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                    <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 22:55:23 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Tue, 19 May 2026 15:06:34 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                        <title>Urbane Höhenlage</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/urbane-hoehenlage/</guid><pp:caseid>741602</pp:caseid><pp:subtitle>In einem Hamburger Szeneviertel entsteht ein luftiges Kleinod unter dem Dach</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Mai 2026. Nach außen eher unscheinbar wirkt der geradlinige Zweckbau aus den frühen 50er Jahren im Hamburger Szeneviertel Sternschanze. Ein Ausbau bescherte der Immobilie nun zusätzliche 150 Quadratmeter Wohnfläche mit modernster Ausstattung unter dem Dach. Um hier ein lichtdurchflutetes Ambiente zu schaffen, setze Architekt Babis C. Tekeoglou bei der Lichtplanung gezielt auf zusätzlichen Tageslichteinfall durch Velux Flachdach-Fenster.</strong></span></p><p><span>In Hamburg ist Wohnraum Mangelware, ganz besonders in gefragten Stadtteilen wie der Sternschanze im Osten Hamburgs. In dem Szeneviertel haben sich zahlreiche kleine Läden, Bars und alternative Kulturangebote angesiedelt, denen junge und kreative Menschen ins Viertel hinterher zogen. Als hier für ein sechsstöckiges Mehrfamilienhaus eine energetische Fassadensanierung sowie die Modernisierung von Treppenhaus und Eingangsbereich anstand, wollte die Eigentümergemeinschaft deshalb auch gleich zusätzlichen Wohnraum schaffen. Insgesamt zwölf Mietparteien beherbergte das Rotklinkerhaus bisher, im Erdgeschoss ist ein Sport-Einzelhandel beheimatet. Potenzial für die gewünschte Wohnraumerweiterung bot der einstige Dachboden des Gebäudes, der sich mit rund 220 Quadratmetern über die gesamte Grundfläche des Hauses erstreckt. Nach Plänen des Hamburger Architektenbüro BCT ARCHITEKT unter Verantwortung von Babis C. Tekeoglou fand in neun Monaten eine beeindruckende Metamorphose statt: Wo früher vergessene Kisten und ausrangierte Möbel lagerten, entstanden unter einer neuen Dachkonstruktion in Trockenbauweise drei moderne urbane Wohneinheiten.</span></p><p><span><strong>Männer-WG unter dem Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eine der drei neuen Wohnungen bewohnen Malte Bach und Tobias Hahnemann. Als es die beiden, die seit ihrer Studienzeit in Münster befreundet sind, zufällig zur gleichen Zeit nach Hamburg verschlug, gründeten sie kurzerhand eine Männer-WG. Für den Grafiker und den angehenden Berufsschullehrer erwies sich das neue Zuhause als echter Glücksgriff. Neben der angesagten Lage schätzen die beiden vor allem die Vorteile des Dachgeschosses: „Hier trampelt uns niemand auf dem Kopf herum – und ein Feierabendbier schmeckt über den Dächern der Stadt besonders gut“, sagt Lehramtsreferendar Malte Bach. Nebenan befinden sich auf der neu entstandenen Wohnetage zwei weitere Wohnungen, eine davon hat knapp 30 Quadratmeter &nbsp;die zweite knapp 50 Quadratmeter Wohnfläche. Damit bewohnt die Zweier-WG die größte Einheit unter dem Flachdach: Auf über 71 Quadratmetern erstreckt sich ihre Drei-Zimmer-Wohnung. Deren Ambiente profitiert optimal von der „urbanen Höhenlage“: Jede Menge Tageslicht lässt alle Räume luftig und hell wirken. Dafür öffnete Babis C. Tekeoglou das Flachdach an insgesamt vier Stellen der Wohnung mit Oberlichtern. Im innenliegenden Bad wählte der Architekt Velux Flachdach-Fenster in der elektrisch betriebenen Variante, die sich per Funksteuerung öffnen und damit auch zum Lüften nutzen lässt. In der übrigen Wohnung entschied er sich für die festverglaste Ausführung.</span></p><p><span><strong>Dem Hamburger Himmel so nah</strong></span></p><p><span>Von dieser Offenheit profitiert vor allem das Herzstück der Wohnung: Ein rund 30 Quadratmeter großer, loftartiger Raum, der Wohn-, Ess- und Kochbereich beherbergt. Nur ein einziger Stützbalken und ein Deckenbalken, der sich über die gesamte Raumlänge zieht, erinnern an die „dunkle Dachbodenvergangenheit“ der Etage – dank weißem Anstrich treten jedoch beide dezent in den Hintergrund. Dominierendes Stilelement sind zwei Velux Flachdach-Fenster mit Festverglasung, die direkt über dem Esstisch für natürlichen Tageslichteinfall sorgen. „Wenn mich die Sonne schon am Frühstückstisch begrüßt, freue ich mich einfach auf den Tag. Ich sitze beruflich viel am Bildschirm und weiß deshalb die besondere Stimmung zu schätzen, die nur durch natürliches Licht entsteht“, erzählt Grafiker Tobias Hahnemann. Naturmaterialien verleihen dem Raum eine gemütliche Atmosphäre: Wie in nahezu allen Räumen der Wohnung ist hier hochwertiges Echtholzparkett verlegt. Das Thema Holz greifen sowohl der Esstisch als auch die Anrichte auf. Für zeitgemäßen Komfort sorgt eine Fußbodenheizung, die mit Fernwärme versorgt wird.</span></p><p><span>Nach oben offen präsentiert sich auch das Schlafzimmer von Tobias Hahnemann. In dem 16-Quadratmeter-Raum gibt ein Oberlicht mit Festverglasung den Blick auf den Himmel frei – sofern der nicht Hamburg-typisch wolkenverhangen ist. „Morgens genügt ein Blick nach oben und ich weiß gleich nach dem Aufstehen, ob ich auf dem Weg zur Arbeit einen Schirm oder eher eine Sonnenbrille brauchen werde“, sagt Hahnemann.</span></p><p><span><strong>Hier gilt das Frischluftprinzip</strong></span></p><p><span>Einen weiteren Beitrag zur luftigen Atmosphäre der Wohnung leisten auch die großformatigen Glasschiebetüren, die sich zur 3,45 Quadratmeter großen Loggia öffnen. Hier haben sich die beiden jungen Männer eine Erweiterung des Wohnbereichs geschaffen, der sowohl Platz für eine gemütliche Couch als auch für Liegestühle im Sommer bietet. Dieses nach Südwesten ausgerichtete „Frischluftzimmer“ ist im Rahmen des Dachgeschossausbaus völlig neu entstanden.</span></p><p><span>Frischluft gibt es selbst im Badezimmer, wo auf gut drei Quadratmetern Dusche, Toilette und Waschbecken untergebracht sind. Dass der kleine, innenliegende Raum trotzdem nicht eng wirkt, liegt an einem 60x90cm-großen Flachdach-Fenster von Velux: Es erhellt das Bad tagsüber mit natürlichem Licht und öffnet den Blick auf den Himmel über der Hansestadt. Zudem ist das elektrische Flachdach-Fenster im Zusammenspiel mit den Fassadenfenstern fester Bestandteil des Lüftungskonzepts. Ist zusätzlich beispielsweise auch die Glastür zur Loggia geöffnet, sorgt der sogenannte Kamineffekt für einen raschen Luftaustausch und angenehme Kühlung im Sommer: Dabei kommt die Eigenschaft warmer Luft, nach oben zu steigen, zum Tragen. Die verbrauchte Luft entweicht oben aus dem Fenster, während unten über die Loggia frische Luft nachströmt. Sicherheit ist dabei Pflicht: Das Flachdach-Fenster verfügt über Regensensoren – ein absolutes Muss beim sprichwörtlichen Hamburger „Schiet-Wetter“.</span></p><p><span>Wenn es draußen derart ungemütlich ist, wird die luftige WG nicht selten zum zentralen Anlaufpunkt für den kompletten Freundeskreis der beiden: „Es ist nicht nur einmal passiert, dass wir uns hier mit Freunden trafen, um gemeinsam um die Häuser zu ziehen – aber dann doch lieber den ganzen Abend hier oben verbrachten“, erzählt Malte Bach.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 15:06:34 +0200</pubDate>
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                        <title>Sporthallensanierung mit gestalterischer Qualität</title>
                        <link>https://presse.velux.de/sporthallensanierung-mit-gestalterischer-qualitaet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/sporthallensanierung-mit-gestalterischer-qualitaet/</guid><pp:caseid>729217</pp:caseid><pp:subtitle>Architektur bewahrt, Lichtqualität verbessert – dank neuer Sheddach-Lichtbänder</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Hüllhorst, November 2025. Die Sanierung der Ausporthalle der Kaufmännischen Schule Öhringen zeigt, wie sich funktionale Anforderungen, bauliche Substanz und gestalterische Qualität im Bestand vereinen lassen. Das Tragwerk der 1993 von Behnisch & Partner Architekten errichteten Halle musste statisch ertüchtigt werden. Trotz Rückbau der alten Dach- und Oberlichtkonstruktion blieb dabei der Charakter des markanten Sheddachs erhalten. Für die Belichtung kam das Tageslichtsystem Grillodur® von Velux Commercial zum Einsatz: Fünf maßgefertigte Sheddach-Lichtbänder folgen dem konischen Dachverlauf. So blieb die architektonische Wirkung erhalten – bei deutlich verbesserter Lichtqualität, Energieeffizienz und optimiertem Raumklima. Denn 20 zusätzlich in das System integrierte Einzelklappen sorgen für natürliche Lüftung und Nachtauskühlung.</strong></span></p><p><span>Viele in die Jahre gekommene Sportstätten entsprechen baulich und funktional nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Der Sanierungsdruck auf kommunale Sportbauten aus den 1960er- bis 80er-Jahren ist enorm. Hohe Energiekosten, veraltete Haustechnik und fehlende Flexibilität schränken den Sportbetrieb nicht selten massiv ein. Beim Dach der Ausporthalle traten zudem statische Mängel bei der Belastung durch Schnee auf. Die trapezförmigen Brettschichtholz-Binder, die die Sporthalle überspannen, waren stark gerissen, wodurch die Biegesteifigkeit und Bindertragfähigkeit reduziert war. Obwohl bereits 2006 eine Bindersanierung durchgeführt wurde, gab es erneut Risse. Daher sollten die bestehenden Brettschichtholz-Binder durch jeweils zwei neue verstärkt werden.</span></p><p><span>Wichtig bei der Sanierung war, den ursprünglichen Charakter bzw. die Architektur zu erhalten. Um die neuen Binder einbauen zu können, musste die Fassadenverkleidung der Oberlichtbinder, die Dacheindeckung, die bestehenden Polycarbonatplatten sowie die Fassadenunterkonstruktion zunächst zurückgebaut werden.</span></p><p><span>Im Zuge der Sanierung sollten auch die Oberlichter erneuert werden. Hier fiel die Wahl auf das leichte Fiberglassystem Grillodur® von Velux Commercial. Mit rund 10 kg/m² Eigengewicht eignet sich das System besonders für Dachsanierungen und zur Verbesserung des Wärmedämmwertes ohne zusätzliche statische Belastung der vorhandenen Unterkonstruktion. Für Grillodur<strong>®</strong> sprachen auch die durch den konischen Dachverlauf – von einer breiten Basis gleichmäßig zur Spitze hin schmaler zulaufende Sheddächer –&nbsp; erforderlichen Lichtbandbreiten von 2,8 – 4,5 Meter. Denn das System kann im Gegensatz zu einer Pfosten-Riegel-Konstruktion passgenau vorgefertigt werden. Das verkürzt die Einbauzeit und damit auch die Sperrzeiten der Halle für die Montage deutlich. Zudem erfüllt es zentrale Anforderungen an den modernen Sportstättenbau, da es auf Anwendungen mit erhöhten mechanischen Belastungen ausgelegt ist und bedingte Ballwurfsicherheit sowie geprüfte Hagelschlag- und Durchsturzsicherheit bietet. Nach der Verstärkung mit den neuen Brettschichtholz-Bindern konnte das neue Gillodur®-System einfach auf der vorhandenen Pfosten-Riegel-Konstruktion aufgesetzt werden.</span></p><p><span>Die blendfreie Tageslichtversorgung schafft heute optimale Lichtverhältnisse für den Sportbetrieb. Das Fiberglassystem Grillodur<strong>®</strong> verbesserte dank guter Wärmedämmwerte darüber hinaus die Energieeffizienz und Sicherheit, ohne Abstriche bei der architektonischen Gestaltung der Sporthalle machen zu müssen.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Gebäude</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Ausporthalle der Kaufmännischen Schule Öhringen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Austraße 21, 74613 Öhringen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>1993</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Behnisch & Partner (des Neubaus von 1993)</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Bauherr/Auftraggeber</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Landratsamt Hohenlohekreis</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Dachform</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Sheddach, 30° geneigt</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span>5 Grillodur®-Sheddach-Lichtbänder (inkl.20 Einzelklappen (zur Komfortlüftung und Nachtauskühlung)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lichtbandlängen ca. 29 m</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lichtbandbreiten 2,8 – 4,5 m</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>g</sub>-Wert: 1,1 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>w</sub>-Wert: 1,57 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; g-Wert: 36 %</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; durchsturzsicher gem. GS-BAU-18</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; bedingt ballwurfsicher gemäß DIN 18032-3 und nach EN 13964, Anhang D, Klasse 1A</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gemäß Shatter-Resistance-Test hagelschlagsicher</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fiberglasplatten-Gestaltung:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Außen: Grautransparent</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Innen: Weißtransparent</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Installateur</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>VELUX Commercial</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Zeitpunkt Montage Grillodur®:</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Ende Juli 2024</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 18:58:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Altem Siedlerhaus neues Leben eingehaucht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/altem-siedlerhaus-neues-leben-eingehaucht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/altem-siedlerhaus-neues-leben-eingehaucht/</guid><pp:caseid>723680</pp:caseid><pp:subtitle>Mehr Platz durch Anbau und Spitzbodenausbau für eine vierköpfige Familie im sanierten Bestandgebäude</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Oktober 2025. Was sich aus einem eher unscheinbaren, in die Jahre gekommenen Siedlerhäuschen machen lässt, zeigt das Beispiel der Familie Zieler* aus Lübeck. Sie erwarben ein Einfamilienhaus im Stadtteil Sankt Gertrud und sanierten es nach ihren Vorstellungen. Ein kleiner Anbau und der Ausbau des Spitzbodens sorgen nun für zusätzliche Wohnfläche und mehrere Velux Dachfenster erhöhen die Wohnqualität in den vormals dunklen Räumen deutlich.</strong></p><p>Als ihre Töchter Marla und Melina größer wurden, wuchs der Wunsch von Ronja und Peer Zieler, die 80m² große zentral gelegene Altbauwohnung endlich gegen ein Haus mit mehr Platz und mit Garten zu tauschen. Doch nahe der geliebten Lübecker Altstadt ein Haus oder Grundstück zu finden, ist nicht einfach. Umso froher waren sie, als sie auf ein zum Verkauf stehendes Einfamilienhaus aus den 1950er Jahren im begehrten Stadtteil Sankt Gertrud aufmerksam wurden. Die Lage war einfach perfekt: im Grünen, nahe des Flusses Wakenitz und die Altstadt in zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Das Haus war zwar mit knapp 140 m² mit Abstand das kleinste Haus in einer Gegend, die geprägt von großen Wohlstandswohnbauten vergangener Jahrzehnte ist, und merklich in die Jahre gekommen. Ronja und Peer erkannten aber das Potenzial, dass in dem Siedlerhäuschen steckte. „Als wir das Haus das erste Mal besichtigten, wurde schnell deutlich, dass es nicht sofort bewohnbar sein würde“, beschreibt Ronja Zieler ihren ersten Eindruck. Es bestand großer Renovierungsbedarf, es war zu dunkel und etwas mehr Platz wünschten sie sich auch. Aber die beiden hatten sich schnell in das 1000 m² große Grundstück verliebt, dass ihren Kindern endlich den ersehnten Garten zum Spielen bieten konnte. So berieten sie sich mit den Architekten von Mißfeldt Kraß, wie sie das Haus mit einer Sanierung in ein Zuhause verwandeln könnten, dass ihren Vorstellungen entspräche.</p><p>&nbsp;</p><p>Es galt ein eigenes Zimmer für beide Kinder, eine offene Küche mit Essplatz, Wohn- und Elternschlafzimmer sowie Familienbad, ein Gästezimmer und -bad in dem alten Haus unterzubringen. Zudem wünschten sich Ronja und Peer einen Raum, in dem man auch einmal dem Familientrubel entfliehen und sich zurückziehen könnte. Der Raum dafür war schnell gefunden – der bisher ungedämmte und nur als Speicher genutzte Spitzboden sollte dieser Rückzugsort werden. Mit fünf Dachfenstern verwandelte sich die vorher düstere Abstellfläche in einen hellen Wohlfühlort mit traumhaftem Ausblick in die grüne Umgebung. Damit es im Sommer nicht zu heiß wird, rüsteten sie die auf der Süd/West-Seite gelegenen Dachfenster mit Hitzeschutz-Markisen aus. Dadurch, dass diese außen angebracht werden, stoppen sie die energiereichen Strahlen der Sonne, bevor sie auf die Scheibe treffen, und verhindern dadurch besonders effektiv ein Aufheizen der Räume. Durch den netzartigen Stoff gelangt trotzdem noch Tageslicht in den Raum.</p><p>&nbsp;</p><p>All die anderen gewünschten Räume in dem alten Haus unterzubringen, war kaum möglich. Deswegen entschieden sie sich dafür, dem Bestandsgebäude einen hölzernen, eingeschossigen Anbau, eingebunden in eine ebenfalls neue Holzterrasse, hinzuzufügen. Um den Charakter des Hauses zu bewahren, sollten neue Kubaturen dabei nur sparsam und im rückwärtigen Bereich eingesetzt werden. Zudem erweiterten sie eine Gaube im Dachgeschoss etwas, so dass genug Platz für die Anforderungen der Zielers entstand. Im Erdgeschoss sind nun eine offene Küche neben dem im Anbau platzierten Essplatz, ein großes Wohnzimmer sowie ein Gästezimmer und -bad untergebracht. Zusätzliche Fenster in Küche und Diele sowie eine neue Terrassentür im Wohnzimmer sorgen nun für viel Tageslicht.</p><p>&nbsp;</p><p>Im Dachgeschoss entschieden sich die Zielers in Abstimmung mit den Architekten dafür, den Grundriss leicht zu ändern und die Dachflächen für mehr Tageslicht durch Dachfenster zu öffnen. So wurde etwa eine Wand versetzt, um Platz für ein zusätzliches großes Familienbad zu schaffen. Das ursprüngliche kleine Bad mit WC und Waschbecken wurde modernisiert und das alte Dachfenster gegen eine größeres solarbetriebenes Schwingfenster getauscht. Gerade morgens, wenn sich alle mehr oder weniger gleichzeitig für den Tag fertigmachen müssen, ist die Trennung zwischen Bad und WC besonders praktisch und eine ideale Ausweichmöglichkeit. Das Elternschlafzimmer hält ein kleines Highlight bereit: direkt an den Raum grenzt eine auf dem Anbau eingerichtete Dachterrasse. Auch die beiden Kinderzimmer sind im Dachgeschoss untergebracht. Das Zimmer von Tochter Melina erhält ausreichend Tageslicht durch die Gaube und die Tür des französischen Balkons auf der Giebelseite. Auch in Marlas Zimmer gibt es einen französischen Balkon, allerdings ist die Gaube deutlich kleiner als die im Zimmer ihrer Schwester, so dass es in Marlas Zimmer ohne weitere Lichtquelle zu dunkel gewesen wäre. Ein zusätzliches Dachfenster sorgt jetzt dafür, dass das Mädchen die Lampen erst in den Abendstunden einschalten muss. „Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich der Raum durch das Velux Fenster verändert hat. Es war nicht nur viel heller in dem Zimmer, sondern es entstand ein ganz neues, offenes Raumgefühl“, zeigt sich Ronja begeistert von der Lösung.</p><p>&nbsp;</p><p>Auch wenn mit der Wahl neuer Holzfenster mit schmalen Profilen, der Farbe des Ziegeldachs und weißen Außenputzflächen grundsätzlich die äußere Optik des Bestandgebäudes bewahrt werden konnte, so wurden die „inneren Werte“ des Hauses umfangreich modernisiert. Neben einer zeitgemäßen Wärmedämmung sorgt nun eine Brennwerttherme für angenehme Temperaturen; in Anbau, Dachgeschoss und allen Bädern erfolgt das durch eine Fußbodenheizung. Da Zielers Wert auf möglichst viel natürliche Materialien legten, sind alle Fenster und Dachfenster, die neuen Böden und die Terrasse aus Holz.</p><p>&nbsp;</p><p><span>Nach dem Kauf des alten Siedlerhäuschens dauerte es 14 Monate, bis Zielers einziehen konnten. Sieben Monate wurde entworfen, getüftelt und die Sanierung geplant, weitere sieben Monate dauerte die Bauphase. Die Erweiterung und Modernisierung kostete etwa 300.000 Euro. Für Familie Zieler steht fest: „Es hat sich gelohnt. Wir sehen uns mehr als bestätigt, dass wir das Potenzial des alten Hauses nicht unterschätzt haben. Mit mehr Licht durch zusätzliche Dachfenster und leicht geänderten Grundrissen ist das wirklich ein Haus, dass einem Neubau in nichts nachsteht – zudem aber noch den Charakter und die Geschichte eines Bestandgebäudes auf einem natürlichen bewachsenen Grundstück mitbringt.“</span></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><i><span><strong>* Die Namen wurden auf Wunsch der Familie von der Redaktion geändert.</strong></span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Objekt]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:34:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Charakter bewahrt, Ausstellungsfläche erweitert</title>
                        <link>https://presse.velux.de/charakter-bewahrt-ausstellungsflaeche-erweitert/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/charakter-bewahrt-ausstellungsflaeche-erweitert/</guid><pp:caseid>722238</pp:caseid><pp:subtitle>Sensibler Umbau eines Heimatmuseums in der Tradition regionaler Handwerkskunst</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Bezau/Vorarlberg, September 2025. In Bezau in Vorarlberg wurde das denkmalgeschützte Heimatmuseum Bezau behutsam umgebaut und erweitert. Entstanden ist in dem historischen Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert ein lebendiger Ort der Begegnung und Erinnerung – ein neues Stück Öffentlichkeit im Dorf. Mit großem Gespür für den Bestand, regionales Handwerk und gesellschaftliche Einbindung entwickelte das Architekturbüro Innauer Matt Architekten einen Erweiterungsbau, der sich selbstverständlich ins Dorfbild fügt und unter Einsatz von Velux Dachfenstern zeitgemäße architektonische Akzente setzt. Ein Ansatz, der auch die Jury des Velux Architektur-Wettbewerbs 2024/25 überzeugte, die das Projekt zum Sieger kürte.</strong></p><p>Über Jahre bestand der Wunsch nach einer baulichen Erweiterung des Museums Bezau, das schon seit 1920 in einem Bregenzerwälder Bauernhof beheimatet ist. Die bestehende Ausstellung – thematisch den barocken Baumeistern des Bregenzerwaldes sowie der textilen Handwerkskunst der daheimgebliebenen Frauen gewidmet – war bislang in den Wohnräumen des alten Bauernhauses untergebracht. Was fehlte, waren funktionale, flexibel nutzbare Räume für Wechselausstellungen und Veranstaltungen.</p><p>Um diesen Bedarf gerecht zu werden, wurde das ortsansässige Büro Innauer Matt Architekten mit der Planung und Umsetzung beauftragt. Ihre enge Verbindung zur Region sowie ihr Gespür für bauliche, soziale und landschaftliche Gegebenheiten waren essenziell für den sensiblen Umgang mit dem Bestand.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ein gemeinschaftlich getragenes Projekt</strong></p><p>Finanziert wurde das mit rund 1,4 Mio. Euro bemerkenswert günstige Projekt durch Gemeindemittel, private Spenden, Materialspenden und zahlreiche Eigenleistungen. „Fast jeder im Dorf hat einen Beitrag geleistet“, erklärt Architekt Markus Innauer. Diese breite Beteiligung sorgte für eine starke Identifikation der Bevölkerung mit dem neuen Museum. Ohne die tiefe Verwurzelung der Architekten in der Region und ihre lan<span>g</span>j<span>ä</span>hrige, für beide Seiten inspirierende Zusammenarbeit mit den Handwerkern wäre dieser Bau nicht möglich gewesen. Ihr gemeinsames Ziel: weniger Technik, mehr Raumqualität und ein respektvoller Umgang mit der traditionellen Architektursprache – das Museum sollte als Bregenzerwälderhaus erkennbar bleiben, zeitgemäß interpretiert und auf seine öffentliche Nutzung hin gestaltet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Diese Haltung zeigt sich auch in der sensiblen Einbindung in die Umgebung. Das Museum steht am Rand des Dorfes, umgeben von gleich großen Wohnhäusern und Wiesen. Vor Beginn des Umbaus bestand es aus einem Wohnhaus mit einem kleinen, ungenutzten Anbau im hinteren Bereich – eine für Bregenzerwald ungewöhnliche Gliederung, die den Wohnbereich sonst direkt mit einem großen Stall kombiniert. Der Anbau ließ sich deshalb durch den neuen zeitgemäß interpretierten Erweiterungsbau ersetzen, ohne den Charakter eines typischen Bregenzerwälderhaus zu schwächen. Von Süden erscheint das Museum als traditionelles Bauernhaus, während die dezente Gestaltung der Nordfassade die Sondernutzung signalisiert.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Architektonischer Dialog zwischen Alt und Neu</strong></p><p>Das ursprüngliche Haus war eine reine Holzkonstruktion – ein Prinzip, das beibehalten wurde. Die historische Südfassade blieb weitgehend erhalten. An der Westfassade wurden Schindeln ausgebessert und ersetzt. Auf der Ostseite erneuerten die Architekt:innen morsche Teile, ohne den ursprünglichen Ausdruck zu verändern. Zudem entstand dort ein neuer Eingangsbereich. Der Zutritt erfolgt jetzt über eine Schiebetür, die in einen unbeheizten Windfang führt – dahinter liegt eine Glastür zum beheizten Innenraum. Diese traditionelle Lösung ist typisch für alte Bregenzerwälder Bauernhäuser und kommt in klimabewussten Projekten immer wieder zum Einsatz.</p><p>Den baufälligen Anbau ersetzten die Architekt:innen durch einen Erweiterungsbau, basierend auf einem konstruktiven Holzbau, das Untergeschoss als vollständiger Massivbau. Holzfasermaterialien wurden zur Dämmung eingesetzt und sorgen im Zusammenspiel mit dreifach verglasten Fichtenholzfenstern für ein energieeffizientes Raumklima. Der Neubau erhielt eine Holzverkleidung aus regionaler Fichte und Tanne und zeigt an der Nordfassade dekorative Versprünge. Auf eine durchgehende horizontale Gliederung zwischen den Geschossen verzichteten die Architekt:innen jedoch. Die neue Eindeckung des Daches mit schwarzen Eternitplatten wurde über alle Gebäudeteile hinweggezogen, um eine einheitliche Wirkung zu erzielen und Alt- und Neubau zu einem stimmigen Ganzen verschmelzen zu lassen.</p><p>Im Innenraum entschieden sich die Architekt:innen für einen starken Kontrast zwischen dem gedrungenen, dunklen Bestand und dem hellen, offen gestalteten Neubau. Ziel war es, eine neue räumliche Typolo<span>g</span>ie zu schaffen, die gleichzeitig spannende Licht- und Blickbeziehungen ermöglicht. Während die alten Räume von niedrigen Deckenhöhen und dunklem Holz geprägt sind, schafft der neue Teil mit großzügigen, lichtdurchfluteten Zonen sowie weiß gekalkten Wänden und Massivholzdecken ein völlig anderes Raumgefühl. Drei Velux Dachfenster pro Seite sorgen hier für natürliches Licht. Das Auflösen der durchgehenden Decken betont die Übergänge zwischen Alt und Neu.</p><p>Das erste Obergeschoss des Neubaus verfü<span>g</span>t <span>ü</span>ber Durchbr<span>ü</span>che bis ins Dach entlang der Außenwände. Je drei gr<span>o</span>ß<span>zü</span>gige Velux Fenster pro Dachseite bringen dort viel natürliches Tageslicht in die sonst sp<span>ä</span>rlich beleuchteten Räume. Diese moderne räumliche Typolo<span>g</span>ie mit vertikalen <span>Ö</span>ffnungen schafft einen willkommenen Kontrast zu den dunklen, gedrungenen Geschossen im Altbau. Das Auflösen der durchgehenden Decken unterstützt konzeptionell die Stufen, die den neuen Teil mit dem alten verbinden; so konnten im Anbau gr<span>o</span>ß<span>zü</span>gige Raumh<span>ö</span>hen realisiert werden.</p><p>Im Dachgeschoss des Altbaus wurde ein zusätzlicher Raum eingefü<span>g</span>t, der jedoch nicht bis an die Fassaden reicht. Dadurch entstehen eine räumliche Großzü<span>g</span>igkeit sowie spannende Durchblicke nach oben, zwischen den Balken des darunterliegenden Geschosses.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Tageslicht als zentrales Gestaltungselement</strong></p><p><span>Die Architekt:innen verfolgen eine konsequente Low-Tech-Strategie: Statt aufwendiger Technik setzen sie auf die Schönheit der Räume, durchdachte Konstruktionen, ein gutes, natürliches Innenraumklima und optimales Tageslicht. Besonders schätzen sie die Satteldachform, wie sie im Bregenzerwald verbreitet ist. In Kombination mit Velux Dachfenstern kann sanftes Tageslicht einfallen und es wird eine natürliche Belüftung ermöglicht. „Wenn ich frische Luft will, mach ich das Fenster auf“, bringt es Markus Innauer auf den Punkt. So werden im Museum auch keine kontrollierte Lüftung und keine überdimensionierte, teure Haustechnik eingesetzt. Stattdessen gibt es Fenster, die man öffnen kann, und helle Räume, die tagsüber nicht künstlich beleuchtet werden müssen. Es entstehen atmosphärische Räume, die den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten im Innern spürbar machen. „Wer Dachräume sinnvoll nutzen will, braucht Dachfenster – daher arbeiten wir oft mit Velux Produkten. Sie bringen wertvolles Zenitlicht und ermöglichen eine einfache, natürliche Lüftung“, so Markus Innauer.</span></p><p>&nbsp;</p><p>Das zenitale Tageslicht, das durch die drei Velux Fenster auf jeder Seite einfällt, beleuchtet den Raum im Obergeschoss diffus. Ermöglicht wird dies durch eine Schicht aus weißen Holzlamellen (3 × 3 cm), die mit gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnet sind. Dank der diffusen Belichtung von oben blendet auch das Licht in den Fassadenfenstern nicht, wodurch die Ausblicke in die weite, umliegende Landschaft wie von Fensterzargen gerahmte Bilder erscheinen. Der Ausstellungsraum im Obergeschoss des Neubaus ist der Lieblingsraum von Markus Innauer. „Die Lichtführung im Raum ist wunderschön! Beim Hinaufgehen der Treppe gelangt man mittig an und sieht, wie das natürliche Licht sanft an den weiß verkalkten Wänden herabfällt. Erst beim genaueren Hinsehen erkennt man, dass es Tageslicht ist, das je nach Himmelsrichtung immer leicht variiert“, so Markus Innauer.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ausgezeichnete Umsetzung</strong></p><p>Seit der Eröffnung verzeichnet das Museum mit weit mehr als 10.000 Besucher:innen deutlich mehr Zulauf als erwartet. Es wurde bereits mit der Denkmalschutzmedaille 2024, dem Vorarlberger Holzbaupreis 2025 und beim Velux Architektur-Wettbewerb 2024/25 ausgezeichnet. Die Jury lobte die „zeitgemäße Interpretation von traditionellem Handwerk und Materialität“, durch die Alt und Neu zu einer „beinahe musikalischen <span>Raum-Lichtkomposition“ verwoben werden. Holzlamellen, die das Tageslicht streuen, und helle Holzoberflächen schaffen ein Raumgefühl, das das Innere in angenehm diffuses Licht taucht und Raumschichten miteinander verschmelzen lässt.</span></p><p><span>Doch fast entscheidender als Preise und Auszeichnungen: Das Museum wurde zu einem wichtigen, lebendigen Ort für das Dorfleben. Heute finden dort Vereinsversammlungen, Theateraufführungen, Vorträge und Feste statt. Die hohen Besucherzahlen seit der Eröffnung belegen die Attraktivität auch über die Grenzen von Bezau hinaus.</span></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><span><strong>Hintergrundinformation: Innauer Matt Architekten</strong></span></p><p><span>Das Architekturbüro Innauer Matt Architekten wurde 2012 von Markus Innauer und Sven Matt gegründet und hat seinen Sitz in Bezau im Bregenzerwald. Die beiden Architekten studierten in Wien und lebten einige Jahre in Zürich, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten. Ihre Arbeiten sind geprägt von einer tiefen Verwurzelung in der regionalen Baukultur und einem klaren architektonischen Konzeptverständnis. Sie verbinden traditionelle Bauweisen mit zeitgenössischer Sprache, setzen auf Low-Tech-Lösungen und handwerkliche Qualität. Ihr Ziel ist es, Gebäude zu schaffen, die im jeweiligen Kontext – räumlich, kulturell und sozial – verankert sind. Der Umbau des Museums Bezau ist beispielhaft für diese Haltung: präzise, gemeinschaftlich, atmosphärisch.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="576"><tr><td style="border:1pt solid black;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top:1pt solid black;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Museum Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baumaßnahme:</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Umbau und Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>18. Jahrhundert</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Dauer Umbau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>September 2022 – April 2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baukosten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396">1,4 Mio. Euro</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Nutzfläche Neubau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396">206 m² + UG 67m² (Neubau)</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Ort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Ellenbogen 181</p><p>6870 Bezau, Österreich</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Bauherrschaft</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Museumsverein Bezau</p><p>Ellenbogen 181</p><p>6870 Bezau, Österreich</p><p><a href="https://www.museum-bezau.at/de">Museum Bezau</a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Innauer Matt Architekten ZT GmbH, Bezau</p><p><span>Kriechere 70</span></p><p><span>6870 Bezau, Österreich</span></p><p><a href="https://www.innauer-matt.com/">Architekten Innauer Matt | Bezau, Austria</a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Holzbau</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Kaspar Greber Holz- und Wohnbau GmbH, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Trocken-Innenausbau/ Fassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Zimmerei Beer, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Schindelfassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Schindel Hutle, Schnepfau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Dachdecker</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Dachdecker Moosbrugger Dach GmbH, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Dacheindeckung</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Eternit</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>VELUX Produkte</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>6 x elektrisch betriebene VELUX Schwingfenster aus Holz 78 x 98 cm mit Eindeckrahmen Schiefer Stehfalz (EDS)</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Fassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Holzfassade aus heimischem Fichtenholz, sägerau und naturbelassen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Innenausbau</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sichtbare Massivholzdecke – weiß gekalkt</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verkleidung/Wandtäfer aus heimischer Weißtanne - sägerau und weiß gekalkt</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Fußböden</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Riemenboden Holz, heimische Fichte sägerau Trockenaufbau</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; UG geschliffener Beton</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Auszeichnungen</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1. Platz Velux Architektur-Wettbewerb 2024/25</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Denkmalschutzmedaille 2024</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorarlberger Holzbaupreis 2025</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 08:09:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Himmlische Verwandlung</title>
                        <link>https://presse.velux.de/himmlische-verwandlung/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/himmlische-verwandlung/</guid><pp:caseid>722248</pp:caseid><pp:subtitle>Umbau eines 70er Jahre Kettenbungalows zu hellem, zeitgemäßem Altersruhesitz</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hamburg, September 2025. Im Jahr 1974 wurde der eingeschossige Kettenbungalow gebaut und von dem verantwortlichen Architekten auch über 40 Jahre bis zu seinem Tod bewohnt. Nun ist das Ehepaar Hermann* mit ihrem vierbeinigen Mitbewohner in das Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein gezogen und hat das Objekt umfangreich saniert und modernisiert. Von dem dunklen 70er Jahre Flair haben die Herrmanns nichts mehr übrig gelassen. Das Entfernen einiger Wände sowie die Integration neuer Velux Flachdach-Fenster verwandeln den vormals teils verwinkelten und dunklen Kettenbungalow in lichtdurchfluteten Wohnraum auf einer Ebene. Die bewusste Entscheidung für Weiß und Hellgrau als dominierende Farben in der Inneneinrichtung trägt zu einem modernen Ambiente bei. Damit bietet das neue Heim eine barrierearme Bleibe, in der sich das Ehepaar dank der ihren Ansprüchen angepassten Raumgestaltung bis ins hohe Alter wohlfühlen kann.</strong></span></p><p><span>Ob der alleinige Grund für den Umzug der Kaninchendackel Bruno<strong> </strong>war, da sind sich die neuen Besitzer nicht mehr sicher. Fest steht jedoch, dass bei der Suche nach einer neuen Bleibe beiden wichtig war, ein ebenerdiges Haus zu finden, welches ihre Ansprüche an einen angemessenen Altersruhesitz erfüllt – für sich selbst sowie für ihren Dackel Bruno. Zuvor lebten Thomas und Kerstin Hermann* in einer zweigeschossigen Penthouse-Dachgeschosswohnung ohne Fahrstuhl. Die vielen Treppen machten Bruno aufgrund seines fortschreitenden Alters sehr zu schaffen und so entschied sich das Ehepaar für ein Einfamilienhaus im Kettenbungalow-Stil in Boostedt bei Neumünster. „Wenn wir ehrlich sind, war es uns perspektivisch natürlich auch wichtig, keine Treppen mehr steigen zu müssen. Wir werden ja auch nicht jünger und das sollte schon unser letztes Haus sein“, gibt Kerstin Hermann zu. Insgesamt verfügt der Bungalow über eine Wohnfläche von 112 m² auf einem 570 m² großen Grundstück.</span></p><p><span><strong>Architektenhaus auf einer Ebene</strong></span></p><p><span>Ein Architekt hatte den Kettenbungalow Mitte der 70er Jahre für sich selbst gebaut und zu diesem Zeitpunkt mit der individuellen Gestaltung den Zeitgeist getroffen. Doch was in den 70er Jahren noch modern war, trifft heute weder aktuelle Wohntrends, noch entsprach es den Vorstellungen des Ehepaares Hermann von ihrem Traumhaus. Optisch dominierten roter Backstein, Terrakotta-Fliesen und holzvertäfelte Decken. Der Grundriss des Kettenbungalows war den Hermanns zu kleinteilig und einige Bereiche schlicht zu dunkel. Das lag auch an der Bauform dieser speziellen Variante des herkömmlichen Bungalows, der auch unter dem Begriff Reihenbungalow bekannt ist. Die einzelnen Häuser werden bei diesem Gebäudetyp mit jeweils L-förmigen Grundrissen aneinandergebaut. Da die direkt an das Nachbargrundstück grenzenden Mauern jeweils fensterlos sind, entstehen zwischen den einzelnen Baukörpern Freiflächen für Atrien, die mehr Privatsphäre auf dem Grundstück als ein klassisches Reihenhaus bieten.</span></p><p><span><strong>Metamorphose zur Moderne</strong></span></p><p><span>Damit der Bungalow den Ansprüchen der Hermanns entsprechen würde, standen also umfassende Modernisierungsarbeiten an. Heute ist er kaum wiederzuerkennen: Dank abgerissener Wände beeindruckt der Kettenbungalow durch einen deutlich offeneren Grundriss mit einem wesentlich größeren Bad. Er wirkt zudem mit seiner modernen hellen Farbgestaltung und Einrichtung, die sich durch das ganze Haus zieht, deutlich freundlicher. Aufgrund der zwei komplett geschlossenen Außenwände und der nur in der Küche für Fenster geöffneten vorderen Hausfront, war es besonders wichtig, zusätzliches Licht in die Tiefe des Raumes zu holen. Dies ist heutzutage dank moderner Oberlichter mit hervorragender Wärmedämmung ohne Einbußen bei der Energieeffizienz eines Hauses möglich. Bereits in den 1990er Jahren erhielt das Flachdach des Hauses eine neue Dachhaut und in diesem Zuge auch drei Lichtkuppeln. Diese wurden bei der Sanierung 2018 gegen Velux Flachdach-Fenster ausgetauscht, von denen zudem auch noch je ein zusätzliches im Bad und Wohn-/Essraum installiert wurde. Sie wählten bewusst die Variante Konvex-Glas. Durch das nur dezent gebogene Glas integrieren sich die Fenster sehr harmonisch in die Dachfläche. Das Regenwasser läuft trotzdem problemlos von der Scheiben-Oberfläche ab. Dank der Konstruktion mit waagerecht im Aufsetzkranz integrierter Isolierglasscheibe und außenliegender leicht gewölbter Glasscheibe punkten die Velux Flachdach-Fenster auch mit einer hervorragenden Wärmedämmung. Im ganzen Haus wurden ebenfalls Leitungen für Wasser und Strom erneuert. Bei den Umbaumaßnahmen wurde stets Wert auf hochwertige Materialien gelegt. Auch kleine Besonderheiten, wie ein Kaminofen mit Bio-Ethanol, wurden in diesem Zuge eingebaut. Da die Hermanns viele Eigenleistungen erbrachten, schafften sie es, dass die Baukosten schlussendlich nicht mehr als 100.000 Euro betrugen.</span></p><p><span><strong>Zeitgemäßer Wohncharakter mit viel Licht</strong></span></p><p><span>Das Ehepaar ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Das deutlich moderner und freundlicher wirkende Haus wird über einen Windfang betreten, durch den man direkt in den offen gestalteten Ess- und Wohnbereich mit einer Wohnfläche von 52 m² gelangt. Um den Wohnbereich noch weitläufiger wirken zu lassen, haben die Bauherren entsprechend Wände durchbrochen. „Der große Wohnbereich ist das Herz des Hauses. Deswegen war es uns ein besonderes Anliegen, diesen Raum zur Küche hin zu öffnen und mit viel Licht zu füllen. Durch ein zusätzliches Fenster im Flachdach erhält der Essbereich noch mehr Lebensqualität. Wenn man sich nach dem Essen entspannt zurücklehnt, kann man auch mal den freien Blick in den Himmel genießen“, erklärt Thomas Hermann begeistert. Auch im Sommer bleibt das Raumklima des Bungalows übrigens angenehm, da alle der insgesamt fünf Flachdach-Fenster mit Hitzeschutz-Markisen ausgestattet sind. Die Markise befindet sich zwischen der Isolierglasscheibe und dem Konvex-Glas. Dank des transparenten Netzstoffes fällt trotzdem noch ausreichend Licht in den Raum.</span></p><p><span>Links vom Windfang geht es in die zum Wohn- und Essbereich hin offene Küche mit kleinem Abstellraum. Rechts vom Wohnraum erschließt ein Flur, der durch ein Oberlicht mit Tageslicht versorgt wird, den westlichen Teil des Hauses mit dem Schlaftrakt. Dieser besteht aus zwei Schlafzimmern, Bad, Gäste-WC und Abstellraum. Zusätzliche Flachdach-Fenster setzte das Ehepaar Hermann in dem sich ebenfalls im Westteil befindenden Badezimmer ein. Nicht nur, weil dies einer der privatesten Räume ist, in dem sich natürliches Licht von oben ohnehin schon optimal anbietet. Da sich eins der beiden Flachdach-Fenster elektrisch öffnen lässt, kann die Entlüftung von Feuchtigkeit schnell und sehr effektiv erfolgen.</span></p><p><span><strong>Fazit</strong></span></p><p><span>Nicht nur Bruno ist mit seinem neuen ebenerdigen Zuhause zufrieden. Auch das Ehepaar Hermann freut sich sehr auf die Zukunft im wundersam verwandelten 70er Jahre Bungalow. „Wir hatten von Beginn an genaue Vorstellungen, wie wir den Umbau gestalten möchten. Trotzdem ist es beeindruckend, das Ergebnis dann in der Realität zu sehen. Wir werden uns noch viele Jahre daran erfreuen können“, so Kerstin Hermann.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="576"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Sanierung und Modernisierung „EFH Boostedt“</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Baujahr/</strong></span><br><span><strong>Maßnahme</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>1974/</span><br><span>2018</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Baukosten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>100.000 €</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Grundstücksgröße</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>570 m²</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Wohnfläche</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>112 m²</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Bauweise</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>massiv</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Energiestandard</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Energiepass Werteklasse H, Kennwert 255,50</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Heiztechnik</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Gasheizung mit Brennwerttechnik</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><p><span>Velux Produkte:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>60 x 90 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>80 x 80 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>80 x 80 cm, elektrisch</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Velux Zubehör:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5 x Velux Hitzeschutz-Markise, solarbetrieben</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 08:03:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Alles unter einem Dach vereint</title>
                        <link>https://presse.velux.de/alles-unter-einem-dach-vereint/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/alles-unter-einem-dach-vereint/</guid><pp:caseid>722232</pp:caseid><pp:subtitle>Neubau mit hohem Nachhaltigkeitsstandard schafft attraktive Arbeitsumfelder</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Ein <strong>VELUX Commercial</strong>&nbsp;Objektbericht</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, September 2025. Verwaltung, Service und Logistik unter einem Dach zu vereinen, war das Ziel des Neubaus von MAGURA Bosch Parts & Services (MBPS) in Nürtingen. Der Fokus wurde dabei nicht nur auf moderne und komfortabel Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden gelegt; der zweigeschossige Gebäudekomplex setzt auf rund 9.000 Quadratmetern auch hohe Standards bei Nachhaltigkeitsthemen. Neben einem zur Produktion von Solarstrom genutzten Flachdach leisten dabei auch Oberlichter von Velux Commercial einen wichtigen Beitrag. Sie sind ein effektiver Weg um Kosten für Heizung, Klimatisierung und künstliches Licht zu sparen und tragen somit positiv zur Energieeffizienz des Gebäudes bei. So sind die Oberlichter beispielsweise Teil des hybriden Lüftungssystems. Dank geringem Primärenergiebedarf konnte der von Sonnentag Architektur geplante Neubau so die Anforderungen des „KfW-Effizienzhaus 40“-Standard erfüllen.</strong></span></p><p><span>Schon seit über 20 Jahren ist MBPS auf das After-Sales-Geschäft von Motorrädern, Fahrrädern und E-Bikes – beispielswiese von Marken wie MAGURA und Bosch eBike – spezialisiert. Durch das erfolgreiche Wachstum in den letzten Jahren stieß der bisherige Firmensitz in Bad Urach in mehrfacher Hinsicht an seine Grenzen. Um auch weiterhin expandieren zu können, fiel die Entscheidung für einen Neubau in Nürtingen. „Wir hatten das Ziel, eine neue Heimat für alle Bereiche der MBPS unter einem Dach zu finden: von Logistik bis eCommerce. Neben den hohen funktionalen Anforderungen, zum Beispiel bedingt durch den Brandschutz, lag der Fokus darauf, moderne Arbeitsbereiche zu schaffen. Energieeffizienz war uns dabei besonders wichtig“, beschreibt CEO Jochen Hoppe die Vision für den neuen Firmensitz.</span></p><p><span>Am neuen Hauptsitz des Unternehmens mit einer Nutzfläche von 9.000 m² sind heute rund 170 Mitarbeitende beschäftigt. Bei Bedarf ist eine Erweiterung auf bis zu 430 Beschäftigte möglich. Der Entwurf setzt hohe Standards bei Nachhaltigkeit. Hybride Lüftung, Photovoltaik und Geothermie sind drei dafür wesentliche Technologien. Begrünte Dachflächen und ein hohes Maß an Tageslichtnutzung, um den Energiebedarf für Beleuchtung zu reduzieren, unterstreichen das nachhaltige Konzept.</span></p><p><span><strong>Hybride Lüftung</strong></span></p><p><span>Für den MBPS-Neubau wurde ein individuelles Lüftungskonzept entwickelt, bei dem die natürliche Lüftung mit einer Lüftungsanlage kombiniert wird. Grundlage dafür war eine thermische Gebäudesimulation. Sie zeigte auf, dass der Einsatz der mechanischen Lüftungsanlage an weniger als 50 Prozent der Betriebszeiten erforderlich sein wird. Dies bedeutet auch, dass über die Hälfte des Energiebedarfs im Vergleich zu einer konventionellen Lüftungsanlage eingespart werden kann.</span></p><p><span>Priorität hat bei diesem Konzept die Fensterlüftung, die aus motorisch betriebenen und sensorgesteuerten Fensterflügeln in Dach und Fassade besteht. Auf diese Art erfolgt eine Nachtauskühlung des Gebäudes und eine Belüftung der Räume während der Betriebszeiten, solange die klimatischen Bedingungen dies zulassen. Nur wenn dies nicht mehr möglich ist, greift eine mechanische Lüftungsanlage in das System ein. CEO Jochen Hoppe berichtet, dass sich das Konzept schon in der Praxis bewährt: „Besonders in den Morgenstunden, wenn die Außentemperaturen noch niedrig sind und die Sonneneinstrahlung noch nicht zur Erwärmung der Flächen geführt hat, lässt sich der Kühlbedarf bereits vollständig über die hybride Lüftung abdecken.“</span></p><p><span><strong>Geothermie</strong></span></p><p><span>Ein Geothermiesondenfeld von 96 Erdwärmesonden stellt die Grundlage der energetischen Gebäudeversorgung dar. Die Sonden wurden über 130 Meter tief in die Erde gebohrt. Sie beheizen das Gebäude im Winter und kühlen es im Sommer. Durch den parallelen Heiz- und Kühlbetrieb kann mit einer einzigen Anlage die gesamte thermische Konditionierung des Gebäudes mit sehr hoher Effizienz erfolgen, gleichzeitig wird sichergestellt, dass die geothermischen Bedingungen im Erdreich dauerhaft konstant bleiben.</span></p><p><span><strong>Photovoltaik</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Zur Produktion von eigenem Solarstrom kommt ein Flachdach mit Photovoltaik-Elementen und einer Nennleistung von 550 kWp zum Einsatz. Der produzierte Strom wird weitgehend direkt im Gebäude verbraucht und deckt ca. 50 Prozent des Gesamtenergiebedarfs der Haustechnikanlagen ab. Mit der Photovoltaikanlage wird jährlich 245.000 kg CO<sub>2</sub> eingespart. Die Amortisationszeit liegt bei ca. sieben Jahren.</span></p><p><span>Mit diesen und weiteren Maßnahmen erfüllt das geplante Gebäude mit geringem Primärenergiebedarf die Anforderungen des „KfW-Effizienzhaus 40“-Standard.</span></p><p><span><strong>Attraktive Arbeitsumfelder mit unterschiedlichen Herausforderungen</strong></span></p><p><span>Bei der Gestaltung der Arbeitsbereiche war MBPS das Wohlbefinden der Mitarbeitenden besonders wichtig. Helle Arbeitsplätze mit viel natürlichem Tageslicht ohne störende Blendeffekte waren das Ziel. Dabei galt es, ganz unterschiedliche Anforderungen durch die verschiedenen Nutzungsformen des Gebäudes zu lösen. Bürogebäude und Logistikhalle zeichnen sich durch zwei komplett unterschiedliche Anforderungsprofile aus: Das Büro war ungleich komplexer und aufwendiger, unter anderem da ganz andere Temperaturen und viel geringere Temperaturschwankungen als in einer Logistikhalle gefordert waren.</span></p><p><span>Warum die Entscheidung für zusätzliche Belichtung über das Dach getroffen wurde, erklärt CEO Jochen Hoppe: „Bedingt durch eine Brandschutzwand zu unseren Lagerbereichen mit Lithium-Ionen-Akkus hatten wir die Herausforderung, dass die Bürobereiche nur an einer Seite Fenster haben – bei einer Tiefe von 18 Metern. Um trotzdem für ausreichend Tageslicht zu sorgen, haben wir großzügige Oberlichter mit feststehenden Verschattungselementen eingeplant“. Zum Einsatz kam das BA-Verglasungssystem von Velux Commercial mit einem sehr guten U<sub>g</sub>-Wert von 0,7 W/m²K, der zu einem geringen Heizenergiebedarf in der kalten Jahreszeit beitragen kann. Die flexibel gestaltbare Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminiumprofilen und hochwertigen Isolierglaselementen sorgt heute durch mehrere großflächige Dachöffnungen der Größe von 4 x 9 Meter (7x) und 1 x 4,5 Meter (1x) für helle Arbeitsplätze auch in der Tiefe des Raums. Zudem werden die Oberlichter mittels vertikal integrierter Lüftungslamellen zur Belüftung eingesetzt und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Um Blendeffekte und ein Aufheizen des Gebäudes zu verhindern, wurden darüber hinaus außenliegende Sonnenschutzlamellen vor den Verglasungssystemen installiert. Diese lassen sich je nach Sonnenstand anpassen, so dass es auch an heißen Tagen im Inneren angenehm bleibt und man trotzdem nicht komplett auf Tageslicht verzichten muss.</span></p><p><span>Zusätzlich kamen in drei Treppenhäusern des Gebäudes die Lichtkuppeln Top 90 von Velux Commercial für eine punktuelle Belichtung zum Einsatz. Über ihre geometrische Öffnungsfläche sind sie als Rauchabzug zugelassen und tragen im Brandfall zur sicheren Entrauchung bei.</span></p><p><span>In Logistik- und Lagerbereichen sind die Ansprüche an Wärmedämmung naturgemäß geringer. „Als nicht beheizter Bereich sind in der Halle auch mal 18° in Ordnung“, erklärt Architekt Thomas Sonnentag. Hier stand im Fokus, eine Lösung für großflächige Belichtung über das Dach zu finden und gleichzeitig die Anforderungen an Brandschutz über Rauch- und Wärmeabzugsanlagen zu erfüllen. „Wir wollten uns in der Halle nicht nur mit der Erfüllung der nötigen RWA-Fläche zufriedengeben. Auch hier gibt es Arbeitsplätze, die eine hochwertige Lösung verdienen“, erläutert Thomas Sonnentag die Entscheidung für die Installation von vier Vario-Therm Lichtbänder aus Polycarbonat mit Längen von 27 bis 70 Metern. Sie sorgen in der gesamten Halle für blend- und schlagschattenfreien Tageslichteinfall über das Dach. Im Brandfall stellen die integrierten 15 Doppelklappen,</span> <span>die über 24V-Antriebe elektrisch geöffnet werden können, den Rauch- und Wärmeabzug sicher.</span> <span>Die ausschmelzbaren Flächen würden bei Feuer aufreißen und zusätzlich Hitze entweichen lassen.</span></p><p><span>Die Planung der Oberlichtlösungen erfolgte gemeinsam mit Velux Commercial, die als Komplettanbieter im gewerblichen Bereich für jede Anforderung eine passende Lösung bieten konnten. So konnte für die Realisierung von Belichtung über Komfortlüftung bis zu Rauch- und Wärmeabzug über das Dach alles aus einer Hand bezogen werden.</span> <span>Die gute Zusammenarbeit aller Planungsdisziplinen für Steuerung, Lüftung und Heizung sowie der Gewerke und Hersteller hebt Architekt Sonnentag noch einmal hervor: „Alle haben an einem Strang gezogen – und ich glaube, das sieht man dem Gebäude am Ende des Tages an.“</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="567"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>MAGURA Bosch Parts & Services GmbH & Co. KG Großer Forst 3, 72622 Nürtingen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Zweigeschossiger Flachdach-Neubau für Verwaltung, Service und Logistik</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>2023-2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Architekt Thomas Sonnentag (Sonnentag Architektur) - Spezialist für Green Corporate Architecture</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Konstruktion</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Mischkonstruktion aus Stahlbeton und Holz</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><p><span>4 Vario-Therm Lichtbänder (Halle)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Längen 27-70 Meter bei einer Breite von jeweils 3,2 Metern</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; inkl. 15 Doppelklappen, Elektro RWA (AUF:ZU)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U-Wert Gesamtkonstruktion ohne Zarge: 1,64 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zargen bauseitig geliefert und montiert</span></p><p><span>BA-Verglasungssystem (Büro)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1,4 x 5 Meter (1x) + 4 x 9 Meter (7x)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>g</sub>=< 0,7 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ca. 10° Neigung</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lüftungslamellen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sonnenschutzlamellen zum Schutz vor Hitze und Blendung durch Sonnenlicht</span></p><p><span>3 Lichtkuppeln Top 90 (Treppenhäuser)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Größe 120 x 120 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2-schalig, opal</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Metall-Aufsetzkranz Iso Therm 40 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gesamt-U<sub>rc</sub>-Wert gem. DIN EN 1873: 1,59 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inkl. Durchsturzsicherung</span></p><p><span>Steuerung der Lüftungsflügel / Lamellen in der Fassade und Dach zur Lüftung über die bauseitige Gebäudeleittechnik</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Energie-Standard</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>„KfW-Effizienzhaus 40“-Standard</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte,vms-Referenzen]]></category>
            <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 18:26:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Transformation einer Lagerhalle zu kreativem Workspace</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/transformation-einer-lagerhalle-zu-kreativem-workspace/</guid><pp:caseid>722223</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum setzt Maßstäbe beim schonenden Umgang mit Ressourcen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Østbirk, September 2025. Im dänischen </strong><i><strong>Ø</strong></i><strong>stbirk ist mit dem Velux LKR Innovation House ein beeindruckendes Umbau-Projekt verwirklicht worden. Eine 30 Jahre alte Lagerhalle verwandelten Praksis Arkitekter in ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum für den Dachfensterhersteller. Rund 500 Mitarbeitende der VELUX Gruppe arbeiten dort jetzt an der Weiterentwicklung von Dachfenstern und Zubehör sowie anderen Innovationen, die über die Kernprodukte des Unternehmens hinausgehen. Besonders bemerkenswert: Durch Nutzung des Bestands und Wiederverwendung von dessen Materialien konnten über 55 Prozent der Materialien, die für die Realisierung des LKR Innovation House als Neubau erforderlich gewesen wären, eingespart werden. Dadurch liegt der CO2-Fußabdruck deutlich unter dem vergleichbarer Gebäude in Dänemark.</strong></p><p>Basis für den Umbau war ein 30 Jahre altes Velux Lagergebäude aus Holz. Lars Kann-Rasmussen; Sohn des Gründers und damaliger Vorstandsvorsitzender der Velux Gruppe, hatte seinerzeit die Vision, aus Rücksicht auf die Umwelt ein Gebäude zu errichten, das vollständig aus Holz besteht. Wo es möglich war, wurden im alten Gebäude Beton und Stahl komplett durch Holz aus dänischen und schwedischen Wäldern ersetzt. Es wurde unbehandelt verbaut, um seine Langlebigkeit zu testen und zu erforschen, wie nachhaltig die Verwendung von Holz als primärer Baustoff ist. Diesem Ansatz verdankt das Gebäude, das im Mai 1995 erstmals eingeweiht wurde, seinen Namen „Experiment aus Holz“. Bis heute hat sich dieses Experiment bewährt: Selbst das Holz der Fassade war in gutem Zustand. „Unser übergeordnetes Ziel war es daher, so viel wie möglich vom Gebäude zu erhalten und es in die Zukunft zu führen“, beschreibt Architektin Mette Tony von Praksis Arkitekter den Ansatz des Umbaus, bei dem große Teile der alten Lagerhalle für das Velux LKR Innovation House genutzt werden konnten.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Doch wie wird aus einer Lagerhalle ein zeitgemäßes, modernes Arbeitsumfeld?</strong></p><p>„Wir suchen immer nach der Koexistenz von Alt und Neu, um das Beste aus beiden herauszuholen und eine Einheit zu schaffen, denn man muss sich auch bewusst sein, dass man nicht der letzte Architekt ist, der hier arbeitet. In 20 Jahren kommt jemand Anderes und baut das Ganze neu auf“, beschreibt Mette Tony den grundsätzlichen Ansatz. „Die wichtigste Aufgabe war es, Tageslicht hereinzulassen. Indem man das Gebäude aufschnitt und diese beiden Innenhöfe einbaute, konnte man die Natur von außen nach innen holen und so alle mit Natur umgeben und unter den Himmel einladen“, fasst Mette Tony die wesentlichen Prämissen für die Planung des Umbaus zusammen. In den geschlossenen Baukörper das Lagers wurden zwei Atrien eingeschnitten und begrünt. Der erste Schritt für deutlich mehr Tageslicht im Innern und für mehr Blickverbindungen zur Natur im Äußeren. Doch um auch in der Tiefe des Gebäudes helle Arbeitsbedingungen zu schaffen, war mehr nötig. „Als wir das riesige Dach sahen, dachten wir sofort, wir könnten eine Landschaft aus Velux Dachfenstern gestalten“, beschreibt Mette Tony die zweite wesentliche Veränderung. Den Gedanken setzten sie konsequent mit Velux Produktlösungen um: 387 elektrisch betriebene Schwingfenster, zwei Ausstiegsfenster mit Türfunktion für den Handwerkerausstieg auf das Dach und 26 Modular Skylights kamen zum Einsatz, alle 3-fach-verglast. Für angenehme Temperaturen auch im Sommer wurden alle Dachfenster mit außen liegenden Hitzeschutz-Markisen ausgestattet. Bei den Modular Skylights sind innen Sonnenschutz-Rollos angebracht.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ressourcenschonender Umbau</strong></p><p>Im Rahmen des Umbaus zum LKR Innovation House kam Holz als Hauptkonstruktionsmaterial zum Einsatz, um die grauen Emissionen des Gebäudes zu senken. Bei der Restaurierung und Renovierung der 30 Jahre alten Lagerhalle wurde die ursprüngliche Holzkonstruktion des Gebäudes bewahrt. Indem so viele der vorhandenen Materialien wie möglich wiederverwendet oder umgenutzt wurden, konnte mehr als die Hälfte der ursprünglichen Materialien erhalten werden. Verglichen mit dem Neubau eines Gebäudes ähnlicher Größe und Funktion konnten so ungefähr 55 Prozent bzw. 4.476 Tonnen Materialien eingespart werden.</p><p>Wesentlich dafür waren der Erhalt oder die Umnutzung der ursprünglichen Betonplatte, bestehenden Dachkonstruktionen und tragenden Holzbalken aus Brettschichtholz sowie der hölzernen Fassaden, Dachüberstände und inneren Betonwände. So wurde das Holz der bestehenden Fassade für die Dämmung der Außenwand demontiert und anschließend wieder montiert. Die in den Ausschnitten für die Innenhöfe entfernten Brettschichtholzrahmen kamen etwa in Nebengebäuden des umliegenden Gebiets oder geupcycelt für den Bau von Möbeln wieder zum Einsatz. Die vorhandene Dachfläche erhielt nur eine neue Dämmung und neue Oberlichter. Die Holzschnitte aus den neuen Fensteröffnungen kamen bei den neuen Fassaden in den Innenhöfen zum Einsatz. Weiteres Holz aus dem Bestand wurde verwendet, um notwendige Wartungen und den Austausch von Elementen zu realisieren.</p><p>Der vorhandene Betonboden konnte unverändert weiter genutzt werden. Innere Betonwände kamen zum einen als Wände um die Treppenkerne zum Einsatz, zum anderen wurden demontierte Elemente als Pflastersteine oder Außenmöbel genutzt. Leichte Innenwände aus Gipskartonplatten und Mineralwolle in den Wänden wurden recycelt. Entfernte Vordächer wurden als Teil der Nebengebäude auf dem Gelände wiederverwendet. Zudem wurden viele Pflastersteine rund um das Gebäude entfernt, um einen harmonischeren Übergang zur umliegenden Natur zu schaffen. Sie wurden jedoch nicht entsorgt, sondern beispielsweise auf Parkplätzen, an Nebengebäuden oder auf Fußwegen wiederverwendet.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bedarfsorientierte Raumklimatisierung</strong></p><p>Das LKR Innovation House konzentriert sich konsequent auf natürliche Ressourcen und energetische Optimierung. Über ein intelligentes System zur natürlichen Lüftung, gesteuert über 400 WindowMaster WMX 804 Kettenantriebe, die per MotorLink zentral und zonenweise betätigt werden, wird ganzjährig eine bedarfsorientierte Frischluftzufuhr gewährleistet. Die mehr als 400 Velux Fenster bringen Tageslicht ins Gebäude, reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und unterstützen das passive Raumklima-Management. Im Zusammenspiel mit der thermisch optimierten Gebäudestruktur konnte so ein sehr niedriger CO<sub>2</sub>-Fussabdruck erreicht werden: Mit nur 4,6 kg CO<sub>2</sub>e/m<sup>2</sup>/Jahr liegt das Velux LKR Innovation House weit unter den dänischen Vorschriften für Bürogebäude und auch schon deutlich unter dem ab 2029 geltenden Grenzwert von 6,1 kg CO<sub>2</sub>e/m<sup>2</sup>/Jahr.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Gestaltung des thermischen Komforts in den natürlich belüfteten Räumen erfolgte anhand des adaptiven Komfortmodells. Das berücksichtigt die Auswirkungen des Außenklimas auf den Innenraumkomfort und geht davon aus, dass sich Menschen an unterschiedliche Temperaturen im Laufe des Jahres anpassen und auch selbst Einfluss auf das Innenraumklima nehmen können. Ein Ansatz, der nicht nur den Bedarf an mechanischer Kühlung reduziert, sondern auch die Verbindung zwischen den Nutzenden und der Umgebung stärkt. Dieses Modell wird häufig zur Bewertung natürlich belüfteter Gebäude verwendet. Das LKR Innovation House ist danach in Kategorie 2 eingestuft, was bedeutet, dass die Innentemperatur innerhalb eines gemäß der europäischen Norm EN 16798 definierten Komfortbereichs bleibt und diesbezüglich keine Abstriche gemacht werden müssten.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Die Arbeitsbereiche im LKR Innovation House</strong></p><p><span>Das LKR Innovation House besteht heute aus einer Reihe von Räumen, die sowohl ineinandergreifen als auch unabhängig voneinander genutzt werden können. Das gesamte Gebäude ist durch einen natürlichen Fluss geprägt, der informelle Treffpunkte und Arbeitsbereiche entstehen lässt, die sich zu einem Gemeinschaftsgefühl verbinden. Alle Räume sind gleichberechtigt angeordnet und Funktionen klar erkennbar, wodurch ein einladendes und übersichtliches Arbeitsumfeld entsteht.</span></p><p><span>Betritt man das im Osten gelegene lichtdurchflutete Foyer, fällt sofort einer der großen begrünten Innenhöfe ins Auge. Dank der großflächig verglasten Fassaden ermöglicht er einen Ausblick in große Teile des Gebäudes und man erhält schnell einen Überblick, wo sich die unterschiedlichen Nutzungsbereiche befinden.</span></p><p><span>Das Foyer mit seiner hohen Decke dient als dynamische Fläche z. B. für Ausstellungen und Besprechungen sowie als Showroom, Lounge und Empfangsbereich. Es bietet eine direkte Verbindung zu den Werkstätten, den Büroräumen und dem Auditorium. Die Werkstätten befinden sich in dem Flügel links des Foyers und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation von Innovationen. Zudem gewährleistet ihre Lage gute Bedingungen für Lieferungen von der Südfassade aus. Die Büroräume sind entsprechend der internen Zusammenarbeit einzelner Arbeitsfelder und je nach dem erforderlichen Grad an Vertraulichkeit angeordnet. Die meisten befinden sich im Flügel rechts des Foyers an der Nordfassade, sodass sie eine schöne Aussicht bieten, ohne sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen zu müssen. Weitere Arbeitsplätze sind in Nischen und vielen kleinen Zonen neben offenen Bereichen in großen Teilen des Gebäudes zu finden. Wer vom Eingang aus zweimal rechts geht, erreicht das Forum – ein Schauplatz für ständig wechselnde Veranstaltungen, Vorträge und Konferenzen, die Menschen aus aller Welt zusammenbringen.</span></p><p><span>Im Zentrum des LKR Innovation House, umgeben von den beiden begrünten Innenhöfen, liegt die Kantine, was den Speisesaal zu einer Art grünen Herzen des Hauses macht. Der direkte Zugang zu beiden Innenhöfen ist gegeben. Sie bringen Tageslicht und frische Luft in die Mitte der ehemaligen Halle. Dort sind neue Innenfassadenbereiche entstanden, die die strategische Platzierung von mehr Arbeitsplätzen an Außenflächen ermöglichen. Auf diese Weise holt das LKR Innovation House die Natur noch weiter ins Innere und die Grünflächen werden zu einem zentralen Blickpunkt für das gesamte Haus.</span></p><p><span>Im Westen befinden sich die Forschungseinrichtungen, in denen kontinuierlich Experimente stattfinden. Diese Einrichtungen sind gesichert, um ein hohes Maß an Vertraulichkeit zu gewährleisten.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Modellprojekt mit Vorbildcharakter</strong></p><p><span>Das 9.500 m² große Lagerhaus wurde in ein 14.000 m² großes helles und inspirierendes Arbeitsumfeld transformiert. „Mit diesem beeindruckend renovierten und neu gestalteten Gebäude verfügen wir nun über ein bestens ausgestattetes Innovationszentrum, in dem wir ausgezeichnete Produkte und Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden entwickeln können“, zeigte sich Tina Mayn, Executive Vice President, Products & Innovation der Velux Gruppe, nach Abschluss des Umbaus mehr als zufrieden. Das LKR Innovation House führt als innovatives Herzstück des Unternehmens die Forschungs- und Entwicklungsbereiche des Dachfensterherstellers in einer einzigartigen und kooperativen Umgebung zusammen, die Forschung und Kreativität fördert. Die Natur ist in diesem Haus allgegenwärtig. Von jedem Raum und jedem Arbeitsplatz aus haben alle Zugang zu Tageslicht und Natur. Entstanden ist ein wegweisender Standort, der das Selbstverständnis von Velux als Unternehmen widerspiegelt: ein hohes Maß an Tageslicht und gesundem Raumklima in Gebäuden gewährleisten, um so wesentlich zu Wohlbefinden und Gesundheit der Nutzenden beizutragen.</span></p><p><span>Zudem erklärt Tina Mayn zur Vorreiterrolle von Velux innerhalb der Baubranche: „Das LKR Innovation House ist ein Beleg unseres Engagements für Renovierung und nachhaltigere Bauweisen und Materialien.“ Der Umbau des historischen Gebäudes unter Erhaltung oder Umnutzung der Materialien, aus denen er ursprünglich gebaut wurde, zeigt eines ganz deutlich: Renovierungsprojekte können die gleiche Schönheit, Funktionalität und Leistungsfähigkeit wie ein Neubau bieten, ohne die Umwelt in dessen Ausmaß zu beanspruchen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 16:28:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Schmuckstück aus Stahl</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/schmuckstueck-aus-stahl/</guid><pp:caseid>684745</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Stück Nachkriegsgeschichte wird zum modernen Familiendomizil</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Januar 2025. Bei der Altbausanierung braucht es manchmal den Blick eines Profis, um zu erkennen, ob ein arg in die Jahre gekommenes Objekt das Zeug zum Schmuckstück zeitgemäßen Wohnkomforts hat. Architektenfamilie Turck aus Düsseldorf wagte das Abenteuer Altbausanierung mit einem ganz besonderen Haus: Die vier erweckten mit dem MAN Stahlhaus aus dem Jahr 1952 ein echtes Stück Nachkriegsgeschichte aus dem Dornröschenschlaf. Die Familie hatte Großes vor: Das Haus sollte nicht nur zeitgemäß gedämmt, hell und komfortabel werden, sondern auch um zusätzlichen Wohn- und Arbeitsraum erweitert werden. Zudem wollten Katrin und André Turck den einzigartigen Charakter des Hauses nicht nur aus Denkmalschutzgründen erhalten.</strong></span></p><p>„Stahlhäuser“ von MAN wurden zwischen 1948 und 1953 im MAN-Werk in Ginsheim-Gustavsburg gefertigt. Ihre Fassade und Tragkonstruktion bestehen vollständig aus Stahl. Damals war für den Wiederaufbau des Landes schnell verfügbarer und bezahlbarer Wohnraum gefragt. In der Fabrik vorgefertigte raumhohe Stahlkassetten und -träger sollten diesen schnellen und massentauglichen Wohnraum liefern. Heute sind in ganz Deutschland nur noch rund 40 dieser besonderen Häuser erhalten. Eines davon stand bereits seit zwei Jahren leer und war in keinem besonders guten Zustand, als es die Architektenfamilie Turck in Düsseldorf entdeckte. Die vier beschlossen dennoch, daraus ein modernes Familiendomizil zu machen. Einzige Bedingung der beiden Kinder: „Die Spinnweben müssen weg“. Dass es darüber hinaus einiges mehr zu tun gab, fasst der Richtspruch der Dachdecker zusammen: <i>„</i><span>Das Haus stand leer und ganz allein, kaufen wollte es kein Schwein. Familie Turck war es egal, sie kauften dann das Haus aus Stahl. Die Architektenseele fand heraus, aus dieser Bude wird ein Haus. Und schaut Euch heut das Haus mal an, da sieht man schon, wer es kann“, gaben die Handwerker damals zum Besten. Heute ist nicht nur „ein Haus“ aus der „Bude“ geworden, sondern ein echtes Schmuckstück mit einzigartigem Ambiente. Auf 226 Quadratmetern Wohnraum hat sich die Familie ein helles, modernes Zuhause geschaffen, das dennoch der besonderen Historie der Immobilie Rechnung trägt: Dafür wurden beispielsweise die alten Dielenböden, Einbauschränke, Türen und Holztreppen erhalten und sorgfältig aufgearbeitet. Auch alle Innenwände und die bauzeittypischen Raumzuschnitte behielten die Turcks bewusst bei. „Die Räume sind zwar teilweise klein geschnitten, aber dafür gut proportioniert“, erläutert Katrin Turck. Die dunkelgrünen Fensterläden an den Fassadenfenstern, die dem stählernen Äußeren einen heimeligen Charakter verleihen, wurden nach altem Vorbild neu angefertigt.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Doch nicht alle Teile des Hauses konnten vollständig erhalten oder aufgearbeitet werden. So musste etwa am namensgebenden Charakteristikum der Immobilie, der stählernen Hülle, viel erneuert werden. Weil die mit Glaswollmatten umgesetzte Dämmung des Altbaus von heutigen Standards weit entfernt war, wurden die Wände komplett neu aufgebaut. Nur die äußerste Stahlschicht und die Tragekonstruktion blieben erhalten. Heute hat das Haus eine hinterlüftete Fassade und ist zellulosegedämmt. Den Neuaufbau nutzten die Turcks zu einer weiteren Modernisierung: In den neuen Wänden verlaufen heute die Schleifen der Wandheizung, die nach innen mit drei Zentimetern Lehm verputzt sind. Erneuert wurden auch alle Fenster in der Fassade, die mit einer zeitgemäßen Dreifach-Verglasung ausgestattet wurden. Unverändert blieben hingegen die Fenstermaße – die standen schon aufgrund des Denkmalschutzes nie zur Disposition. Ein Mehr an Tageslicht konnte deshalb nicht über die Fassade erreicht werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Tragende Rolle im Sanierungskonzept: Das Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dem Dach der Immobilie kam gleich in mehrerer Hinsicht eine tragende Rolle für den Erfolg der Altbausanierung zu. Dabei profitierten die Bauherren von der Robustheit des Baumaterials Stahl, aus dem Sparren, Stützen und Träger bestehen. Die waren auch nach all den Jahren und trotz Leerstand noch immer tragfest. Erneuert werden mussten allerdings Dämmung und die Schindeln des Daches. Da das Haus unter Denkmalschutz steht, dürfen an seiner besonderen Fassade keine weiteren Öffnungen entstehen. „Die einzige Möglichkeit, beispielsweise zusätzliches Tageslicht einzulassen, war das Dach“, fasst Katrin Turck zusammen. Insgesamt neun Velux Dachfenster öffnen das Dach heute nach oben. Weil sie unterschiedliche Aufgaben haben, setzte die Familie unterschiedliche Modelle ein: Insgesamt sieben Velux Klapp-Schwing-Fenster sorgen in Eltern- und Kinderzimmern für Tageslicht und die Möglichkeit zum Querlüften, also dem Erzeugen eines Luftaustausches durch das Öffnen mehrerer Fenster auf einer Ebene, aber unterschiedlichen Seiten des Hauses. Im Treppenhaus wurde ein Elektrofenster verbaut, das sich per Funksteuerung bedienen lässt. So können die Turcks hier den Kamineffekt voll ausnutzen. Der nutzt die Tatsache, dass warme Luft nach oben steigt. Öffnen die Bewohner also beispielsweise nach einem warmen Sommertag im Erdgeschoss ein Fenster und ein zweites im oberen Stockwerk, steigt die warme, verbrauchte Luft nach oben und zieht durch das obere Fenster ab; von unten strömt kühlere, frische Luft nach. Weiterer wichtiger Teil des Sanierungskonzeptes sind die Rollläden im Dachbereich: Um auch im Hochsommer das Dachgeschoss optimal nutzen zu können, entschied sich die Familie bewusst für diesen sehr effektiven Hitzeschutz mit einer Hitzereduktion von bis zu 92 Prozent, bezogen auf die Wärmeeinstrahlung durch das Dachfenster. Im Winter profitieren die Turcks von solaren Wärmegewinnen durch die zahlreichen Fenster und der verbesserten Dämmung der Dachfenster durch die Rollläden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Als besonders praktisch erwies sich dabei, dass die solarbetriebenen Modelle von Velux kein Verlegen von Kabeln im Innenraum erforderten. Gesteuert werden die Rollläden – ebenso wie das Elektrofenster im Treppenhaus – über das Velux eine Funksteuerung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Mehr Raum unter dem Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Insgesamt 45 Quadratmeter mehr Wohnraum entstand durch die Sanierung des Stahlhauses, ein Teil davon direkt unter dem Dach: Wo einst der alte Trockenspeicher lag, befindet sich heute das Schlafzimmer der Eltern mit separatem Ankleidebereich. Es empfängt mit einer ruhigen, hellen Atmosphäre. Statt der ursprünglich winzigen Dachlukenöffnungen sorgen allein in diesem Bereich heute insgesamt drei Dachfenster für Licht und Luft. Auch dank des hölzernen Dielenbodens ist heute von der vorherigen, kargen Speicheratmosphäre nichts mehr zu spüren – stattdessen strahlt der Raum eine freundliche Gemütlichkeit aus. Einem Fenster kommt eine ganz besondere Rolle zu, weil das Dach eine weitere Herausforderung barg: Aus Brandschutzgründen musste in dem Haus ein zweiter Rettungsweg im Dachgeschoss angelegt werden – ohne dabei die strengen Auflagen des Denkmalschutzes zu verletzen. Hier kam die Velux Lichtlösung Dachbalkon zum Einsatz. Es bildet den Notausgang für einen neu geschaffenen Fluchtweg, der über neu angebrachte Dachtritte, wie sie sonst vom Schornsteinfeger genutzt werden, über das Dach führt. Gleichzeitig verbindet sich hier das Nützliche mit dem Angenehmen: Im geschlossenen Zustand lässt seine großzügige Glasfläche jede Menge Tageslicht in den Raum. Mit wenigen Handgriffen wird aus dem Fenster ein balkonähnlicher Dachaustritt. Während sich der obere Teil des Fensters bis zu 45 Grad öffnet, wird der untere Teil herausgedrückt und die Seitengeländer klappen auf. „Hier lassen wir gerne den Blick über die Dächer der Nachbarhäuser schweifen. Und unsere Kinder lieben diesen Beobachtungsposten“, erzählt Katrin Turck.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die beiden großzügigen Kinderzimmer, die nahezu die gesamte Etage unter dem Elternschlafzimmer einnehmen, haben durch das steile Satteldach an beiden Zimmerseiten Dachschrägen. Durch zusätzliche Velux Fenster profitieren auch diese beiden Räume von deutlich mehr Tageslicht. Teile der stählernen Trägerkonstruktion des Daches sind in Tochter Lisas Zimmer zu sehen: Den Raum hinter diesen vertikalen Streben hat sie in ihrem Zimmer genutzt, um sich eine dezent vom Restzimmer abgegrenzte Nische zum Schlafen zu schaffen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Historisches Erdgeschoss</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Historisch wird es noch eine Etage tiefer, denn im Erdgeschoss birgt das Haus ein weiteres Kleinod, das aus der Geschichte erzählt: Eine Einbauküche im Stile der sogenannten „Frankfurter Küche“, die heute wieder in zitronengelb erstrahlt. „Für uns als Architekten war klar, dass wir dieses Schmuckstück erhalten müssen“, erzählt Katrin Turck. Die Frankfurter Küche ist gewissermaßen der Prototyp der modernen Einbauküche und wurde 1926 entworfen. Damals galt es, die Küche praktisch wie einen industriellen Arbeitsplatz aufzubauen und so effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Gleichzeitig sollte die neue Form der Küche auch hohen Designansprüchen genügen, bezahlbar sein – und auf relativ kleinem Raum alles Wichtige unterbringen. Bis 1932 wurden zahlreiche dieser Küchen verbaut. Damit der Küchenklassiker der Turcks auch zeitgemäßen Ansprüchen standhält, wurden unter dem Arbeitsbereich vor dem Fenster zusätzliche neue Unterschränke eingebaut. Auch den freistehenden Herd des Frankfurter Vorbilds griff die Familie auf. Allerdings steht hier heute statt eines – damals üblichen – kombinierten Elektro-Kohleherds ein moderner Gasherd. Ebenfalls neu ist die schöne hellgraue Corian-Arbeitsfläche Der alte Dielenboden, den Turcks unter dem Küchenboden der Vorbesitzer entdeckten, wurde liebevoll aufgearbeitet.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Ebenfalls erhalten wurden die hölzernen Einbauschränke rund um den Durchgang zwischen Küche und Esszimmer. Hier wurde traditionell das „gute Geschirr“ verwahrt. Die alten Holzdielen erstrahlen heute in allen Räumen des Erdgeschosses in neuem Glanz: Von der Küche über das Esszimmer bis hin zu Wohn- und Musikzimmer. Auch beim Mobiliar achteten die Turcks soweit möglich auf Authentizität oder zumindest Bezug zur Geschichte des Hauses: Davon zeugt der hölzerne Esstisch aus den fünfziger Jahren ebenso wie die aufgearbeiteten Flügeltüren zwischen Ess- und Wohnzimmer. Auch die Leuchte im Musikzimmer ist ein Original aus den Fünfzigerjahren.</span></p><p><span><strong>Lärchenholz trifft auf Stahl: Der Anbau</strong></span></p><p><span>Weil das Architektenehepaar Turck auch ihr Architekturbüro auf dem Grundstück unterbringen wollte, entstand an der Gartenseite des Hauses ein quaderförmiger Anbau. Er ist teilweise in den Hang des Gartens eingelassen, um die markante Optik der Stahlfassade möglichst wenig zu beeinträchtigen und über die Kellerräume an das Wohnhaus angebunden. Zugleich sorgt ein separater Zugang von außen für die Trennung von Familie und Beruf. Seine Lärchenholzverkleidung bildet einerseits einen optischen Kontrast zur weißen Stahlfassade des Wohnhauses – und passt sich doch harmonisch ein, da die vertikale Lattung der Verkleidung die Struktur der Stahlfassade aufgreift. Im Inneren des neuen Trakts befindet sich neben dem Büro mit vier Arbeitsplätzen auch ein Besprechungsraum. Aus den großzügigen Fenstern führt der Blick in den Garten großen Grundstücks. Und auch hier verbinden die Turcks das Nützliche mit dem Angenehmen: Auf dem Dach des Büro-Anbaus entstand eine großzügige Holzterrasse, die sich schwellenlos vom Erdgeschoss aus betreten lässt. Hier genießen die vier an warmen Sommerabenden das Happy End ihres Abenteuers Altbausanierung.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Objekt]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 11:45:41 +0100</pubDate>
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                        <title>Innovative Verglasung für innovative Köpfe</title>
                        <link>https://presse.velux.de/innovative-verglasung-fuer-innovative-koepfe/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/innovative-verglasung-fuer-innovative-koepfe/</guid><pp:caseid>629674</pp:caseid><pp:subtitle>Sheddachkonstruktion auf Zack mit BA-Pfosten-Riegel-System von Velux Commercial</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von <strong>VELUX Commercial</strong>&nbsp;</p><p><span><strong>Hüllhorst, April 2024. Sheddachkonstruktionen sind ein beliebtes Gestaltungselement, um Gebäude über das Dach zu belichten. Nach Norden ausgerichtete, verglaste Öffnungen ermöglichen eine gleichmäßige Belichtung ohne störende Blendeffekte und das Aufheizen des Innenraums. Dass Sheddächer aber nicht nur funktional sinnvoll sind, sondern auch architektonisch durchaus reizvolle Akzente setzen können, zeigt das Beispiel des Neuron Buildings der TU Eindhoven.</strong></span></p><p><span>In dem 1972 erbauten Rechenzentrum, ehemals eine spezialisierte Einrichtung für die ersten Computer, ist unter anderem das renommierte Eindhoven Artificial Intelligence Systems Institute (EAISI) untergebracht. Die Umnutzung des Gebäudes als Bildungszentrum sowie der veraltete bauliche und technische Zustand erforderten eine umfassende Sanierung.</span></p><p><span>Die Sheddachkonstruktion in der Gebäudemitte sollte dabei als gestalterisches Element beibehalten werden. Sie ist eines der Highlights bei diesem Projekt. Mit einer speziellen Holzkonstruktion ist das Dach teilweise erhöht. Aus der Vogelperspektive sieht es so aus, als ob zwölf Zacken aus der Fläche ragen. Um heutigen Anforderungen an Wärmedämmung zu genügen, musste im Rahmen der Sanierung auch die Verglasung erneuert werden. Hier kam das BA-Pfosten-Riegel-System von Velux Commercial zum Einsatz, welches das Bildungszentrum heute über das Dach mit Tageslicht und Frischluft versorgt. Die nahezu unbegrenzte Gestaltungsfreiheit dieser Lösung ermöglichte die 24 Verglasungselemente als knapp 6 m² große Dreiecke mit fast sechs Metern Länge zu konzipieren. Darüber hinaus kamen vier ca. 7,5 m² große quadratische Elemente in den im Ost- und Westteil gelegenen Dachflächen des Gebäudes zum Einsatz. Die insgesamt 28 Verglasungseinheiten sorgen heute für lichtdurchflutete und offene Räume, was sich positiv auf das Wohlbefinden und die Produktivität der Nutzenden auswirkt.</span></p><p><span>Das Neuron Building ist ein Paradebeispiel für Innovation und Wandel. Mit viel Liebe zum Detail wurden bei der Sanierung typische charakteristische Elemente beibehalten oder neu interpretiert. Das Ergebnis zollt der ursprünglichen Architektur Tribut. Der Entwurf von Team V Architects überzeugte auch bei internationalen Architektur-Wettbewerben. So wurde er inzwischen beim Roof of the Year Award 2024 und dem Architecture MasterPrize 2023 in der Kategorie ‚Architectural design – Restoration & Renovation‘ ausgezeichnet.</span></p><table><tr><td><p><span><strong>BA-Verglasungssystem</strong></span><br><span>Das BA-Verglasungssystem ermöglicht individuelle, kreative und projektspezifische Tageslicht- und Lüftungslösungen mit sehr guten bauphysikalischen Eigenschaften. Die thermisch getrennte Konstruktion besteht aus Aluminiumprofilen - vertikalen Pfosten und horizontalen Riegeln - die direkt auf der Baustelle montiert werden. Alle Profile sind mit EPDM-Dichtungen versehen. Außen verfügen die Profile über Aluminiumabdeckleisten, die ebenfalls mit EPDM-Dichtungen ausgestattet sind. So werden die Isolierglaselemente sicher in ihrer Position gehalten.</span></p><p><span>Das BA-Verglasungssystem ist selbsttragend, kann optional jedoch auch auf einer Unterkonstruktion aus Stahl, Beton oder Holz befestigt werden. Das System überzeugt durch hervorragende Dichtigkeitswerte auch bei geringen Dachneigungen und eine kontrollierte und zuverlässige Entwässerung. Für das BA-Verglasungssystem ist eine Umweltproduktdeklaration (EPD) verfügbar, welche Informationen über die Umweltleistung des Produkts gibt – von Herstellung und Nutzungsphase bis zu Rückbau und Entsorgung. Zudem wurde das System von dem unabhängigen Prüfinstitut ift Rosenheim als „Zertifizierte Passivhaus Komponente“ ausgewiesen. Die Garantieleistung von Velux Commercial umfasst sowohl die Produkte als auch die Montage.</span></p></td></tr></table><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 00:25:30 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Kinderzimmer mit Blick auf die Sterne</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-kinderzimmer-mit-blick-auf-die-sterne/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-kinderzimmer-mit-blick-auf-die-sterne/</guid><pp:caseid>616022</pp:caseid><pp:subtitle>Arbeitszimmer wird zum lichtdurchfluteten Erlebnisraum mit selbstregulierender Raumlüftung durch automatische Velux Dachfenster</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Januar 2024. Im Kopenhagener Stadtteil Valby in Dänemark hat das Ehepaar Charlotte und Morten ihr altes Einfamilienhaus von Grund auf saniert. Insbesondere das Ergebnis im Dachgeschoss ist beeindruckend. Unzureichendes Tageslicht und schlechte Raumluft ließen die Etage früher dunkel und trist wirken. Deshalb entschied sich das Paar für einen radikalen Umbau: Ein neues Dach, Öffnen der Decke zum Spitzboden und größere Dachfenster-Lösungen verwandelten die Etage zu einem ganz neuen, offenen und hellen Erlebnisraum.</strong></p><p><span>Im Rahmen der Renovierung des Altbaus modernisierten Charlotte und Morten zunächst nur die Räume im Erdgeschoss des Hauses. Im Laufe der Zeit wurde das eher kalte und schlechte Raumklima immer mehr zum Problem für das Ehepaar. Da lag die Entscheidung für eine bessere Wärmedämmung und ein neues Dach nahe. Im Zuge des Bauvorhabens sollten auch die Räume im Dachgeschoss neu gestaltet werden. Neben ihrem Schlafzimmer und einem Bad gab es noch ein Arbeitszimmer. Dort sollte das neue Kinderzimmer für ihre beiden Söhne entstehen. Um den Kindern möglichst viel Platz zu bieten, entschieden sie sich, in diesem Raum die Decke zum Spitzboden aufzubrechen. Neben der beeindruckenden Raumwirkung durch die Deckenhöhe und die offenliegenden Balken erweiterten sie so den Wohnraum der Jungs. Die können jetzt mit einer Leiter den Spitzboden über dem Flur erreichen und ihn als zusätzliche Spielfläche nutzen. Entstanden ist ein großer offener Erlebnisraum, indem die zwei Söhne schlafen können, aber auch gleichzeitig genug Platz zum Spielen haben.</span></p><p><span>Um das Potential des Dachgeschosses bestmöglich auszuschöpfen, hatte das Paar zuvor recherchiert und unter anderem bei Instagram nach Inspirationen gesucht. Dort entdeckten sie eine Vielzahl an Dachfenster-Varianten, die sie sich auch gut für ihr Haus vorstellen konnten. In einem Velux Showroom nutzte Morten die Chance, die Dachfenster auch einmal real anzuschauen und mit den Beratern ein paar Ideen durchzusprechen. „Ich hatte eine ziemlich klare Vorstellung davon, was wir für unseren Raum wollten und kam schließlich auf die Idee, vier Velux Dachfenster in einem einzigen großen Block zu platzieren, der eine Seite des Dachs ganz öffnet. Das erzeugt einen fantastischen Effekt im Raum", erklärt Morten.</span><span style="background-color:white;"> </span><span>Von der Idee mit den vier Velux Dachfenstern profitiert das Kinderzimmer enorm. Wo früher nur durch ein Dachfenster Licht in den Raum fiel, öffnet diese Kombination nun die Dachfläche vom Boden bis zur Decke.</span></p><p><span><strong>Wohlfühlraum mit viel Tageslicht</strong></span></p><p><span>Die Verwandlung des früher eher dunkel und trist wirkenden Raumes spiegelt sich auch im Verhalten der beiden Söhne wider: Während sie sich vorher ungern im Kinderzimmer aufhielten, ist der Raum nun zu dem Ort geworden, an dem sie am liebsten ihre Zeit verbringen. Mit den vier Velux Dachfenstern, welche die neue Deckenhöhe des Raumes komplett ausnutzen, wird der gesamte Bereich mit Tageslicht ausgefüllt. Ein Schreibtisch direkt unter den Fenstern bietet den optimalen Platz zum Malen, Basteln oder später Hausaufgaben machen. Am Abend können die Kinder von ihren Betten aus in den Sternenhimmel und zum Mond hinaufschauen.</span></p><p><span><strong>Natürliche Belüftung mit automatischen Dachfenstern</strong></span></p><p><span>Bei den beiden oberen der vier Dachfenster im Kinderzimmer handelt es sich um elektrisch betriebene Velux Schwingfenster. In Kombination mit dem als Zubehör erhältlichen Smart Home-Systems Velux Active können sie die Belüftung des Raumes auf Basis von Sensorwerten zu Luftfeuchtigkeit und CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Luft von ganz allein regulieren. Sorgen vor Wetterschäden sind unbegründet; bei regnerischem Wetter schließen sie sich von allein. „Sobald man die Kinder ins Bett bringt kann man die Fenster über das Smartphone steuern und automatisch öffnen oder schließen lassen“, meint Charlotte. „Durch die neuen, automatischen Dachfenster gewinnen wir viel frische Luft. Es ist also immer angenehm in den Räumen. Man merkt erst, wie wichtig ein gutes Raumklima ist, wenn man eines hat“, ergänzt Morten. Die verbesserte Raumbelüftung sorgt zudem für eine Allergiker freundliche Umgebung und trägt so zur Gesundheit aller Familienmitglieder bei.</span></p><p><span>Auch im Flur wurde die Fensterfläche erweitert: Das alte einzelne Dachfenster wurde durch zwei neue direkt nebeneinander liegende Velux Fenster ersetzt. Das Plus an Tageslicht ist bemerkenswert. Alle Fenster wurden zudem mit Velux Verdunkelungs-Rollos ausgestattet, die sich einfach und schnell montieren lassen sowie stufenlos positionierbar sind. So kann etwa das Kinderzimmer für einen Mittagsschlaf komplett verdunkelt werden, was für einen erholsameren Schlaf sorgt.</span></p><p><span>Neben den deutlich attraktiveren Räumen hat der Umbau für Morten und Charlotte noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die erste Heizkostenabrechnung nach dem Umbau fiel deutlich geringer aus als die früherer Jahre. Die Entscheidung für die Dachgeschosssanierung hat sich also gleich doppelt gelohnt – neue Wohlfühlräume und langfristig auch mit erfreulichen Auswirkungen für die Familienkasse.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektberichte,Objektbericht,Topbanner]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 00:26:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Die umweltfreundlichste Möbelproduktion der Welt</title>
                        <link>https://presse.velux.de/die-umweltfreundlichste-moebelproduktion-der-welt/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/die-umweltfreundlichste-moebelproduktion-der-welt/</guid><pp:caseid>613557</pp:caseid><pp:subtitle>Velux Modular Skylights tragen zum nachhaltigen Konzept mit hohem Tageslichteinfall und guter Wärmedämmung bei</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL </strong>Objektbericht</p><p><span><strong>Hüllhorst, Januar 2024. Im norwegischen Magnor, unweit der Grenze zu Schweden ist ein außergewöhnliches Gebäude entstanden. Umgeben von dichten Wäldern, steht die Produktionsstätte «The Plus» des norwegischen Möbelherstellers Vestre. Ein Blick von oben zeigt, wieso der Neubau diesen Namen trägt, denn das Gebäude sieht aus wie ein großes Pluszeichen. Neben der einzigartigen Gebäudestruktur besticht «The Plus» aber vor allem dadurch, dass es als erstes nordisches Gebäude seiner Art mit der höchsten BREAAM Klassifizierung «BREEAM Outstanding» ausgezeichnet wurde und somit als internationales Modellprojekt in die Geschichte eingeht.</strong></span></p><p><br><span><strong>Umweltfreundlichste Möbelfabrik der Welt</strong></span></p><p><span>Das Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) hat gemeinsam mit Vestre mit der 2022 eröffneten Produktionsstätte «The Plus» die selbsternannte «umweltfreundlichste Möbelfabrik der Welt» geschaffen. Dieser Ansicht ist auch die Jury des Danish Design Awards, die den Produktionsstandort als nachhaltige Lösung, die sich dem Schutz der Biodiversität verpflichtet, bezeichnet. Das Projekt beschreibt einen kreativen Weg, Natur und Menschen miteinander zu vereinen und konnte den dänischen Award in der Kategorie «Liveable Cities» gewinnen. Auch im Nachbarland Schweden wurde «The Plus» in den Kategorien «Architecture of the Year» und «Sustainability Award of the Year” als Sieger gekürt. Die herausragende Architektur steht im Einklang mit dem industriellen Hintergrund des Möbelherstellers sowie der heimischen Natur.</span></p><p><br><span><strong>Besonderheiten des Projekts</strong></span></p><p><span>Das Gebäude in seiner unverkennbaren Form wurde nach Passivhausstandard gebaut. Dies bedeutet, dass dessen Energiebedarf weitgehend durch die Sonneneinstrahlung und die Wärmeabgabe der darin befindlichen Geräte und Personen gedeckt wird. Es wurde versucht den größten Herausforderungen unserer Zeit, den klimatischen Veränderungen und dem Verlust der biologischen Vielfalt, bestmöglich entgegenzuwirken. Vestre möchte als Industrieunternehmen eine Vorreiterrolle übernehmen und mit ihrem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen ein Beispiel setzen. Dies trifft auch auf die Velux Gruppe zu, die ihre Rolle als weltweit führender Dachfensterhersteller nutzen möchte, um die nachhaltige Entwicklung in der Bauindustrie aktiv voranzutreiben.</span></p><p><span>Die Architekten setzten auf eine Massivholzkonstruktion sowie die Nutzung von kohlenstoffarmem Zement und recyceltem Stahlbeton. Fossil- und emissionsfreie Maschinen unterstützen den nachhaltigen Ansatz. Die auf dem Dach und Gelände platzierten Solarzellen produzieren rund 250.000 kWh jährlich. Zur Beheizung des Gebäudes wird gemäß Prinzip des Passivhauses überschüssige Wärme, die bei der Produktion entsteht, verwendet. Nach Angaben des Unternehmens werden mithilfe dieser Aktionen bis zu 55 % weniger Treibhausgase als bei konventionellen Fabriken generiert. Der Energiebedarf des </span>«The Plus»<span> wird mit 13 kWh/m<sup>2</sup> angegeben und entspricht dank der guten Wärmedämmung, energieeffizienten Oberlichtern und Fenstern sowie einem fortschrittlichen Energieversorgungssystem einer Energieeffizienz von A, dem besten Wert der Skala.</span></p><p><br><span><strong>Velux Modular Skylights sorgen für ausreichend Tageslicht</strong></span></p><p><span>In der Dachkonstruktion wurden insgesamt 36 Velux Modular Skylights mit 24 öffenbaren und zwölf feststehenden Modulen verbaut. Die eingesetzten Lichtbänder, die einen Ug-Wert von 0,6 W/(m<sup>2</sup>K) erzielen, ermöglichen dank öffenbarer Module einen bedarfsgerechten Luftaustausch und ein angenehmes Raumklima. Velux Modular Skylights zeichnen sich dadurch aus, dass die schmalen Profile den Tageslichteinfall in Gebäude maximieren. Die insgesamt zwölf Lichtbänder zu je drei Modulen sorgen so in allen vier Produktionsbereichen der Fabrik für reichlich Tageslicht. Im Ernstfall bieten Rauch- und Wärmeabzugsmodule (RWA) die nötige Sicherheit für Mitarbeitende und Gebäude. Die vier Flügel – die Holzfabrik, die Farbfabrik, die Montage und das Lager – sind um einen zentralen Hof im Herzen des Gebäudes angeordnet, wodurch ein offener und effizienter Arbeitsablauf ermöglicht wird. Für «The Plus» wurden besonders große Module verwendet, die als elegante Lösung für die Komfortlüftung und den effektiven Rauchabzug dienen. Die Installation der Lichtbänder übernahmen Montageteams von Velux Commercial.</span></p><p><br><span><strong>Service inklusive</strong></span></p><p><span>Neben der Lieferung von Produkten hat Velux Commercial auch einen Servicevertrag mit dem Kunden abgeschlossen, um die jährliche Inspektion der Module durchzuführen. Serviceverträge sind ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells von Velux Commercial Norway, und die Anzahl der Verträge wächst stetig.</span></p><p><span>Jonas Nykänen, Projektleiter beim Generalunternehmer Ø. M. Fjeld hat bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Produkten und dem Service von Velux Commercial gemacht: „Velux Commercial ist zuverlässig und liefert hervorragende Qualität. Sie bieten gute Produkte, die dazugehörige Dokumentation und unterstützen und reagieren schnell, wenn sich technische Fragen stellen.“</span></p><p><span>Mit einem laufenden Servicevertrag für «The Plus» wird Velux Commercial das beeindruckende Gebäude regelmäßig besuchen. Und obwohl es vielleicht nicht das größte Projekt in Norwegen ist, ist die Aufmerksamkeit, die der umweltfreundlichsten Möbelfabrik der Welt zuteil wird, groß und bietet ein perfektes Beispiel für das Potenzial und die Ästhetik der Velux Modular Skylights.</span></p><p><br><span><strong>Im Einklang mit der Natur</strong></span></p><p><span>Eine weitere Besonderheit der Möbelproduktion ist die Einbettung in die Umgebung. Es wurde versucht, die Grundfläche so klein wie möglich zu halten, um eine massive Abholzung zu vermeiden. Die Bäume, die gefällt werden mussten, wurden für den Bau des Gebäudes genutzt. Mit Hilfe eines Ökologen wurde der Waldboden auf das Dach von </span>«The Plus»<span> gehoben und Dachbegrünung gepflanzt, die der hiesigen Flora entspricht. So fügt sich das Gebäude trotz seiner auffälligen Kubatur sehr harmonisch in die Landschaft ein. Inmitten der lokalen Flora und Fauna sind rund 900 Solarzellen in perfekter Harmonie mit den modularen Modular Skylights von Velux Commercial platziert. „«The Plus» ist ein Beispiel für das, was ich ‚den Kampf um das Dach‘ nenne. Wir sind nicht mehr allein dort oben, und da Solarzellen und Gründächer immer häufiger vorkommen, kommt es darauf an, kombinierte Lösungen zu finden. Ich denke, das ist uns mit «The Plus» hervorragend gelungen“, zieht Hans Berg ein zufriedenes Fazit zum Projekt.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>The Plus</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Gaustadvegen 140, 2240 Magnor (NOR)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Nutzung</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Möbelproduktion</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>2022</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Art des Projektes</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Neubau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Architekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Bjarke Ingels Group (BIG)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Bauherr:</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>The Plus AS (Vestre)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Generalunternehmer</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Ø. M. Fjeld</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Montage</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>VELUX Commercial</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><p><span>Insgesamt 36 Velux Modular Skylights (2850 x 3176 mm):</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; davon 24 öffenbare und zwölf feststehende Module</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausführung als zwölf Lichtbänder (5°–30° mm) mit je drei Modulen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>W</sub>-Wert von 0,86 W/(m<sup>2</sup>K)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span style="background-color:white;">U<sub>g</sub>-Wert von 0,6 W/(m<sup>2</sup>K)</span></p></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Modulares System in elegantem Design</strong></span></p><p><span>Velux Modular Skylights wurden für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser oder Einkaufszentren gemeinsam von der Velux Gruppe und dem renommierten britischen Architekturbüro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtlösung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium-Lichtband und Sheddach-Lichtband bietet Velux Commercial standardisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Größe, Anwendungssituation und Funktionalität. Die einzelnen Module sind öffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer Höhe von 60 bis 300 Zentimetern verfügbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtbändern addieren. Zudem können Licht- oder Sattel-Lichtbänder zu einer großflächigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden. Das Wandmontage-Lichtband ermöglicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></p><p><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort mit Hilfe eines innovativen Montagesystems, ohne Anpassung oder Bearbeitung, schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Darüber hinaus gewährleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität. Auch in Punkto Dämmung setzen die Velux Modular Skylights Maßstäbe und erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich je nach Scheibenvariante auf bis zu 0,86 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern lässt. Zugleich sorgt das Verbundmaterial für hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein elegantes Erscheinungsbild.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 09:51:23 +0100</pubDate>
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                        <title>Nachhaltige und lichtdurchflutete Dachaufstockung eines alten Winzerhauses</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/nachhaltige-und-lichtdurchflutete-dachaufstockung-eines-alten-winzerhauses/</guid><pp:caseid>580754</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Juli 2023. Innerstädtische Nachverdichtung und eine bestmögliche Tageslichtnutzung im Gebäude waren dem Architektenpaar Christine und Franz Leuthner besonders wichtig bei ihrer Planung des Umbaus eines Wohnhauses im niederösterreichischen Krems. Der mit seiner Nachbarbebauung als Ensemble geschützte, zweigeschossige Ziegelbau sollte für ein möglichst zeitgemäßes und energiesparendes Wohnen sinnvoll und baulich nachhaltig erweitert werden. Um für viel Tageslicht auch in den Tiefen des Dachraums zu sorgen, kamen mehr als 20 Velux Fenster zum Einsatz.</strong></p><p>Das frühere Kremser Winzerhaus mit Ausschank ist solide aus Naturstein und Ziegel gebaut und fügt sich in einen engen Straßenzug ein, der von meist zweigeschossigen Altbauten gesäumt ist. Beim Umbau des Gebäudes galt es, die bestehende Fassade möglichst unverändert zu bewahren, gleichzeitig aber den Altbau energetisch zu sanieren und behutsam zu ergänzen. <span>Durch die Lage an einer Geländekante musste die Erweiterung wesentlich in die Höhe geschehen.</span> Nach dem Entfernen des bisherigen Daches wurde die bestehende Dippelbaumdecke* mit einer neuen Betondecke verstärkt und dient nun als Untergrund für die neue <span>Dachkonstruktion.</span> Diese wurde zweigeschossig aus Holz ausgeführt und orientiert sich bei Trauf- und Giebelhöhe an den Nachbarbauten. Durch die Enge der Wiener Straße, in der der Ziegelbau steht, und die Form des Satteldachs fällt der Eingriff äußerlich nicht bedeutend im Stadtbild auf.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Dachgeschoss gekonnt mit Tageslicht inszeniert</strong></p><p><span>Mit der Erweiterung um zwei nutzbare Etagen im früheren ungenutzten Dachraum hat der Altbau heute zwei Wohnungen mehr zu bieten, zusätzlich zu der bereits bestehenden großen Erdgeschosswohnung und zwei Wohnungen im ersten Obergeschoss. </span>Um im Dachraum die Gebäudetiefe bestmöglich nutzen zu können, wurde die Tageslichtführung intensiv geplant. Die großen Fenster sollten die Wohnetagen nicht nur partiell erhellen, sondern vielmehr lichtdurchflutete Räume schaffen. Dafür setzte das Architektenpaar nicht nur auf einzelne Dachfenster, sondern kombinierte mehrere so, dass sie als Lichtbänder fast vom Boden bis zur Decke reichen. „Die Tageslichtsimulation von Velux hat uns sehr geholfen, die richtigen Abmaße der Firstfenster zu bestimmen“, erläutert Christine Leuthner. „Ursprünglich hatten wir diese hauptsächlich zum Lüften ausgelegt. In der Simulation haben wir aber gesehen, welche Auswirkungen eine Vergrößerung hätte. Wir sind heute mit dieser Umplanung sehr zufrieden, denn nicht nur das nächtliche Lüften ist einfacher, auch wird nun die Mitte des Hauses direkt von oben erhellt und das Licht gelangt in die angrenzenden Bereiche.“</p><p>Auch sonst wird im Haus deutlich, dass bei der Planung genau auf Lichteinfall und Ausblicke geachtet wurde. Die Decke zwischen den zwei Dachgeschossen knickt sich entlang der straßenseitigen Dachfläche nach oben. So konnten auch in der unteren Ebene des Dachgeschosses jeweils zwei Dachfenster übereinander platziert werden. Das obere Fensterelement sorgt dafür, dass auch in die Tiefe des Raums noch viel Licht gelangt. Ein zusätzliches festverglastes Fensterelement im Kniestock verlängert die Lichtbänder jeweils nach unten, wodurch noch mehr Licht in das Rauminnere gelangt und man bequem vom Schreibtisch nach draußen schauen kann. Zugleich ermöglichen die großen Dachfenster vielfältige Ausblicke in die Umgebung und über die Stadt bis hin zur Hügellandschaft rund um das Stift Göttweig. „Wir wollten von vielen Teilen der Wohnung, ob im Stehen oder Sitzen, einen Ausblick in die gerahmte Landschaft haben“, erinnert sich Christine Leuthner.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Kreative Lösung für mehr Speichermasse im Holzbau</strong></p><p>Dank der Bauweise im Passivhausstandard ist die Klimatisierung im Gebäude einfach. „Mit dem richtigen nächtlichen Lüften und dem außen liegenden Sonnenschutz haben wir in den Räumen nie mehr als etwa 28 Grad Celsius“, weiß die Architektin. Da der Dachaufbau aus Holz jedoch keine relevante Speichermasse mit sich bringt, suchte das Architektenpaar nach einer Alternative, die die Wärme am Tag aufnehmen und in der Nacht, bei sinkenden Außentemperaturen, wieder abgeben kann.<span> Die Lösung</span> fanden sie in Form von marokkanischen Zementfliesen, die mit zwei Zentimetern dicker sind als übliche Fliesen. Die obere Hälfte wird vollfarbig gegossen, in die Schablonen wird dabei je nach gewünschtem Muster der gefärbte Zement eingefüllt. Die ausgehärteten Fliesen sind sehr robust und langlebig. Da sich die Fliesenfarbe durch die ganze Masse zieht, fällt selbst ein Schlagschaden nicht gleich auf. „Wir haben die weißen, blauen und gemusterten Zementfliesen in der ganzen Wohnung als Bodenbelag – auch in den Kinderzimmern und bis hin zum Küchenblock“, so Leuthner. „Lediglich im Bereich des Wohnzimmers gibt es einen Holzboden.“</p><p>Nicht nur bei Familie Leuthner im Haus, auch in der Bevölkerung findet das Projekt Anklang. So gab es aus der unmittelbaren Nachbarschaft bereits Planungsanfragen für ähnliche Sanierungsprojekte. Das Projekt soll dazu anregen, gesamtheitliche Revitalisierungen von Altbauten anzugehen, ohne Abschläge hinsichtlich Energieeffizienz, Gesundheit, Komfort, Ästhetik und Umweltbelangen zu machen.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>______________________________________________________</p><p><span><strong>Hintergrundinformation Dachfenster-Beratung</strong></span></p><p><span>Wer einen Dachgeschossausbau oder -umbau plant, kann auch in Deutschland auf die Beratung des Velux Expertenteams setzen. Nach einem telefonischen Erstgespräch erfolgt der Besuch eines Fachberaters vor Ort. Um sich die Planung besser vorstellen zu können, erstellt er 3D-Visualisierungen der Dachräume mit möglichen Dachfensterlösungen, die den jeweiligen Lichteinfall simulieren. Die favorisierte Planung kann am Ende als Projekt an einen regionalen Handwerksbetrieb vermittelt werden, der die Realisierung übernimmt. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.velux.de/service/rundum-service"><span>www.velux.de/service/rundum-service</span></a></p><p>______________________________________________________</p><h6><span>* Auf drei Seiten bearbeitete Holzstämme werden direkt nebeneinander verlegt. Auf der oberen Seite bleibt die Rundung des Stamms erhalten.</span></h6><p><br>&nbsp;</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Bautafel</strong></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Projekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Nachverdichtung in Krems</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Baumaßnahme:</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Zweigeschossige Dachaufstockung eines Altbaus mit Massiv-Holzbau</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Ort</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Krems<span>, Österreich</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Architekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384"><p>a-lp architektur, Krems</p><p>Franz Leuthner</p><p>https://a-lp.jimdo.com/</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Ausführung</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">2015</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Produkte</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384"><p><span><strong>DG 2. Ebene</strong></span></p><p><span><strong>Essbereich</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Klapp-Schwingfenster der Größe 114 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Wohnzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 134 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Schlafzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 134 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Flur-/Durchgangsbereich</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 94 x 98 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>DG 1. Ebene</strong></span></p><p><span><strong>Büro</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Zusatzelement Wand der Größe 114 x 60 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Kinderzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1x VELUX Zusatzelement Wand der Größe 114 x 60 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>Alle Fenster sind mit solarbetriebenen Markisen ausgestattet.</span></p><p>&nbsp;</p></td></tr></table><p><strong>&nbsp;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 09:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Die Gewinner des Velux Architekten-Wettbewerbs 2019 stehen fest</title>
                        <link>https://presse.velux.de/die-gewinner-des-velux-architekten-wettbewerbs-2019-stehen-fest/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/die-gewinner-des-velux-architekten-wettbewerbs-2019-stehen-fest/</guid><pp:caseid>376969</pp:caseid><pp:subtitle>Gleich zwei Sieger gekürt – erstmals Publikums- und Jury-Preis vergeben</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Oktober 2019. <em>Helga Blocksdorf Architektur</em> aus Berlin ist die Gewinnerin des diesj&auml;hrigen Velux Architekten-Wettbewerbs, der</strong> <strong>u</strong><strong>nter dem Motto Licht.Raum.Mensch. stand. Die Fachjury</strong> <strong>aus Architekten und Medienvertretern w&auml;hlte ihr Projekt &bdquo;Remise Ros&eacute;&ldquo; zum Gewinnerobjekt. Gleich doppelt freuen konnte sich das M&uuml;nchner B&uuml;ro <em>POOL LEBER ARCHITEKTEN</em>. Ihr Projekt &bdquo;Aufstockung Maxvorstadt&ldquo; w&auml;hlte die Jury auf Platz zwei und die Leser der Zeitschrift Wohngl&uuml;ck sogar auf Platz eins.</strong></p>

<p>Wie unterschiedlich die vielen Einreichungen beim diesj&auml;hrigen Velux Architekten-Wettbewerb waren, zeigt auch die Vielfalt der pr&auml;mierten Objekte: Die Fachjury unter Vorsitz von Hanns Ziegler, <em>Staab Architekten GmbH</em>, w&auml;hlte mit der Modernisierung eines Bestandsgeb&auml;udes zum Wohn- und Atelierhaus, der Dachaufstockung eines Mehrfamilienhauses und dem Neubau einer Schule ganz unterschiedliche Bauprojekte auf die ersten drei Pl&auml;tze. Siegerin des Wettbewerbs ist Architektin Helga Blocksdorf aus Berlin mit ihrem Projekt &bdquo;Remise Ros&eacute;&ldquo;: &bdquo;Die denkmalgesch&uuml;tzte, aber bauf&auml;llige Remise wurde saniert und um einen Kopfbau erg&auml;nzt, der sich logisch aus der Kubatur des Bestandes entwickelt. Die Innenr&auml;ume lassen die intensive Zusammenarbeit und die starke Identifikation der Architektin mit ihrem Bauherrn erahnen. Wenige, mit Sorgfalt gestaltete Details verleihen den R&auml;umen skulpturale Qualit&auml;t. Geschickt gel&ouml;st ist auch der Einbau der Dachfenster &uuml;ber der Empore. Sie spenden nicht nur Tageslicht, sondern bilden zugleich eine notwendige Raumerweiterung, die diesen &auml;u&szlig;erst niedrigen Bereich erst sinnvoll nutzbar macht&ldquo;, erl&auml;utert die Jury ihre Entscheidung.</p>

<p>Auf Platz zwei w&auml;hlte die Fachjury das Projekt &bdquo;Aufstockung Maxvorstadt&ldquo; vom M&uuml;nchner B&uuml;ro <em>POOL LEBER ARCHITEKTEN</em>. Platz drei ging an <em>wulf architekten gmbh</em> aus Stuttgart f&uuml;r das Projekt &bdquo;Hessenwaldschule&ldquo;.</p>

<p>Die &uuml;ber 1,5 Millionen Leser der &bdquo;Wohngl&uuml;ck&ldquo; hatten zudem die M&ouml;glichkeit, ihren Favoriten aus der Shortlist der Fachjury w&auml;hlen. Ohne das Abstimmungsergebnis der Fachjury zu kennen, kamen sie dabei zu einem fast identischen Ergebnis. Von den sieben zur Wahl stehenden Objekten erhielt die &bdquo;Aufstockung Maxvorstadt&ldquo; mit &uuml;ber 20 % die meisten Stimmen. <em>POOL LEBER ARCHITEKTEN</em> k&ouml;nnen sich damit neben dem zweiten Peis der Fachjury auch &uuml;ber den Publikumspreis freuen.</p>

<p>Eine zus&auml;tzlich ausgelobte Anerkennung erhielt das Projekt &bdquo;Dachausbau Hermeshain&ldquo;. &bdquo;Die Aufgabe, in beengten Dachgeschossen vollwertigen Wohnraum zu schaffen, ohne die Kubatur des Geb&auml;udes zu beeintr&auml;chtigen, geh&ouml;rt zum Alltag in der Architektur und ist doch ungeheuer schwer zu bew&auml;ltigen. Bei diesem Projekt wurde sie in beispielhafter Manier gel&ouml;st.&ldquo;, begr&uuml;ndet die Jury ihre Entscheidung f&uuml;r das Projekt von <em>Julien Kiefer & Bjoern Schmidt Architektur</em> aus Frankfurt.</p>

<p>Alle nominierten und ausgezeichneten Projekte werden in einer Dokumentationsbrosch&uuml;re umfassend vorgestellt, die dem Architekturfachmagazin &bdquo;DETAIL&ldquo;, Ausgabe 12/19, beigelegt wird. Neben den bereits genannten waren die Architekturb&uuml;ros <em>Architektur Manuel Benjamin Schachtner mit Deppisch Architektur</em>, Landshut mit &bdquo;Neubau Stadtl&uuml;cke Landshut&ldquo;, <em>su und z Architekten</em> aus M&uuml;nchen mit &bdquo;Das kleine Haus&ldquo; sowie <em>Hauschild Architekten</em> aus Erfurt mit &bdquo;Neubau Konventgeb&auml;ude Ursulinenkloster&ldquo; nominiert.</p>

<p>Mit dem Velux Architekten-Wettbewerb zeichnet der Dachfensterhersteller seit 2005 Architekten aus, die durch den bewussten Umgang mit den nat&uuml;rlichen Elementen Licht und Luft und dem innovativen Einsatz der Velux Produkte die Lebens- und Raumqualit&auml;t der Menschen in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld verbessern. Neu war bei der 11. Auflage die Auswahl der Siegerobjekte. Gab es in der Vergangenheit nur den durch die Wohngl&uuml;ck-Leser aus der Shortlist der Fachjury gew&auml;hlten Gewinner, wurden in diesem Jahr erstmals zwei Sieger gek&uuml;rt: Sowohl die unabh&auml;ngige Fachjury als auch die Leser der Wohngl&uuml;ck konnten aus einer in einem ersten Schritt von der Fachjury erstellten Shortlist mit sieben Projekten ihre Favoriten w&auml;hlen. Um es auf die Shortlist zu schaffen, mussten die Projekte ganzheitlich bestehen. Das &bdquo;Gesamtpaket&ldquo; z&auml;hlte &ndash; &auml;sthetische, funktionale und technische Aspekte. Tageslichtversorgung, Luft- und Raumqualit&auml;t, unterst&uuml;tzt durch den Einsatz von Velux Produkten, fanden ebenso Ber&uuml;cksichtigung wie die architektonische Gesamtwirkung und die technische Bewertung der Bauprojekte.</p>

<p>Au&szlig;er Publikums- und Fachjurypreis gab es dieses Jahr erstmalig mit dem &bdquo;Velux Favoriten&ldquo; noch einen weiteren: Die Mitarbeiter des Velux Deutschland Firmensitzes in Hamburg konnten aus allen Einreichungen ihr Lieblingsprojekt w&auml;hlen. Klare Siegerin wurde Architektin Antonia Ottinger aus M&uuml;nchen mit ihrem Projekt &bdquo;Umbau Einfamilienhaus Bogenhausen&ldquo;. Insgesamt lobte Velux f&uuml;r die sechs Auszeichnungen ein Preisgeld von 14.000 &euro; aus.</p>]]></description><category><![CDATA[ArchitektenPlaner,Mieter-Eigentuemer,Unternehmen,VMS,Objekt,Architektur,Architekturpreis,Wettbewerb,Wettbewerbe,AW19,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 16:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-aw19-preistraeger-xs-5.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_aw19_preistraeger_xs-5]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Am 10. Oktober fand die Preisverleihung des Velux Architekten-Wettbewerbs im Hamburger Szenerestaurant KRUG statt. Die Preistr&amp;auml;ger von links nach rechts: Bjoern Schmidt (Julien Kiefer &amp;amp; Bjoern Schmidt Architektur), Antonia Ottinger (Ottinger Architekten), Isabella Leber und Martin Pool (POOL LEBER ARCHITEKTEN), Helga Blocksdorf und Ellen Staib (Helga Blocksdorf Architektur), Camilo Hernandez (wulf architekten gmbh).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Kunst bei Tageslicht betrachtet</title>
                        <link>https://presse.velux.de/kunst-bei-tageslicht-betrachtet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/kunst-bei-tageslicht-betrachtet/</guid><pp:caseid>356523</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em>Ehemalige Industriehalle wird durch Sattel-Lichtb&#228;nder zu Tageslicht-Museum</em></p><p><strong>Im bayerischen Traunreut nahe dem Chiemsee pr&#228;sentiert die Stiftung "Das Maximum" bedeutende Werke zeitgen&#246;ssischer Kunst, unter anderem von Georg Baselitz und Andy Warhol. Ausgestellt sind die Werke in zur&#252;ckhaltend gestalteten Industriehallen, umgebaut zu einem Tageslicht-Museum. Die Velux Modular Skylights (ehemals Modulares Oberlicht-System) schaffen f&#252;r das Betrachten der Kunstwerke optimale Lichtverh&#228;ltnisse und f&#252;gen sich nahtlos in die Innenarchitektur ein.</strong></p><p></p><p>Die Gemeinde Traunreut im Chiemgau hat seit der Er&#246;ffnung der Stiftung "DAS MAXIMUM" im Jahr 2011 f&#252;r Kenner und Liebhaber der Gegenwartskunst eine Sensation zu bieten: Der in New York lebende Kunstf&#246;rderer Heiner Friedrich zeigt in den Hallen einer ehemaligen Munitionsverarbeitungsanlage herausragende Werke bedeutender K&#252;nstler &#8211; darunter Andy Warhol, Georg Baselitz, Imi Knoebel und John Chamberlain.</p><p>&#160;</p><p><strong>Von der Industriehalle zum Tageslicht-Museum</strong></p><p>Warum es den Wahl-Amerikaner Friedrich ausgerechnet in die bayerische Provinz zog, um einen zuletzt industriell genutzten Geb&#228;udekomplex als Kunstmuseum zu nutzen, in dem auf 4.300 m<sup>2</sup> f&#252;nf deutsche und vier amerikanische K&#252;nstler zumeist gro&#223;formatige Bilder, Skulpturen und Installationen pr&#228;sentieren, liegt in seiner Familiengeschichte begr&#252;ndet: Sein aus Sachsen stammender Vater Harald Friedrich nutzte ebenso wie Unternehmen wie Siemens-Schuckert aus Berlin die bestehende Infrastruktur der weitr&#228;umigen Hallen, deren milit&#228;rischer Zweck nach Kriegsende ausgedient hatte, um mit seiner Firma "Alzmetall" einen ausgefallenen Roadster namens "Spatz" zu produzieren.</p><p>&#160;</p><p>Bis Ende der neunziger Jahre mieteten sich verschiedene Firmen in die historischen Werkshallen ein, zuletzt standen sie leer &#8211; bis der Sohn Heiner Friedrich vor einigen Jahren die ehemaligen, schmucklosen Depots in ein Museum f&#252;r Gegenwartskunst umwandelte. Anders als bei Kunstmuseen &#252;blich, verfolgte Friedrich das Konzept, die Kunstwerke nicht aufw&#228;ndig mit Spots und indirekter Beleuchtung in Szene zu setzen, sondern sie im wechselnden Licht der Tages- und Jahreszeiten zu zeigen, was die Farben unterschiedlich wirken l&#228;sst und den Betrachter reizt, die Exponate immer wieder neu zu entdecken.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sattel-Lichtband aus vorgefertigten Velux Modular Skylights</strong></p><p>Das Tageslicht gelangt vornehmlich &#252;ber Oberlichter, die entlang der Firste verlaufen, in die Ausstellungsr&#228;ume, die sich auf mehrere Geb&#228;ude im so schlichten wie funktionalen Industriebauhallen-Stil verteilen. Die Oberlichter in den zuerst sanierten Hallen weisen hier und da bereits kleinere Undichtigkeiten auf. Deswegen entschieden sich Architekt Schorsch Br&#252;derl und der Bauherr bei der Modernisierung eines weiteren Geb&#228;udefl&#252;gels, der die Ausstellungsfl&#228;che erg&#228;nzen sollte, bewusst f&#252;r eine neue L&#246;sung zur Belichtung. Der Raum sollte zwar ebenfalls mit einem Sattel-Lichtband nach oben ge&#246;ffnet werden, allerdings mit einer &#246;ffenbaren Variante und industriell vorgefertigten Fensterelementen. Damit sollte das Risiko kleinerer Fehler bei der Montage der Fensterelemente vor Ort, die sp&#228;ter Undichtigkeiten zur Folge haben k&#246;nnen, vermieden werden. Die Wahl fiel auf die Modular Skylights von Velux. Zum Einsatz kamen bei den beiden jeweils 25 Meter langen Sattel-Lichtb&#228;ndern insgesamt hundert Module, davon sind 32 St&#252;ck motorisch &#246;ffenbar. Die &#214;ffnungsfl&#252;gel tragen zur Bel&#252;ftung der R&#228;ume bei.</p><p>&#160;</p><p><strong>Einfache und sichere Montage durch vorgefertigte Module</strong></p><p>Die Montage der Skylights von Velux ging dank des modularen Systems sehr einfach vonstatten: Zun&#228;chst wurde bauseits eine Unterkonstruktion aus Brettschichtholz erstellt und Flachstahlprofile auf den L&#228;ngsseiten der Unterkonstruktionen montiert. F&#252;r die beiden rund 25 Meter langen Sattel-Lichtb&#228;nder beim Museum DAS MAXIMUM in Traunreut sah das ausf&#252;hrende Holzbauunternehmen Hartl aus Palling zudem vorsichtshalber Zugstangen in der Mitte des Lichtbandes vor. Sie verhindern, dass die Unterkonstruktionen durch das Gewicht der jeweils 25 Module links und rechts vom First auseinandergedr&#252;ckt werden. Anschlie&#223;end erfolgte der Einbau der modularen Skylights inklusive Eindeckrahmen und projektspezifisch vorgefertigten Anschlussblechen. Den nahtlosen Anschluss der Modular Skylights an das mit blauen Ziegeln eingedeckte Dach erm&#246;glicht die Unterkonstruktion, an die die Unterspannbahn angeschlossen wird und die hierf&#252;r mindestens 200 mm &#252;ber die wasserf&#252;hrende Ebene ragen muss.</p><p>&#160;</p><p><strong>Pr&#228;ziser, sicherer und filigraner dank industrieller Vorfertigung </strong></p><p>Welche optischen und funktionalen Unterschiede zwischen einer herk&#246;mmlichen Oberlichtrealisierung, bei der in der Regel verschiedene Handwerker, Lieferanten und Schnittstellen involviert sind, und der industriell vorgefertigten Lichtbandl&#246;sung bestehen, l&#228;sst sich bei den Ausstellungshallen im Maximum bestens vergleichen: Die Halle mit den Velux Modular Skylights ist ungleich heller als die zuerst sanierte Halle und das filigrane Velux Sattel-Lichtband f&#252;gt sich perfekt in die zur&#252;ckhaltende Innenarchitektur ein. Dazu tr&#228;gt neben den schmalen und dezenten Profilen auch die komplett verdeckte Motorik bei den 32 zu &#246;ffnenden Fl&#252;geln bei. Im geschlossenen Zustand ist kein Unterschied zwischen zu &#246;ffnenden und feststehenden Fl&#252;geln erkennbar, so dass ein rundum harmonischer Gesamteindruck entsteht und jede &#228;sthetische Beeintr&#228;chtigung in den beiden Ausstellungsr&#228;umen vermieden wird. Zudem profitiert das Raumklima, da an hei&#223;en Sommertagen 32 der Fensterelemente ge&#246;ffnet werden k&#246;nnen, um die warme, angestaute Luft &#252;ber das Dach entweichen zu lassen. Der wichtigste Aspekt aus Sicht der Museumsdirektorin Dr. Birgit L&#246;ffler, der die Sicherheit und die Pr&#228;sentation der Kunstwerke am Herzen liegen: &#8222;Das Tageslicht-System hat einen UV- und Hitzeschutz, ist bisher zuverl&#228;ssig wasserdicht, und das blendfrei einfallende Tageslicht macht den Museumsbesuch f&#252;r jeden Kunstliebhaber zu einem Hochgenuss!" Um dies zu gew&#228;hrleisten, wurde beim Maximum auch bewusst die 3-Scheiben-Isolierverglasung mit Sun1 Beschichtung gew&#228;hlt. Diese weist neben hervorragenden U-Werten deutlich geminderte T<sub>v</sub>-, T<sub>UV</sub>- und g-Werte auf. Der niedrige g-Wert gew&#228;hrleistet den sommerlichen Hitzeschutz. Ebenfalls zur Vermeidung einer ungewollten Raumaufheizung tr&#228;gt der niedrige T<sub>UV</sub>-Wert bei, der die eingehende UV-Strahlung deutlich absenkt und damit auch die Kunstwerke vor sch&#228;digenden Alterungsprozessen sch&#252;tzt. Diese Effekte werden durch eine spezielle Beschichtung auf der &#228;u&#223;ersten Scheibe der Skylights erzielt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Puristische Innenraumgestaltung im Schein des Tageslichts</strong></p><p>Das von oben einfallende Tageslicht optimiert die Lichtausbeute, vermeidet Schlagschatten und er&#252;brigt nat&#252;rlich Fenster an der Fassade, was die n&#246;tige Wandfl&#228;che zur Pr&#228;sentation der Kunstwerke maximiert. Die Innenraumgestaltung zeigt sich sehr puristisch und tritt nicht in Konkurrenz zu den Exponaten, die ohne die &#252;blichen Schau- und Hinweistafeln auskommen, um den Betrachter nicht unn&#246;tig abzulenken. Die wei&#223;en W&#228;nde und Decken, der helle Parkettboden und der freigelegte h&#246;lzerne Dachstuhl schaffen eine zur&#252;ckhaltende Grundfl&#228;che f&#252;r die Werke der K&#252;nstler, die einen repr&#228;sentativen &#220;berblick &#252;ber die Gegenwartskunst zwischen 1960 und heute geben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Bautafel</strong>:</p><table><tr><td width="132"><p><strong>Bauherr</strong></p></td><td width="472"><p>DASMAXIMUM KunstGegenwart, <br /> Fridtjof-Nansen-Str. 16, 83301 Traunreut<br /> <a href="http://www.dasmaximum.com">www.dasmaximum.com</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Architekt</strong></p></td><td width="472"><p>br&#252;derl architektur/innenarchitektur, 83301 Traunreut<br /> <a href="http://www.bruederl.de">www.bruederl.de</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Zimmerer und Dachdecker</strong></p></td><td width="472"><p>Holzbau Hartl, 83349 Palling<br /> <a href="http://www.holzbau-hartl.de">www.holzbau-hartl.de</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Produkte</strong></p></td><td width="472"><p>100 Module Velux Modular Skylights<br /> (davon 32 elektrisch &#246;ffenbar) in der Ausf&#252;hrung Sattel-Lichtband mit Neigungswinkel 25&#176;</p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Ma&#223;e / Gesamtfl&#228;che</strong></p></td><td width="472"><p>100 Module 100 x 160 cm= 160 m<sup>2</sup></p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Verglasung</strong></p></td><td width="472"><p>3-Scheiben-Isolierverglasung mit Sun1 Beschichtung</p><p><strong>Technische Werte Verglasung</strong>:</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; W&#228;rmedurchgangskoeffizient (Glas) U<sub>G</sub>=0,7 W/m&#178;K</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; W&#228;rmedurchgangskoeffizient Gesamt-Modul U<sub>W</sub>=1,1 W/m&#178;K <br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; (nach EN 14351-1)</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Lichtdurchl&#228;ssigkeit T<sub>V</sub>=44 %</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Gesamtenergiedurchlassgrad g=25%</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Ultraviolette Lichtdurchl&#228;ssigkeit T<sub>UV</sub> = 0,6 %</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte,Museum,Kunstmuseum,vms-Produkte,vms-Referenzen,Velux Modular Skylights,Skylights,Oeffentliches Gebaeude,Tageslicht(loesungen),Architekten-Planer,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Sep 2018 10:50:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_maximum_04-196150.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Das Maximum]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die industrielle Vorfertigung der Fensterelemente minimiert deutlich die Gefahr f&amp;uuml;r Undichtigkeiten bei den Oberlichtern. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mehr Platz für die Familie!</title>
                        <link>https://presse.velux.de/mehr-platz-fuer-die-familie/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/mehr-platz-fuer-die-familie/</guid><pp:caseid>388728</pp:caseid><pp:subtitle>Durch Flachdach-Anbau an 30er Jahre Haus mehr Wohnfläche</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Wenn in den eigenen vier W&auml;nden der Platz knapp wird, ist ein Anbau eine clevere Alternative. Familie Lakenmacher aus Hamburg hat diese M&ouml;glichkeit der Wohnraumerweiterung f&uuml;r sich genutzt und einen neuen Wohlf&uuml;hlfl&uuml;gel mit integriertem Wohn-, Ess- und Kochbereich geschaffen, der sich durch eine hervorragende Energieeffizienz und eine optimale Tageslicht-Ausnutzung auszeichnet.</strong></p><p>Seit seiner Kindheit kennt Frank Lakenmacher das 1936 erbaute Mehrfamilienhaus in Hamburg-Stellingen. Vor etwa 20 Jahren zog der E.-Betriebsassistent selbst ins Haus seiner Gro&szlig;eltern. Zun&auml;chst wohnte er im Dachgeschoss, wo ihm seine heutige Frau Iris bald Gesellschaft leistete, doch mit der Geburt von Tochter Anna zog die Familie gemeinsam ins 1. Obergeschoss. &bdquo;Die pers&ouml;nliche Bindung zu diesem Haus mit all seinen Ecken und Kanten war schon immer sehr stark. Als wir dann im vergangenen Jahr die M&ouml;glichkeit erhielten, ins Erdgeschoss mit direktem Zugang in den wunderbaren Garten zu ziehen, haben wir daher keine Sekunde gez&ouml;gert&ldquo;, erkl&auml;rt der Familienvater den Umzug im eigenen Haus. Vorher war allerdings noch einiges zu tun: Bad und K&uuml;che entsprachen nicht mehr dem heutigen Standard und waren stark sanierungsbed&uuml;rftig. &bdquo;Au&szlig;erdem tr&auml;umten wir schon lange von einem hellen und transparenten Wohnbereich mit offener K&uuml;che, in dem sich die ganze Familie wohlf&uuml;hlen und nach Herzenslust ausbreiten kann&ldquo;, so der Bauherr. Wie gut, wenn man mit einer Architektin verheiratet ist, die sofort eine L&ouml;sung wei&szlig;: &bdquo;Ein gro&szlig;z&uuml;giger Anbau bot uns die M&ouml;glichkeit, den Wohnraum um rund 40 auf insgesamt 133 Quadratmeter erweitern. Damit konnten wir uns gen&uuml;gend Freiraum verschaffen, um unseren Traum vom gem&uuml;tlichen Wohnatelier zu verwirklichen&ldquo;, freut sich Iris van H&uuml;lst-Lakenmacher &uuml;ber den neuen Wohlf&uuml;hlfl&uuml;gel ihres Hauses.</p><p><strong>Flachdach-Fenster bringen Licht ins Haus</strong></p><p>Im Zuge des geplanten Anbaus wurde zun&auml;chst der Grundriss der Wohnung komplett neu definiert. &bdquo;Die urspr&uuml;nglichen Wohnbereiche haben wir kurzerhand zum Schlaf- und Kinderzimmer umfunktioniert. Das ehemalige Schlafzimmer wurde um den offenen Anbau erweitert, in dem die Raumfunktionen Wohnen, Kochen und Essen flie&szlig;end ineinander &uuml;bergehen, um helle Gro&szlig;z&uuml;gigkeit zu schaffen&ldquo;, so die Architektin. Der neue Trakt aus 24 Zentimeter dickem Kalksandstein nahm hierf&uuml;r die Flucht des Bestandes auf und variierte zwischen 16 und 18 Zentimeter dicken Platten plus Feinputz. F&uuml;r nat&uuml;rlichen Lichteinfall und besonders viel Tageslicht setzten die Bauherren auf gro&szlig;e Fensterfronten (3,75m x 2,50m) zur Gartenseite im Norden des Anbaus sowie auf zwei automatische Flachdach-Fenster von Velux. &bdquo;Mit den Flachdach-Fenstern haben wir bis in die hintersten Bereiche des Anbaus einen nat&uuml;rlichen Lichteinfall geschaffen. Die gro&szlig;en Elemente von 1,20 x 1,20 Meter liegen in einer Achse und akzentuieren den K&uuml;chen- sowie den Wohn-Ess-Bereich vor dem Kamin&ldquo;, beschreibt Iris van H&uuml;lst-Lakenmacher das kreative Lichtkonzept, das sie als Architektin mit viel Liebe zum Detail selbst entworfen hat. &bdquo;Durch die Nordlage gelangt direktes Sonnenlicht erst am Nachmittag in den Raum, die Flachdach-Fenster erhellen den Raum jedoch den ganzen Tag &uuml;ber und sorgen so f&uuml;r ein angenehmes Raumgef&uuml;hl.&ldquo;</p><p><strong>Frischluft auf Knopfdruck</strong></p><p>F&uuml;r ausreichend frische Luft sorgen die neuen Flachdach-Fenster ebenfalls: Als Elektroausf&uuml;hrung lassen sie sich ganz einfach per Funkbedienung &ouml;ffnen und wieder schlie&szlig;en. Dieser schnelle und effiziente Luftaustausch ist gerade bei einer offenen K&uuml;che von Vorteil, um Kochger&uuml;che schnell wieder abziehen zu lassen. Auch das regelm&auml;&szlig;ige L&uuml;ften &uuml;bernimmt auf Wunsch die funkgesteuerte Version des Flachdach-Fensters. Automatische L&uuml;ftungszeiten lassen sich ganz einfach einstellen. Bei einsetzendem Regen m&uuml;ssen sich die Lakenmachers trotzdem keine Sorgen um ihre gem&uuml;tliche Wohnk&uuml;che machen: Durch einen eingebauten Regensensor schlie&szlig;en die Fenster im Fall der F&auml;lle ganz von selbst. &bdquo;Die Bedienung der Fenster ist wirklich extrem komfortabel. Aber auch der Ausblick ist toll: Unsere vierj&auml;hrige Tochter liebt es, unter dem Fenster vor dem Kamin zu spielen und dabei die Wolken zu beobachten&ldquo;, beschreibt Frank Lakenmacher die dazu gewonnene Wohnqualit&auml;t.</p><p><strong>H&ouml;chste Anspr&uuml;che an die Energieeffizienz</strong></p><p>Wichtig war den Lakenmachers von Anfang an, dass die neuen Fenster die Energieeffizienz des Geb&auml;udes unterst&uuml;tzen. Schlie&szlig;lich haben sie im Zuge der Modernisierungsarbeiten das gesamte Haus w&auml;rmeged&auml;mmt und die Fassade mit dem aktuellen W&auml;rmeleitgruppen-Standard 35 aufgewertet. &bdquo;Mit z. T. haarstr&auml;ubenden W&auml;rmed&auml;mmwerten kamen die meisten herk&ouml;mmlichen Lichtkuppeln von vornherein nicht in Frage&ldquo;, berichtet Iris van H&uuml;lst- Lakenmacher aus der Planungsphase. Die Wahl fiel nicht zuletzt deshalb auf die Flachdach-L&ouml;sung von Velux, die mit hervorragenden W&auml;rmed&auml;mmeigenschaften zu &uuml;berzeugen wei&szlig;. &bdquo;Dazu kommt das zus&auml;tzliche Tageslicht, das durch die Flachdach-Fenster gewonnen wird. K&uuml;nstliche Lichtquellen kommen bei uns nur noch am Abend oder an dunklen Tagen zum Einsatz&ldquo;, erkl&auml;rt die Bauherrin, wie die Flachdach-Fenster aktiv beim Energie sparen helfen.</p><p><strong>Spannender Mix aus Alt und Neu</strong></p><p>F&uuml;r die Inneneinrichtung des neuen Familienzentrums w&auml;hlte die Designliebhaberin einen spannenden Mix aus Alt und Neu. Alte Pitchpine-Dielen und T&uuml;ren sowie statische Zwangpunkte lassen den neuen Anbau weniger &bdquo;perfekt&ldquo; erscheinen. M&ouml;bel-Klassiker in Kombination mit modernem Design, der stylishe Kamin und die grifflose Lackk&uuml;che mit Coriantresen von Grittner Team setzen darin gekonnt Akzente. Die Arbeit, die die Lakenmachers in die Modernisierung und den Ausbau ihres neuen Familiendomizils gesteckt haben, hat sich gelohnt: Der gro&szlig;z&uuml;gige Anbau mit seinem lichtdurchfluteten Wohn-, Ess- und K&uuml;chenbereichen sorgt f&uuml;r ein deutliches Plus an Wohnqualit&auml;t und Helligkeit im Haus. &bdquo;Das gesamte Familienleben findet heute im neuen Hausfl&uuml;gel statt. Hier wird gemeinsam gemalt, gespielt, gekuschelt und relaxt, hier f&uuml;hlen wir uns rundum wohl&ldquo;, freut sich Frank Lakenmacher &uuml;ber das Ergebnis ihres viermonatigen Bauprojekts.</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 16:20:00 +0200</pubDate>
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