeigt, wie sich die Vision von viel Tageslicht, frischer Luft und Ausblick auch bei anspruchsvollen Modernisierungsvorhaben umsetzen l&#228;sst. Das in ein Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus aus den 1950er Jahren deckt die ben&#246;tigte Energie vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien und macht Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig. Um herauszufinden, wie das Geb&#228;ude im t&#228;glichen Betrieb funktioniert, ist im Dezember 2011 eine in einem mehrstufigen Verfahren ausgew&#228;hlte Familie dort eingezogen und wird das VELUX LichtAktiv Haus im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments zwei Jahre auf Herz und Nieren testen.</p><p>&#160;</p><p>Am Sonntag, den 24. Juni, k&#246;nnen Architekten und Architekturbegeistere im Rahmen des Tages der Architektur das VELUX LichtAktiv Haus besichtigen. Architekt Jan Ostermann f&#252;hrt durch das Geb&#228;ude und berichtet &#252;ber seine Erfahrungen bei der nachhaltigen Sanierung und Modernisierung dieses typischen Siedlerhauses und der Realisierung des innovativen Energiekonzeptes, das in der Jahresbilanz einen CO<sub>2</sub>-neutralen Betrieb des Velux LichtAktiv Haus erm&#246;glicht. Die Testfamilie ist anwesend und beantwortet im Anschluss an die F&#252;hrung bei Kaffee und Kuchen gerne Fragen &#252;ber das Leben im CO<sub>2</sub> neutralen Siedleraus.</p><p>&#160;</p><p>Die F&#252;hrung beginnt um 14.00 Uhr und die Teilnahme ist kostenlos. Da jedoch nur eine begrenzte Anzahl an Pl&#228;tzen zur Verf&#252;gung steht, ist eine schriftliche Anmeldung bei der Hamburger Architektenkammer erforderlich. Hierf&#252;r m&#252;ssen Interessierte nur die dem offiziellen Programm-Flyer zum Tag der Architektur beiliegende Bestellkarte ausf&#252;llen und bis zum 15. Juni an die Hamburger Architektenkammer senden. Das Programm inklusive Bestellkarte steht ab dem 8. Juni auf der Website der Hamburger Architektenkammer <a href="http://www.akhh.de">www.akhh.de</a> im Bereich Aktuell zum Download zur Verf&#252;gung.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Architektur,Alle,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 May 2012 16:04:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_luftaufnahme1-272155.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Luftaufnahme LichtAktiv Haus]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Wohnwert im Fokus, Energieeffizienz inklusive: Für VELUX steht der Mensch im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Vision des Bauens und Wohnens der Zukunft. Das LichtAktiv Haus zeigt, wie sich zeitgemäße Wohnansprüche auch im Rahmen von Modernisierungen realisieren lassen. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Europaweit auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/europaweit-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/europaweit-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</guid><pp:caseid>356731</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead"><strong>H&#246;chster Wohnwert und optimale Energieeffizienz im Fokus des europaweiten Experiments / Deutsches Projekt LichtAktiv Haus ist eine Bestandsmodernisierung </strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><strong>Nachhaltiges, klimaneutrales Bauen und Wohnen ist die aktuell gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r die Bau- und Immobilienbranche. Bei der Umsetzung energieeffizienter Bauprojekte sollte jedoch der Mensch mit seinem emotionalen Bed&#252;rfnis nach einem Zuhause, in dem er sich rundum wohl f&#252;hlt, h&#228;ufiger im Mittelpunkt stehen. Mit dem Projekt Model Home 2020 sucht VELUX neue Wege, um h&#246;chsten Wohnwert mit optimalem Energiedesign zu verbinden. Hierzu entwickelt das Unternehmen an europaweit sechs Standorten Konzepth&#228;user. Das deutsche Projekt LichtAktiv Haus ist die Modernisierung eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren in Hamburg-Wilhelmsburg zum Null-Energiehaus.</strong></strong></strong></em></p><p>&#160;</p><p>In europaweit sechs Bauprojekten entwickelt VELUX gemeinsam mit Experten neue Wege f&#252;r das Wohnen und Arbeiten mit angenehmem Raumklima, Tageslicht und optimaler Energieeffizienz. Das Ziel des Experiments: Durch eine zukunftsweisende Planung, hochwertige Materialien und intelligente Bauteile sollen Geb&#228;ude realisiert werden, die die Elemente der Natur nutzen, um ihren Bewohnern zu jeder Jahreszeit viel Tageslicht, frische Luft und Ausblick zu bieten &#8211; und dabei optimale Energieeffizienz zu erreichen.</p><p>Die Projekte in D&#228;nemark (Kopenhagen und Aarhus), &#214;sterreich, England, Frankreich und Deutschland wurden in den Jahren 2009 bis 2011 umgesetzt. Sie greifen die jeweils unterschiedlichen klimatischen, kulturellen und architektonischen Bedingungen auf und entwickeln spezifische L&#246;sungen. Die beiden d&#228;nischen Konzepth&#228;user, das Einfamilienhaus &#8221;Home for Life&#8221; in &#197;rhus und das Verwaltungsgeb&#228;ude &#8221;Green Lighthouse&#8221; an der Universit&#228;t Kopenhagen, sind wie das modernisierte Siedlerhaus in Deutschland (&#8221;LichtAktiv Haus&#8221;) bereits fertig gestellt und an ihre Nutzer &#252;bergeben. Auch bei den Projekten in &#214;sterreich (&#8221;Sunlighthouse&#8221;), Gro&#223;britannien (&#8221;CarbonLight Homes&#8221;) und Frankreich (&#8221;Maison Air et Lumi&#232;re&#8221;) sind die Bauphasen abgeschlossen und der Einzug der Bewohner in 2012 vorgesehen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Herausforderung Bestand</strong></p><p>Das deutsche Projekt LichtAktiv Haus ist die Modernisierung eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren und steht in Hamburg-Wilhelmsburg. Das Experiment soll zeigen, wie sich optimale Energieeffizienz und h&#246;chster Wohnwert auch bei einem anspruchsvollen Modernisierungsvorhaben zukunftsweisend verbinden lassen. Die Ziele: CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb und ein gesundes Raumklima f&#252;r die Bewohner mit viel Tageslicht und frischer Luft. Das Siedlerhaus soll zum modernen, hellen Null-Energiehaus werden.</p><p>Mit der Modernisierung einer Bestandsimmobilie nimmt sich VELUX in Deutschland einer Aufgabe von gesamtgesellschaftlicher Relevanz an. Etwa die H&#228;lfte der 39 Millionen Wohneinheiten in der Bundesrepublik ist zwischen 30 und 60 Jahren alt und energetisch modernisierungsbed&#252;rftig. Hier liegen enorme Potenziale f&#252;r Energieeinsparung, Klimaschutz und den Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse des Experiments Model Home 2020 haben somit eine hohe Praxisrelevanz.</p><p>Das LichtAktiv Haus wird auch als Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg zu sehen sein. Die IBA setzt sich als Stadtentwicklungsprozess mit den Anforderungen an die zuk&#252;nftige Lebensqualit&#228;t auseinander. Als Partner der IBA Hamburg leistet VELUX einen Beitrag zum Klimaschutzkonzept &#8222;Erneuerbares Wilhelmsburg&#8220;. Die gemeinsamen Ziele: Nachhaltigkeit und Klimaschutz.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Vom Entwurf bis zur Umsetzung: Das LichtAktiv Haus entsteht </strong></p><p>Kreativen Input f&#252;r das deutsche Model Home Projekt lieferten im Vorfeld des Planungsprozesses Studenten der TU Darmstadt im Rahmen eines geschlossenen Wettbewerbs. Eine Fach-Jury pr&#228;mierte Anfang September 2009 vier der insgesamt zw&#246;lf eingereichten Entw&#252;rfe. Neben dem Energiekonzept und den Ma&#223;nahmen zur Steigerung des Wohnwerts bewertete die Jury au&#223;erdem die architektonische Kreativit&#228;t der Konzepte. Als Siegerin ging Katharina Fey mit ihrem Entwurf &#8222;...aus eigenem Anbau&#8220; aus dem mit insgesamt 7.500 Euro dotierten Wettbewerb hervor.</p><p>Auf Basis der studentischen Arbeiten wurde die Konzeption f&#252;r das LichtAktiv Haus vorangetrieben. Das interdisziplin&#228;re VELUX Kompetenzteam, bestehend aus Architektur- und Lichtplanungs-Experten wie Prof. Manfred Hegger, TU Darmstadt, und Lichtplaner Prof. Peter Andres, TU D&#252;sseldorf, begleitete die Planung. Nach intensiver Auseinandersetzung mit verschiedenen Entw&#252;rfen, Modellen und Konzepten fand die Entwurfsplanung Ende M&#228;rz 2010 ihren Abschluss. Der integrale Planungsprozess setzte sich bis zum Beginn der baulichen Umsetzung im Fr&#252;hsommer fort. Die feierliche Er&#246;ffnung des deutschen Model Home fand am 19. November statt.</p><p>Das LichtAktiv Haus zeichnet sich durch ein innovatives Tageslicht- und Energiekonzept sowie eine moderne, offene Raumgestaltung aus. Gro&#223;z&#252;gige und Licht durchflutete R&#228;ume bieten den Bewohnern h&#246;chsten Wohnwert. Ein Erweiterungsriegel ersetzt den alten Anbau und bietet zus&#228;tzlichen Wohnraum. Solarkollektoren auf dem Dach des Anbaus sind wesentliche Elemente f&#252;r die energetische Versorgung. Ziel ist, CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb zu erreichen und den gesamten Energiebedarf des Hauses durch erneuerbare Energien zu decken.</p><p>&#160;</p><p><strong>Der Nutzer im Mittelpunkt</strong></p><p>Das LichtAktiv Haus stand bis Ende 2011 f&#252;r Besichtigungen und Veranstaltungen einige Monate offen. Seit Dezember 2011 bewohnt als wesentlicher Bestandteil des Experiments eine Familie f&#252;r ein Jahr das Haus. Energieverbrauch und das Raumklima werden w&#228;hrend der Nutzungsphase durch eine aufwendige Haustechnik laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert &#8211; ohne dabei die Bewohner einzuschr&#228;nken. Die Auswertung der Daten gibt Aufschluss dar&#252;ber, wie sich die VELUX Vision von optimalen Wohnbedingungen mit angenehmem Raumklima, Tageslicht und optimaler Energieeffizienz in der Praxis bew&#228;hrt. &#8222;Dahinter steht unsere &#220;berzeugung, dass der Mensch als Nutzer eines Geb&#228;udes im Mittelpunkt stehen sollte, um nachhaltiges Wohnen zukunftsf&#228;hig zu machen&#8220;, sagt Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der VELUX Deutschland GmbH. &#8222;Das LichtAktiv Haus soll ein Haus sein, das sich den Bed&#252;rfnissen der Bewohner anpasst, nicht umgekehrt.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Weitere Informationen rund um das Thema Model Home 2020 finden Sie auch unter www.velux.de/modelhome.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Architektur,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Sat, 21 Apr 2012 18:41:00 +0200</pubDate>
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                        <title>„Wo sind denn hier die Lichtschalter?“</title>
                        <link>https://presse.velux.de/wo-sind-denn-hier-die-lichtschalter/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/wo-sind-denn-hier-die-lichtschalter/</guid><pp:caseid>356775</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>VELUX</strong><strong> Testfamilie erz&#228;hlt &#252;ber ihre ersten 100 Tage im LichtAktiv Haus</strong></em></p><p>Mit dem Hamburger LichtAktiv Haus zeigen die Tageslichtexperten von VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg, wie sich zukunftsweisendes Wohnen im Bestand bereits heute umsetzen l&#228;sst: Die im modernisierten Siedlerhaus aus den 1950er Jahren ben&#246;tigte Energie wird vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien erzeugt und eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. Damit bietet das moderne, helle Nullenergiehaus seinen Bewohnern nicht nur h&#246;chsten Wohnkomfort mit viel Tageslicht und frischer Luft, sondern macht zudem Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig. Um herauszufinden wie das Geb&#228;ude in der Praxis funktioniert, sind im Dezember 2011 Christian (39) und Irina (37) Oldendorf mit ihren beiden S&#246;hnen Lasse (8) und Finn (6) in das LichtAktiv Haus eingezogen. F&#252;r zwei Jahre stellt die in einem mehrstufigen Verfahren unter zahlreichen Bewerbern ausgew&#228;hlte Familie aus Hamburg Ottensen das modernisierte Siedlerhaus auf die Probe und wird im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments ihr Wohn- und Wohlf&#252;hlempfinden dokumentieren. Dar&#252;ber hinaus werden Energieverbrauch und Innenraumklima kontinuierlich gemessen und von einem interdisziplin&#228;ren Forscherteam aus Architekten und Soziologen sowie Geb&#228;ude- und Solartechnikern der Technischen Universit&#228;ten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin ausgewertet.</p><p></p><p>&#160;</p><p>Seit dem Einzug ist inzwischen ein Vierteljahr vergangen &#8211; Zeit f&#252;r ein erstes Res&#252;mee:</p><p><strong><em>Wie waren die ersten 100 Tage im LichtAktiv Haus?</em></strong></p><p><strong>Christian Oldendorf</strong><strong>: </strong>Mit dem Umzug hat sich unser Leben komplett ver&#228;ndert. Wir sind aus einer Drei-Zimmer-Wohnung mit 73 Quadratmetern hierhin gezogen, allein das Raumangebot ist f&#252;r uns paradiesisch. Wir haben mehr Platz f&#252;r uns und die Kinder und die Lebensqualit&#228;t hat sich deutlich erh&#246;ht. Vor allem Lasse und Finn sind ausgeglichener und haben viel Platz zum Spielen und Entdecken.</p><p><strong>Irina Oldendorf<em>:</em></strong> Wir k&#246;nnen es eigentlich immer noch nicht fassen, dass wir nun tats&#228;chlich im LichtAktiv Haus leben. Vor allem das Mehr an Licht hat sich gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit positiv bemerkbar gemacht. In der alten Wohnung ging mein erster Schritt stets zum Lichtschalter. Im LichtAktiv Haus wusste ich anfangs gar nicht, wo die sind, denn hier ist es selbst an tr&#252;ben Tagen immer hell genug.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Und wie f&#252;hlt man sich als Testfamilie mit all der Technik?</em></strong></p><p><strong>Irina Oldendorf: </strong>Die Technik l&#228;uft mehr oder weniger unbemerkt im Hintergrund. Wir haben gar nicht den Eindruck, in einem Technikensemble zu sitzen, sondern freuen uns, das Ganze zu testen und zu verstehen. Auch die Interviews mit den Wissenschaftlern und Technikern sind in Wirklichkeit nette Gespr&#228;che, die alle paar Wochen stattfindende und uns selbst Spa&#223; machen.</p><p><strong>Christian Oldendorf</strong><strong>:</strong>. Das faszinierende an der Technik ist, dass wir die Daten zum Energieverbrauch jederzeit selbst auf den eingebauten Bildschirmen ablesen k&#246;nnen. Dadurch ist unsere Sensibilit&#228;t f&#252;r den Energieverbrauch deutlich gestiegen. Lasse, unser &#228;ltester Sohn, baut beispielsweise neuerdings seine Lego H&#228;user und Autos mit einer Solaranlage.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Was erwarten Sie von den kommenden zwei Jahren?</em></strong></p><p><strong>Christian Oldendorf</strong><strong>:</strong> Es ist sehr beeindruckend zu sehen, dass man ein gew&#246;hnliches, altes Siedlerhaus aus den 50er Jahren in ein so ein helles, modernes Nullenergiehaus verwandeln kann. Wir freuen uns noch immer, dass wir das Abenteuer gewagt haben und sind gespannt, was wir noch alles erleben werden &#8211; denn hier wird es garantiert nicht langweilig.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Alle,Mieter-Eigentuemer]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 12:24:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Erstes C02-neutrales Einfamilienhaus Österreichs</title>
                        <link>https://presse.velux.de/erstes-c02-neutrales-einfamilienhaus-osterreichs/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/erstes-c02-neutrales-einfamilienhaus-osterreichs/</guid><pp:caseid>356788</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Ein von Tageslicht durchflutetes Einfamilienhaus, das seinen Bewohnern ein Maximum an Wohnkomfort bietet und gleichzeitig seine CO2-Emissionen aus Errichtung und Betrieb neutralisiert &#8211; das ist das Sunlighthouse von VELUX. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen belegen, dass es sich bei dem an einem Berghang am Wienerwaldsee gelegenen, dreigeschossigen Einfamilienhaus um kein gew&#246;hnliches Haus handelt. Das Sunlighthouse ist vielmehr ein Vorbote einer in Zukunft unverzichtbaren Bauweise, energieeffizient und CO2-neutral.</strong></strong></p><p><strong><br /></strong></p><p>90 Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir Europ&#228;er in geschlossenen R&#228;umen, doch nur 30 Prozent der Geb&#228;ude unterst&#252;tzen ein gesundes Wohnumfeld. Menschen aber brauchen ein gutes Raumklima, angenehme Temperatur, frische Luft und viel Tageslicht, um sich wohl zu f&#252;hlen, gesund und leistungsf&#228;hig zu sein. Gleichbedeutend mit gesundem Raumklima ist die energetische Optimierung der Geb&#228;ude. Derzeit gehen immer noch rund 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Europa zu Lasten des Geb&#228;udebestands &#8211; ein Anteil, der durch kluge Planung und moderne Technik deutlich verringert werden kann. Entscheidend sind flexible L&#246;sungen, die bei aller Globalit&#228;t des Themas, auch lokale kulturelle und infrastrukturelle Besonderheiten ber&#252;cksichtigen. Diese drei Herausforderungen verbindet VELUX im europaweiten ModelHome2020 Experiment, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt.</p><p>Das &#246;sterreichische ModelHome2020 steht in Pressbaum westlich von Wien &#8211; auf einem Grundst&#252;ck, wie es durch seine Topografie, Lage und Ausrichtung in &#214;sterreich h&#228;ufig vorkommt: absch&#252;ssig und nicht rein s&#252;dorientiert. &#8222;Wir haben uns bewusst f&#252;r ein schwierig zu bebauendes Grundst&#252;ck entschieden&#8220;, betont VELUX &#214;sterreich Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Michael Walter. &#8222;Damit dokumentieren wir, dass es auch unter schwierigen Rahmenbedingungen m&#246;glich ist, CO2-neutral und mit au&#223;ergew&#246;hnlich hohem Tageslichtanteil zu bauen.&#8220;</p><p>Die Pl&#228;ne f&#252;r das Haus stammen von HEIN-TROY Architekten, die bereits mehrfach f&#252;r ihre energieeffizienten und &#246;kologischen Projekte ausgezeichnet wurden. Ihr Entwurf ging aus einem geladenen Architekturwettbewerb mit neun Teilnehmern als Sieger hervor.</p><p>&#160;</p><p><strong>4 x mehr Tageslicht als &#252;blich</strong></p><p>Juri Troy von HEIN-TROY Architekten hat mit seinem Entwurf die &#246;rtlichen Gegebenheiten perfekt gen&#252;tzt. Das Geb&#228;ude folgt der Form des absch&#252;ssigen Hanges. Stra&#223;enseitig betritt man das Haus im Erdgescho&#223;, wo die zentralen Versorgungsr&#228;ume und der Wohnbereich platziert sind. K&#252;che und Essbereich im Erdgescho&#223; umschlie&#223;en einen in das Geb&#228;ude zur&#252;ckspringenden und damit windgesch&#252;tzten Freiplatz und vergr&#246;&#223;ern damit den Wohnbereich nach au&#223;en. Der Verschattung durch den naheliegenden Berg begegnen die Architekten durch hoch positionierte Dachfl&#228;chenfenster. Diese sogenannten &#8222;Skylights&#8220; werfen das Licht tief in den Wohnraum.</p><p>Im Obergescho&#223; des Einfamilienhauses befinden sich der Elternbereich sowie die Kinderzimmer mit Spielfl&#228;che. Die Fenster&#246;ffnungen &#8211; sowohl die Dachfl&#228;chenfenster als auch die vertikalen Verglasungen &#8211; sind strategisch positioniert: Sie erm&#246;glichen den gezielten Ausblick, maximieren die passiven Solargewinne und unterstreichen die Charakteristik des Hauses. Bezogen auf die Grundfl&#228;che betr&#228;gt der Fensteranteil 42 Prozent und das bedeutet 4-mal mehr Tageslicht, als die Bauordnung vorschreibt!</p><p>&#160;</p><p><strong>&#214;kologisches Gesamtkonzept</strong></p><p>Die Auswahl s&#228;mtlicher Baustoffe erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem &#214;sterreichischen Institut f&#252;r Baubiologie und &#8211;&#246;kologie IBO nach strengsten &#246;kologischen Kriterien: Generell wurden Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. mit hohem Recyclinganteil, geringem Energieverbrauch in der Herstellung und kurzen Transportwegen verwendet.</p><p>Die tragende Konstruktion des Wohnhauses besteht aus vorgefertigten Holzelementen: einer Holzriegelkonstruktion, ausgefacht mit Zellulose-D&#228;mmstoff. Der au&#223;erordentlich hohe Grad an Vorfertigung und die damit einhergehende Pr&#228;zision in der Verarbeitung sind entscheidend f&#252;r die hohe Ausf&#252;hrungsqualit&#228;t, die sich auch beim Blower-Door-Test gezeigt hat.</p><p>Fundament und Keller sind mit &#214;kobeton ausgef&#252;hrt, f&#252;r dessen Produktion der &#252;bliche energieintensive Brennvorgang von Zement entf&#228;llt. Selbst im Fliesenbereich konnten Produkte gefunden werden, die zu 70 Prozent aus Recycling-Stoffen bestehen. Das gesamte Geb&#228;ude ist PVC- und HFCKW-frei.</p><p>&#160;</p><p><strong>Ausgekl&#252;geltes Bel&#252;ftungssystem</strong></p><p>Die Bel&#252;ftung des Hauses erfolgt auf zweierlei Wegen, abh&#228;ngig von der Jahreszeit: W&#228;hrend der Heizperiode sorgt kontrollierte Wohnrauml&#252;ftung mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung f&#252;r behagliche W&#228;rme und gesunde Raumluft. Im Fr&#252;hjahr schaltet sich die kontrollierte Wohnrauml&#252;ftung ab und stellt auf automatische Fensterl&#252;ftung um.</p><p>Sensoren messen Innen- und Au&#223;entemperatur, Windgeschwindigkeit, CO2-Gehalt und Feuchtigkeit der Raumluft. Nach exakt definierten Kriterien &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die Fenster vollautomatisch. Die Kombination dieser beiden Techniken sorgt f&#252;r wohngesundes Raumklima mit nat&#252;rlicher Bel&#252;ftung bei h&#246;chstem Komfort und geringstem Energieaufwand.</p><p>&#160;</p><p>Selbstverst&#228;ndlich ist es m&#246;glich, in die automatische Steuerung einzugreifen und die Fenster h&#228;ndisch zu &#246;ffnen. Alle Fenster sind mit au&#223;en liegendem, automatisiertem Sonnenschutz ausger&#252;stet. Hochverdichtete Platten bringen mehr speicherf&#228;hige Masse in die Holzkonstruktion ein. Die Kombination all dieser Ma&#223;nahmen f&#252;hrt dazu, dass die Raumtemperatur auch an hei&#223;en Sommertagen immer angenehm bleibt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Plusenergie dank innovativem Energiekonzept</strong></p><p>Erkl&#228;rtes Ziel beim Sunlighthouse war es, den Gesamtenergiebedarf so gering wie m&#246;glich zu halten und durch erneuerbare Energietr&#228;ger abzudecken. Die Heizw&#228;rme wird durch eine Sole-Wasser-W&#228;rmepumpe bereitgestellt und die Warmwasser-Produktion erfolgt &#252;berwiegend durch Solarkollektoren mit einer Fl&#228;che von 8 m2. Den erforderlichen Strom produzieren Photovoltaik-Paneele modernster Backside-Contact-Technologie mit einer Gesamtfl&#228;che von 43 m&#178;. Zudem sorgen effiziente Haustechnik-Komponenten und Wasser sparende Armaturen f&#252;r geringen Energieverbrauch ohne den Komfort einzuschr&#228;nken.</p><p>&#160;</p><p>Insgesamt kann so der j&#228;hrliche Energiebedarf f&#252;r Heizung-, Warmwasser und Strom von 50,8 kWh pro Quadratmeter durch die nachhaltig, selbst erzeugte Energieausbeute von insgesamt 63 kWh pro Quadratmeter mehr als ausgeglichen werden. Das Sunlighthouse produziert einen Energie-&#220;berschuss von 12,2 kWh pro Quadratmeter und kann somit als Plusenergie- oder Aktivhaus bezeichnet werden.</p><p>&#160;</p><p><strong>Wohnexperiment im Sunlighthouse</strong></p><p>Mit dem Einzug von Yasmin und Ludwig Dorfstetter mit ihren beiden S&#246;hne Johann (2) und Alfred (4) im M&#228;rz 2012 hat im Sunlighthouse die zweite Phase Experiments auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft begonnen. Als Testfamilie werden die Dorfstetters &#252;berpr&#252;fen, wie sich das Konzept des Aktivhauses, das Energieeffizienz, Umwelt und gesundes Innenraumklima vereinen will, in der Praxis bew&#228;hrt. Wissenschaftlich begleitet wird das auf 12 Monate angesetzte Wohnprojekt von einem Expertenteam der Donau-Universit&#228;t Krems sowie dem &#214;sterreichischen Institut f&#252;r Baubiologie und -&#246;kologie (IBO). Im Rahmen eines umfassenden Monitorings wird der Gesamtenergieverbrauch gemessen und der Energieproduktion gegen&#252;bergestellt. Dar&#252;ber hinaus wird gleichzeitig auch der Einfluss des Nutzerverhaltens im realen Gebrauch evaluiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Frage zu beantworten, wie sich die zuk&#252;nftigen Anforderungen an die Energieeffizienz eines Geb&#228;udes bei maximaler Nutzerfreundlichkeit realisieren lassen.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>Daten Sunlighthouse <br /></strong></p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="234"><p>Objekt</p></td><td valign="top" width="323"><p>Sunlighthouse</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Standort</p></td><td valign="top" width="323"><p>Pressbaum, &#214;sterreich</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Bauherr</p></td><td valign="top" width="323"><p>Velux &#214;sterreich</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Architekt</p></td><td valign="top" width="323"><p>Hein-Troy Architekten, Wien; www.hein-troy.at</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Projektteam</p></td><td valign="top" width="323"><p>Projektleitung Mag.Arch. Juri Troy, DI Matthias Hein, DI (FH) Sacha Vaucer, Robert Lechenbauer</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Planungs- und Bauzeit</p></td><td valign="top" width="323"><p>24 Monate Planungszeit - 6 Monate Bauzeit</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Tragwerksplanung</p></td><td valign="top" width="323"><p>Merz, Kley und Partner, Dornbirn/A</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Bauphysik</p></td><td valign="top" width="323"><p>IBO &#214;sterreichisches Institut f&#252;r Baubiologie, Wien/A</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Energie- und Tageslichtplanung</p></td><td valign="top" width="323"><p>Donauuniversit&#228;t Krems/A</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Techn. Geb&#228;udeausr&#252;stung</p></td><td valign="top" width="323"><p>Drexel und Weiss, Wolfurt/A</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Grundst&#252;cksgr&#246;&#223;e</p></td><td valign="top" width="323"><p>1&#8201;292 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Bruttogeschossfl&#228;che:</p></td><td valign="top" width="323"><p>332 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Nutzfl&#228;che gesamt NF</p></td><td valign="top" width="323"><p>193,1 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Hauptnutzfl&#228;che HNF</p></td><td valign="top" width="323"><p>150,4 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Nebennutzfl&#228;che NNF</p></td><td valign="top" width="323"><p>42,7 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Funktionsfl&#228;che FF</p></td><td valign="top" width="323"><p>169,5 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Verkehrsfl&#228;che VF</p></td><td valign="top" width="323"><p>23,6 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Bruttogeschossfl&#228;che BGF</p></td><td valign="top" width="323"><p>332 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="234"><p>Materialien</p></td><td valign="top" width="323"><p>Untergeschoss und Carport in Sichtbeton mit Slagstar &#214;kobeton, Holzbau in vorgefertigter Holzriegelbauweise, D&#228;mmung mit Zellulose, Schafwolle, Flachs, Fassade Fichte s&#228;gerau, Innenverkleidung Fichte natur wei&#223; ge&#246;lt, Boden und Stufen Eiche massiv, recyclete Fliesen, Dachfl&#228;chenfenster. Alle Materialien wurden bez&#252;glich &#214;kologie und CO2-Gehalt kalkuliert und bis zum Einbau &#252;berwacht</p><p>&#160;</p></td></tr></table><p><strong>&#160;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[Sunlighthouse (AUT),model home 2020,Objektberichte,Alle,Mieter-Eigentuemer,Handwerk,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Sun, 15 Apr 2012 12:38:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_slh_aussen_1-569908.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Außenansicht Sunlighthouse]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das Sunlighthouse ist Österreichs erstes CO2-neutrales Einfamilienhaus. Es folgt der Vision, bei außergewöhnlich hohem Tageslichtanteil mehr Energie zu erzeugen als zu verbrauchen und sämtliche CO2-Emissionen aus Errichtung und Betrieb zu neutralisieren. Bildquelle: VELUX / Adam Mørk]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Einzug der Sunlighthouse-Familie</title>
                        <link>https://presse.velux.de/einzug-der-sunlighthouse-familie/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/einzug-der-sunlighthouse-familie/</guid><pp:caseid>356809</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Startschuss f&#252;r das spannendste Haus-Experiment &#214;sterreichs</strong></em></p><p><em class="post-content-subhead"><strong></strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Pressbaum, M&#228;rz 2012 &#8211; Endlich ist es so weit: VELUX hat die Suche nach der Sunlighthouse-Family erfolgreich abgeschlossen. Das mehrfach ausgezeichnete Sunlighthouse begeisterte bisher Wissenschaft und Fachpublikum, jetzt folgt der Praxistest. Yasmin und Ludwig Dorfstetter werden gemeinsam mit ihren beiden Kindern testen, ob es tats&#228;chlich gelingt, Energie-&#220;berschuss und CO2-Neutralit&#228;t in Kombination mit hohem Tageslicht-Anteil und &#246;kologischen Materialien zu realisieren. Bisher nur graue Theorie, stellt sich das Aktivhaus nun unter schwierigen Bedingungen wie Hanglage und schattigem Grundst&#252;ck dem Familien-Alltag. Ob das Experiment gelingt? Alle Details werden wissenschaftlich ausgewertet, Familie Dorfstetter wird laufend im Internet berichten.</strong></strong></p><p><strong><br /></strong></p><p><strong>Experiment mit Magnetwirkung</strong></p><p>Der Ansturm auf die Website (<a href="http://www.sunlighthouse.at/">http://www.sunlighthouse.at/</a>) der Sunlighthouse-Family-Suche war enorm. &#220;ber hundert Familien aus ganz &#214;sterreich wollten sich die einzigartige Chance nicht entgehen lassen, die Zukunft gr&#252;nen Bauens und Wohnens mitzugestalten. Und gleichzeitig ein ganzes Jahr lang mietfrei im architektonisch ansprechenden und &#246;kologisch einzigartigen Traumhaus mit Panoramablick zu leben. Bei der gro&#223;en Auswahl an motivierten und sympathischen Bewerbern war die Arbeit der Jury nicht einfach. Aber am Ende waren sich die Jurymitglieder, bestehend aus Vertretern von VELUX, Kommunikationsexperten und Psychologen einig und k&#252;rten die Familie Dorfstetter zum klaren Sieger f&#252;r dieses einzigartige Experiment.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Familie mit Know-how und Lust auf Abenteuer</strong></p><p>Denn Yasmin und Ludwig Dorfstetter konnten nicht nur durch ihre sympathische Ausstrahlung, Abenteuergeist und ihre Begeisterung f&#252;r das Projekt &#252;berzeugen. Beide bringen durch ihre beruflichen T&#228;tigkeiten auch wertvolles Wissen im Bereich &#214;kologie in das Projekt mit ein: Der Nieder&#246;sterreicher Ludwig Dorfstetter (31 Jahre) arbeitet bei den &#214;sterreichischen Bundesforsten als Spezialist f&#252;r Privatwaldbewirtschaftung. Die geb&#252;rtige Allg&#228;uerin Yasmin Dorfstetter (29 Jahre) ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Forschungskooperation Klimaschutz eine Idealbesetzung f&#252;r die Aufgabe, das Sunlighthouse einem gr&#252;ndlichen Praxistest zu unterziehen: &#8222;Beruflich steht der nachhaltige Umgang mit nat&#252;rlichen Ressourcen bei uns schon lange im Vordergrund. Deshalb sind wir begeistert, im Rahmen dieses Experiments auch privat die Zukunft des &#246;kologischen Bauens und Wohnens ein St&#252;ck mitzugestalten.&#8221;</p><p>Darum wagen die beiden Wahl-Salzburger mit ihren Kindern Johann (2 Jahre) und Alfred (4 Jahre) den Sprung von Salzburg nach Nieder&#246;sterreich und freuen sich darauf zu &#252;berpr&#252;fen, wie sich das Konzept des Aktivhauses, das Energieeffizienz, Umwelt und gesundes Innenraumklima vereinen will, in der Praxis bew&#228;hrt. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt, werden die &#246;kologische Sicht auf Bauen und Umwelt nachhaltig ver&#228;ndern. Beim einj&#228;hrigen Test ist die Familie nicht alleine. Zahlreiche Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen begleiten und unterst&#252;tzen sie auf ihrem Weg.</p><p>&#160;</p><p><strong>Berichte aus dem Sunlighthouse-Alltag</strong></p><p>Das Sunlighthouse in Pressbaum ist Teil der europaweiten VELUX-Initiative ModelHome 2020, die zeigt, wie sich energieeffizientes Bauen mit geringsten CO2-Emissionen und gesundem und behaglichem Wohnklima verbinden l&#228;sst. &#8222;Wir sind schon sehr gespannt, wie der Alltag im Sunlighthouse ist und werden &#252;ber unsere Erfahrungen laufend im Internet berichten, um uns mit interessierten H&#228;uslebauern und Familien auszutauschen&#8220;, freut sich Yasmin Dorfstetter. &#8222;W&#228;hrend der n&#228;chsten 12 Monate, die wir im Sunlighthouse wohnen, sammeln die Spezialisten von VELUX Praxisdaten &#252;ber Energieverbrauch, Innenraumklima und Komfort im Haus. So k&#246;nnen wir mithelfen, das einzigartige Konzept des Aktivhauses weiter zu verfeinern und zu verbessern&#8221;, erg&#228;nzt Ludwig Dorfstetter.</p><p>&#160;</p><p><strong>Das erste CO2-neutrale Einfamilienhaus &#214;sterreichs</strong></p><p>Das Sunlighthouse wurde von VELUX in enger Zusammenarbeit mit HEIN-TROY Architekten, der Donau-Universit&#228;t Krems und dem IBO, dem &#214;sterreichischen Institut f&#252;r Baubiologie und -&#246;kologie, entwickelt.&#160; Im Sinne des Aktivhaus-Prinzips geht es um eine gesamtheitliche Sicht: Nicht nur die Energie f&#252;r den Heiz-W&#228;rmebedarf steht im Vordergrund, sondern ein geringerer Gesamt-Energieverbrauch, die Verwendung umweltschonender Baustoffe und ein gesundes Innenraumklima mit viel Tageslicht und frischer Luft. Die f&#252;r den Betrieb des Hauses notwendige Energie stammt ausschlie&#223;lich aus erneuerbaren Energietr&#228;gern. Entstanden ist so nicht nur &#214;sterreichs erstes Haus, das in Errichtung und Betrieb v&#246;llig CO<sub>2</sub>-neutral ist, sondern als sogenanntes Plus-Energie-Haus sogar laufend mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden alle denkbaren M&#246;glichkeiten ausgesch&#246;pft: Eine Sole-Wasser-W&#228;rmepumpe f&#252;r die Heizung und thermische Solarkollektoren f&#252;r die Warmwasseraufbereitung, Photovoltaikelemente, sensorisch gesteuerte Fensterl&#252;ftung, hocheffiziente Elektroger&#228;te, Baustoffe aus Recycling-Materialien und nachwachsenden Rohstoffen &#8211; die Liste der Ma&#223;nahmen ist mehr als umfassend.</p><p>Die optimale Nutzung des Tageslichts gab dem Haus seinen Namen: Der Fensteranteil betr&#228;gt &#252;ber 50 Prozent der Wohnnutzfl&#228;che und ist damit f&#252;nf Mal h&#246;her, als die nieder&#246;sterreichische Bauordnung als Mindestma&#223; vorschreibt. Der hohe Tageslichtanteil unterstreicht einmal mehr die Zielsetzung, den Menschen bei diesem Wohlf&#252;hlhaus in den Mittelpunkt zu stellen: Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung nat&#252;rlichen Lichts auf unsere Gesundheit. Da in einem Haus auch das Interieur zum Wohlbefinden beitr&#228;gt, wurde das Sunlighthouse von den Wohnstylisten von Leiner eingerichtet.</p>]]></description><category><![CDATA[Sunlighthouse (AUT),model home 2020,energieeffizienz,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Natuerlich Klimatisieren,Alle,Handel]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:48:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Grüne Oase am Rande der Stadt</title>
                        <link>https://presse.velux.de/grune-oase-am-rande-der-stadt/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/grune-oase-am-rande-der-stadt/</guid><pp:caseid>356572</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead"><strong>Der neue Garten des LichtAktiv Hauses verbindet Tradition und Moderne</strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Wenn die kalten Wintermonate vor&#252;ber sind, die Sonnenstrahlen w&#228;rmer werden und die ersten Krokusse ihre K&#246;pfe aus der Erde strecken, dann steht der Fr&#252;hling vor der T&#252;r &#8211; f&#252;r viele Hobbyg&#228;rtner der Startschuss in die Gartensaison. Auch die neuen Bewohner des VELUX LichtAktiv Hauses sind schon sehr gespannt auf ihre erste Saison im neugestalteten Garten und freuen sich auf Obst und Gem&#252;se aus eigenem Anbau.</strong></strong></em></strong></p><p></p><p>Siedlerh&#228;user zeichnen sich durch ihre gro&#223;en G&#228;rten aus. Hier konnten die Bewohner Obst und Gem&#252;se anbauen und sich vor allem w&#228;hrend der Wirtschaftskrise der 30er Jahre und nach dem zweiten Weltkrieg eigenst&#228;ndig mit Lebensmitteln versorgen. Selbst zur Tierhaltung lie&#223; sich das gro&#223;e Grundst&#252;ck nutzen. Diese grundlegende Idee der Selbstversorgung, den Siedlergedanken, hat VELUX bei der Modernisierung des in Hamburg Wilhelmsburg gelegenen ehemaligen Siedlerhauses aus den 1950er Jahren zum LichtAktiv Haus bewahrt und auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts &#252;bertragen. Doch statt Gem&#252;se bauen die heutigen Bewohner vor allem Energie an. So wurden auf dem Dach des neu errichteten, eingeschossigen Anbaus Photovoltaik-Module und Solarthermie-Kollektoren installiert, die in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe den gesamten Energiebedarf des als Nullenergiehaus konzipierten LichtAktiv Hauses erzeugen. Zugleich wurde die verbleibende Gartenfl&#228;che in Zusammenarbeit mit dem Verband f&#252;r Wohneigentum in einen familienfreundlichen Nutz- und Freizeitgarten umstrukturiert.</p><p>&#8222;Der zeitgem&#228;&#223; angelegte Garten ist pflegeleicht und verbindet Familienfreundlichkeit mit Klimaschutz&#8220;, erkl&#228;rt Martin Breidbach, Dipl.-Ing. Gartenbau und Bundesgartenfachberater beim Verband f&#252;r Wohneigentum, das Konzept. &#8222;Dabei bieten die gro&#223;z&#252;gig gestalteten Freifl&#228;chen Platz f&#252;r die unterschiedlichen Bed&#252;rfnisse einer Familie und er&#246;ffnen Spielr&#228;ume, eigene Ideen und Schwerpunkte in der Gartengestaltung umzusetzen &#8211; gleichzeitig unterst&#252;tzen die gew&#228;hlten Pflanzen das Kleinklima in der Siedlung.&#8221;</p><p>&#160;</p><p>So greift der neu gestaltete Garten des LichtAktiv Hauses die vorhandenen Strukturen der Siedlung auf und verbindet dank des zur&#252;ckhaltenden, &#252;berwiegend in gr&#252;n-wei&#223; gehaltenen Farbkonzepts die moderne Architektur des Hauses mit der Tradition der Siedlerg&#228;rten im Norden. Geschnittene Hecken und niedrige Bepflanzung im Vorgartenbereich wurden ebenso in die Gestaltung mit einbezogen wie Rasen und Obstb&#228;ume sowie Geh&#246;lze und Stauden im Nutzgartenbereich. Bei der Auswahl der Bepflanzung legten die Planer Wert auf eine gro&#223;e Vielfalt und auf die Verwendung heimischer Geh&#246;lze, die &#8211; im Gegensatz zur urspr&#252;nglichen Monokultur aus serbischen Fichten &#8211; der heimischen Tierwelt vielf&#228;ltige Nutzungsm&#246;glichkeiten bieten.</p><p>&#160;</p><p>Die seitlich des K&#252;chenbereichs angelegten Kr&#228;uter- und Gem&#252;sebeete erm&#246;glichen auch den neuen Bewohnern des LichtAktiv Hauses den Anbau von Kr&#228;utern, Obst und Gem&#252;se &#8211; allerdings in reduziertem Umfang und angepasst an die heutige Lebens- und Arbeitswelt. Hier kann die Testfamilie unter fachkundiger Anleitung von Gartenberatern des Verbandes f&#252;r Wohneigentum im Zyklus der Jahreszeiten ihr eigenes Obst und Gem&#252;se anpflanzen und nach der Ernte in der direkt angrenzenden K&#252;che frisch zubereiten. Den Kindern dienen die Beete nicht nur als Nasch- sondern auch Lerngarten, der spielerisch ihr Bewusstsein f&#252;r eine gesunde Ern&#228;hrung f&#246;rdert.</p><p>&#160;</p><p>Viel Platz f&#252;r Freizeitaktivit&#228;ten aller Art bietet die gro&#223;e Rasenfl&#228;che und in der ehemaligen, zum Gartenhaus umgebauten Garage ist ausreichend Stauraum f&#252;r Spielsachen und Gartenger&#228;te. Zur Bew&#228;sserung des Gartens dient das aus einer Zisterne gewonnene Regenwasser. Verbunden werden die verschiedenen Bereiche des Gartens mit Wegen aus Trittsteinen, die sich harmonisch in das Gesamtbild einf&#252;gen und dank der durchgehenden Verwendung hellgrauer Materialien eine Einheit mit dem Geb&#228;ude bilden. Zudem tragen sie dazu bei, die Versiegelung des Bodens m&#246;glichst gering zu halten.</p><p>&#160;</p><p>Folgt man der Sichtachse aus Trittsteinen bis zum Ende des Grundst&#252;cks, f&#228;llt der Blick auf eine Holzterrasse und die umliegende Landschaft mit riesigen Apfelb&#228;umen, Farnen und wilden Gr&#228;sern. Diese Aussicht l&#228;dt zum Tr&#228;umen und Entspannen ein und bietet zu jeder Jahreszeit ein einzigartiges Motiv. So hat man trotz der N&#228;he zur Gro&#223;stadt im LichtAktiv Haus das Gef&#252;hl, auf dem Land zu leben &#8211; umgeben von und im Einklang mit der Natur.</p><p>&#160;</p><p>Ein kurzer Filmbeitrag auf YouTube (<a href="http://www.youtube.com/user/VeluxDeutschland#p/c/4137307CA69561BF/4/bG5FlvP-jqk">http://www.youtube.com/user/VeluxDeutschland#p/c/4137307CA69561BF/4/bG5FlvP-jqk</a>) erl&#228;utert das Konzept des neugestalteten Garten des LichtAktiv Haus. Dar&#252;ber hinaus stehen unter der Adresse <a href="http://www.velux.de/lichtaktivhaus">www.velux.de/lichtaktivhaus</a> weitere Informationen, Bilder und Videos rund um das Projekt bereit.</p><p>&#160;</p><p><strong>((Kasten))</strong></p><p><strong>Gartenbepflanzung LichtAktiv Haus</strong></p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="121"><p><strong>Vorgarten </strong></p></td><td valign="top" width="437"><p>Stauden (Geranium, Lavandula &#8217;Alba&#8216;, Hosta, Anaphalis, Brunnera), Rosen (Strauchrosen &#8216;Schneewittchen&#8216;) und eine niedrige Felsenbirne (Amelanchier rotundifolia) sowie Rasen um die IBA-Stele</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="121"><p><strong>Bepflanzung seitlich des K&#252;chenbereichs </strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="437"><p>Kr&#228;utergarten mit mediterranen Kr&#228;uter- und Heilpflanzen zur Verwendung frisch oder getrocknet (Lorbeer, Salbei, Thymian, Rosmarin, Majoran, Lavendel, Estragon, Bohnenkraut, Currykraut, Heiligenkraut) sowie K&#252;chenkr&#228;uter- und Heilpflanzen zur Verwendung des frischen Gr&#252;ns (Schnittlauch, Petersilie, Dill, Kerbel, Basilikum, Liebst&#246;ckel, Borretsch, Kapuzinerkresse, Knoblauchkraut, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Ananasminze, Frauenmantel, Waldmeister)</p><p>&#160;</p><p>Apfelspaliere als Sichtschutz (Topaz), rote (Sch&#246;nemann) und gelbe (Golden Queen) Himbeeren, wei&#223; bl&#252;hende (Senga sengana) und rosa bl&#252;hende (Pink Panda) Erdbeeren, Heidelbeeren (Blueray)</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="121"><p><strong>Bepflanzung in Terrassenn&#228;he </strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="437"><p>Hausbaum Zierapfel (Malus &#8217;Professor Sprenger&#8216;), Hortensien (Hydrangea arborescens &#8217;Annabelle&#8216;), Gr&#228;ser (Carex morowii &#8217;Variegata&#8216;), echter Wein (Vitis &#8217;Romulus&#8216;, &#8216;Muscat Bleu&#8216;, &#8216;Ph&#246;nix&#8216;), wei&#223;er Lavendel, wei&#223;e Vinca als Bodendecker und eine Ilexhecke als Sichtschutz</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="121"><p><strong>Hinterer Gartenbereich</strong></p></td><td valign="top" width="437"><p>gro&#223;z&#252;gige Rasenfl&#228;che und beidseitige Mischpflanzung aus heimischen Geh&#246;lzen mit dem klassischen Heckenaufbau (Baumschicht, Strauchschicht, Krautschicht)</p><p>&#160;</p></td></tr></table><p>&#160;</p><p><strong>((Kasten))</strong></p><p><strong>Wenn Energiepreise keine Rolle mehr spielen</strong></p><p>Das LichtAktiv Haus ist Teil des internationalen VELUX Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft europaweit sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Beim deutschen Beitrag handelt es sich um ein in Hamburg Wilhelmsburg gelegenes, typisches Siedlerhaus aus den 50er Jahren, das im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg als Nullenergiehaus modernisiert wurde. Dabei verbindet das LichtAktiv Haus beispielhaft intelligentes Energiedesign mit h&#246;chstem Wohnwert. Eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur versorgt das Geb&#228;ude mit viel Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. Zudem erzeugen Photovoltaik-Module und Solarthermie-Kollektoren in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die gesamte im LichtAktiv Haus ben&#246;tigte Energie f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom. Damit bietet das LichtAktiv Haus seinen Bewohnern ein Zuhause, in dem sie sich rundum Wohlf&#252;hlen k&#246;nnen und in dem steigende Energiepreise keine Rolle spielen.</p><p>&#160;</p><p><strong>((Kasten))</strong></p><p><strong>Das Wohnen von Morgen bereits heute erleben </strong></p><p>Anfang Dezember 2011 sind Christian (39) und Irina (37) Oldendorf mit ihren beiden S&#246;hnen Lasse (8) und Finn (5) ins VELUX LichtAktiv Haus eingezogen und werden in den kommenden zwei Jahren das in ein modernes, helles Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus auf Herz und Nieren testen. Dieses &#8222;Wohnwert-Experiment&#8220; soll Aufschluss dar&#252;ber geben, wie sich die Vision von optimaler Energieeffizienz und attraktivem Wohnwert mit viel Tageslicht und frischer Luft in der Praxis bew&#228;hrt &#8211; und wer kann dies besser beurteilen, als eine Familie, die das Wohnen der Zukunft selbst erlebt. W&#228;hrend der Testphase werden Energieverbrauch und Innenraumklima laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert. Auch das individuelle Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl der Familie wird regelm&#228;&#223;ig erfasst und ausgewertet. Ziel ist es, Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern gleichzeitig ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bietet.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),Architekten-Planer,model home 2020,Alle,Mieter-Eigentuemer]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 12:23:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_gartenplan-584557.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Gartenplan LichtAktiv Haus]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Der neu gestaltete Garten des LichtAktiv Hauses greift die vorhandenen Strukturen der Siedlung auf. Geschnittene Hecken und niedrige Bepflanzung im Vorgartenbereich wurden ebenso mit einbezogen wie Rasen, Obstbäume und heimische Gehölze und Stauden im Nutzgartenbereich. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>LichtAktiv Haus erhält dena-Gütesiegel</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-erhalt-dena-gutesiegel/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-erhalt-dena-gutesiegel/</guid><pp:caseid>356631</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Auszeichnung best&#228;tigt besondere energetische Qualit&#228;t des Geb&#228;udes</strong></em></p><p><strong>Hamburg, Januar 2012.</strong> Das VELUX LichtAktiv Haus ist mit dem G&#252;tesiegel Effizienzhaus der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird an Geb&#228;ude vergeben, deren besonders niedriger Energiebedarf in einem qualit&#228;tsgesicherten dena-Verfahren nachgewiesen wird. Das im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg modernisierte Siedlerhaus aus den 1950er Jahren erreicht den Standard &#8222;Effizienzhaus 70&#8220;, verbraucht also nur 70 Prozent der Energie, wie f&#252;r vergleichbare Neubauten von der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 vorgeschrieben.</p><p>&#160;</p><p>&#8222;Wir sind stolz darauf, dass unser LichtAktiv Haus mit dem dena G&#252;tesiegel ausgezeichnet wurde, denn es belegt die hohe Praxisrelevanz unseres Experiments auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft f&#252;r Bauherren und Modernisierer&#8220;, freut sich Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH. Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Gesch&#228;ftsf&#252;hrung, erkl&#228;rt: &#8222;Unser dena-G&#252;tesiegel Effizienzhaus best&#228;tigt die hohe energetische Qualit&#228;t des LichtAktiv Hauses. So wird f&#252;r jeden auf den ersten Blick erkennbar: Hier steckt Energieeffizienz drin. Zudem zeigt das LichtAktiv-Haus einmal mehr, dass eine hochwertige energetische Sanierung nicht nur die Energiekosten minimiert, sondern auch f&#252;r neuen Wohnkomfort sorgt.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Mit dem Hamburger LichtAktiv Haus zeigen die Tageslichtexperten von VELUX, wie sich zukunftsweisendes Wohnen im Bestand mit viel nat&#252;rlichem Licht bereits heute umsetzen l&#228;sst. Dabei verbindet der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 beispielhaft intelligentes Energiedesign mit h&#246;chstem Wohnwert. Eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur versorgt das Geb&#228;ude mit viel Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. Zudem erzeugen Photovoltaik-Module und Solarthermie-Kollektoren in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die gesamte im LichtAktiv Haus ben&#246;tigte Energie f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom. Damit bietet das LichtAktiv Haus seinen Bewohnern ein Zuhause, in dem sie sich rundum Wohlf&#252;hlen k&#246;nnen und in dem steigende Energiepreise keine Rolle spielen.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Auszeichnungen,energieeffizienz,Alle,Mieter-Eigentuemer,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:42:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_dena_dresse_ah-690827.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[LichtAktiv Haus erhält dena-Gütesiegel]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[VELUX Deutschland Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse freut sich über die Auszeichnung des LichtAktiv Hauses mit dem dena Gütesiegel. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>LichtAktiv Haus auf dem Prüfstand</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-auf-dem-prufstand/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-auf-dem-prufstand/</guid><pp:caseid>356664</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><em class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead"><strong>Monitoringkonzept des wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments verbindet erstmals quantitative und qualitative Forschungsmethoden</strong></em></em></strong></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><strong class="post-content-teaser"><em class="post-content-subhead"><strong class="post-content-teaser"><strong>Mit dem LichtAktiv Haus zeigt VELUX beispielhaft, dass sich h&#246;chster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst. So wird die im Geb&#228;ude ben&#246;tigte Energie inklusive des Haushaltsstroms vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien erzeugt. </strong><strong>CO<sub>2</sub>-neutrales Wohnen im modernisierten Siedlerhaus ist damit erstmals m&#246;glich. Zugleich sorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. </strong><strong>Nun ist eine in einem mehrstufigen Verfahren unter zahlreichen Bewerbern ausgew&#228;hlte Familie dort eingezogen und wird im Rahmen eines Wohnexperiments </strong><strong>das VELUX LichtAktiv Haus zwei Jahre lang</strong><strong> auf Herz und Nieren testen. Dabei verbindet das K</strong><strong>onzept f&#252;r das begleitende wissenschaftliche </strong><strong>Monitoring erstmals quantitative und qualitative &#160;Untersuchungsmethoden. In den kommenden beiden Jahren wird ein interdisziplin&#228;res Forscherteam aus Architekten und Soziologen sowie Geb&#228;ude- und Solartechnikern der Technischen Universit&#228;ten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin untersuchen, wie das als Nullenergiehaus konzipierte Geb&#228;ude im t&#228;glichen Betrieb funktioniert und ob die theoretischen Berechnungen den tats&#228;chlichen Lebensgewohnheiten einer vierk&#246;pfigen Familie standhalten.</strong></strong></em></strong></strong></strong></p><p></p><p>&#160;</p><p><strong>Wohnkomfort und Energieeffizienz im Fokus</strong></p><p>Das LichtAktiv Haus ist Teil des internationalen VELUX Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft europaweit sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Beim deutschen Beitrag handelt es sich um ein in Hamburg Wilhelmsburg gelegenes, typisches Siedlerhaus aus den 50er Jahren, das im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg als Nullenergiehaus modernisiert wurde. Dabei verbindet das LichtAktiv Haus beispielhaft intelligentes Energiedesign mit h&#246;chstem Wohnwert. Eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur versorgt das Geb&#228;ude mit viel Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. Gleichzeitig unterst&#252;tzen solare Energieeintr&#228;ge durch die von 18 auf 93 Quadratmeter erweiterte Fensterfl&#228;che die Heizung und in den tageslichtdurchfluteten R&#228;umen kann auch an tr&#252;ben Tagen meist auf k&#252;nstliche Beleuchtung verzichtet werden. Ein neu errichteter Anbau bietet zus&#228;tzliche Wohnfl&#228;che und steht dar&#252;ber hinaus im Mittelpunkt des innovativen Energiekonzeptes: Die auf dem Dach des Anbaus installierten Photovoltaik-Module und Solarthermie-Kollektoren erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die im LichtAktiv Haus f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom ben&#246;tigte Energie und erm&#246;glichen in der Jahresbilanz einen CO<sub>2</sub>-neutralen Betrieb. Da das LichtAktiv Haus sogar mehr Energie erzeugt, als von seinen Bewohnern und dem Geb&#228;ude selbst theoretisch verbraucht wird, k&#246;nnen au&#223;erdem auch Emissionen, die durch Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion anfallen, mit fortschreitendem Betrieb abgebaut werden. Rein rechnerisch erreicht das LichtAktiv Haus dadurch nach 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotential &#8211; so das Ergebnis der von der TU Darmstadt erstellten &#214;kobilanz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Zweij&#228;hrige Testphase verbindet quantitative und qualitative Forschung</strong></p><p>Nachdem das VELUX LichtAktiv Haus in den vergangenen elf Monaten unter anderem f&#252;r exklusive Fachveranstaltungen genutzt wurde und f&#252;r Besichtigungen offen stand, werden die theoretischen Planungen und Berechnungen nun einem zweij&#228;hrigen Praxistest unterzogen. Um herauszufinden, wie sich die Vision von hoher Wohnqualit&#228;t mit viel Tageslicht und frischer Luft und die optimale Nutzung erneuerbarer Energie in der Praxis bew&#228;hrt, sind Anfang Dezember 2011 Christian und Irina Oldendorf mit ihren beiden f&#252;nf und acht Jahre alten S&#246;hnen Lasse und Finn in das LichtAktiv Haus eingezogen. Als Testfamilie werden sie in den kommenden beiden Jahren das Wohnen der Zukunft im LichtAktiv Haus auf die Probe stellen. Begleitet wird dieser Praxistest durch ein umfassendes wissenschaftliches Monitoring der Technischen Universit&#228;ten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin. Ziel ist es, die Vielzahl sowohl von neuen als auch bereits in den Markt eingef&#252;hrten Produkten und Technologien unter realen Bedingungen auf Herz und Nieren zu testen und Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern gleichzeitig ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bietet. Hierbei werden nicht nur das Au&#223;enklima und die entsprechenden Innenraumwerte quantitativ erfasst und dokumentiert, sondern durch eine qualitative Untersuchung auch ein Bezug zum pers&#246;nlichen Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl der Testfamilie hergestellt.</p><p>&#160;</p><p>&#8222;W&#228;hrend in der Bundesrepublik mittlerweile die ersten Passiv-, Nullenergie-, und Plusenergieh&#228;user quantitativ evaluiert werden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, stellt die Erforschung der wahrgenommenen Erfahrungen der Bewohner ein Novum dar&#8220;, erkl&#228;rt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH. &#8222;Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit den Lehrst&#252;hlen von Prof. Norbert Fisch vom Institut f&#252;r Geb&#228;ude- und Solartechnik der TU Braunschweig, Prof. Manfred Hegger vom Institut f&#252;r Entwerfen und Energieeffizientes Bauen der TU Darmstadt und Prof. Bernd Wegener vom Institut f&#252;r Sozialwissenschaften der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin so hochkar&#228;tige wissenschaftliche Kompetenz f&#252;r unser Projekt gewinnen konnten.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Quantitative Messungen als Basis f&#252;r zuk&#252;nftige Konzepte</strong></p><p>W&#228;hrend der zweij&#228;hrigen Testphase wird das Institut f&#252;r Geb&#228;ude- und Solartechnik der Technischen Universit&#228;t Braunschweig die Energieerzeugung und den Energieverbrauch laufend messen und die Ergebnisse dokumentieren. Hierf&#252;r wurden alle Komponenten, die zur Energieversorgung beitragen, mit einer umfangreichen Mess- und Monitoring-Ausstattung ausger&#252;stet, sodass sowohl die regenerativen Ertr&#228;ge, als auch der f&#252;r den Betrieb von Kompressoren und Pumpen ben&#246;tigte Strom kontinuierlich erfasst werden kann. Auch der Energieverbrauch f&#252;r die Beleuchtung und alle im Haus angeschlossenen elektrischen Ger&#228;te wird separat gemessen und dokumentiert.</p><p>Neben der Energiebilanz des LichtAktiv Hauses stehen auch die &#252;berdurchschnittliche Tageslichtversorgung und die gesteuerte nat&#252;rliche Bel&#252;ftung auf dem Pr&#252;fstand. Denn die zu erwartenden Raumkonditionen wurden zwar im Rahmen der Planung rechnerisch ermittelt und mit modernster Simulationstechnik bestimmt. Ob jedoch diese Berechnungen und Simulationen des Innenraumklimas auch tats&#228;chlich zutreffen, muss die Praxis zeigen. Um Aussagen zum Raumklima und zum Wohnkomfort treffen zu k&#246;nnen, erfassen W&#228;rme- und Tageslichtsensoren kontinuierlich die Temperatur und Helligkeit in allen R&#228;umen des LichtAktiv Hauses. Dar&#252;ber hinaus messen CO<sub>2</sub>-Sensoren und Feuchtef&#252;hler die Luftfeuchtigkeit und CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Luft und auch fl&#252;chtige organische Verbindungen &#8211; sogenannte VOCs &#8211; werden durch gesonderte Sensoren erfasst und die Konzentration dieser Luftschadstoffe dokumentiert. Parallel zu dieser automatisierten Datenerfassung &#252;ber Sensoren, F&#252;hler und Messger&#228;te wird die Testfamilie ihre Erfahrungen mit der im hohen Ma&#223;e automatisierten Geb&#228;udetechnik protokollieren. Auch manuelle Eingriffe oder ein m&#246;gliches Fehlverhalten der Systeme werden von ihnen dokumentiert.</p><p>&#160;</p><p>Die erfassten Daten werden von den Wissenschaftlern der TU Braunschweig bewertet und mit den Prognosen in Bezug gesetzt, um die Energieeffizienz des LichtAktiv Haus zu analysieren. Monatliche Bilanzen fassen die Ergebnisse zusammen und bewerten zudem den Nutzereinfluss. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Standards f&#252;r Produkte und Technologien zu entwickeln, die zuk&#252;nftige Anforderungen bei maximaler Nutzerfreundlichkeit an ein Geb&#228;ude erf&#252;llen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl im Fokus der qualitativen Untersuchung</strong></p><p>Parallel zu den quantitativen Messungen erfasst ein interdisziplin&#228;res Team aus Architekten und Soziologen der Technischen Universit&#228;t Darmstadt und der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin die tats&#228;chlich wahrgenommenen Erfahrungen der Testfamilie &#252;ber einen Zeitraum von zw&#246;lf Monaten. Dabei rechnen die Wissenschaftler damit, im Verlauf des Wohnexperiments einen Wandel in Bezug auf Umweltbewusstsein und Energieverbrauch sowie bei der Wohnzufriedenheit und anderen subjektiven Wohnwertindikatoren feststellen zu k&#246;nnen. Um diese Ver&#228;nderungen festhalten zu k&#246;nnen, wurden bereits kurz nach dem Einzug der Familie die ersten Erfahrungen mit dem LichtAktiv Haus in einem Initialgespr&#228;ch erfasst und auch die Erfahrungen mit ihrer bisherigen Wohnsituation zur sp&#228;teren Einordnung mit aufgenommen.</p><p>In den kommenden Monaten sollen qualitative Interviews Aufschluss &#252;ber die gef&#252;hlte Behaglichkeit und das subjektive Empfinden von Temperatur, Helligkeit oder L&#228;rm geben. Dar&#252;ber hinaus erfragen die Wissenschaftler, welche Auswirkungen das LichtAktiv Haus auf das allgemeine Wohlbefinden, die Gesundheit und das Zusammenleben der Testfamilie hat. Um eine kontinuierliche Erfassung zu gew&#228;hrleisten, sind Gruppendiskussionen zu unterschiedlichen Jahreszeiten im LichtAktiv Haus geplant. Zus&#228;tzlich sind in monatlichen Intervallen Interviews in Form von Videochats mit der Familie und Erhebungen mittels Online-Frageb&#246;gen vorgesehen.</p><p>&#160;</p><p>Dabei erhoffen sich die Wissenschaftler unter anderem einen Zusammenhang zwischen dem saisonal und im Tagesverlauf unterschiedlichen Tageslichteintrag in das Haus und dem Tageslichtumgang der Familie nachweisen zu k&#246;nnen &#8211; also in welchen R&#228;umen sich Kinder und Erwachsene bei welchem Wetter aufhalten. Zudem wird das individuelle Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl mit den Ergebnissen der quantitativen Evaluation verglichen und bietet so die M&#246;glichkeit, die theoretischen Annahmen zu &#252;berpr&#252;fen und die eingesetzte Technik bei Bedarf zu optimieren und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen die Untersuchungen im LichtAktiv Haus auch als Basis f&#252;r eine bundesweite Studie dienen. Ziel des Wissenschaftsteams ist es, Instrumente zur Verlaufsmessung von empfundener Wohnqualit&#228;t, Wohnbehaglichkeit und anderen subjektiven Wohnwertindikatoren zu entwickeln und im Anschluss eine Umfrage in der Gesamtbev&#246;lkerung zum Thema &#8222;Wohnen und Umweltbewusstsein&#8220; durchzuf&#252;hren. Diese soll dazu beitr&#228;gt, die grunds&#228;tzliche Frage zu beantworten, was in Bezug auf zuk&#252;nftige Wohnqualit&#228;t wirklich wichtig ist.</p><p>&#160;</p><p><strong>Klimaschutz im Fokus &#8211; Wohnqualit&#228;t inklusive</strong></p><p>Mit dem LichtAktiv Haus Experiment gibt VELUX einen Ausblick auf das Bauen und Wohnen der Zukunft und zeigt beispielhaft, wie bei bestehender Bausubstanz Nachhaltigkeit mit den gestiegenen Anspr&#252;chen an Wohnraum verbunden werden kann. Dabei hat das als Nullenergiehaus modernisierte Siedlerhaus hohe Praxisrelevanz, denn vor dem Hintergrund der Klimaschutzziele der Bundesregierung, die bis 2020 Energieeinsparungen im Geb&#228;udebereich von 19 Prozent gegen&#252;ber 2005 vorsehen, kommt der energetischen Sanierung des Geb&#228;udebestands eine wichtige Rolle zu. Diese darf jedoch nicht zu Lasten von Wohnqualit&#228;t oder Gesundheit der Bewohner gehen. Zukunftsweisende Geb&#228;ude sollten beides sein: energieeffizient und schonend im Umgang mit den nat&#252;rlichen Ressourcen und zugleich gesunde, attraktive Lebensr&#228;ume zum Wohlf&#252;hlen mit viel Tageslicht und frischer Luft. Das in dieser Form erstmals durchgef&#252;hrte Wohnexperiment wird Aufschluss dar&#252;ber geben, wie sich die VELUX Vision von optimaler Energieeffizienz und attraktivem Wohnwert in der Praxis bew&#228;hrt und leistet damit einen wichtigen Beitrag f&#252;r die Entwicklung von zukunftsf&#228;higen Wohnl&#246;sungen, die sich den modernen Arbeits- und Lebensrhythmen einer Familie anpassen und nicht umgekehrt.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,energieeffizienz,Alle,Handwerk,Architekten-Planer,Handel]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:47:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_luftaufnahme1-272155.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Luftaufnahme LichtAktiv Haus]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Wohnwert im Fokus, Energieeffizienz inklusive: Für VELUX steht der Mensch im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Vision des Bauens und Wohnens der Zukunft. Das LichtAktiv Haus zeigt, wie sich zeitgemäße Wohnansprüche auch im Rahmen von Modernisierungen realisieren lassen. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ein spannendes Experiment</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-spannendes-experiment/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-spannendes-experiment/</guid><pp:caseid>356705</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Interview mit dem Architekten des Sunlighthouse, Juri Troy</strong><em><br /></em></p><p>Das im Oktober 2010 er&#246;ffnete Sunlighthouse von VELUX hat f&#252;r viel Aufsehen gesorgt. Der f&#252;nfmal h&#246;here Tageslichtanteil, die Kombination zweier automatisiertes Luftwechselsysteme zur Optimierung des Raumklimas und die positive Energiebilanz sind in dieser Kombination einzigartig. Wir sprachen mit Mag. Arch Juri Troy von HEIN-TROY Architekten &#252;ber sein Konzept und den Praxistest.</p><p></p><p><strong>Herr Troy, das Sunlighthouse von VELUX ist ein Experiment. Das Unternehmen will anhand von sechs Geb&#228;uden in f&#252;nf L&#228;ndern Europas unter Beweis stellen, dass wir schon heute CO2-neutral bauen und gleichzeitig hervorragendes Innenraumklima herstellen k&#246;nnen. Ist Ihnen dieser Beweis mit dem &#246;sterreichischen Projekt gelungen?</strong></p><p>In die Planung und Ausf&#252;hrung dieses Einfamilienhauses sind die Erfahrungen so vieler Experten eingeflossen, alle Berechnungen wurden wissenschaftlich untermauert. Den Beweis daf&#252;r aber wird erst das Monitoring liefern.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Ihr Projekt ist als Sieger aus einem geladenen Wettbewerb hervorgegangen. Welche Plan&#228;nderungen waren anschlie&#223;end erforderlich?</strong></p><p>In den zwei Jahren vom Wettbewerb bis zur Fertigstellung haben wir unglaubliche Mengen an Forschungsmaterial gesammelt und aufgrund neuer Befunde unsere Planung abge&#228;ndert. Das Grundkonzept hat sich nat&#252;rlich von Anfang bis Schluss durchgezogen, aber in den Details und in den Funktionen hat sich sehr viel ver&#228;ndert. Ein wichtiger Grund daf&#252;r war, dass wir das Haus zweimal k&#252;rzen mussten &#8211; aus unterschiedlichen Gr&#252;nden. Aber das bedeutete f&#252;r uns nat&#252;rlich eine komplette Neuaufteilung der inneren Zonierung. Bei der zweiten Umplanung ist auch die ungew&#246;hnliche Dachform entstanden, die f&#252;r die Funktionalit&#228;t des Hauses entscheidende Bedeutung hat.</p><p>&#160;</p><p><strong>Diese Dachform ist tats&#228;chlich sehr auff&#228;llig. Warum diese ungew&#246;hnliche L&#246;sung?</strong></p><p>Der Dachvorsprung des Sunlighthouse ist beispielhaft f&#252;r die Komplexit&#228;t des gesamten Geb&#228;udes. Hier kulminieren sehr viele unterschiedliche Anspr&#252;che. Erstens muss das Haus sich selbst mit Strom versorgen. Dazu brauchen wir eine gro&#223;e Dachfl&#228;che. Gleichzeitig sollten die Dachfl&#228;chenfenster in einer H&#246;he montiert werden, die einem Kind, das am Schreibtisch sitzt, den freien Blick in die Umgebung erm&#246;glicht. Die H&#246;he der Arbeitsfl&#228;che ist nach ergonomischen Richtlinien vorgegeben, die Absturzsicherung nach Bauordnung sicherzustellen. Gr&#246;&#223;e und Form der Photovoltaikelemente wird von den Anlagen der Hersteller vorgegeben. Und dann haben wir auch noch die innen liegenden Regenrinnen unterbringen m&#252;ssen. In dem urspr&#252;nglich vorgesehenen, b&#252;ndig mit der Au&#223;enwand abschlie&#223;enden Dach h&#228;tten wir das &#8211; nach der Geb&#228;udek&#252;rzung &#8211; nicht geschafft. Dieser Vorsprung, diese Auskragung, war die L&#246;sung f&#252;r alles. Und noch mehr, damit haben wir auch die M&#246;glichkeit geschaffen, &#252;ber drei Fensternischen mehr Tageslicht vom Dach bis ins Erdgescho&#223; zu leiten.</p><p>&#160;</p><p><strong>Ihre Arbeiten sind bekannt f&#252;r die besondere Linienf&#252;hrung mit Licht. Welche Herausforderungen gab es beim Sunlighthouse?</strong></p><p>Licht spielt bei unseren Entw&#252;rfen immer eine besondere Rolle. Wir bauen bei vielen Projekten im Vorfeld Modelle, um zu sehen, ob der Lichteinfall wie geplant funktioniert. Aber trotzdem bleibt es bei der subjektiven Empfindung. Beim VELUX Sunlighthouse war das anders. Hier war die Anforderung, dass jeder Aufenthaltsraum 5 Prozent Tageslichtfaktor haben musste &#8211; und die Umsetzung dieser Anforderung wurde von der Donau-Universit&#228;t im Lichtlabor und rechnerisch &#252;berpr&#252;ft. Dabei hat sich gezeigt: Um 5 Prozent Tageslichtfaktor zu erreichen, muss man schon an allen Details drehen und alles optimieren &#8211; bis hin zur Innenausstattung. Aber das Sunlighthouse zeigt, es geht &#8211; und ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.</p><p>&#160;</p><p><strong>Vorarlberger sind bekannte Passivhausarchitekten. Sie verfolgen hier den Gedanken des Aktivhauses, oder?</strong></p><p>Nach der Begehung des Grundst&#252;cks war uns sehr bald klar, dass ein Passivhaus auf diesem Grundst&#252;ck und bei dieser starken Beschattung extreme architektonische und r&#228;umliche Einbu&#223;en bedeuten w&#252;rde, vor allem was den Tageslichtfaktor betrifft. Also haben wir bei unserer Einreichung zum Wettbewerb kein Passivhaus vorgeschlagen. F&#252;r uns ist dieses Haus die Weiterf&#252;hrung des Passivhaus-Gedankens. Der Heizw&#228;rmebedarf liegt zwar ein wenig &#252;ber dem eines Passivhauses, aber durch die solaren Energiegewinne k&#246;nnen wir die Differenz mehr als ausgleichen. Es geht um das Gesamtergebnis, nicht um eine einzelne Kennziffer.</p><p>&#160;</p><p><strong>Wenn das Grundst&#252;ck so stark beschattet ist, wie haben Sie dann den hohen Tageslichtfaktor erzielt?</strong></p><p>Ich muss zugeben, dass es mich selbst sehr &#252;berrascht hat, wie viel mehr Tageslicht durch ein Dachfl&#228;chenfenster ins Haus f&#228;llt im Vergleich zu einem Fassadenfenster. Man wei&#223; zwar, dass das Zenitlicht dreimal st&#228;rker ist als das Horizontallicht &#8211; aber wie sich das im Raum tats&#228;chlich auswirkt, davon macht man sich keine Vorstellung. Aufgrund der starken Beschattung des Grundst&#252;cks durch Mauern zu den Nachbargrundst&#252;cken und einen sehr hohen Wald, haben wir an den Fassaden, wo konventionelle H&#228;user Fenster h&#228;tten, darauf verzichtet, und statt dessen Dachfl&#228;chenfenster eingesetzt. Mit gro&#223;em Erfolg.</p><p>Zun&#228;chst hatten wir noch Bedenken wegen der, m&#246;glichen Energieverluste durch die Dachfl&#228;chenfenster. Aber diese Bedenken hat die Donau-Universit&#228;t vollkommen ausger&#228;umt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Setzen Sie das Geb&#228;ude dann nicht der Gefahr der sommerlichen &#220;berw&#228;rmung aus?</strong></p><p>Mit diesem Thema haben wir uns eingehend besch&#228;ftigt und zwei parallele Strategien entwickelt: Zum einen sind alle Fenster mit au&#223;en liegendem Sonnenschutz ausger&#252;stet, das ist absolut unverzichtbar. Dieser Sonnenschutz ist aus perforiertem Textilgewebe und so optimiert, dass die dahinterliegenden R&#228;ume hell bleiben. Zum anderen haben wir &#252;ber Gipsfaserplatten in der Holzkonstruktion des Geb&#228;udes zus&#228;tzliche Speichermassen eingebracht. Die Berechnungen der Donau-Universit&#228;t weisen aus, dass wir damit Klasse A erreichen, d.h. dass die Innentemperatur des Wohnhauses auch in sommerlichen Hitzephasen nicht &#252;ber 27&#176;C steigen wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>Viele Fenster, viel Tageslicht &#8211; und wie stellen Sie die Bel&#252;ftung der Innenr&#228;ume sicher, ohne zu hohe Energieverluste zu riskieren?</strong></p><p>In diesem Wohngeb&#228;ude sind zwei Bel&#252;ftungssysteme kombiniert. In der kalten Jahreszeit n&#252;tzen wir die Wohnrauml&#252;ftung mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung. Sobald die Au&#223;entemperatur es zul&#228;sst, steigt das System automatisch um auf Fensterl&#252;ftung. Sensoren messen Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt der Luft und &#246;ffnen und schlie&#223;en die Fenster automatisch. Aber nat&#252;rlich k&#246;nnen die Bewohner auch in diese Systeme eingreifen und die Fenster manuell bedienen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Meinen Sie, dass experimentelle Projekte wie das Sunlighthouse die Architektur im allgemeinen beeinflussen und weiterentwickeln k&#246;nnen?</strong></p><p>Ja, das denke ich schon. VELUX hat mit diesem Projekt einen Meilenstein gesetzt. Wie oft gibt es schon die M&#246;glichkeit, sich mit einem Einfamilienhaus in dieser Intensit&#228;t auseinander zu setzen, einen Prototyp zu planen, in allen Details zu berechnen, dann auch wirklich zu bauen und das Ergebnis einem Monitoring zu unterziehen. Und dann auch noch mit den besonderen Anspr&#252;chen an Tageslicht und CO2-Neutralit&#228;t. R&#252;ckblickend bin ich auch froh dar&#252;ber, dass VELUX daf&#252;r ein so schwieriges Grundst&#252;ck ausgesucht hat &#8211; denn wenn es hier gelingen konnte, ein solches Haus zu verwirklichen, dann geht es &#252;berall.</p>]]></description><category><![CDATA[Sunlighthouse (AUT),model home 2020,energieeffizienz,Architekten-Planer,Architektur,Alle,Handwerk]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:21:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/Hein-Troy-759177.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Juri Troy, Architekt des Sunlighthouse]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Mag. arch. Juri Troy von Hein-Troy Architekten (rechts) neben seinem damaligen Partner Matthias Hein Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Testfamilie zieht ins LichtAktiv Haus ein</title>
                        <link>https://presse.velux.de/testfamilie-zieht-ins-lichtaktiv-haus-ein/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/testfamilie-zieht-ins-lichtaktiv-haus-ein/</guid><pp:caseid>356739</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Wissenschaftliches Monitoring begleitet zweij&#228;hrige Testphase und soll neue Erkenntnisse f&#252;r das Bauen und Wohnen der Zukunft liefern</strong></em></p><p><strong>Hamburg, Dezember 2011.</strong> Nachdem das VELUX LichtAktiv Haus noch bis vor wenigen Wochen f&#252;r Veranstaltungen und Besichtigungen offen stand, beginnt nun die zweite Phase des Experiments auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft: Christian (39) und Irina (37) Oldendorf ziehen mit ihren S&#246;hnen Lasse (8) und Finn (5) nach Hamburg Wilhelmsburg ins LichtAktiv Haus ein. Der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 zeigt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, wie sich zukunftsweisendes Wohnen im Bestand mit viel nat&#252;rlichem Licht bereits heute umsetzen l&#228;sst. Nun wird die in einem mehrstufigen Verfahren unter zahlreichen Bewerbern ausgew&#228;hlte Familie aus Hamburg Ottensen dort einziehen und in den kommenden zwei Jahren das in ein modernes, helles Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus auf Herz und Nieren testen.</p><p>&#160;</p><p>&#8222;Diese Testphase ist zentraler Bestandteil des Projekts. Wir wollen nun herausfinden, wie sich unsere Vision von viel Tageslicht, frischer Luft und Ausblick in der Praxis bew&#228;hrt &#8211; und wer kann dies besser beurteilen, als eine Familie, die das Wohnen der Zukunft auf die Probe stellt?&#8220;, erkl&#228;rt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH, anl&#228;sslich der offiziellen Schl&#252;ssel&#252;bergabe, bei der er der Familie zugleich &#8222;Brot und Salz&#8220; als traditionelles Einzugsgeschenk &#252;berreichte.</p><p>&#160;</p><p>Auch Uli Hellweg, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, begr&#252;&#223;te die Testfamilie in ihrem neuen Domizil und &#252;berreichte die offizielle IBA-Plakette f&#252;r das LichtAktiv Haus. &#8222;Das VELUX LichtAktiv Haus deckt seine ben&#246;tigte Energie vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien ab und erreicht CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb&#8220;, erl&#228;utert Hellweg. &#8222;Damit leistet die zukunftsweisend modernisierte Doppelhaush&#228;lfte als Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>In den kommenden zwei Jahren wird die TU Braunschweig gemeinsam mit der Hafencity-Universit&#228;t Hamburg kontinuierlich den Energieverbrauch und das Innenraumklima messen und die Ergebnisse dokumentieren. Auch das individuelle Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl der Familie wird erfasst und ausgewertet. Hierf&#252;r werden die TU Darmstadt und die Humboldt-Universit&#228;t Berlin regelm&#228;&#223;ig Befragungen und Gruppengespr&#228;che mit den Oldendorfs durchf&#252;hren und einen Bezug zu den quantitative Messungen der TU Braunschweig herstellen. Dar&#252;ber hinaus wird die Testfamilie ihre Erfahrungen protokollieren und den beteiligten Wissenschaftlichen Institutionen regelm&#228;&#223;ig &#252;ber ihr Leben im LichtAktiv Haus berichten. &#8222;Die zweij&#228;hrige Testphase wird unser Leben komplett ver&#228;ndern. Wir lassen unsere kleine, dunkle Wohnung hinter uns und wagen das Abenteuer Nullenergiehaus&#8220;, erkl&#228;rt Irina Oldendorf und Christian Oldendorf erg&#228;nzt: &#8222;Das LichtAktiv Haus hat uns sofort fasziniert &#8211; insbesondere die hellen, von Tageslicht durchfluteten R&#228;ume und das Zusammenspiel von Tradition und Moderne haben uns vom ersten Moment an &#252;berzeugt. Es ist beeindruckend zu sehen, was man aus einem 50er-Jahre Bau machen kann und wir sind alle sehr gespannt, wie sich das Wohnen der Zukunft in der Praxis bew&#228;hrt.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Die im Rahmen des LichtAktiv Haus Experiments gewonnenen Erkenntnisse sollen Aufschluss dar&#252;ber geben, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bei gleichzeitiger Minimierung des &#214;kologischen Fu&#223;abdrucks bietet. Das LichtAktiv Haus hat somit hohe Praxisrelevanz, denn es erf&#252;llt bereits heute die Anforderungen an ein zuk&#252;nftiges Geb&#228;ude und zeigt beispielhaft, dass sich h&#246;chster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Mieter-Eigentuemer,Handwerk,Architekten-Planer,Handel,Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:35:00 +0100</pubDate>
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                        <title>LichtAktiv Haus mit positiver Besucherresonanz</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-mit-positiver-besucherresonanz/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-mit-positiver-besucherresonanz/</guid><pp:caseid>356769</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>VELUX schlie&#223;t Besichtigungsphase im modernisierten Siedlerhaus ab und bereitet den Einzug der Testfamilie vor</strong></em></p><p><strong>Hamburg, November 2011</strong>. Von Januar bis Ende Oktober nutzten knapp 2.200 Besucher aus dem In- und Ausland die M&#246;glichkeit, das LichtAktiv Haus in Hamburg Wilhelmsburg zu besichtigen und sich &#252;ber das Bauen und Wohnen der Zukunft zu informieren. Mit dem in ein Nullenergiehaus verwandelten Siedlerhaus aus den 1950er Jahren zeigt VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg, wie sich ein anspruchsvolles Modernisierungsvorhaben umsetzen l&#228;sst. Dabei deckt die zukunftsweisend modernisierte Doppelhaush&#228;lfte die ben&#246;tigte Energie vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien ab und erreicht CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb. Nun schlie&#223;t das LichtAktiv Haus vorl&#228;ufig seine T&#252;ren und bereitet sich auf die n&#228;chste Phase des Experimentes vor. Um herauszufinden, wie sich die Vision von hoher Wohnqualit&#228;t mit viel Tageslicht und frischer Luft und die optimale Nutzung erneuerbarer Energie in der Praxis bew&#228;hrt, wird Ende 2011 eine Familie f&#252;r zwei Jahre in das LichtAktiv Haus einziehen und das Wohnen der Zukunft auf die Probe stellen.</p><p>&#160;</p><p>&#8222;Die Veranstaltungs- und Besichtigungsphase war ein voller Erfolg. Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen f&#252;r unser Experiment auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft interessieren&#8220;, sagt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH.</p><p>&#160;</p><p>In den vergangenen neun Monaten wurde das LichtAktiv Haus unter anderem f&#252;r exklusive Fachveranstaltungen genutzt und stand f&#252;r Besichtigungen offen. So referierten Experten wie Manfred Hegger, Professor f&#252;r Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, und Lichtplaner Professor Peter Andres im Rahmen einer exklusiven Veranstaltungsreihe f&#252;r Architekten &#252;ber die Top-Themen der Branche und diskutierten mit dem Fachpublikum die Zukunft nachhaltiger Architektur. Regelm&#228;&#223;ig stattfindende F&#252;hrungen vermittelten zudem den Teilnehmern aus Handel und Handwerk einen praxisnahen Eindruck von der baulichen Umsetzung des Modernisierungsprojekts. Auch die IBA Hamburg und der Verband Wohneigentum nutzten das LichtAktiv Haus f&#252;r F&#252;hrungen und Veranstaltungen und dar&#252;ber hinaus war das Haus an jedem ersten Samstag im Monat f&#252;r die breite &#214;ffentlichkeit ge&#246;ffnet, sodass Interessierte das Projekt besichtigen und Ideen f&#252;r das eigene Heim sammeln konnten.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Alle,Mieter-Eigentuemer,Handwerk,Architekten-Planer,Handel]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Nov 2011 12:37:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Führung durch das LichtAktiv Haus</title>
                        <link>https://presse.velux.de/fuhrung-durch-das-lichtaktiv-haus/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/fuhrung-durch-das-lichtaktiv-haus/</guid><pp:caseid>356779</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial;">Das VELUX LichtAktiv Haus &#8211; ein Experiment auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft</span></span></span></strong></p><p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Um Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung im Bestand konzipiert sein sollte, hat VELUX ein typisches Siedlerhaus aus den 50er Jahren in ein modernes, helles Nullenergiehaus verwandelt. Heute bietet das LichtAktiv Haus seinen Bewohnern nicht nur h&#246;chsten Wohnkomfort mit viel Tageslicht und frischer Luft, sondern macht au&#223;erdem Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig</span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,LichtAktiv Haus (D),Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 14:47:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Grundnahrungsmittel Licht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/grundnahrungsmittel-licht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/grundnahrungsmittel-licht/</guid><pp:caseid>356569</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Interview mit Lichtplaner Prof. Andres</strong></em></p><p>Die Lichtplanung nahm eine zentrale Rolle bei der Planung des LichtAktiv Hauses ein und basiert auf umfangreichen Untersuchungen des Lichtplaners Professor Peter Andres. In diesem Interview spricht er &#252;ber die Bedeutung von Tageslicht f&#252;r das menschliche Wohlbefinden, die Planung des Licht-Konzepts sowie die widerspr&#252;chliche Entwicklung zwischen ausreichendem Tageslicht in Wohnr&#228;umen und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong><em>Das LichtAktiv Haus setzt auf Tageslicht. Was sind die wichtigsten Vorteile der Nutzung von Tageslicht in R&#228;umen gegen&#252;ber der k&#252;nstlichen Beleuchtung?</em></strong></p><p>Das Tageslicht ist die Urform des Lichts. Nicht nur dass das Leben ohne Licht grunds&#228;tzlich nicht m&#246;glich w&#228;re, sondern auch die Entwicklung aller unwillk&#252;rlichen Mechanismen des menschlichen Auges wie Helligkeits-, Entfernungs- und Farbanpassung ist im Laufe der Evolution ausschlie&#223;lich unter Tages- bzw. Sonnenlicht abgelaufen. Wir Menschen verf&#252;gen &#252;ber innere Uhren, die wichtige biologische Prozesse rhythmisch steuern wie z. B. den Tag-Nacht-Rhythmus. Um diese innere Uhr zu synchronisieren, braucht der Mensch jeden Tag eine gewisse Menge an Licht, die normaler Weise nur das Tageslicht zur Verf&#252;gung stellen kann. Hierbei handelt es sich um Lichtmengen, die weit &#252;ber dem liegen, was man beispielsweise f&#252;rs Lesen braucht. Diesen Aspekt hat man Jahrzehnte lang nicht ber&#252;cksichtigt. Man muss heute trennen zwischen dem Licht f&#252;r die Erf&#252;llung einer Sehaufgabe und dem Licht, das man zur Sicherstellung der gesundheitlichen Faktoren braucht. Deshalb ist Licht f&#252;r den Menschen ein absolutes Grundnahrungsmittel. Dabei ist es eben auch besonderes wichtig, dass die Qualit&#228;t des k&#252;nstlichen Lichts an der Lichtqualit&#228;t des Tageslichts gemessen wird. Es kommt also nicht nur auf die Menge des Lichtes, sondern auch auf dessen Qualit&#228;t an.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Sie haben das Licht-Konzept des Hauses geplant. Wie sind Sie dabei vorgegangen?</em></strong></p><p>Zuerst wurden die Tageslichtbedingungen f&#252;r den Sieger-Entwurf der TU Darmstadt untersucht und dann mit den Wetterdaten von Hamburg ausgewertet. Anhand einer solchen Simulation kann man dann feststellen, wieviel Prozent des au&#223;en verf&#252;gbaren Tageslichts im Innenraum ankommt. Darauf hin wurde z. B. die Position der Fenster weiter optimiert. Erst wenn das Tageslicht-Konzept steht, beginnt die Planung des Kunstlichtes.</p><p><strong><em>&#160;</em></strong></p><p><strong><em>Die Fensterfl&#228;chen wurden im Bestandsgeb&#228;ude von ehemals 18 qm auf insgesamt 60 qm im erweitert. Wie gl&#228;sern darf ein Haus sein, damit sich der Mensch darin wohl f&#252;hlt? </em></strong></p><p>Ein Haus darf nicht zu gl&#228;sern sein, da man sonst im Sommer &#8211; jedenfalls ohne wirksamen Sonnenschutz - ein &#220;berhitzungsproblem hat, au&#223;erdem fehlt es dann an Geborgenheit und Privatsph&#228;re. So ist es in den Abendstunden extrem schwierig in den R&#228;umen eine behagliche Atmosph&#228;re zu planen, da das k&#252;nstliche Licht z. B. auf den spiegelnden Glasfl&#228;chen reflektiert wird und diese auch grunds&#228;tzlich zu dunkel wirken. Hier gilt es, die richtige Balance zwischen R&#252;ckzugsbereichen und Ein- sowie Ausblicken zu finden.</p><p><em>&#160;</em></p><p><strong><em>Haben Sie eine Vermutung, wo sich die Testfamilie, insbesondere die Kinder, bevorzugt aufhalten werden?</em></strong></p><p>Ich kann mir gut vorstellen, dass vor allem bei Schlechtwetter-Phasen der Treppenraum vor der Bibliothek besonders reizvoll ist. Hier f&#228;llt durch die Anordnung mehrerer Dachfl&#228;chenfenster besonders viel Tageslicht ein. Gleichzeitig &#246;ffnet sich dieser Treppenraum auch horizontal mit einer Fensterfront auf knapp f&#252;nf Metern L&#228;nge zum Garten hin. Dies ist ein idealer Raum zum Lesen, Tr&#228;umen und Rausschauen.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Wie wird in der wissenschaftlichen Begleitung dokumentiert, wo sich die Bewohner aufhalten? Was wird untersucht und wie?</em></strong></p><p>Voraussichtlich werden HDR-Aufnahmen mit einer Spezialkamera aufgenommen. Diese Hochkontrastbilder k&#246;nnen gro&#223;e Helligkeitsunterschiede darstellen. Damit wird die Helligkeitsverteilung in den R&#228;umen dokumentiert. Anschlie&#223;end werden diese Aufnahmen mit den Wetterdaten aus Hamburg abgeglichen und hieraus R&#252;ckschl&#252;sse gewonnen.</p><p>Besonderes spannend wird es sein, wie sich die Bewohner bei einer Schlechtwetterphase im Haus verhalten.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Was k&#246;nnen Planer und Architekten vom Licht-Konzept des Hauses lernen? </em></strong></p><p>Der Aspekt Licht und Gesundheit muss st&#228;rker ins Bewusstsein r&#252;cken. Die DIN 5034 regelt derzeit die Lichtmenge f&#252;r Wohnr&#228;ume. In dieser DIN werden Werte vorgegeben, die in unseren Breiten in keiner Weise sicher stellen, dass wir in der dunklen Jahreszeit ausreichend Licht in biologisch wirksamer Quantit&#228;t erhalten. Daher m&#252;ssten die entsprechenden Bauvorschriften bzw. Empfehlungen entsprechend &#252;berarbeitet werden, was f&#252;r die gesamte Bauwirtschaft tiefgreifende Konsequenzen haben w&#252;rde.</p><p>&#160;</p><p><strong><em>Sind einem Licht-Konzept durch die Energieeinsparverordnung Grenzen gesetzt?</em></strong></p><p>Zurzeit gibt es durch die Anforderungen der Energieeinsparverordnung verschiedene Entwicklungen, die &#252;berhaupt nicht zusammen passen. Es wird vor allem auf den D&#228;mmwert geschaut, die Fenster&#246;ffnungen werden immer kleiner und teilweise noch falsch platziert. Unabh&#228;ngig von der Energierechnung muss die erste Pr&#228;misse immer sein, dass sich der Mensch in den R&#228;umen wohl f&#252;hlt und gesund bleibt, wof&#252;r er ausreichend Licht braucht. Erst wenn die Faktoren Gesundheit und Wohlbefinden ausreichend in der Planung ber&#252;cksichtig sind, sollte nach einer&#160; L&#246;sung gesucht werden, wie man m&#246;glichst wirtschaftlich Energie einspart.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>&#220;ber Prof. Andres:</strong> Prof. Ing. Peter Andres besuchte die Ingenieurschule HTL in Innsbruck, bevor er von 1977 bis 1983 bei Lichtplanung Christian Bartenbach t&#228;tig war. Anschlie&#223;end arbeitete er bis 1985 bei Interferenz Lichtsysteme GmbH und gr&#252;ndete anschlie&#223;end sein eigenes Lichtplanungsb&#252;ro in Hamburg. Seit 2001 besteht zus&#228;tzlich ein B&#252;ro in Tirol. Das Leistungsbild reicht von der Tageslicht- und Kunstlichtplanung aller Bereiche der Architektur &#252;ber Modelluntersuchungen unter dem k&#252;nstlichen Himmel, Besonnungsstudien, Simulationen und Visualisierungen bis hin zur Entwicklung von Tages- und Kunstlichtsystemen. Andres ist unter anderem als Honorarprofessor an der Peter Behrens School of Architecture PBSA in D&#252;sseldorf t&#228;tig.</p><p><strong>&#160;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Tageslicht(loesungen),Mieter-Eigentuemer,Architektur,Handwerk,LichtAktiv Haus (D),Architekten-Planer,tageslicht,Wohngesundheit]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 02:26:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_prof_andres_1-356752.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Lichtplaner Prof. Peter Andres]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Das Satteldach als Kernelement des flexiblen und energieeffizienten Hauskonzepts des neu gebauten VELUX Maison Air et Lumière</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/das-satteldach-als-kernelement-des-flexiblen-und-energieeffizienten-hauskonzepts-des-neu-gebauten-velux-maison-air-et-lumiere/</guid><pp:caseid>356591</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Verri&#232;res-le-Buisson, Oktober 2011. Das fertiggestellte VELUX Maison Air et Lumi&#232;re wurde am 20. Oktober in der nahe Paris gelegenen Stadt Verri&#232;res-le-Buisson im Rahmen einer Er&#246;ffnungsfeier pr&#228;sentiert. Zu den G&#228;sten der Feier geh&#246;rten die Ministerin f&#252;r &#214;kologie, nachhaltige Entwicklung, Verkehr und Wohnungswesen, der B&#252;rgermeister von Verri&#232;res-le-Buisson und die Projektpartner.</strong></strong></p><p><strong></strong></p><p>Das Haus zeichnet sich insbesondere durch die intelligente Nutzung des Satteldachs im Sinne von Wohlbefinden und Energieeffizienz aus. Das Dach kann verschiedene Neigungswinkel aufweisen, die die Gewinnung von Sonnenenergie steigern und die Energiebilanz des Hauses aktiv beeinflussen k&#246;nnen. Ausrichtungen und Neigungen wurden so gew&#228;hlt und berechnet, dass die Energiegewinnung durch Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen optimiert wird. Das Dach wird dadurch zu einer f&#252;nften aktiven Fassade, die nicht nur das Raumklima reguliert und eine optimale Versorgung mit Frischluft und Tageslicht gew&#228;hrleistet, sondern auch als &#228;sthetisches Gestaltungselement &#252;berzeugt. Dank der Nutzung erneuerbarer Energien ist das Maison Air et Lumi&#232;re CO<sub>2</sub>-neutral und verf&#252;gt &#252;ber eine positive Energiebilanz, d.&#160;h. es produziert mehr, als es verbraucht.</p><p>Das architektonische Zusammenspiel der Dachneigungen erm&#246;glicht maximalen Lichteinfall von oben durch eine insgesamt gro&#223;fl&#228;chige Verglasung in Form geschickt kombinierter Dachfenster unterschiedlicher Gr&#246;&#223;en in den einzelnen R&#228;umen.<strong> <br /></strong></p><p>Die verschiedenen Dachneigungen bieten viel Raum zur Innengestaltung des Hauses, wobei in Zwischengeschossen pers&#246;nliche oder gemeinsame Wohnbereiche geschaffen werden k&#246;nnen. Die Wege im und ums Haus wurden so konzipiert, dass sie auch den Anforderungen von Menschen mit eingeschr&#228;nkter Mobilit&#228;t gerecht werden.</p><p>Das Maison Air et Lumi&#232;re basiert auf einem modularen Satteldach-Architekturkonzept. Die Module k&#246;nnen nach Wunsch kombiniert werden. Das Haus kann an die jeweiligen geografischen, klimatischen, st&#228;dtischen und finanziellen Gegebenheiten angepasst werden, ohne die Grundprinzipien des Wohnkomforts und der Energieeffizienz zu beeintr&#228;chtigen. Arten und Anzahl der Module allein inspirieren zum Bau frei stehender H&#228;user oder Stadth&#228;user, kleiner oder gro&#223;er H&#228;user, in st&#228;dtischer oder in l&#228;ndlicher Lage &#8211; alle mit denselben Grundprinzipien. Die Innenr&#228;ume k&#246;nnen an die Anforderungen, W&#252;nsche und Ver&#228;nderungen im Familienleben angepasst werden.</p><p>&#8222;Dieses Haus wurde mit Unterst&#252;tzung durch Partner gebaut, die sich f&#252;r komfortable Wohnbedingungen in Geb&#228;uden mit positiver Energiebilanz einsetzen und sich den damit verbundenen Herausforderungen bewusst sind. Das Haus wird ein angenehmes Umfeld zum Leben sein, eines, in dem man dank der hohen Qualit&#228;t der R&#228;ume, des Tageslichts und des Standorts gerne lebt. Die gesamte Technologie zeigt sich letztendlich von ihrer besten Seite, wenn sie diskret und unsichtbar funktioniert, sodass die Menschen wieder mit den zentralen Elementen, Luft und Tageslicht, in Ber&#252;hrung kommen&#8243;, erkl&#228;rt Michel Langrand, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von VELUX Frankreich.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>Das Maison Air et Lumi&#232;re steht nun sechs Monate lang f&#252;r die Branche offen, bevor es eine einj&#228;hrige Post-Occupancy-Evaluation durchl&#228;uft. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse stellen f&#252;r die Branche ein wichtiges Feedback dar, das einen Beitrag zum k&#252;nftigen Design von Wohnh&#228;usern mit positiver Energiebilanz leisten wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;ber das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re</strong></p><p>Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re ist der franz&#246;sische Beitrag zum europaweiten VELUX Model Home 2020 Projekt. Im Rahmen des Experiments begeben sich die Tageslichtexperten auf die Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft. Das VELUX Maison Air et Lumi&#232;re zeigt wie sich optimale Energieeffizienz, h&#246;chster Wohnwert und Umweltneutralit&#228;t zukunftsweisend verbinden lassen. Das als Plus-Energiehaus konzipierte Geb&#228;ude besteht aus drei unterschiedlichen Basismodulen, die miteinander verbunden sind und sich erg&#228;nzen. Das modulare Architekturkonzept erm&#246;glicht eine beliebige Anordnung der Module, sodass das Haus an unterschiedliche geografische, klimatische, st&#228;dtische und finanzielle Gegebenheiten angepasst werden kann, ohne dass Wohnkomfort und Energieeffizienz darunter leiden. Das Haus wurde von Nomade Architectes designt und in Zusammenarbeit mit Cardonnel Ing&#233;nierie, E.T.H.A. und den Industriepartnern Saint-Gobain, Aldes, Umicore, Somfy und Eternit entwickelt. F&#252;r das Haus ben&#246;tigte Bauelemente stammen von WindowMaster und Sonnenkraft.<br /> Weitere Informationen zum Maison Air et Lumi&#232;re: www.maisonairetlumiere.fr</p>]]></description><category><![CDATA[energieeffizienz,Handel,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Alle,Maison Air et Lumiere (F),model home 2020]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 16:59:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Der neue Garten des LichtAktiv Hauses verbindet Tradition und Moderne</title>
                        <link>https://presse.velux.de/der-neue-garten-des-lichtaktiv-hauses-verbindet-tradition-und-moderne/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/der-neue-garten-des-lichtaktiv-hauses-verbindet-tradition-und-moderne/</guid><pp:caseid>356604</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Siedlerh&#228;user zeichnen sich durch ihre gro&#223;en G&#228;rten aus. Hier konnten die Bewohner Obst und Gem&#252;se anbauen und sich vor allem w&#228;hrend der Wirtschaftskrise der 30er Jahre und nach dem zweiten Weltkrieg eigenst&#228;ndig mit Lebensmitteln versorgen. Selbst zur Tierhaltung lie&#223; sich das gro&#223;e Grundst&#252;ck nutzen. Diese grundlegende Idee der Selbstversorgung, den Siedlergedanken, hat VELUX bei der Modernisierung des in Hamburg Wilhelmsburg gelegenen ehemaligen Siedlerhauses aus den 1950er Jahren zum LichtAktiv Haus bewahrt und auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts &#252;bertragen.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Mieter-Eigentuemer,Architektur,LichtAktiv Haus (D),Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Oct 2011 19:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Energetische Modernisierung im Bestand mit ökologischen Vorteilen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/energetische-modernisierung-im-bestand-mit-okologischen-vorteilen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/energetische-modernisierung-im-bestand-mit-okologischen-vorteilen/</guid><pp:caseid>356617</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>&#214;kobilanz belegt hohe Praxisrelevanz des LichtAktiv Haus Experiments f&#252;r deutschen Immobilienbestand</strong></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sehen im Geb&#228;udebereich bis 2020 Energieeinsparungen von 19 Prozent gegen&#252;ber 2005 vor. Da sich dieses Ziel alleine mit Neubauten nicht erreichen l&#228;sst, kommt der energetischen Sanierung des Geb&#228;udebestands eine wichtige Rolle zu. Dass die Modernisierung von Bestandsgeb&#228;uden sogar Vorteile gegen&#252;ber Abriss und Ersatzneubau haben kann, l&#228;sst sich durch eine &#214;kobilanz, wie sie von der TU Darmstadt f&#252;r das VELUX LichtAktiv Haus beispielhaft durchgef&#252;hrt wurde, belegen. </strong><strong>Hierbei werden zus&#228;tzlich zum Energieverbrauch w&#228;hrend der Nutzung auch die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion &#252;ber den </strong><strong>gesamten Lebenszyklus &#8211; von der Herstellung &#252;ber die Instandhaltung bis zu Abriss und Entsorgung &#8211; in eine ganzheitliche Betrachtung mit einbezogen. Dabei zeigt sich, dass die angestrebten Energieeinsparungen durch die Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes </strong><strong>mit einem deutlich kleineren Ressourcenaufwand und geringeren Umweltwirkungen realisiert werden k&#246;nnen als im Neubau.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Vor dem Hintergrund des einsetzenden Klimawandels, der Verknappung fossiler Brennstoffe sowie dem in Deutschland beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie stehen Architektur und Bauwirtschaft vor gro&#223;en Herausforderungen: Da Geb&#228;ude 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verursachen, spielt ihre Energieeffizienz f&#252;r die Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen eine zentrale Rolle. Mit W&#228;rmeschutz- und Energieeinsparverordnung hat der Gesetzgeber bereits seit Mitte der 70er Jahre die Anforderungen an Neubauten kontinuierlich erh&#246;ht und damit deren Energieverbrauch deutlich reduziert. Jedoch sind etwa 70 Prozent der Geb&#228;ude in Deutschland &#228;lter als 30 Jahre und erf&#252;llen damit noch nicht einmal die Vorgaben der ersten W&#228;rmeschutzverordnung von 1976. Hier liegen enorme Potenziale f&#252;r Energieeinsparung und Klimaschutz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Auf der Suche nach Bauen und Wohnen der Zukunft </strong></p><p>Mit dem LichtAktiv Haus zeigt VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg, wie sich h&#246;chster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst. Die Modernisierung eines typischen Siedlerhauses aus den 50er Jahren ist Teil des internationalen VELUX Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft europaweit sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Beim deutschen Beitrag handelt es sich um eine in Hamburg Wilhelmsburg gelegene Doppelhaush&#228;lfte, die nach neuesten Erkenntnissen ged&#228;mmt und modernisiert wurde. Au&#223;erdem wurde das Konzepthaus um einen neu errichteten Anbau erweitert. Dieser bietet nicht nur zus&#228;tzliche Wohnfl&#228;che, sondern steht auch im Mittelpunkt des innovativen Energiekonzeptes. Die auf dem Dach des Anbaus installierten Photovoltaik- und Solarthermie-Module erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die im LichtAktiv Haus f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom ben&#246;tigte Energie. Um bei der sp&#228;teren Auswertung des Experiments die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses ganzheitlich darstellen zu k&#246;nnen, beauftragte VELUX bereits in der Planungsphase Dipl.-Ing. Joost Hartwig vom Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen an der TU Darmstadt mit der Erstellung einer &#214;kobilanz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Globaler Ausgleich als Basis</strong></p><p>Eine solche ganzheitliche Betrachtung ber&#252;cksichtigt neben dem Energieverbrauch im Betrieb auch die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion. In die Berechnungen flie&#223;en deshalb alle Stoff- und Energiestr&#246;me ein, die f&#252;r die Produktion der Baumaterialien und f&#252;r den Bauprozess selbst sowie f&#252;r den Abriss und die Entsorgung des Geb&#228;udes anfallen. Hinzu kommen die Aufwendungen f&#252;r die Instandhaltung und die Energieverbr&#228;uche w&#228;hrend der Geb&#228;udenutzung. Im ersten Schritt werden all diese Stoff- und Energiestr&#246;me im Rahmen einer sogenannten Sachbilanz erfasst und dann ihre Umweltwirkungen f&#252;r unterschiedliche Wirkungskategorien, wie beispielsweise ihr Treibhaus- oder Ozonabbaupotenzial, berechnet. Damit erm&#246;glicht die Auswertung der &#214;kobilanz sowohl eine Betrachtung der Umweltwirkungen des Geb&#228;udes als Ganzes als auch die Betrachtung einzelner Bauelemente.</p><p>&#160;</p><p>Dabei ber&#252;cksichtigt die Methode der &#214;kobilanz als globales Kompensationsmodell auch das Vermeiden von Umweltwirkungen an anderer Stelle. So erhalten beispielsweise Baustoffe mit einem hohen Recyclingpotential eine rechnerische Gutschrift auf ihre Umweltwirkungen, da durch ihr Recycling an anderer Stelle Energie- und Ressourcenverbrauch vermieden werden k&#246;nnen. Holzprodukte haben sogar eine negative CO<sub>2</sub>-Bilanz, da das Holz am Ende des Lebenszyklus verbrannt wird. Die dabei freiwerdende Energie kann genutzt werden und ersetzt somit Energie, die ansonsten aus anderen, zum Teil nicht regenerativen Ressourcen, gewonnen werden m&#252;sste. Auch die Nutzung regenerativer Energien w&#228;hrend des Betriebs, wie beispielsweise selbst erzeugter Solarstrom, wird mit Gutschriften in der &#214;kobilanz ber&#252;cksichtigt. Denn durch den regenerativ erzeugten Strom wird in der Nutzungsphase die Erzeugung von Strom aus anderen, nicht regenerativen Energiequellen reduziert und damit CO<sub>2</sub>-Emissionen vermieden &#8211; und zwar deutlich mehr als zuvor bei der Herstellung der Photovoltaikanlage emittiert wurden.</p><p>&#160;</p><p><strong>DGNB-Verfahren gew&#228;hrleistet Vergleichbarkeit</strong></p><p>F&#252;r die Erstellung der &#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses nutzte die TU Darmstadt das &#8222;Vereinfachte Verfahren&#8220; der Deutschen Gesellschaft f&#252;r nachhaltiges Bauen (DGNB). Dieses enth&#228;lt Vorgaben zur Vereinheitlichung der Untersuchung. Unter anderem erlaubt es die DGNB Methode, St&#246;&#223;e und Verschneidungen mit anderen Bauteilen bei der Sachbilanz zu vernachl&#228;ssigen. Ausgeglichen wird diese Vereinfachung mit einem pauschalen Aufschlag von 10 Prozent. Zudem erm&#246;glicht das Verfahren den Vergleich mit einem vom DGNB definierten Referenzgeb&#228;ude. Bei diesem handelt es sich um ein durchschnittliches Vergleichsgeb&#228;ude, das zur besseren Einordnung der Ergebnisse der &#214;kobilanz dient. F&#252;r die Geb&#228;udekonstruktion gelten dabei feste Referenzwerte und f&#252;r den Geb&#228;udebetrieb werden die Endenergieverbr&#228;uche des EnEV-Referenzgeb&#228;udes mit einem konventionellen Heizsystem nachgebildet.</p><p>&#160;</p><p>F&#252;r die Erstellung der Sachbilanz des LichtAktiv Hauses erfasste die TU Darmstadt zun&#228;chst die Regelaufbauten, wie die W&#228;nde inklusive T&#252;ren und Fenster sowie Bodenplatten, Geschossdecken und Dach. Anschlie&#223;end wurden die Ergebnisse der Sachbilanz mit den entsprechenden &#214;kobilanzdaten verkn&#252;pft und so die Umweltwirkungen der Konstruktion berechnet. Hierf&#252;r nutzte die TU verschiedene im Internet zur Verf&#252;gung stehende Datenbanken, wie zum Beispiel die &#214;kobau.dat-Datenbank (<a href="http://www.nachhaltigesbauen.de/">www.nachhaltigesbauen.de</a>) des Bundesministeriums f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Diese gr&#246;&#223;te frei verf&#252;gbare Sammlung von &#214;kobilanzdaten f&#252;r den Geb&#228;udebereich in Deutschland basiert auf konkreten Produkt&#246;kobilanzdaten einzelner Hersteller sowie auf Durchschnittsdatens&#228;tzen f&#252;r einzelne Produktgruppen, die extra f&#252;r die &#214;kobau.dat erstellt wurden.</p><p>&#160;</p><p>Zus&#228;tzlich zu den Umweltwirkungen der Konstruktion wurde auch der Energiebedarf im LichtAktiv Haus w&#228;hrend der Nutzungsdauer in die &#214;kobilanz einbezogen. Dem auf Basis der EnEV-Berechnung kalkulierten Stromverbrauch f&#252;r W&#228;rmeerzeugung und Haushaltsstrom von insgesamt 220.710 kWh &#252;ber den angenommenen Zeitraum von 50 Jahren steht photovoltaisch erzeugter Strom in H&#246;he von 392.980 kWh gegen&#252;ber. Daraus ergibt sich ein rechnerischer Strom-&#220;berschuss in H&#246;he von 132.270 kWh, der in das lokale Netz eingespeist wird. Das LichtAktiv Haus ist somit ein gutes Beispiel daf&#252;r, dass ein Plusenergiehaus nicht unbedingt ein Neubau sein muss.</p><p>&#160;</p><p><strong>&#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses best&#228;tigt Vorteile</strong></p><p>F&#252;r die Auswertung der &#214;kobilanz wurden alle errechneten Umweltwirkungen auf einen Quadratmeter Nettogrundfl&#228;che heruntergebrochen und im Vergleich mit dem Referenzgeb&#228;ude dargestellt. Dabei zeigt sich, dass die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses in allen betrachteten Wirkungskategorien deutlich unter denen des Referenzgeb&#228;udes liegen. Ausschlaggebend hierf&#252;r ist vor allem die Nutzung der vorhandenen Prim&#228;rstruktur des Bestandsgeb&#228;udes &#8211; also W&#228;nde, Bodenplatte und Zwischendecken &#8211;, denn diese gehen in der Regel auf Grund ihrer Masse mit einen Beitrag von etwa 50 Prozent in die meisten Wirkungskategorien ein. Da sie beim LichtAktiv Haus zum gr&#246;&#223;ten Teil nicht mehr errichtet werden mussten und daher ohne Umweltwirkungen in die Bilanz eingehen, wird die Gesamtbilanz f&#252;r das LichtAktiv Haus entsprechend reduziert. Auch die konsequente Ausf&#252;hrung des neuen Anbaus als Holzbau wirkt sich in der Gesamtbilanz &#228;u&#223;erst positiv aus, da die oben beschriebenen Vorteile von Holzwerkstoffen der Bilanz gutgeschrieben werden. Die gr&#246;&#223;ten Umweltwirkungen des Neubaus resultieren dementsprechend aus der massiven und massereichen Bodenplatte.</p><p>&#160;</p><p>Zudem deckt das LichtAktiv Haus seinen gesamten Energiebedarf mit erneuerbaren Energien und produziert dank des intelligenten Energiekonzeptes im Betrieb mehr Energie, als von seinen Bewohnern und dem Geb&#228;ude selbst theoretisch verbraucht wird. Der &#252;bersch&#252;ssige Strom wird in das Stromnetz eingespeist und der &#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses in den entsprechenden Wirkungskategorien gutgeschrieben, da er die Erzeugung von Strom aus anderen, nicht regenerativen Quellen vermeidet. Dies f&#252;hrt dazu, dass auch die Emissionen, die durch Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion anfallen, mit fortschreitendem Betrieb rein rechnerisch abgebaut werden.</p><p>&#160;</p><p>So erreicht das LichtAktiv Haus beispielsweise nach 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotential &#8211; d.h. alle Treibhausgasemissionen, die bei Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung anfallen, werden bis dahin in entsprechender Menge eingespart. Im Gegensatz dazu erreicht das konventionelle DGNB-Referenzgeb&#228;ude nie ein neutrales Treibhauspotenzial, da es innerhalb seiner Betriebszeit nur Energie verbraucht und selbst keine erzeugt. Selbst mit der gleichen Photovoltaikanlage wie auf dem LichtAktiv Haus w&#252;rde es beim DGNB-Referenzgeb&#228;ude auf Grund der h&#246;heren Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion mindestens doppelt so lange dauern, bis ein neutrales Treibhauspotenzial erreicht w&#228;re.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit </strong></p><p>Mit dem LichtAktiv Haus Experiment gibt VELUX einen Ausblick auf das Bauen und Wohnen der Zukunft und zeigt beispielhaft, dass sich durch innovative Modernisierung h&#246;chste Energieeffizienz auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst. Zudem belegt die von der TU Darmstadt erstellte &#214;kobilanz, dass die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses erheblich geringer sind als die des DGNB Referenzgeb&#228;udes und sogar im Verlauf des Lebenszyklus des Geb&#228;udes teilweise oder sogar vollst&#228;ndig ausgeglichen werden. Damit stellt das modernisierte Siedlerhaus unter den gegebenen Umst&#228;nden ein &#246;kologisches Optimum dar und unterst&#252;tzt die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann. Betrachtet man zudem den sanierungsbed&#252;rftigen Geb&#228;udebestand als quasi unersch&#246;pfliche Ressource, wird deutlich, welche Relevanz die &#214;kobilanz des LichtAktiv Haus f&#252;r Planer, Besitzer oder K&#228;ufer von Immobilen haben kann.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;bersicht Umweltwirkungen</strong></p><p>Wirkungskategorien beschreiben jeweils eine bestimmte potentielle Umweltwirkung und werden mittels eines Stoff&#228;quivalents dargestellt. Im Geb&#228;udebereich werden &#252;blicherweise die folgenden Wirkungskategorien betrachtet:</p><p>&#160;</p><p><strong>Treibhauspotenzial GWP [kg CO</strong><strong>2</strong><strong>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential) beschreibt den Beitrag eines Stoffs zur Klimaerw&#228;rmung. Alle Emissionen werden bez&#252;glich ihres potenziellen Treibhauseffektes zu CO2 ins Verh&#228;ltnis gesetzt und in kg Kohlendioxid-&#196;quivalent (CO2-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Ozonabbaupotenzial ODP [kg R11-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Ozonabbaupotential beschreibt den Beitrag eines Stoffes zur&#160; Zerst&#246;rung der Ozonschicht in der Stratosph&#228;re und wird in kg Trichlorfluormethan-&#196;quivalent (R11-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Photochemisches Oxidantienbildungspotenzial POCP [kg C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Photochemische Oxidantienbildungspotenzial, auch Ozonbildungspotenzial, beschreibt die Entstehung von aggressiven Reaktionsprodukten unter Einwirkung von Sonnenstrahlung und wird in kg Ethen-&#196;quivalent (C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent) angegeben. Die entstehenden Reaktionsprodukte, insbesondere Ozon, werden auch Sommersmog genannt und wirken in h&#246;heren Konzentrationen toxisch auf den Menschen, Nutzpflanzen und ganze &#214;kosysteme.</p><p>&#160;</p><p><strong>Versauerungspotenzial AP [kg SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Versauerungspotenzial wird den Beitrag eines Stoffs zur Entstehung von saurem Regen bezeichnet. Dieser f&#252;hrt zu Waldsch&#228;den und der Versauerung von B&#246;den. Au&#223;erdem unterst&#252;tzt er die Korrosion von Metallen und die Zersetzung von Naturstein bei. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem die Emissionen aus der Verbrennung schwefelhaltiger fossiler Brennstoffe wie Kohle und &#214;l bei, sowie Stickoxide, die ebenfalls bei Verbrennungsprozessen freigesetzt werden. Das Versauerungspotenzial wird in kg Schwefeldioxid-&#196;quivalent (SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent) angegeben.</p><p><em>&#160;</em></p><p><strong>Eutrophierungspotenzial EP [kg PO<sub>4</sub><sup>3</sup>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Unter Eutrophierung bzw. &#220;berd&#252;ngung versteht man die lokale Anreicherung von N&#228;hrstoffen in einem &#214;kosystem. In einem Gew&#228;sser kann dies zu vermehrtem Algenwachstum und in der Folge zum biologischen Tod (&#8222;Umkippen&#8220;) des Gew&#228;ssers f&#252;hren. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem Phosphor und Stickstoff zum Beispiel aus D&#252;ngemitteln oder Haushalts- und Industrieabw&#228;ssern. Ein hoher N&#228;hrstoffeintrag f&#252;hrt au&#223;erdem zur Nitratanreicherung im Grund- und Trinkwasser, wo es zu f&#252;r Menschen giftigem Nitrit reagieren kann. Das &#220;berd&#252;ngungspotenzial wird in PO<sub>4</sub><sup>3-</sup>-&#196;quivalent angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Prim&#228;renergieinhalt PEI [MJ]</strong></p><p>Der Prim&#228;renergieinhalt eines Baustoffs beschreibt den zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung des Materials notwendigen Aufwand an Energietr&#228;gern. Dabei wird zwischen nicht erneuerbarer (z.B. Erd&#246;l, Erdgas, Kohle, Uran) und erneuerbarer Prim&#228;renergie (z.B. Strom aus Windkraft) unterschieden. Es handelt sich im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Umweltwirkungen um eine Input-bezogene Wirkungskategorie, die den Verbrauch von begrenzt vorhandenen Ressourcen beschreibt. Der Prim&#228;renergieverbrauch wird in Megajoule (MJ) Prim&#228;renergie angegeben.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Architekten-Planer,energieeffizienz,Alle,Oekobilanz,Architektur]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 02:39:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_stele_am_035-625518.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[LichtAktiv Haus mit IBA Stele]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dank des mit Solarthermie- und Photovoltaik-Modulen best&amp;uuml;ckten &amp;bdquo;Energiedaches&amp;ldquo; des Erweiterungsbaus und der Nutzung solarer, passiver W&amp;auml;rmegewinne durch die Dachfenster deckt das LichtAktiv Haus seinen gesamten Energiebedarf mit erneuerbaren Energien und erm&amp;ouml;glicht erstmals CO2-neutrales Wohnen in einem modernisierten Siedlerhaus aus den 50er Jahren.  Bildquelle: VELUX / Adam M&amp;oslash;rk]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn Energiepreise keine Rolle mehr spielen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/wenn-energiepreise-keine-rolle-mehr-spielen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/wenn-energiepreise-keine-rolle-mehr-spielen/</guid><pp:caseid>356762</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead"><em class="post-content-subhead"><strong>Siedlerhaus aus den 50er Jahren wird zum familienfreundlichen, hellen Nullenergiehaus</strong></em></i></p><p><i class="post-content-subhead"><strong class="post-content-teaser">Wer bereits Hausbesitzer ist &#8211; oder plant, es zu werden &#8211;, kennt das Problem: Viele H&#228;user sind &#228;lter als 30 Jahre und deshalb meist modernisierungsbed&#252;rftig. Zudem entsprechen Raumaufteilung und -gr&#246;&#223;en oft nicht mehr den heutigen Anspr&#252;chen und auch in Bezug auf den Energieverbrauch besteht h&#228;ufig Handlungsbedarf. Wie sich solch ein altes Geb&#228;ude zukunftsweisend modernisieren l&#228;sst, zeigt VELUX mit dem &#8222;LichtAktiv Haus&#8220; im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg. Das in ein Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus aus den 1950er-Jahren bietet seinen Bewohnern nicht nur h&#246;chsten Wohnkomfort mit viel Tageslicht und frischer Luft, sondern macht zudem Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig.</strong></i></p><p>&#160;</p><p>Wie vom h&#228;sslichen Entlein zum Schwan &#8211; so erscheint die Verwandlung des urspr&#252;nglich durch kleine, gedrungene R&#228;ume gepr&#228;gten, typischen Siedlerhaus ins &#8222;LichtAktiv Haus&#8220;: Eine vom Erdgeschoss bis in die Dachspitze reichende Dachfensterfront versorgt das neue offene Treppenhaus mit viel Tageslicht und erlaubt den ungest&#246;rten Blick in den gro&#223;en Garten. Zudem tr&#228;gt die insgesamt von 18 auf 93 Quadratmeter erweiterte Fensterfl&#228;che dazu bei, den Energieverbrauch im Geb&#228;ude zu senken: So m&#252;ssen die Bewohner an kalten Wintertagen dank der w&#228;rmenden Sonnenstrahlen nicht so viel heizen und k&#246;nnen in den tageslichtdurchfluteten R&#228;umen auch an tr&#252;ben Tagen meist auf k&#252;nstliches Licht verzichten.</p><p>&#160;</p><p>Zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer mit Ankleide sowie zwei Badezimmer bieten Platz f&#252;r eine vierk&#246;pfige Familie &#8211; und der ehemals ungenutzte, dunkle Spitzboden l&#228;dt dank gro&#223;z&#252;giger Dachfenster und gem&#252;tlichen Sitzkissen zum Entspannen und Wohlf&#252;hlen ein. Die K&#252;che sowie ein Wohn- und Essbereich befinden sich im neu errichteten Anbau. Bodentiefe Fenster in der Fassade und geschickt angeordnete Dachfenster sorgen auch hier f&#252;r ein gesundes Raumklima mit viel Licht und frischer Luft. Zudem wurde auf dem Anbau ein regelrechtes &#8222;Energiedach&#8220; installiert: Photovoltaik- und Solarthermiemodule erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die gesamte im LichtAktiv Haus ben&#246;tigte Energie f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom.</p><p>&#160;</p><p>Vom Wohn- und Essbereich gelangt man direkt in den gro&#223;en, neugestalteten Garten. Urspr&#252;nglich f&#252;r die Selbstversorgung der Bewohner gedacht, verbindet er nun die Tradition der Siedlerg&#228;rten mit den heutigen Anspr&#252;chen an einen modernen Nutz- und Freizeitgarten. Damit bietet das LichtAktiv Haus seinen Bewohnern ein Zuhause, in dem sie sich rundum Wohlf&#252;hlen k&#246;nnen und in dem steigende Energiepreise keine Rolle spielen.</p><p>&#160;</p><p>Alle Pl&#228;ne und weiteren Informationen zum LichtAktiv Haus stehen auch unter <a href="http://www.velux.de/lichtaktivhaus">www.velux.de/lichtaktivhaus</a> zur Verf&#252;gung. Zwei zus&#228;tzliche Modernisierungs-Varianten zeigen zudem, wie ein altes Siedlerhaus auch mit geringerem Budget in ein energieeffizientes und modernes Eigenheim verwandelt werden kann.</p><p>&#160;</p><p>((Infokasten))</p><p><strong>VELUX Model Home 2020</strong></p><p>Mit dem Projekt &#8222;Model Home 2020&#8220; begibt sich VELUX in europaweit sechs Experimenten auf die Suche nach dem Wohnen der Zukunft. Im Rahmen des Projekts werden insgesamt sechs Geb&#228;ude gebaut, die allesamt die bis 2020 in der EU erwarteten gesetzlichen und normativen Anforderungen erf&#252;llen. Treibende Kraft hinter diesem Projekt ist die Vision des sogenannten Aktivhauses, eines Hauses, das niedrigen Energiebedarf mit gutem Raumklima und optimierter Abstimmung auf Lage, Standort und Umwelt kombiniert und seinen Bewohnern h&#246;chste Wohnqualit&#228;t bietet. Die Projekte in D&#228;nemark (Kopenhagen und Aarhus), &#214;sterreich, England, Frankreich und Deutschland wurden und werden in den Jahren 2009 bis 2010 geplant und umgesetzt.</p><p>&#160;</p><p>((Infokasten))</p><p><strong>Plus-Energie-Haus</strong></p><p>Ein Plus-Energie-Haus erzeugt mehr Energie, als seine Bewohner im Jahr verbrauchen. Die ben&#246;tigte Energie wird vor allem mittels Solaranlagen zur Stromerzeugung und Brauchwassererw&#228;rmung selbst erzeugt. Eine effektive D&#228;mmung tr&#228;gt dazu bei, den Energieverbrauch zu reduzieren. Zus&#228;tzlich kommen W&#228;rmepumpen zum Einsatz. Der &#252;bersch&#252;ssige Strom wird in das &#246;ffentliche Stromnetz eingespeist. Ein Plus-Energie-Haus produziert einen Energie&#252;berschuss von durchschnittlich 36 kWh/m<sup>2</sup> pro Jahr. (Quelle: Plusenergiehaus.de)</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Fensteraustausch-Modernisierung,Tageslicht(loesungen),Natuerlich Klimatisieren,energieeffizienz,Mieter-Eigentuemer,Alle]]></category>
            <pubDate>Sun, 14 Aug 2011 18:34:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Tageslicht und natürliche Klimatisierung sind die Schlüsselelemente der neuen CarbonLight Homes</title>
                        <link>https://presse.velux.de/tageslicht-und-naturliche-klimatisierung-sind-die-schlusselelemente-der-neuen-carbonlight-homes/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/tageslicht-und-naturliche-klimatisierung-sind-die-schlusselelemente-der-neuen-carbonlight-homes/</guid><pp:caseid>356782</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong><em>Kettering, August 2011 - Die Designstrategie der nun vollendeten VELUX CarbonLight Homes wurde am 10 August anl&#228;sslich der Enth&#252;llung der H&#228;user bei der Er&#246;ffnungszeremonie in Rothwell, Kettering, Gro&#223;britannien, in Anwesenheit der britischen Parlamentarierin Heather Wheeler, des B&#252;rgermeisters von Kettering, diverser Lokalpolitiker und der Projektpartner vorgestellt.</em></strong></strong></p><p><strong><br /></strong></p><p>Von elementarer Bedeutung f&#252;r das Design der beiden CO<sub>2</sub>-neutralen Wohnh&#228;user, die Teil des Projekts &#8222;VELUX Model Home 2020&#8220; sind, ist die Tatsache, dass sie den Aktivhausrichtlinien entsprechen, die den dualen Herausforderungen von Energiedesign auf der einen und Lebensqualit&#228;t auf der anderen Seite Rechnung tragen.</p><p>Die neuen CarbonLight Homes f&#246;rdern die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Bewohner aktiv, sie schaffen ein Gef&#252;hl von Zusammengeh&#246;rigkeit und setzen sich f&#252;r einen respektvollen Umgang mit der Umwelt ein. Dar&#252;ber hinaus erzielen sie vor Ort eine Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen um 70 Prozent. Die verbleibenden 30 Prozent werden durch Abkommen mit der &#246;rtlichen Regierung ausgeglichen, die Energieeffizienz anderer Geb&#228;ude im Umkreis zu erh&#246;hen.</p><p>Durchdachte Bautechnik, nat&#252;rliche Klimatisierung und Tageslicht wurden vom Projektpartner HTA Architects auf innovative Weise eingesetzt, um den Energieverbrauch zu minimieren, ein gesundes Raumklima zu schaffen und die CarbonLight Homes so zu einem attraktiven Platz zum Leben zu machen Dieses Konzept wurde bei den renommierten British Homes Awards 2010 mit dem Innovation Award for Building Technology ausgezeichnet.<br /> &#160;<br /> Der Bedarf der einzelnen Geb&#228;ude an Energie aus fossilen Brennstoffen f&#252;r W&#228;rme, Hei&#223;wasser und Strom wurde auf ein Minimum reduziert. Die dynamischen Geb&#228;udeh&#252;llen regulieren die W&#228;rme&#252;bertragung am Tag ebenso wie in der Nacht. Im Sommer wird auf diese Weise, durch den Einsatz nat&#252;rlicher Klimatisierung, der zur K&#252;hlung ben&#246;tigte Energiebedarf gesenkt, w&#228;hrend im Winter passive Solarthermie genutzt wird.</p><p>Durch die Verwendung von Solarw&#228;rme in Kombination mit dem Einsatz von Luft-Wasser-W&#228;rmepumpen zur Hei&#223;wassergewinnung und Raumheizung f&#246;rdern die CarbonLight Homes die Energieautarkie. Auf &#228;hnliche Weise wird nat&#252;rliche Bel&#252;ftung auch zur K&#252;hlung der Geb&#228;ude mit dreifach hohen Atrien um die Treppenaufg&#228;nge eingesetzt, um Schacht- und Querl&#252;ftung zu erm&#246;glichen. In den hei&#223;eren Monaten k&#246;nnen die H&#228;user ge&#246;ffnet und durch Sp&#252;ll&#252;ftung gek&#252;hlt werden, w&#228;hrend interne und externe &#220;berwachungssysteme helfen, den solaren W&#228;rmegewinn zu kontrollieren, sodass ein angenehmes Raumklima entsteht. Im Winter werden die R&#228;ume neben der nat&#252;rlichen Bel&#252;ftung &#252;ber ein innovatives mechanisches Klimatisierungssystem mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung mit Frischluft versorgt. Dabei wird die aus der Abluft von K&#252;che und B&#228;dern gewonnene W&#228;rme in den Wohnbereich geleitet.</p><p>Fenster spielen bei der Gewinnung von Solarenergie und der Regulierung der Temperatur in den CarbonLight Homes eine zentrale Rolle und erm&#246;glichen dar&#252;ber hinaus einen hohen Tageslichtanteil in den R&#228;umen. Die H&#228;user wurden so designt, dass ihr durchschnittlicher Tageslichtfaktor durchg&#228;ngig bei 5% liegt, einem Wert, der dreimal h&#246;her ist als vom Code for Sustainable Homes gefordert. Auf diese Weise wird der Bedarf an k&#252;nstlichem Licht reduziert und die Gesundheit der Bewohner gef&#246;rdert.</p><p>Die Steuersysteme im Haus helfen den Bewohnern au&#223;erdem dabei, ihren Energieverbrauch zu senken und ein gesundes Raumklima zu gew&#228;hrleisten. Die Fenster k&#246;nnen zu voreingestellten Zeiten ge&#246;ffnet werden. &#220;ber ein Klimasteuersystem werden Fenster und Verdunkelungen bei ver&#228;nderten Witterungsbedingungen automatisch ge&#246;ffnet oder geschlossen.</p><p>Keith Riddle, Managing Director bei VELUX Company Ltd, dazu:</p><p>&#8222;Wir sind sehr stolz auf die fertiggestellten H&#228;user und auf den Fortschritt im Bereich kohlenstofffreier Wohnraum, den sie symbolisieren. W&#228;hrend die Branche bei der Entwicklung und dem Bau von H&#228;usern, die unsere Energieziele erf&#252;llen, immer gr&#246;&#223;ere Fortschritte macht, bleiben die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner leider viel zu oft unbeachtet. Mit ihrem innovativen Ansatz bei Bautechnologie, Tageslichtnutzung und nat&#252;rlicher Klimatisierung sollen unsere CarbonLight Homes ein Meilenstein f&#252;r nachhaltiges Design der Zukunft im weitesten Sinne sein.&#8221; Ben Derbyshire, Managing Director von HTA Architects, f&#252;gt hinzu:</p><p>&#8222;Ihr hoher durchschnittlicher Tageslichtfaktor, der intelligente Einsatz nat&#252;rlicher Klimatisierung und ihre dynamische Geb&#228;udeumh&#252;llung machen die CarbonLight Homes zu einer wirklich einzigartigen Wohnentwicklung, die eine Innenraumumgebung bietet, welche die Gesundheit der Bewohner aktiv f&#246;rdert. Raum, Licht und Luft &#8211; das sind die Hauptzutaten eines Rezepts, das, wie wir glauben, sehr attraktiv f&#252;r Hausk&#228;ufer ist und das sich unserer Meinung nach weiter verbreiten und den Faktor Lebensqualit&#228;t f&#252;r den Volumenmarkt erschlie&#223;en wird.&#8221;</p><p>Die CarbonLight Homes stehen nun sechs Monate lang f&#252;r die Branche offen, bevor sie eine einj&#228;hrige Post-Occupancy Evaluation durchlaufen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse stellen f&#252;r die Branche ein wichtiges Feedback dar, das einen Beitrag zum k&#252;nftigen Design CO<sub>2</sub>-armer Wohnh&#228;user leisten wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;ber die CarbonLight Homes</strong></p><p>CarbonLight Homes sind die ersten Neubauwohnh&#228;user in Gro&#223;britannien, die gem&#228;&#223; der Zero-Carbon-Definition der britischen Regierung entwickelt und konstruiert wurden. Sie wurden unter Anwendung von massenproduktionstauglichen Konstruktionstechniken entwickelt, um ein echtes Zuhause f&#252;r echte Menschen zu schaffen. CarbonLight Homes setzen die nat&#252;rlichen Gegebenheiten auf intelligente Weise ein, um den Tageslichteinfall zu maximieren und einen nachhaltigen Lebensstil zu f&#246;rdern. Das Design ist offen gestaltet und umfasst viel Tageslicht und eine nat&#252;rliche Klimatisierung zur Minimierung des Energieverbrauchs und Schaffung eines Gemeinschaftsgef&#252;hls unter den Bewohnern. Die CarbonLight Homes zeigen, dass ein Design, das dem gesunden Menschenverstand folgt, genutzt werden kann, um inspirierende, nachhaltige H&#228;user zu entwickeln, die britische Bauherren ganz leicht nachbauen k&#246;nnen.</p><p>Die CarbonLight Homes wurden im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zwischen Architects HTA, der VELUX Gruppe, dem Kettering Borough Council, WILLMOTT DIXON und North Northants Development entwickelt. Die f&#252;r die H&#228;user ben&#246;tigten Bauelemente stammen von WindowMaster, VELFAC, Drexel und Weiss und Sonnenkraft.&#160; Die CarbonLight Homes sind das f&#252;nfte von insgesamt sechs Bauprojekten, welche die VELUX Gruppe im Rahmen des Experiments &#8222;Model Home 2020&#8220; in Europa realisiert.</p><p>Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.velux.com/Sustainable_living/Model_home_2020/CarbonLight_Homes/default.aspx</p>]]></description><category><![CDATA[CarbonLight Homes (UK),model home 2020,Architekten-Planer,energieeffizienz,Handel,Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Alle]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Aug 2011 12:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>LichtAktiv Haus wird in 26 Jahren CO2-neutral</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-wird-in-26-jahren-co2-neutral/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-wird-in-26-jahren-co2-neutral/</guid><pp:caseid>356593</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Das Hamburger LichtAktiv Haus hat geringere Umweltwirkungen, als das vergleichbare DGNB-Referenzgeb&#228;ude und erreicht nach nur 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotenzial. Mit diesem zentralen Ergebnis unterst&#252;tzt die &#214;kobilanz des deutschen Beitrags zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann &#8211; und das sogar auch dann, wenn wie beim LichtAktiv Haus zus&#228;tzlich ein Erweiterungsbau neu errichtet wird. Die von der TU Darmstadt durchgef&#252;hrte &#214;kobilanz ber&#252;cksichtigt den gesamten Lebenszyklus des LichtAktiv Hauses &#8211; von der Herstellung &#252;ber den Betrieb und die Instandhaltung bis zur Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion. Dabei sind die Nutzung der vorhandenen Prim&#228;rstruktur des Bestandsgeb&#228;udes, die nicht mehr errichtet werden muss und deshalb ohne Umweltwirkung in die Bilanz eingeht, sowie die konsequente Ausf&#252;hrung des Neubaus als Holzbau ausschlaggebend daf&#252;r, dass die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion teilweise erheblich unterhalb denen des DGNB-Referenzgeb&#228;udes liegen. Bei diesem handelt es sich um ein durchschnittliches Vergleichsgeb&#228;ude, das zur besseren Einordnung der Ergebnisse der &#214;kobilanz dient.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Oekobilanz,LichtAktiv Haus (D)]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Jul 2011 14:57:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_1332.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>LichtAktiv Haus wird in 26 Jahren CO2-neutral_20190904122545032</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-wird-in-26-jahren-co2-neutral_20190904122545049/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-wird-in-26-jahren-co2-neutral_20190904122545049/</guid><pp:caseid>356612</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>&#214;kobilanz belegt die hohe Praxisrelevanz des LichtAktiv Haus Experiments</strong></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Juni 2011</strong>. Das Hamburger LichtAktiv Haus hat geringere Umweltwirkungen, als das vergleichbare DGNB-Referenzgeb&#228;ude und erreicht nach nur 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotenzial. Mit diesem zentralen Ergebnis unterst&#252;tzt die &#214;kobilanz des deutschen Beitrags zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann &#8211; und das sogar auch dann, wenn wie beim LichtAktiv Haus zus&#228;tzlich ein Erweiterungsbau neu errichtet wird.</strong></p><p>&#160;</p><p>&#8222;Etwa die H&#228;lfte der 39 Millionen Wohneinheiten in Deutschland ist zwischen 30 und 60 Jahre alt und energetisch modernisierungsbed&#252;rftig &#8211; gleichzeitig spielt der Energieverbrauch von H&#228;usern eine zentrale Rolle f&#252;r die Reduzierung der globalen CO<sub>2</sub>-Emissionen&#8220;, erkl&#228;rt Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH. &#8222;Das LichtAktiv Haus hat somit hohe Praxisrelevanz, denn es zeigt beispielhaft, dass sich auch bei bestehender Bausubstanz h&#246;chster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie verwirklichen l&#228;sst&#8220;.</p><p>&#160;</p><p>Die von der TU Darmstadt durchgef&#252;hrte &#214;kobilanz ber&#252;cksichtigt den gesamten Lebenszyklus des LichtAktiv Hauses &#8211; von der Herstellung &#252;ber den Betrieb und die Instandhaltung bis zur Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion. Dabei sind die Nutzung der vorhandenen Prim&#228;rstruktur des Bestandsgeb&#228;udes, die nicht mehr errichtet werden muss und deshalb ohne Umweltwirkung in die Bilanz eingeht, sowie die konsequente Ausf&#252;hrung des Neubaus als Holzbau ausschlaggebend daf&#252;r, dass die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion teilweise erheblich unterhalb denen des DGNB-Referenzgeb&#228;udes liegen.</p><p>&#160;</p><p>Zudem deckt das LichtAktiv Haus seinen gesamten Energiebedarf mit erneuerbaren Energien und produziert dank des intelligenten Energiekonzeptes im Betrieb mehr Energie, als von seinen Bewohnern und dem Geb&#228;ude selbst theoretisch verbraucht wird &#8211; vermeidet also mehr CO<sub>2</sub>-Emissionen, als es selbst durch den Verbrauch von Strom f&#252;r Heizung und Warmwasser verursacht. Dies f&#252;hrt dazu, dass auch die Emissionen, die durch Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion anfallen, mit fortschreitendem Betrieb abgebaut werden und das LichtAktiv Haus rein rechnerisch nach 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotential erreicht &#8211; d.h. alle Treibhausgasemissionen, die bei Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung anfallen, werden bis dahin vollst&#228;ndig eingespart.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,energieeffizienz,Mieter-Eigentuemer,Alle,Handwerk,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 14:17:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Das LichtAktiv Haus – Ein Experiment auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/das-lichtaktiv-haus---ein-experiment-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/das-lichtaktiv-haus---ein-experiment-auf-der-suche-nach-dem-bauen-und-wohnen-der-zukunft/</guid><pp:caseid>356630</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Modernisiertes Siedlerhaus verbindet Wohnkomfort mit </strong><strong>CO<sub>2</sub></strong><strong>-Neutralit&#228;t </strong></em></p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Attraktiver Wohnraum in Verbindung mit nachhaltiger Energieversorgung und optimierter Klimatisierung ist nicht mehr nur dem Neubau vorbehalten. </strong><strong>Mit der Modernisierung eines Hamburger Siedlerhauses zum LichtAktiv Haus zeigen die Tageslichtexperten von VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg,</strong><strong> wie sich zukunftsweisendes Wohnen im Bestand mit viel nat&#252;rlichem Licht bereits heute umsetzen l&#228;sst. Dabei verbindet der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt, </strong><strong>beispielhaft intelligentes Energiedesign mit h&#246;chstem Wohnwert. So kann die im LichtAktiv Haus ben&#246;tigte Energie inklusive des Haushaltsstroms vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien erzeugt werden. CO<sub>2</sub>-neutrales Wohnen im modernisierten Siedlerhaus ist damit erstmals m&#246;glich.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p><strong>Moderne Raumstruktur und hohe Lichtausbeute sorgen f&#252;r Wohlbefinden </strong></p><p>Den Ausgangspunkt bildete eine in Hamburg-Wilhelmsburg gelegene, unsanierte Doppelhaush&#228;lfte aus den 1950er Jahren. Mit einer Grundfl&#228;che von acht Metern im Quadrat sowie dem kleinen, urspr&#252;nglich als Stall genutzten Anbau entsprach das Objekt nicht mehr den aktuellen Anspr&#252;chen an Raumgr&#246;&#223;en und -h&#246;hen. Um zus&#228;tzliche Wohn- und Nutzfl&#228;che zu gewinnen und mehr Freiheiten f&#252;r individuelle Bed&#252;rfnisse zu schaffen, wurde der Anbau durch einen neuen Erweiterungsbau ersetzt und das Bestandsgeb&#228;ude umfassend modernisiert. Dabei wurde die geschlossene, kleinteilige Raumstruktur aufgebrochen und gro&#223;z&#252;gige Aufenthalts-, Erlebnis- und Verkehrsbereiche geschaffen. Zudem konnte im Rahmen der Umbau- und Modernisierungsarbeiten Barrierearmut im Erdgeschoss realisiert werden.</p><p>&#160;</p><p>Gleichzeitig versorgt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur das Geb&#228;ude mit viel nat&#252;rlichem Licht und frischer Luft und sorgt f&#252;r Wohlbefinden und Behaglichkeit. Hierf&#252;r wurde unter anderem die Fensterfl&#228;che im Bestandsgeb&#228;ude verdoppelt. So versorgt nun eine Dachfensterfront von fast f&#252;nf Metern L&#228;nge den gesamten Raum des neuen offenen Treppenhauses vom Erdgeschoss bis zum Dach mit viel nat&#252;rlichem Licht. Diese sogenannte &#8222;Tageslicht-Lampe&#8220; macht Tageszeiten erlebbar und er&#246;ffnet den ungest&#246;rten Blick in den gro&#223;en Garten.</p><p>Auch die geschickt angeordnete Treppe bietet mit ihrem Gel&#228;nder aus wei&#223;em Stahlrohr und gespannten Stahlseilen h&#246;chstm&#246;gliche Transparenz und erm&#246;glicht ungehinderten Lichteinfall. Der Treppenraum &#8211; einst dunkel und unspektakul&#228;r &#8211; ist somit heute Begegnungsort, Multifunktionsm&#246;bel und Bibliothek. Funktional und attraktiv zugleich bildet er ein spannendes Zentrum. Ebenfalls im Bestandsgeb&#228;ude befinden sich zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer mit Ankleide sowie zwei Badezimmer. Zudem verwandelt sich der ehemals ungenutzte Spitzboden dank gro&#223;z&#252;giger Dachfenster in einen zus&#228;tzlichen Wohn- oder B&#252;robereich.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>Erweiterungsbau kombiniert Funktionalit&#228;t und Lebensqualit&#228;t </strong></p><p>Ein eingeschossiger Zwischenbau mit Flachdach, der als Hauseingang und Gartenaustritt dient, verbindet das Bestandsgeb&#228;ude mit der Holzrahmenkonstruktion des Erweiterungsbaus. Dieser bietet mit einer flexiblen Raumaufteilung Platz f&#252;r einen Wohn-, Koch- und Essbereich und garantiert dabei ein H&#246;chstma&#223; an Variabilit&#228;t. Architektonisches Gestaltungselement und Wetterschutz zugleich sind die gro&#223;fl&#228;chigen Glasfassadenelemente von Velfac, mit denen die Au&#223;enw&#228;nde der S&#252;d- und Nordfassade verkleidet wurden. Im westlichen Kopf des Anbaus befinden sich ein Haustechnikraum, eine Vorratskammer sowie ein G&#228;ste-WC. Den Abschluss bildet ein Carport, der aus der Konstruktion des Anbaus hervorgeht. Am &#246;stlichen Kopfbereich schlie&#223;t sich an den Wohnbereich eine &#252;berdachte Terrasse an, die in Verbindung mit dem Garten f&#252;r ein hohes Ma&#223; an Lebensqualit&#228;t sorgt.</p><p>Zugleich tr&#228;gt der Anbau mit einem intelligenten Energiedesign zum Erreichen der energetischen Autarkie bei: Dank des Einbaus von Solarkollektoren entsteht auf dem Erweiterungsbau ein regelrechtes &#8222;Energiedach&#8220;. Dabei kommen sowohl Solarthermie- als auch Photovoltaik-Module zum Einsatz. Zudem gew&#228;hrleisten gro&#223;fl&#228;chige VELUX Dachfenster ein optimales Zusammenspiel zwischen Belichtung, passiven, solaren W&#228;rmegewinnen und sommerlichem W&#228;rmeschutz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energetische Ert&#252;chtigung minimiert Energiebedarf</strong></p><p>Voraussetzung f&#252;r CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb ist ein m&#246;glichst geringer Gesamtenergiebedarf f&#252;r beide Geb&#228;udeteile. Bei der energetischen Ert&#252;chtigung der Altbausubstanz standen deshalb die D&#228;mmung nach modernsten Erkenntnissen und der Einsatz hoch innovativer Materialien im Mittelpunkt. So erzielt beispielsweise die auf der vorhandenen Betonsohle verlegte Polyurethand&#228;mmung gute D&#228;mmwerte trotz niedriger Aufbauh&#246;hen. F&#252;r die energetische Optimierung der Fassade sorgt eine 200 Millimeter dicke mineralische D&#228;mmung aus Steinwolle von Knauf. Auch die Sparren des neu errichteten Kehlbalkendachs wurden mit einer H&#246;he von 220 Millimeter vollst&#228;ndig ausged&#228;mmt und mit einer au&#223;enseitig angeordneten, 35 Millimeter starken Holzfaserd&#228;mmstoffplatte verkleidet. Beim Einbau der dreifach verglasten VELUX Dachfenster, darunter zwei Lichtb&#228;nder und ein Ausstiegsfenster, kam zudem der VELUX Eindeckrahmen EDW zum Einsatz. Dieser erm&#246;glicht den vertieften Einbau der Fenster und sorgt so f&#252;r eine zus&#228;tzliche Reduzierung von W&#228;rmeverlusten in diesem Bereich. Die auf dem Dach eingesetzten hellen Faserzementplatten von Eternit &#252;berzeugen nicht nur durch ihre moderne Optik, sondern leisten zudem einen aktiven Beitrag zur Smog-Verringerung: Dank der Zugabe von Titandioxid in den Zement k&#246;nnen die Dachplatten gesundheitssch&#228;dliche Stickoxide mit Hilfe von Tageslicht in unsch&#228;dliche Nitrate umwandeln.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energieeffizienz und nat&#252;rliche Klimatisierung dank intelligenter Tageslichtarchitektur</strong></p><p>Neben der optimierten W&#228;rmed&#228;mmung tragen insbesondere die Dachfenster in beiden Geb&#228;udeteilen durch ihren hohen Anteil an der Gesamtfensterfl&#228;che dazu bei, den Energiebedarf des LichtAktiv Hauses zu minimieren. Die ausgew&#228;hlten Fenster schaffen durch Gr&#246;&#223;e, Standortwahl und Beschaffenheit genau die ben&#246;tigte Balance zwischen erforderlicher W&#228;rmed&#228;mmung (U-Wert) und Nutzung solarer, passiver W&#228;rmegewinne (g-Wert). Au&#223;erdem l&#228;sst sich &#8211; je nach Wetter, Tages- und Jahreszeit &#8211; der Einfall von Tages- und Sonnenlicht im Zusammenspiel von Fenstern und Beschattungselementen dynamisch regulieren. Dabei verbindet die optimierte Tageslichtnutzung Energieeffizienz mit hohem Wohnkomfort. Die Bewohner k&#246;nnen die Raumhelligkeit flexibel und komfortabel an ihre Bed&#252;rfnisse anpassen &#8211; der Einsatz von k&#252;nstlicher Beleuchtung kann gleichzeitig reduziert werden. Die auf Basis der Tageslichtplanung konzipierte Kunstlichtplanung sorgt dabei f&#252;r h&#246;chste Energieeffizienz bei angenehmer und bedarfsorientierter Belichtung.</p><p>Dar&#252;ber hinaus spielen die Dachfenster eine zentrale Rolle bei der Be- und Entl&#252;ftung des Geb&#228;udes. In der aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Bausubstanz &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die Fenster automatisch je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit. Dabei sorgen Wind und Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr. Zudem verst&#228;rkt die unterschiedliche H&#246;he der Fenster die Wirkung des sogenannten Kamineffekts und unterst&#252;tzt eine nat&#252;rliche Bel&#252;ftung von unten nach oben. Dadurch wirkt das gesamte System von Rolll&#228;den, Sonnenschutzelementen und Fenstern wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sichert ein gesundes und behagliches Raumklima.</p><p>&#160;</p><p><strong>Mit innovativer Energiegewinnung zum Null-Energie-Haus</strong></p><p>Die ganzj&#228;hrige Bereitstellung von W&#228;rme f&#252;r Wasser und Heizung &#252;bernimmt eine Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe von Sonnenkraft. Diese nutzt dank der Kopplung mit der 22,5 Quadratmeter gro&#223;en solarthermischen Anlage sowohl die Umweltw&#228;rme aus der Luft als auch die Sonnenenergie. Da die W&#228;rmepumpe unmittelbar in den Solarkreis eingebunden ist, erh&#246;ht sich ihr Wirkungsgrad gegen&#252;ber einer herk&#246;mmlichen Anlage um 25 Prozent. Zudem heizt die W&#228;rmepumpe im Heizbetrieb nicht erst den Speicher auf, sondern speist die Heizkreise direkt. So werden Abstrahlverluste durch den Speicher vermieden und der Energieaufwand ist geringer, als bei herk&#246;mmlicher Pufferung im Speicher. Eine Niedrigtemperatur-Fu&#223;bodenheizung w&#228;rmt die Wohnr&#228;ume. Warmwasser wird im Durchlaufprinzip erzeugt. F&#252;r eine Reduzierung des Wasserverbrauchs sorgt eine Zisterne im Vorgarten: Sie f&#228;ngt Regenwasser auf, das f&#252;r die Toiletten, die Gartenbew&#228;sserung und die Waschmaschine genutzt wird.</p><p>&#160;</p><p>Der ben&#246;tigten Restmenge an Energie wie Haushaltsstrom, Beleuchtung oder Hilfsstrom f&#252;r die W&#228;rmepumpe stehen in gleichem Umfang Energiegewinne durch Photovoltaik gegen&#252;ber. Die eingesetzten Glas-Glas-Photovoltaikmodule von Scheuten Solar haben eine Fl&#228;che von insgesamt zirka 75 Quadratmetern und nutzen damit die gesamte verbleibende Dachfl&#228;che des Neubauriegels aus. Somit werden alle verursachten CO<sub>2</sub>-Emissionen durch regenerative Energieerzeugung vollst&#228;ndig neutralisiert.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit </strong></p><p>Das LichtAktiv Haus Experiment von VELUX gibt einen Ausblick auf das Bauen und Wohnen der Zukunft und zeigt beispielhaft, wie sich durch innovative Modernisierung h&#246;chster Wohnwert und optimale Nutzung erneuerbarer Energien verwirklichen lassen. Die Grundlage hierf&#252;r bildet die auf Energieeffizienz ausgerichtete Architektur sowie die intelligente Geb&#228;udetechnik. Dank ausgefeilter Tageslicht-, Bel&#252;ftungs- und Beschattungskonzepte sowie einer durchdachten Raumplanung kann der j&#228;hrliche Energiebedarf f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom von urspr&#252;nglich 293,6 kWh/m&#178; auf 108,4 kWh/m&#178; gesenkt werden. Dieser kann ganzj&#228;hrig durch die nachhaltig, selbst erzeugte Energieausbeute von insgesamt 108,6 kWh/m&#178; ausgeglichen werden. Dadurch erm&#246;glicht der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Model Home 2020 Projekt erstmalig CO<sub>2</sub>-neutrales, nachhaltiges Wohnen im modernisierten Siedlerhaus und sorgt daf&#252;r, dass steigende Energiepreise im LichtAktiv Haus keine Rolle spielen.</p><p>&#160;</p><p>Zudem ergab die von der TU Darmstadt durchgef&#252;hrte &#214;kobilanz, dass das LichtAktiv Haus geringere negative Umweltwirkungen hat, als das vergleichbare DGNB-Referenzgeb&#228;ude, und nach nur 26 Jahren CO<sub>2</sub>-neutral wird. Mit diesem zentralen Ergebnis unterst&#252;tzt die &#214;kobilanz die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann und belegt die Relevanz des LichtAktiv Haus Experiments in Deutschland.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,energieeffizienz,Lueften,Architekten-Planer,Automatisierung,Handwerk,Fensteraustausch-Modernisierung,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Tageslicht(loesungen),Natuerlich Klimatisieren,Objektberichte,Alle,Dachgeschossausbau]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Jun 2011 18:15:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Plus-Energie durch innovatives Energiekonzept</title>
                        <link>https://presse.velux.de/plus-energie-durch-innovatives-energiekonzept/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/plus-energie-durch-innovatives-energiekonzept/</guid><pp:caseid>356673</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser">Tageslicht steuert den Lebensrhythmus der Menschen, f&#246;rdert das Wohlbefinden und steigert die Leistungsf&#228;higkeit. Zudem erm&#246;glicht eine kontrollierte Tageslichtnutzung den reduzierten Einsatz k&#252;nstlicher Beleuchtung und sorgt f&#252;r solare Energieeintr&#228;ge im Winter. So kann die gezielte Nutzung von Tageslicht dazu beitragen, den Energieverbrauch eines Geb&#228;udes ma&#223;geblich zu verringern. Wie sich Tageslicht optimal nutzen l&#228;sst, zeigt das Bauprojekt &#8222;Home for Life&#8220;: Das in Lystrup bei Aarhus gelegenes Einfamilienhaus mit einer Grundfl&#228;che von 190 Quadratmetern ist ein Gemeinschaftsprojekt von VELUX und Velfac und entstand in enger Kooperation mit Aart Architects und Esebensen Consulting Engineers. Als erstes bereits fertig gestelltes Objekt im Rahmen des europaweiten VELUX Model Home 2020 Projekts verbindet das Home for Life Wohnqualit&#228;t mit h&#246;chster Energieeffizienz und zeichnet sich dadurch aus, dass es mehr erneuerbare, CO<sub>2</sub>-neutrale Energie erzeugt, als seine Bewohner verbrauchen.</strong></p><p>&#160;</p><p><strong>D&#228;mmung als Voraussetzung f&#252;r Plus-Energie</strong></p><p>Das Haus basiert auf einer leichten Holzkonstruktion mit tragenden Holz I-Tr&#228;gern und Leimholz Balken. Zus&#228;tzlich wurden die Konsolen im Bereiche der K&#252;che und des Wohnzimmers mit Stahlkonstruktionen verst&#228;rkt. Um die W&#228;rmeverluste der Geb&#228;udeh&#252;lle auf ein Minimum zu reduzieren, standen die luftdichte Konstruktion der Geb&#228;udeh&#252;lle und die effektive D&#228;mmung von W&#228;nden, Dach und Bodenplatte nach modernsten Erkenntnissen im Mittelpunkt. Aus diesem Grund kam an den W&#228;nden eine 395 Millimeter starke mineralische D&#228;mmung aus Rockwool-Steinwolle zum Einsatz, sodass ein U-Wert von 0,1 W/m<sup>2</sup>K erreicht werden konnte. Auch das Satteldach wurde zweilagig mit Steinwolle in einer St&#228;rke von 540 Millimetern ged&#228;mmt. Der U-Wert betr&#228;gt 0,07 W/m<sup>2</sup>K. Sowohl die Fassade als auch das Dach wurden mit Kongebro Naturschiefer verkleidet. Die Bodenplatte wurde ebenfalls mit einer H&#246;he von 500 Millimeter ged&#228;mmt. Der U-Wert betr&#228;gt auch hier 0,07 W/m<sup>2</sup>K.</p><p>F&#252;r den luftdichten Abschluss der verbauten Dachfenster zur angrenzenden Dachfl&#228;che sorgt die VELUX Dampfsperrsch&#252;rze. Diese in den Ecken verschwei&#223;te und jeweils zur Fenstergr&#246;&#223;e passende Folie gew&#228;hrleistet eine dampf- und luftdichte Verbindung vom Fenster zur dachseitigen Dampfsperre und Luftdichtheitsschicht. Klebeb&#228;nder dichten den &#220;bergang zur Dampfsperre und Luftdichtheitsschicht in der Dachfl&#228;che ab. Durch den Einbau mit dem VELUX Eindeckrahmen EDW liegen die Fenster tiefer im Dach, so dass eine ebene Dachfl&#228;che entsteht. Dies bietet nicht nur eine moderne Optik, sondern erzielt gleichzeitig eine verbesserte W&#228;rmed&#228;mmung. Die Fenster sind 3-fach-verglast und ihre Rahmen zus&#228;tzlich innen und au&#223;en ged&#228;mmt.</p><p><strong>Passive, solare W&#228;rmeeintr&#228;ge als Basis des innovativen Energiekonzepts</strong></p><p>Ein wesentlicher Aspekt bei der Energieplanung und hervorstechendstes Kennzeichen des &#8222;Home for Life&#8220; sind die gro&#223;en Fensterfl&#228;chen. Mit 75 Quadratmetern betragen sie ca. 40 Prozent der Geschossfl&#228;che und sind damit fast doppelt so gro&#223; wie bei einem typischen Einfamilienhaus. Gr&#246;&#223;e und Position der ausgew&#228;hlten Fenster wurden durch die Sonnenstellung am Himmel, die Jahreszeiten, Energieoptimierungsaspekte und die Bed&#252;rfnisse der Bewohner bestimmt. Licht- und Lufteintrag werden optimiert und der Energiebedarf des &#8222;Home for Life&#8220; minimiert. Zudem schaffen die ausgew&#228;hlten Fenster durch Gr&#246;&#223;e, Standortwahl und Beschaffenheit genau die ben&#246;tigte Balance zwischen erforderlicher W&#228;rmed&#228;mmung (U-Wert) und Nutzung passiver W&#228;rmegewinne (g-Wert) und tragen in erheblichen Umfang zur Deckung des W&#228;rmebedarfs im Winter bei. So k&#246;nnen im &#8222;Home for Life&#8220; ca. 50 Prozent der Raumw&#228;rme durch passive Solargewinne gedeckt werden. Der restliche Heizw&#228;rmebedarf wird &#252;ber eine Kombination von Fu&#223;bodenheizung in den Aufenthaltsr&#228;umen und Heizk&#246;rpern in den Schlafr&#228;umen abgedeckt.</p><p>Beim Geb&#228;udemanagement wird zudem auf einen m&#246;glichst geringen Heizw&#228;rmeverbrauch geachtet. Unter anderem sorgt ein w&#228;hrend der Heizperiode eingesetztes, mechanisches Bel&#252;ftungssystem mit W&#228;rmer&#252;ckgewinnung daf&#252;r, dass die kalte Zuluft ohne zus&#228;tzlichen Energiebedarf aufgew&#228;rmt wird. Das System ist so programmiert, dass die einzelnen Zimmer nur bei Bedarf mit frischer Luft versorgt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass das Haus nicht st&#228;rker als n&#246;tig bel&#252;ftet wird und dennoch ein angenehmes Innenraumklima herrscht. Zus&#228;tzlich verhindert die automatische L&#252;ftung auch die Entstehung einer zu gro&#223;en Feuchtigkeit in der Raumluft und sorgt so daf&#252;r, dass sich kein Schimmel bilden kann. Im Sommer ersetzt ein sensorgesteuertes, nat&#252;rliches Bel&#252;ftungssystem das mechanische System. Es gew&#228;hrleistet nicht nur die Frischluftzufuhr in den R&#228;umen sondern reduziert zudem den Energieverbrauch.</p><p><strong>Energiedach erwirtschaftet &#220;berschuss</strong></p><p>Der auf ein Minimum reduzierte j&#228;hrliche Gesamtenergiebedarf von insgesamt 53,2 kWh/m&#178; f&#252;r Heizw&#228;rme, Warmwasser und Strom wird komplett mit erneuerbaren Energien produziert. Im Mittelpunkt steht dabei das s&#252;dw&#228;rts orientierte Schieferdach, das als regelrechtes &#8222;Energiedach&#8220; konzipierte wurde: Photovoltaik-Kollektoren mit einer Fl&#228;che von 50 Quadratmetern produzieren den ben&#246;tigten Strom. F&#252;r die Warmwasserproduktion sind Solarthermie-Elemente mit einer Fl&#228;che von 6,7 Quadratmeter zust&#228;ndig. Die Indach-Kollektoren von VELUX &#228;hneln in der Gestaltung den VELUX Dachfenstern und f&#252;gen sich harmonisch in die Dacharchitektur ein. Der Clou f&#252;r den Dachhandwerker: Die fachgerechte, dichte Montage der Kollektoren erfolgt nach den gleichen Prinzipien wie bei den Dachfenstern.</p><p>Den restlichen Energiebedarf deckt eine Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe. Diese nutzt dank der Kopplung mit der solarthermischen Anlage sowohl die Umweltw&#228;rme aus der Luft als auch die Sonnenenergie. Da die W&#228;rmepumpe unmittelbar in den Solarkreis eingebunden ist, erh&#246;ht sich ihr Wirkungsgrad gegen&#252;ber einer herk&#246;mmlichen Anlage um 25 Prozent. Zudem heizt die W&#228;rmepumpe im Heizbetrieb nicht erst den Speicher auf, sondern speist die Heizkreise direkt. So werden Abstrahlverluste durch den Speicher vermieden und der Energieaufwand ist geringer, als bei herk&#246;mmlicher Pufferung im Speicher. Die nachhaltig, selbst erzeugte Energieausbeute betr&#228;gt 62,6 kWh/m&#178; pro Jahr - das Home for Life erwirtschaftet damit einen j&#228;hrlichen &#160;Energie&#252;berschuss von 9,4 kWh/m&#178;.</p><p><strong>Tageslicht und frische Luft sorgen f&#252;r Wohlbefinden</strong></p><p>Die auf allen vier Fassadenseiten sowie im Dach platzierten Fenster sorgen dank schmaler Rahmenprofile f&#252;r tief in alle Raume fallendes nat&#252;rliches Tageslicht. Dabei verbindet die optimierte Tageslichtnutzung Energieeffizienz mit hohem Wohnkomfort. Im Zusammenspiel mit Beschattungselementen l&#228;sst sich der Einfall von Tages- und Sonnenlicht dynamisch regulieren. So k&#246;nnen die Bewohner die Raumhelligkeit flexibel und komfortabel an ihre Bed&#252;rfnisse anpassen &#8211; der Einsatz von k&#252;nstlicher Beleuchtung kann gleichzeitig reduziert werden. Dar&#252;ber hinaus schaltet das Steuerungssystem das Licht in unbenutzten R&#228;umen automatisch aus und reduziert den Energieverbrauch zus&#228;tzlich.</p><p>Die an der Hausinnen- und -au&#223;enseite angebrachten Sonnenschutzvorrichtungen werden ebenfalls durch die intelligente Steuerung reguliert. Durch das intelligente Zusammenspiel der Sensoren und einen regelm&#228;&#223;igen Abgleich von Sonnenlicht und Au&#223;entemperatur entscheidet das Sensorsystem das ganze Jahr &#252;ber selbst&#228;ndig, ob automatische Rolll&#228;den und Hitzeschutzmarkisen besser ge&#246;ffnet oder geschlossen sein sollten. Im Sommer sind die R&#228;ume automatisch besser vor Hitze gesch&#252;tzt, im Winter nutzt das System tags&#252;ber intelligent die solare Energie und optimiert in der Nacht die W&#228;rmed&#228;mmung. Dadurch werden W&#228;rmeaufnahme und Lichteinfall optimiert und ganzj&#228;hrig ein gesundes Raumklima geschaffen:</p><p><strong>Einj&#228;hriger Praxistest liefert wichtige Erkenntnisse</strong></p><p>Der entscheidende Teil des Experiments begann nach der Fertigstellung des &#8222;Home for Life&#8220;: Um das Wohnen der Zukunft auf die Probe zu stellen und die Theorie in der Praxis zu &#252;berpr&#252;fen, zog eine f&#252;nfk&#246;pfige Familie in das Konzepthaus ein. Die Simonsens waren ein Jahr lang Teil des Experiments und f&#252;hrten Protokoll &#252;ber die Bewohnbarkeit des Hauses. Parallel wurden Energieerzeugung und -verbrauch von der Ingenieurhochschule Aarhus gemessen und dokumentiert.</p><p>Zu den wesentlichen Erkenntnissen z&#228;hlt, dass die &#252;ber die Sonnenkollektoren und Solarzellen gewonnenen Energiemengen allen Erwartungen gerecht wurden und sogar die urspr&#252;nglich berechneten Werte &#252;bertrafen. &#8222;An einem sonnigen Tag konnten wir sechsmal mehr Strom in das Netz einspeisen, als wir selbst ben&#246;tigten&#8221;, erkl&#228;rt Sverre Simonsen. Auch kann der Energiebedarf in Zukunft niedrig gehalten werden, obwohl dieser w&#228;hrend der einj&#228;hrigen Testphase &#252;ber den theoretischen Berechnungen lag. Dies lag vor allem daran, dass die Simonsens erst kurz vor dem Einzug ins &#8222;Home for Life&#8220; ihr drittes Kind bekommen hatten: Deshalb musste die Temperatur in den Wohnr&#228;umen um zwei bis drei Grad h&#246;her sein, als urspr&#252;nglich berechnet.</p><p>Auch die Steuerungssysteme ben&#246;tigten w&#228;hrend der Testphase mehr Energie, als im Normalbetrieb erforderlich w&#228;re. Dies lag zum einen an den umfangreichen Messungen und Aufzeichnungen von Verbrauchsdaten und daran, dass das System erst eingefahren werden musste. Dar&#252;ber hinaus war der Bedienbildschirm der Steuerungseinheit durch seine zentrale Lage jedoch auch eine gro&#223;e Attraktion f&#252;r die technikbegeisterte Familie, die ebenfalls viel mit der Steuerung experimentierte. In Zukunft wird der Energiebedarf des Steuersystems deutlich sinken und seine Steuerungsfunktionen noch benutzerfreundlicher werden.</p><p>Der hohe Tageslichtanteil und die frische Luft im Haus wurden von allen Familienmitgliedern als &#228;u&#223;erst positiv empfunden. &#8222;Wir konnten jede Minute im Haus genie&#223;en, und wir haben schon ein paar Ideen, wie wir mehr Tageslicht in unser eigenes, in traditioneller Bauweise erstelltes Einfamilienhaus bekommen k&#246;nnen&#8221;, berichtet Sophie Simonsen. Und auch das gute Raumklima im Haus &#252;berzeugte: Messungen der Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit und des CO<sub>2</sub>-Gehalts der Luft zeigten, dass das Raumklima insgesamt den Erwartungen entsprach und von der Familie als angenehm empfunden wurde. So war der CO<sub>2</sub>-Gehalt in den R&#228;umen mit nat&#252;rlicher Klimatisierung deutlich geringer als in denen ohne und auch das Raumklima wurde von den Familienmitgliedern in diesen Zimmern am angenehmsten empfunden.</p><p><strong>Fazit</strong></p><p>Die Erfahrungen aus dem Home for Life-Projekt zeigen, dass sich die Vision von Energieeffizienz in Verbindung mit h&#246;chstem Wohnwert verwirklichen l&#228;sst und bis 2020 die in der EU erwarteten gesetzlichen und normativen Anforderungen erf&#252;llt werden k&#246;nnen. Dank des energieeffizienten Designs erzeugt das &#8222;Home for Life&#8220; mehr Energie, als die Bewohner verbrauchen, sodass die &#252;bersch&#252;ssige Energie. nach rund 40 Jahren der f&#252;r die Hausbaumaterialien aufgewendeten Energiemenge entspricht.</p>]]></description><category><![CDATA[Home for Life (DK),model home 2020,Architekten-Planer,Mieter-Eigentuemer,Handwerk,Alle,Handel,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 May 2011 16:52:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_1332.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Intelligente Tageslichtarchitektur</title>
                        <link>https://presse.velux.de/intelligente-tageslichtarchitektur/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/intelligente-tageslichtarchitektur/</guid><pp:caseid>356625</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Tageslicht steuert den Lebensrhythmus der Menschen, f&#246;rdert das Wohlbefinden und steigert die Leistungsf&#228;higkeit.</strong><strong> Zudem erm&#246;glicht eine optimierte und kontrollierte Tageslichtnutzung den reduzierten Einsatz k&#252;nstlicher Beleuchtung und sorgt f&#252;r zus&#228;tzliche solare Energieeintr&#228;ge im Winter. So kann die gezielte Nutzung von Tageslicht dazu beitragen, den Energieverbrauch eines Geb&#228;udes ma&#223;geblich zu verringern.</strong><strong> Wie sich Tageslicht optimal auch im Rahmen von anspruchsvollen Bestandsmodernisierungen nutzen l&#228;sst, zeigt das VELUX LichtAktiv Haus. Das zukunftsweisend modernisierte Siedlerhaus ist Teil des europaweiten Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen sechs Konzepth&#228;user auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft umsetzt.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Den Ausgangspunkt bildete eine in Hamburg-Wilhelmsburg gelegene, unsanierte Doppelhaush&#228;lfte aus den 1950er Jahren. Mit einer Grundfl&#228;che von 8 x 8 Metern sowie dem kleinen, urspr&#252;nglich als Stall genutzten Anbau entsprach das Objekt nicht mehr den aktuellen Anspr&#252;chen an Raumgr&#246;&#223;en und -h&#246;hen. Zudem wurden die kleinen, gedrungenen R&#228;ume aufgrund der geringen Fensterfl&#228;chen nur mit wenig Tageslicht versorgt. Um einerseits zus&#228;tzliche Wohn- und Nutzfl&#228;che zu gewinnen und mehr Freiheiten f&#252;r individuelle Bed&#252;rfnisse zu schaffen und um andererseits Fl&#228;chen f&#252;r die solare Energieerzeugung zu gewinnen, wurde der Anbau durch einen neuen Erweiterungsbau ersetzt. Zudem wurde das Bestandsgeb&#228;ude umfassend ged&#228;mmt und modernisiert.</p><p>&#160;</p><p><strong>Lichtarchitektur auf der Basis des Tageslichtquotienten </strong></p><p>Bei der integralen Planung des LichtAktiv Hauses nahm die Tageslicht- und Kunstlichtplanung eine zentrale Rolle ein. Sie basiert auf umfangreichen Untersuchungen des Lichtplaners Professor Peter Andres. Die Tageslichtverf&#252;gbarkeit und deren Wirkung werden durch die Berechnung des Tageslichtquotienten vergleichbar. Dieser international anerkannte Wert in Prozent trifft eine Aussage dar&#252;ber, wie viel des von au&#223;en einfallenden Tageslichts im Innenraum nutzbar ist. Ein Raum mit einem Tageslichtquotienten von durchschnittlich zwei Prozent gilt zwar als Licht durchflutet, muss aber f&#252;r bestimmte T&#228;tigkeiten zus&#228;tzlich mit Kunstlicht angereichert werden. Ein Raum mit &#252;ber f&#252;nf Prozent wirkt schon besonders intensiv von Tageslicht durchflutet.</p><p>&#160;</p><p>Das Lichtkonzept als zentrale Komponente des LichtAktiv Hauses verfolgt das Ziel, einen Gro&#223;teil der R&#228;ume intensiv von Tageslicht durchfluten zu lassen, denn in diesem Fall kann auf den Einsatz von Kunstlicht verzichtet werden. Zudem muss dank der kontrollierten, solaren Energieeintr&#228;ge &#252;ber die Fenster im Winter weniger geheizt werden. So wird die Energiebilanz des Geb&#228;udes sp&#252;rbar positiv beeinflusst. Durch eine geschickte Positionierung der Fenster&#246;ffnungen im LichtAktiv Haus lassen sich in den stark frequentierten Aufenthaltsr&#228;umen wie dem Wohnbereich, der K&#252;che oder den Kinderr&#228;umen die angestrebten Tageslichtquotienten von durchschnittlich f&#252;nf Prozent oder mehr verwirklichen. Damit es im Sommer nicht zu warm wird und auch im Winter ausreichend frische Luft ins Geb&#228;ude gelangt, wirken Fenster, Sonnenschutzelemente und Rolll&#228;den wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage. Je nach Temperatur, CO2-Konzentration und Luftfeuchtigkeit &#246;ffnen und schlie&#223;en sie sich automatisch und sichern ein gesundes und behagliches Raumklima.</p><p>&#160;</p><p><strong>Helle, tageslichtdurchflutete R&#228;ume im Altbau</strong></p><p>Eine besonders gute Tageslichtausbeute liefert die so genannte &#8222;Tageslicht-Lampe&#8220;. Dieser zentrale Erschlie&#223;ungs- und Bibliotheksbereich l&#246;st das ehemals kleinteilige und geschlossene Treppenhaus des Bestandsgeb&#228;udes sowohl horizontal als auch vertikal auf und versorgt mit zehn gro&#223;fl&#228;chigen Dachfenstern den gesamten Raum vom Erdgeschoss bis zum Dach mit viel nat&#252;rlichem Licht. Die geschickt angeordnete Treppe unterst&#252;tzt in ihrer Farbgebung die Lichtausbeute. Ein Gel&#228;nder aus wei&#223;en Stahlprofilen schafft gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Transparenz und dadurch Helligkeit. Zudem er&#246;ffnet die fast f&#252;nf Meter lange Fensterfront den ungest&#246;rten Blick in den gro&#223;en Garten und macht den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten auch im Inneren erlebbar. Zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer mit Ankleide sowie zwei Badezimmer bieten Platz f&#252;r eine vierk&#246;pfige Familie &#8211; und der ehemals ungenutzte, dunkle Spitzboden l&#228;dt dank gro&#223;z&#252;giger Dachfenster und gem&#252;tlichen Sitzkissen zum Entspannen und Wohlf&#252;hlen ein. Die Oberlichter auf beiden Seiten des Firsts erzielen dort Werte von &#252;ber zehn Prozent, denn Dachfenster liefern bei vergleichbaren Lichtverh&#228;ltnissen mehr als doppelt so viel Licht wie vertikal angeordnete Fenster. Auch im Erdgeschoss wird unter der Tageslicht-Lampe ein guter Tageslichtquotient von durchschnittlich f&#252;nf bis sechs Prozent erreicht. Auf Kunstlicht kann hier auch an tr&#252;ben Tagen meist verzichtet werden. Im Treppen- und Bibliotheksbereich ist mit etwa vier Prozent zu rechnen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Optimale Lichtplanung im Erweiterungsbau </strong></p><p>Mit dem Erweiterungsbau werden deutliche Wohn- und Nutzfl&#228;chengewinne erzielt, aber auch weitere Perspektiven bei der Umsetzung des Energie- und Tageslichtkonzepts er&#246;ffnet. So wurde auf dem Anbau ein regelrechtes &#8222;Energiedach&#8220; installiert: Photovoltaik- und Solarthermiemodule erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die gesamte im LichtAktiv Haus ben&#246;tigte Energie f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom. Um ein optimales Zusammenspiel zwischen Belichtung, passiven W&#228;rmegewinnen und sommerlichem W&#228;rmeschutz zu erzielen, wurden sowohl die S&#252;d- als auch die Nordfassade zum Teil aus transparenten Bauteilen errichtet. Die Giebelseiten sind weitgehend geschlossen. Die Raumaufteilung ist grunds&#228;tzlich flexibel angelegt. Raumteilende M&#246;bel schaffen Platz f&#252;r einen Wohn-, Koch- und Essbereich und garantieren ein H&#246;chstma&#223; an Variabilit&#228;t und Nutzungsfreiheit. Das Besondere: Durch die eingeschossige Bauweise des Erweiterungsbaus kann die Versorgung des Wohnraums mit nat&#252;rlichem Licht auch &#252;ber Dachfenster erfolgen. Diese erm&#246;glichen eine gleichm&#228;&#223;ige Ausleuchtung des Raums ohne Schattenwurf und erzeugen eine au&#223;ergew&#246;hnliche Lichtstimmung. So werden beispielsweise in der K&#252;chenzone Tageslichtquotienten zwischen f&#252;nf und acht Prozent erreicht und die M&#246;glichkeiten des Bauk&#246;rpers ideal ausgenutzt. Im westlichen Kopf des Anbaus befinden sich ein Haustechnikraum, eine Vorratskammer sowie ein G&#228;ste-WC. Den Abschluss bildet ein Carport, der aus der Konstruktion des Anbaus hervorgeht. Am &#246;stlichen Kopfbereich schlie&#223;t sich an den Wohnbereich eine &#252;berdachte Terrasse an, die als Verbindung zwischen Innen und Au&#223;en ein hohes Ma&#223; an Lebensqualit&#228;t bietet.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit </strong></p><p>Das LichtAktiv Haus Experiment von VELUX zeigt beispielhaft, wie sich ein altes Geb&#228;ude zukunftsweisend modernisieren l&#228;sst. Das in ein Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus aus den 1950er-Jahren bietet seinen Bewohnern nicht nur h&#246;chsten Wohnkomfort mit viel Tageslicht und frischer Luft, sondern macht zudem Heizungs- und Stromrechnungen f&#252;r alle Zeiten &#252;berfl&#252;ssig. Dabei sorgt die anspruchsvolle Tageslichtarchitektur nicht nur daf&#252;r, dass sich die Bewohner im LichtAktiv Haus besonders wohlf&#252;hlen, sondern tr&#228;gt au&#223;erdem dazu bei, den Energiebedarf signifikant zu senken.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,energieeffizienz,Architektur,Tageslicht(loesungen),Mieter-Eigentuemer,Architekten-Planer,Alle,tageslicht]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Mar 2011 13:21:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein innovatives Energiekonzept für ein traditionelles Haus</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-innovatives-energiekonzept-fur-ein-traditionelles-haus/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-innovatives-energiekonzept-fur-ein-traditionelles-haus/</guid><pp:caseid>356672</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong class="post-content-teaser"><strong>Mit einem ausgefeilten Energie-, Tageslicht- und Klimatisierungskonzept wird in Hamburg-Wilhelmsburg ein Bestandsbau so modernisiert, dass sich h&#246;chster Wohnwert und optimale Nutzung erneuerbarer Energie vereinen. Das anspruchsvolle Vorhaben &#8222;LichtAktiv Haus&#8220; ist Teil des europaweiten Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen der Dachfensterhersteller VELUX sechs Konzepth&#228;user auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft umsetzt. </strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Die Ausgangssituation stellt sich als unsanierte Doppelhaush&#228;lfte eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren mit einer Grundfl&#228;che von 8 x 8 m sowie einem kleinem Anbau als Nebengelass dar. Das Wohngeb&#228;ude besteht aus kleinen gedrungenen R&#228;umen mit insgesamt nur 18 m&#178; Fensterfl&#228;chen, die die R&#228;ume mit einer eher d&#252;rftigen Tageslichtausbeute versorgen. Bedingungen also, die gemeinsam mit der veralteten D&#228;mm- und Heizungstechnik nicht mehr heutigen Komfortanspr&#252;chen und Wohnbed&#252;rfnissen gen&#252;gen. Dem gegen&#252;ber tr&#228;gt ein gro&#223;er Nutzgarten auf dem 1.110 m&#178; gro&#223;en Areal zum positiven Lebensgef&#252;hl bei. Der Garten sollte den Bewohnern fr&#252;her die Selbstversorgung durch den eigenen Anbau von Obst und Gem&#252;se erm&#246;glichen, das Nebengelass diente einst als Stallgeb&#228;ude.</p><p>&#160;</p><p>Inspiriert durch diese Tradition der Selbstversorgung entstand in Zusammenarbeit von VELUX und dem Expertenteam um Professor Manfred Hegger (Lehrstuhl f&#252;r Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, TU Darmstadt) im Rahmen eines integralen Planungsprozesses ein Projekt, das zukunftsweisend die Idee der Energie-Autarkie in den Mittelpunkt r&#252;ckt. Das Wohngeb&#228;ude soll weitgehend erhalten, aber modernisiert werden. Mit einem Erweiterungsbau f&#252;r den alten Anbau lassen sich einerseits deutliche Wohn- und Nutzfl&#228;chengewinne erzielen und andererseits weitere Perspektiven bei der Umsetzung des Energiekonzepts er&#246;ffnen.</p><p><strong><br clear="all" /> </strong></p><p><strong>Das Energiekonzept</strong></p><p>Das Energiekonzept des LichtAktiv Hauses verfolgt das Ziel, CO<sub>2</sub>-Neutralit&#228;t im Betrieb zu realisieren. Die im Geb&#228;ude ben&#246;tigte Energie inklusive des Haushaltsstroms deckt sich vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien, ohne auf eine attraktive Architektur mit hohem Wohnwert, Behaglichkeit, reichlich Tageslicht und frischer Luft verzichten zu m&#252;ssen. Die Grundlage des Energiekonzepts bildet neben der intelligenten Architektur und ausgefeilten Geb&#228;udetechnik die energetische Ert&#252;chtigung des Bestandsgeb&#228;udes.</p><p>&#160;</p><p><strong>Hohe Tageslichtausbeute bei optimalen solaren Energiegewinnen</strong></p><p>Neben der optimierten W&#228;rmed&#228;mmung bieten insbesondere die Dachfenster durch ihren hohen Anteil an der Gesamtfensterfl&#228;che ein bemerkenswertes Energie-Einsparpotenzial sowie zus&#228;tzliche solare Energiegewinne. Architektonisches Ziel ist es, die Fenster weitgehend in die Ideen des Energiekonzeptes zu integrieren. Die ausgew&#228;hlten Fenster schaffen durch Gr&#246;&#223;e, Standortwahl und Beschaffenheit genau die ben&#246;tigte Balance zwischen erforderlicher W&#228;rmed&#228;mmung (U-Wert) und Nutzung passiver W&#228;rmegewinne (g-Wert), um den Energiebedarf des LichtAktiv Hauses h&#246;chstm&#246;glich zu minimieren. Hinzu kommt eine gro&#223;z&#252;gige Tageslichtausbeute &#8211; bei Dachfenstern ist sie gegen&#252;ber gleich gro&#223;en Fassadenfenstern rund zweifach h&#246;her, gegen&#252;ber Gauben sogar um mehr als das Dreifache. Dadurch reduziert sich der Einsatz von elektrisch erzeugtem Kunstlicht deutlich und setzt weitere Einsparm&#246;glichkeiten frei.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Autarke Energieversorgung intelligent gesteuert</strong></p><p>F&#252;r die autarke nachhaltige ganzj&#228;hrige Energieversorgung auf Basis regenerativer Erzeugung sorgt als Herzst&#252;ck der Geb&#228;udetechnik die Solar Compleet-Anlage, die Solarthermie mit einer Luft-/Wasser-W&#228;rmepumpe (Jahresarbeitszahl 3,7) kombiniert und den gr&#246;&#223;ten Teil des Bedarfs an Heizw&#228;rme und Warmwasser deckt. Die W&#228;rmepumpe mit Solareinbindung nutzt sowohl die Sonne als auch die Umweltw&#228;rme aus der Luft zur Energiegewinnung. Ein Ventilator saugt die Au&#223;enluft an und leitet sie durch die Au&#223;eneinheit. Die W&#228;rme wird an die W&#228;rmepumpe abgegeben anschlie&#223;end direkt in das Heizungssystem geleitet. Auch der Energieertrag der integrierten 22,5 m&#178; gro&#223;en solarthermischen Anlage l&#228;uft direkt in die W&#228;rmepumpe, wodurch keine &#220;bertragungsverluste entstehen. Weil die W&#228;rmepumpe unmittelbar in den Solarkreis eingebunden ist, erh&#246;ht sich der Wirkungsgrad um 25 Prozent (Jahressystemarbeitszeit 4,94) gegen&#252;ber einer herk&#246;mmlichen Anlage.</p><p>&#160;</p><p>Eine Besonderheit des Solar Compleet-Systems: Die W&#228;rmepumpe heizt im Heizbetrieb nicht erst auf den Puffer, sondern f&#228;hrt direkt in die Heizkreise. So werden Abstrahlverluste durch den Speicher vermieden und der Energieaufwand ist niedriger, als bei herk&#246;mmlicher Pufferung im Speicher. Lediglich der erzeugte W&#228;rme&#252;berschuss wird in einem Speicher eingelagert. Die Wohnr&#228;ume werden &#252;ber eine Fu&#223;bodenheizung temperiert. Die ben&#246;tigte Restmenge an Energie f&#252;r Haushaltsstrom, Beleuchtung, Hilfsstrom f&#252;r W&#228;rmepumpe und &#228;hnliches betr&#228;gt nur noch etwa ein Drittel des gesamten Energiebedarfs. Dem stehen in gleichem Umfang Energiegewinne durch Photovoltaik-Elemente gegen&#252;ber. Dem Farbkonzept des Geb&#228;udes entsprechend, wurden graue polykristalline Photovoltaikzellen gew&#228;hlt. Die Glas-Glas-Photovoltaikmodule haben eine Fl&#228;che von insgesamt zirka 75 m&#178; und nutzen damit die gesamte verf&#252;gbare Dachfl&#228;che des Neubauriegels aus. Die reine Modulfl&#228;che betr&#228;gt zirka 58 m&#178;. Sowohl der Heizenergie- und W&#228;rmebedarf als auch der Strombedarf in H&#246;he von zusammen 108,5 kWh/m&#178; im Jahr werden durch die eigenen Erzeugungsanlagen der kombinierten Solar-Luft-/Wasser-W&#228;rmepumpe sowie durch Photovoltaik mit einer Ausbeute von insgesamt 108,6 kWh/m&#178; im Jahr ausgeglichen. Alle verursachten CO<sub>2</sub>-Emissionen erfahren durch regenerative Energieerzeugung eine vollst&#228;ndige Neutralisierung.</p><p>&#160;</p><p><strong>Nat&#252;rliches Klimatisieren statt Klimaanlage</strong></p><p>Ebenfalls dem Nachhaltigkeitsanspruch und Energiekonzept verpflichtet sind die L&#246;sungen der Be- und Entl&#252;ftung des Geb&#228;udes. Um den aufwendigen nachtr&#228;glichen Einbau von L&#252;ftungssch&#228;chten zu vermeiden, wird der notwendige Mindestluftwechsel mit automatischen Dach- und Fassadenfenstern realisiert. In dem aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Geb&#228;ude &#246;ffnen und schlie&#223;en je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit die Fenster automatisch, so dass ein gesundes und behagliches Raumklima gesichert ist. Wobei kein Ger&#228;t, sondern die Natur selbst durch den Winddruck auf das Geb&#228;ude und die Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr sorgt. Mit unterschiedlich hoch eingebauten Fenstern wird zus&#228;tzlich ein Kamineffekt erzeugt, der von unten nach oben eine nat&#252;rliche Bel&#252;ftung unterst&#252;tzt. Durch das intelligente Zusammenspiel von temperatur- und lichtabh&#228;ngig gesteuerten Rolll&#228;den und Sonnenschutzelementen mit den Fenstern wirkt das gesamte System wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energetische Ert&#252;chtigung des Bestandsgeb&#228;udes</strong></p><p>Zentraler Bestandteil des Energiekonzepts ist es, den Altbau nach modernsten Erkenntnissen zu d&#228;mmen. Aufgrund der niedrigen Geschossh&#246;he und der fehlenden Unterkellerung, wurde auf der vorhandenen Betonsohle oberseitig eine Polyurethand&#228;mmung verlegt und darauf das Fu&#223;bodenheizungssystem angeordnet. Eine 200 mm dicke mineralische D&#228;mmung aus Steinwolle sorgt f&#252;r die energetische Optimierung der Fassade. Die Sparren des neuen Kehlbalkendachs mit einer H&#246;he von 220 mm wurden vollst&#228;ndig ausged&#228;mmt. Die St&#228;rke der au&#223;enseitig angeordneten Holzfaserd&#228;mmstoffplatten betr&#228;gt 35 mm. Aus der Geometrie und den weiteren Randbedingungen (unter anderem Luftdichtheit mit n<sub>50</sub> = 1,0/h und optimierte W&#228;rmebr&#252;cken mit DU<sub>WB</sub> = 0,05 W/m&#178;K) ergab sich ein Prim&#228;renergiebedarf nach EnEV von 42,28 kWh/m&#178;a f&#252;r das Gesamtgeb&#228;ude. Der Wert entspricht einem Drittel (34,5 %) des f&#252;r das EnEV-Referenzgeb&#228;ude zul&#228;ssigen Energiebedarfs. Bei der gesamtenergetischen Betrachtung des LichtAktiv Hauses gingen die Berechnungen sogar &#252;ber die Anforderungen der EnEV hinaus. So wurden abweichend von der EnEV 2009 spezielle Klimadaten f&#252;r Hamburg, der energetische Bedarf von Beleuchtung und Ger&#228;ten (Haushaltsstrom) sowie die Abluftanlage (kurzzeitige L&#252;ftung) ber&#252;cksichtigt. Au&#223;erdem berechnete das Expertenteam die Werte jeweils f&#252;r das komplette Haus, das hei&#223;t Altbau und Neubau. Weiterhin wurden solare Energieeintr&#228;ge auch au&#223;erhalb der Heizzeit ber&#252;cksichtigt.</p><p>&#160;</p><p>Die dem energetischen Ziel verpflichtete, aber dennoch hoch anspruchsvolle Architektur schafft v&#246;llig neue Aufenthalts- und Verkehrsfl&#228;chen. Es entsteht ein offenes Treppenhaus, das mit gro&#223;fl&#228;chigen Dachfenstern den gesamten Raum vom Erdgeschoss bis zum Dach mit viel nat&#252;rlichem Licht versorgt, Tageszeiten erlebbar macht und Energie f&#252;r eine k&#252;nstliche Beleuchtung einspart. Die geschickt angeordnete Treppe behindert nicht den Lichteinfall und unterst&#252;tzt in ihrer Farbgebung die Lichtausbeute. Ein Gel&#228;nder aus wei&#223;em Stahlrohr schafft gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Transparenz und Helligkeit. Der Treppenbereich, einst schmuckloses architektonisches Stiefkind des Geb&#228;udes, wird au&#223;erdem mit seiner fast 5 m langen Fensterfront zum Garten hin zum Erlebnisbereich, denn er er&#246;ffnet nicht nur den ungest&#246;rten Blick ins Freie, sondern auch bei jedem Wetter eine enge Beziehung zur Natur.</p><p>&#160;</p><p>Im Erdgeschoss verbleiben zwei Kinderzimmer und ein Bad. Im Obergeschoss werden ein Elternschlafzimmer, ein Ankleideraum und ebenfalls ein Bad eingerichtet. Der ehemals dunkle Spitzboden verwandelt sich dank gro&#223;z&#252;giger Dachfenster in einen zus&#228;tzlichen Wohnraum.</p><p>&#160;</p><p><strong>Der Erweiterungsbau: Energieeffizienz und Wohnwert vereint</strong></p><p>Der Neubau schafft nicht nur den nach modernen Nutzungsanspr&#252;chen ben&#246;tigten Fl&#228;chenzuwachs um mehr als 30 Prozent, sondern ist in seiner Konstruktion, Gestaltung und Konzeption als optimierte Verk&#246;rperung des Vorg&#228;ngerbaus zu sehen. Die Holzrahmenkonstruktion sowie die Dach- und Bodenaufbauten k&#246;nnen auf U-Werte zwischen 0,12 und 0,14 W/(m&#178;K) verweisen. Um ein optimales Zusammenspiel zwischen Belichtung, passiven W&#228;rmegewinnen und sommerlichem W&#228;rmeschutz zu erzielen, werden sowohl die S&#252;d- als auch die Nordfassade teilweise aus transparenten Bauteilen errichtet. Die Giebelseiten bleiben weitgehend geschlossen. Die Raumaufteilung ist grunds&#228;tzlich flexibel angelegt. Raumteilende M&#246;bel schaffen Platz f&#252;r einen Wohn-, Koch- und Essbereich und garantieren dennoch ein H&#246;chstma&#223; an Variabilit&#228;t und Nutzungsfreiheit. Im westlichen Kopf des Anbaus befinden sich ein Haustechnikraum, eine Vorratskammer sowie ein G&#228;ste-WC. Den Abschluss bildet ein Carport, der aus der Konstruktion des Anbaus hervorgeht. Am &#246;stlichen Kopfbereich schlie&#223;t sich eine &#252;berdachte Terrasse an den Wohnbereich an, die als Verbindung zwischen Innen und Au&#223;en, als Raum zwischen dem Leben im Garten und mit dem Garten ein hohes Ma&#223; an Lebensqualit&#228;t bietet. Insgesamt erh&#246;ht sich die Wohnfl&#228;che von 95 auf 132 m<sup>2</sup>, die Fensterfl&#228;che des Geb&#228;udes vergr&#246;&#223;ert sich von 18 auf 93 m&#178;.</p><p>&#160;</p><p>Im LichtAktiv Haus spielen steigende Energiepreise keine Rolle. Dank ausgefeilter Tageslicht-, Bel&#252;ftungs- und Beschattungskonzepte sowie einer durchdachten Raumplanung wird der gesamte Energiebedarf f&#252;r Heizung-, Warmwasser und Strom nachhaltig ganzj&#228;hrig durch Sonnen- und Umweltenergie gedeckt. Die Idee der energetischen Autarkie erh&#228;lt auch ohne Abstriche an die architektonische Freiheit und gestalterische Vielfalt eine ganz neue Dimension.</p><p>&#160;</p><p><strong>Steckbrief LichtAktiv Haus</strong></p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauprojekt</p></td><td valign="top" width="385"><p>LichtAktiv Haus, Katenweg 41, 21109 Hamburg</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauweise</p></td><td valign="top" width="385"><ul><li>Modernisierte Doppelhaush&#228;lfte mit neuem Holzdachstuhl</li><li>Erweiterungsneubau in Holzrahmenbauweise mit mineralischem D&#228;mmstoff (in St&#228;ndertiefe) und au&#223;enliegender Holzfaserd&#228;mmstoffplatte</li></ul></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauzeit</p></td><td valign="top" width="385"><p>April bis November 2010</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Sachwert</p></td><td valign="top" width="385"><p>460.000 Euro brutto</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Bauherr</p></td><td valign="top" width="385"><p>VELUX Deutschland GmbH</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Projekttr&#228;ger</p></td><td valign="top" width="385"><p>VELUX Gruppe</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Wohnfl&#228;che</p></td><td valign="top" width="385"><p>132 m&#178;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>&#220;berbaute Fl&#228;che</p></td><td valign="top" width="385"><p>244 m&#178;&#160; (inkl. Terrasse)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Umbauter Raum</p></td><td valign="top" width="385"><p>520 m<sup>3</sup></p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Entwurfsplanung</p></td><td valign="top" width="385"><p>TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Lehrstuhl f&#252;r Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, Prof. Dipl.-Ing. M.Sc. Econ. Manfred Hegger; Katharina Fey (damalige Gewinnerin des integrierten Studentenwettbewerbs)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Energiekonzept</p></td><td valign="top" width="385"><p>HL-Technik Engineering Partner GmbH, <br /> Prof. Klaus Daniels</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Lichtplanung</p></td><td valign="top" width="385"><p>Prof. Peter Andres PLDA, <br /> Beratende Ingenieure f&#252;r Lichtplanung</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Statik</p></td><td valign="top" width="385"><p>TSB-Ingenieure, <br /> Prof. Dr.-Ing. Karsten Tichelmann</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Ausf&#252;hrender Architekt</p></td><td valign="top" width="385"><p>Ostermann Architekten</p></td></tr><tr><td valign="top" width="177"><p>Holzbau / Ausf&#252;hrender Zimmermann</p></td><td valign="top" width="385"><p>Vogl & Hartmann GmbH</p></td></tr></table><p><strong>&#160;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[energieeffizienz,Architekten-Planer,Automatisierung,LichtAktiv Haus (D),Handwerk,Architektur,Mieter-Eigentuemer,Tageslicht(loesungen),Natuerlich Klimatisieren,Alle,Lueften,model home 2020]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Feb 2011 02:32:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_lah_neubau_energie-788095.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Energiekonzept Erweiterungsbau]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Der Luftwechsel erfolgt durch die Kräfte der Natur. Besonders effektiv ist die Frischluftzufuhr, wenn sich synchron mehrere Fassaden- und Dachfenster öffnen. Durch Natürliches Klimatisieren wird auch ohne mechanische Klimaanlage ein angenehmes Raumklima zu jeder Jahreszeit geschaffen. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>CO2-neutrales Wohnen im modernisierten Siedlerhaus: LichtAktiv Haus feierlich eröffnet</title>
                        <link>https://presse.velux.de/co2-neutrales-wohnen-im-modernisierten-siedlerhaus-lichtaktiv-haus-feierlich-eroffnet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/co2-neutrales-wohnen-im-modernisierten-siedlerhaus-lichtaktiv-haus-feierlich-eroffnet/</guid><pp:caseid>356742</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Innovatives Modernisierungsprojekt im Rahmen des Experiments VELUX Model Home 2020 umgesetzt / Europaweit auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft / LichtAktiv Haus ist zweites offiziell er&#246;ffnetes IBA-Projekt</strong></em><strong class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, November 2010. Am 19. November fand in Hamburg-Wilhelmsburg die feierliche Er&#246;ffnung des LichtAktiv Hauses, eines zukunftsweisend modernisierten Siedlerhauses aus den 1950er Jahren, statt. Damit wurde das zweite offizielle IBA-Projekt nach dem IBA DOCK (September 2009) er&#246;ffnet. Das einzige Umbauprojekt des europaweiten VELUX Experiments Model Home zeichnet sich durch CO<sub>2</sub>-neutralen Betrieb, gesundes Raumklima und Tageslicht durchflutete R&#228;ume aus.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Nach f&#252;nf Monaten Bauzeit ist die Verwandlung perfekt: Das mehr als 50 Jahre alte, typische Siedlerhaus in Hamburg-Wilhelmsburg wurde umfassend modernisiert und durch einen lichten, gro&#223;z&#252;gigen Anbau erg&#228;nzt. Es ist nun ein helles, zeitgem&#228;&#223;es Familienhaus, das h&#246;chsten Anspr&#252;chen an Energieeffizienz, gesundes Raumklima und Wohnkomfort gerecht wird.</p><p>Vor der feierlichen Er&#246;ffnung des LichtAktiv Hauses am 19. November durch Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, erfuhren die G&#228;ste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch der Nachbarschaft des LichtAktiv Hauses in Hamburg-Wilhelmsburg, von J&#248;rgen Tang-Jensen, CEO VELUX A/S, und Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer VELUX Deutschland GmbH, mehr &#252;ber Hintergr&#252;nde des Model Home 2020. Uli Hellweg, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der IBA Hamburg GmbH, freute sich &#252;ber die Fertigstellung eines offiziellen Projekts der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, das seinen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten wird. Die Bedeutung des Experiments LichtAktiv Hauses f&#252;r seine Mitglieder hob Rolf-R&#252;diger Seidel, erster Vorsitzender des Verbands f&#252;r Haus- und Wohneigentum Hamburg, in dem auch zahlreiche Eigent&#252;mer eines zu modernisierenden Siedlerhauses zusammengeschlossen sind, hervor.</p><p>Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Als zukunftsweisendes Modernisierungsbeispiel liefert das LichtAktiv Haus Anregungen und Erkenntnisse f&#252;r in Deutschland hunderttausendfach zu findende Siedlerh&#228;user im Speziellen wie auch f&#252;r unz&#228;hlige &#228;ltere Bestandsgeb&#228;ude im Allgemeinen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Das LichtAktiv Haus in 2011: Besichtigungen und Wohnexperiment</strong></p><p>Ab Anfang 2011 steht das LichtAktiv Haus einige Monate f&#252;r Besichtigungen und Veranstaltungen offen. Danach bewohnt und testet als Bestandteil des Experiments eine Familie das Haus f&#252;r ein Jahr. Energieverbrauch und die Innenklimabedingungen werden w&#228;hrend der Nutzungsphase durch eine aufwendige Haustechnik laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert &#8211; ohne dabei die Bewohner einzuschr&#228;nken. &#8222;Dahinter steht unsere &#220;berzeugung, dass der Mensch als Nutzer eines Geb&#228;udes im Mittelpunkt stehen sollte, um nachhaltiges Wohnen zukunftsf&#228;hig zu machen&#8220;, sagt Dresse. &#8222;Das LichtAktiv Haus soll ein Geb&#228;ude sein, das sich den Bed&#252;rfnissen der Bewohner anpasst, nicht umgekehrt.&#8220;</p><p>Die Auswertung der Daten wird Aufschluss dar&#252;ber geben, wie sich die VELUX Vision von optimalen Wohnbedingungen mit angenehmem Raumklima, Tageslicht und optimaler Energieeffizienz in der Praxis bew&#228;hrt. Die Ergebnisse wird der Dachfensterhersteller der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stellen. &#8222;Es entspricht unserer Unternehmensphilosophie, gesellschaftliche Verantwortung zu &#252;bernehmen. Deshalb wollen wir mit dem Projekt Model Home 2020 einen aktiven Beitrag zum energieeffizienten und qualitativ ansprechenden Bauen und Wohnen der Zukunft leisten&#8220;, erkl&#228;rt Dresse.</p><p>Neben dem LichtAktiv Haus als Premium-Modernisierung, entwarf das Projekt-Team im Rahmen des integralen Planungsprozesses auch weitere Modernisierungsstufen geringeren Umfangs. Diese verdeutlichen, wie man auch mit kleineren und mittleren Budgets zukunftsweisend modernisieren kann. Genau wie f&#252;r die Premium-Variante berechnet VELUX auch f&#252;r die drei alternativen Modernisierungen die Energiebilanz und wird die Ergebnisse in 2011 vorstellen.</p><p>Die Partner innerhalb der VKR-Gruppe beim LichtAktiv Haus Projekt sind Velfac, WindowMaster und Sonnenkraft. Als Kooperationspartner unterst&#252;tzen das Projekt zudem Eternit, Gira, Grohe, Keramag, Knauf, Knauf Insulation, Nolte K&#252;chen und Somfy.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),Mieter-Eigentuemer,model home 2020,energieeffizienz,Architekten-Planer,Handwerk,Architektur,Handel,Alle]]></category>
            <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 17:57:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Erste Ergebnisse des Wohnexperiments im Einfamilienhaus der Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/erste-ergebnisse-des-wohnexperiments-im-einfamilienhaus-der-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/erste-ergebnisse-des-wohnexperiments-im-einfamilienhaus-der-zukunft/</guid><pp:caseid>356621</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Familie Simonsen aus Aarhus zieht nach ihrer einj&#228;hrigen Teilnahme am Experiment &#8222;Home for Life&#8220; wieder aus dem Einfamilienhaus der Zukunft aus.</strong></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Aarhus, Oktober 2010. Das Testwohnprojekt lieferte der Baubranche wertvolle Erkenntnisse, wie sich die Herausforderungen im Bau nachhaltiger und zukunftsweisender Wohnr&#228;ume meistern lassen.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Die Simonsens, eine f&#252;nfk&#246;pfige Familie, haben gerade die letzten Kartons in den Umzugswagen verladen und sich vom Wohnen in der Zukunft verabschiedet. Ein Jahr lang waren sie freiwillig die menschlichen &#8222;Versuchskaninchen&#8220; im Home for Life-Experiment und testeten das Leben und Wohnen in einem sogenannten Aktivhaus, das aktiv Energie und Strom spart, ein angenehmes Raumklima bietet und mit attraktivem Wohnraum in sch&#246;ner Lage verw&#246;hnt. Home for Life ist ein Gemeinschaftsprojekt der VELUX Gruppe und VELFAC, die mit dem Haus neue Erkenntnisse dar&#252;ber sammeln wollten, wie sich hochwertige Baustoffe, Technik und der Bed&#252;rfnisse von Familien in Zukunft zu einer m&#246;glichst energieeffizienten und umweltvertr&#228;glichen Wohnl&#246;sung kombinieren lassen.</p><p>Home for Life bringt eine Vielzahl neuer Produkte, neuer Technologien und diverse Prototypen erstmals oder in noch nie dagewesenen Kombination zusammen. Dies ist ein entscheidender Aspekt des Experiments und der beiden Hauptziele, die mit ihm verfolgt werden sollen: N&#228;mlich durch den aktiven Praxistest von Theorien neues Wissen zu gewinnen und durch Innovationen neue Erkenntnisse und Erfahrungen zu generieren.</p><p>&#160;</p><p><strong>Interessante Ergebnisse f&#252;r die gesamte Baubranche</strong></p><p>&#8222;Die Erfahrungen aus dem Home for Life-Projekt zeigen ganz klar, dass es bis 2020 m&#246;glich sein wird, Aktivh&#228;user zum g&#228;ngigen Standard zu machen. Dieses Projekt war ein unsch&#228;tzbar wertvoller Lernprozess, der uns einmalige Daten und Erkenntnisse &#252;ber Produkte, L&#246;sungen und Wohnanforderungen lieferte. Wir haben erkannt, dass die Puzzleteile Technik, Baustoffe, Architekturkonzept und Wohnanforderungen &#228;u&#223;erst sorgf&#228;ltig aufeinander abgestimmt werden m&#252;ssen. Das Haus hat uns gezeigt, wie sensibel es auf Schwankungen und Ver&#228;nderungen reagiert und wie viele Faktoren bedacht werden wollen, um das beste Ergebnis zu erzielen&#8220;, sagt Lone Feifer, strategische Projektleiterin bei VELUX A/S.</p><p>Das einj&#228;hrige Experiment brachte bislang f&#252;nf wesentliche Erkenntnisse:</p><ul><li>Der Energiebedarf kann in Zukunft niedrig gehalten werden, auch wenn er im ersten Betriebsjahr des Hauses &#252;ber den theoretischen Berechnungen lag: Die Haupterkl&#228;rung f&#252;r diesen Umstand ist darin zu suchen, dass die Wohngewohnheiten der Simonsens schlicht von den theoretischen Berechnungsgrundlagen abwichen. So wollten sie beispielsweise die Temperatur in den Wohnr&#228;umen um zwei bis drei Grad h&#246;her als planm&#228;&#223;ig in der Anlage programmiert. Bedingungen, die sich auf das Geb&#228;ude und seine technischen Anlagen auswirken, ver&#228;nderten sich im Laufe des Jahres. Unter anderem zeigte sich, dass die Heizanlage zu eng auf den kalkulierten Verbrauch ausgelegt war und deshalb dem regelm&#228;&#223;igen, zus&#228;tzlichen W&#228;rmebedarf nicht nachkommen konnte. Nun soll erg&#228;nzend eine auf die Hausgr&#246;&#223;e zugeschnittene W&#228;rmepumpe installiert werden. Nach Abschluss der Monitoringphase, in der alle Verbrauchsdaten umfassend aufgezeichnet werden, wird sich der Strombedarf der Steuerungsysteme halbieren. Die &#252;ber Sonnenkollektoren und Solarzellen gewonnenen Energiemengen wurden allen Erwartungen gerecht und &#252;bertrafen die urspr&#252;nglich berechneten Werte sogar.</li></ul><ul><li>Der Heizenergiebedarf des Hauses war h&#246;her als erwartet: Im ersten Jahr lag er beim Doppelten der urspr&#252;nglichen Berechnung. Er wird in Zukunft jedoch zur&#252;ckgehen, sobald das Steuersystem in den &#220;bergangsmonaten (Fr&#252;hjahr und Herbst) und im Sommer optimiert wurde.</li></ul><ul><li>Die Steuerungseinheit war eine gro&#223;e Attraktion f&#252;r die Familie, aber ein unerwarteter Energiefresser: Durch seine zentrale Lage war der Bedienbildschirm des Steuersystems ein beliebter Treffpunkt der Familie. Allerdings wurde die Leistung des Systems dadurch eingeschr&#228;nkt, dass es im ersten Jahr erst eingefahren werden musste und nicht nur Anpassungen und Ver&#228;nderungen an den technischen Anlagen vorgenommen wurden, sondern auch die Familie selbst &#252;berm&#228;&#223;ig oft in die Steuerung eingriff. Der Energiebedarf des Steuersystems wird in Zukunft deutlich sinken und seine Steuerungsfunktionen noch benutzerfreundlicher werden.</li></ul><ul><li>Das gute Raumklima im Haus &#252;berzeugte: Messungen der Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit und des CO<sub>2</sub>-Gehalts der Luft zeigten, dass das Raumklima insgesamt den Erwartungen entsprach und von der Familie als angenehm empfunden wurde. Die Durchschnittstemperaturen lagen zwei bis drei Grad &#252;ber den Berechnungen. Der CO<sub>2</sub>-Gehalt war in den R&#228;umen mit nat&#252;rlicher Klimatisierung deutlich geringer als in denen ohne. Das Raumklima in den Zimmern mit nat&#252;rlicher Klimatisierung wurde von den Familienmitgliedern am angenehmsten empfunden.</li></ul><ul><li>Hohe Lichtzufuhr aus allen Richtungen wurde von allen Nutzern sehr positiv bewertet: Das viele Tageslicht und die frische Luft im Haus wurden von allen Familienmitgliedern als &#228;u&#223;erst positiv empfunden, auch wenn das gelegentliche &#220;berhitzen der R&#228;ume durch die nach S&#252;den gelegenen Fenster st&#246;rte. Ein Gro&#223;teil der S&#252;dfassade des Hauses besteht aus Fensterfl&#228;chen und die Elemente des Klimatisierungs- und Beschattungssystem waren noch nicht optimal aufeinander abgestimmt, wodurch es teilweise zu Temperaturschwankungen und &#252;berhitzten R&#228;umen kam. Das viele durch die Dach- und Fassadenfenster hereinflutende und im Tagesverlauf wechselnde Tageslicht war f&#252;r Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner extrem wichtig.</li></ul><p>Home for Life ist eines von insgesamt sechs Geb&#228;uden, welche die VELUX Gruppe im Rahmen seines Projekts &#8222;Model Home 2020&#8220; bauen l&#228;sst und die allesamt die bis 2020 in der EU erwarteten gesetzlichen und normativen Anforderungen erf&#252;llen. Treibende Kraft hinter diesem Projekt ist die Vision des sogenannten Aktivhauses, eines Hauses, das niedrigen Energiebedarf mit gutem Raumklima und optimierter Abstimmung auf Lage, Standort und Umwelt kombiniert. Weitere Informationen zu den Ergebnissen des Projekts finden Sie im Internet unter <a href="http://www.activehouse.info">www.activehouse.info</a>.</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Mieter-Eigentuemer,Architekten-Planer,energieeffizienz,Alle,Architektur,Home for Life (DK)]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Oct 2010 17:16:00 +0200</pubDate>
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                        <title>VELUX Model Home 2020 Grundidee</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/velux-model-home-2020-grundidee/</guid><pp:caseid>356725</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Experiments Model Home 2020 entwickelt VELUX in europaweit sechs Bauprojekten neue Wege f&#252;r das Wohnen und Arbeiten mit angenehmem Raumklima, viel Tageslicht und optimaler Energieeffizienz. Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag zum europaweiten Experiment Model Home 2020 und ein Teilprojekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Oekobilanz,LichtAktiv Haus (D)]]></category>
            <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 15:36:00 +0200</pubDate>
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                        <title>VELUX Model Home 2020 Projektvorstellung</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/velux-model-home-2020-projektvorstellung/</guid><pp:caseid>356587</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Experiments Model Home 2020 entwickelt VELUX in europaweit sechs Bauprojekten neue Wege f&#252;r das Wohnen und Arbeiten mit angenehmem Raumklima, viel Tageslicht und optimaler Energieeffizienz. Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag zum europaweiten Experiment Model Home 2020 und ein Teilprojekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,LichtAktiv Haus (D),Alle]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 May 2010 17:18:00 +0200</pubDate>
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