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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 22:31:27 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:27:56 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                        <title>Vom Gefängnis zum lichtdurchfluteten Veranstaltungsraum</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/vom-gefaengnis-zum-lichtdurchfluteten-veranstaltungsraum/</guid><pp:caseid>767099</pp:caseid><pp:subtitle>Verbindung von historischem Bestand mit moderner Architektur durch Velux Modular Skylights</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst/Horsens, August 2026. Welches Potenzial die Renovierung alter Gebäude bietet, zeigt das Beispiel des</strong> <strong>ehemaligen Staatsgefängnisses Fængslet im dänischen Horsens. Die Architekten von Cubo Arkitekter sanierten die ehemalige Haftanstalt umfassend und verwandelten sie in einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort.</strong> <strong>Das Gebäude beherbergt heute u.a. Hotel, Konzertsaal, Museum und vielseitig nutzbare Eventflächen.</strong></span> <span><strong>Die entstandene Westhalle zeigt, wie moderne Funktionalität unter Erhalt der historischen Substanz gewonnen werden konnte. Ein zentrales Element ist das Glasdach über dem Innenhof mit insgesamt 105 Modular Skylights von Velux Commercial, das heute Tageslicht und ein Gefühl von Offenheit in das Herz des ehemaligen Gefängnisses bringt.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Vision der Architekten von Cubo Arkitekter war es, die Geschichte des 1853 erbauten Gebäudes nicht zu überdecken, sondern bewusst zu betonen. Mit einem klaren, reduzierten Designansatz strebten sie eine schlichte und spartanische Ästhetik an, die der ursprünglichen Nutzung gerecht wird. Gleichzeitig galt es, die komplexe, kleinteilige Gebäudestruktur in einen offenen, multifunktionalen Raum für Veranstaltungen zu verwandeln. Dafür brachen sie das restriktive Layout des Gebäudes auf. Zwei bestehende Stockwerke wurden im Westflügel entfernt, um mit diesem Einschnitt in das Gebäude den großen Gefängnishof mit einem angrenzenden offenen Platz zu verbinden. Im dadurch entstandenen neuen Raum, der heutigen Westhalle, verschmilzt durch die gleichzeitige Öffnung des Baukörpers nach oben das Innere mit dem Äußeren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Innenraum mit Open Air Atmosphäre</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Trotz der für die ganzjährige, wetterunabhängige Nutzung der Westhalle notwendigen Überdachung war es beim Entwurf ein zentraler Wunsch, das ursprüngliche Gefühl des Außenbereichs im Innenhof zu bewahren. Dies wurde durch eine Sheddach-Lösung mit zahlreichen Oberlichtmodulen erreicht, die den Raum mit Tageslicht durchfluten und ein Gefühl der Offenheit schaffen und so das ursprüngliche Design des Gefängnisses mit robusten Stahltoren, alten Ziegelsteinen und kleinen, dunklen Zellen um einen attraktiven Aspekt bereichern.</span></p><p><span>Zum Einsatz kamen 105 Modular Skylights in Größen von 67,5 x 260 cm bis zu 94 x 280 cm in der Ausführung als Sheddach-Lichtbänder. Die großflächige Verglasung des Daches sorgt nicht nur für reichlich Tageslicht, sondern bewahrt auch das Gefühl, sich im Freien zu befinden, was ein entscheidender Aspekt der Designaufgabe war. Mit dieser Installation symbolisiert das Westsaal-Projekt Offenheit, Licht und letztlich Freiheit und kreiert damit einen spannenden Kontrast zur ursprünglichen Nutzung. Dabei sorgt das klare, moderne Design der Modular Skylights dafür, dass die historische Architektur nur ergänzt wird und so ein harmonisches Zusammenspiel von Alt und Neu bei der Transformation zur neuen Westhalle entsteht. Durch die Ausführung als Sheddach mit Nordausrichtung der Modular Skylights gelangt nur das Nordlicht herein. Die aus dem Süden auf das Gebäude fallenden energiereichen Sonnenstrahlen treffen nicht direkt auf die Scheiben und heizen den Raum deshalb im Sommer auch nicht auf. Die einfache Installation der vorgefertigten Module erwies sich als großer Vorteil, da das Dach so schnell geschlossen wurde und zudem Eingriffe in die historische Bausubstanz minimiert werden konnten.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p><span><strong>Tageslichtlösung mit Mehrwert</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die eingesetzten Modular Skylights bieten nicht nur großzügigen Tageslichteintrag, sondern erfüllen auch funktionale Anforderungen: Integrierte RWA-Module sorgen für Sicherheit im Brandfall, während Sonnenschutzlösungen wie Rollos den Licht- und Wärmeeintrag regulieren – ideal für die flexible Nutzung der Westhalle als Veranstaltungsort.</span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p><p style="margin-left:0cm;"><strong>Ein Projekt mit Signalwirkung</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Westhalle zeigt eindrucksvoll, wie historische Gebäude mit modernen Tageslichtlösungen neu gedacht werden können. Durch die enge Zusammenarbeit von Architekturbüro, Planern, Bauunternehmen und Tageslichtspezialisten entstand ein Raum, der Geschichte bewahrt und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Die Modular Skylights sind dabei nicht nur funktionales Element, sondern prägendes architektonisches Detail – ein starkes Beispiel für gelungene Transformation im Bestand.</span></p><p> </p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table style="border:1px solid #000000;"><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><strong>Gebäude</strong></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Veranstaltungsort Faengslet</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Horsens, Dänemark</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Sanierung / Revitalisierung</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;">2021</td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;"><strong>Architekten</strong></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Cubo Arkitekter</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;"><strong>Dachkonstruktion</strong></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>IJS-Ingeniørfirmaet Jørgen Søgaard</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><p><span><strong>Modular Skylights in der Ausführung als Sheddach-Lichtband 25° – 90°</strong></span></p><p><span><strong>Anzahl der Module: </strong>105</span></p><p><span>Festverglaste Module:</span></p><ul><li><span>60 x Größe 67,5 x 280 cm</span></li><li><span>4 x Größe 90 x 280 cm</span></li><li><span>16 x Größe 94 x 280 cm</span></li><li><span>15 x Größe 67,5 x 260 cm</span></li><li><span>1 x Größe 90 x 260 cm</span></li><li><span>1 x Größe 94 x 260 cm</span></li></ul><p><span>Rauch- und Wärmeabzugsmodule:</span></p><ul><li><span>4 x Größe 67,5 x 280 cm</span></li><li><span>4 x Größe 67,5 x 260 cm</span></li></ul><p><span>85 Rollos zur Licht- und Wärmeregulierung</span></p></td></tr></table><p> </p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:27:56 +0200</pubDate>
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                        <title>Zirkuläres Bauen mit Oberlichtern</title>
                        <link>https://presse.velux.de/zirkulaeres-bauen-mit-oberlichtern/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/zirkulaeres-bauen-mit-oberlichtern/</guid><pp:caseid>763437</pp:caseid><pp:subtitle>SYNTRA nutzt Modular Skylights von Velux Commercial über den Gebäudezyklus hinaus.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, Juli 2026. Die Wiederverwendung bereits vorhandener Komponenten ist eines der Grundprinzipien des zirkulären Bauens. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die flämische Bildungseinrichtung SYNTRA. Sie erwarb im belgischen Ternat ein zum Abriss vorgesehenes Gebäude und setzte die dort verbauten Oberlichter an einem anderen Standort ein, um das Raumklima und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Die Wiederverwendung der Modular Skylights von Velux Commercial zeigt, wie sich hochwertige Komponenten langfristig und wirtschaftlich sinnvoll über den Gebäudezyklus hinaus nutzen lassen.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hochwertige Komponenten weiterverwenden</strong></span></p><p><span>Durch die Wiederverwendung der Oberlichter ließen sich im Vergleich zum Einsatz neuer Produkte nicht nur Kosten sparen, sondern auch Ressourcen schonen und Umweltbelastungen vermeiden, die eine Neuproduktion von Oberlichtern zur Folge gehabt hätte. Dabei mussten trotz des Einsatzes von schon einmal verwendeten Komponenten weder funktional noch gestalterisch Abstriche bei der Sanierung des Bestandsgebäudes in Kauf genommen werden. Lüftung, RWA und ein ansprechendes Design sind dank der hochwertigen Modular Skylights mehr als zufriedenstellend gewährleistet.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p><span><strong>Atmosphäre und Raumklima verbessern</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Am SYNTRA Campus Aalst war die Modernisierung des zentralen Speise- und Barbereichs bereits fest geplant. Um den Tageslichteintrag, das Raumklima und die Atmosphäre zu verbessern, sollten die bestehenden Oberlichter durch eine energieeffizientere und architektonisch hochwertigere Lösung ersetzt werden. Ideale Voraussetzungen für den Einsatz der modularen Oberlichter aus Ternat. Durch ihre flexible Systemarchitektur ließen sich die Module schnell und ohne technische Anpassungen demontieren, transportieren und erneut installieren. Ein wichtiger Aspekt, da die Dachöffnung nach Entfernen der alten Oberlicht-Lösung möglichst schnell wieder geschlossen werden sollte. Neben 31 festverglasten Modulen kamen auch vier öffenbare Module für Komfortlüftung sowie ein RWA-Modul zum Einsatz. Bei den öffenbaren Oberlichtern ist der Motor komplett in den Rahmen integriert, so dass sie sich optisch nicht von den feststehenden Modulen unterscheiden. Das Ergebnis ist ein attraktiver modernisierter Innenraum mit viel Tageslicht, einer natürlichen Belüftung und einem deutlich verbesserten thermischen Komfortniveau.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Referenzprojekt für zirkuläres Bauen</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Mit der „Zweitnutzung“ der Oberlichter in Ternat hat SYNTRA eine Referenz für die Prinzipien des zirkulären Bauens geschaffen. Durch die Wiederverwendung der Oberlichter ließen sich im Vergleich zum Einsatz neuer Produkte nicht nur Kosten sparen, sondern auch Ressourcen schonen und Umweltbelastungen vermeiden, die eine Neuproduktion von Oberlichtern zur Folge gehabt hätte. Dabei mussten trotz des Einsatzes von schon einmal verwendeten Komponenten weder funktional noch gestalterisch Abstriche bei der Sanierung des Bestandsgebäudes in Kauf genommen werden. Lüftung, RWA und ein ansprechendes Design sind dank der hochwertigen Modular Skylights mehr als zufriedenstellend gewährleistet.</span></p><p> </p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table><tr><td style="border-style:solid;border-width:1pt;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:solid;border-top-width:1pt;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Aalst, Belgien</span></td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Weitere Beteiligte</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Installateur: IRS Haegeman</span><br /><span>Ingenieure: STABITEC BV</span></td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;">2025</td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;"><p><span>36 Velux Modular Skylights in der Ausführung als 3 Lichtbänder mit einer Neigung von 7 Grad</span></p><ul><li><span>31 x feststehende Module der Größe 1000 x 2200 mm</span></li><li><span>4 x öffenbare Module der Größe 1000 x 2200 mm</span></li><li><span>1 x RWA Module der Größe 1000 x 2200 mm</span></li></ul><p><span>2-fach-Verglasung Low-E</span></p><ul><li><span>U<sub>g</sub> = 1,1 W/(m<sup>2</sup>K)</span></li><li><span>U<sub>w</sub> = 1,4 W/(m<sup>2</sup>K)</span></li></ul></td></tr></table><p> </p><p> </p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:38:06 +0200</pubDate>
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                        <title>Urbane Höhenlage</title>
                        <link>https://presse.velux.de/urbane-hoehenlage/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/urbane-hoehenlage/</guid><pp:caseid>741602</pp:caseid><pp:subtitle>In einem Hamburger Szeneviertel entsteht ein luftiges Kleinod unter dem Dach</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Mai 2026. Nach außen eher unscheinbar wirkt der geradlinige Zweckbau aus den frühen 50er Jahren im Hamburger Szeneviertel Sternschanze. Ein Ausbau bescherte der Immobilie nun zusätzliche 150 Quadratmeter Wohnfläche mit modernster Ausstattung unter dem Dach. Um hier ein lichtdurchflutetes Ambiente zu schaffen, setze Architekt Babis C. Tekeoglou bei der Lichtplanung gezielt auf zusätzlichen Tageslichteinfall durch Velux Flachdach-Fenster.</strong></span></p><p><span>In Hamburg ist Wohnraum Mangelware, ganz besonders in gefragten Stadtteilen wie der Sternschanze im Osten Hamburgs. In dem Szeneviertel haben sich zahlreiche kleine Läden, Bars und alternative Kulturangebote angesiedelt, denen junge und kreative Menschen ins Viertel hinterher zogen. Als hier für ein sechsstöckiges Mehrfamilienhaus eine energetische Fassadensanierung sowie die Modernisierung von Treppenhaus und Eingangsbereich anstand, wollte die Eigentümergemeinschaft deshalb auch gleich zusätzlichen Wohnraum schaffen. Insgesamt zwölf Mietparteien beherbergte das Rotklinkerhaus bisher, im Erdgeschoss ist ein Sport-Einzelhandel beheimatet. Potenzial für die gewünschte Wohnraumerweiterung bot der einstige Dachboden des Gebäudes, der sich mit rund 220 Quadratmetern über die gesamte Grundfläche des Hauses erstreckt. Nach Plänen des Hamburger Architektenbüro BCT ARCHITEKT unter Verantwortung von Babis C. Tekeoglou fand in neun Monaten eine beeindruckende Metamorphose statt: Wo früher vergessene Kisten und ausrangierte Möbel lagerten, entstanden unter einer neuen Dachkonstruktion in Trockenbauweise drei moderne urbane Wohneinheiten.</span></p><p><span><strong>Männer-WG unter dem Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eine der drei neuen Wohnungen bewohnen Malte Bach und Tobias Hahnemann. Als es die beiden, die seit ihrer Studienzeit in Münster befreundet sind, zufällig zur gleichen Zeit nach Hamburg verschlug, gründeten sie kurzerhand eine Männer-WG. Für den Grafiker und den angehenden Berufsschullehrer erwies sich das neue Zuhause als echter Glücksgriff. Neben der angesagten Lage schätzen die beiden vor allem die Vorteile des Dachgeschosses: „Hier trampelt uns niemand auf dem Kopf herum – und ein Feierabendbier schmeckt über den Dächern der Stadt besonders gut“, sagt Lehramtsreferendar Malte Bach. Nebenan befinden sich auf der neu entstandenen Wohnetage zwei weitere Wohnungen, eine davon hat knapp 30 Quadratmeter &nbsp;die zweite knapp 50 Quadratmeter Wohnfläche. Damit bewohnt die Zweier-WG die größte Einheit unter dem Flachdach: Auf über 71 Quadratmetern erstreckt sich ihre Drei-Zimmer-Wohnung. Deren Ambiente profitiert optimal von der „urbanen Höhenlage“: Jede Menge Tageslicht lässt alle Räume luftig und hell wirken. Dafür öffnete Babis C. Tekeoglou das Flachdach an insgesamt vier Stellen der Wohnung mit Oberlichtern. Im innenliegenden Bad wählte der Architekt Velux Flachdach-Fenster in der elektrisch betriebenen Variante, die sich per Funksteuerung öffnen und damit auch zum Lüften nutzen lässt. In der übrigen Wohnung entschied er sich für die festverglaste Ausführung.</span></p><p><span><strong>Dem Hamburger Himmel so nah</strong></span></p><p><span>Von dieser Offenheit profitiert vor allem das Herzstück der Wohnung: Ein rund 30 Quadratmeter großer, loftartiger Raum, der Wohn-, Ess- und Kochbereich beherbergt. Nur ein einziger Stützbalken und ein Deckenbalken, der sich über die gesamte Raumlänge zieht, erinnern an die „dunkle Dachbodenvergangenheit“ der Etage – dank weißem Anstrich treten jedoch beide dezent in den Hintergrund. Dominierendes Stilelement sind zwei Velux Flachdach-Fenster mit Festverglasung, die direkt über dem Esstisch für natürlichen Tageslichteinfall sorgen. „Wenn mich die Sonne schon am Frühstückstisch begrüßt, freue ich mich einfach auf den Tag. Ich sitze beruflich viel am Bildschirm und weiß deshalb die besondere Stimmung zu schätzen, die nur durch natürliches Licht entsteht“, erzählt Grafiker Tobias Hahnemann. Naturmaterialien verleihen dem Raum eine gemütliche Atmosphäre: Wie in nahezu allen Räumen der Wohnung ist hier hochwertiges Echtholzparkett verlegt. Das Thema Holz greifen sowohl der Esstisch als auch die Anrichte auf. Für zeitgemäßen Komfort sorgt eine Fußbodenheizung, die mit Fernwärme versorgt wird.</span></p><p><span>Nach oben offen präsentiert sich auch das Schlafzimmer von Tobias Hahnemann. In dem 16-Quadratmeter-Raum gibt ein Oberlicht mit Festverglasung den Blick auf den Himmel frei – sofern der nicht Hamburg-typisch wolkenverhangen ist. „Morgens genügt ein Blick nach oben und ich weiß gleich nach dem Aufstehen, ob ich auf dem Weg zur Arbeit einen Schirm oder eher eine Sonnenbrille brauchen werde“, sagt Hahnemann.</span></p><p><span><strong>Hier gilt das Frischluftprinzip</strong></span></p><p><span>Einen weiteren Beitrag zur luftigen Atmosphäre der Wohnung leisten auch die großformatigen Glasschiebetüren, die sich zur 3,45 Quadratmeter großen Loggia öffnen. Hier haben sich die beiden jungen Männer eine Erweiterung des Wohnbereichs geschaffen, der sowohl Platz für eine gemütliche Couch als auch für Liegestühle im Sommer bietet. Dieses nach Südwesten ausgerichtete „Frischluftzimmer“ ist im Rahmen des Dachgeschossausbaus völlig neu entstanden.</span></p><p><span>Frischluft gibt es selbst im Badezimmer, wo auf gut drei Quadratmetern Dusche, Toilette und Waschbecken untergebracht sind. Dass der kleine, innenliegende Raum trotzdem nicht eng wirkt, liegt an einem 60x90cm-großen Flachdach-Fenster von Velux: Es erhellt das Bad tagsüber mit natürlichem Licht und öffnet den Blick auf den Himmel über der Hansestadt. Zudem ist das elektrische Flachdach-Fenster im Zusammenspiel mit den Fassadenfenstern fester Bestandteil des Lüftungskonzepts. Ist zusätzlich beispielsweise auch die Glastür zur Loggia geöffnet, sorgt der sogenannte Kamineffekt für einen raschen Luftaustausch und angenehme Kühlung im Sommer: Dabei kommt die Eigenschaft warmer Luft, nach oben zu steigen, zum Tragen. Die verbrauchte Luft entweicht oben aus dem Fenster, während unten über die Loggia frische Luft nachströmt. Sicherheit ist dabei Pflicht: Das Flachdach-Fenster verfügt über Regensensoren – ein absolutes Muss beim sprichwörtlichen Hamburger „Schiet-Wetter“.</span></p><p><span>Wenn es draußen derart ungemütlich ist, wird die luftige WG nicht selten zum zentralen Anlaufpunkt für den kompletten Freundeskreis der beiden: „Es ist nicht nur einmal passiert, dass wir uns hier mit Freunden trafen, um gemeinsam um die Häuser zu ziehen – aber dann doch lieber den ganzen Abend hier oben verbrachten“, erzählt Malte Bach.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 15:06:34 +0200</pubDate>
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                        <title>„Lernen mit Licht“ in neuer Lindenhof-Grundschule</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lernen-mit-licht-in-neuer-lindenhof-grundschule/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lernen-mit-licht-in-neuer-lindenhof-grundschule/</guid><pp:caseid>738458</pp:caseid><pp:subtitle>Modular Skylights als Lichtbandlösung im Schulneubau mit fossilfreier Wärmeversorgung</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Stahnsdorf/Hüllhorst, März 2026. Mit dem Neubau der vierzügigen Lindenhof-Grundschule realisierte die Gemeinde Stahnsdorf eines der ambitioniertesten Bildungsprojekte der Region. Rund 27 Millionen Euro wurden für das Bauvorhaben investiert, das mit ökologischer Nahwärmeversorgung und großzügiger Tageslichtplanung Maßstäbe für moderne Schularchitektur setzt. Integraler Bestandteil: acht flach geneigte Lichtbänder mit insgesamt 43 Modular Skylights von Velux Commercial.</strong></span></p><p><span>Geplant vom Büro Galandi Schirmer Architekten + Ingenieure wurde der Neubau als zwei ineinandergreifende, rechteckige Baukörper mit Erdgeschoss und zwei Obergeschossen realisiert. Zwei mit viel Grün bepflanzte Lichthöfe machen Natur und Tageszeiten auch in den innenliegenden Räumen des Gebäudes erlebbar. Auf ca. 7.000 m² Bruttogrundfläche vereint das Gebäude 172 Räume, darunter 24 Klassenräume, Fachräume, eine Aula und eine Mensa für bis zu 600 Mahlzeiten täglich. Es bietet Platz für bis zu 720 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6. Große, verglaste Innenwände und offene Lernbereiche schaffen ein transparentes, lernförderndes Umfeld. Neben den begrünten Innenhöfen sorgt ein umfassend gestaltetes Außengelände mit Sport- und Spielflächen für attraktive Aufenthaltsbereiche im Freien.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Tageslicht als zentrales Element</strong></span></p><p><span>Wichtig war, eine gleichmäßige Tageslichtversorgung sicherzustellen, um das Wohlbefinden der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zu fördern, den Energieverbrauch zu reduzieren und ein gesundes Raumklima zu unterstützen. Neben zahlreichen Öffnungen in der Fassade sollte deshalb auch das Dach für die Belichtung des Gebäudes genutzt werden. Die Entscheidung fiel auf großzügige Lichtbänder mit Velux Modular Skylights, die heute für eine gleichmäßige, blendfreie Belichtung in den zentralen Bereichen der Schule sorgen – vom Foyer über Erschließungszonen bis hin zu Aufenthalts- und Versammlungsräumen. Die 43 verbauten Module, 21 fest verglaste und 22 zu öffnende NRWG-Module, bringen natürliches Licht bis tief ins Gebäudeinnere und erfüllen zudem die Anforderungen an Rauch- und Wärmeabzug (RWA). Sie verfügen über eine hochwertige 3-Scheiben-Isolierverglasung mit leichtem Sonnenschutz (g-Wert: 24 %). Die Ansteuerung der RWA erfolgt dabei über ein offenes bauseitiges System.</span></p><p><span>Modular Skylights bieten den Vorteil, dass sie einbaufertig angeliefert und vor Ort mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden können. Die Vorfertigung im Werk reduziert nicht nur die Einbauzeit, sondern gewährleistet auch eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Wärmeversorgung aus gereinigtem Abwasser</strong></span></p><p><span>Neben dem vielfältigen Einsatz von Tageslicht spielt ein weiterer Aspekt eine zentrale Rolle für die Nachhaltigkeit des Projekts: Beheizt wird das Schulgebäude über ein Nahwärmenetz, das die Abwärme des gereinigten Abwassers aus dem nahegelegenen Klärwerk Stahnsdorf zur fossilfreien Wärmeversorgung nutzt. Durch die vorgelagerten biologischen Prozesse hat das Wasser durchschnittlich eine Temperatur von ca. 17 °C – selbst im Winter mind. 12 °C – und bietet somit hohes Energiepotenzial. Dadurch wird der Schulcampus so beheizt, dass CO₂-Emissionen vermieden und der ökologische Fußabdruck deutlich reduziert wird. Gleichzeitig senkt die Wärmenutzung die Abwassertemperatur und mindert den Wärmeeintrag durch das in den Teltowkanal geleitete Wasser, was Flora und Fauna zugutekommt. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt zudem für ein gesundes Raumklima im Gebäude.</span></p><p><span>Nach Abschluss der Bauarbeiten lässt sich sagen, dass sich die Investition gelohnt hat. Mit der Lindenhof-Grundschule ist ein nachhaltiges Gebäude entstanden, das heute durch seinen offenen, einladenden und zukunftsorientierten Charakter nicht nur als attraktive Lernumgebung dient, sondern darüber hinaus auch als sozialer Treffpunkt genutzt wird.</span></p><p><span>Weitere Beispiele für Bildungsbauten mit interessanten Tageslichtkonzepten unter:</span><br><a class="ck-anchor" id="https://commercial.velux.de/inspiration" name="https://commercial.velux.de/inspiration" href="https://commercial.velux.de/inspiration"><span>https://commercial.velux.de/inspiration</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Neubau Grundschule</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Lindenhof-Grundschule Stahnsdorf</span><br><span>Mühlenstraße 15</span><br><span>14532 Stahnsdorf</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>2022-2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span>GSAI Galandi Schirmer Architekten+Ingenieure (Christoph Schirmer), Bismarckstraße 98, 10625 Berlin</span></p><p><a href="https://gsai.de/"><span>https://gsai.de/</span></a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Bauherr/Auftraggeber</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span>Gemeinde Stahnsdorf</span></p><p><span>Fachbereich Hochbau / Verkehrsflächen</span><br><span>Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;height:130.7pt;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;height:130.7pt;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span><strong>8 x VELUX Modular Skylights Lichtbänder 5°</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 21 fixe Module, 900 x 1400-2400 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 22 öffenbare Module, davon 22 für RWA, 900 x 1400-2400 mm</span></p><p><span><strong>Verglasung</strong>:</span><br><span>3-Scheiben-Isolierverglasung mit leichtem Sonnenschutz, g-Wert 24 %</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 10:19:44 +0100</pubDate>
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                        <title>Sporthallensanierung mit gestalterischer Qualität</title>
                        <link>https://presse.velux.de/sporthallensanierung-mit-gestalterischer-qualitaet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/sporthallensanierung-mit-gestalterischer-qualitaet/</guid><pp:caseid>729217</pp:caseid><pp:subtitle>Architektur bewahrt, Lichtqualität verbessert – dank neuer Sheddach-Lichtbänder</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Hüllhorst, November 2025. Die Sanierung der Ausporthalle der Kaufmännischen Schule Öhringen zeigt, wie sich funktionale Anforderungen, bauliche Substanz und gestalterische Qualität im Bestand vereinen lassen. Das Tragwerk der 1993 von Behnisch & Partner Architekten errichteten Halle musste statisch ertüchtigt werden. Trotz Rückbau der alten Dach- und Oberlichtkonstruktion blieb dabei der Charakter des markanten Sheddachs erhalten. Für die Belichtung kam das Tageslichtsystem Grillodur® von Velux Commercial zum Einsatz: Fünf maßgefertigte Sheddach-Lichtbänder folgen dem konischen Dachverlauf. So blieb die architektonische Wirkung erhalten – bei deutlich verbesserter Lichtqualität, Energieeffizienz und optimiertem Raumklima. Denn 20 zusätzlich in das System integrierte Einzelklappen sorgen für natürliche Lüftung und Nachtauskühlung.</strong></span></p><p><span>Viele in die Jahre gekommene Sportstätten entsprechen baulich und funktional nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Der Sanierungsdruck auf kommunale Sportbauten aus den 1960er- bis 80er-Jahren ist enorm. Hohe Energiekosten, veraltete Haustechnik und fehlende Flexibilität schränken den Sportbetrieb nicht selten massiv ein. Beim Dach der Ausporthalle traten zudem statische Mängel bei der Belastung durch Schnee auf. Die trapezförmigen Brettschichtholz-Binder, die die Sporthalle überspannen, waren stark gerissen, wodurch die Biegesteifigkeit und Bindertragfähigkeit reduziert war. Obwohl bereits 2006 eine Bindersanierung durchgeführt wurde, gab es erneut Risse. Daher sollten die bestehenden Brettschichtholz-Binder durch jeweils zwei neue verstärkt werden.</span></p><p><span>Wichtig bei der Sanierung war, den ursprünglichen Charakter bzw. die Architektur zu erhalten. Um die neuen Binder einbauen zu können, musste die Fassadenverkleidung der Oberlichtbinder, die Dacheindeckung, die bestehenden Polycarbonatplatten sowie die Fassadenunterkonstruktion zunächst zurückgebaut werden.</span></p><p><span>Im Zuge der Sanierung sollten auch die Oberlichter erneuert werden. Hier fiel die Wahl auf das leichte Fiberglassystem Grillodur® von Velux Commercial. Mit rund 10 kg/m² Eigengewicht eignet sich das System besonders für Dachsanierungen und zur Verbesserung des Wärmedämmwertes ohne zusätzliche statische Belastung der vorhandenen Unterkonstruktion. Für Grillodur<strong>®</strong> sprachen auch die durch den konischen Dachverlauf – von einer breiten Basis gleichmäßig zur Spitze hin schmaler zulaufende Sheddächer –&nbsp; erforderlichen Lichtbandbreiten von 2,8 – 4,5 Meter. Denn das System kann im Gegensatz zu einer Pfosten-Riegel-Konstruktion passgenau vorgefertigt werden. Das verkürzt die Einbauzeit und damit auch die Sperrzeiten der Halle für die Montage deutlich. Zudem erfüllt es zentrale Anforderungen an den modernen Sportstättenbau, da es auf Anwendungen mit erhöhten mechanischen Belastungen ausgelegt ist und bedingte Ballwurfsicherheit sowie geprüfte Hagelschlag- und Durchsturzsicherheit bietet. Nach der Verstärkung mit den neuen Brettschichtholz-Bindern konnte das neue Gillodur®-System einfach auf der vorhandenen Pfosten-Riegel-Konstruktion aufgesetzt werden.</span></p><p><span>Die blendfreie Tageslichtversorgung schafft heute optimale Lichtverhältnisse für den Sportbetrieb. Das Fiberglassystem Grillodur<strong>®</strong> verbesserte dank guter Wärmedämmwerte darüber hinaus die Energieeffizienz und Sicherheit, ohne Abstriche bei der architektonischen Gestaltung der Sporthalle machen zu müssen.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Gebäude</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Ausporthalle der Kaufmännischen Schule Öhringen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Austraße 21, 74613 Öhringen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>1993</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Behnisch & Partner (des Neubaus von 1993)</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Bauherr/Auftraggeber</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Landratsamt Hohenlohekreis</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Dachform</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Sheddach, 30° geneigt</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span>5 Grillodur®-Sheddach-Lichtbänder (inkl.20 Einzelklappen (zur Komfortlüftung und Nachtauskühlung)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lichtbandlängen ca. 29 m</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lichtbandbreiten 2,8 – 4,5 m</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>g</sub>-Wert: 1,1 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>w</sub>-Wert: 1,57 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; g-Wert: 36 %</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; durchsturzsicher gem. GS-BAU-18</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; bedingt ballwurfsicher gemäß DIN 18032-3 und nach EN 13964, Anhang D, Klasse 1A</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gemäß Shatter-Resistance-Test hagelschlagsicher</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fiberglasplatten-Gestaltung:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Außen: Grautransparent</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Innen: Weißtransparent</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Installateur</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>VELUX Commercial</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Zeitpunkt Montage Grillodur®:</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Ende Juli 2024</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 18:58:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Altem Siedlerhaus neues Leben eingehaucht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/altem-siedlerhaus-neues-leben-eingehaucht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/altem-siedlerhaus-neues-leben-eingehaucht/</guid><pp:caseid>723680</pp:caseid><pp:subtitle>Mehr Platz durch Anbau und Spitzbodenausbau für eine vierköpfige Familie im sanierten Bestandgebäude</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Oktober 2025. Was sich aus einem eher unscheinbaren, in die Jahre gekommenen Siedlerhäuschen machen lässt, zeigt das Beispiel der Familie Zieler* aus Lübeck. Sie erwarben ein Einfamilienhaus im Stadtteil Sankt Gertrud und sanierten es nach ihren Vorstellungen. Ein kleiner Anbau und der Ausbau des Spitzbodens sorgen nun für zusätzliche Wohnfläche und mehrere Velux Dachfenster erhöhen die Wohnqualität in den vormals dunklen Räumen deutlich.</strong></p><p>Als ihre Töchter Marla und Melina größer wurden, wuchs der Wunsch von Ronja und Peer Zieler, die 80m² große zentral gelegene Altbauwohnung endlich gegen ein Haus mit mehr Platz und mit Garten zu tauschen. Doch nahe der geliebten Lübecker Altstadt ein Haus oder Grundstück zu finden, ist nicht einfach. Umso froher waren sie, als sie auf ein zum Verkauf stehendes Einfamilienhaus aus den 1950er Jahren im begehrten Stadtteil Sankt Gertrud aufmerksam wurden. Die Lage war einfach perfekt: im Grünen, nahe des Flusses Wakenitz und die Altstadt in zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Das Haus war zwar mit knapp 140 m² mit Abstand das kleinste Haus in einer Gegend, die geprägt von großen Wohlstandswohnbauten vergangener Jahrzehnte ist, und merklich in die Jahre gekommen. Ronja und Peer erkannten aber das Potenzial, dass in dem Siedlerhäuschen steckte. „Als wir das Haus das erste Mal besichtigten, wurde schnell deutlich, dass es nicht sofort bewohnbar sein würde“, beschreibt Ronja Zieler ihren ersten Eindruck. Es bestand großer Renovierungsbedarf, es war zu dunkel und etwas mehr Platz wünschten sie sich auch. Aber die beiden hatten sich schnell in das 1000 m² große Grundstück verliebt, dass ihren Kindern endlich den ersehnten Garten zum Spielen bieten konnte. So berieten sie sich mit den Architekten von Mißfeldt Kraß, wie sie das Haus mit einer Sanierung in ein Zuhause verwandeln könnten, dass ihren Vorstellungen entspräche.</p><p>&nbsp;</p><p>Es galt ein eigenes Zimmer für beide Kinder, eine offene Küche mit Essplatz, Wohn- und Elternschlafzimmer sowie Familienbad, ein Gästezimmer und -bad in dem alten Haus unterzubringen. Zudem wünschten sich Ronja und Peer einen Raum, in dem man auch einmal dem Familientrubel entfliehen und sich zurückziehen könnte. Der Raum dafür war schnell gefunden – der bisher ungedämmte und nur als Speicher genutzte Spitzboden sollte dieser Rückzugsort werden. Mit fünf Dachfenstern verwandelte sich die vorher düstere Abstellfläche in einen hellen Wohlfühlort mit traumhaftem Ausblick in die grüne Umgebung. Damit es im Sommer nicht zu heiß wird, rüsteten sie die auf der Süd/West-Seite gelegenen Dachfenster mit Hitzeschutz-Markisen aus. Dadurch, dass diese außen angebracht werden, stoppen sie die energiereichen Strahlen der Sonne, bevor sie auf die Scheibe treffen, und verhindern dadurch besonders effektiv ein Aufheizen der Räume. Durch den netzartigen Stoff gelangt trotzdem noch Tageslicht in den Raum.</p><p>&nbsp;</p><p>All die anderen gewünschten Räume in dem alten Haus unterzubringen, war kaum möglich. Deswegen entschieden sie sich dafür, dem Bestandsgebäude einen hölzernen, eingeschossigen Anbau, eingebunden in eine ebenfalls neue Holzterrasse, hinzuzufügen. Um den Charakter des Hauses zu bewahren, sollten neue Kubaturen dabei nur sparsam und im rückwärtigen Bereich eingesetzt werden. Zudem erweiterten sie eine Gaube im Dachgeschoss etwas, so dass genug Platz für die Anforderungen der Zielers entstand. Im Erdgeschoss sind nun eine offene Küche neben dem im Anbau platzierten Essplatz, ein großes Wohnzimmer sowie ein Gästezimmer und -bad untergebracht. Zusätzliche Fenster in Küche und Diele sowie eine neue Terrassentür im Wohnzimmer sorgen nun für viel Tageslicht.</p><p>&nbsp;</p><p>Im Dachgeschoss entschieden sich die Zielers in Abstimmung mit den Architekten dafür, den Grundriss leicht zu ändern und die Dachflächen für mehr Tageslicht durch Dachfenster zu öffnen. So wurde etwa eine Wand versetzt, um Platz für ein zusätzliches großes Familienbad zu schaffen. Das ursprüngliche kleine Bad mit WC und Waschbecken wurde modernisiert und das alte Dachfenster gegen eine größeres solarbetriebenes Schwingfenster getauscht. Gerade morgens, wenn sich alle mehr oder weniger gleichzeitig für den Tag fertigmachen müssen, ist die Trennung zwischen Bad und WC besonders praktisch und eine ideale Ausweichmöglichkeit. Das Elternschlafzimmer hält ein kleines Highlight bereit: direkt an den Raum grenzt eine auf dem Anbau eingerichtete Dachterrasse. Auch die beiden Kinderzimmer sind im Dachgeschoss untergebracht. Das Zimmer von Tochter Melina erhält ausreichend Tageslicht durch die Gaube und die Tür des französischen Balkons auf der Giebelseite. Auch in Marlas Zimmer gibt es einen französischen Balkon, allerdings ist die Gaube deutlich kleiner als die im Zimmer ihrer Schwester, so dass es in Marlas Zimmer ohne weitere Lichtquelle zu dunkel gewesen wäre. Ein zusätzliches Dachfenster sorgt jetzt dafür, dass das Mädchen die Lampen erst in den Abendstunden einschalten muss. „Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich der Raum durch das Velux Fenster verändert hat. Es war nicht nur viel heller in dem Zimmer, sondern es entstand ein ganz neues, offenes Raumgefühl“, zeigt sich Ronja begeistert von der Lösung.</p><p>&nbsp;</p><p>Auch wenn mit der Wahl neuer Holzfenster mit schmalen Profilen, der Farbe des Ziegeldachs und weißen Außenputzflächen grundsätzlich die äußere Optik des Bestandgebäudes bewahrt werden konnte, so wurden die „inneren Werte“ des Hauses umfangreich modernisiert. Neben einer zeitgemäßen Wärmedämmung sorgt nun eine Brennwerttherme für angenehme Temperaturen; in Anbau, Dachgeschoss und allen Bädern erfolgt das durch eine Fußbodenheizung. Da Zielers Wert auf möglichst viel natürliche Materialien legten, sind alle Fenster und Dachfenster, die neuen Böden und die Terrasse aus Holz.</p><p>&nbsp;</p><p><span>Nach dem Kauf des alten Siedlerhäuschens dauerte es 14 Monate, bis Zielers einziehen konnten. Sieben Monate wurde entworfen, getüftelt und die Sanierung geplant, weitere sieben Monate dauerte die Bauphase. Die Erweiterung und Modernisierung kostete etwa 300.000 Euro. Für Familie Zieler steht fest: „Es hat sich gelohnt. Wir sehen uns mehr als bestätigt, dass wir das Potenzial des alten Hauses nicht unterschätzt haben. Mit mehr Licht durch zusätzliche Dachfenster und leicht geänderten Grundrissen ist das wirklich ein Haus, dass einem Neubau in nichts nachsteht – zudem aber noch den Charakter und die Geschichte eines Bestandgebäudes auf einem natürlichen bewachsenen Grundstück mitbringt.“</span></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><i><span><strong>* Die Namen wurden auf Wunsch der Familie von der Redaktion geändert.</strong></span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Objekt]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:34:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Charakter bewahrt, Ausstellungsfläche erweitert</title>
                        <link>https://presse.velux.de/charakter-bewahrt-ausstellungsflaeche-erweitert/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/charakter-bewahrt-ausstellungsflaeche-erweitert/</guid><pp:caseid>722238</pp:caseid><pp:subtitle>Sensibler Umbau eines Heimatmuseums in der Tradition regionaler Handwerkskunst</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Bezau/Vorarlberg, September 2025. In Bezau in Vorarlberg wurde das denkmalgeschützte Heimatmuseum Bezau behutsam umgebaut und erweitert. Entstanden ist in dem historischen Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert ein lebendiger Ort der Begegnung und Erinnerung – ein neues Stück Öffentlichkeit im Dorf. Mit großem Gespür für den Bestand, regionales Handwerk und gesellschaftliche Einbindung entwickelte das Architekturbüro Innauer Matt Architekten einen Erweiterungsbau, der sich selbstverständlich ins Dorfbild fügt und unter Einsatz von Velux Dachfenstern zeitgemäße architektonische Akzente setzt. Ein Ansatz, der auch die Jury des Velux Architektur-Wettbewerbs 2024/25 überzeugte, die das Projekt zum Sieger kürte.</strong></p><p>Über Jahre bestand der Wunsch nach einer baulichen Erweiterung des Museums Bezau, das schon seit 1920 in einem Bregenzerwälder Bauernhof beheimatet ist. Die bestehende Ausstellung – thematisch den barocken Baumeistern des Bregenzerwaldes sowie der textilen Handwerkskunst der daheimgebliebenen Frauen gewidmet – war bislang in den Wohnräumen des alten Bauernhauses untergebracht. Was fehlte, waren funktionale, flexibel nutzbare Räume für Wechselausstellungen und Veranstaltungen.</p><p>Um diesen Bedarf gerecht zu werden, wurde das ortsansässige Büro Innauer Matt Architekten mit der Planung und Umsetzung beauftragt. Ihre enge Verbindung zur Region sowie ihr Gespür für bauliche, soziale und landschaftliche Gegebenheiten waren essenziell für den sensiblen Umgang mit dem Bestand.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ein gemeinschaftlich getragenes Projekt</strong></p><p>Finanziert wurde das mit rund 1,4 Mio. Euro bemerkenswert günstige Projekt durch Gemeindemittel, private Spenden, Materialspenden und zahlreiche Eigenleistungen. „Fast jeder im Dorf hat einen Beitrag geleistet“, erklärt Architekt Markus Innauer. Diese breite Beteiligung sorgte für eine starke Identifikation der Bevölkerung mit dem neuen Museum. Ohne die tiefe Verwurzelung der Architekten in der Region und ihre lan<span>g</span>j<span>ä</span>hrige, für beide Seiten inspirierende Zusammenarbeit mit den Handwerkern wäre dieser Bau nicht möglich gewesen. Ihr gemeinsames Ziel: weniger Technik, mehr Raumqualität und ein respektvoller Umgang mit der traditionellen Architektursprache – das Museum sollte als Bregenzerwälderhaus erkennbar bleiben, zeitgemäß interpretiert und auf seine öffentliche Nutzung hin gestaltet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Diese Haltung zeigt sich auch in der sensiblen Einbindung in die Umgebung. Das Museum steht am Rand des Dorfes, umgeben von gleich großen Wohnhäusern und Wiesen. Vor Beginn des Umbaus bestand es aus einem Wohnhaus mit einem kleinen, ungenutzten Anbau im hinteren Bereich – eine für Bregenzerwald ungewöhnliche Gliederung, die den Wohnbereich sonst direkt mit einem großen Stall kombiniert. Der Anbau ließ sich deshalb durch den neuen zeitgemäß interpretierten Erweiterungsbau ersetzen, ohne den Charakter eines typischen Bregenzerwälderhaus zu schwächen. Von Süden erscheint das Museum als traditionelles Bauernhaus, während die dezente Gestaltung der Nordfassade die Sondernutzung signalisiert.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Architektonischer Dialog zwischen Alt und Neu</strong></p><p>Das ursprüngliche Haus war eine reine Holzkonstruktion – ein Prinzip, das beibehalten wurde. Die historische Südfassade blieb weitgehend erhalten. An der Westfassade wurden Schindeln ausgebessert und ersetzt. Auf der Ostseite erneuerten die Architekt:innen morsche Teile, ohne den ursprünglichen Ausdruck zu verändern. Zudem entstand dort ein neuer Eingangsbereich. Der Zutritt erfolgt jetzt über eine Schiebetür, die in einen unbeheizten Windfang führt – dahinter liegt eine Glastür zum beheizten Innenraum. Diese traditionelle Lösung ist typisch für alte Bregenzerwälder Bauernhäuser und kommt in klimabewussten Projekten immer wieder zum Einsatz.</p><p>Den baufälligen Anbau ersetzten die Architekt:innen durch einen Erweiterungsbau, basierend auf einem konstruktiven Holzbau, das Untergeschoss als vollständiger Massivbau. Holzfasermaterialien wurden zur Dämmung eingesetzt und sorgen im Zusammenspiel mit dreifach verglasten Fichtenholzfenstern für ein energieeffizientes Raumklima. Der Neubau erhielt eine Holzverkleidung aus regionaler Fichte und Tanne und zeigt an der Nordfassade dekorative Versprünge. Auf eine durchgehende horizontale Gliederung zwischen den Geschossen verzichteten die Architekt:innen jedoch. Die neue Eindeckung des Daches mit schwarzen Eternitplatten wurde über alle Gebäudeteile hinweggezogen, um eine einheitliche Wirkung zu erzielen und Alt- und Neubau zu einem stimmigen Ganzen verschmelzen zu lassen.</p><p>Im Innenraum entschieden sich die Architekt:innen für einen starken Kontrast zwischen dem gedrungenen, dunklen Bestand und dem hellen, offen gestalteten Neubau. Ziel war es, eine neue räumliche Typolo<span>g</span>ie zu schaffen, die gleichzeitig spannende Licht- und Blickbeziehungen ermöglicht. Während die alten Räume von niedrigen Deckenhöhen und dunklem Holz geprägt sind, schafft der neue Teil mit großzügigen, lichtdurchfluteten Zonen sowie weiß gekalkten Wänden und Massivholzdecken ein völlig anderes Raumgefühl. Drei Velux Dachfenster pro Seite sorgen hier für natürliches Licht. Das Auflösen der durchgehenden Decken betont die Übergänge zwischen Alt und Neu.</p><p>Das erste Obergeschoss des Neubaus verfü<span>g</span>t <span>ü</span>ber Durchbr<span>ü</span>che bis ins Dach entlang der Außenwände. Je drei gr<span>o</span>ß<span>zü</span>gige Velux Fenster pro Dachseite bringen dort viel natürliches Tageslicht in die sonst sp<span>ä</span>rlich beleuchteten Räume. Diese moderne räumliche Typolo<span>g</span>ie mit vertikalen <span>Ö</span>ffnungen schafft einen willkommenen Kontrast zu den dunklen, gedrungenen Geschossen im Altbau. Das Auflösen der durchgehenden Decken unterstützt konzeptionell die Stufen, die den neuen Teil mit dem alten verbinden; so konnten im Anbau gr<span>o</span>ß<span>zü</span>gige Raumh<span>ö</span>hen realisiert werden.</p><p>Im Dachgeschoss des Altbaus wurde ein zusätzlicher Raum eingefü<span>g</span>t, der jedoch nicht bis an die Fassaden reicht. Dadurch entstehen eine räumliche Großzü<span>g</span>igkeit sowie spannende Durchblicke nach oben, zwischen den Balken des darunterliegenden Geschosses.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Tageslicht als zentrales Gestaltungselement</strong></p><p><span>Die Architekt:innen verfolgen eine konsequente Low-Tech-Strategie: Statt aufwendiger Technik setzen sie auf die Schönheit der Räume, durchdachte Konstruktionen, ein gutes, natürliches Innenraumklima und optimales Tageslicht. Besonders schätzen sie die Satteldachform, wie sie im Bregenzerwald verbreitet ist. In Kombination mit Velux Dachfenstern kann sanftes Tageslicht einfallen und es wird eine natürliche Belüftung ermöglicht. „Wenn ich frische Luft will, mach ich das Fenster auf“, bringt es Markus Innauer auf den Punkt. So werden im Museum auch keine kontrollierte Lüftung und keine überdimensionierte, teure Haustechnik eingesetzt. Stattdessen gibt es Fenster, die man öffnen kann, und helle Räume, die tagsüber nicht künstlich beleuchtet werden müssen. Es entstehen atmosphärische Räume, die den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten im Innern spürbar machen. „Wer Dachräume sinnvoll nutzen will, braucht Dachfenster – daher arbeiten wir oft mit Velux Produkten. Sie bringen wertvolles Zenitlicht und ermöglichen eine einfache, natürliche Lüftung“, so Markus Innauer.</span></p><p>&nbsp;</p><p>Das zenitale Tageslicht, das durch die drei Velux Fenster auf jeder Seite einfällt, beleuchtet den Raum im Obergeschoss diffus. Ermöglicht wird dies durch eine Schicht aus weißen Holzlamellen (3 × 3 cm), die mit gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnet sind. Dank der diffusen Belichtung von oben blendet auch das Licht in den Fassadenfenstern nicht, wodurch die Ausblicke in die weite, umliegende Landschaft wie von Fensterzargen gerahmte Bilder erscheinen. Der Ausstellungsraum im Obergeschoss des Neubaus ist der Lieblingsraum von Markus Innauer. „Die Lichtführung im Raum ist wunderschön! Beim Hinaufgehen der Treppe gelangt man mittig an und sieht, wie das natürliche Licht sanft an den weiß verkalkten Wänden herabfällt. Erst beim genaueren Hinsehen erkennt man, dass es Tageslicht ist, das je nach Himmelsrichtung immer leicht variiert“, so Markus Innauer.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ausgezeichnete Umsetzung</strong></p><p>Seit der Eröffnung verzeichnet das Museum mit weit mehr als 10.000 Besucher:innen deutlich mehr Zulauf als erwartet. Es wurde bereits mit der Denkmalschutzmedaille 2024, dem Vorarlberger Holzbaupreis 2025 und beim Velux Architektur-Wettbewerb 2024/25 ausgezeichnet. Die Jury lobte die „zeitgemäße Interpretation von traditionellem Handwerk und Materialität“, durch die Alt und Neu zu einer „beinahe musikalischen <span>Raum-Lichtkomposition“ verwoben werden. Holzlamellen, die das Tageslicht streuen, und helle Holzoberflächen schaffen ein Raumgefühl, das das Innere in angenehm diffuses Licht taucht und Raumschichten miteinander verschmelzen lässt.</span></p><p><span>Doch fast entscheidender als Preise und Auszeichnungen: Das Museum wurde zu einem wichtigen, lebendigen Ort für das Dorfleben. Heute finden dort Vereinsversammlungen, Theateraufführungen, Vorträge und Feste statt. Die hohen Besucherzahlen seit der Eröffnung belegen die Attraktivität auch über die Grenzen von Bezau hinaus.</span></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><span><strong>Hintergrundinformation: Innauer Matt Architekten</strong></span></p><p><span>Das Architekturbüro Innauer Matt Architekten wurde 2012 von Markus Innauer und Sven Matt gegründet und hat seinen Sitz in Bezau im Bregenzerwald. Die beiden Architekten studierten in Wien und lebten einige Jahre in Zürich, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten. Ihre Arbeiten sind geprägt von einer tiefen Verwurzelung in der regionalen Baukultur und einem klaren architektonischen Konzeptverständnis. Sie verbinden traditionelle Bauweisen mit zeitgenössischer Sprache, setzen auf Low-Tech-Lösungen und handwerkliche Qualität. Ihr Ziel ist es, Gebäude zu schaffen, die im jeweiligen Kontext – räumlich, kulturell und sozial – verankert sind. Der Umbau des Museums Bezau ist beispielhaft für diese Haltung: präzise, gemeinschaftlich, atmosphärisch.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="576"><tr><td style="border:1pt solid black;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top:1pt solid black;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Museum Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baumaßnahme:</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Umbau und Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>18. Jahrhundert</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Dauer Umbau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>September 2022 – April 2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baukosten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396">1,4 Mio. Euro</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Nutzfläche Neubau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396">206 m² + UG 67m² (Neubau)</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Ort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Ellenbogen 181</p><p>6870 Bezau, Österreich</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Bauherrschaft</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Museumsverein Bezau</p><p>Ellenbogen 181</p><p>6870 Bezau, Österreich</p><p><a href="https://www.museum-bezau.at/de">Museum Bezau</a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Innauer Matt Architekten ZT GmbH, Bezau</p><p><span>Kriechere 70</span></p><p><span>6870 Bezau, Österreich</span></p><p><a href="https://www.innauer-matt.com/">Architekten Innauer Matt | Bezau, Austria</a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Holzbau</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Kaspar Greber Holz- und Wohnbau GmbH, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Trocken-Innenausbau/ Fassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Zimmerei Beer, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Schindelfassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Schindel Hutle, Schnepfau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Dachdecker</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Dachdecker Moosbrugger Dach GmbH, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Dacheindeckung</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Eternit</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>VELUX Produkte</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>6 x elektrisch betriebene VELUX Schwingfenster aus Holz 78 x 98 cm mit Eindeckrahmen Schiefer Stehfalz (EDS)</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Fassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Holzfassade aus heimischem Fichtenholz, sägerau und naturbelassen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Innenausbau</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sichtbare Massivholzdecke – weiß gekalkt</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verkleidung/Wandtäfer aus heimischer Weißtanne - sägerau und weiß gekalkt</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Fußböden</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Riemenboden Holz, heimische Fichte sägerau Trockenaufbau</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; UG geschliffener Beton</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Auszeichnungen</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1. Platz Velux Architektur-Wettbewerb 2024/25</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Denkmalschutzmedaille 2024</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorarlberger Holzbaupreis 2025</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 08:09:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Himmlische Verwandlung</title>
                        <link>https://presse.velux.de/himmlische-verwandlung/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/himmlische-verwandlung/</guid><pp:caseid>722248</pp:caseid><pp:subtitle>Umbau eines 70er Jahre Kettenbungalows zu hellem, zeitgemäßem Altersruhesitz</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hamburg, September 2025. Im Jahr 1974 wurde der eingeschossige Kettenbungalow gebaut und von dem verantwortlichen Architekten auch über 40 Jahre bis zu seinem Tod bewohnt. Nun ist das Ehepaar Hermann* mit ihrem vierbeinigen Mitbewohner in das Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein gezogen und hat das Objekt umfangreich saniert und modernisiert. Von dem dunklen 70er Jahre Flair haben die Herrmanns nichts mehr übrig gelassen. Das Entfernen einiger Wände sowie die Integration neuer Velux Flachdach-Fenster verwandeln den vormals teils verwinkelten und dunklen Kettenbungalow in lichtdurchfluteten Wohnraum auf einer Ebene. Die bewusste Entscheidung für Weiß und Hellgrau als dominierende Farben in der Inneneinrichtung trägt zu einem modernen Ambiente bei. Damit bietet das neue Heim eine barrierearme Bleibe, in der sich das Ehepaar dank der ihren Ansprüchen angepassten Raumgestaltung bis ins hohe Alter wohlfühlen kann.</strong></span></p><p><span>Ob der alleinige Grund für den Umzug der Kaninchendackel Bruno<strong> </strong>war, da sind sich die neuen Besitzer nicht mehr sicher. Fest steht jedoch, dass bei der Suche nach einer neuen Bleibe beiden wichtig war, ein ebenerdiges Haus zu finden, welches ihre Ansprüche an einen angemessenen Altersruhesitz erfüllt – für sich selbst sowie für ihren Dackel Bruno. Zuvor lebten Thomas und Kerstin Hermann* in einer zweigeschossigen Penthouse-Dachgeschosswohnung ohne Fahrstuhl. Die vielen Treppen machten Bruno aufgrund seines fortschreitenden Alters sehr zu schaffen und so entschied sich das Ehepaar für ein Einfamilienhaus im Kettenbungalow-Stil in Boostedt bei Neumünster. „Wenn wir ehrlich sind, war es uns perspektivisch natürlich auch wichtig, keine Treppen mehr steigen zu müssen. Wir werden ja auch nicht jünger und das sollte schon unser letztes Haus sein“, gibt Kerstin Hermann zu. Insgesamt verfügt der Bungalow über eine Wohnfläche von 112 m² auf einem 570 m² großen Grundstück.</span></p><p><span><strong>Architektenhaus auf einer Ebene</strong></span></p><p><span>Ein Architekt hatte den Kettenbungalow Mitte der 70er Jahre für sich selbst gebaut und zu diesem Zeitpunkt mit der individuellen Gestaltung den Zeitgeist getroffen. Doch was in den 70er Jahren noch modern war, trifft heute weder aktuelle Wohntrends, noch entsprach es den Vorstellungen des Ehepaares Hermann von ihrem Traumhaus. Optisch dominierten roter Backstein, Terrakotta-Fliesen und holzvertäfelte Decken. Der Grundriss des Kettenbungalows war den Hermanns zu kleinteilig und einige Bereiche schlicht zu dunkel. Das lag auch an der Bauform dieser speziellen Variante des herkömmlichen Bungalows, der auch unter dem Begriff Reihenbungalow bekannt ist. Die einzelnen Häuser werden bei diesem Gebäudetyp mit jeweils L-förmigen Grundrissen aneinandergebaut. Da die direkt an das Nachbargrundstück grenzenden Mauern jeweils fensterlos sind, entstehen zwischen den einzelnen Baukörpern Freiflächen für Atrien, die mehr Privatsphäre auf dem Grundstück als ein klassisches Reihenhaus bieten.</span></p><p><span><strong>Metamorphose zur Moderne</strong></span></p><p><span>Damit der Bungalow den Ansprüchen der Hermanns entsprechen würde, standen also umfassende Modernisierungsarbeiten an. Heute ist er kaum wiederzuerkennen: Dank abgerissener Wände beeindruckt der Kettenbungalow durch einen deutlich offeneren Grundriss mit einem wesentlich größeren Bad. Er wirkt zudem mit seiner modernen hellen Farbgestaltung und Einrichtung, die sich durch das ganze Haus zieht, deutlich freundlicher. Aufgrund der zwei komplett geschlossenen Außenwände und der nur in der Küche für Fenster geöffneten vorderen Hausfront, war es besonders wichtig, zusätzliches Licht in die Tiefe des Raumes zu holen. Dies ist heutzutage dank moderner Oberlichter mit hervorragender Wärmedämmung ohne Einbußen bei der Energieeffizienz eines Hauses möglich. Bereits in den 1990er Jahren erhielt das Flachdach des Hauses eine neue Dachhaut und in diesem Zuge auch drei Lichtkuppeln. Diese wurden bei der Sanierung 2018 gegen Velux Flachdach-Fenster ausgetauscht, von denen zudem auch noch je ein zusätzliches im Bad und Wohn-/Essraum installiert wurde. Sie wählten bewusst die Variante Konvex-Glas. Durch das nur dezent gebogene Glas integrieren sich die Fenster sehr harmonisch in die Dachfläche. Das Regenwasser läuft trotzdem problemlos von der Scheiben-Oberfläche ab. Dank der Konstruktion mit waagerecht im Aufsetzkranz integrierter Isolierglasscheibe und außenliegender leicht gewölbter Glasscheibe punkten die Velux Flachdach-Fenster auch mit einer hervorragenden Wärmedämmung. Im ganzen Haus wurden ebenfalls Leitungen für Wasser und Strom erneuert. Bei den Umbaumaßnahmen wurde stets Wert auf hochwertige Materialien gelegt. Auch kleine Besonderheiten, wie ein Kaminofen mit Bio-Ethanol, wurden in diesem Zuge eingebaut. Da die Hermanns viele Eigenleistungen erbrachten, schafften sie es, dass die Baukosten schlussendlich nicht mehr als 100.000 Euro betrugen.</span></p><p><span><strong>Zeitgemäßer Wohncharakter mit viel Licht</strong></span></p><p><span>Das Ehepaar ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Das deutlich moderner und freundlicher wirkende Haus wird über einen Windfang betreten, durch den man direkt in den offen gestalteten Ess- und Wohnbereich mit einer Wohnfläche von 52 m² gelangt. Um den Wohnbereich noch weitläufiger wirken zu lassen, haben die Bauherren entsprechend Wände durchbrochen. „Der große Wohnbereich ist das Herz des Hauses. Deswegen war es uns ein besonderes Anliegen, diesen Raum zur Küche hin zu öffnen und mit viel Licht zu füllen. Durch ein zusätzliches Fenster im Flachdach erhält der Essbereich noch mehr Lebensqualität. Wenn man sich nach dem Essen entspannt zurücklehnt, kann man auch mal den freien Blick in den Himmel genießen“, erklärt Thomas Hermann begeistert. Auch im Sommer bleibt das Raumklima des Bungalows übrigens angenehm, da alle der insgesamt fünf Flachdach-Fenster mit Hitzeschutz-Markisen ausgestattet sind. Die Markise befindet sich zwischen der Isolierglasscheibe und dem Konvex-Glas. Dank des transparenten Netzstoffes fällt trotzdem noch ausreichend Licht in den Raum.</span></p><p><span>Links vom Windfang geht es in die zum Wohn- und Essbereich hin offene Küche mit kleinem Abstellraum. Rechts vom Wohnraum erschließt ein Flur, der durch ein Oberlicht mit Tageslicht versorgt wird, den westlichen Teil des Hauses mit dem Schlaftrakt. Dieser besteht aus zwei Schlafzimmern, Bad, Gäste-WC und Abstellraum. Zusätzliche Flachdach-Fenster setzte das Ehepaar Hermann in dem sich ebenfalls im Westteil befindenden Badezimmer ein. Nicht nur, weil dies einer der privatesten Räume ist, in dem sich natürliches Licht von oben ohnehin schon optimal anbietet. Da sich eins der beiden Flachdach-Fenster elektrisch öffnen lässt, kann die Entlüftung von Feuchtigkeit schnell und sehr effektiv erfolgen.</span></p><p><span><strong>Fazit</strong></span></p><p><span>Nicht nur Bruno ist mit seinem neuen ebenerdigen Zuhause zufrieden. Auch das Ehepaar Hermann freut sich sehr auf die Zukunft im wundersam verwandelten 70er Jahre Bungalow. „Wir hatten von Beginn an genaue Vorstellungen, wie wir den Umbau gestalten möchten. Trotzdem ist es beeindruckend, das Ergebnis dann in der Realität zu sehen. Wir werden uns noch viele Jahre daran erfreuen können“, so Kerstin Hermann.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="576"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Sanierung und Modernisierung „EFH Boostedt“</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Baujahr/</strong></span><br><span><strong>Maßnahme</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>1974/</span><br><span>2018</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Baukosten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>100.000 €</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Grundstücksgröße</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>570 m²</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Wohnfläche</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>112 m²</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Bauweise</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>massiv</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Energiestandard</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Energiepass Werteklasse H, Kennwert 255,50</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Heiztechnik</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Gasheizung mit Brennwerttechnik</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><p><span>Velux Produkte:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>60 x 90 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>80 x 80 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>80 x 80 cm, elektrisch</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Velux Zubehör:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5 x Velux Hitzeschutz-Markise, solarbetrieben</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 08:03:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Alles unter einem Dach vereint</title>
                        <link>https://presse.velux.de/alles-unter-einem-dach-vereint/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/alles-unter-einem-dach-vereint/</guid><pp:caseid>722232</pp:caseid><pp:subtitle>Neubau mit hohem Nachhaltigkeitsstandard schafft attraktive Arbeitsumfelder</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Ein <strong>VELUX Commercial</strong>&nbsp;Objektbericht</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, September 2025. Verwaltung, Service und Logistik unter einem Dach zu vereinen, war das Ziel des Neubaus von MAGURA Bosch Parts & Services (MBPS) in Nürtingen. Der Fokus wurde dabei nicht nur auf moderne und komfortabel Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden gelegt; der zweigeschossige Gebäudekomplex setzt auf rund 9.000 Quadratmetern auch hohe Standards bei Nachhaltigkeitsthemen. Neben einem zur Produktion von Solarstrom genutzten Flachdach leisten dabei auch Oberlichter von Velux Commercial einen wichtigen Beitrag. Sie sind ein effektiver Weg um Kosten für Heizung, Klimatisierung und künstliches Licht zu sparen und tragen somit positiv zur Energieeffizienz des Gebäudes bei. So sind die Oberlichter beispielsweise Teil des hybriden Lüftungssystems. Dank geringem Primärenergiebedarf konnte der von Sonnentag Architektur geplante Neubau so die Anforderungen des „KfW-Effizienzhaus 40“-Standard erfüllen.</strong></span></p><p><span>Schon seit über 20 Jahren ist MBPS auf das After-Sales-Geschäft von Motorrädern, Fahrrädern und E-Bikes – beispielswiese von Marken wie MAGURA und Bosch eBike – spezialisiert. Durch das erfolgreiche Wachstum in den letzten Jahren stieß der bisherige Firmensitz in Bad Urach in mehrfacher Hinsicht an seine Grenzen. Um auch weiterhin expandieren zu können, fiel die Entscheidung für einen Neubau in Nürtingen. „Wir hatten das Ziel, eine neue Heimat für alle Bereiche der MBPS unter einem Dach zu finden: von Logistik bis eCommerce. Neben den hohen funktionalen Anforderungen, zum Beispiel bedingt durch den Brandschutz, lag der Fokus darauf, moderne Arbeitsbereiche zu schaffen. Energieeffizienz war uns dabei besonders wichtig“, beschreibt CEO Jochen Hoppe die Vision für den neuen Firmensitz.</span></p><p><span>Am neuen Hauptsitz des Unternehmens mit einer Nutzfläche von 9.000 m² sind heute rund 170 Mitarbeitende beschäftigt. Bei Bedarf ist eine Erweiterung auf bis zu 430 Beschäftigte möglich. Der Entwurf setzt hohe Standards bei Nachhaltigkeit. Hybride Lüftung, Photovoltaik und Geothermie sind drei dafür wesentliche Technologien. Begrünte Dachflächen und ein hohes Maß an Tageslichtnutzung, um den Energiebedarf für Beleuchtung zu reduzieren, unterstreichen das nachhaltige Konzept.</span></p><p><span><strong>Hybride Lüftung</strong></span></p><p><span>Für den MBPS-Neubau wurde ein individuelles Lüftungskonzept entwickelt, bei dem die natürliche Lüftung mit einer Lüftungsanlage kombiniert wird. Grundlage dafür war eine thermische Gebäudesimulation. Sie zeigte auf, dass der Einsatz der mechanischen Lüftungsanlage an weniger als 50 Prozent der Betriebszeiten erforderlich sein wird. Dies bedeutet auch, dass über die Hälfte des Energiebedarfs im Vergleich zu einer konventionellen Lüftungsanlage eingespart werden kann.</span></p><p><span>Priorität hat bei diesem Konzept die Fensterlüftung, die aus motorisch betriebenen und sensorgesteuerten Fensterflügeln in Dach und Fassade besteht. Auf diese Art erfolgt eine Nachtauskühlung des Gebäudes und eine Belüftung der Räume während der Betriebszeiten, solange die klimatischen Bedingungen dies zulassen. Nur wenn dies nicht mehr möglich ist, greift eine mechanische Lüftungsanlage in das System ein. CEO Jochen Hoppe berichtet, dass sich das Konzept schon in der Praxis bewährt: „Besonders in den Morgenstunden, wenn die Außentemperaturen noch niedrig sind und die Sonneneinstrahlung noch nicht zur Erwärmung der Flächen geführt hat, lässt sich der Kühlbedarf bereits vollständig über die hybride Lüftung abdecken.“</span></p><p><span><strong>Geothermie</strong></span></p><p><span>Ein Geothermiesondenfeld von 96 Erdwärmesonden stellt die Grundlage der energetischen Gebäudeversorgung dar. Die Sonden wurden über 130 Meter tief in die Erde gebohrt. Sie beheizen das Gebäude im Winter und kühlen es im Sommer. Durch den parallelen Heiz- und Kühlbetrieb kann mit einer einzigen Anlage die gesamte thermische Konditionierung des Gebäudes mit sehr hoher Effizienz erfolgen, gleichzeitig wird sichergestellt, dass die geothermischen Bedingungen im Erdreich dauerhaft konstant bleiben.</span></p><p><span><strong>Photovoltaik</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Zur Produktion von eigenem Solarstrom kommt ein Flachdach mit Photovoltaik-Elementen und einer Nennleistung von 550 kWp zum Einsatz. Der produzierte Strom wird weitgehend direkt im Gebäude verbraucht und deckt ca. 50 Prozent des Gesamtenergiebedarfs der Haustechnikanlagen ab. Mit der Photovoltaikanlage wird jährlich 245.000 kg CO<sub>2</sub> eingespart. Die Amortisationszeit liegt bei ca. sieben Jahren.</span></p><p><span>Mit diesen und weiteren Maßnahmen erfüllt das geplante Gebäude mit geringem Primärenergiebedarf die Anforderungen des „KfW-Effizienzhaus 40“-Standard.</span></p><p><span><strong>Attraktive Arbeitsumfelder mit unterschiedlichen Herausforderungen</strong></span></p><p><span>Bei der Gestaltung der Arbeitsbereiche war MBPS das Wohlbefinden der Mitarbeitenden besonders wichtig. Helle Arbeitsplätze mit viel natürlichem Tageslicht ohne störende Blendeffekte waren das Ziel. Dabei galt es, ganz unterschiedliche Anforderungen durch die verschiedenen Nutzungsformen des Gebäudes zu lösen. Bürogebäude und Logistikhalle zeichnen sich durch zwei komplett unterschiedliche Anforderungsprofile aus: Das Büro war ungleich komplexer und aufwendiger, unter anderem da ganz andere Temperaturen und viel geringere Temperaturschwankungen als in einer Logistikhalle gefordert waren.</span></p><p><span>Warum die Entscheidung für zusätzliche Belichtung über das Dach getroffen wurde, erklärt CEO Jochen Hoppe: „Bedingt durch eine Brandschutzwand zu unseren Lagerbereichen mit Lithium-Ionen-Akkus hatten wir die Herausforderung, dass die Bürobereiche nur an einer Seite Fenster haben – bei einer Tiefe von 18 Metern. Um trotzdem für ausreichend Tageslicht zu sorgen, haben wir großzügige Oberlichter mit feststehenden Verschattungselementen eingeplant“. Zum Einsatz kam das BA-Verglasungssystem von Velux Commercial mit einem sehr guten U<sub>g</sub>-Wert von 0,7 W/m²K, der zu einem geringen Heizenergiebedarf in der kalten Jahreszeit beitragen kann. Die flexibel gestaltbare Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminiumprofilen und hochwertigen Isolierglaselementen sorgt heute durch mehrere großflächige Dachöffnungen der Größe von 4 x 9 Meter (7x) und 1 x 4,5 Meter (1x) für helle Arbeitsplätze auch in der Tiefe des Raums. Zudem werden die Oberlichter mittels vertikal integrierter Lüftungslamellen zur Belüftung eingesetzt und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Um Blendeffekte und ein Aufheizen des Gebäudes zu verhindern, wurden darüber hinaus außenliegende Sonnenschutzlamellen vor den Verglasungssystemen installiert. Diese lassen sich je nach Sonnenstand anpassen, so dass es auch an heißen Tagen im Inneren angenehm bleibt und man trotzdem nicht komplett auf Tageslicht verzichten muss.</span></p><p><span>Zusätzlich kamen in drei Treppenhäusern des Gebäudes die Lichtkuppeln Top 90 von Velux Commercial für eine punktuelle Belichtung zum Einsatz. Über ihre geometrische Öffnungsfläche sind sie als Rauchabzug zugelassen und tragen im Brandfall zur sicheren Entrauchung bei.</span></p><p><span>In Logistik- und Lagerbereichen sind die Ansprüche an Wärmedämmung naturgemäß geringer. „Als nicht beheizter Bereich sind in der Halle auch mal 18° in Ordnung“, erklärt Architekt Thomas Sonnentag. Hier stand im Fokus, eine Lösung für großflächige Belichtung über das Dach zu finden und gleichzeitig die Anforderungen an Brandschutz über Rauch- und Wärmeabzugsanlagen zu erfüllen. „Wir wollten uns in der Halle nicht nur mit der Erfüllung der nötigen RWA-Fläche zufriedengeben. Auch hier gibt es Arbeitsplätze, die eine hochwertige Lösung verdienen“, erläutert Thomas Sonnentag die Entscheidung für die Installation von vier Vario-Therm Lichtbänder aus Polycarbonat mit Längen von 27 bis 70 Metern. Sie sorgen in der gesamten Halle für blend- und schlagschattenfreien Tageslichteinfall über das Dach. Im Brandfall stellen die integrierten 15 Doppelklappen,</span> <span>die über 24V-Antriebe elektrisch geöffnet werden können, den Rauch- und Wärmeabzug sicher.</span> <span>Die ausschmelzbaren Flächen würden bei Feuer aufreißen und zusätzlich Hitze entweichen lassen.</span></p><p><span>Die Planung der Oberlichtlösungen erfolgte gemeinsam mit Velux Commercial, die als Komplettanbieter im gewerblichen Bereich für jede Anforderung eine passende Lösung bieten konnten. So konnte für die Realisierung von Belichtung über Komfortlüftung bis zu Rauch- und Wärmeabzug über das Dach alles aus einer Hand bezogen werden.</span> <span>Die gute Zusammenarbeit aller Planungsdisziplinen für Steuerung, Lüftung und Heizung sowie der Gewerke und Hersteller hebt Architekt Sonnentag noch einmal hervor: „Alle haben an einem Strang gezogen – und ich glaube, das sieht man dem Gebäude am Ende des Tages an.“</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="567"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>MAGURA Bosch Parts & Services GmbH & Co. KG Großer Forst 3, 72622 Nürtingen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Zweigeschossiger Flachdach-Neubau für Verwaltung, Service und Logistik</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>2023-2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Architekt Thomas Sonnentag (Sonnentag Architektur) - Spezialist für Green Corporate Architecture</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Konstruktion</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Mischkonstruktion aus Stahlbeton und Holz</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><p><span>4 Vario-Therm Lichtbänder (Halle)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Längen 27-70 Meter bei einer Breite von jeweils 3,2 Metern</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; inkl. 15 Doppelklappen, Elektro RWA (AUF:ZU)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U-Wert Gesamtkonstruktion ohne Zarge: 1,64 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zargen bauseitig geliefert und montiert</span></p><p><span>BA-Verglasungssystem (Büro)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1,4 x 5 Meter (1x) + 4 x 9 Meter (7x)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>g</sub>=< 0,7 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ca. 10° Neigung</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lüftungslamellen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sonnenschutzlamellen zum Schutz vor Hitze und Blendung durch Sonnenlicht</span></p><p><span>3 Lichtkuppeln Top 90 (Treppenhäuser)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Größe 120 x 120 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2-schalig, opal</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Metall-Aufsetzkranz Iso Therm 40 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gesamt-U<sub>rc</sub>-Wert gem. DIN EN 1873: 1,59 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inkl. Durchsturzsicherung</span></p><p><span>Steuerung der Lüftungsflügel / Lamellen in der Fassade und Dach zur Lüftung über die bauseitige Gebäudeleittechnik</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Energie-Standard</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>„KfW-Effizienzhaus 40“-Standard</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte,vms-Referenzen]]></category>
            <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 18:26:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Transformation einer Lagerhalle zu kreativem Workspace</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/transformation-einer-lagerhalle-zu-kreativem-workspace/</guid><pp:caseid>722223</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum setzt Maßstäbe beim schonenden Umgang mit Ressourcen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Østbirk, September 2025. Im dänischen </strong><i><strong>Ø</strong></i><strong>stbirk ist mit dem Velux LKR Innovation House ein beeindruckendes Umbau-Projekt verwirklicht worden. Eine 30 Jahre alte Lagerhalle verwandelten Praksis Arkitekter in ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum für den Dachfensterhersteller. Rund 500 Mitarbeitende der VELUX Gruppe arbeiten dort jetzt an der Weiterentwicklung von Dachfenstern und Zubehör sowie anderen Innovationen, die über die Kernprodukte des Unternehmens hinausgehen. Besonders bemerkenswert: Durch Nutzung des Bestands und Wiederverwendung von dessen Materialien konnten über 55 Prozent der Materialien, die für die Realisierung des LKR Innovation House als Neubau erforderlich gewesen wären, eingespart werden. Dadurch liegt der CO2-Fußabdruck deutlich unter dem vergleichbarer Gebäude in Dänemark.</strong></p><p>Basis für den Umbau war ein 30 Jahre altes Velux Lagergebäude aus Holz. Lars Kann-Rasmussen; Sohn des Gründers und damaliger Vorstandsvorsitzender der Velux Gruppe, hatte seinerzeit die Vision, aus Rücksicht auf die Umwelt ein Gebäude zu errichten, das vollständig aus Holz besteht. Wo es möglich war, wurden im alten Gebäude Beton und Stahl komplett durch Holz aus dänischen und schwedischen Wäldern ersetzt. Es wurde unbehandelt verbaut, um seine Langlebigkeit zu testen und zu erforschen, wie nachhaltig die Verwendung von Holz als primärer Baustoff ist. Diesem Ansatz verdankt das Gebäude, das im Mai 1995 erstmals eingeweiht wurde, seinen Namen „Experiment aus Holz“. Bis heute hat sich dieses Experiment bewährt: Selbst das Holz der Fassade war in gutem Zustand. „Unser übergeordnetes Ziel war es daher, so viel wie möglich vom Gebäude zu erhalten und es in die Zukunft zu führen“, beschreibt Architektin Mette Tony von Praksis Arkitekter den Ansatz des Umbaus, bei dem große Teile der alten Lagerhalle für das Velux LKR Innovation House genutzt werden konnten.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Doch wie wird aus einer Lagerhalle ein zeitgemäßes, modernes Arbeitsumfeld?</strong></p><p>„Wir suchen immer nach der Koexistenz von Alt und Neu, um das Beste aus beiden herauszuholen und eine Einheit zu schaffen, denn man muss sich auch bewusst sein, dass man nicht der letzte Architekt ist, der hier arbeitet. In 20 Jahren kommt jemand Anderes und baut das Ganze neu auf“, beschreibt Mette Tony den grundsätzlichen Ansatz. „Die wichtigste Aufgabe war es, Tageslicht hereinzulassen. Indem man das Gebäude aufschnitt und diese beiden Innenhöfe einbaute, konnte man die Natur von außen nach innen holen und so alle mit Natur umgeben und unter den Himmel einladen“, fasst Mette Tony die wesentlichen Prämissen für die Planung des Umbaus zusammen. In den geschlossenen Baukörper das Lagers wurden zwei Atrien eingeschnitten und begrünt. Der erste Schritt für deutlich mehr Tageslicht im Innern und für mehr Blickverbindungen zur Natur im Äußeren. Doch um auch in der Tiefe des Gebäudes helle Arbeitsbedingungen zu schaffen, war mehr nötig. „Als wir das riesige Dach sahen, dachten wir sofort, wir könnten eine Landschaft aus Velux Dachfenstern gestalten“, beschreibt Mette Tony die zweite wesentliche Veränderung. Den Gedanken setzten sie konsequent mit Velux Produktlösungen um: 387 elektrisch betriebene Schwingfenster, zwei Ausstiegsfenster mit Türfunktion für den Handwerkerausstieg auf das Dach und 26 Modular Skylights kamen zum Einsatz, alle 3-fach-verglast. Für angenehme Temperaturen auch im Sommer wurden alle Dachfenster mit außen liegenden Hitzeschutz-Markisen ausgestattet. Bei den Modular Skylights sind innen Sonnenschutz-Rollos angebracht.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ressourcenschonender Umbau</strong></p><p>Im Rahmen des Umbaus zum LKR Innovation House kam Holz als Hauptkonstruktionsmaterial zum Einsatz, um die grauen Emissionen des Gebäudes zu senken. Bei der Restaurierung und Renovierung der 30 Jahre alten Lagerhalle wurde die ursprüngliche Holzkonstruktion des Gebäudes bewahrt. Indem so viele der vorhandenen Materialien wie möglich wiederverwendet oder umgenutzt wurden, konnte mehr als die Hälfte der ursprünglichen Materialien erhalten werden. Verglichen mit dem Neubau eines Gebäudes ähnlicher Größe und Funktion konnten so ungefähr 55 Prozent bzw. 4.476 Tonnen Materialien eingespart werden.</p><p>Wesentlich dafür waren der Erhalt oder die Umnutzung der ursprünglichen Betonplatte, bestehenden Dachkonstruktionen und tragenden Holzbalken aus Brettschichtholz sowie der hölzernen Fassaden, Dachüberstände und inneren Betonwände. So wurde das Holz der bestehenden Fassade für die Dämmung der Außenwand demontiert und anschließend wieder montiert. Die in den Ausschnitten für die Innenhöfe entfernten Brettschichtholzrahmen kamen etwa in Nebengebäuden des umliegenden Gebiets oder geupcycelt für den Bau von Möbeln wieder zum Einsatz. Die vorhandene Dachfläche erhielt nur eine neue Dämmung und neue Oberlichter. Die Holzschnitte aus den neuen Fensteröffnungen kamen bei den neuen Fassaden in den Innenhöfen zum Einsatz. Weiteres Holz aus dem Bestand wurde verwendet, um notwendige Wartungen und den Austausch von Elementen zu realisieren.</p><p>Der vorhandene Betonboden konnte unverändert weiter genutzt werden. Innere Betonwände kamen zum einen als Wände um die Treppenkerne zum Einsatz, zum anderen wurden demontierte Elemente als Pflastersteine oder Außenmöbel genutzt. Leichte Innenwände aus Gipskartonplatten und Mineralwolle in den Wänden wurden recycelt. Entfernte Vordächer wurden als Teil der Nebengebäude auf dem Gelände wiederverwendet. Zudem wurden viele Pflastersteine rund um das Gebäude entfernt, um einen harmonischeren Übergang zur umliegenden Natur zu schaffen. Sie wurden jedoch nicht entsorgt, sondern beispielsweise auf Parkplätzen, an Nebengebäuden oder auf Fußwegen wiederverwendet.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bedarfsorientierte Raumklimatisierung</strong></p><p>Das LKR Innovation House konzentriert sich konsequent auf natürliche Ressourcen und energetische Optimierung. Über ein intelligentes System zur natürlichen Lüftung, gesteuert über 400 WindowMaster WMX 804 Kettenantriebe, die per MotorLink zentral und zonenweise betätigt werden, wird ganzjährig eine bedarfsorientierte Frischluftzufuhr gewährleistet. Die mehr als 400 Velux Fenster bringen Tageslicht ins Gebäude, reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und unterstützen das passive Raumklima-Management. Im Zusammenspiel mit der thermisch optimierten Gebäudestruktur konnte so ein sehr niedriger CO<sub>2</sub>-Fussabdruck erreicht werden: Mit nur 4,6 kg CO<sub>2</sub>e/m<sup>2</sup>/Jahr liegt das Velux LKR Innovation House weit unter den dänischen Vorschriften für Bürogebäude und auch schon deutlich unter dem ab 2029 geltenden Grenzwert von 6,1 kg CO<sub>2</sub>e/m<sup>2</sup>/Jahr.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Gestaltung des thermischen Komforts in den natürlich belüfteten Räumen erfolgte anhand des adaptiven Komfortmodells. Das berücksichtigt die Auswirkungen des Außenklimas auf den Innenraumkomfort und geht davon aus, dass sich Menschen an unterschiedliche Temperaturen im Laufe des Jahres anpassen und auch selbst Einfluss auf das Innenraumklima nehmen können. Ein Ansatz, der nicht nur den Bedarf an mechanischer Kühlung reduziert, sondern auch die Verbindung zwischen den Nutzenden und der Umgebung stärkt. Dieses Modell wird häufig zur Bewertung natürlich belüfteter Gebäude verwendet. Das LKR Innovation House ist danach in Kategorie 2 eingestuft, was bedeutet, dass die Innentemperatur innerhalb eines gemäß der europäischen Norm EN 16798 definierten Komfortbereichs bleibt und diesbezüglich keine Abstriche gemacht werden müssten.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Die Arbeitsbereiche im LKR Innovation House</strong></p><p><span>Das LKR Innovation House besteht heute aus einer Reihe von Räumen, die sowohl ineinandergreifen als auch unabhängig voneinander genutzt werden können. Das gesamte Gebäude ist durch einen natürlichen Fluss geprägt, der informelle Treffpunkte und Arbeitsbereiche entstehen lässt, die sich zu einem Gemeinschaftsgefühl verbinden. Alle Räume sind gleichberechtigt angeordnet und Funktionen klar erkennbar, wodurch ein einladendes und übersichtliches Arbeitsumfeld entsteht.</span></p><p><span>Betritt man das im Osten gelegene lichtdurchflutete Foyer, fällt sofort einer der großen begrünten Innenhöfe ins Auge. Dank der großflächig verglasten Fassaden ermöglicht er einen Ausblick in große Teile des Gebäudes und man erhält schnell einen Überblick, wo sich die unterschiedlichen Nutzungsbereiche befinden.</span></p><p><span>Das Foyer mit seiner hohen Decke dient als dynamische Fläche z. B. für Ausstellungen und Besprechungen sowie als Showroom, Lounge und Empfangsbereich. Es bietet eine direkte Verbindung zu den Werkstätten, den Büroräumen und dem Auditorium. Die Werkstätten befinden sich in dem Flügel links des Foyers und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation von Innovationen. Zudem gewährleistet ihre Lage gute Bedingungen für Lieferungen von der Südfassade aus. Die Büroräume sind entsprechend der internen Zusammenarbeit einzelner Arbeitsfelder und je nach dem erforderlichen Grad an Vertraulichkeit angeordnet. Die meisten befinden sich im Flügel rechts des Foyers an der Nordfassade, sodass sie eine schöne Aussicht bieten, ohne sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen zu müssen. Weitere Arbeitsplätze sind in Nischen und vielen kleinen Zonen neben offenen Bereichen in großen Teilen des Gebäudes zu finden. Wer vom Eingang aus zweimal rechts geht, erreicht das Forum – ein Schauplatz für ständig wechselnde Veranstaltungen, Vorträge und Konferenzen, die Menschen aus aller Welt zusammenbringen.</span></p><p><span>Im Zentrum des LKR Innovation House, umgeben von den beiden begrünten Innenhöfen, liegt die Kantine, was den Speisesaal zu einer Art grünen Herzen des Hauses macht. Der direkte Zugang zu beiden Innenhöfen ist gegeben. Sie bringen Tageslicht und frische Luft in die Mitte der ehemaligen Halle. Dort sind neue Innenfassadenbereiche entstanden, die die strategische Platzierung von mehr Arbeitsplätzen an Außenflächen ermöglichen. Auf diese Weise holt das LKR Innovation House die Natur noch weiter ins Innere und die Grünflächen werden zu einem zentralen Blickpunkt für das gesamte Haus.</span></p><p><span>Im Westen befinden sich die Forschungseinrichtungen, in denen kontinuierlich Experimente stattfinden. Diese Einrichtungen sind gesichert, um ein hohes Maß an Vertraulichkeit zu gewährleisten.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Modellprojekt mit Vorbildcharakter</strong></p><p><span>Das 9.500 m² große Lagerhaus wurde in ein 14.000 m² großes helles und inspirierendes Arbeitsumfeld transformiert. „Mit diesem beeindruckend renovierten und neu gestalteten Gebäude verfügen wir nun über ein bestens ausgestattetes Innovationszentrum, in dem wir ausgezeichnete Produkte und Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden entwickeln können“, zeigte sich Tina Mayn, Executive Vice President, Products & Innovation der Velux Gruppe, nach Abschluss des Umbaus mehr als zufrieden. Das LKR Innovation House führt als innovatives Herzstück des Unternehmens die Forschungs- und Entwicklungsbereiche des Dachfensterherstellers in einer einzigartigen und kooperativen Umgebung zusammen, die Forschung und Kreativität fördert. Die Natur ist in diesem Haus allgegenwärtig. Von jedem Raum und jedem Arbeitsplatz aus haben alle Zugang zu Tageslicht und Natur. Entstanden ist ein wegweisender Standort, der das Selbstverständnis von Velux als Unternehmen widerspiegelt: ein hohes Maß an Tageslicht und gesundem Raumklima in Gebäuden gewährleisten, um so wesentlich zu Wohlbefinden und Gesundheit der Nutzenden beizutragen.</span></p><p><span>Zudem erklärt Tina Mayn zur Vorreiterrolle von Velux innerhalb der Baubranche: „Das LKR Innovation House ist ein Beleg unseres Engagements für Renovierung und nachhaltigere Bauweisen und Materialien.“ Der Umbau des historischen Gebäudes unter Erhaltung oder Umnutzung der Materialien, aus denen er ursprünglich gebaut wurde, zeigt eines ganz deutlich: Renovierungsprojekte können die gleiche Schönheit, Funktionalität und Leistungsfähigkeit wie ein Neubau bieten, ohne die Umwelt in dessen Ausmaß zu beanspruchen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 16:28:21 +0200</pubDate>
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                        <title>&quot;Twilight-Szenario&quot; für moderne Arbeitsplätze</title>
                        <link>https://presse.velux.de/twilight-szenario-fuer-moderne-arbeitsplaetze/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/twilight-szenario-fuer-moderne-arbeitsplaetze/</guid><pp:caseid>706189</pp:caseid><pp:subtitle>Der neue Hauptsitz der Danske Bank: Ein zukunftsweisendes Bürogebäude im Herzen Kopenhagens macht Tageszeiten intensiv erlebbar.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Ein <strong>VELUX Commercial&nbsp;</strong>Objektbericht</span></p><p><span><strong>Hüllhorst/Kopenhagen, Mai 2025. Auf dem Areal des ehemaligen Postamts im Zentrum Kopenhagens entstand ein beeindruckender Bürokomplex mit einer Gesamtfläche von 73.000 Quadratmetern. Die Danske Bank, Dänemarks größtes Finanzinstitut, errichtete dort ihren neuen Hauptsitz, in dem bis zu 6.000 Menschen Platz finden. Das architektonische Konzept, entwickelt von Lundgaard & Tranberg Architekten, fokussiert sich nicht nur auf moderne Arbeitsumfelder, sondern verfolgt darüber hinaus einen nachhaltigen und inspirierenden Ansatz. Auch dank des Einsatzes von Velux Modular Skylights ist ein energieeffizientes Bürogebäude entstanden, dass zudem eine angenehm helle Umgebung schafft und Tageszeiten im Innern erlebbar macht.</strong></span></p><p><span><strong>Verbindung von Tradition und Moderne</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Der neue Hauptsitz besteht aus zwei Baukörpern mit einer Fassade aus rotem Backstein, die sich perfekt in die traditionelle Architektur der Stadt einfügt und eine visuelle Verbindung zu den klassischen Gebäuden der Umgebung schafft. Die orangefarbenen Fliesen, die sowohl an den Wänden der Büros sowie an Sitzecken und Blumentöpfen Anwendung finden, stellen auch im Inneren einen Bezug zur Außenfassade her. Die Reflexionen der glasierten Fliesen füllen den Raum mit warmen Lichtakzenten.</span></p><p><span>Diese traditionellen Elemente der Danske Bank werden durch moderne, großzügige Glasflächen ergänzt, die für eine offene und lichtdurchflutete Atmosphäre sorgen. Die beiden Atrien fungieren als zentrale Knotenpunkte. Das größere der beiden beeindruckt mit einer Höhe von 43 Metern und überspannt zehn Stockwerke. Wer das Foyer betritt, trifft auf eine weiche, organische Formenwelt. Um das große Atrium herum gliedert sich das Gebäude in Zonen mit unterschiedlichen Arten von Arbeitsplätzen. Draußen an der Fassade befinden sich ruhigere Büros für konzentriertes Arbeiten. Zur Mitte des Gebäudes hin sind Bereiche für Kollaboration und Austausch platziert. Die Geschäftsführung befindet sich im zweiten Stock in der Nähe des belebten Gehwegs, der die beiden Gebäude verbindet. In dem kleineren Gebäude befindet sich die Händleretage der Bank.</span></p><p><span><strong>Tageslicht verbessert das Wohlbefinden</strong></span></p><p><span>Besonderen Wert legten die Architekten auf die Lichtplanung. Ihnen war es wichtig, die Tageszeiten im Innern erlebbar zu machen. Denn Menschen, Tiere und Pflanzen benötigen Licht, genauso wie sie Dunkelheit benötigen. Um das Konzept umzusetzen, wurden insgesamt 862 Velux Modular Skylights Module installiert, die nun die beiden Atrien bilden. Sie wurden in der Ausführung als ein einzelnes Lichtband mit fünf Grad Neigung sowie als 15 Sattel-Lichtbänder in einem 5-Grad-Winkel mit Stützträgern installiert. Das gewählte System unterstützt das Tageslichtkonzept der Planer und sorgt tagsüber für beeindruckend helle Räumlichkeiten. Die Atrien überzeugen dabei nicht nur durch ihre Optik, sondern beeinflussen auch Gesundheit und Effektivität der im Finanzinstitut Arbeitenden. Denn natürliches Licht kann sowohl zu einer Steigerung der kognitiven Fähigkeiten als auch des Wohlbefindens beitragen – alles Faktoren, die für eine produktive Umgebung unerlässlich sind (Quelle: Healthy Buildings Barometer 2024). Die qualitativ hochwertigen Materialien der Modular Skylights ermöglichen zudem dank sehr guter Wärmedämmwerte ein hervorragendes Innenraumklima und tragen zur Energieeffizienz bei.</span></p><p><span><strong>Das Konzept des „Twilight-Szenarios“</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Darüber hinaus haben Lundgaard & Tranberg Architekten gemeinsam mit dem Studio Fortheloveoflight das sogenannte „twilight scenario“ entworfen. Der natürliche Lichteinfall im Atrium ermöglicht es, den Übergang von Tag zu Nacht besonders intensiv wahrzunehmen. Unterstützt durch künstliche Beleuchtung werden die drei Dämmerungsphasen* „bürgerlich“, „nautisch“ und „astronomisch“ extra hervorgehoben. Während tagsüber das Atrium in Tageslicht getaucht ist, wird bei Sonnenuntergang die Deckenbeleuchtung bewusst gedimmt, um das Zwielicht der besonderen nordischen Dämmerungsstunde mit ihrem Reichtum an Farben stärker erlebbar zu machen. Das trägt zudem dazu bei, die Lichtverschmutzung der Stadt zu reduzieren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die international anerkannte LEED (Leadership in Energy and Environmental Design)-Gold-Zertifizierung des Bürokomplexes zeigt, dass die Danske Bank mit diesem Neubau Maßstäbe für moderne, nachhaltige Architektur von Arbeitsräumen der Zukunft gesetzt hat.</span></p><p style="margin-left:0cm;">&nbsp;</p><p style="margin-left:14.2pt;"><span><strong>*Hintergrundinformation Dämmerungsphasen</strong></span></p><p style="margin-left:14.2pt;"><span>Je nach Grad der Dunkelheit wird zwischen drei verschiedenen Arten der Dämmerung bei Sonnenuntergang unterschieden:</span></p><p style="margin-left:32.2pt;"><span>1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn die Sonne höchstens 6 Grad unter dem Horizont steht, spricht man von der <strong>bürgerlichen Dämmerung</strong>. Lesen ohne künstliches Licht ist noch bequem möglich. Erste Gestirne wie die hellen Planeten Venus und Jupiter sind zu erkennen.</span></p><p style="margin-left:32.2pt;"><span>2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es folgt die sogenannte <strong>nautische Dämmerung</strong>, in der die Sonne zwischen 6 und 12 Grad unter den Horizont gesunken ist. Sichtbar werden in dieser Phase Sterne bis zur dritten Größenklasse und erste Sternbilder sind erkennbar.</span></p><p style="margin-left:32.2pt;"><span>3)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; In der letzten Phase, der <strong>astronomischen Dämmerung</strong>, sinkt die Sonne zwischen 12 und 18 Grad unter den Horizont. Ihr Licht erreicht auch die höheren Luftschichten nicht mehr, so dass der Himmel richtig dunkel wird und unzählige Sterne zu sehen sind.</span></p><p style="margin-left:14.2pt;"><span>Bei Sonnenaufgang verlaufen die drei Phasen der Dämmerung in der umgekehrten Reihenfolge.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="548"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Bernstorffsgade 36, Kopenhagen, Dänemark</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Neubau Bürogebäude Danske Bank</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>2018-2023</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Bauunternehmen</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Per Aarsleff A/S</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Lundgaard & Tranberg Arkitekter A/S, &nbsp;</span><a href="https://www.ltarkitekter.dk" target="_blank"><span>www.ltarkitekter.dk</span></a></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Beleuchtungskonzept</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><p><span>Lundgaard & Tranberg Arkitekter A/S, Kopenhagen, </span><a href="http://www.ltarkitekter.dk"><span>www.ltarkitekter.dk</span></a></p><p><span>Studio Fortheloveoflight, Kopenhagen, </span><a href="http://www.fortheloveoflight.dk/"><span>www.fortheloveoflight.dk/</span></a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Ingenieur</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>COWI A/S</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><p><span>862 x Velux Modular Skylights</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15 x in der Ausführung als Sattel-Lichtbänder 5 Grad mit Träger</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x in der Ausführung Lichtband mit 5 Grad Neigung</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Installation</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Guldbech Gruppen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Zertifizierung</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Gebäudezertifizierung LEED Gold</span></td></tr></table><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 May 2025 15:15:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Wasserlandschaft mit großflächiger Dachverglasung</title>
                        <link>https://presse.velux.de/wasserlandschaft-mit-grossflaechiger-dachverglasung/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/wasserlandschaft-mit-grossflaechiger-dachverglasung/</guid><pp:caseid>688995</pp:caseid><pp:subtitle>Modernisierung des « Les Bains des Docks » mit beinahe 400 Modular Skylights</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Ein <strong>VELUX Commercial&nbsp;</strong>Objektbericht</span></p><p><span><strong>Hüllhorst/ Le Havre, Februar 2025. Das « Les Bains des Docks » Badezentrum ist ein ikonisches Wahrzeichen der Stadt Le Havre im Norden Frankreichs. Das von dem berühmten Architekten Jean Nouvel zwischen 2004 und 2008 entworfene und realisierte Wassersportzentrum ist bekannt für sein klares Design und seine erstklassige Lage im Herzen des Hafens von Le Havre. Im Jahr 2022 begannen die Architekten Jacques Van Tol und Pascal Philippe mit einer Teil-Renovierung der Anlage, wobei sie sich auf die Modernisierung einiger Bereiche und den Austausch der Oberlichter konzentrierten. Hier kamen Velux Modular Skylights zum Einsatz, die die gleichermaßen hohen Ansprüche an Design und Funktionalität erfüllen konnten.</strong></span></p><p><span>Als der Hafen von Le Havre, ein wichtiges Handelszentrum, Anfang der 2000er Jahre neue Kaianlagen direkt an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal erhielt, wurden innenstadtnahe Flächen des Areals zunehmend auch für den Wohnungsbau genutzt. Im Laufe der Zeit ist der Ort immer mehr gewachsen und es waren entsprechende Infrastrukturen erforderlich, um ihn zu beleben. Einer dieser Orte war das öffentliche Bad von Architekt Jean Nouvel, das in den Jahren 2004-2008 geschaffen wurde. Das zentrale Merkmal des Baus ist die Komposition aus kubischen Volumen und Lichtstimmungen des Wassers. Die strahlend weiße Farbgestaltung sowie die reduzierte Architektursprache des Zentrums sollen dabei an natürliche Gewässer erinnern. Die einzige Ausnahme des monochromen Farbschemas bildet eine bunte und lebhafte Spielfläche für Kinder an der Innenseite der Anlage. Charakteristisch sind zudem die nach Zufallsprinzip in der Fassade verteilten Fenster bzw. Öffnungen, die von außen einen Blick auf die Bäder ermöglichen. Die Vorsprünge, Nischen und Absenkungen formen den Innenbereich des Zentrums.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Modernisierung unter Bewahrung der architektonischen Integrität</strong></span></p><p><span>Nach 15 Jahren Nutzung war es unter anderem notwendig, das Dach und das Solarium neu abzudichten, den Whirlpool mit einer verbesserten Aufbereitung zu versehen sowie den Eingangsbereich zu erneuern. Die charakteristischen Gestaltungselemente wurden bei der Sanierung des Komplexes beibehalten. Weiterhin Bestand hat zudem das außenliegende 50-Meter-Becken, das für Schulsport und Wettkämpfe genutzt wird. Das gesamte Badezentrum sollte als ökologisches Statement verstanden werden und die Bedürfnisse der Badegäste funktional erfüllen.</span></p><p><span>Im Zuge der Dachabdichtung mussten zahlreiche Oberlichter ausgetauscht werden. Die größte Herausforderung in feuchten Umgebungen wie Schwimmbädern ist der Umgang mit übermäßiger Feuchtigkeit. Da in Räumlichkeiten mit hohem Salz- und Chlorgehalt Korrosionserscheinungen an Metallkomponenten begünstigt werden, war man auf der Suche nach einer Tageslicht- und Lüftungslösung, die diesen Anforderungen besser gerecht wurde. „Vor der Renovierung verfügte « Les Bains des Docks » über traditionelle Glasdächer, die mit einer sehr geringen Neigung von nur 2 Grad installiert wurden und nicht wasserdicht waren. Daher war es notwendig, sie zu ersetzen, obwohl sie erst vor relativ kurzer Zeit, 2008, installiert wurden. Wir waren gefordert, Architekten und Bauherrn davon zu überzeugen und zu versichern, dass Velux Modular Skylights am besten geeignet und am effizientesten sind, insbesondere für die Installation auf einer sehr geringen Neigung und aufgrund des einzigartigen Verbundmaterials, das nicht korrosiv ist“, erklärt Jean-Gabriel Bigonneau, Area Sales Manager bei Velux Commercial in Frankreich. Die korrosionsbeständigen Profile aus Glasfaser-Verbundwerkstoff bieten zudem den Vorteil, dass sie wartungsfrei sind und keine zusätzliche Beschichtung benötigen. Die öffenbaren Module der Tageslichtlösung haben dank versteckter Kettenantriebe eine elegante und dezente Optik und fügen sich somit ideal in die Umgebung ein.</span></p><p><span>„Nachdem unsere Lösung überzeugt hatte, arbeiteten wir intensiv mit dem Flachdachunternehmen ENC zusammen, um die strukturellen Arbeiten, die Abdichtung und die Installation der Oberlichter durchzuführen. Wir haben auch die Lieferung an das Tempo der Bauarbeiten auf der Baustelle angepasst und sie auf drei Monate verteilt“, erklärt Jean-Gabriel. Beinahe 400 Velux Modular Skylights kamen schließlich in den Ausführungen als Lichtband und Sattel-Lichtband zur Belichtung des Badezentrums zum Einsatz und ersetzten die bisherigen Systeme. Zudem lieferte Velux Commercial spezielle Dampfsperre-Anschlussstreifen, ein dazugehöriges Dampfsperre-Klebeband sowie eigens für Schwimmbäder konstruierte First-Eindeckungen. Die neuen Oberlichter sorgen für wertvolles natürliches Licht und bieten gleichzeitig Langlebigkeit, perfekte Abdichtung sowie eine verbesserte Akustik und lassen die Badegäste so in eine andere Welt eintauchen. Das Zenitlicht, das auf die Becken fällt, wird von den strahlend weißen Wänden reflektiert und sorgt für eine einzigartige Atmosphäre.</span></p><p><span>Nach Abschluss der Arbeiten zeigt sich, dass bei der Renovierung von «</span><i><span> </span></i><span>Les Bains des Docks » die architektonische Integrität dieses ikonischen Baus bewahrt wurde, da mit Velux Modular Skylights moderne Lösungen zum Einsatz kommen, die die hohen Ansprüche an Design und Funktionalität gleichermaßen erfüllen. Mit schmalen Profilen und dezenter Optik fügen sie sich nahtlos in das architektonische Konzept ein und sind aufgrund ihrer Materialeigenschaften auf die schwierigen Bedingungen in feuchten Umgebungen zugeschnitten, so dass sie einen neuen Standard für Badezentren setzen könnten.</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Le Havre, Frankreich</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Modernisierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Baujahr /Modernisierung</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>2006-2008 / 2023</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Architekt Neubau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Jean Nouvel</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Architekten Modernisierung</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Jacques Van Tol & Pascal Philippe</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><p><span>Insgesamt 389 Velux Modular Skylights</span></p><p><span>·&nbsp;in der Ausführung als Lichtband 5°–30° (28x)</span></p><p><span>·&nbsp;in der Ausführung als Sattel-Lichtband (9x)</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Montage Velux Modular Skylights</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>ENC CGB Groupe H2RA</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:40:50 +0100</pubDate>
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                        <title>Schmuckstück aus Stahl</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/schmuckstueck-aus-stahl/</guid><pp:caseid>684745</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Stück Nachkriegsgeschichte wird zum modernen Familiendomizil</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Januar 2025. Bei der Altbausanierung braucht es manchmal den Blick eines Profis, um zu erkennen, ob ein arg in die Jahre gekommenes Objekt das Zeug zum Schmuckstück zeitgemäßen Wohnkomforts hat. Architektenfamilie Turck aus Düsseldorf wagte das Abenteuer Altbausanierung mit einem ganz besonderen Haus: Die vier erweckten mit dem MAN Stahlhaus aus dem Jahr 1952 ein echtes Stück Nachkriegsgeschichte aus dem Dornröschenschlaf. Die Familie hatte Großes vor: Das Haus sollte nicht nur zeitgemäß gedämmt, hell und komfortabel werden, sondern auch um zusätzlichen Wohn- und Arbeitsraum erweitert werden. Zudem wollten Katrin und André Turck den einzigartigen Charakter des Hauses nicht nur aus Denkmalschutzgründen erhalten.</strong></span></p><p>„Stahlhäuser“ von MAN wurden zwischen 1948 und 1953 im MAN-Werk in Ginsheim-Gustavsburg gefertigt. Ihre Fassade und Tragkonstruktion bestehen vollständig aus Stahl. Damals war für den Wiederaufbau des Landes schnell verfügbarer und bezahlbarer Wohnraum gefragt. In der Fabrik vorgefertigte raumhohe Stahlkassetten und -träger sollten diesen schnellen und massentauglichen Wohnraum liefern. Heute sind in ganz Deutschland nur noch rund 40 dieser besonderen Häuser erhalten. Eines davon stand bereits seit zwei Jahren leer und war in keinem besonders guten Zustand, als es die Architektenfamilie Turck in Düsseldorf entdeckte. Die vier beschlossen dennoch, daraus ein modernes Familiendomizil zu machen. Einzige Bedingung der beiden Kinder: „Die Spinnweben müssen weg“. Dass es darüber hinaus einiges mehr zu tun gab, fasst der Richtspruch der Dachdecker zusammen: <i>„</i><span>Das Haus stand leer und ganz allein, kaufen wollte es kein Schwein. Familie Turck war es egal, sie kauften dann das Haus aus Stahl. Die Architektenseele fand heraus, aus dieser Bude wird ein Haus. Und schaut Euch heut das Haus mal an, da sieht man schon, wer es kann“, gaben die Handwerker damals zum Besten. Heute ist nicht nur „ein Haus“ aus der „Bude“ geworden, sondern ein echtes Schmuckstück mit einzigartigem Ambiente. Auf 226 Quadratmetern Wohnraum hat sich die Familie ein helles, modernes Zuhause geschaffen, das dennoch der besonderen Historie der Immobilie Rechnung trägt: Dafür wurden beispielsweise die alten Dielenböden, Einbauschränke, Türen und Holztreppen erhalten und sorgfältig aufgearbeitet. Auch alle Innenwände und die bauzeittypischen Raumzuschnitte behielten die Turcks bewusst bei. „Die Räume sind zwar teilweise klein geschnitten, aber dafür gut proportioniert“, erläutert Katrin Turck. Die dunkelgrünen Fensterläden an den Fassadenfenstern, die dem stählernen Äußeren einen heimeligen Charakter verleihen, wurden nach altem Vorbild neu angefertigt.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Doch nicht alle Teile des Hauses konnten vollständig erhalten oder aufgearbeitet werden. So musste etwa am namensgebenden Charakteristikum der Immobilie, der stählernen Hülle, viel erneuert werden. Weil die mit Glaswollmatten umgesetzte Dämmung des Altbaus von heutigen Standards weit entfernt war, wurden die Wände komplett neu aufgebaut. Nur die äußerste Stahlschicht und die Tragekonstruktion blieben erhalten. Heute hat das Haus eine hinterlüftete Fassade und ist zellulosegedämmt. Den Neuaufbau nutzten die Turcks zu einer weiteren Modernisierung: In den neuen Wänden verlaufen heute die Schleifen der Wandheizung, die nach innen mit drei Zentimetern Lehm verputzt sind. Erneuert wurden auch alle Fenster in der Fassade, die mit einer zeitgemäßen Dreifach-Verglasung ausgestattet wurden. Unverändert blieben hingegen die Fenstermaße – die standen schon aufgrund des Denkmalschutzes nie zur Disposition. Ein Mehr an Tageslicht konnte deshalb nicht über die Fassade erreicht werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Tragende Rolle im Sanierungskonzept: Das Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dem Dach der Immobilie kam gleich in mehrerer Hinsicht eine tragende Rolle für den Erfolg der Altbausanierung zu. Dabei profitierten die Bauherren von der Robustheit des Baumaterials Stahl, aus dem Sparren, Stützen und Träger bestehen. Die waren auch nach all den Jahren und trotz Leerstand noch immer tragfest. Erneuert werden mussten allerdings Dämmung und die Schindeln des Daches. Da das Haus unter Denkmalschutz steht, dürfen an seiner besonderen Fassade keine weiteren Öffnungen entstehen. „Die einzige Möglichkeit, beispielsweise zusätzliches Tageslicht einzulassen, war das Dach“, fasst Katrin Turck zusammen. Insgesamt neun Velux Dachfenster öffnen das Dach heute nach oben. Weil sie unterschiedliche Aufgaben haben, setzte die Familie unterschiedliche Modelle ein: Insgesamt sieben Velux Klapp-Schwing-Fenster sorgen in Eltern- und Kinderzimmern für Tageslicht und die Möglichkeit zum Querlüften, also dem Erzeugen eines Luftaustausches durch das Öffnen mehrerer Fenster auf einer Ebene, aber unterschiedlichen Seiten des Hauses. Im Treppenhaus wurde ein Elektrofenster verbaut, das sich per Funksteuerung bedienen lässt. So können die Turcks hier den Kamineffekt voll ausnutzen. Der nutzt die Tatsache, dass warme Luft nach oben steigt. Öffnen die Bewohner also beispielsweise nach einem warmen Sommertag im Erdgeschoss ein Fenster und ein zweites im oberen Stockwerk, steigt die warme, verbrauchte Luft nach oben und zieht durch das obere Fenster ab; von unten strömt kühlere, frische Luft nach. Weiterer wichtiger Teil des Sanierungskonzeptes sind die Rollläden im Dachbereich: Um auch im Hochsommer das Dachgeschoss optimal nutzen zu können, entschied sich die Familie bewusst für diesen sehr effektiven Hitzeschutz mit einer Hitzereduktion von bis zu 92 Prozent, bezogen auf die Wärmeeinstrahlung durch das Dachfenster. Im Winter profitieren die Turcks von solaren Wärmegewinnen durch die zahlreichen Fenster und der verbesserten Dämmung der Dachfenster durch die Rollläden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Als besonders praktisch erwies sich dabei, dass die solarbetriebenen Modelle von Velux kein Verlegen von Kabeln im Innenraum erforderten. Gesteuert werden die Rollläden – ebenso wie das Elektrofenster im Treppenhaus – über das Velux eine Funksteuerung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Mehr Raum unter dem Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Insgesamt 45 Quadratmeter mehr Wohnraum entstand durch die Sanierung des Stahlhauses, ein Teil davon direkt unter dem Dach: Wo einst der alte Trockenspeicher lag, befindet sich heute das Schlafzimmer der Eltern mit separatem Ankleidebereich. Es empfängt mit einer ruhigen, hellen Atmosphäre. Statt der ursprünglich winzigen Dachlukenöffnungen sorgen allein in diesem Bereich heute insgesamt drei Dachfenster für Licht und Luft. Auch dank des hölzernen Dielenbodens ist heute von der vorherigen, kargen Speicheratmosphäre nichts mehr zu spüren – stattdessen strahlt der Raum eine freundliche Gemütlichkeit aus. Einem Fenster kommt eine ganz besondere Rolle zu, weil das Dach eine weitere Herausforderung barg: Aus Brandschutzgründen musste in dem Haus ein zweiter Rettungsweg im Dachgeschoss angelegt werden – ohne dabei die strengen Auflagen des Denkmalschutzes zu verletzen. Hier kam die Velux Lichtlösung Dachbalkon zum Einsatz. Es bildet den Notausgang für einen neu geschaffenen Fluchtweg, der über neu angebrachte Dachtritte, wie sie sonst vom Schornsteinfeger genutzt werden, über das Dach führt. Gleichzeitig verbindet sich hier das Nützliche mit dem Angenehmen: Im geschlossenen Zustand lässt seine großzügige Glasfläche jede Menge Tageslicht in den Raum. Mit wenigen Handgriffen wird aus dem Fenster ein balkonähnlicher Dachaustritt. Während sich der obere Teil des Fensters bis zu 45 Grad öffnet, wird der untere Teil herausgedrückt und die Seitengeländer klappen auf. „Hier lassen wir gerne den Blick über die Dächer der Nachbarhäuser schweifen. Und unsere Kinder lieben diesen Beobachtungsposten“, erzählt Katrin Turck.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die beiden großzügigen Kinderzimmer, die nahezu die gesamte Etage unter dem Elternschlafzimmer einnehmen, haben durch das steile Satteldach an beiden Zimmerseiten Dachschrägen. Durch zusätzliche Velux Fenster profitieren auch diese beiden Räume von deutlich mehr Tageslicht. Teile der stählernen Trägerkonstruktion des Daches sind in Tochter Lisas Zimmer zu sehen: Den Raum hinter diesen vertikalen Streben hat sie in ihrem Zimmer genutzt, um sich eine dezent vom Restzimmer abgegrenzte Nische zum Schlafen zu schaffen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Historisches Erdgeschoss</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Historisch wird es noch eine Etage tiefer, denn im Erdgeschoss birgt das Haus ein weiteres Kleinod, das aus der Geschichte erzählt: Eine Einbauküche im Stile der sogenannten „Frankfurter Küche“, die heute wieder in zitronengelb erstrahlt. „Für uns als Architekten war klar, dass wir dieses Schmuckstück erhalten müssen“, erzählt Katrin Turck. Die Frankfurter Küche ist gewissermaßen der Prototyp der modernen Einbauküche und wurde 1926 entworfen. Damals galt es, die Küche praktisch wie einen industriellen Arbeitsplatz aufzubauen und so effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Gleichzeitig sollte die neue Form der Küche auch hohen Designansprüchen genügen, bezahlbar sein – und auf relativ kleinem Raum alles Wichtige unterbringen. Bis 1932 wurden zahlreiche dieser Küchen verbaut. Damit der Küchenklassiker der Turcks auch zeitgemäßen Ansprüchen standhält, wurden unter dem Arbeitsbereich vor dem Fenster zusätzliche neue Unterschränke eingebaut. Auch den freistehenden Herd des Frankfurter Vorbilds griff die Familie auf. Allerdings steht hier heute statt eines – damals üblichen – kombinierten Elektro-Kohleherds ein moderner Gasherd. Ebenfalls neu ist die schöne hellgraue Corian-Arbeitsfläche Der alte Dielenboden, den Turcks unter dem Küchenboden der Vorbesitzer entdeckten, wurde liebevoll aufgearbeitet.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Ebenfalls erhalten wurden die hölzernen Einbauschränke rund um den Durchgang zwischen Küche und Esszimmer. Hier wurde traditionell das „gute Geschirr“ verwahrt. Die alten Holzdielen erstrahlen heute in allen Räumen des Erdgeschosses in neuem Glanz: Von der Küche über das Esszimmer bis hin zu Wohn- und Musikzimmer. Auch beim Mobiliar achteten die Turcks soweit möglich auf Authentizität oder zumindest Bezug zur Geschichte des Hauses: Davon zeugt der hölzerne Esstisch aus den fünfziger Jahren ebenso wie die aufgearbeiteten Flügeltüren zwischen Ess- und Wohnzimmer. Auch die Leuchte im Musikzimmer ist ein Original aus den Fünfzigerjahren.</span></p><p><span><strong>Lärchenholz trifft auf Stahl: Der Anbau</strong></span></p><p><span>Weil das Architektenehepaar Turck auch ihr Architekturbüro auf dem Grundstück unterbringen wollte, entstand an der Gartenseite des Hauses ein quaderförmiger Anbau. Er ist teilweise in den Hang des Gartens eingelassen, um die markante Optik der Stahlfassade möglichst wenig zu beeinträchtigen und über die Kellerräume an das Wohnhaus angebunden. Zugleich sorgt ein separater Zugang von außen für die Trennung von Familie und Beruf. Seine Lärchenholzverkleidung bildet einerseits einen optischen Kontrast zur weißen Stahlfassade des Wohnhauses – und passt sich doch harmonisch ein, da die vertikale Lattung der Verkleidung die Struktur der Stahlfassade aufgreift. Im Inneren des neuen Trakts befindet sich neben dem Büro mit vier Arbeitsplätzen auch ein Besprechungsraum. Aus den großzügigen Fenstern führt der Blick in den Garten großen Grundstücks. Und auch hier verbinden die Turcks das Nützliche mit dem Angenehmen: Auf dem Dach des Büro-Anbaus entstand eine großzügige Holzterrasse, die sich schwellenlos vom Erdgeschoss aus betreten lässt. Hier genießen die vier an warmen Sommerabenden das Happy End ihres Abenteuers Altbausanierung.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Objekt]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 11:45:41 +0100</pubDate>
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                        <title>Vielfalt statt Einerlei bei Oberlichtern</title>
                        <link>https://presse.velux.de/vielfalt-statt-einerlei-bei-oberlichtern/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/vielfalt-statt-einerlei-bei-oberlichtern/</guid><pp:caseid>681202</pp:caseid><pp:subtitle>Für jede Anforderung die passende Lösung im „Werk 3“ von Layher</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hamburg, Januar 2025. Mitte Oktober 2023 eröffnete das deutsche Familienunternehmen Layher sein neues, hochautomatisiertes Fertigungszentrum. Um die Produktionskapazitäten zu erweitern, hatte sich der weltweit größte Hersteller von Gerüstsystemen für den Bau eines dritten Werks im Zabergäu entschieden. Auf einer Fläche von rund elf Hektar werden nun Bauteile des AllroundGerüsts in der Lightweight-Technologie produziert und feuerverzinkt.</strong> <strong>Bei der Planung wurde auf ein hohes Maß an natürlicher Belichtung Wert gelegt – einerseits aus Gründen der Energieeffizienz, andererseits um helle und sichere Arbeitsplätze zu gewährleisten. Für die Oberlichtlösungen setzte das Unternehmen dabei mit Velux Commercial auf nur einen Partner, der für die unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Produktionsabschnitten jeweils die passende Lösung anbieten konnte.</strong></span></p><p><span>Photovoltaik-Anlagen auf begrünten Dächern sowie die Reduktion künstlicher Beleuchtung durch Verzicht auf beleuchtete Werbeanlagen und viel natürliche Belichtung tragen dazu bei, dass das „Werk 3“ den Energieeffizienzstandard BEG 40 erfüllt. Welch große Wirkung die Nutzung von Tageslicht in einem gewerblich genutzten Gebäude haben kann, zeigte die International Energy Agency im SHC Task 61: Der Stromverbrauch für Beleuchtung kann dadurch halbiert werden.* Ob im Wareneingang, in der Feuerverzinkerei oder Produktionshalle, den Treppenhäusern, der Stapler- oder Versandhalle – durch zahlreiche Oberlichtlösungen sowie Rauch- und Wärmabzüge bietet Layher heute seiner Belegschaft helle und sichere Arbeitsplätze. Dafür wurden in sieben von acht Bauabschnitten des neuen Werks insgesamt 64 Lichtbänder und 25 Lichtkuppeln installiert. Sie gewährleisten nicht nur großzügigen Tageslichteinfall, sondern stellen zusätzlich den erforderlichen Rauch- und Wärmeabzug sicher.</span> <span>Für Letzteres wurden zudem zusätzlich zwölf Dunkelklappen installiert. Dank der für den Einsatz in industriell genutzten Gebäuden hervorragenden U-Werte zählen sie zu den energieeffizientesten in diesem Bereich.</span></p><p><span>Aufgrund des umfassenden Produktsortiments von Velux Commercial konnte für jeden Bauabschnitt die passende Lösung gefunden werden. In Bereichen der Fertigungshalle, die großflächige Belichtung erforderten, kamen Lichtbänder zum Einsatz. Je nach Anforderung der darunterliegenden Räumlichkeit wurden entweder Vario Therm Lichtbänder aus Polycarbonat oder Grillodur®-Lösungen aus halbtransparentem Fiberglas, das mit einem selbsttragenden Aluminiumrahmen verklebt ist, verwendet. Beide Systeme zeichnen sich durch blend- und schlagschattenfreien Lichteinfall sowie großflächigen Rauch- und Wärmeabzug aus. Die Grillodur®-Fiberglas-Konstruktion mit blauen Deckschalen bietet zusätzlich chemische Beständigkeit für besonders anspruchsvolle Bedingungen. Diese stabile Lösung kam deshalb auch in der Feuerverzinkerei sowie in der Containerverladehalle zum Einsatz. Weiterer Vorteil: Während bei allen anderen Lösungen eine zusätzliche Durchsturzsicherung installiert werden musste, ist die Grillodur-Konstruktion so stabil, dass dies dort nur bei den Öffnungen der Klappen notwendig ist. Insgesamt 90 dieser Klappensysteme kamen zum Einsatz und können für effektiven Rauch- und Wärmeabzug sowie Komfortlüftung genutzt werden. Auch bei den Vario Therm Lichtbändern ist durch insgesamt 28 Seitenklappen mit einem Öffnungswinkel von 130 Grad die RWA-Funktion integriert. Um eine einfache und schnelle Montage auf der Baustelle zu ermöglichen, wurden beide Lichtbandsysteme von Velux Commercial vorgefertigt zur Baustelle geliefert.</span></p><p><span>Für punktuelle Beleuchtung und Entrauchung sorgen 25 Lichtkuppeln mit einem 60 cm hohen Metall-Aufsatzkranz, die in der Wareneingangs- und Staplerhalle sowie in Treppenhäusern installiert wurden. Dabei kamen sie 23-mal in der beeindruckenden Größe von 150 x 150 cm und zweimal in der Größe von 120 x 120 cm zum Einsatz. In Bereichen mit erhöhten Anforderungen an die Schalldämmung wurde eine spezielle Ausführung mit einer innenliegenden VSG-8-Scheibe und einem bewerteten Schalldämmmaß von 36 dB gewählt. Zwölf eingesetzte Dunkelklappen aus Aluminium der Größe 150 x 150 cm stellen zudem als lichtundurchlässige Sonderlösung den benötigten Rauchabzug in Bereichen sicher, in denen kein Tageslicht benötigt wird.</span></p><p><span>„Wir sind wirklich froh, bei diesem Bauprojekt beauftragt worden zu sein“, zeigt sich Tobias Fröhlich, Projektmanager von Velux Commercial, begeistert. „Es bot uns eine hervorragende Möglichkeit zu demonstrieren, dass wir als Komplettanbieter für jede Anforderung rund um Belichtung und Lüftung über das Dach im industriellen Markt agieren können: von der Planung bis zur Lieferung und Wartung.“ Denn Velux Commercial lieferte nicht nur die Oberlichtlösungen, sondern gewährleistet künftig auch die qualifizierte und zertifizierte Wartung der pneumatischen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen durch seine geschulten RWA-Techniker. Dies war auch ein Argument für Layher, auf diesen Hersteller zu setzen, erklärt Dr. Fritz Barth: „Neben dem umfassenden Portfolio an Oberlichtern und RWA-Lösungen überzeugte uns bei Velux Commercial auch, dass sie nach Abschluss der Bauphase Service und Wartung für ihre Produkte und damit Verantwortung für den reibungslosen Betrieb übernehmen.“ Einer störungsfreien Produktion mit sicheren Arbeitsbedingungen sollte folglich nichts im Wege stehen.</span></p><p><span>Mehr Informationen und weitere Referenzen unter </span><a href="http://www.commercial.velux.de"><span>www.commercial.velux.de</span></a><span>&nbsp;</span></p><p><span><strong>*</strong>Quellen:</span></p><p><a href="https://task50.iea-shc.org/"><span>IEA SHC || Task 50 || IEA SHC || Task 50</span></a><span> & </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378778822003474"><span>https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378778822003474</span></a><span> (zuletzt abgerufen am 12.11.2024)</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Jan 2025 19:34:47 +0100</pubDate>
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                        <title>ICÔNE Bürogebäude von Foster + Partners gewinnt „Best Use of Natural Light“-Award</title>
                        <link>https://presse.velux.de/icone-buerogebaeude-von-foster--partners-gewinnt-best-use-of-natural-light-award/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/icone-buerogebaeude-von-foster--partners-gewinnt-best-use-of-natural-light-award/</guid><pp:caseid>680347</pp:caseid><pp:subtitle>Auszeichnung im Rahmen des World Architecture Festivals 2024</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hüllhorst, November 2024. Die Auszeichnung des ICÔNE Gebäudes mit dem „Best Use of Natural Light“-Award unterstreicht den einzigartigen Einsatz von Tageslicht. 700 Velux Modular Skylights bringen über das zentrale Atrium Tageslicht in die fünf Etagen des Büroneubaus in Luxemburg. Der Preis wurde am 8. November auf dem World Architecture Festival in Singapur verliehen. In der engeren Auswahl waren insgesamt acht Projekte, die allesamt „das natürliche Tageslicht optimal nutzen, um sich mit ihrer Umgebung zu verbinden und dynamische Räume für ihre Besucher zu schaffen“.</strong></span></p><p><span>Die Jury fasste das Siegerprojekt mit diesen Worten zusammen: „Das Projekt bietet eine klare technische Demonstration der Qualität von Tageslicht sowohl in den Arbeits- als auch Gemeinschaftsräumen. Die sorgfältige Auswahl der Atriumverglasung ermöglicht das Einströmen von UV-Licht, das der üppigen Bepflanzung und den menschlichen Nutzern zugutekommt. Dadurch wird auch eine ruhige Qualität des natürlichen Lichts in einem großen, komplexen Verbindungsraum erreicht.“</span></p><p><span>Der Preis für die ‚beste Nutzung des natürlichen Lichts‘ beim World Architecture Festival ist eine von mehreren Sonderauszeichnungen, die herausragende Leistungen in einem bestimmten Bereich aufweisen. In diesem Fall werden abgeschlossene Bauprojekte prämiert, die eine einzigartige Nutzung des Tageslichts und die Berücksichtigung der Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden zeigen.</span></p><p><span><strong>Zentrales, tageslichtdurchflutetes Atrium</strong></span></p><p><span>Das ICÔNE Gebäude erstreckt sich über 18.800 Quadratmeter auf fünf Etagen. Eines der auffälligsten Merkmale des Baus ist das zentrale Atrium, das von natürlichem Licht durchflutet wird. Für Foster + Partners, die Velux Modular Skylights dafür auswählten, Tageslicht in das Gebäude zu bringen, stellt dieses Projekt eine neue Art der Arbeitsumgebung dar: „Wir wollten eine neue Art des Arbeitens in einem Büro entwickeln. Co-Working-Spaces, die die Zusammenarbeit fördern und das Wohlbefinden der Menschen verbessern, benötigen Tageslicht. Das Tageslicht verleiht diesem Gebäude einen zentralen Fokus und schafft die perfekte Umgebung für Büroarbeit und Freizeit. Fenster und Oberlichter schaffen zudem eine Verbindung zur Außenwelt“, sagte Darron Haylock, Partner, Foster + Partners.</span></p><p><span>Studien<sup>1</sup> zeigen, dass Tageslicht und frische Luft nicht nur das Wohlbefinden der Menschen, die in Büroräumen arbeiten, verbessern, sondern auch die Produktivität um bis zu 15 Prozent steigern können.</span></p><p><span><strong>Enge Zusammenarbeit zwischen VELUX Commercial und Foster + Partners</strong></span></p><p><span>Ein Team von Velux Commercial arbeitete eng mit Foster + Partners zusammen und stellte verschiedene Optionen und 3D-Renderings zur Verfügung, um den Architekten bei der Auswahl der besten Lösung zu helfen. Diese musste ihre Designvorstellungen erfüllen, dabei kosteneffizient bleiben und ein funktionales Design gewährleisten.</span></p><p><span>„Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, das ICÔNE-Büro selbst zu besuchen, aber ich würde die innovative Tageslichtlösung gerne einmal live erleben. Wir sind natürlich stolz darauf, dass wir eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung gespielt haben“, sagt Bart Goetzee, CEO von Velux Commercial.</span></p><p><span>Modular Skylights können in verschiedenen Lichtdach-Konfigurationen kombiniert werden, um so perfekte Lösungen für unterschiedlichste Raumanforderungen zu schaffen: schmale Flure, Atrien und Patios, Studios, große Erschließungsflächen und vieles mehr. Sie werden in einem komplett vorgefertigten modularen Designsystem hergestellt. Dies sorgt für eine einfache sowie schnelle Spezifikation und Installation. Jede Dachverglasungslösung wird mit einem speziellen, vorgefertigten Eindeckrahmen geliefert, der eine perfekte Passform gewährleistet. Velux Modular Skylights wurden ursprünglich in Kooperation mit Foster + Partners entwickelt.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eine <strong>ausführlichere Beschreibung des ICÔNE Bürogebäudes</strong> mit zahlreichen Fotos findet sich unter diesem Link:&nbsp;</span><br><a href="https://presse.velux.de/icone-ein-modulares-buero-mit-nachhaltiger-zukunft/"><span>ICÔNE: Ein modulares Büro mit nachhaltiger Zukunft</span></a><span>&nbsp;</span><br><span>Dort steht auch das <strong>komplette druckfähige Bildmaterial zum Download </strong>bereit.</span></p><p><span>Ein Video zum Projekt mit Darron Haylock, Partner von Foster + Partners, finden Sie hier: </span><a href="https://youtu.be/WB-cK3V_WAY"><span>https://youtu.be/WB-cK3V_WAY</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 11:04:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Nachhaltiger Schulneubau mit viel Tageslicht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/nachhaltiger-schulneubau-mit-viel-tageslicht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/nachhaltiger-schulneubau-mit-viel-tageslicht/</guid><pp:caseid>655637</pp:caseid><pp:subtitle>Zwei Atrien mit insgesamt 32 Elementen des BA-Verglasungssystems sorgen für helle, optimale Lernbedingungen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, September 2024. Aufgrund des steigenden Raumbedarfs entschied sich der Gemeindeverwaltungsverband Schwieberdingen-Hemmingen zu einem umfangreichen Bauprojekt. Ein Neubau sollte für den dringend benötigten Platz sorgen, im zweiten Schritt dann das Bestandgebäude umfassend saniert werden. Mit der Fertigstellung des Neubaus im Herbst 2023 ist der erste Teil der Bauphase abgeschlossen. Auf einer Fläche von 3.000 m² bietet dieser eine hohe Aufenthaltsqualität und optimale Lernumgebung mit viel Tageslicht im Inneren. Eine wichtige Rolle spielen dabei zwei Atrien. Sie sorgen dank des großzügigen Tageslichteinfalls durch das BA-Verglasungssystem von Velux Commercial für helle Räume auch tief im Innern des Gebäudes.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Auch im Schulbau steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und attraktive Lernbedingungen zunehmend. Beim Neubau der Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen wurde deshalb viel Wert auf ein umfangreiches Energie- und Nachhaltigkeitskonzept gelegt. Dazu gehört unter anderem die Begrünung der Dächer und die Installation von Photovoltaikmodulen zur eigenen Energiegewinnung. Zudem erfüllt der Neubau den KfW-Energieeffizienz-Standard EG 40.</span></p><p><span>Die Planer vom Stuttgarter Architektenbüro Auer Weber setzten darüber hinaus auf ein hohes Maß an natürlicher Belichtung durch eine Oberlicht-Lösung. Zwei Atrien mit jeweils 16 Elementen des BA-Verglasungssystems von Velux Commercial sorgen für lichtdurchflutete Aufenthaltsbereiche.</span><i><span> </span></i><span>Auch die angrenzenden Flure und Gruppenarbeitsräume, die tief im Inneren des Gebäudes liegen, profitieren dank der Öffnung zu den Atrien mit großflächigen Verglasungen von dem Tageslichteinfall durch das Dach. Ein wichtiger Aspekt beim Schulbau, denn wie das jüngst veröffentlichte Healthy Buildings Barometer noch einmal hervorhob, kann die Leistungsfähigkeit von Schülern durch mehr Tageslicht um bis zu 18 Prozent steigen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die in den Atrien eingebrachten farbigen Linoleum-Bodenbeläge, einerseits in grüner Ausführung, andererseits in blauer Farbgebung, erzeugen jeweils ganz unterschiedliche Lichtstimmungen. Während der grüne Boden eine eher freundlich natürliche Atmosphäre kreiert, sorgt der blaue Belag für eine harmonisch kreative Stimmung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eines der 16 Elemente des BA-Verglasungssystems ist jeweils öffenbar und kann zur Komfortlüftung genutzt werden. Damit angesichts der großflächigen Verglasung an heißen Sommertagen trotzdem ein angenehmes Raumklima gewährleistet ist, wurde innen ein Sonnenschutz aus grauem Acryl-Tuch installiert.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Das selbsttragende BA-Pfosten-Riegel-System aus Aluminium, das auf einer Stahlzarge montiert wurde, sorgt aufgrund besonders großer Drainagerinnen sowie gezielt gesetzten Entwässerungsschlitzen auf verschiedenen Ebenen für eine kontrollierte und zuverlässige Entwässerung, auch bei geringen Dachneigungen.</span></p><p><span>Nach Abschluss des Neubaus sowie der Sanierung des Bestands werden statt bisher 500 bis zu 670 Schülerinnen und Schüler die Glemstalschule besuchen können. Die Lernbedingungen sind durch die großflächigen Verglasungen und den daraus erhöhten Tageslichteintrag im Neubau schon deutlich optimiert. „Verglichen mit dem ehemaligen Bestandsgebäude ist im Neubau dank zahlreicher Fenster sowie der Atriumverglasung eine hellere Schule entstanden, die zum Wohlgefühl beiträgt“, bestätigt auch Marcus Müller, Sachgebietsleiter Bautechnik der Gemeinde Schwieberdingen die positiven Effekte von mehr Tageslicht im Gebäude. Mit Beginn des Schuljahres 2023/2024 fiel im Oktober der Startschuss für die Sanierung des Bestands. Das 1978 errichtete Bestandsgebäude wird dabei vollständig entkernt und modernisiert. Auch hierbei werden zwei Atrien für lichtdurchflutete Räumlichkeiten sorgen.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 11:47:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Maßarbeit in Hanglage</title>
                        <link>https://presse.velux.de/massarbeit-in-hanglage/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/massarbeit-in-hanglage/</guid><pp:caseid>653281</pp:caseid><pp:subtitle>Dachgeschoss wird dank Velux Dachfenstern erst vollwertig nutzbar</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, August 2024. In einem Neubaugebiet mit restriktivem Bebauungsplan entwarfen Katrin und Tim Bialucha von Bialucha Architektur für ein Ehepaar ein Haus nach Maß. In Hanglage und trotz der baurechtlich vorgeschriebenen Bauweise mit nur einem Vollgeschoss entstand ein Haus über drei Ebenen, das keine Wünsche offenlässt. Im Dachgeschoss erfüllen Velux Dachfenster nicht nur ihre Kernfunktion der Versorgung mit Tageslicht und frischer Luft, sondern machen, an der richtigen Stelle platziert, das Dachgeschoss erst vollwertig nutzbar.</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong>Wenn die Kinder aus dem Haus sind, fängt auch für viele Eltern ein neuer Lebensabschnitt an, oft verbunden mit Überlegungen, in welchem Heim sie die nächste Zeit ihres Lebens verbringen möchten. Iljane Weidling-Koch und ihr Mann Tom W. Koch nutzten den Auszug der Kinder, um sich neu aufzustellen. Das alte Haus empfanden die beiden als zu groß und zu dunkel. „Wir arbeiten oft im Homeoffice. Viel Tageslicht im Haus ist daher für uns sehr wichtig“, erzählen die beiden. „Das steigert die Motivation und das Wohlbefinden.“ So stand schnell die Entscheidung, mit einem Neubau nach ihren Wünschen den neuen Lebensabschnitt zu beginnen. In einem Neubaugebiet in Essenheim, einem Weinort nahe Mainz, war ein passendes Grundstück schnell gefunden, allerdings gab es einige Herausforderungen: Auf dem Hanggrundstück wurde früher Wein angebaut und die Bodenverhältnisse waren zum Bauen nicht gerade optimal. Zudem erlaubt der Bebauungsplan nur ein Vollgeschoss. „Der schwammige Boden hat uns wirklich herausgefordert“, blickt Architekt Tim Bialucha zurück. Nach ausführlichen Gesprächen mit den Bauherren und gründlicher Planung entwarfen die Bialuchas ein Haus, das allen Anforderungen gerecht wurde. Massivbau im unteren Teil des Hauses mit einer beträchtlichen Menge an Stahl und Beton verhindert trotz nassem Boden bis heute Feuchteschäden oder gar vollgelaufene Kellerräume – anders, als bei vielen Nachbarn. Erster Stock und Dachgeschoss hingegen sind in Holzständerkonstruktion errichtet. „Gewicht und Kosten konnten dadurch erheblich reduziert werden“, erklärt der Architekt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Wünsche werden wahr</strong></p><p>Als Freiberufler war Iljane und Tom ein großzügiges, helles, lichtdurchflutetes Büro wichtig. Für die Work-Life-Balance sollten aber auch die schönen Dinge des Lebens nicht zu kurz kommen: Platz für gemeinsames Kochen und Essen mit Freunden, zum Entspannen, Wohnen und Schlafen sollte ausreichend vorhanden sein. Ebenso durfte ein Kamin nicht fehlen und – nicht zu vergessen – Abstellmöglichkeiten für die nicht täglich genutzten Dinge. Als i-Tüpfelchen wünschten sich die beiden eine Sauna im Haus. Angesichts der Grundstücksgröße und des schwierigen Geländes eine ganz schön große Herausforderung für die Architekten. Katrin und Tim Bialucha gelang es aber, alle diese Wünsche mit einem Entwurf umzusetzen, der zwar nur über das eine zugelassene Vollgeschoss verfügt, aber trotzdem auf drei Ebenen vollwertige Grundrisse bietet.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><table><tr><td><p><span><strong>Vollgeschoss</strong></span></p><p><span>Die (unterschiedlichen) Bauordnungen der deutschen Bundesländer definieren ein Vollgeschoss so, dass das Geschoss im Mittel mindestens 1,20 m bis 1,60 m über die Geländeoberfläche herausragt. In Rheinland-Pfalz sind es 1,40 Meter. Bei Geschossen im Dachraum sollten sie in diesem Bundesland über mindestens 3/4 ihrer Grundfläche eine Höhe von mindestens 2,30 m haben.</span></p></td></tr></table><p>&nbsp;</p><p><strong>Ein Vollgeschoss, drei Ebenen</strong></p><p>Ausgangspunkt für die Platzierung des Neubaus auf dem Grundstück war die schöne Südhanglage sowie der unverbaubare Blick auf die Weinstöcke in der Gegend. Auf der untersten Ebene gelangt man über einen großzügigen und hellen Eingang in das Haus. Hier befinden sich das geräumige Büro mit großem Fenster und viel Tageslicht, ein Gäste-WC sowie im rückwärtigen, im Hang liegenden Teil die gewünschten Abstellräume. Auch die Gasbrennwertheizung findet hier ihren Platz. Dadurch, dass sich die Räume Richtung Norden in den Hang schieben, ragt diese Ebene im Mittel mit weniger als 1,40 m Höhe aus dem Hang und gilt laut Baurecht in Rheinland-Pfalz damit nicht als vollwertiges Geschoss (s. Kasten). Eine Treppe, die sogar hier, auf der untersten Ebene, noch von Tageslicht aus der mittleren und oberen Ebene beschienen wird, führt in die darüberliegende Ebene, dem Vollgeschoss. Der loftartige, offen gehaltene Raum zieht sich über die komplette Grundfläche des Hauses und reizt die Raumgröße bis auf das Maximum aus. So ist in dem fast 80 m² großen Raum ausreichend Platz für entspannte Stunden, ob beim gemeinsamen Kochen und Essen in großer Runde oder im Wohnbereich mit dem fantastischen Ausblick durchs Panoramafenster auf die Weinberge. Ein Kamin gliedert den großen Raum, ebenso wie die gegenüberliegende, leichte Stahltreppe, die ins Obergeschoss führt. Treppe sowie ein nach beiden Seiten offenes Regal fungieren außerdem als Sichtschutz, lassen den Raum aber trotzdem großzügig und lichtdurchflutet wirken.</p><p>Für das oberste Stockwerk hatten Kochs besondere Wünsche. „Uns war wichtig, hier helle, tageslichtdurchflutete Räume zu bekommen, ohne ständig Sorgen vor fremden Einblicken haben zu müssen“, beschreibt Tom W. Koch die Herausforderung, die er den Bialuchas für die Planung des Wellnessbereiches stellte. Die beiden lösten sie erfolgreich. „Die sechs Dachfenster sind da wirklich eine optimale Lösung. Mehr Lichteinfall ist kaum möglich und durch die schräge Ausrichtung nach oben ist hier die Privatsphäre gewahrt, ohne immer Vorhänge oder Rollläden schließen zu müssen“, freut sich der Bauherr. Durch Anzahl und Anordnung der Dachfenster, im Erschließungsbereich über der Stahltreppe zu einer Art Lichtband gruppiert, ermöglichten die Architekten nicht nur den immensen Lichteinfall und die gewünschte Privatsphäre, sondern erreichten damit auch einen Zugewinn an Durchgangshöhe – das „Dreiviertel“-Geschoss wird dadurch erst vollwertig nutzbar! Die von den Eigentümern liebevoll „Wellnessdeck“ genannte Ebene bietet Platz für das Schlafzimmer und das offene Bad sowie die gewünschte Sauna. Der Clou ist das Holzfass in der Mitte der Ebene: Eigens von einem Küfer angefertigt, dient es sowohl als Wanne als auch als Abkühlbecken nach dem Saunagang. Die Loggia gegenüber der Sauna bietet außer frischer Luft und einer weiteren Abkühlvariante auch einen weiten Blick über die Weinberge – Ruhe und Entspannung sind hier oben garantiert.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Viel Licht und frische Luft</strong></p><p>Die sechs großen Dachfenster von Velux, direkt über der Treppe positioniert, sorgen nicht nur für außergewöhnliche Helligkeit im Wellnessdeck, das Licht fällt auch bis in den Wohnbereich und betont dort den großzügigen Grundriss. Außenliegende, elektrisch bedienbare Hitzeschutz-Markisen an allen sechs Dachfenstern sorgen dafür, dass sich die Räume im Sommer nicht zu sehr aufheizen, lassen aber durch das lichtdurchlässige Gewebe trotzdem noch ausreichend Tageslicht ins Haus herein. Drei der sechs Dachfenster können elektrisch bedient werden. Diese drei Fenster nutzen Iljane und Tom zum effektiven Lüften per Kamineffekt: Die verbrauchte, erwärmte Luft zieht durch die geöffneten Dachfenster ab, während frische, kühlere Luft durch die gleichzeitig geöffneten Fassadenfenster in den darunterliegenden Stockwerken nachströmt<span>. </span>Diese Möglichkeit, den Luftaustausch schnell zu realisieren, ist auch insbesondere für den Wellnessbereich wichtig. So kann nach dem Saunagang oder Duschen die feuchte Luft schnell durch die geöffneten Dachfenster entweichen. Eventueller Schimmelbildung wird so gut vorgebeugt. Ein weiteres Velux Fenster befindet sich im vom übrigen Bad separierten WC. Auch hier leistet das elektrisch bedienbare Fenster gute Dienste und ermöglicht zudem Querlüftung.</p><p>„Tageslicht und frische Luft sind für mich wichtige Gestaltungselemente in der Architektur“, betont Tim Bialucha, „die Velux Fenster sind das zentrale Entwurfselement für dieses Haus – gewissermaßen das Rückgrat des Hauses“. Auch die Bauherren sind mehr als glücklich über ihr neues Heim – trotz der anfänglichen Problematik mit dem Grundstück. „Alle unsere Vorgaben konnten Katrin und Tim Bialucha umsetzen“, freuen sich die beiden. „Wenn wir auf unserem Wellnessdeck sitzen und die unterschiedlichen Lichtstimmungen, die durch das viele Tageslicht im Laufe des Tages und der Jahreszeiten erzeugt werden, genießen, wissen wir, dass wir alles richtiggemacht haben“, ziehen die Bauherren ihr Fazit.</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 11:55:39 +0200</pubDate>
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                        <title>Vorbildliche Arbeitsbedingungen dank viel Tageslicht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/vorbildliche-arbeitsbedingungen-dank-viel-tageslicht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/vorbildliche-arbeitsbedingungen-dank-viel-tageslicht/</guid><pp:caseid>652895</pp:caseid><pp:subtitle>Energieeffiziente Vario-Therm Lichtbänder sorgen für helle, blendfreie Arbeitsplätze</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, Juli 2024. Auch in industriell genutzten Gebäuden steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und attraktive Arbeitsbedingungen zunehmend. Deshalb setzte das Unternehmen Horsch bei seiner neuen Produktionshalle im thüringischen Ronneburg auf ein hohes Maß an natürlicher Belichtung durch eine Oberlicht-Lösung mit besonders guten Wärmedämmwerten. Insgesamt vier ca. 100 Meter lange Vario-Therm Lichtbänder von Velux Commercial sorgen für viel Tageslicht und deutlich reduzierten Bedarf an elektrischer Beleuchtung. Dank der für den Einsatz in industriell genutzten Gebäuden hervorragenden U-Werte zählt die Lösung zu den energieeffizientesten in diesem Bereich.</strong></span></p><p><span>Der Schutz der Umwelt und der gesunde Mensch zählen zu den obersten Prioritäten des Unternehmens Horsch. Dafür entwickelt es technische und digitale Lösungen für den modernen Ackerbau. Doch nicht nur bei ihren Produkten verfolgt das Unternehmen diese Prämissen, auch bei der Produktion selbst. Beim Bau der neuen Produktionshalle gelang es Horsch, durch großflächige Oberlichtlösungen den Einsatz von Kunstlicht deutlich zu reduzieren und helle Arbeitsplätze mit viel Tageslicht und angenehmen Raumklima für die Belegschaft zu realisieren. Sie entschieden sich für eine Lösung mit besonders guten Wärmdämmeigenschaften: Vier Vario-Therm Lichtbänder von Velux Commercial mit beeindruckenden Ausmaßen. Bei einer Breite von 2,56 Meter erstrecken sich drei der thermisch getrennten Lichtbänder auf eine Länge von 102 Metern, eines auf 96 Meter.</span></p><p><span>Die Lösung zeichnet sich dank wärmebrückenfreier Kompositprofile durch ihre Energieeffizienz aus. Aufgrund der konsequenten thermischen Trennung durch Zusammenstellung aus PVC-Mehrkammer-Dämmkonstruktion und Aluminium-Abdeckprofil für Design- und Schutzfunktion sowie der wärmebrückenfreien Sprossenkonstruktion aus Aluminium überzeugt sie mit einem Wärmedurchgangskoeffizient U<sub>g</sub> von nur 1,82 W/m²K. Die Gesamtkonstruktion liegt – ohne Berechnung einer Zarge – bei 1,94 W/m²K. Dank opalen Polycarbonat-Stegsiebenfachplatten ist eine blendfreie, gleichmäßige Belichtung am Arbeitsplatz garantiert.</span></p><p><span>Für Lüftung und als Rauch- und Wärmeabzug im Notfall kamen 29 NRWG-Lichtbandklappen Vario-Firejet 165° von Velux Commercial zum Einsatz. Elektromotoren, mit 230 Volt Stromversorgung für die Lüftung, sorgen für die Öffnung der 2,56 x 1 Meter großen Rauchabzug-Vollklappen. Deren Flügelrahmen sind mit zweifacher, umlaufender EPDM-Dichtung für sichere Dichtigkeit und zusätzliche Dämmung ausgestattet.</span></p><p><span>Das Dach der Produktionshalle nutzt Horsch nicht nur zur Belichtung, sondern auch zur Energiegewinnung mit Photovoltaik-Modulen. Die Ausrüstung der Lichtbänder mit Durchsturzsicherungen des Typs DSL aus verzinktem Sicherheitsdrahtgitter mit einer Maschenweite von 90 x 100 mm sorgen für ein sicheres Betreten des Daches etwa zur Wartung oder Reinigung der Module.</span></p><p><span>Die Produktionshalle von Horsch zeigt, wie sich auch im industriellen Sektor unter Einhaltung von guten Energiestandards beste Arbeitsbedingungen mit viel Tageslicht realisieren lassen – ein Beispiel mit Vorbildcharakter.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Fri, 26 Jul 2024 10:01:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein einfach perfektes Haus</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-einfach-perfektes-haus/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-einfach-perfektes-haus/</guid><pp:caseid>634188</pp:caseid><pp:subtitle>Mit der cleveren Nutzung von Dachfenstern zu frischer Luft, einer guten Energiebilanz und viel Tageslicht</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Mai 2024. Im Innern eine Mischung aus Beton und Tannenholz, außen Weisstanne und Zedernschindeln – das Einfamilienhaus im beschaulichen 800 Seelen-Dorf Bottenwil im Kanton Aargau sticht heraus. Das vom österreichischen Architekten Juri Troy entworfene Haus beeindruckt einerseits mit einer besonderen Lösung der heraufordernden Hanglage. Andererseits werden Velux Dachfenster geschickt zur natürlichen Belüftung und Belichtung genutzt und tragen so zur guten Energiebilanz des Gebäudes bei.</strong></span></p><p><span>Der Bauherr des Einfamilienhauses in Bottenwil wurde aufgrund des «</span><a href="https://www.juritroy.com/de/projekte/25/sunlighthouse?k="><span>Velux Sunlighthouse</span></a><span>s», dem ersten CO<sub>2</sub>-neutralen Haus in Österreich, auf den Architekten Juri Troy aufmerksam. Begeistert von dessen Arbeit und Architekturverständnis, beauftragte er den österreichischen Architekten direkt mit dem Bau seines eigenen Hauses.</span></p><p><span>Bei der Planung des Hauses galt es, einige Vorschriften zu beachten. Das sehr steile Gelände durfte nicht verändert werden und der Zugang zur Straße musste gewährleistet bleiben. Auch in Sachen Form des künftigen Wohngebäudes gab es einige Bauvorgaben. Zudem spielte für den Bauherrn wie auch für den Architekten Tageslicht von Beginn an eine zentrale Rolle. Daher entschieden sie sich für ein Gebäude mit Satteldach, das sich auf jeder Ebene zur Landschaft hin öffnet und von mehreren Seiten Tageslicht einfängt. So ist ein dreistöckiges Einfamilienhaus entstanden, mit Zugang und Garageneinfahrt direkt von der Strasse aus. Von dort gelangt man über eine lange Treppe bis in den mittleren Stock, in dem sich der Wohnbereich inklusive Terrasse befindet. Der unterste Stock ist teilweise in den Hang eingegraben.</span></p><p><span><strong>Beton und Holz sorgen für wohltuenden Kontrast</strong></span></p><p><span>Bereits bei der Garageneinfahrt sind zwei zentrale Baustoffe erkennbar, die sich auch im Inneren des Hauses wiederfinden – Beton und Tannenholz. Dabei sorgt das Grau des unbehandelten Betons für einen wohltuenden Kontrast zur warmen Ausstrahlung des Holzes. Das Dachgeschoss mit einem offenen Arbeitsbereich, Schlafzimmer, Gästezimmer und Bad mit Sauna scheint praktisch aus einem einzigen Stück Holz gefertigt und wird durch das Tageslicht richtig zum Strahlen gebracht. Auch der Wohnbereich und die Küchen werden dank einer großen Fensterfront und großen verglasten Balkontüren mit viel Tageslicht durchflutet. Die Einrichtung ist grundsätzlich bescheiden und einfach, während ausgewählte Designerstücke die Räume effektvoll aufwerten. Einige der Inneneinrichtungsgegenstände wie etwa das Sideboard im Arbeitsbereich, der Kamin, das Bett und die Nachttische stammen wie der Architekt Juri Troy aus dem österreichischen Vorarlberg.</span></p><p><span><strong>Viel Tageslicht und Frischluft</strong></span></p><p><span>Die vier nach Norden und die zwei nach Süden ausgerichteten elektrisch betriebenen Velux Dachfenster lassen viel Tageslicht und frische Luft in die Räume. Im oberen Stock liegen Schlaf- und Gästezimmer direkt nebeneinander. Um beide Räume optimal mit Tageslicht zu versorgen, entschied sich der Architekt für einen cleveren Trick. Auf der Nordseite belichten zwei Dachfenster der Vierer-Kombination das Schlafzimmer, während zwei Schächte das Licht der beiden anderen in das Gästezimmer auf der anderen, südlichen Dachseite leiten. Die tiefen Schächte ermöglichen das gezielte Leiten des Lichts bis tief ins Innere des Gebäudes. Durch ein zusätzliches Fenster in der Fassade hat man vom Schlafzimmer aus einen tollen Ausblick in die Landschaft. Die Dachfenster ermöglichen einen wesentlich höheren Lichteinfall, lassen das gleichmässige Nordlicht bis ins Gästezimmer dringen und sorgen so für eine diffuse Belichtung. Eine ähnliche Konstruktion mit Dachfenstern und zusätzlichen Lichtschächten hatte Juri Troy bereits im Sunlighthouse in Österreich realisiert, wo die Schächte eine natürliche Belichtung über den gesamten Tagesverlauf ermöglichen.</span></p><p><span><strong>Eine gute Energiebilanz</strong></span></p><p><span>Die Dachfenster sind zudem entscheidend für die natürliche Klimatisierung. «Es genügt, sie zusammen mit den Terrassentüren auf der unteren Ebene zu öffnen, damit die warme, verbrauchte Luft nach oben strömt. Das ist der gute alte Kamineffekt», erklärt der Architekt Juri Troy. Da ein Teil des Hauses unter der Erde liegt, heizt sich dieser an heißen Sommertagen nicht so stark auf, so dass beim Lüften die kalte Luft aus diesem unteren Bereich in die oberen Stockwerke strömt. So wird das Einfamilienhaus in der warmen Jahreszeit natürlich klimatisiert. Erst wenn die Außentemperaturen unter 14 Grad sinken, kommt für exzellente Energieeffizienz-Standards ein mechanischer Frischluftaustausch mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz.</span></p><p><span>Wie bei vorherigen Projekten war es Jury Troy auch in Bottenwil ein Anliegen, mit heimischen, nachwachsenden Rohstoffen zu arbeiten. Durch die Holzriegelbauweise konnte der Holzbedarf minimiert werden. Als Dämmstoff wurde das Recyclingprodukt Zellulose verwendet. Das Gebäude ist zudem mit einer Wärmepumpe mit Tiefenbohrung und einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmetauscher ausgestattet. Dank der kompakten Gebäudeform und der guten Dämmwerte, erreicht das Wohnhaus den Schweizer Minergie-P Standard. Die Dachfenster aus Kiefernholz sorgen nicht nur für viel Tageslicht und Frischluft, sondern weisen auch einen niedrigen U-Wert</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span> von 0,8 auf. Gemeinsam mit der natürlichen Belüftung und der ausgeklügelten Bauweise trägt dieser zu einer guten Klimabilanz des Einfamilienhauses in Bottenwil bei.&nbsp;</span></p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Dieser Wärmedurchgangskoeffizient wird verwendet, um die Wärmedämmfähigkeit von Baumaterialien zu bestimmen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 May 2024 09:39:16 +0200</pubDate>
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                        <title>Das natürliche Licht des Pariser Himmels einfangen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/das-natuerliche-licht-des-pariser-himmels-einfangen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/das-natuerliche-licht-des-pariser-himmels-einfangen/</guid><pp:caseid>629001</pp:caseid><pp:subtitle>Sanierung mit eleganter Dachverglasung am historischen Standort</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p><span><strong>Wolkersdorf/Hüllhorst, Mai 2024. Sanierungen von Bestandsgebäuden, insbesondere Teilmodernisierungen, machen einen Großteil der zukünftigen Bautätigkeiten aus. Eigentümer und Betreiber müssen die Funktionsfähigkeit, den Nutzerkomfort und die Sicherheit ihrer Gebäude gewährleisten und steigende energetische Standards erfüllen. Herausforderungen, die es auch bei der Umgestaltung des historischen Gebäudes „Le Visionnaire“ in Paris zu lösen galt. Im Dachgeschoss kamen dafür Tageslichtlösungen von Velux Commercial zum Einsatz, die für natürliche Belichtung und Lüftung sowie Sicherheit sorgen.</strong></span></p><p><span><strong>Le Visionnaire – kreatives Arbeiten unter historischem Dach</strong></span></p><p><span>Der Hauptsitz von L‘Oréal befindet sich seit 1938 in einem historischen Gebäude „Le Visionnaire“ in der 14 rue Royale in Paris. Das architektonische Meisterwerk des französischen 18. Jahrhunderts von Ange-Jacques Gabriel steht unter Denkmalschutz. Im Jahr 2017 verlieh Alain Moatti dem Komplex eine futuristische Dimension, indem er eine eiförmige Glaskuppel hinzufügte. Nach mehrjährigen Bau- und Umbauarbeiten wurde „Le Visionnaire – Espace François Dalle“ im Jahr 2023 wiedereröffnet. Auf einer Fläche von 4.200 m² ist eine völlig neue Arbeitswelt entstanden, die der Vermittlung von Kultur, Inspiration und Kreativität gewidmet ist.</span></p><p><span>Im Dachgeschoss befindet sich ein Atelier, in dem Profis aus aller Welt den richtigen Umgang mit L'Oréal-Produkten erlernen. Das genaue Arbeiten mit feinen Farbnuancen erfordert eine authentische Lichtsituation, die der des Außenbereichs entspricht. Um möglichst natürliche Lichtverhältnisse zu gewährleisten, kamen Velux Modular Skylights als Oberlichter zum Einsatz. In die Lichtbänder mit einer Gesamtlänge von 30 Metern sind Rauchabzugsmodule integriert, die auch zur Komfortlüftung eingesetzt werden können. Bemerkenswert bei dieser Lösung ist, dass sich die Öffnungsmodule im geschlossenen Zustand optisch nicht von den feststehenden Modulen unterscheiden. Architekt Fabio Bezzecchi von Agence Moatti-Riviere zeigte sich von der Velux Commercial Lösung überzeugt: „Dieses innovative Produkt hat es ermöglicht, große Glasflächen mit unterschiedlichen Abmessungen zu planen. Um die Geradlinigkeit und Leichtigkeit des Raumes zu erhalten, wollten wir, dass die Flügel im Vergleich zu den Paneelen nicht zu breit und die Öffnungsantriebe diskret sind. Die modulare Verglasungslösung stimmte technisch und ästhetisch mit unserem Projekt überein. Die Profile der Flügel verleihen dem Dach eine bemerkenswerte Eleganz.“</span></p><p><span><strong>Effektiver Brandschutz mit elektrischen RWA-Anlagen</strong></span></p><p><span>Die Velux Modular Skylights Lichtbänder leisten nun nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Tageslicht- und Frischluftversorgung des historischen Gebäudes, sondern erhöhen zudem die Sicherheit der Gebäudenutzer. Die in das System integrierten elektrischen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sind wichtige sicherheitstechnische Einrichtungen im vorbeugenden Brandschutz. Sie dienen dazu, Rauchschwaden sowie giftige und entzündliche Gase und Dämpfe schnell abzuleiten. Bei den elektrischen RWA-Anlagen werden automatische Melder und elektrische Steuerungen eingesetzt, um die Öffnungsantriebe bei Hitzeentwicklung zu aktivieren. Sie bieten zudem zahlreiche Vorteile, wie eine smarte Komfortlüftung ohne zusätzlichen Motor, eine schnelle und einfache Montage, eine kostengünstige Wartung sowie die Möglichkeit der Anbindung mehrerer Zentralen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 May 2024 11:09:49 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Kinderzimmer mit Blick auf die Sterne</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-kinderzimmer-mit-blick-auf-die-sterne/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-kinderzimmer-mit-blick-auf-die-sterne/</guid><pp:caseid>616022</pp:caseid><pp:subtitle>Arbeitszimmer wird zum lichtdurchfluteten Erlebnisraum mit selbstregulierender Raumlüftung durch automatische Velux Dachfenster</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Januar 2024. Im Kopenhagener Stadtteil Valby in Dänemark hat das Ehepaar Charlotte und Morten ihr altes Einfamilienhaus von Grund auf saniert. Insbesondere das Ergebnis im Dachgeschoss ist beeindruckend. Unzureichendes Tageslicht und schlechte Raumluft ließen die Etage früher dunkel und trist wirken. Deshalb entschied sich das Paar für einen radikalen Umbau: Ein neues Dach, Öffnen der Decke zum Spitzboden und größere Dachfenster-Lösungen verwandelten die Etage zu einem ganz neuen, offenen und hellen Erlebnisraum.</strong></p><p><span>Im Rahmen der Renovierung des Altbaus modernisierten Charlotte und Morten zunächst nur die Räume im Erdgeschoss des Hauses. Im Laufe der Zeit wurde das eher kalte und schlechte Raumklima immer mehr zum Problem für das Ehepaar. Da lag die Entscheidung für eine bessere Wärmedämmung und ein neues Dach nahe. Im Zuge des Bauvorhabens sollten auch die Räume im Dachgeschoss neu gestaltet werden. Neben ihrem Schlafzimmer und einem Bad gab es noch ein Arbeitszimmer. Dort sollte das neue Kinderzimmer für ihre beiden Söhne entstehen. Um den Kindern möglichst viel Platz zu bieten, entschieden sie sich, in diesem Raum die Decke zum Spitzboden aufzubrechen. Neben der beeindruckenden Raumwirkung durch die Deckenhöhe und die offenliegenden Balken erweiterten sie so den Wohnraum der Jungs. Die können jetzt mit einer Leiter den Spitzboden über dem Flur erreichen und ihn als zusätzliche Spielfläche nutzen. Entstanden ist ein großer offener Erlebnisraum, indem die zwei Söhne schlafen können, aber auch gleichzeitig genug Platz zum Spielen haben.</span></p><p><span>Um das Potential des Dachgeschosses bestmöglich auszuschöpfen, hatte das Paar zuvor recherchiert und unter anderem bei Instagram nach Inspirationen gesucht. Dort entdeckten sie eine Vielzahl an Dachfenster-Varianten, die sie sich auch gut für ihr Haus vorstellen konnten. In einem Velux Showroom nutzte Morten die Chance, die Dachfenster auch einmal real anzuschauen und mit den Beratern ein paar Ideen durchzusprechen. „Ich hatte eine ziemlich klare Vorstellung davon, was wir für unseren Raum wollten und kam schließlich auf die Idee, vier Velux Dachfenster in einem einzigen großen Block zu platzieren, der eine Seite des Dachs ganz öffnet. Das erzeugt einen fantastischen Effekt im Raum", erklärt Morten.</span><span style="background-color:white;"> </span><span>Von der Idee mit den vier Velux Dachfenstern profitiert das Kinderzimmer enorm. Wo früher nur durch ein Dachfenster Licht in den Raum fiel, öffnet diese Kombination nun die Dachfläche vom Boden bis zur Decke.</span></p><p><span><strong>Wohlfühlraum mit viel Tageslicht</strong></span></p><p><span>Die Verwandlung des früher eher dunkel und trist wirkenden Raumes spiegelt sich auch im Verhalten der beiden Söhne wider: Während sie sich vorher ungern im Kinderzimmer aufhielten, ist der Raum nun zu dem Ort geworden, an dem sie am liebsten ihre Zeit verbringen. Mit den vier Velux Dachfenstern, welche die neue Deckenhöhe des Raumes komplett ausnutzen, wird der gesamte Bereich mit Tageslicht ausgefüllt. Ein Schreibtisch direkt unter den Fenstern bietet den optimalen Platz zum Malen, Basteln oder später Hausaufgaben machen. Am Abend können die Kinder von ihren Betten aus in den Sternenhimmel und zum Mond hinaufschauen.</span></p><p><span><strong>Natürliche Belüftung mit automatischen Dachfenstern</strong></span></p><p><span>Bei den beiden oberen der vier Dachfenster im Kinderzimmer handelt es sich um elektrisch betriebene Velux Schwingfenster. In Kombination mit dem als Zubehör erhältlichen Smart Home-Systems Velux Active können sie die Belüftung des Raumes auf Basis von Sensorwerten zu Luftfeuchtigkeit und CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Luft von ganz allein regulieren. Sorgen vor Wetterschäden sind unbegründet; bei regnerischem Wetter schließen sie sich von allein. „Sobald man die Kinder ins Bett bringt kann man die Fenster über das Smartphone steuern und automatisch öffnen oder schließen lassen“, meint Charlotte. „Durch die neuen, automatischen Dachfenster gewinnen wir viel frische Luft. Es ist also immer angenehm in den Räumen. Man merkt erst, wie wichtig ein gutes Raumklima ist, wenn man eines hat“, ergänzt Morten. Die verbesserte Raumbelüftung sorgt zudem für eine Allergiker freundliche Umgebung und trägt so zur Gesundheit aller Familienmitglieder bei.</span></p><p><span>Auch im Flur wurde die Fensterfläche erweitert: Das alte einzelne Dachfenster wurde durch zwei neue direkt nebeneinander liegende Velux Fenster ersetzt. Das Plus an Tageslicht ist bemerkenswert. Alle Fenster wurden zudem mit Velux Verdunkelungs-Rollos ausgestattet, die sich einfach und schnell montieren lassen sowie stufenlos positionierbar sind. So kann etwa das Kinderzimmer für einen Mittagsschlaf komplett verdunkelt werden, was für einen erholsameren Schlaf sorgt.</span></p><p><span>Neben den deutlich attraktiveren Räumen hat der Umbau für Morten und Charlotte noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die erste Heizkostenabrechnung nach dem Umbau fiel deutlich geringer aus als die früherer Jahre. Die Entscheidung für die Dachgeschosssanierung hat sich also gleich doppelt gelohnt – neue Wohlfühlräume und langfristig auch mit erfreulichen Auswirkungen für die Familienkasse.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektberichte,Objektbericht,Topbanner]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 00:26:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Die umweltfreundlichste Möbelproduktion der Welt</title>
                        <link>https://presse.velux.de/die-umweltfreundlichste-moebelproduktion-der-welt/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/die-umweltfreundlichste-moebelproduktion-der-welt/</guid><pp:caseid>613557</pp:caseid><pp:subtitle>Velux Modular Skylights tragen zum nachhaltigen Konzept mit hohem Tageslichteinfall und guter Wärmedämmung bei</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL </strong>Objektbericht</p><p><span><strong>Hüllhorst, Januar 2024. Im norwegischen Magnor, unweit der Grenze zu Schweden ist ein außergewöhnliches Gebäude entstanden. Umgeben von dichten Wäldern, steht die Produktionsstätte «The Plus» des norwegischen Möbelherstellers Vestre. Ein Blick von oben zeigt, wieso der Neubau diesen Namen trägt, denn das Gebäude sieht aus wie ein großes Pluszeichen. Neben der einzigartigen Gebäudestruktur besticht «The Plus» aber vor allem dadurch, dass es als erstes nordisches Gebäude seiner Art mit der höchsten BREAAM Klassifizierung «BREEAM Outstanding» ausgezeichnet wurde und somit als internationales Modellprojekt in die Geschichte eingeht.</strong></span></p><p><br><span><strong>Umweltfreundlichste Möbelfabrik der Welt</strong></span></p><p><span>Das Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) hat gemeinsam mit Vestre mit der 2022 eröffneten Produktionsstätte «The Plus» die selbsternannte «umweltfreundlichste Möbelfabrik der Welt» geschaffen. Dieser Ansicht ist auch die Jury des Danish Design Awards, die den Produktionsstandort als nachhaltige Lösung, die sich dem Schutz der Biodiversität verpflichtet, bezeichnet. Das Projekt beschreibt einen kreativen Weg, Natur und Menschen miteinander zu vereinen und konnte den dänischen Award in der Kategorie «Liveable Cities» gewinnen. Auch im Nachbarland Schweden wurde «The Plus» in den Kategorien «Architecture of the Year» und «Sustainability Award of the Year” als Sieger gekürt. Die herausragende Architektur steht im Einklang mit dem industriellen Hintergrund des Möbelherstellers sowie der heimischen Natur.</span></p><p><br><span><strong>Besonderheiten des Projekts</strong></span></p><p><span>Das Gebäude in seiner unverkennbaren Form wurde nach Passivhausstandard gebaut. Dies bedeutet, dass dessen Energiebedarf weitgehend durch die Sonneneinstrahlung und die Wärmeabgabe der darin befindlichen Geräte und Personen gedeckt wird. Es wurde versucht den größten Herausforderungen unserer Zeit, den klimatischen Veränderungen und dem Verlust der biologischen Vielfalt, bestmöglich entgegenzuwirken. Vestre möchte als Industrieunternehmen eine Vorreiterrolle übernehmen und mit ihrem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen ein Beispiel setzen. Dies trifft auch auf die Velux Gruppe zu, die ihre Rolle als weltweit führender Dachfensterhersteller nutzen möchte, um die nachhaltige Entwicklung in der Bauindustrie aktiv voranzutreiben.</span></p><p><span>Die Architekten setzten auf eine Massivholzkonstruktion sowie die Nutzung von kohlenstoffarmem Zement und recyceltem Stahlbeton. Fossil- und emissionsfreie Maschinen unterstützen den nachhaltigen Ansatz. Die auf dem Dach und Gelände platzierten Solarzellen produzieren rund 250.000 kWh jährlich. Zur Beheizung des Gebäudes wird gemäß Prinzip des Passivhauses überschüssige Wärme, die bei der Produktion entsteht, verwendet. Nach Angaben des Unternehmens werden mithilfe dieser Aktionen bis zu 55 % weniger Treibhausgase als bei konventionellen Fabriken generiert. Der Energiebedarf des </span>«The Plus»<span> wird mit 13 kWh/m<sup>2</sup> angegeben und entspricht dank der guten Wärmedämmung, energieeffizienten Oberlichtern und Fenstern sowie einem fortschrittlichen Energieversorgungssystem einer Energieeffizienz von A, dem besten Wert der Skala.</span></p><p><br><span><strong>Velux Modular Skylights sorgen für ausreichend Tageslicht</strong></span></p><p><span>In der Dachkonstruktion wurden insgesamt 36 Velux Modular Skylights mit 24 öffenbaren und zwölf feststehenden Modulen verbaut. Die eingesetzten Lichtbänder, die einen Ug-Wert von 0,6 W/(m<sup>2</sup>K) erzielen, ermöglichen dank öffenbarer Module einen bedarfsgerechten Luftaustausch und ein angenehmes Raumklima. Velux Modular Skylights zeichnen sich dadurch aus, dass die schmalen Profile den Tageslichteinfall in Gebäude maximieren. Die insgesamt zwölf Lichtbänder zu je drei Modulen sorgen so in allen vier Produktionsbereichen der Fabrik für reichlich Tageslicht. Im Ernstfall bieten Rauch- und Wärmeabzugsmodule (RWA) die nötige Sicherheit für Mitarbeitende und Gebäude. Die vier Flügel – die Holzfabrik, die Farbfabrik, die Montage und das Lager – sind um einen zentralen Hof im Herzen des Gebäudes angeordnet, wodurch ein offener und effizienter Arbeitsablauf ermöglicht wird. Für «The Plus» wurden besonders große Module verwendet, die als elegante Lösung für die Komfortlüftung und den effektiven Rauchabzug dienen. Die Installation der Lichtbänder übernahmen Montageteams von Velux Commercial.</span></p><p><br><span><strong>Service inklusive</strong></span></p><p><span>Neben der Lieferung von Produkten hat Velux Commercial auch einen Servicevertrag mit dem Kunden abgeschlossen, um die jährliche Inspektion der Module durchzuführen. Serviceverträge sind ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells von Velux Commercial Norway, und die Anzahl der Verträge wächst stetig.</span></p><p><span>Jonas Nykänen, Projektleiter beim Generalunternehmer Ø. M. Fjeld hat bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Produkten und dem Service von Velux Commercial gemacht: „Velux Commercial ist zuverlässig und liefert hervorragende Qualität. Sie bieten gute Produkte, die dazugehörige Dokumentation und unterstützen und reagieren schnell, wenn sich technische Fragen stellen.“</span></p><p><span>Mit einem laufenden Servicevertrag für «The Plus» wird Velux Commercial das beeindruckende Gebäude regelmäßig besuchen. Und obwohl es vielleicht nicht das größte Projekt in Norwegen ist, ist die Aufmerksamkeit, die der umweltfreundlichsten Möbelfabrik der Welt zuteil wird, groß und bietet ein perfektes Beispiel für das Potenzial und die Ästhetik der Velux Modular Skylights.</span></p><p><br><span><strong>Im Einklang mit der Natur</strong></span></p><p><span>Eine weitere Besonderheit der Möbelproduktion ist die Einbettung in die Umgebung. Es wurde versucht, die Grundfläche so klein wie möglich zu halten, um eine massive Abholzung zu vermeiden. Die Bäume, die gefällt werden mussten, wurden für den Bau des Gebäudes genutzt. Mit Hilfe eines Ökologen wurde der Waldboden auf das Dach von </span>«The Plus»<span> gehoben und Dachbegrünung gepflanzt, die der hiesigen Flora entspricht. So fügt sich das Gebäude trotz seiner auffälligen Kubatur sehr harmonisch in die Landschaft ein. Inmitten der lokalen Flora und Fauna sind rund 900 Solarzellen in perfekter Harmonie mit den modularen Modular Skylights von Velux Commercial platziert. „«The Plus» ist ein Beispiel für das, was ich ‚den Kampf um das Dach‘ nenne. Wir sind nicht mehr allein dort oben, und da Solarzellen und Gründächer immer häufiger vorkommen, kommt es darauf an, kombinierte Lösungen zu finden. Ich denke, das ist uns mit «The Plus» hervorragend gelungen“, zieht Hans Berg ein zufriedenes Fazit zum Projekt.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>The Plus</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Gaustadvegen 140, 2240 Magnor (NOR)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Nutzung</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Möbelproduktion</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>2022</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Art des Projektes</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Neubau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Architekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Bjarke Ingels Group (BIG)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Bauherr:</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>The Plus AS (Vestre)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Generalunternehmer</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Ø. M. Fjeld</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Montage</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>VELUX Commercial</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><p><span>Insgesamt 36 Velux Modular Skylights (2850 x 3176 mm):</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; davon 24 öffenbare und zwölf feststehende Module</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausführung als zwölf Lichtbänder (5°–30° mm) mit je drei Modulen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>W</sub>-Wert von 0,86 W/(m<sup>2</sup>K)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span style="background-color:white;">U<sub>g</sub>-Wert von 0,6 W/(m<sup>2</sup>K)</span></p></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Modulares System in elegantem Design</strong></span></p><p><span>Velux Modular Skylights wurden für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser oder Einkaufszentren gemeinsam von der Velux Gruppe und dem renommierten britischen Architekturbüro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtlösung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium-Lichtband und Sheddach-Lichtband bietet Velux Commercial standardisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Größe, Anwendungssituation und Funktionalität. Die einzelnen Module sind öffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer Höhe von 60 bis 300 Zentimetern verfügbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtbändern addieren. Zudem können Licht- oder Sattel-Lichtbänder zu einer großflächigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden. Das Wandmontage-Lichtband ermöglicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></p><p><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort mit Hilfe eines innovativen Montagesystems, ohne Anpassung oder Bearbeitung, schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Darüber hinaus gewährleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität. Auch in Punkto Dämmung setzen die Velux Modular Skylights Maßstäbe und erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich je nach Scheibenvariante auf bis zu 0,86 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern lässt. Zugleich sorgt das Verbundmaterial für hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein elegantes Erscheinungsbild.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 09:51:23 +0100</pubDate>
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                        <title>Tageslicht für inspirierendes Lernen am Exeter College</title>
                        <link>https://presse.velux.de/tageslicht-fuer-inspirierendes-lernen-am-exeter-college/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/tageslicht-fuer-inspirierendes-lernen-am-exeter-college/</guid><pp:caseid>613277</pp:caseid><pp:subtitle>Modulare Stufen-Lichtbänder sorgen als Glasdach für ein Maximum an Tageslicht an zukunftsorientierter Hochschule</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><i><span><strong>Exeter/Großbritannien, Dezember 2023.</strong></span></i><span><strong> Auf dem Exeter College in der englischen Grafschaft Devon wurden im Rahmen eines Erweiterungsprojektes zwei Stufen-Lichtbänder aus Velux Modular Skylights über einer bestehenden Stahlkonstruktion installiert. Die eleganten, schlanken Oberlichter spiegeln sich in der Länge und schaffen eine beeindruckende Designästhetik. Zwei Aspekte spielten bei der Planung eine zentrale Rolle: Einerseits sollte der Zugang zum Dach für künftige Wartungsarbeiten gewährleistet sein, andererseits sollte der Tageslichteinfall in den multifunktionalen College-Räumen maximiert werden.</strong></span></p><p><span><strong>Ein Gebäudedesign, das zum Lernen inspiriert</strong></span></p><p><span>Die Hochschule wollte ein professionelles Umfeld schaffen, das ab dem Moment zum Arbeiten motiviert, in dem die Studierenden ein mit Tageslicht durchflutetes Atrium betreten. Grundlegende Voraussetzung für dieses Projekt war, den strengen Zeitplan einzuhalten, so dass das Lernen nur minimal gestört wird. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigte das Bauunternehmen Willmott Dixon einen zuverlässigen Partner für Tageslichtlösungen. Die Entscheidung fiel auf eine Zusammenarbeit mit Velux Commercial und AWW-Architekten, die in der Entwurfsphase gemeinsam mit dem Bauunternehmen den Velux Daylight Visualizer einsetzten. Das digitale 3D-Planungs-Tool errechnet und visualisiert die Beleuchtungsstärke, die Leuchtdichte sowie den Tageslichtquotient. Auf dieser Basis konnte – unter Berücksichtigung von Kosten, Zeitplan und der Bedingung, dass das Dach begehbar sein sollte – effizient ermittelt werden, mit welcher Tageslichtlösung die optimale Belichtung des Atrium realisiert werden kann. Nach der Visualisierung des Projekts entschieden sich die Bauherren für den Einsatz von 78 Velux Modular Skylights, die als Stufen-Lichtbänder montiert werden sollten.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Ein großes Plus dieser Lösung von Velux Commercial ist neben der einfachen Planung die schnelle Montage. Nachdem die 78 Module innerhalb von acht Wochen produziert wurden, konnten sie nach Lieferung auf die Baustelle direkt als zwei Lichtband-Reihen montiert werden. Die Installation der einzelnen Modular Skylights erfolgt dank gemeinsamer Beschläge und eines Klemmsystems schnell und sicher. Dank der Vorfertigung dauerte die Installation des großen Glasdachs nur zwei Tage und beeinträchtigte den Studienbetrieb deshalb kaum.</span></p><p><span>Bei der Auswahl einer Tageslichtlösung für das Atrium spielte auch eine wichtige Rolle, dass auf diesem Vorzeigecampus regelmäßig Events stattfinden. Neben Veranstaltungen von Verlagen und der Stadtverwaltung organisieren die Studierenden auch Lesungen und Modenschauen, die junge Lernende zu akademischen und beruflichen Leistungen inspirieren sollen. Das Atrium mit dem maximalen Tageslichteinfall durch das Glasdach und dessen elegantes Design mit schmalen Profilen setzt die Events nun ins richtige Licht.</span></p><p><span>”Bei Bauprojekten erfüllt das Ergebnis manchmal nicht die eigenen Erwartungen. Dieses Bauprojekt entspricht genau dem, was die 3D-Bilder des Velux Daylight Visualizers vorausgesagt haben – wir können den Besuchern unserer Hochschule nun einen "Wow-Faktor" bieten”, zieht Steven Strang, Direktor für Liegenschaften und Informationstechnologie am Exeter College, ein postives Fazit.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die am Exeter College Studierenden besuchen heute ein Hochschulgebäude, indem sie sich wohlfühlen. Das Stufen-Lichtband sorgt auch tief im Innern des Gebäudes für ein helles Atrium. Zudem profitieren die daran angrenzenden Pausenräume, Klassenzimmer, Kantine und multifunktionale Zugangsflächen von dem Lichteinfall durch das Dach. Die lichtdurchflutete Umgebung lädt dazu ein, Zeit mit einem Buch zu verbringen oder einfach die Gesellschaft der Anderen zu genießen.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>Installation Stufen-Lichtband-Lösung im Erweiterungsbau des Exeter Colleges</span></p><p><span>Exeter, Großbritannien</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p><span><strong>Baujahr /</strong></span></p><p><span><strong>Umbau</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>2021</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Bauherr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Exeter College</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Projektentwicklung / Generalunternehmer</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>Willmott Dixon</span></p><p><a href="http://www.willmottdixon.co.uk"><span>www.willmottdixon.co.uk</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Architekt/Fachplaner</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>AWW-Architekten</span></p><p><a href="http://www.aww-uk.com"><span>www.aww-uk.com</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 78 x Modular Skylights in der Ausführung als 2x Stufen-Lichtbänder</span></td></tr></table><p><span><strong>Modulares System in elegantem Design</strong></span></p><p><span>Velux Modular Skylights wurden für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturbüro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtlösung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium und Sheddach bietet Velux standardisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Größe, Anwendungssituation und Funktionalität. Die einzelnen Module sind öffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer Höhe von 120 bis 300 Zentimetern verfügbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtbändern addieren. Zudem können Licht- oder Sattel-Lichtbänder zu einer großflächigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden und das Wandmontage-Lichtband ermöglicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></p><p><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Darüber hinaus gewährleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität. Auch in Punkto Dämmung setzen die Velux Modular Skylights Maßstäbe und erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich mit 3-Scheiben-Verglasung auf 1,0 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern lässt. Zugleich sorgt das Verbundmaterial für hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein elegantes Erscheinungsbild.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 09:55:10 +0100</pubDate>
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                        <title>ICÔNE: Ein modulares Büro mit nachhaltiger Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/icone-ein-modulares-buero-mit-nachhaltiger-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/icone-ein-modulares-buero-mit-nachhaltiger-zukunft/</guid><pp:caseid>590196</pp:caseid><pp:subtitle>Lichtdurchflutetes Atrium zentrales Element für angenehme Arbeitsumgebung</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Hüllhorst, September 2023. Mit dem innovativen Bürogebäude ICÔNE haben die Architekten Foster + Partners eine beeindruckende Arbeitsumgebung geschaffen. Sie bietet Platz für moderne Arbeitsweisen, geht auf sich schnell ändernde Bedürfnisse ein und bewahrt gleichzeitig den historischen Charakter der Umgebung. Das über das Dach durch Velux Modular Skylights lichtdurchflutete Atrium, das zudem mit vielen Pflanzen begrünt wurde, fördert den Geist der Co-Kreation und Zusammenarbeit.</strong></span></p><p><span>Der Fokus bei der Planung des 18.800 m² großen Büros im Luxemburger Stadtviertel Belval lag auf dem Wohlbefinden der Arbeiter und Angestellten. Ziel der Architekten Foster + Partners war es, modulare und kollaborative Arbeitsplätze zu schaffen, die auf die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden können. Statt traditioneller Büros kann jederzeit flexibel zwischen individuellen Stationen, frei zugänglichen Besprechungsräumen oder privaten Kabinen gewählt werden. Cafés, Ruhebereiche und Außenterrassen sorgen in den nötigen Pausen für Komfort. Zudem können Grundrisse bei sich ändernden Anforderungen an Büroflächen der jeweiligen mietenden Firmen flexibel angepasst werden. Das moderne Smart Building vereinfacht den Alltag darüber hinaus mit einem virtuellen Empfang, per App buchbaren Räumlichkeiten oder digitalen Steuerungen des Energieverbrauchs.</span></p><p><span>Das historische Viertel Belval, in dem sich Icône befindet, war für den Stahlbau bekannt und wurde auf Initiative der Regierung wiederbelebt. Forschung, Bildung, Freizeit und Handel finden hier nun ihren Platz. Die Planung des Icône Bürogebäudes wurde so ausgerichtet, dass stets eine Verbindung zum Außenraum besteht. Das von zwei Gebäudeflügeln umschlossene Atrium trägt hierzu wesentlich bei. Neben den zwei verglasten Fassaden an den Seiten des Atriums schaffen insbesondere die insgesamt 700 in die Dachfläche integrierten Velux Modular Skylights einen Bezug nach Außen und sorgen für einen dynamischen Lichteinfall. So ist nicht nur das Atrium durch die mit 5 Grad Neigung realisierten 14 Sattel-Lichtbänder lichtdurchflutet, auch angrenzende Räumlichkeiten profitieren von dem Tageslicht. Zudem steigern begrünte Flächen und das dank einer natürlichen, bedarfsgerechten Lüftungsstrategie angenehme Raumklima das Wohlbefinden der Nutzer.</span></p><p><span>„Mit diesem großen Projekt wollten wir eine neue Art des Arbeitens in einem Büro entwickeln. Coworking Spaces, die die Zusammenarbeit fördern und das Wohlbefinden der Menschen verbessern, brauchen das für uns so wichtige Tageslicht. Das natürliche Licht rückt dieses Gebäude in den Mittelpunkt und bietet die perfekte Umgebung für Büroarbeit und Entspannung. Die Fenster und Oberlichter schaffen zudem eine Verbindung nach draußen“, beschreibt Darren Haylock, Partner bei Foster + Partners.</span></p><p><span>Durch das einzigartige, patentierte Montagebeschlagsystem sowie den hohen Grad der Vorfertigung konnten die Modular Skylights im Dach einfach und schnell montiert werden. Hier zeigt sich, dass das eingesetzte Oberlichtsystem vor einigen Jahren von Velux gemeinsam mit Foster + Partners mit dem Ziel entwickelt wurde, die bestmögliche Symbiose aus edlem Design, bewährter Technologie und präziser Montage zu finden. Das scheint gelungen zu sein, denn das Gebäude überzeugt nicht nur optisch – dank sorgfältiger Planung und effizienter Ausführung konnte der Bau sogar vorzeitig abgeschlossen werden. „Dies ist eines der größten Projekte mit Velux Modular Skylights in Europa. Es handelt sich um ein modulares, vorgefertigtes System, das die Installation so einfach machte, dass eine herausragende Montagezeit erzielt wurde“, erläutert Haylock.</span></p><p><span>Das Bürogebäude wurde vom Zertifizierungssystem BREEAM mit „Exzellent“ bewertet. Der Schwerpunkt der Zertifizierung liegt auf verschiedenen Aspekten wie Energie, Rohstoffe, Innovation, Gesundheit oder Umweltverschmutzung. Foster + Partners ist es gelungen, den Plan eines hochmodernen, flexiblen und ikonischen Bürogebäudes zu erfüllen.</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Neubau ICÔNE Bürogebäude in Belval, Luxemburg</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Baujahr / Fertigstellung</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>2023</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Architekt/Fachplaner</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>Foster + Partners</span></p><p><a href="https://www.fosterandpartners.com"><span>https://www.fosterandpartners.com</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Bauherr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>BESIX RED Luxembourg</span></p><p><a href="https://www.besixred.com/"><span>https://www.besixred.com/</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Fläche</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 18.900 m²</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kapazität für 1.200 Mitarbeiter</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 700 Velux Modular Skylights in der Ausführung als 14 </span><a href="https://commercial.velux.de/produkte/verglasungssysteme-und-glasdaecher/modular-skylights/modulare-tageslicht-loesungen/sattel-lichtband-5-mit-traeger"><span>Sattel-Lichtbänder e</span>ingebaut in einem <span>5°-Winkel mit Träger</span></a></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Sat, 16 Sep 2023 12:35:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Nachhaltiges Bauen für eine lebenswerte Zukunft</title>
                        <link>https://presse.velux.de/nachhaltiges-bauen-fuer-eine-lebenswerte-zukunft/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/nachhaltiges-bauen-fuer-eine-lebenswerte-zukunft/</guid><pp:caseid>590182</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><strong>Hamburg/ Kopenhagen, September 2023. Das Bauprojekt Living Places zeigt in Kopenhagen, wie schon heute nachhaltige Wohngebäude mit einem dreimal geringeren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck und einem dreimal besseren Innenraumklima im Vergleich zum Marktstandard gebaut werden können. Damit will der Dachfensterhersteller Velux beweisen, dass nachhaltiges und gesundes Bauen für Mensch und Umwelt mit heute verfügbaren Materialien und Bauverfahren möglich ist.</strong></p><p><span>Auf dem Gelände des stillgelegten Güterbahnhofs „Jernbanebyen“ in Kopenhagen erstrecken sich sieben Gebäude vornehmlich aus Holz, dazwischen Pflanzen, Bäume und ein kleiner Garten. Während fünf der Gebäude als Pavillons für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden, sind zwei davon komplett fertig eingerichtete und durchkonzipierte Wohnhäuser. Diese bestehen aus einem einladenden Wohn-/Essbereich im Erdgeschoss, drei abgeschlossenen Zimmern im zweiten und einer offenen Galerie im dritten Stock. Durch ihre hohen Decken und große Oberlichter wirken die Gebäude mit einer Wohnfläche von 147 m² sehr geräumig. Jede Komponente wurde mit Blick auf die Kosten, das Innenraumklima und den CO<sub>2</sub>-Fußabdruck optimiert, mit besonderem Fokus auf die Gebäudehülle, bei der erhebliche CO<sub>2</sub>-Einsparungen möglich sind.</span></p><p><span>Mit diesen Gebäuden will der Dachfensterhersteller Velux gemeinsam mit seinen Partnern Effekt architects und artelia engineers zeigen, dass es möglich ist, mit heute verfügbaren Techniken und Materialien Wohnhäuser mit einem äußerst geringen CO<sub>2</sub>-Fußabdruck zu errichten. Das architektonische Konzept basiert auf einer kompletten Life Cycle-Analyse und folgt fünf Grundprinzipien: Gebäude sollen 1) gesund für Mensch und Umwelt, 2) einfach, 3) anpassungsfähig und 4) skalierbar sein sowie 5) gemeinsam genutzt werden können. „Living Places beweist, dass die Baubranche nicht auf Zukunftstechnologien warten muss, um nachhaltiger zu bauen“, so Lone Feifer, Direktorin für nachhaltiges Bauen bei der Velux Gruppe. Das Konzept lässt sich auf jedes Haus, jede Gemeinde oder Stadt übertragen und sowohl auf neue Ein- und Mehrfamilienhäuser als auch auf bestehende Gebäude.</span></p><p><br>&nbsp;<span><strong>Gesund für Mensch und Umwelt</strong></span></p><p><span>Mit insgesamt nur 3,8 kg CO<sub>2</sub> pro Quadratmeter und Jahr setzt Living Places neue Maßstäbe im Bauen. Denn der CO2-Fußabdruck ist damit dreimal kleiner als der eines typischen dänischen Einfamilienhauses (11,1 kg CO<sub>2</sub>/m2/Jahr). Erreicht wird dies vor allem durch die Verwendung von Baustoffen mit niedriger CO<sub>2</sub>-Bilanz und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Der Baustoff Holz spielt dabei eine entscheidende Rolle: Dank seines ökologischen Potenzials speichern die Living Places-Gebäude während ihrer gesamten Lebensdauer Kohlenstoff, so dass sie für den größten Teil ihres Lebenszyklus sogar CO<sub>2</sub>-negativ sind. Auch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen unterstützt einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Ansatz. Die Ausstattung der Gebäude mit Solarzellen von Sunpower, deckt einen Großteil des Energiebedarfs. Durch eine Wärmepumpe wird zudem die in der Außenluft enthaltene Energie effizient und umweltschonend zur Erwärmung des Heizwassers und zur Warmwasserbereitung genutzt.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Optimales Raumklima durch natürliche Lüftung</strong></span></p><p><span>Großzügige Fensterlösungen ermöglichen den Einfall von natürlichem Tageslicht. Gleichzeitig stellt die Fensterplanung ein möglichst gesundes Raumklima sicher: So sorgt die große Lichtlösung über der Küche für gute Luft beim Kochen. Die Dachfenster in der obersten Etage sind so angeordnet, dass man sie zum Querlüften nutzen kann und dass sie beim Öffnen einen Kamineffekt schaffen, bei dem die warme Luft nach oben steigt und durch die geöffneten Fenster entweichen kann. Die Kombination aus mechanischer Belüftung und natürlicher Querlüftung im Obergeschoss sorgt das ganze Jahr über für ein gesundes Raumklima und macht ein zentrales Lüftungssystem überflüssig. Um Überhitzung und schlechte Raumluftqualität zu vermeiden, sind sowohl die Dachfenster als auch die mechanische Lüftung mit Sensoren verbunden, die automatisch die Fenster öffnen, die Jalousien aktivieren und den Luftstrom erhöhen. Durch das sogenannte "Natürlich Klimatisieren" wird durch gezieltes Lüften die Nachtkühlung genutzt. Dieses passive Kühlsystem kommt ohne zusätzlichen Energieaufwand aus und trägt so vor allem im Sommer wesentlich zu einem besseren Raumklima bei.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Skandinavisches Interior Design mit Naturbezug</strong></span></p><p><span>Auch die Inneneinrichtung von Living Places setzt ganz auf Nachhaltigkeit. Handverlesene Möbel und Textilien, die sich durch die Verwendung natürlicher oder recycelter Materialien sowie durch lokale Produktion auszeichnen und ausschließlich in Naturtönen erscheinen, sorgen für eine beruhigende Atmosphäre.</span></p><p><span>Das von der dänischen Textil- und Farbdesignerin Margrethe Odgaard entwickelte Farb- und Einrichtungskonzept basiert auf den Qualitäten natürlicher Erdmineralien. Von Azurblau über Olivgrün bis hin zu Goldocker finden sich die Urfarben, die seit Jahrmillionen Teil der Erdgeschichte sind, in der Einrichtung von Living Places wieder. „Psychologen haben nachgewiesen, dass lebendige, atmende Farben nicht nur die Sinne ansprechen, sondern auch an Szenen aus der Natur erinnern und so das Gefühl der Verbundenheit mit der Umwelt verstärken“, sagt Odgaard. Für die Möblierung wurden Produkte namhafter Hersteller wie Kvadrat, Montana, Stykka, Louis Poulsen oder Mater verwendet. Neben den natürlichen Farben sollen möglichst unterschiedliche Oberflächen (hart, weich, kalt, warm, glatt und rau) die menschlichen Sinne zusätzlich stimulieren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Baukosten entsprechen lokalem Marktstandard</strong></span></p><p><span>Die Baukosten für Living Places liegen mit ca. 2.000 € pro Quadratmeter auf dem Niveau vergleichbarer Häuser auf dem dänischen Markt. Obwohl der Preis stark von den Kosten der gewählten Baukomponenten und dem Standort abhängt und variieren kann, zeigt das Projekt, dass es trotz der umweltfreundlichen Bauweise im Vergleich zum dänischen Marktstandard, der derzeit bei ca. 1.900 € bis 2.100 € pro Quadratmeter liegt, wettbewerbsfähig ist.</span></p><p><span>Die Prototypen von Living Places in Kopenhagen sind noch bis Ende November 2023 täglich geöffnet und können besichtigt werden.</span></p><p><span>Living Places Kopenhagen: Otto Busses Vej 27, 2450 Copenhagen </span><a href="https://buildforlife.velux.com/en/livingplaces?_ga=2.226477980.728062210.1693405356-1587813902.1693405356"><span>www.livingplaces.velux.com</span></a><span>.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[Nachhaltigkeit,Objektbericht,Topbanner]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 21:00:58 +0200</pubDate>
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                        <title>Mehr Wohlbefinden und Energieeffizienz durch Tageslicht im Bildungszentrum Lans</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/mehr-wohlbefinden-und-energieeffizienz-durch-tageslicht-im-bildungszentrum-lans/</guid><pp:caseid>587125</pp:caseid><pp:subtitle>Sheddach-Konstruktion zur Kombination von Photovoltaik und Lichtbändern mit Velux Modular Skylights genutzt</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Wolkersdorf/Hüllhorst, August 2023. Mit seinem einzigartigen Architektur- und Lichtkonzept bietet der Neubau des Tiroler Bildungszentrums Lans optimale Bedingungen für Kinder und Erwachsene. Eine Sheddach-Konstruktion mit Velux Modular Skylights sorgt dabei mit nach Norden ausgerichteten Lichtbändern für homogenen Tageslichteinfall. Photovoltaik-Module halten zugleich den energetischen Fußabdruck des Bildungszentrums gering.</strong></span></p><p><span>Insgesamt 75 Velux Modular Skylights Module kommen bei den Sheddach-Lichtbändern im Bildungszentrum Lans in Tirol zum Einsatz, um Kinder und Lehrkräfte mit viel Tageslicht zu versorgen. Die Anordnung der Glasflächen nach Norden garantiert dabei eine gleichmäßige und blendfreie Belichtung. Dank großzügiger Lufträume gelangt das Tageslicht vom Dach bis ins Erdgeschoss des Gebäudes. Öffenbare Lüftungsmodule sorgen durch Querlüftung und natürliche Klimatisierung für eine gute Raumluftqualität. Die maximale Verwendung von Tageslicht reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern steigert zugleich das Wohlbefinden der Menschen vor Ort.</span></p><p><span><strong>Reichlich Raum für moderne Pädagogik</strong></span></p><p><span>Der Schulkomplex wurde vom Büro Schwärzler Architekten ZT GmbH geplant und umfasst eine Grundschule, Kinderkrippe und Kindergarten sowie Volks- und Musikschule, Bibliothek und ein Veranstaltungszentrum. Einzigartig sind die zwei klar gegliederten Baukörper, die durch die versetzte Anordnung in ihrem Zwischenraum einen Schulhof entstehen lassen. Die modernen Räume bieten Platz für flexible pädagogische Konzepte. Zentrale Zonen zwischen Kindergarten und Schule schaffen Offenheit und leichte Orientierung. Das Herzstück ist eine Multifunktionstreppe mit diversen integrierten Spielmöglichkeiten. Durch die hohe Tageslichtzufuhr kann das Foyer der Schule vielseitig genutzt werden: vom gemeinsamen Essen der Kinder bis zu Veranstaltungen der Gemeinde.</span></p><p><span><strong>Nachhaltiges Gebäudekonzept</strong></span></p><p><span>Die beiden Atrien werden jeweils über drei Velux Modular Skylights Sheddach-Lichtbänder mit insgesamt 75 Modulen mit natürlichem Tageslicht versorgt. Die Ausrichtung nach Norden ermöglicht die Nutzung der hellen sogenannten „Marktplätze“ zum Spielen, Lesen und Arbeiten mit gleichbleibender, optimaler Belichtung von früh bis spät. Eine ausreichende Tageslichtversorgung des Bildungskomplexes ist ein Bestandteil des ambitionierten Energiekonzepts, das mittels Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik und Wärmepumpe möglichst auf erneuerbare Energien setzt. Abgerundet wird das nachhaltige Gebäudekonzept durch ein Gründach sowie die Verwendung eines hohen Anteils nachwachsender und PVC-freier Baumaterialien sowie Dämmstoffe.</span></p><p><span><strong>Von der Tageslicht-Visualisierung bis zur Umsetzung</strong></span></p><p><span>Bereits 2018 wurde eine Tageslichtevaluierung mithilfe des Daylight Visualizers von Velux Commercial erstellt. Anhand des 3D-Modells wurden die Auswirkungen verschiedener Verglasungen mit unterschiedlichen Lichttransmissionsgraden ermittelt und dargestellt. Dadurch war es einfacher, Vor- und Nachteile abzuwägen und im letzten Schluss den Gemeinderat vom Einsatz großer Lichtbänder zu überzeugen.</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>6071 Lans, Österreich</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Neubau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>2020</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Schwärzler Architekten (Michael Schwärzler, Ingrid Schwärzler), Innrain 14, 6020 Innsbruck, Österreich</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Bauherr/Auftraggeber</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Gemeinde Lans, Bürgermeister Dr. Benedikt Erhard, 6072 Lans</span><br><br>&nbsp;</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><p><span><strong>6 x Sheddach-Lichtbänder 65° mit 75 Velux Modular Skylights</strong>:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 57 fixe Module 1000 x 1200 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 6 fixe Module 900 x 1200 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12 öffenbare Module 1000 x 1200 mm</span></p><p><span><strong>Verglasung</strong>:</span><br><span>Verglasungsvariante 16, U<sub>g</sub>-Wert 0,7 W/m<sup>2</sup>K</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Installateur Velux Modular Skylights</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Margreiter Dachdeckerei GmbH</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Bauweise Oberirdische Geschosse</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><p><span>Hybridbauweise:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Tragende Innenwände und Lifte als Massivkern mit Massivdecken, sichtbare Betonteile in Sichtbeton</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Aussen- und Innenwände in Holzelementbauweise mit 3-Schicht-Plattenverkleidung</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Abgehängte Decken für optimale akustische Bedingungen als Holzwolle-Deckenplatten</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Begrüntes Dach als 5. Fassade</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 12:19:44 +0200</pubDate>
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                        <title>Nachhaltige und lichtdurchflutete Dachaufstockung eines alten Winzerhauses</title>
                        <link>https://presse.velux.de/nachhaltige-und-lichtdurchflutete-dachaufstockung-eines-alten-winzerhauses/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/nachhaltige-und-lichtdurchflutete-dachaufstockung-eines-alten-winzerhauses/</guid><pp:caseid>580754</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Juli 2023. Innerstädtische Nachverdichtung und eine bestmögliche Tageslichtnutzung im Gebäude waren dem Architektenpaar Christine und Franz Leuthner besonders wichtig bei ihrer Planung des Umbaus eines Wohnhauses im niederösterreichischen Krems. Der mit seiner Nachbarbebauung als Ensemble geschützte, zweigeschossige Ziegelbau sollte für ein möglichst zeitgemäßes und energiesparendes Wohnen sinnvoll und baulich nachhaltig erweitert werden. Um für viel Tageslicht auch in den Tiefen des Dachraums zu sorgen, kamen mehr als 20 Velux Fenster zum Einsatz.</strong></p><p>Das frühere Kremser Winzerhaus mit Ausschank ist solide aus Naturstein und Ziegel gebaut und fügt sich in einen engen Straßenzug ein, der von meist zweigeschossigen Altbauten gesäumt ist. Beim Umbau des Gebäudes galt es, die bestehende Fassade möglichst unverändert zu bewahren, gleichzeitig aber den Altbau energetisch zu sanieren und behutsam zu ergänzen. <span>Durch die Lage an einer Geländekante musste die Erweiterung wesentlich in die Höhe geschehen.</span> Nach dem Entfernen des bisherigen Daches wurde die bestehende Dippelbaumdecke* mit einer neuen Betondecke verstärkt und dient nun als Untergrund für die neue <span>Dachkonstruktion.</span> Diese wurde zweigeschossig aus Holz ausgeführt und orientiert sich bei Trauf- und Giebelhöhe an den Nachbarbauten. Durch die Enge der Wiener Straße, in der der Ziegelbau steht, und die Form des Satteldachs fällt der Eingriff äußerlich nicht bedeutend im Stadtbild auf.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Dachgeschoss gekonnt mit Tageslicht inszeniert</strong></p><p><span>Mit der Erweiterung um zwei nutzbare Etagen im früheren ungenutzten Dachraum hat der Altbau heute zwei Wohnungen mehr zu bieten, zusätzlich zu der bereits bestehenden großen Erdgeschosswohnung und zwei Wohnungen im ersten Obergeschoss. </span>Um im Dachraum die Gebäudetiefe bestmöglich nutzen zu können, wurde die Tageslichtführung intensiv geplant. Die großen Fenster sollten die Wohnetagen nicht nur partiell erhellen, sondern vielmehr lichtdurchflutete Räume schaffen. Dafür setzte das Architektenpaar nicht nur auf einzelne Dachfenster, sondern kombinierte mehrere so, dass sie als Lichtbänder fast vom Boden bis zur Decke reichen. „Die Tageslichtsimulation von Velux hat uns sehr geholfen, die richtigen Abmaße der Firstfenster zu bestimmen“, erläutert Christine Leuthner. „Ursprünglich hatten wir diese hauptsächlich zum Lüften ausgelegt. In der Simulation haben wir aber gesehen, welche Auswirkungen eine Vergrößerung hätte. Wir sind heute mit dieser Umplanung sehr zufrieden, denn nicht nur das nächtliche Lüften ist einfacher, auch wird nun die Mitte des Hauses direkt von oben erhellt und das Licht gelangt in die angrenzenden Bereiche.“</p><p>Auch sonst wird im Haus deutlich, dass bei der Planung genau auf Lichteinfall und Ausblicke geachtet wurde. Die Decke zwischen den zwei Dachgeschossen knickt sich entlang der straßenseitigen Dachfläche nach oben. So konnten auch in der unteren Ebene des Dachgeschosses jeweils zwei Dachfenster übereinander platziert werden. Das obere Fensterelement sorgt dafür, dass auch in die Tiefe des Raums noch viel Licht gelangt. Ein zusätzliches festverglastes Fensterelement im Kniestock verlängert die Lichtbänder jeweils nach unten, wodurch noch mehr Licht in das Rauminnere gelangt und man bequem vom Schreibtisch nach draußen schauen kann. Zugleich ermöglichen die großen Dachfenster vielfältige Ausblicke in die Umgebung und über die Stadt bis hin zur Hügellandschaft rund um das Stift Göttweig. „Wir wollten von vielen Teilen der Wohnung, ob im Stehen oder Sitzen, einen Ausblick in die gerahmte Landschaft haben“, erinnert sich Christine Leuthner.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Kreative Lösung für mehr Speichermasse im Holzbau</strong></p><p>Dank der Bauweise im Passivhausstandard ist die Klimatisierung im Gebäude einfach. „Mit dem richtigen nächtlichen Lüften und dem außen liegenden Sonnenschutz haben wir in den Räumen nie mehr als etwa 28 Grad Celsius“, weiß die Architektin. Da der Dachaufbau aus Holz jedoch keine relevante Speichermasse mit sich bringt, suchte das Architektenpaar nach einer Alternative, die die Wärme am Tag aufnehmen und in der Nacht, bei sinkenden Außentemperaturen, wieder abgeben kann.<span> Die Lösung</span> fanden sie in Form von marokkanischen Zementfliesen, die mit zwei Zentimetern dicker sind als übliche Fliesen. Die obere Hälfte wird vollfarbig gegossen, in die Schablonen wird dabei je nach gewünschtem Muster der gefärbte Zement eingefüllt. Die ausgehärteten Fliesen sind sehr robust und langlebig. Da sich die Fliesenfarbe durch die ganze Masse zieht, fällt selbst ein Schlagschaden nicht gleich auf. „Wir haben die weißen, blauen und gemusterten Zementfliesen in der ganzen Wohnung als Bodenbelag – auch in den Kinderzimmern und bis hin zum Küchenblock“, so Leuthner. „Lediglich im Bereich des Wohnzimmers gibt es einen Holzboden.“</p><p>Nicht nur bei Familie Leuthner im Haus, auch in der Bevölkerung findet das Projekt Anklang. So gab es aus der unmittelbaren Nachbarschaft bereits Planungsanfragen für ähnliche Sanierungsprojekte. Das Projekt soll dazu anregen, gesamtheitliche Revitalisierungen von Altbauten anzugehen, ohne Abschläge hinsichtlich Energieeffizienz, Gesundheit, Komfort, Ästhetik und Umweltbelangen zu machen.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>______________________________________________________</p><p><span><strong>Hintergrundinformation Dachfenster-Beratung</strong></span></p><p><span>Wer einen Dachgeschossausbau oder -umbau plant, kann auch in Deutschland auf die Beratung des Velux Expertenteams setzen. Nach einem telefonischen Erstgespräch erfolgt der Besuch eines Fachberaters vor Ort. Um sich die Planung besser vorstellen zu können, erstellt er 3D-Visualisierungen der Dachräume mit möglichen Dachfensterlösungen, die den jeweiligen Lichteinfall simulieren. Die favorisierte Planung kann am Ende als Projekt an einen regionalen Handwerksbetrieb vermittelt werden, der die Realisierung übernimmt. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.velux.de/service/rundum-service"><span>www.velux.de/service/rundum-service</span></a></p><p>______________________________________________________</p><h6><span>* Auf drei Seiten bearbeitete Holzstämme werden direkt nebeneinander verlegt. Auf der oberen Seite bleibt die Rundung des Stamms erhalten.</span></h6><p><br>&nbsp;</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Bautafel</strong></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Projekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Nachverdichtung in Krems</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Baumaßnahme:</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Zweigeschossige Dachaufstockung eines Altbaus mit Massiv-Holzbau</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Ort</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Krems<span>, Österreich</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Architekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384"><p>a-lp architektur, Krems</p><p>Franz Leuthner</p><p>https://a-lp.jimdo.com/</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Ausführung</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">2015</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Produkte</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384"><p><span><strong>DG 2. Ebene</strong></span></p><p><span><strong>Essbereich</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Klapp-Schwingfenster der Größe 114 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Wohnzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 134 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Schlafzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 134 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Flur-/Durchgangsbereich</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 94 x 98 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>DG 1. Ebene</strong></span></p><p><span><strong>Büro</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Zusatzelement Wand der Größe 114 x 60 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Kinderzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1x VELUX Zusatzelement Wand der Größe 114 x 60 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>Alle Fenster sind mit solarbetriebenen Markisen ausgestattet.</span></p><p>&nbsp;</p></td></tr></table><p><strong>&nbsp;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 09:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wandelbares Massivholzhaus zwischen Tradition und Moderne</title>
                        <link>https://presse.velux.de/wandelbares-massivholzhaus-zwischen-tradition-und-moderne/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/wandelbares-massivholzhaus-zwischen-tradition-und-moderne/</guid><pp:caseid>567385</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, März 2023. Eine Bauaufgabe, </strong><span><strong>umgesetzt mit viel Liebe zum Detail und durchdacht bis zur Möblierung: Das Massivholzhaus in einer Schweizer Dorfgemeinde greift die lokale Bau</strong></span><strong>tradition auf und führt sie in die Moderne. Eine unkonventionelle Vertikalbauweise mit zwei offen gestalteten Treppenhäusern, die über Velux Dachfenster belichtet werden, schafft nicht nur offene Räume mit viel Tageslicht. Sie ermöglicht zudem perspektivisch die Verwandlung vom Einfamilienhaus in zwei separate Wohneinheiten und einen altersgerechten Umbau.</strong></p><p>Erstaunlich variabel zeigt sich dieses Wohnhaus von ansgar staudt architekten im Ortskern von Rodersdorf südwestlich von Basel. Der Massivholzbau steht in zweiter Reihe einer denkmalgeschützten Dorfzone. Das vorgefertigte Holzhaus wurde in Brettsperrholz konstruiert und gefertigt. Die Gebäudedämmung planten die Architekten ausschließlich in Holzfaserdämmung mit einer vorgehängten hinterlüfteten Holzfassade in unbehandelter Weißtanne. Auf den Massivholzdecken erfolgte die Schüttung mit einem Holzgranulat, darauf eine Trittschalldämmung in Holzfaserdämmung. Holzriemenboden, Türen und Fenster sind ebenfalls in Weißtanne ausgeführt. Alle Installationen und Verbindungen sind gefügt oder geschraubt. Die Verwendung von Beton beschränkt sich auf die Bodenplatte und die Stützmauern.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Tradition trifft Moderne</strong></p><p>Die vertikal hinterlüftete und rhythmisch angeordnete Holzfassade sowie der Einsatz ortstypischer Ornamente stellen einen lokalen Bezug her. Das Wohnhaus lehnt sich typologisch und formal an die Ökonomiegebäude im Dorf an. Während dort eine Tenne die Scheune vom Wohntrakt trennt, bildet hier der Erschließungs- und Sanitärbereich eine Zäsur zwischen den Wohn- und Schlafräumen an den beiden Giebelenden.</p><p>Das variable Wohnhaus wurde als Einfamilienhaus entworfen mit der Besonderheit zweier Treppenhäuser, die als Lichtfugen konzipiert sind. Das durch Dachfenster einfallende Tageslicht gelangt durch die offene Treppenkonstruktion bis hinunter ins Erdgeschoss. Weiß lasierte Holzwände reflektieren das konzentrierte Tageslicht zusätzlich und unterstützen den hellen Raumeindruck. Durch die doppelte Vertikalerschließung lässt sich das Haus später in zwei Wohneinheiten aufteilen. Ebenso kann bei Bedarf ein Treppenhaus entfernt und durch einen rollstuhlgängigen Hublift ersetzt werden. Auch das zentral im Obergeschoss gelegene Bad ist teilbar. Noch überrascht es mit einer Größe und Offenheit, die von außen kaum zu erwarten wäre. Der Effekt wird durch die diagonal versetzten Velux Dachfenster und die Glastrennwände an beiden Enden verstärkt. In Kombination mit dem Seitenlicht, das durch die ornamentale Holzverschalung einfällt, erhält der Raum viel Tageslicht aus unterschiedlichen Richtungen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Natürliche Lüftung dank Kamineffekt</strong></p><p>Dank der Velux Dachfenster konnte auf eine mechanische Gebäudelüftung verzichtet werden. Bei geöffneten Türen und Fenstern im Erdgeschoss kommt der Kamineffekt zum Tragen. Verbrauchte, warme Luft steigt nach oben und zieht über die Dachfenster ab, während unten frische Luft nachströmt. So werden die Räume auch an Sommerabenden auf angenehme Weise gekühlt. Zusätzlich kann über eine intensive Querlüftung von Nord und Süd effektiv gelüftet werden. Das Gebäude wird zudem komplett autark von einer Solarkollektoranlage mit einem gekoppelten Stückholzofen über einen zentralen Warmwasserspeicher beheizt und mit Warmwasser versorgt.</p><p>&nbsp;Das wandelbare und moderne Konzept des Wohnhauses Engelweiss überzeugte auch die Jury des Velux Architektenwettbewerbs 2022, die das Projekt mit einer Nominierung würdigte.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><strong>Projekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Wohnhaus Engelweiss</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><strong>Baumaßnahme:</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Neubau vorgefertigtes Holzhaus mit vorgehängter Holzfassade</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><strong>Adresse</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Rodersdorf<span>, Schweiz</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><strong>Architekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p>ansgar staudt architekten, Basel</p><p>Ansgar Staudt</p><p><a href="https://ansgarstaudt.ch/">https://ansgarstaudt.ch/</a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><strong>Ausführung</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">2018 – 2019</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><strong>Nutzfläche</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">177m<sup>2</sup> (inkl. Werkstatt, Technikraum, Empore, Bilderlager und Loggia)</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><strong>Handwerksbetriebe</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">&nbsp;</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><p style="text-align:right;"><span>vorgefertigter Holzbau</span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p>Kaspar Greber Holz- und Wohnbau GmbH</p><p>Bezau (AUT)<br><a href="https://www.kaspargreber.at/">https://www.kaspargreber.at/</a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><p style="text-align:right;"><span>Innenausbau inkl. Türen</span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p>Tischlerei Herbert Feuerstein</p><p>Bizau (AUT)</p><p><a href="https://www.feuerstein-tischlerei.at/">https://www.feuerstein-tischlerei.at/</a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><p style="text-align:right;">Einbaumöbel</p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p>Innenausbaumann GmbH</p><p>Schreinerei & Möbelbau</p><p>Münchenstein (SUI)<br><a href="https://www.innenausbaumann.ch/">https://www.innenausbaumann.ch/</a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="150"><p style="text-align:right;">Weißtannen-riemenboden</p></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Christian Greussing, Bezau (AUT)</td></tr></table><p><strong>&nbsp;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 09:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Über den Dächern des Komponistenviertels</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ueber-den-daechern-des-komponistenviertels/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ueber-den-daechern-des-komponistenviertels/</guid><pp:caseid>564667</pp:caseid><pp:subtitle>Mit innerstädtischer Nachverdichtung attraktiven Wohnraum schaffen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, März 2023. Eine Eigentumswohnung oder ein Neubauprojekt in Berlin zu finden, deren Grundriss sich noch individuell anpassen lässt, ist nahezu unmöglich. Warum dann nicht einfach ein ungenutztes Dachgeschoss kaufen und dies ausbauen, dachte sich Familie Schneider. In nur acht Monaten verwirklichte sie so ihren Traum von einer individuell geplanten Wohnung. Damit schlug die Familie einen immer häufiger genutzten Weg ein: innerstädtische Nachverdichtung.</strong></span></p><p><span>Das Schaffen von Wohnraum in ungenutzten Flächen beispielsweise durch Dachaufstockung von Flachdach-Bauten oder den Ausbau eines bisher ungenutzten Dachgeschosses wird immer beliebter. Kein Wunder: Angesichts der Wohnungsnot in Großstädten ist innerstädtische Nachverdichtung meist die naheliegende Lösung.</span></p><p><span>Als Familie Schneider sich entschied, aus ihrer Mietwohnung auszuziehen und den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen, begann die Suche nach dem passenden Wohnraum. Schnell stellte sie fest, dass es nicht einfach werden würde, zentrumsnah eine Wohnung zu finden, die ihren Vorstellungen entspricht. Zumal sie ohnehin schon immer damit geliebäugelt hatten, neu zu bauen, um den Grundriss nach ihren eigenen Vorstellungen realisieren zu können. Doch ein Grundstück oder Wohnung in einem Neubauprojekt in zentraler Lage zu ergattern, in dem man noch entscheidend Einfluss nehmen kann, war fast unmöglich. Da ein Umzug in den Speckgürtel Berlins nicht in Frage kam, galt es, eine Alternative zu finden. Marko Schneider, Prüfsachverständiger für energetische Gebäudeplanung, nahm das Projekt als Herausforderung und suchte nun gezielt nach einem Sanierungsobjekt. Da kam das Zeitungsinserat, dass das unausgebaute Dachgeschoss eines 1920er-Jahre-Hauses im beliebten Komponistenviertel Berlins zum Verkauf stand, zum rechten Zeitpunkt. Schließlich hatte er schon einige Male bei von ihm begleiteten Projekten gesehen, welch einmaliger Wohnraum beim Ausbau eines alten Speichers entstehen kann. Zudem gefiel der Familie sofort die Lage im Stadtteil Weißensee mit der grünen Umgebung und der unmittelbaren Nähe zum Prenzlauer Berg. Nach der Besichtigung reifte die Entscheidung für den Kauf und das eigene Ausbauprojekt sehr schnell.</span></p><p><span>Ein solches Bauvorhaben in der Innenstadt birgt jedoch auch einige Herausforderungen. Gut, dass die Familie Unterstützung von Marko Schneiders Mutter, einer erfahrenen Ingenieurin, bekommen konnte. Mit ihrer Hilfe wurden in dem bisher unbewohnten Dachgeschoss zwei Wohneinheiten entworfen: eine mit einer Größe von etwa 150 m<sup>2</sup>, die andere mit 60 m<sup>2</sup>. Denn um das Familienprojekt noch auszuweiten, sollte nicht nur Marko Schneider mit Familie in den Dachgeschoss-Ausbau einziehen, sondern zugleich sein Bruder der neue Nachbar werden. „Nicht nur ideal für spontane Männerabende auf der Terrasse, sondern auch als Babysitter für unsere jüngere Tochter“, freut sich der Familienvater mit einem Augenzwinkern. Die 150 m<sup>2</sup> von Familie Schneider erstrecken sich über zwei Kinderzimmer und das Elternschlafzimmer mit je rund 17 m<sup>2</sup> sowie ein Badezimmer mit angrenzender Sauna und ein großzügiger Wohnbereich inklusive offener Küche und Essbereich. Abgerundet wird die Wohnung durch Gästebad, Hauswirtschaftsraum und eine Terrasse zum Innenhof – hervorragend geeignet für entspannte Grillabende oder das sonntägliche Frühstück.</span></p><p><span><strong>Umbau mit Anspruch</strong></span></p><p><span>Bei dem Ausbau galt es jedoch, auch einige Herausforderungen zu meistern. Da das Haus im Komponistenviertel unter Ensembleschutz steht und eine Erhaltungssatzung gilt, sind äußerliche Veränderungen nur sehr eingeschränkt möglich. Zur Straße hin sind keine Dacheinschnitte erlaubt, weshalb die Terrassen und Gauben der beiden Wohnungen auf die Nordseite zum Innenhof hin gebaut werden mussten. Doch haben die Schneiders aus der Not eine Tugend gemacht und sich stattdessen für die Kombination jeweils mehrerer Velux Dachfenster für die Räume auf der Südseite entschieden. So wurden nicht nur alle Vorschriften eingehalten, die Fenster bilden auch die Grundlage für das vom Bauherrn selbst entworfene Energiekonzept der Maisonette-Wohnung. Die solaren Energieeinträge durch die Schrägdach-Fenster, welche durch deren Neigungswinkel die von Gauben noch einmal deutlich übersteigen, werden in der kalten Jahreszeit als natürliche Wärmequelle zur Heizungsunterstützung genutzt. „Im Herbst können wir die Heizung meist noch ganz auslassen, während Bekannte immer schon seit einigen Wochen heizen müssen“, freut sich Marko Schneider über die effektive Nutzung der Sonnenenergie. In Winternächten oder bei zu starker Sonneneinstrahlung im Sommer werden die Rollläden für eine verbesserte Wärmedämmung heruntergefahren. So helfen sie, je nach Jahreszeit, Kälte oder Wärme abzuhalten. „Mithilfe dieses Prinzips und den hervorragenden natürlichen Dämmstoffen, die wir verbaut haben, unterschreiten wir die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zum Transmissionswärmeverlust sogar noch um 30 Prozent“, sagt der Fachmann. Außerdem ist durch die Ausstattung der Velux Fenster mit dem Fensterlüfter Balanced Ventilation ein ausreichender Luftwechsel nach DIN 1946-6 gewährleistet, sodass keine zusätzliche kontrollierte Wohnraumlüftung mehr nötig ist. „Auch dadurch können wir einiges an Energie einsparen, die sonst die Haustechnik benötigen würde“, so der Bauherr weiter.</span></p><p><span>In der Bauplanung galt es außerdem zu berücksichtigen, dass die Statik des Hauses einem solchen Ausbau standhalten musste. Hier hatte Familie Schneider Glück und lediglich die Decke der darunterliegenden Wohnungen musste aufgedoppelt und verstärkt werden. Zudem wurde im Zuge der Umbauarbeiten auch das Dach neu gedeckt und gedämmt. „Es gab schon einige Dinge zu berücksichtigen bei diesem Bauvorhaben – auch weil die Etagenwohnungen darunter während des Ausbaus weiter bewohnt wurden“, fasst Marko Schneider zusammen. „Nicht zuletzt mussten alle Baumaterialien über ein Gerüst ins Dachgeschoss transportiert werden, damit das Treppenhaus nicht zu sehr beansprucht wird.“</span></p><p><span><strong>Familienleben unterm Dach</strong></span></p><p><span>Trotz dieser kleinen Hürden konnte das Bauvorhaben in nur acht Monaten realisiert werden. „Wir fühlen uns wahnsinnig wohl hier – in dieser Wohnung und in diesem Viertel“, so Sherina Schneider. Gerade das lichtdurchflutete Wohnzimmer ist zum Familientreffpunkt geworden. „Wir können im Sommer bis spät am Abend das Licht auslassen, weil die Dachfenster dem Raum so viel Tageslicht schenken.“ Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Positionierung der Velux Fenster auf unterschiedlicher Höhe, kommt der Kamineffekt zum Tragen und es kann, ergänzend zu der Lüftungslösung Balanced Ventilation, schnell und effektiv gelüftet werden – gerade nach dem Kochen ideal. Dabei zieht die verbrauchte Luft über die Dachfenster ab, während Frischluft durch die unteren Dachfenster, Balkontüren und Fassadenfenster in den Raum gelassen wird. Auch die Kinder von Sherina und Marko freuen sich über die großen Fenster in ihren Zimmern. „Vor allem die Kleine liegt oft auf dem Teppich unter ihrem Fenster, um zu spielen oder in den Himmel zu schauen und ihre aktuellen Lieblingstiere in den Wolkenformationen zu entdecken,“ heißt es von der Familienmama. Über die großzügigen Fenster hinaus punktet die Wohnung mit weiteren Annehmlichkeiten: Neben der Fußbodenheizung hat sich die Familie für eine kleine Sauna im Bad entschieden. „Beides möchten wir, gerade an kalten Wintertagen, nicht mehr missen“, so Marko Schneider und schwärmt von gemütlichen Familienabenden am Kamin. „Auch, wenn bei dem Dachgeschossausbau einiges mehr zu bedenken war als bei einem Neubau, war die Entscheidung die beste, die wir treffen konnten“, zieht seine Frau ein durchweg positives Fazit.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table width="0" cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><span>Dachgeschossausbau Weißensee</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span><strong>Bauzeit</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><span>Ca. 8 Monate</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span><strong>Entwurfsplanung</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><p><span>Dipl.-Ing. Beate Schneider</span></p><p><span>An der Hastbrücke 1</span></p><p><span>16792 Zehdenick</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span><strong>Energiekonzept</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><p><span>Marko Schneider</span></p><p><span>GEEBS Gesellschaft für energieeffizientes Bauen und Sanieren</span></p><p><span>www.energieberater-berlin.de</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span><strong>Wohnfläche:</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><span>Ca. 150 (+60) m<sup>2</sup></span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span style="background-color:white;"><strong>Dachkonstruktion</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><span>Satteldach als Pfettenkonstruktion</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span style="background-color:white;"><strong>Heiztechnik</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><span>Gastherme inkl. Warmwasser</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="158"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="419"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 7 x Velux Klapp-Schwing-Fenster der Größe 94cm x 140cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Klapp-Schwing-Fenster der Größe 94x118cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Elektrofenster in der Größe 94x118cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 11 x Velux Rollladen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 11 x Velux Balanced Ventilation</span></p></td></tr></table><p><span><strong>Hintergrund: Velux Balanced Ventilation</strong></span></p><p><span>Der Fensterlüfter Balanced Ventilation gewährleistet über die Lüftungsklappen der Dachfenster bei freier Querlüftung einen konstanten Luftaustausch. Dabei nutzt diese Zubehörtechnik Wind und Temperaturunterschiede, um die Luft einer Wohnung auszutauschen. Durch die Lüftungsklappen strömt frische Luft kontinuierlich ein und verbrauchte wieder hinaus – im hier vorgestellten Beispiel durch Fenster auf unterschiedlichen Fassadenseiten und in unterschiedlichen Höhen gewährleistet. Über eine selbstregulierende Membran stellt Balanced Ventilation auch bei starkem Wind eine angenehme Belüftung ohne Zugerscheinungen sicher und vermeidet unnötige Wärmeverluste.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Mar 2023 16:11:24 +0200</pubDate>
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                        <title>Alles aus einer Hand bei RWA-Sanierung an der Messe Karlsruhe</title>
                        <link>https://presse.velux.de/alles-aus-einer-hand-bei-rwa-sanierung-an-der-messe-karlsruhe/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/alles-aus-einer-hand-bei-rwa-sanierung-an-der-messe-karlsruhe/</guid><pp:caseid>530313</pp:caseid><pp:subtitle>Austausch der RWA-Dunkelklappen im Veranstaltungs- und Kongresszentrum</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Karlsruhe, 14. September 2022. Die pneumatischen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen der Hallen der Messe Karlsruhe entsprachen nach etwa 20 Jahren Betriebsdauer nicht mehr den aktuellen Standards, Sicherheits- und Umweltaspekten. Nachdem die Instandsetzungsaufwände stetig zunahmen, entschied sich die Messe als Bauherrin in Zusammenarbeit mit den Fachplanern des Sicherheitsberaters Concepture dafür, die bestehende RWA-Anlage zu ersetzen. Geringere Betriebskosten, umweltfreundliche Wartung und komfortable Bedienung waren wesentliche Kriterien bei der Auswahl des neuen Systems. Die Entscheidung fiel auf elektrische RWA-Dunkelklappen mit 230 Volt-Antrieb von Velux Commercial – auch aufgrund des Service-Verständnis des Unternehmens: Denn es ist nicht nur Hersteller, sondern begleitet auch den Einbau und die Wartung. Insgesamt wurden 352 Kuppeln ausgetauscht.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>An der Messe Karlsruhe finden über 300 Veranstaltungen im Jahr mit etwa 800.000 Besuchern statt. Die stetige Wartung der RWA-Anlagen spielt eine wichtige Rolle im Sicherheitskonzept. Schon vor zehn Jahren wurde deswegen ein Wartungsvertrag mit Velux Commercial / Jet abgeschlossen. Udo Kist, Projektleiter bei Velux Commercial berichtet, dass die Mitarbeiter im Rahmen der regelmäßigen Wartung festgestellt haben, dass die alten Einheiten zwischenzeitlich nicht mehr komplett funktionsfähig waren: „Im Laufe der Jahre haben wir bei unserer Wartung eine Verschlechterung festgestellt. Irgendwann gab es den Punkt, gemeinsam mit der Messe und den Planern, nach einer neuen Lösung zu suchen.“ Für die Messe war und ist dabei besonders ein reibungsloser Ablauf relevant. Dafür galt es, einen Partner zu haben, mit dem Bauzeiten zuverlässig auf Messegeschäft und Messebetrieb abgestimmt werden können. Das Team von Velux Commercial überzeugte auch in dieser Hinsicht.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Der schnelle Austausch der bisher pneumatischen RWA-Anlage gegen eine elektrische wurde dabei auch durch die Vorfertigung des Systems begünstigt. Die Aufsetzkränze sind bereits mit einer Anschlussschiene versehen, an der die Dachdecker die Verwahrungsbleche einfach anschließen können. Zudem wirkt sich hier auch die Doppelrolle von Velux Commercial als Hersteller und Monteur der Anlage positiv aus – alles aus einer Hand.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die neu installierten RWA-Kuppeln mit AUF-ZU Funktion sind mit einer wärmegedämmten Deckschale aus Aluminium ausgestattet. Da ein effizientes RWA-System für den Einsatz im Brandfall und gegebenenfalls auch für die Lüftung benötigt wird, Tageslicht aber unerwünscht ist, waren Dunkelklappen als maßgeschneiderte Sonderausführung hier die favorisierte Variante. Der Verzicht auf Tageslicht kann beispielsweise bei bestimmten Industriehallen, Theatern oder wie hier in Karlsruhe künstlich belichteten Messehallen gewünscht sein. Das neue elektrische System mit wärmegedämmten Aluminium-Deckschalen ist dabei gegenüber dem bestehenden pneumatischen Öffnungssystem wesentlich umweltfreundlicher – ein wichtiger Beweggrund für die Sanierung. „Bei der bisherigen Anlage, die auf CO₂-Basis funktionierte, musste bei den Wartungen sehr viel Gas freigesetzt werden. Das elektrische System ist durch den 230 Volt Antrieb umweltfreundlich und leistungsstark. Weiterhin hatten wir auch einen erhöhten Komfort der Anlage im Fokus sowie geringere Betriebskosten“, erklärt Stefan Müller, Fachplaner bei Concepture. Und weiter: „Der Zeitaufwand bei einer rein elektrischen Wartung ist extrem gering, der Materialeinsatz ist nahezu Null. Zudem kann der Kunde die Anlage bei Nutzungsänderung auch anders programmieren und einfacher umstellen.“</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table width="0" cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Projekt</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p style="margin-left:0cm;"><span>RWA - Austausch an der Messe Karlsruhe</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Baujahr /</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Umbau</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p style="margin-left:0cm;"><span>2021-2022</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Bauherr</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Messe Karlsruhe</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Installateur</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Klöpfer Dach- und Fassadenbau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Architekt/Fachplaner</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Concepture Gruppe GmbH (Fachplaner)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 352x RWA Dunkelklappe, Aluminium</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 352x elektrischer RWA-Beschlag FIREJET® 165J SA 230V m. AUF-ZU-Funktion</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 352x Einbruchs- und Durchsturzsicherung aus STAHL-Einbaurohren</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Rwa,Dunkelklappen,Commercial]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-commercial-messe-karlsruhe-0329.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_commercial_Messe_Karlsruhe_0329]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Der Einbau der 352 RWA Dunkelklappen musste mit R&amp;uuml;cksichtnahme auf die laufende Nutzung der Messehallen reibungslos erfolgen und die Zeitpl&amp;auml;ne einhalten.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wiederbelebung des Ortszentrums</title>
                        <link>https://presse.velux.de/wiederbelebung-des-ortszentrums/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/wiederbelebung-des-ortszentrums/</guid><pp:caseid>522624</pp:caseid><pp:subtitle>Neubau eines lichtdurchfluteten, einladenden Gemeindezentrums</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, 29.07.2022. Stark sanierungsbedürftig, keine barrierefreien Zugänge, zu kleine Räumlichkeiten und für eine Erweiterung ungeeignet: Im niederösterreichischen Dorf Großweikersdorf wurde ein neues zeitgemäßes Gemeindeamt benötigt. Erklärtes Ziel war es, nicht nur ein modernes, funktionales und zugleich ansehnliches Gemeindezentrum zu errichten, sondern damit auch die mittlerweile wenig frequentierte Ortsmitte am Hauptplatz wiederzubeleben. Mit Erfolg: Am Standort der ehemaligen Fleischerei, die komplett abgerissen wurde, entstand ein sehenswerter, lichtdurchfluteter Neubau mit auffälliger Trag- und Dachkonstruktion aus Holz, der über Behördengänge hinaus zum Verweilen einlädt.</strong></p><p><span>Die Entstehungsgeschichte des neuen Gemeindezentrums in Großweikersdorf ist eng an eine wohlüberlegte Entscheidung des Bürgermeisters geknüpft: Anstatt ein Grundstück für den Neubau am Ortsrand auszuweisen, entschied sich Alois Zetsch bewusst für den Standort am Hauptplatz – früher eine zentrale Anlaufstelle für die Einwohnerinnen und Einwohner der Marktgemeinde im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Die Ortsmitte ist in den vergangenen Jahren jedoch immer weniger besucht worden - was auch darauf zurückzuführen ist, dass der Hauptplatz schlicht an Attraktivität verloren hatte, da Geschäfte und Dienstleister immer mehr Richtung Ortsrand abgewandert sind.</span></p><p><span><strong>Abkehr vom geschlossenen Platz</strong></span></p><p><span>An der Ausschreibung für einen Entwurf des Neubaus nahmen vier Architektenbüros teil. Das neue Gebäude sollte neben der Gemeindeverwaltung zudem Raum für ein Vereinshaus und eine Arztpraxis bieten. Außerdem war die Aufgabe, eine Anbindung an einen bestehenden Gewölbekeller im Untergrund herzustellen. Bis auf das Büro Smartvoll aus Wien, das schlussendlich den Zuschlag bekam, setzen die Architekten auf eine traufständige geschlossene Bauweise, die der Baulinie des Platzes folgte.</span></p><p><span>Für Christian Kircher und Philipp Buxbaum von Smartvoll war das keine Option in Anbetracht der jüngeren Entwicklung österreichischer Dörfer. Laut Kircher seien seit den 1980er-Jahren viele Ortszentren immer weniger frequentiert worden, da sich das Leben in Häuser mit Gärten an der Peripherie und in große Einkaufszentren verlagerte. Er nennt es den "Donut-Effekt" – eine leere Mitte, umgeben von überdimensionierten Rändern. Also genau das, was auf Großweikersdorf zutrifft.</span></p><p><span><strong>Eingang des Gemeindezentrums als Willkommensgeste</strong></span></p><p><span>Das nach den Entwürfen von Smartvoll nun neu erbaute Gemeindezentrum steht senkrecht zum Platz, mit zwei Gassen auf beiden Seiten des Gebäudes, die an schmale Wege zwischen den Weinbergen auf den Hügeln rund um das Dorf erinnern. Ein gepflastertes Rechteck reicht vom Eingang des Gebäudes bis auf den Hauptplatz des Dorfes. Es erinnert an einen ausgerollten Teppich, der die Passanten ins Innere des neuen Gemeindezentrums und in die Gassen einlädt, die zu einer Parallelstraße führen. Diese Durchlässigkeit der Fassade zum Platz bildet den besagten und gewollten Kontrast zu den langen, geschlossenen Häuserreihen, die die Straße östlich des Platzes säumen. „Der Eingang des Hauses ist eine Fortsetzung des Hauptplatzes – diese einladende Geste verbindet Innen und Außen," sagt Kircher.</span></p><p><span><strong>Neue Räume für die Öffentlichkeit</strong></span></p><p><span>Das gesamte, barrierefreie Gebäude ist in fünf seitlich gegeneinander verschobene Giebelhäuser sowie funktional und räumlich in drei Bereiche unterteilt, in denen sich die Verwaltungsbüros, die gemeinschaftlichen Vereinsräumlichkeiten und die Arztpraxis wiederfinden. Die Einheiten sind mit traditionellen Satteldächern niedrig gehalten, sodass die nahegelegene Kirche das einzige hohe Gebäude auf dem Platz bleibt.</span></p><p><span>Durch die besondere verschobene Bauweise stehen separate Eingänge sowie kleine Innenhöfe zwischen dem Gemeindezentrum und den alten Mauern der Nachbargebäude zum Verweilen zur Verfügung. Die Fassaden des an den Neubau angrenzenden Bestands wurden aus Respekt vor der langen Geschichte des Ortes bewusst unbehandelt gelassen. Diese kleinen Innenhöfe sollten zu Treffpunkten für alle Bürger werden, zu einem neuen Zentrum des Dorfes, umschreibt Kircher die Idee dahinter. Einige Monate nach der Eröffnung lässt sich sagen, dass das Konzept aufging: Die Menschen treffen sich gern rund um das Gemeindezentrum. Der Hof auf der Ostseite verbindet sich mit den Straßen, die parallel zum Hauptplatz verlaufen. Im Alltag wird er zum Parken von Fahrzeugen sowie als Spielplatz genutzt, bei Messen und Festen bietet er Raum für Festzelte und Aktionen.</span></p><p><span><strong>Offene Büros, nutzbares Vereinshaus für alle</strong></span></p><p><span>Vom Haupteingang führt ein kurzer Durchgang in den schon fast wie ein Wohnzimmer gestalteten, doppelhohen Wartebereich des Büroabschnitts mit einer großen tribünenartigen Treppe, die in das offene Obergeschoss führt. Dort findet sich ein multifunktionaler Raum und Sitzungssaal, der über dem Vereinsheim liegt. Die Büroräume und der Pausenraum im Erdgeschoss öffnen sich durch großzügige Glasflächen nach außen, was die gelebte Transparenzpolitik der Gemeinde unterstreicht. Auch das neue Büro des Bürgermeisters befindet sich hier, was eher unüblich ist. Der Symbolcharakter bei dieser innovativen Grundrissgestaltung ist eindeutig: Der Bürgermeister hält seine Tür immer offen. Das hat sich schon nach kurzer Zeit positiv auf das Gemeindeleben ausgewirkt und die Bindung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Gemeindeverwaltung gestärkt.</span></p><p><span>Das Vereinshaus im mittleren Bereich des Neubaus kann von jedem Gemeindemitglied gemietet werden; es gibt bewusst keine Küchenzeile, damit bei Veranstaltungen das Catering durch nahe gelegene Restaurants geschehen soll, um ebendiese zu unterstützen.</span></p><p><span>Der letzte Bereich, das Ärztezentrum, ist über den Platz hinter dem Gebäude zugänglich. Auch hier verbinden sich alle Räume visuell mit dem Außenbereich, wobei die Begrünung ein wesentlicher Bestandteil der Gestaltung ist.</span></p><p><span><strong>Spektakuläre Trag- und Dachkonstruktion aus Holz – und reichlich Licht</strong></span></p><p><span>Das Dach des Gebäudes sowie die Verkleidung der meisten Innen- und einiger Außenwände sind aus Holz: innen Fichte, außen Lärche. Eine bewusste Entscheidung der Architekten. „Um das Jahr 2000 drehten sich die meisten Architekturdiskussionen um Design – jetzt geht es um das Eigentliche: um Nachhaltigkeit", sagt Kircher. Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens verfügt das Gemeindezentrum über eine Wasserwärmepumpe, die sowohl Heizung als auch Kühlung über den Fußboden gewährleistet. Eine doppelte Reihe von Velux Dachfenstern sorgt in den heißen Monaten für eine optimale Belüftung. Sie sind aufgrund dieser wichtigen Funktion sowie ihrer Position hoch in der Decke automatisiert, während alle anderen Fenster und Balkontüren, die jedes Büro mit dem Hinterhof verbinden, manuell bedient werden.</span></p><p><span>Neben der Belüftung des gesamten Gebäudekomplexes und der Sicht – einige bieten etwa einen Blick auf die Uhr des Kirchturms – sorgen die vielen Dachfenster für ein einzigartiges Lichtspiel. „Die Atmosphäre im Gebäude ändert sich im Laufe des Tages: Es ist ein immerwährendes Spiel mit den aus allen Richtungen einfallenden Sonnenstrahlen, das nie langweilig wird", zeigt sich Kircher begeistert. Diese spezielle Atmosphäre trägt zusätzlich zum einladenden, offenen Charakter des gesamten Gemeindezentrums bei. Bei der Lichtplanung griffen beide Architekten auf computergenerierte 3-D-Modelle am Bildschirm zurück. Ihre umfangreiche Erfahrung mit Tageslicht und ihr grundsätzliches Interesse an der Thematik ermöglicht es ihnen, geplante Effekte präzise zu erzielen. Die Atmosphäre eines Projekts – vermittelt nicht nur durch die Form der Räume, sondern auch durch ein Zusammenspiel von Materialien, Texturen und Licht – ist für sie ein immens wichtiger Teil des Designprozesses.</span></p><p><strong>Bautafel</strong></p><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Projekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Gemeindezentrum Großweikersdorf, Niederösterreich</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Baumaßnahme:</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Neubau Gemeindezentrum</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Adresse</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p>Hauptplatz 7</p><p>A-3701 Großweikersdorf</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Bauherr</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Gemeinde Großweikersdorf</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Baujahr</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">2020</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Architekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><a href="https://www.smartvoll.com/">Smartvoll</a>, Philipp Buxbaum & Christian Kircher</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Zimmermann</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Lieb Bau Weiz GmbH & Co KG, 8160 Weiz</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Dachdecker/Spengler</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">Seyfried-Jecho KG, 2020 Hollabrunn</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Nutzfläche</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398">1.500 m²</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Produkte</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>VELUX Dachfenster in Holzausführung, Kiefer klar lackiert</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>VELUX Integra Elektrofenster, Kiefer klar lackiert</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Sun, 31 Jul 2022 14:37:43 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-grossweikersdorf-cf101395.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_grossweikersdorf_CF101395]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das mit Pflastersteinen gebildete Rechteck erstreckt sich, die Optik der Stra&amp;szlig;e unterbrechend, vom Eingang bis auf den Hauptplatz und l&amp;auml;dt so zum Besuch des Gemeindezentrums ein.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Eintauchen ins Tageslicht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/eintauchen-ins-tageslicht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/eintauchen-ins-tageslicht/</guid><pp:caseid>502102</pp:caseid><pp:subtitle>Neubau eines Schul-, Kultur- und Sportzentrums mit Schwimmbädern</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Ein VELUX Commercial Objektbericht</strong></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Hamburg, April 2022. </strong><span><strong>In Romont in der Schweiz beauftragte die Association des communes pour le Cycle d'Orientation de la Glâne den Bau eines Schul-, Kultur- und Sportzentrums mit Schwimmbädern. Mittels großzügiger Lichtbänder, welche die beiden Hauptbecken und den Eingangsbereich überspannen, wird dieses große Raumvolumen im neuen Gebäude Epicentre Glâne mit Licht durchflutet. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Deckenkonstruktion, die als Holzkonstruktion in Form von paarweise geneigten Fachwerkbindern ausgeführt wurde und 282 Velux Modular Skylight Module in 21 Lichtbänder einbettet.</strong></span></p><p><span>Hinter der eher dezenten Fassade des Epicentre Glâne in Romont, im schweizerischen Kanton Fribourg, versteckt sich ein öffentliches Gebäude, dass eine große Nutzungsvielfalt und spektakuläre Räume bietet. Unter dem Dach des quaderförmigen Bauwerks finden der neue Schwimmbereich mit Schwimm-, Sprung-, Lehrschwimm- und Planschbecken, Sportflächen mit Fitness und Gymnastikräumen sowie Übungs- und Konzerträume für das Konservatorium Fribourg, ein Wellnessbereich und ein Restaurant Platz. Das Schweizer Architekturbüro </span>GNWA - Gonzalo Neri & Weck Architekten GmbH entwickelte gemeinsam mit Victor Figueras Corboud im Rahmen eines Wettbewerbs 2015 die Architektur des Gebäudes und konnte die Gemeinde mit ihren Entwürfen für sich gewinnen.</p><p><span>Der quaderförmige Bau gliedert sich im Inneren in mehrere unterschiedlich große Kuben. Diese wurden mal mit einfacher, mal mit doppelter Raumhöhe – bei zwei der Schwimmbecken und dem Foyer – geplant. Diese drei Bereiche können so vertikal über das Dach belichtet werden. Insbesondere die beiden Schwimmbecken verdienen eine genauere Betrachtung – prägen sie doch mit ihren weit spannenden Flächen- und Raumtragwerken das Erscheinungsbild des Gebäudes maßgeblich. Die Versorgung der gesamten Fläche mit natürlichem Licht ist bei solch großvolumigen Bauten häufig eine besondere Herausforderung.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Zweifel ausräumen, Lösungen finden</strong></p><p><span>Zunächst war der Bauherr hinsichtlich der Belichtung über das Dach skeptisch und bevorzugte Standardlösungen. Der Kostenvoranschlag für eine maßgeschneiderte Metallkonstruktion und Oberlichter überstieg zudem auch das Budget. Die Architekten waren von den Vorteilen des vertikalen Lichteinfalls jedoch überzeugt und suchten beharrlich nach Lösungen, um ihre Vision zu verwirklichen. So besuchten sie auch eine Velux Veranstaltung, auf der Lösungen für die großflächige Belichtung über das Dach vorgestellt wurden. Mit den Modular Skylights des Herstellers fanden sie Produkte, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter Module verbinden. Sie werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort dank eines innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit.</span></p><p><span>Dank der Zusammenarbeit zwischen Bauherr, Architekturbüro und Velux Commercial wurde das Ziel erreicht: Die Architekten passten die Deckenkonstruktion über den beiden Schwimmbecken und dem Foyer an. Sie wurde als Holzkonstruktion in Form von paarweise geneigten Fachwerkbindern ausgeführt und bettet die Velux Modular Skylights-Lichtbänder ein. Dabei dienen die strukturellen Holzelemente nicht nur zur Lichtlenkung und als Akustikelement, sondern verbergen alle technischen Installationen und verkleiden gleichzeitig die gedämmten Aufkantungen an den Enden der Lichtbänder. Um Kondensation an den Glasflächen zu vermeiden, wurden die Lüftungskanäle durch die Dachstruktur geführt.</span></p><p><span>Heute freuen sich die Schwimmer, die Architekten und der Bauherr über die schönen und funktionalen Räume.</span> Die klare Gestaltung der Innenräume des Schwimmbads basiert auf reduzierten und robusten Materialien – auf dem Zusammenspiel von Sichtbeton, Holz, Licht und Wasser. Eingeschossige transparente Fassaden verbinden den Innenraum mit der Umgebung. <span>Natürliches Tageslicht dringt von oben in das Gebäude ein und sorgt für eine freundliche, sommerliche Atmosphäre in den beiden Hauptpools. „Eines unserer Hauptziele bei der Gestaltung war es, einen ruhigen Raum zu schaffen. Die strukturellen Holzelemente verbergen alle technischen Installationen und unterstützen die langen Velux Commercial Lichtbänder. Das Gefühl beim Schwimmen im Pool ähnelt dem im Freien", meint Markus Weck von GNWA.</span></p><p><span>Die Schwimmbäder in Romont zeigen, wie attraktiv auch solch große Bauvolumen mit Tageslicht versorgt werden können. Ein Beispiel, dass als Inspiration für die Sanierung v</span>ieler bestehender Schwimmhallen, die oft älter als 40 Jahre sind und auf ihre energetische Sanierung warten, dienen kann.</p><p><span>Mehr Informationen zum Produktangebot unter </span><a href="http://www.veluxcommercial.de"><span>www.veluxcommercial.de</span></a></p><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Schwimmbad Romont</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Route d´Aruffens 31, 1680 Romont (CH)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Nutzung</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Öffentliches Sport- und Kulturzentrum</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>2018 - 2020</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Art des Projektes</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Neubau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Architekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>GNWA - Gonzalo Neri & Weck Architekten GmbH competition with Víctor Figueras Corboud and Muttoni & Fernández, Ingénieurs Conseils</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Bauherr:</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Association des communes pour le Cycle d'Orientation de la Glâne Romont, Schweiz</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><p><span>Insgesamt Lichtbänder mit 282 Velux Modular Skylight Modulen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Module 5°–30°, 800x800 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x Modul 5°–30°, 900x800 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x Module 5°–30°, 1000x800 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x Modul 5°–30°, 750x1000 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x Module 5°–30°, 1000x1000 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 8 x Module 5°–30°, 675x1200 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 95 x Module 5°–30°, 750x1200 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 35 x Module 5°–30°, 900x1200 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 132 x Module 5°–30°, 1000x1200 mm</span></p></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Modulares System in elegantem Design</strong></span></p><p><span>Velux Modular Skylights wurden für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturbüro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtlösung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium-Lichtband und Sheddach-Lichtband bietet Velux Commercial standardisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Größe, Anwendungssituation und Funktionalität. Die einzelnen Module sind öffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer Höhe von 60 bis 300 Zentimetern verfügbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtbändern addieren. Zudem können Licht- oder Sattel-Lichtbänder zu einer großflächigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden. Das Wandmontage-Lichtband ermöglicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></p><p><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort mit Hilfe eines innovativen Montagesystems, ohne Anpassung oder Bearbeitung, schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Darüber hinaus gewährleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität. Auch in Punkto Dämmung setzen die Velux Modular Skylights Maßstäbe und erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich je nach Scheibenvariante auf bis zu 0,86 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern lässt. Zugleich sorgt das Verbundmaterial für hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein elegantes Erscheinungsbild.</span><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 14:58:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-vms-romont-146652.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_vms_romont_146652]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die strukturellen Holzelemente verstecken geschickt die technischen Installationen und dienen der Lichtlenkung und als Akustikelement.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Nachhaltiger Rückzugsort</title>
                        <link>https://presse.velux.de/velux-objektbericht--neubau-einfamilienhaus-schrems/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/velux-objektbericht--neubau-einfamilienhaus-schrems/</guid><pp:caseid>495625</pp:caseid><pp:subtitle>Preisgekrönter Holzbau mit intelligenter Lichtplanung</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Schrems, Februar 2022. Rückzugsort für den Ruhestand: Am Rande der niederösterreichischen Stadtgemeinde Schrems entstand auf einem dicht bewachsenen Grundstück ein nachhaltiges Einfamilienhaus in Massivholzbauweise. Der verantwortliche Architekt Michael Nöbauer schloss die vorhandene Baulücke behutsam unter Erhaltung des kompletten Baumbestandes. Er legte bei der Gebäudekonstruktion nicht nur hohen Wert auf Nachhaltigkeitsaspekte. Gleichzeitig stand bei der Planung eine effektive und zugleich spielerische Nutzung des Tageslichts und der Sonneneinstrahlung im Fokus – mit beeindruckendem Ergebnis.</strong></p><p>Beschauliche Idylle: In der Stadtgemeine<span> Schrems befindet sich auf einem Hanggrundstück ein Einfamilienhaus aus Holz. Die bescheidene Fassade mit der außergewöhnlichen Ausführung mit Lärchenschindeln lässt zunächst nicht vermuten, welch Wohnkomfort und komplexe Räume sich dahinter verbergen.</span></p><p><span>Die jetzige Bewohnerin Ilse Mayer zog nach einigen Jahren im Ausland in ihre Heimatstadt in Österreich zurück und wünschte sich ein Zuhause, in dem sie ihren Ruhestand genießen kann. Sie stellte sich ein barrierefreies Haus vor, das sich nahtlos in die Umgebung einfügt und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Mit mehreren Planern unternahm sie einige unbefriedigende Gestaltungsversuche. Alles änderte sich, als sie Michael Nöbauer traf, einen auf Holzkonstruktionen spezialisierten Architekten – er verwirklichte ihren Traum. Und dass dieser nicht nur Ilse Mayer begeisterte, bestätigte kurze Zeit später der zweite Platz, der Anerkennungspreis in der Kategorie Wohnbau, beim </span>„<span>Holzbaupreis Niederösterreich 2019“ für das Neubauprojekt.</span></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Kompromissloser Holzbau</strong></p><p>Nöbauer ist von den Vorteilen des Massivholzbaus überzeugt, weshalb seine Entwürfe den konsequenten Einsatz von Holz vorsehen – so auch bei diesem Projekt. Die Schindelfassade ist aus <span>gespaltener, heimischer Lärche gefertigt und auch das Garagentor, eine Sonderanfertigung, wurde fassadenbündig mit Lärchenschindeln gedeckt, </span>um ein homogenes äußeres Erscheinungsbild zu erzielen.<span> Das unterstreicht auch die Terrasse im Süden, die komplett aus Lärchenholz besteht. Für das sichtbar belassene Tragwerk im Inneren des Hauses sowie die Innenwände und die Zwischendecke nutzten die Zimmerer verleimtes Brettsperrholz. Die Dämmung des gesamten Holzbaus erfolgte über Holzweichfaser –eine effiziente Wärmedämmung und zugleich Überhitzungsschutz im Sommer sind dadurch gewährleistet.</span></p><p><strong>Galerie unter Schrägdach, überhohes Wohnzimmer</strong></p><p>Um dem Wunsch der Bauherrin nach einem Schrägdach nachzukommen und dennoch den Raum direkt darunter aktiv nutzen zu können, kam Nöbauer auf die Idee, im ersten Stock eine multifunktionale Galerie zur Ausstellung der Gemälde<span>sammlung </span>der Auftraggeberin einzurichten. Zusätzlich dient der Raum als Bibliotheksecke oder Schlafbereich für Gäste. Das Erdgeschoss ist unterteilt in einen separaten gemütlichen Schlafbereich und den spektakulären Wohn- und Essbereich, über dem der Raum bis zum Giebel geöffnet wurde. Unter der Treppe, die zum Obergeschoss führt, ist eine funktionale Küche eingebaut.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Lichtspiele von oben</strong></p><p>Die Detailversessenheit Nöbauers macht sich bei diesem Projekt besonders bemerkbar, alle Aspekte des Wohnkomforts sind hervorragend durchdacht. Die Lichtplanung mit umfassendem Einsatz von Fensterelementen in Fassade und Dach nahm dabei eine zentrale Rolle ein. Damit seine Kunden erleben, wie sehr Tageslicht die Raumatmosphäre verbessert, stellt er ihnen in der Planungsphase häufig Häuser in der Nähe vor, die er mit Dachfenstern entworfen hat. Dafür zeigt er ihnen die Räume einmal mit verschatteten Dachfenstern und einmal unverschattet – ein Effekt, der eindrucksvoll die Vorteile von zusätzlichem Lichteinfall durch das Dach verdeutlicht. Um schon bei der Planung ein genaueres Bild des Projekts zu erhalten, nutzt er die von Velux bereitgestellten Simulationswerkzeuge. In diesem Fall griff er auf den <span>Daylight Visualizer zurück. Die Tageslicht-Simulation ermöglicht es, Visualisierungen eines Raumes mit oder ohne Dachfenster zu vergleichen, so dass man das Licht von oben bildlich vor Augen hat. Den Unterschied zu sehen, überzeugt Bauherren oft mehr als die alleinige Empfehlung des Architekten.</span></p><p>Die Ausrichtung des Gebäudes und die Fensterplanung sind insgesamt so gestaltet, dass sie in der kalten Jahreszeit gewünschte solare Energiegewinne maximieren und das ganze Jahr über den Lichteinfall einer angenehmen Abendsonne gewährleisten. Dafür wurde das Terrassenvordach so angelegt, dass die Fassadenfenster aufgrund der im Sommer hochstehenden Sonne tagsüber im Schatten liegen und der Wohnraum so vor Überhitzung geschützt ist. Im Winter ermöglicht es aber der tiefer stehenden Wintersonne die Fenster und somit jeden Winkel des zentralen Wohnraumes zu erreichen.</p><p>Die Velux Dachfenster auf der Südseite des Daches sorgen für zusätzlichen Lichteinfall und in der kalten Jahreszeit für die gewünschten solaren Energiegewinne. Im Sommer kann Ilse Mayer die Dachfenster an heißen Tagen mit Rollläden als Hitzeschutz verschatten und in den Abendstunden Rollläden und Fenster zwecks effizienter Belüftung unter Ausnutzung des Kamineffekts per Funksteuerung wieder öffnen.</p><p>Ilse Mayer zeigt sich von der einzigartigen Lichtatmosphäre begeistert: „Für mich liegen die Vorteile der Velux Dachfenster vor allem darin, dass ich in einem sehr hellen Haus wohnen und dabei Tag und Nacht den Himmel verfolgen kann, die Änderung der Lichtverhältnisse bei Tag und Nacht, bei Wolken, und selbst bei Regen entsteht eine gemütliche Stimmung.“ „<span>Durch die offene Konstruktion des Hauses entstehen durch den Lichteinfall von verschiedenen Seiten bzw. Himmelsrichtungen rund um die Uhr spannende Situationen, einmal spiegelt sich ein Lichtstrahl in der Glasbrüstung, einmal fällt das Sonnenlicht durch ein Dachfenster auf eine bestimmte Bodenfläche, einmal auf ein Kunstwerk“, erklärt die Bewohnerin das Lichtspiel von oben.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept: ökologisch und lokal</strong></p><p>Der Respekt vor der Natur ist ein Markenzeichen von Nöbauers Arbeiten – er setzte auch beim Bau dieses Einfamilienhauses alles daran, den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Das schloss ihn selbst mit ein, wie seine Anfahrt zur Bauaufsicht mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto belegt; Nöbauer sparte dadurch zusätzlich 280 kg CO<sub>2</sub> ein – im Vergleich nur ein kleines Detail, jedoch ein weiterer Beitrag für mehr Nachhaltigkeit. Die war zudem ein ausdrücklicher Wunsch der Bauherrin. Der Altbaumbestand und das abschüssige Gelände auf dem Grundstück blieben daher unangetastet. Für den Bau des Hauses wurde auf regionale Rohstoffe zurückgegriffen. Die Granitblöcke für den Vorgarten und die Arbeitsplatte der Küche stammen beispielsweise aus einem nahegelegenen Steinbruch. Alle Holzelemente, einschließlich der für die Fassade verwendeten Lärchenschindeln, wurden von örtlichen Zimmereien geliefert, die mit Holz aus der Region arbeiten. Bei der Umsetzung des Projekts wurden über 60 m<sup>3</sup> Brettsperrholz, 25 m<sup>3</sup> Fichtenmassivholz, 10 m<sup>3</sup> Lärchen- und 1 m<sup>3</sup> Eichenholz sowie 75 m<sup>3</sup> Holzweichfaserdämmung verbaut. So war es möglich, ca. 100 Tonnen CO<sub>2</sub> im Haus zu binden.</p><p>Wärme für Heizung und Warmwasser werden über ein hocheffizientes Brennwertgerät bereitgestellt, das über das allgemeine Gasnetz mit Biogas versorgt wird. Die Südseite des Daches wurde die für die Installation einer Photovoltaikanlage als zweite Energiequelle vorbereitet. Sie kann später direkt in die Tegalit-Dachdeckung ohne Aufständerung eingebaut werden und so zusätzlich zur Nachhaltigkeit des Gebäudes beitragen.</p><p>Nachhaltig, viel Wohnkomfort und tageslichtdurchflutet – nicht nur die Bauherrin ist von ihrem neuen Eigenheim begeistert. „Ich würde jederzeit selbst einziehen. Das Haus hat so viele tolle Plätze, und ich bin mit jedem Detail zufrieden“, zieht Architekt Nöbauer nach Realisierung seines Entwurfs ein mehr als positives Fazit.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table width="0" cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Projekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Haus Mayer, Schrems</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Baumaßnahme:</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Neubau eines Einfamilienhauses in Holzbauweise in Schrems, Österreich</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Bauherrin</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Dr. Ilse Mayer</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Baujahr</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">2017-2018</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Architekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Architekt Dipl.-Ing. Michael Nöbauer<br><a href="https://www.architekt-noebauer.at/zt_noebauer/start.html"><span>architekt-noebauer.at</span></a></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Statik</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Zehetgruber & Laister; www.zehetgruber-laister.at</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Holzbau und Dachfenster</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Zauner GesmbH, www.zauner-bau.at</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Schindeldecker (Fassade, Garagentor)</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Klaus Hainzer, Lienz</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Tischler</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Tischlerei Michael Weinstabl; www.weinstabl.co.at</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Nutzfläche</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">234,60 m²</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Produkte</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3</span> VELUX INTEGRA® Elektrofenster aus Holz (klar lackiert) <span>(südseitig)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 VELUX Schwingfenster aus Holz (klar lackiert)(nordseitig) - manuell zu bedienen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>3 VELUX INTEGRA® <span>Elektrorollläden (südseitig)</span></p></td></tr></table><p><span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 16:15:47 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-527130-schrems-9854.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_527130_schrems-9854]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Idyllisch am Wald gelegen: Mit seiner bescheidenen, geschlossenen Fassade an der Nordseite f&amp;uuml;gt sich das Einfamilienhaus nahtlos in die Umgebung der Stadtgemeinde Schrems ein. Die Schindelfassade ist aus gespaltener, heimischer L&amp;auml;rche gefertigt. Auch das Garagentor ist f&amp;uuml;r eine einheitliche, harmonische Optik mit L&amp;auml;rchenschindeln gedeckt.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Hell-Dunkel-Kontraste erwecken Wissenschaft zum Leben</title>
                        <link>https://presse.velux.de/hell-dunkel-kontraste-erwecken-wissenschaft-zum-leben/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/hell-dunkel-kontraste-erwecken-wissenschaft-zum-leben/</guid><pp:caseid>488752</pp:caseid><pp:subtitle>Sanierung und Erweiterung des weltberühmten Wissenschafts-Erlebniszentrums in Dänemark</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><b><strong>Hamburg, Januar 2022. Im Rahmen einer Sanierung wurde das Experimentarium in Dänemark umfangreich erweitert, um Platz für 16 neue und interaktive Ausstellungen zu schaffen. Dabei entstanden auch zwei großzügige Atrien. Deren Dachflächen statteten die Architekten von CEBRA mit Velux Modular Skylights aus, um die dort liegenden Gemeinschaftsbereiche mit natürlichem Tageslicht zu versorgen und gleichzeitig über Frischluftzufuhr ein angenehmes Raumklima für die Besucher des Wissenschaftszentrums sicherzustellen.</strong></b></p><p><span>Wissenschaft und Technik zum Anfassen und Erleben: Das bietet das naturwissenschaftliche Museum Experimentarium im nördlich von Kopenhagen gelegenen Hellerup. Ein Ort, an dem Jung und Alt zusammenfinden sollen, um das Interesse für Wissenschaft und Technik zu wecken und Bewusstsein für wissenschaftliche Forschung zu schärfen. Der Bestandsbau aus der vorletzten Jahrhundertwende gehörte einst zur Brauereianlage einer bekannten dänischen Biermarke. Seit Anfang der 1990er-Jahre wird die alte Flaschenabfüllhalle als Museum genutzt. Bei einer umfangreichen Sanierung wurde das Experimentarium mit einem Anbau erweitert und die Ausstellungsfläche verdoppelt. </span>Ausgehend von einem großen Foyer entstanden eine Kongresshalle, Lehrsäle, ein Café, eine Dachterrasse, Personalräume und neue Ausstellungsbereiche.</p><p><b><strong>Natürliches Tageslicht bietet außergewöhnliches Erlebnis</strong></b></p><p>Während der Sanierung wurden in den Bau zwei große Atrien integriert, die nun einen starken visuellen Kontrast zwischen den hellen Gemeinschaftsbereichen und Treppenhäusern sowie den dunklen Ausstellungsräumen bilden. Für viel Tageslicht und eine angenehme Temperaturregulierung durch Frischluftzufuhr entschieden sich CEBRA Architects, zwölf Atrium-Lichtbänder aus insgesamt 159 Velux Modular Skylights in die Dächer der beiden Atrien einzubauen. Architekt Lars Gemynthe Gylling von CEBRA Architects stellt deren Vorteile in den Mittelpunkt: „Das Tageslicht in den Atrien dient nicht nur der verbesserten Führung durch die Ausstellungsräume, es schafft zudem hochwertige Arbeitsbereiche für die Mitarbeiter.“ Dass sich die Planung in der Praxis bewährt, bestätigt Kim Gladstone Herlev, CEO des Experimentariums: „Die Tageslichtqualität in den Atriumräumen ist hervorragend. Davon profitieren sowohl unsere Besucher als auch Mitarbeiter. Sogar nach innen ausgerichtete Büros erhalten viel helles, natürliches Tageslicht“.</p><p>Die Module sind durch Entwässerungsrinnen miteinander verbunden und werden von bauseitigen Unterzügen gestützt. Diese Träger dienen außerdem als Unterkonstruktion zur Montage der Tageslicht-Module. 24 Velux Modular Skylights sind zu öffnende Lüftungsmodule und bilden einen integralen Bestandteil des Belüftungssystems des Gebäudes. Während der Montagearbeiten erkannten die Architekten, dass mehr Lüftungsmodule erforderlich waren. Hier zeigte sich die Stärke des vorgefertigten modularen Systems von Velux mit Standard-Größen und einheitlicher Montage. Die bereits installierten festen Module konnten nachträglich problemlos gegen zu öffnende Lüftungsmodule ausgetauscht werden. Diese sorgen auch für den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchabzug und öffnen sich im Brandfall schnell, sodass Rauch durch das Dach abziehen könnte.</p><p>Ein besonderes Highlight ist der neu entstandene Eingangsbereich des Gebäudekomplexes, dessen Blickfang eine kupferverkleidete Wendeltreppe im Zentrum ist. Sie windet sich, in der Form an eine sauber abgetrennte Apfelschale erinnernd, vier Stockwerke hinauf. Beim Einbau der Treppe mit einem Gesamtgewicht von 160 Tonnen kam ein weiterer Vorteil der Velux Modular Skylights zum Tragen. Die eindrucksvolle Kupfertreppe wurde als eines der letzten Gebäudeelemente durch das Atriumdach heruntergelassen. Im Anschluss sollte das Dach möglichst schnell geschlossen werden. Durch die kurzen Montagezeiten der vorgefertigten Velux Modular Skylights war dies problemlos möglich. Fällt heute das Sonnenlicht durch die Lichtbänder, wirkt die spektakuläre Installation in der Mitte des Atriums durch das sich im Kupfer reflektierende Licht noch beeindruckender. Zusätzlich verstärkt wird der Effekt durch die mit perforierten Aluminiumplatten verkleideten Wände.</p><p><span>Die Sanierung des Experimentariums zeigt, dass auch bei Instandsetzungen und Erweiterungsbauten attraktive Räume entstehen können. Wesentlich dafür ist der großzügige Tageslichteinfall durch die Dächer der Atrien.</span></p><p><span>Mehr Informationen zum Produktangebot unter </span><a class="ck-anchor" href="https://www.veluxcommercial.de" id="www.veluxcommercial.de" name="www.veluxcommercial.de"><span>www.veluxcommercial.de</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><b><span><strong>Bautafel</strong></span></b></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="557"><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Projekt</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Experimentarium</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Standort</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><p><span>Tuborg Havnevej 7</span></p><p><span>2900 Hellerup</span></p><p><span>Dänemark</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Nutzung</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Wissenschaftszentrum</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Baujahr</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>2014-2017</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Art des Projektes</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>Sanierung & Erweiterung</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Architekt</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><p><span>CEBRA Architects, Aarhus</span></p><p><a href="https://cebraarchitecture.dk/"><span>https://cebraarchitecture.dk/</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Ingenieur</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>ORBICON</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Auftragnehmer/Monteur</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><span>NCC Building / HME A/S</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="186"><b><span><strong>Produkte</strong></span></b></td><td style="vertical-align:top;" width="371"><p><span>159 VELUX Modular Skylights der Größe 80 cm x 240 cm in der Ausführung als 12 Atrium-Lichtbänder 5–30°</span></p><ul><li><span>24 Module davon öffenbar</span></li></ul></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[vms-Referenzen,Velux Modular Skylights,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Tue, 04 Jan 2022 10:07:24 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-vms-experimentarium-130829.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_vms_experimentarium_130829]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die 160 Tonnen schwere Kupfertreppe wurde als eines der letzten Geb&amp;auml;udeelemente durch das Dach des Atriums heruntergelassen. Im Anschluss konnte das Dach dank der kurzen Montagezeiten der Velux Modular Skylights schnell geschlossen werden.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Kunst bei Tageslicht betrachtet</title>
                        <link>https://presse.velux.de/kunst-bei-tageslicht-betrachtet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/kunst-bei-tageslicht-betrachtet/</guid><pp:caseid>356523</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em>Ehemalige Industriehalle wird durch Sattel-Lichtb&#228;nder zu Tageslicht-Museum</em></p><p><strong>Im bayerischen Traunreut nahe dem Chiemsee pr&#228;sentiert die Stiftung "Das Maximum" bedeutende Werke zeitgen&#246;ssischer Kunst, unter anderem von Georg Baselitz und Andy Warhol. Ausgestellt sind die Werke in zur&#252;ckhaltend gestalteten Industriehallen, umgebaut zu einem Tageslicht-Museum. Die Velux Modular Skylights (ehemals Modulares Oberlicht-System) schaffen f&#252;r das Betrachten der Kunstwerke optimale Lichtverh&#228;ltnisse und f&#252;gen sich nahtlos in die Innenarchitektur ein.</strong></p><p></p><p>Die Gemeinde Traunreut im Chiemgau hat seit der Er&#246;ffnung der Stiftung "DAS MAXIMUM" im Jahr 2011 f&#252;r Kenner und Liebhaber der Gegenwartskunst eine Sensation zu bieten: Der in New York lebende Kunstf&#246;rderer Heiner Friedrich zeigt in den Hallen einer ehemaligen Munitionsverarbeitungsanlage herausragende Werke bedeutender K&#252;nstler &#8211; darunter Andy Warhol, Georg Baselitz, Imi Knoebel und John Chamberlain.</p><p>&#160;</p><p><strong>Von der Industriehalle zum Tageslicht-Museum</strong></p><p>Warum es den Wahl-Amerikaner Friedrich ausgerechnet in die bayerische Provinz zog, um einen zuletzt industriell genutzten Geb&#228;udekomplex als Kunstmuseum zu nutzen, in dem auf 4.300 m<sup>2</sup> f&#252;nf deutsche und vier amerikanische K&#252;nstler zumeist gro&#223;formatige Bilder, Skulpturen und Installationen pr&#228;sentieren, liegt in seiner Familiengeschichte begr&#252;ndet: Sein aus Sachsen stammender Vater Harald Friedrich nutzte ebenso wie Unternehmen wie Siemens-Schuckert aus Berlin die bestehende Infrastruktur der weitr&#228;umigen Hallen, deren milit&#228;rischer Zweck nach Kriegsende ausgedient hatte, um mit seiner Firma "Alzmetall" einen ausgefallenen Roadster namens "Spatz" zu produzieren.</p><p>&#160;</p><p>Bis Ende der neunziger Jahre mieteten sich verschiedene Firmen in die historischen Werkshallen ein, zuletzt standen sie leer &#8211; bis der Sohn Heiner Friedrich vor einigen Jahren die ehemaligen, schmucklosen Depots in ein Museum f&#252;r Gegenwartskunst umwandelte. Anders als bei Kunstmuseen &#252;blich, verfolgte Friedrich das Konzept, die Kunstwerke nicht aufw&#228;ndig mit Spots und indirekter Beleuchtung in Szene zu setzen, sondern sie im wechselnden Licht der Tages- und Jahreszeiten zu zeigen, was die Farben unterschiedlich wirken l&#228;sst und den Betrachter reizt, die Exponate immer wieder neu zu entdecken.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sattel-Lichtband aus vorgefertigten Velux Modular Skylights</strong></p><p>Das Tageslicht gelangt vornehmlich &#252;ber Oberlichter, die entlang der Firste verlaufen, in die Ausstellungsr&#228;ume, die sich auf mehrere Geb&#228;ude im so schlichten wie funktionalen Industriebauhallen-Stil verteilen. Die Oberlichter in den zuerst sanierten Hallen weisen hier und da bereits kleinere Undichtigkeiten auf. Deswegen entschieden sich Architekt Schorsch Br&#252;derl und der Bauherr bei der Modernisierung eines weiteren Geb&#228;udefl&#252;gels, der die Ausstellungsfl&#228;che erg&#228;nzen sollte, bewusst f&#252;r eine neue L&#246;sung zur Belichtung. Der Raum sollte zwar ebenfalls mit einem Sattel-Lichtband nach oben ge&#246;ffnet werden, allerdings mit einer &#246;ffenbaren Variante und industriell vorgefertigten Fensterelementen. Damit sollte das Risiko kleinerer Fehler bei der Montage der Fensterelemente vor Ort, die sp&#228;ter Undichtigkeiten zur Folge haben k&#246;nnen, vermieden werden. Die Wahl fiel auf die Modular Skylights von Velux. Zum Einsatz kamen bei den beiden jeweils 25 Meter langen Sattel-Lichtb&#228;ndern insgesamt hundert Module, davon sind 32 St&#252;ck motorisch &#246;ffenbar. Die &#214;ffnungsfl&#252;gel tragen zur Bel&#252;ftung der R&#228;ume bei.</p><p>&#160;</p><p><strong>Einfache und sichere Montage durch vorgefertigte Module</strong></p><p>Die Montage der Skylights von Velux ging dank des modularen Systems sehr einfach vonstatten: Zun&#228;chst wurde bauseits eine Unterkonstruktion aus Brettschichtholz erstellt und Flachstahlprofile auf den L&#228;ngsseiten der Unterkonstruktionen montiert. F&#252;r die beiden rund 25 Meter langen Sattel-Lichtb&#228;nder beim Museum DAS MAXIMUM in Traunreut sah das ausf&#252;hrende Holzbauunternehmen Hartl aus Palling zudem vorsichtshalber Zugstangen in der Mitte des Lichtbandes vor. Sie verhindern, dass die Unterkonstruktionen durch das Gewicht der jeweils 25 Module links und rechts vom First auseinandergedr&#252;ckt werden. Anschlie&#223;end erfolgte der Einbau der modularen Skylights inklusive Eindeckrahmen und projektspezifisch vorgefertigten Anschlussblechen. Den nahtlosen Anschluss der Modular Skylights an das mit blauen Ziegeln eingedeckte Dach erm&#246;glicht die Unterkonstruktion, an die die Unterspannbahn angeschlossen wird und die hierf&#252;r mindestens 200 mm &#252;ber die wasserf&#252;hrende Ebene ragen muss.</p><p>&#160;</p><p><strong>Pr&#228;ziser, sicherer und filigraner dank industrieller Vorfertigung </strong></p><p>Welche optischen und funktionalen Unterschiede zwischen einer herk&#246;mmlichen Oberlichtrealisierung, bei der in der Regel verschiedene Handwerker, Lieferanten und Schnittstellen involviert sind, und der industriell vorgefertigten Lichtbandl&#246;sung bestehen, l&#228;sst sich bei den Ausstellungshallen im Maximum bestens vergleichen: Die Halle mit den Velux Modular Skylights ist ungleich heller als die zuerst sanierte Halle und das filigrane Velux Sattel-Lichtband f&#252;gt sich perfekt in die zur&#252;ckhaltende Innenarchitektur ein. Dazu tr&#228;gt neben den schmalen und dezenten Profilen auch die komplett verdeckte Motorik bei den 32 zu &#246;ffnenden Fl&#252;geln bei. Im geschlossenen Zustand ist kein Unterschied zwischen zu &#246;ffnenden und feststehenden Fl&#252;geln erkennbar, so dass ein rundum harmonischer Gesamteindruck entsteht und jede &#228;sthetische Beeintr&#228;chtigung in den beiden Ausstellungsr&#228;umen vermieden wird. Zudem profitiert das Raumklima, da an hei&#223;en Sommertagen 32 der Fensterelemente ge&#246;ffnet werden k&#246;nnen, um die warme, angestaute Luft &#252;ber das Dach entweichen zu lassen. Der wichtigste Aspekt aus Sicht der Museumsdirektorin Dr. Birgit L&#246;ffler, der die Sicherheit und die Pr&#228;sentation der Kunstwerke am Herzen liegen: &#8222;Das Tageslicht-System hat einen UV- und Hitzeschutz, ist bisher zuverl&#228;ssig wasserdicht, und das blendfrei einfallende Tageslicht macht den Museumsbesuch f&#252;r jeden Kunstliebhaber zu einem Hochgenuss!" Um dies zu gew&#228;hrleisten, wurde beim Maximum auch bewusst die 3-Scheiben-Isolierverglasung mit Sun1 Beschichtung gew&#228;hlt. Diese weist neben hervorragenden U-Werten deutlich geminderte T<sub>v</sub>-, T<sub>UV</sub>- und g-Werte auf. Der niedrige g-Wert gew&#228;hrleistet den sommerlichen Hitzeschutz. Ebenfalls zur Vermeidung einer ungewollten Raumaufheizung tr&#228;gt der niedrige T<sub>UV</sub>-Wert bei, der die eingehende UV-Strahlung deutlich absenkt und damit auch die Kunstwerke vor sch&#228;digenden Alterungsprozessen sch&#252;tzt. Diese Effekte werden durch eine spezielle Beschichtung auf der &#228;u&#223;ersten Scheibe der Skylights erzielt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Puristische Innenraumgestaltung im Schein des Tageslichts</strong></p><p>Das von oben einfallende Tageslicht optimiert die Lichtausbeute, vermeidet Schlagschatten und er&#252;brigt nat&#252;rlich Fenster an der Fassade, was die n&#246;tige Wandfl&#228;che zur Pr&#228;sentation der Kunstwerke maximiert. Die Innenraumgestaltung zeigt sich sehr puristisch und tritt nicht in Konkurrenz zu den Exponaten, die ohne die &#252;blichen Schau- und Hinweistafeln auskommen, um den Betrachter nicht unn&#246;tig abzulenken. Die wei&#223;en W&#228;nde und Decken, der helle Parkettboden und der freigelegte h&#246;lzerne Dachstuhl schaffen eine zur&#252;ckhaltende Grundfl&#228;che f&#252;r die Werke der K&#252;nstler, die einen repr&#228;sentativen &#220;berblick &#252;ber die Gegenwartskunst zwischen 1960 und heute geben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Bautafel</strong>:</p><table><tr><td width="132"><p><strong>Bauherr</strong></p></td><td width="472"><p>DASMAXIMUM KunstGegenwart, <br /> Fridtjof-Nansen-Str. 16, 83301 Traunreut<br /> <a href="http://www.dasmaximum.com">www.dasmaximum.com</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Architekt</strong></p></td><td width="472"><p>br&#252;derl architektur/innenarchitektur, 83301 Traunreut<br /> <a href="http://www.bruederl.de">www.bruederl.de</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Zimmerer und Dachdecker</strong></p></td><td width="472"><p>Holzbau Hartl, 83349 Palling<br /> <a href="http://www.holzbau-hartl.de">www.holzbau-hartl.de</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Produkte</strong></p></td><td width="472"><p>100 Module Velux Modular Skylights<br /> (davon 32 elektrisch &#246;ffenbar) in der Ausf&#252;hrung Sattel-Lichtband mit Neigungswinkel 25&#176;</p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Ma&#223;e / Gesamtfl&#228;che</strong></p></td><td width="472"><p>100 Module 100 x 160 cm= 160 m<sup>2</sup></p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Verglasung</strong></p></td><td width="472"><p>3-Scheiben-Isolierverglasung mit Sun1 Beschichtung</p><p><strong>Technische Werte Verglasung</strong>:</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; W&#228;rmedurchgangskoeffizient (Glas) U<sub>G</sub>=0,7 W/m&#178;K</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; W&#228;rmedurchgangskoeffizient Gesamt-Modul U<sub>W</sub>=1,1 W/m&#178;K <br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; (nach EN 14351-1)</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Lichtdurchl&#228;ssigkeit T<sub>V</sub>=44 %</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Gesamtenergiedurchlassgrad g=25%</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Ultraviolette Lichtdurchl&#228;ssigkeit T<sub>UV</sub> = 0,6 %</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte,Museum,Kunstmuseum,vms-Produkte,vms-Referenzen,Velux Modular Skylights,Skylights,Oeffentliches Gebaeude,Tageslicht(loesungen),Architekten-Planer,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Sep 2018 10:50:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_maximum_04-196150.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Das Maximum]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die industrielle Vorfertigung der Fensterelemente minimiert deutlich die Gefahr f&amp;uuml;r Undichtigkeiten bei den Oberlichtern. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mehr Platz für die Familie!</title>
                        <link>https://presse.velux.de/mehr-platz-fuer-die-familie/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/mehr-platz-fuer-die-familie/</guid><pp:caseid>388728</pp:caseid><pp:subtitle>Durch Flachdach-Anbau an 30er Jahre Haus mehr Wohnfläche</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Wenn in den eigenen vier W&auml;nden der Platz knapp wird, ist ein Anbau eine clevere Alternative. Familie Lakenmacher aus Hamburg hat diese M&ouml;glichkeit der Wohnraumerweiterung f&uuml;r sich genutzt und einen neuen Wohlf&uuml;hlfl&uuml;gel mit integriertem Wohn-, Ess- und Kochbereich geschaffen, der sich durch eine hervorragende Energieeffizienz und eine optimale Tageslicht-Ausnutzung auszeichnet.</strong></p><p>Seit seiner Kindheit kennt Frank Lakenmacher das 1936 erbaute Mehrfamilienhaus in Hamburg-Stellingen. Vor etwa 20 Jahren zog der E.-Betriebsassistent selbst ins Haus seiner Gro&szlig;eltern. Zun&auml;chst wohnte er im Dachgeschoss, wo ihm seine heutige Frau Iris bald Gesellschaft leistete, doch mit der Geburt von Tochter Anna zog die Familie gemeinsam ins 1. Obergeschoss. &bdquo;Die pers&ouml;nliche Bindung zu diesem Haus mit all seinen Ecken und Kanten war schon immer sehr stark. Als wir dann im vergangenen Jahr die M&ouml;glichkeit erhielten, ins Erdgeschoss mit direktem Zugang in den wunderbaren Garten zu ziehen, haben wir daher keine Sekunde gez&ouml;gert&ldquo;, erkl&auml;rt der Familienvater den Umzug im eigenen Haus. Vorher war allerdings noch einiges zu tun: Bad und K&uuml;che entsprachen nicht mehr dem heutigen Standard und waren stark sanierungsbed&uuml;rftig. &bdquo;Au&szlig;erdem tr&auml;umten wir schon lange von einem hellen und transparenten Wohnbereich mit offener K&uuml;che, in dem sich die ganze Familie wohlf&uuml;hlen und nach Herzenslust ausbreiten kann&ldquo;, so der Bauherr. Wie gut, wenn man mit einer Architektin verheiratet ist, die sofort eine L&ouml;sung wei&szlig;: &bdquo;Ein gro&szlig;z&uuml;giger Anbau bot uns die M&ouml;glichkeit, den Wohnraum um rund 40 auf insgesamt 133 Quadratmeter erweitern. Damit konnten wir uns gen&uuml;gend Freiraum verschaffen, um unseren Traum vom gem&uuml;tlichen Wohnatelier zu verwirklichen&ldquo;, freut sich Iris van H&uuml;lst-Lakenmacher &uuml;ber den neuen Wohlf&uuml;hlfl&uuml;gel ihres Hauses.</p><p><strong>Flachdach-Fenster bringen Licht ins Haus</strong></p><p>Im Zuge des geplanten Anbaus wurde zun&auml;chst der Grundriss der Wohnung komplett neu definiert. &bdquo;Die urspr&uuml;nglichen Wohnbereiche haben wir kurzerhand zum Schlaf- und Kinderzimmer umfunktioniert. Das ehemalige Schlafzimmer wurde um den offenen Anbau erweitert, in dem die Raumfunktionen Wohnen, Kochen und Essen flie&szlig;end ineinander &uuml;bergehen, um helle Gro&szlig;z&uuml;gigkeit zu schaffen&ldquo;, so die Architektin. Der neue Trakt aus 24 Zentimeter dickem Kalksandstein nahm hierf&uuml;r die Flucht des Bestandes auf und variierte zwischen 16 und 18 Zentimeter dicken Platten plus Feinputz. F&uuml;r nat&uuml;rlichen Lichteinfall und besonders viel Tageslicht setzten die Bauherren auf gro&szlig;e Fensterfronten (3,75m x 2,50m) zur Gartenseite im Norden des Anbaus sowie auf zwei automatische Flachdach-Fenster von Velux. &bdquo;Mit den Flachdach-Fenstern haben wir bis in die hintersten Bereiche des Anbaus einen nat&uuml;rlichen Lichteinfall geschaffen. Die gro&szlig;en Elemente von 1,20 x 1,20 Meter liegen in einer Achse und akzentuieren den K&uuml;chen- sowie den Wohn-Ess-Bereich vor dem Kamin&ldquo;, beschreibt Iris van H&uuml;lst-Lakenmacher das kreative Lichtkonzept, das sie als Architektin mit viel Liebe zum Detail selbst entworfen hat. &bdquo;Durch die Nordlage gelangt direktes Sonnenlicht erst am Nachmittag in den Raum, die Flachdach-Fenster erhellen den Raum jedoch den ganzen Tag &uuml;ber und sorgen so f&uuml;r ein angenehmes Raumgef&uuml;hl.&ldquo;</p><p><strong>Frischluft auf Knopfdruck</strong></p><p>F&uuml;r ausreichend frische Luft sorgen die neuen Flachdach-Fenster ebenfalls: Als Elektroausf&uuml;hrung lassen sie sich ganz einfach per Funkbedienung &ouml;ffnen und wieder schlie&szlig;en. Dieser schnelle und effiziente Luftaustausch ist gerade bei einer offenen K&uuml;che von Vorteil, um Kochger&uuml;che schnell wieder abziehen zu lassen. Auch das regelm&auml;&szlig;ige L&uuml;ften &uuml;bernimmt auf Wunsch die funkgesteuerte Version des Flachdach-Fensters. Automatische L&uuml;ftungszeiten lassen sich ganz einfach einstellen. Bei einsetzendem Regen m&uuml;ssen sich die Lakenmachers trotzdem keine Sorgen um ihre gem&uuml;tliche Wohnk&uuml;che machen: Durch einen eingebauten Regensensor schlie&szlig;en die Fenster im Fall der F&auml;lle ganz von selbst. &bdquo;Die Bedienung der Fenster ist wirklich extrem komfortabel. Aber auch der Ausblick ist toll: Unsere vierj&auml;hrige Tochter liebt es, unter dem Fenster vor dem Kamin zu spielen und dabei die Wolken zu beobachten&ldquo;, beschreibt Frank Lakenmacher die dazu gewonnene Wohnqualit&auml;t.</p><p><strong>H&ouml;chste Anspr&uuml;che an die Energieeffizienz</strong></p><p>Wichtig war den Lakenmachers von Anfang an, dass die neuen Fenster die Energieeffizienz des Geb&auml;udes unterst&uuml;tzen. Schlie&szlig;lich haben sie im Zuge der Modernisierungsarbeiten das gesamte Haus w&auml;rmeged&auml;mmt und die Fassade mit dem aktuellen W&auml;rmeleitgruppen-Standard 35 aufgewertet. &bdquo;Mit z. T. haarstr&auml;ubenden W&auml;rmed&auml;mmwerten kamen die meisten herk&ouml;mmlichen Lichtkuppeln von vornherein nicht in Frage&ldquo;, berichtet Iris van H&uuml;lst- Lakenmacher aus der Planungsphase. Die Wahl fiel nicht zuletzt deshalb auf die Flachdach-L&ouml;sung von Velux, die mit hervorragenden W&auml;rmed&auml;mmeigenschaften zu &uuml;berzeugen wei&szlig;. &bdquo;Dazu kommt das zus&auml;tzliche Tageslicht, das durch die Flachdach-Fenster gewonnen wird. K&uuml;nstliche Lichtquellen kommen bei uns nur noch am Abend oder an dunklen Tagen zum Einsatz&ldquo;, erkl&auml;rt die Bauherrin, wie die Flachdach-Fenster aktiv beim Energie sparen helfen.</p><p><strong>Spannender Mix aus Alt und Neu</strong></p><p>F&uuml;r die Inneneinrichtung des neuen Familienzentrums w&auml;hlte die Designliebhaberin einen spannenden Mix aus Alt und Neu. Alte Pitchpine-Dielen und T&uuml;ren sowie statische Zwangpunkte lassen den neuen Anbau weniger &bdquo;perfekt&ldquo; erscheinen. M&ouml;bel-Klassiker in Kombination mit modernem Design, der stylishe Kamin und die grifflose Lackk&uuml;che mit Coriantresen von Grittner Team setzen darin gekonnt Akzente. Die Arbeit, die die Lakenmachers in die Modernisierung und den Ausbau ihres neuen Familiendomizils gesteckt haben, hat sich gelohnt: Der gro&szlig;z&uuml;gige Anbau mit seinem lichtdurchfluteten Wohn-, Ess- und K&uuml;chenbereichen sorgt f&uuml;r ein deutliches Plus an Wohnqualit&auml;t und Helligkeit im Haus. &bdquo;Das gesamte Familienleben findet heute im neuen Hausfl&uuml;gel statt. Hier wird gemeinsam gemalt, gespielt, gekuschelt und relaxt, hier f&uuml;hlen wir uns rundum wohl&ldquo;, freut sich Frank Lakenmacher &uuml;ber das Ergebnis ihres viermonatigen Bauprojekts.</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 16:20:00 +0200</pubDate>
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