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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 22:31:42 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:27:56 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                        <title>Vom Gefängnis zum lichtdurchfluteten Veranstaltungsraum</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/vom-gefaengnis-zum-lichtdurchfluteten-veranstaltungsraum/</guid><pp:caseid>767099</pp:caseid><pp:subtitle>Verbindung von historischem Bestand mit moderner Architektur durch Velux Modular Skylights</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst/Horsens, August 2026. Welches Potenzial die Renovierung alter Gebäude bietet, zeigt das Beispiel des</strong> <strong>ehemaligen Staatsgefängnisses Fængslet im dänischen Horsens. Die Architekten von Cubo Arkitekter sanierten die ehemalige Haftanstalt umfassend und verwandelten sie in einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort.</strong> <strong>Das Gebäude beherbergt heute u.a. Hotel, Konzertsaal, Museum und vielseitig nutzbare Eventflächen.</strong></span> <span><strong>Die entstandene Westhalle zeigt, wie moderne Funktionalität unter Erhalt der historischen Substanz gewonnen werden konnte. Ein zentrales Element ist das Glasdach über dem Innenhof mit insgesamt 105 Modular Skylights von Velux Commercial, das heute Tageslicht und ein Gefühl von Offenheit in das Herz des ehemaligen Gefängnisses bringt.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Vision der Architekten von Cubo Arkitekter war es, die Geschichte des 1853 erbauten Gebäudes nicht zu überdecken, sondern bewusst zu betonen. Mit einem klaren, reduzierten Designansatz strebten sie eine schlichte und spartanische Ästhetik an, die der ursprünglichen Nutzung gerecht wird. Gleichzeitig galt es, die komplexe, kleinteilige Gebäudestruktur in einen offenen, multifunktionalen Raum für Veranstaltungen zu verwandeln. Dafür brachen sie das restriktive Layout des Gebäudes auf. Zwei bestehende Stockwerke wurden im Westflügel entfernt, um mit diesem Einschnitt in das Gebäude den großen Gefängnishof mit einem angrenzenden offenen Platz zu verbinden. Im dadurch entstandenen neuen Raum, der heutigen Westhalle, verschmilzt durch die gleichzeitige Öffnung des Baukörpers nach oben das Innere mit dem Äußeren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Innenraum mit Open Air Atmosphäre</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Trotz der für die ganzjährige, wetterunabhängige Nutzung der Westhalle notwendigen Überdachung war es beim Entwurf ein zentraler Wunsch, das ursprüngliche Gefühl des Außenbereichs im Innenhof zu bewahren. Dies wurde durch eine Sheddach-Lösung mit zahlreichen Oberlichtmodulen erreicht, die den Raum mit Tageslicht durchfluten und ein Gefühl der Offenheit schaffen und so das ursprüngliche Design des Gefängnisses mit robusten Stahltoren, alten Ziegelsteinen und kleinen, dunklen Zellen um einen attraktiven Aspekt bereichern.</span></p><p><span>Zum Einsatz kamen 105 Modular Skylights in Größen von 67,5 x 260 cm bis zu 94 x 280 cm in der Ausführung als Sheddach-Lichtbänder. Die großflächige Verglasung des Daches sorgt nicht nur für reichlich Tageslicht, sondern bewahrt auch das Gefühl, sich im Freien zu befinden, was ein entscheidender Aspekt der Designaufgabe war. Mit dieser Installation symbolisiert das Westsaal-Projekt Offenheit, Licht und letztlich Freiheit und kreiert damit einen spannenden Kontrast zur ursprünglichen Nutzung. Dabei sorgt das klare, moderne Design der Modular Skylights dafür, dass die historische Architektur nur ergänzt wird und so ein harmonisches Zusammenspiel von Alt und Neu bei der Transformation zur neuen Westhalle entsteht. Durch die Ausführung als Sheddach mit Nordausrichtung der Modular Skylights gelangt nur das Nordlicht herein. Die aus dem Süden auf das Gebäude fallenden energiereichen Sonnenstrahlen treffen nicht direkt auf die Scheiben und heizen den Raum deshalb im Sommer auch nicht auf. Die einfache Installation der vorgefertigten Module erwies sich als großer Vorteil, da das Dach so schnell geschlossen wurde und zudem Eingriffe in die historische Bausubstanz minimiert werden konnten.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p><span><strong>Tageslichtlösung mit Mehrwert</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die eingesetzten Modular Skylights bieten nicht nur großzügigen Tageslichteintrag, sondern erfüllen auch funktionale Anforderungen: Integrierte RWA-Module sorgen für Sicherheit im Brandfall, während Sonnenschutzlösungen wie Rollos den Licht- und Wärmeeintrag regulieren – ideal für die flexible Nutzung der Westhalle als Veranstaltungsort.</span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p><p style="margin-left:0cm;"><strong>Ein Projekt mit Signalwirkung</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Westhalle zeigt eindrucksvoll, wie historische Gebäude mit modernen Tageslichtlösungen neu gedacht werden können. Durch die enge Zusammenarbeit von Architekturbüro, Planern, Bauunternehmen und Tageslichtspezialisten entstand ein Raum, der Geschichte bewahrt und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Die Modular Skylights sind dabei nicht nur funktionales Element, sondern prägendes architektonisches Detail – ein starkes Beispiel für gelungene Transformation im Bestand.</span></p><p> </p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table style="border:1px solid #000000;"><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><strong>Gebäude</strong></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Veranstaltungsort Faengslet</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Horsens, Dänemark</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Sanierung / Revitalisierung</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;">2021</td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;"><strong>Architekten</strong></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Cubo Arkitekter</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;"><strong>Dachkonstruktion</strong></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>IJS-Ingeniørfirmaet Jørgen Søgaard</span></td></tr><tr><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border:1px solid #000000;vertical-align:top;width:285.45pt;"><p><span><strong>Modular Skylights in der Ausführung als Sheddach-Lichtband 25° – 90°</strong></span></p><p><span><strong>Anzahl der Module: </strong>105</span></p><p><span>Festverglaste Module:</span></p><ul><li><span>60 x Größe 67,5 x 280 cm</span></li><li><span>4 x Größe 90 x 280 cm</span></li><li><span>16 x Größe 94 x 280 cm</span></li><li><span>15 x Größe 67,5 x 260 cm</span></li><li><span>1 x Größe 90 x 260 cm</span></li><li><span>1 x Größe 94 x 260 cm</span></li></ul><p><span>Rauch- und Wärmeabzugsmodule:</span></p><ul><li><span>4 x Größe 67,5 x 280 cm</span></li><li><span>4 x Größe 67,5 x 260 cm</span></li></ul><p><span>85 Rollos zur Licht- und Wärmeregulierung</span></p></td></tr></table><p> </p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:27:56 +0200</pubDate>
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                        <title>Zirkuläres Bauen mit Oberlichtern</title>
                        <link>https://presse.velux.de/zirkulaeres-bauen-mit-oberlichtern/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/zirkulaeres-bauen-mit-oberlichtern/</guid><pp:caseid>763437</pp:caseid><pp:subtitle>SYNTRA nutzt Modular Skylights von Velux Commercial über den Gebäudezyklus hinaus.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, Juli 2026. Die Wiederverwendung bereits vorhandener Komponenten ist eines der Grundprinzipien des zirkulären Bauens. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die flämische Bildungseinrichtung SYNTRA. Sie erwarb im belgischen Ternat ein zum Abriss vorgesehenes Gebäude und setzte die dort verbauten Oberlichter an einem anderen Standort ein, um das Raumklima und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Die Wiederverwendung der Modular Skylights von Velux Commercial zeigt, wie sich hochwertige Komponenten langfristig und wirtschaftlich sinnvoll über den Gebäudezyklus hinaus nutzen lassen.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hochwertige Komponenten weiterverwenden</strong></span></p><p><span>Durch die Wiederverwendung der Oberlichter ließen sich im Vergleich zum Einsatz neuer Produkte nicht nur Kosten sparen, sondern auch Ressourcen schonen und Umweltbelastungen vermeiden, die eine Neuproduktion von Oberlichtern zur Folge gehabt hätte. Dabei mussten trotz des Einsatzes von schon einmal verwendeten Komponenten weder funktional noch gestalterisch Abstriche bei der Sanierung des Bestandsgebäudes in Kauf genommen werden. Lüftung, RWA und ein ansprechendes Design sind dank der hochwertigen Modular Skylights mehr als zufriedenstellend gewährleistet.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p><span><strong>Atmosphäre und Raumklima verbessern</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Am SYNTRA Campus Aalst war die Modernisierung des zentralen Speise- und Barbereichs bereits fest geplant. Um den Tageslichteintrag, das Raumklima und die Atmosphäre zu verbessern, sollten die bestehenden Oberlichter durch eine energieeffizientere und architektonisch hochwertigere Lösung ersetzt werden. Ideale Voraussetzungen für den Einsatz der modularen Oberlichter aus Ternat. Durch ihre flexible Systemarchitektur ließen sich die Module schnell und ohne technische Anpassungen demontieren, transportieren und erneut installieren. Ein wichtiger Aspekt, da die Dachöffnung nach Entfernen der alten Oberlicht-Lösung möglichst schnell wieder geschlossen werden sollte. Neben 31 festverglasten Modulen kamen auch vier öffenbare Module für Komfortlüftung sowie ein RWA-Modul zum Einsatz. Bei den öffenbaren Oberlichtern ist der Motor komplett in den Rahmen integriert, so dass sie sich optisch nicht von den feststehenden Modulen unterscheiden. Das Ergebnis ist ein attraktiver modernisierter Innenraum mit viel Tageslicht, einer natürlichen Belüftung und einem deutlich verbesserten thermischen Komfortniveau.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span> </span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Referenzprojekt für zirkuläres Bauen</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Mit der „Zweitnutzung“ der Oberlichter in Ternat hat SYNTRA eine Referenz für die Prinzipien des zirkulären Bauens geschaffen. Durch die Wiederverwendung der Oberlichter ließen sich im Vergleich zum Einsatz neuer Produkte nicht nur Kosten sparen, sondern auch Ressourcen schonen und Umweltbelastungen vermeiden, die eine Neuproduktion von Oberlichtern zur Folge gehabt hätte. Dabei mussten trotz des Einsatzes von schon einmal verwendeten Komponenten weder funktional noch gestalterisch Abstriche bei der Sanierung des Bestandsgebäudes in Kauf genommen werden. Lüftung, RWA und ein ansprechendes Design sind dank der hochwertigen Modular Skylights mehr als zufriedenstellend gewährleistet.</span></p><p> </p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table><tr><td style="border-style:solid;border-width:1pt;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:solid;border-top-width:1pt;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Aalst, Belgien</span></td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Weitere Beteiligte</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;"><span>Installateur: IRS Haegeman</span><br /><span>Ingenieure: STABITEC BV</span></td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;">2025</td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:solid;border-left-width:1pt;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom-style:solid;border-bottom-width:1pt;border-left-style:none;border-right-style:solid;border-right-width:1pt;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;"><p><span>36 Velux Modular Skylights in der Ausführung als 3 Lichtbänder mit einer Neigung von 7 Grad</span></p><ul><li><span>31 x feststehende Module der Größe 1000 x 2200 mm</span></li><li><span>4 x öffenbare Module der Größe 1000 x 2200 mm</span></li><li><span>1 x RWA Module der Größe 1000 x 2200 mm</span></li></ul><p><span>2-fach-Verglasung Low-E</span></p><ul><li><span>U<sub>g</sub> = 1,1 W/(m<sup>2</sup>K)</span></li><li><span>U<sub>w</sub> = 1,4 W/(m<sup>2</sup>K)</span></li></ul></td></tr></table><p> </p><p> </p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:38:06 +0200</pubDate>
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                        <title>Urbane Höhenlage</title>
                        <link>https://presse.velux.de/urbane-hoehenlage/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/urbane-hoehenlage/</guid><pp:caseid>741602</pp:caseid><pp:subtitle>In einem Hamburger Szeneviertel entsteht ein luftiges Kleinod unter dem Dach</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Mai 2026. Nach außen eher unscheinbar wirkt der geradlinige Zweckbau aus den frühen 50er Jahren im Hamburger Szeneviertel Sternschanze. Ein Ausbau bescherte der Immobilie nun zusätzliche 150 Quadratmeter Wohnfläche mit modernster Ausstattung unter dem Dach. Um hier ein lichtdurchflutetes Ambiente zu schaffen, setze Architekt Babis C. Tekeoglou bei der Lichtplanung gezielt auf zusätzlichen Tageslichteinfall durch Velux Flachdach-Fenster.</strong></span></p><p><span>In Hamburg ist Wohnraum Mangelware, ganz besonders in gefragten Stadtteilen wie der Sternschanze im Osten Hamburgs. In dem Szeneviertel haben sich zahlreiche kleine Läden, Bars und alternative Kulturangebote angesiedelt, denen junge und kreative Menschen ins Viertel hinterher zogen. Als hier für ein sechsstöckiges Mehrfamilienhaus eine energetische Fassadensanierung sowie die Modernisierung von Treppenhaus und Eingangsbereich anstand, wollte die Eigentümergemeinschaft deshalb auch gleich zusätzlichen Wohnraum schaffen. Insgesamt zwölf Mietparteien beherbergte das Rotklinkerhaus bisher, im Erdgeschoss ist ein Sport-Einzelhandel beheimatet. Potenzial für die gewünschte Wohnraumerweiterung bot der einstige Dachboden des Gebäudes, der sich mit rund 220 Quadratmetern über die gesamte Grundfläche des Hauses erstreckt. Nach Plänen des Hamburger Architektenbüro BCT ARCHITEKT unter Verantwortung von Babis C. Tekeoglou fand in neun Monaten eine beeindruckende Metamorphose statt: Wo früher vergessene Kisten und ausrangierte Möbel lagerten, entstanden unter einer neuen Dachkonstruktion in Trockenbauweise drei moderne urbane Wohneinheiten.</span></p><p><span><strong>Männer-WG unter dem Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eine der drei neuen Wohnungen bewohnen Malte Bach und Tobias Hahnemann. Als es die beiden, die seit ihrer Studienzeit in Münster befreundet sind, zufällig zur gleichen Zeit nach Hamburg verschlug, gründeten sie kurzerhand eine Männer-WG. Für den Grafiker und den angehenden Berufsschullehrer erwies sich das neue Zuhause als echter Glücksgriff. Neben der angesagten Lage schätzen die beiden vor allem die Vorteile des Dachgeschosses: „Hier trampelt uns niemand auf dem Kopf herum – und ein Feierabendbier schmeckt über den Dächern der Stadt besonders gut“, sagt Lehramtsreferendar Malte Bach. Nebenan befinden sich auf der neu entstandenen Wohnetage zwei weitere Wohnungen, eine davon hat knapp 30 Quadratmeter &nbsp;die zweite knapp 50 Quadratmeter Wohnfläche. Damit bewohnt die Zweier-WG die größte Einheit unter dem Flachdach: Auf über 71 Quadratmetern erstreckt sich ihre Drei-Zimmer-Wohnung. Deren Ambiente profitiert optimal von der „urbanen Höhenlage“: Jede Menge Tageslicht lässt alle Räume luftig und hell wirken. Dafür öffnete Babis C. Tekeoglou das Flachdach an insgesamt vier Stellen der Wohnung mit Oberlichtern. Im innenliegenden Bad wählte der Architekt Velux Flachdach-Fenster in der elektrisch betriebenen Variante, die sich per Funksteuerung öffnen und damit auch zum Lüften nutzen lässt. In der übrigen Wohnung entschied er sich für die festverglaste Ausführung.</span></p><p><span><strong>Dem Hamburger Himmel so nah</strong></span></p><p><span>Von dieser Offenheit profitiert vor allem das Herzstück der Wohnung: Ein rund 30 Quadratmeter großer, loftartiger Raum, der Wohn-, Ess- und Kochbereich beherbergt. Nur ein einziger Stützbalken und ein Deckenbalken, der sich über die gesamte Raumlänge zieht, erinnern an die „dunkle Dachbodenvergangenheit“ der Etage – dank weißem Anstrich treten jedoch beide dezent in den Hintergrund. Dominierendes Stilelement sind zwei Velux Flachdach-Fenster mit Festverglasung, die direkt über dem Esstisch für natürlichen Tageslichteinfall sorgen. „Wenn mich die Sonne schon am Frühstückstisch begrüßt, freue ich mich einfach auf den Tag. Ich sitze beruflich viel am Bildschirm und weiß deshalb die besondere Stimmung zu schätzen, die nur durch natürliches Licht entsteht“, erzählt Grafiker Tobias Hahnemann. Naturmaterialien verleihen dem Raum eine gemütliche Atmosphäre: Wie in nahezu allen Räumen der Wohnung ist hier hochwertiges Echtholzparkett verlegt. Das Thema Holz greifen sowohl der Esstisch als auch die Anrichte auf. Für zeitgemäßen Komfort sorgt eine Fußbodenheizung, die mit Fernwärme versorgt wird.</span></p><p><span>Nach oben offen präsentiert sich auch das Schlafzimmer von Tobias Hahnemann. In dem 16-Quadratmeter-Raum gibt ein Oberlicht mit Festverglasung den Blick auf den Himmel frei – sofern der nicht Hamburg-typisch wolkenverhangen ist. „Morgens genügt ein Blick nach oben und ich weiß gleich nach dem Aufstehen, ob ich auf dem Weg zur Arbeit einen Schirm oder eher eine Sonnenbrille brauchen werde“, sagt Hahnemann.</span></p><p><span><strong>Hier gilt das Frischluftprinzip</strong></span></p><p><span>Einen weiteren Beitrag zur luftigen Atmosphäre der Wohnung leisten auch die großformatigen Glasschiebetüren, die sich zur 3,45 Quadratmeter großen Loggia öffnen. Hier haben sich die beiden jungen Männer eine Erweiterung des Wohnbereichs geschaffen, der sowohl Platz für eine gemütliche Couch als auch für Liegestühle im Sommer bietet. Dieses nach Südwesten ausgerichtete „Frischluftzimmer“ ist im Rahmen des Dachgeschossausbaus völlig neu entstanden.</span></p><p><span>Frischluft gibt es selbst im Badezimmer, wo auf gut drei Quadratmetern Dusche, Toilette und Waschbecken untergebracht sind. Dass der kleine, innenliegende Raum trotzdem nicht eng wirkt, liegt an einem 60x90cm-großen Flachdach-Fenster von Velux: Es erhellt das Bad tagsüber mit natürlichem Licht und öffnet den Blick auf den Himmel über der Hansestadt. Zudem ist das elektrische Flachdach-Fenster im Zusammenspiel mit den Fassadenfenstern fester Bestandteil des Lüftungskonzepts. Ist zusätzlich beispielsweise auch die Glastür zur Loggia geöffnet, sorgt der sogenannte Kamineffekt für einen raschen Luftaustausch und angenehme Kühlung im Sommer: Dabei kommt die Eigenschaft warmer Luft, nach oben zu steigen, zum Tragen. Die verbrauchte Luft entweicht oben aus dem Fenster, während unten über die Loggia frische Luft nachströmt. Sicherheit ist dabei Pflicht: Das Flachdach-Fenster verfügt über Regensensoren – ein absolutes Muss beim sprichwörtlichen Hamburger „Schiet-Wetter“.</span></p><p><span>Wenn es draußen derart ungemütlich ist, wird die luftige WG nicht selten zum zentralen Anlaufpunkt für den kompletten Freundeskreis der beiden: „Es ist nicht nur einmal passiert, dass wir uns hier mit Freunden trafen, um gemeinsam um die Häuser zu ziehen – aber dann doch lieber den ganzen Abend hier oben verbrachten“, erzählt Malte Bach.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 15:06:34 +0200</pubDate>
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                        <title>„Lernen mit Licht“ in neuer Lindenhof-Grundschule</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lernen-mit-licht-in-neuer-lindenhof-grundschule/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lernen-mit-licht-in-neuer-lindenhof-grundschule/</guid><pp:caseid>738458</pp:caseid><pp:subtitle>Modular Skylights als Lichtbandlösung im Schulneubau mit fossilfreier Wärmeversorgung</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Stahnsdorf/Hüllhorst, März 2026. Mit dem Neubau der vierzügigen Lindenhof-Grundschule realisierte die Gemeinde Stahnsdorf eines der ambitioniertesten Bildungsprojekte der Region. Rund 27 Millionen Euro wurden für das Bauvorhaben investiert, das mit ökologischer Nahwärmeversorgung und großzügiger Tageslichtplanung Maßstäbe für moderne Schularchitektur setzt. Integraler Bestandteil: acht flach geneigte Lichtbänder mit insgesamt 43 Modular Skylights von Velux Commercial.</strong></span></p><p><span>Geplant vom Büro Galandi Schirmer Architekten + Ingenieure wurde der Neubau als zwei ineinandergreifende, rechteckige Baukörper mit Erdgeschoss und zwei Obergeschossen realisiert. Zwei mit viel Grün bepflanzte Lichthöfe machen Natur und Tageszeiten auch in den innenliegenden Räumen des Gebäudes erlebbar. Auf ca. 7.000 m² Bruttogrundfläche vereint das Gebäude 172 Räume, darunter 24 Klassenräume, Fachräume, eine Aula und eine Mensa für bis zu 600 Mahlzeiten täglich. Es bietet Platz für bis zu 720 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6. Große, verglaste Innenwände und offene Lernbereiche schaffen ein transparentes, lernförderndes Umfeld. Neben den begrünten Innenhöfen sorgt ein umfassend gestaltetes Außengelände mit Sport- und Spielflächen für attraktive Aufenthaltsbereiche im Freien.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Tageslicht als zentrales Element</strong></span></p><p><span>Wichtig war, eine gleichmäßige Tageslichtversorgung sicherzustellen, um das Wohlbefinden der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zu fördern, den Energieverbrauch zu reduzieren und ein gesundes Raumklima zu unterstützen. Neben zahlreichen Öffnungen in der Fassade sollte deshalb auch das Dach für die Belichtung des Gebäudes genutzt werden. Die Entscheidung fiel auf großzügige Lichtbänder mit Velux Modular Skylights, die heute für eine gleichmäßige, blendfreie Belichtung in den zentralen Bereichen der Schule sorgen – vom Foyer über Erschließungszonen bis hin zu Aufenthalts- und Versammlungsräumen. Die 43 verbauten Module, 21 fest verglaste und 22 zu öffnende NRWG-Module, bringen natürliches Licht bis tief ins Gebäudeinnere und erfüllen zudem die Anforderungen an Rauch- und Wärmeabzug (RWA). Sie verfügen über eine hochwertige 3-Scheiben-Isolierverglasung mit leichtem Sonnenschutz (g-Wert: 24 %). Die Ansteuerung der RWA erfolgt dabei über ein offenes bauseitiges System.</span></p><p><span>Modular Skylights bieten den Vorteil, dass sie einbaufertig angeliefert und vor Ort mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden können. Die Vorfertigung im Werk reduziert nicht nur die Einbauzeit, sondern gewährleistet auch eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Wärmeversorgung aus gereinigtem Abwasser</strong></span></p><p><span>Neben dem vielfältigen Einsatz von Tageslicht spielt ein weiterer Aspekt eine zentrale Rolle für die Nachhaltigkeit des Projekts: Beheizt wird das Schulgebäude über ein Nahwärmenetz, das die Abwärme des gereinigten Abwassers aus dem nahegelegenen Klärwerk Stahnsdorf zur fossilfreien Wärmeversorgung nutzt. Durch die vorgelagerten biologischen Prozesse hat das Wasser durchschnittlich eine Temperatur von ca. 17 °C – selbst im Winter mind. 12 °C – und bietet somit hohes Energiepotenzial. Dadurch wird der Schulcampus so beheizt, dass CO₂-Emissionen vermieden und der ökologische Fußabdruck deutlich reduziert wird. Gleichzeitig senkt die Wärmenutzung die Abwassertemperatur und mindert den Wärmeeintrag durch das in den Teltowkanal geleitete Wasser, was Flora und Fauna zugutekommt. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt zudem für ein gesundes Raumklima im Gebäude.</span></p><p><span>Nach Abschluss der Bauarbeiten lässt sich sagen, dass sich die Investition gelohnt hat. Mit der Lindenhof-Grundschule ist ein nachhaltiges Gebäude entstanden, das heute durch seinen offenen, einladenden und zukunftsorientierten Charakter nicht nur als attraktive Lernumgebung dient, sondern darüber hinaus auch als sozialer Treffpunkt genutzt wird.</span></p><p><span>Weitere Beispiele für Bildungsbauten mit interessanten Tageslichtkonzepten unter:</span><br><a class="ck-anchor" id="https://commercial.velux.de/inspiration" name="https://commercial.velux.de/inspiration" href="https://commercial.velux.de/inspiration"><span>https://commercial.velux.de/inspiration</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Neubau Grundschule</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Lindenhof-Grundschule Stahnsdorf</span><br><span>Mühlenstraße 15</span><br><span>14532 Stahnsdorf</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>2022-2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span>GSAI Galandi Schirmer Architekten+Ingenieure (Christoph Schirmer), Bismarckstraße 98, 10625 Berlin</span></p><p><a href="https://gsai.de/"><span>https://gsai.de/</span></a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Bauherr/Auftraggeber</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span>Gemeinde Stahnsdorf</span></p><p><span>Fachbereich Hochbau / Verkehrsflächen</span><br><span>Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;height:130.7pt;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;height:130.7pt;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span><strong>8 x VELUX Modular Skylights Lichtbänder 5°</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 21 fixe Module, 900 x 1400-2400 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 22 öffenbare Module, davon 22 für RWA, 900 x 1400-2400 mm</span></p><p><span><strong>Verglasung</strong>:</span><br><span>3-Scheiben-Isolierverglasung mit leichtem Sonnenschutz, g-Wert 24 %</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 10:19:44 +0100</pubDate>
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                        <title>Sporthallensanierung mit gestalterischer Qualität</title>
                        <link>https://presse.velux.de/sporthallensanierung-mit-gestalterischer-qualitaet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/sporthallensanierung-mit-gestalterischer-qualitaet/</guid><pp:caseid>729217</pp:caseid><pp:subtitle>Architektur bewahrt, Lichtqualität verbessert – dank neuer Sheddach-Lichtbänder</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX Commercial</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Hüllhorst, November 2025. Die Sanierung der Ausporthalle der Kaufmännischen Schule Öhringen zeigt, wie sich funktionale Anforderungen, bauliche Substanz und gestalterische Qualität im Bestand vereinen lassen. Das Tragwerk der 1993 von Behnisch & Partner Architekten errichteten Halle musste statisch ertüchtigt werden. Trotz Rückbau der alten Dach- und Oberlichtkonstruktion blieb dabei der Charakter des markanten Sheddachs erhalten. Für die Belichtung kam das Tageslichtsystem Grillodur® von Velux Commercial zum Einsatz: Fünf maßgefertigte Sheddach-Lichtbänder folgen dem konischen Dachverlauf. So blieb die architektonische Wirkung erhalten – bei deutlich verbesserter Lichtqualität, Energieeffizienz und optimiertem Raumklima. Denn 20 zusätzlich in das System integrierte Einzelklappen sorgen für natürliche Lüftung und Nachtauskühlung.</strong></span></p><p><span>Viele in die Jahre gekommene Sportstätten entsprechen baulich und funktional nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Der Sanierungsdruck auf kommunale Sportbauten aus den 1960er- bis 80er-Jahren ist enorm. Hohe Energiekosten, veraltete Haustechnik und fehlende Flexibilität schränken den Sportbetrieb nicht selten massiv ein. Beim Dach der Ausporthalle traten zudem statische Mängel bei der Belastung durch Schnee auf. Die trapezförmigen Brettschichtholz-Binder, die die Sporthalle überspannen, waren stark gerissen, wodurch die Biegesteifigkeit und Bindertragfähigkeit reduziert war. Obwohl bereits 2006 eine Bindersanierung durchgeführt wurde, gab es erneut Risse. Daher sollten die bestehenden Brettschichtholz-Binder durch jeweils zwei neue verstärkt werden.</span></p><p><span>Wichtig bei der Sanierung war, den ursprünglichen Charakter bzw. die Architektur zu erhalten. Um die neuen Binder einbauen zu können, musste die Fassadenverkleidung der Oberlichtbinder, die Dacheindeckung, die bestehenden Polycarbonatplatten sowie die Fassadenunterkonstruktion zunächst zurückgebaut werden.</span></p><p><span>Im Zuge der Sanierung sollten auch die Oberlichter erneuert werden. Hier fiel die Wahl auf das leichte Fiberglassystem Grillodur® von Velux Commercial. Mit rund 10 kg/m² Eigengewicht eignet sich das System besonders für Dachsanierungen und zur Verbesserung des Wärmedämmwertes ohne zusätzliche statische Belastung der vorhandenen Unterkonstruktion. Für Grillodur<strong>®</strong> sprachen auch die durch den konischen Dachverlauf – von einer breiten Basis gleichmäßig zur Spitze hin schmaler zulaufende Sheddächer –&nbsp; erforderlichen Lichtbandbreiten von 2,8 – 4,5 Meter. Denn das System kann im Gegensatz zu einer Pfosten-Riegel-Konstruktion passgenau vorgefertigt werden. Das verkürzt die Einbauzeit und damit auch die Sperrzeiten der Halle für die Montage deutlich. Zudem erfüllt es zentrale Anforderungen an den modernen Sportstättenbau, da es auf Anwendungen mit erhöhten mechanischen Belastungen ausgelegt ist und bedingte Ballwurfsicherheit sowie geprüfte Hagelschlag- und Durchsturzsicherheit bietet. Nach der Verstärkung mit den neuen Brettschichtholz-Bindern konnte das neue Gillodur®-System einfach auf der vorhandenen Pfosten-Riegel-Konstruktion aufgesetzt werden.</span></p><p><span>Die blendfreie Tageslichtversorgung schafft heute optimale Lichtverhältnisse für den Sportbetrieb. Das Fiberglassystem Grillodur<strong>®</strong> verbesserte dank guter Wärmedämmwerte darüber hinaus die Energieeffizienz und Sicherheit, ohne Abstriche bei der architektonischen Gestaltung der Sporthalle machen zu müssen.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Gebäude</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Ausporthalle der Kaufmännischen Schule Öhringen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Austraße 21, 74613 Öhringen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>1993</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Behnisch & Partner (des Neubaus von 1993)</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Bauherr/Auftraggeber</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Landratsamt Hohenlohekreis</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Dachform</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Sheddach, 30° geneigt</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><p><span>5 Grillodur®-Sheddach-Lichtbänder (inkl.20 Einzelklappen (zur Komfortlüftung und Nachtauskühlung)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lichtbandlängen ca. 29 m</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lichtbandbreiten 2,8 – 4,5 m</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>g</sub>-Wert: 1,1 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>w</sub>-Wert: 1,57 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; g-Wert: 36 %</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; durchsturzsicher gem. GS-BAU-18</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; bedingt ballwurfsicher gemäß DIN 18032-3 und nach EN 13964, Anhang D, Klasse 1A</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gemäß Shatter-Resistance-Test hagelschlagsicher</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fiberglasplatten-Gestaltung:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Außen: Grautransparent</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Innen: Weißtransparent</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Installateur</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>VELUX Commercial</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:125.1pt;" width="167"><span><strong>Zeitpunkt Montage Grillodur®:</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:285.45pt;" width="381"><span>Ende Juli 2024</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 18:58:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Altem Siedlerhaus neues Leben eingehaucht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/altem-siedlerhaus-neues-leben-eingehaucht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/altem-siedlerhaus-neues-leben-eingehaucht/</guid><pp:caseid>723680</pp:caseid><pp:subtitle>Mehr Platz durch Anbau und Spitzbodenausbau für eine vierköpfige Familie im sanierten Bestandgebäude</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Oktober 2025. Was sich aus einem eher unscheinbaren, in die Jahre gekommenen Siedlerhäuschen machen lässt, zeigt das Beispiel der Familie Zieler* aus Lübeck. Sie erwarben ein Einfamilienhaus im Stadtteil Sankt Gertrud und sanierten es nach ihren Vorstellungen. Ein kleiner Anbau und der Ausbau des Spitzbodens sorgen nun für zusätzliche Wohnfläche und mehrere Velux Dachfenster erhöhen die Wohnqualität in den vormals dunklen Räumen deutlich.</strong></p><p>Als ihre Töchter Marla und Melina größer wurden, wuchs der Wunsch von Ronja und Peer Zieler, die 80m² große zentral gelegene Altbauwohnung endlich gegen ein Haus mit mehr Platz und mit Garten zu tauschen. Doch nahe der geliebten Lübecker Altstadt ein Haus oder Grundstück zu finden, ist nicht einfach. Umso froher waren sie, als sie auf ein zum Verkauf stehendes Einfamilienhaus aus den 1950er Jahren im begehrten Stadtteil Sankt Gertrud aufmerksam wurden. Die Lage war einfach perfekt: im Grünen, nahe des Flusses Wakenitz und die Altstadt in zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Das Haus war zwar mit knapp 140 m² mit Abstand das kleinste Haus in einer Gegend, die geprägt von großen Wohlstandswohnbauten vergangener Jahrzehnte ist, und merklich in die Jahre gekommen. Ronja und Peer erkannten aber das Potenzial, dass in dem Siedlerhäuschen steckte. „Als wir das Haus das erste Mal besichtigten, wurde schnell deutlich, dass es nicht sofort bewohnbar sein würde“, beschreibt Ronja Zieler ihren ersten Eindruck. Es bestand großer Renovierungsbedarf, es war zu dunkel und etwas mehr Platz wünschten sie sich auch. Aber die beiden hatten sich schnell in das 1000 m² große Grundstück verliebt, dass ihren Kindern endlich den ersehnten Garten zum Spielen bieten konnte. So berieten sie sich mit den Architekten von Mißfeldt Kraß, wie sie das Haus mit einer Sanierung in ein Zuhause verwandeln könnten, dass ihren Vorstellungen entspräche.</p><p>&nbsp;</p><p>Es galt ein eigenes Zimmer für beide Kinder, eine offene Küche mit Essplatz, Wohn- und Elternschlafzimmer sowie Familienbad, ein Gästezimmer und -bad in dem alten Haus unterzubringen. Zudem wünschten sich Ronja und Peer einen Raum, in dem man auch einmal dem Familientrubel entfliehen und sich zurückziehen könnte. Der Raum dafür war schnell gefunden – der bisher ungedämmte und nur als Speicher genutzte Spitzboden sollte dieser Rückzugsort werden. Mit fünf Dachfenstern verwandelte sich die vorher düstere Abstellfläche in einen hellen Wohlfühlort mit traumhaftem Ausblick in die grüne Umgebung. Damit es im Sommer nicht zu heiß wird, rüsteten sie die auf der Süd/West-Seite gelegenen Dachfenster mit Hitzeschutz-Markisen aus. Dadurch, dass diese außen angebracht werden, stoppen sie die energiereichen Strahlen der Sonne, bevor sie auf die Scheibe treffen, und verhindern dadurch besonders effektiv ein Aufheizen der Räume. Durch den netzartigen Stoff gelangt trotzdem noch Tageslicht in den Raum.</p><p>&nbsp;</p><p>All die anderen gewünschten Räume in dem alten Haus unterzubringen, war kaum möglich. Deswegen entschieden sie sich dafür, dem Bestandsgebäude einen hölzernen, eingeschossigen Anbau, eingebunden in eine ebenfalls neue Holzterrasse, hinzuzufügen. Um den Charakter des Hauses zu bewahren, sollten neue Kubaturen dabei nur sparsam und im rückwärtigen Bereich eingesetzt werden. Zudem erweiterten sie eine Gaube im Dachgeschoss etwas, so dass genug Platz für die Anforderungen der Zielers entstand. Im Erdgeschoss sind nun eine offene Küche neben dem im Anbau platzierten Essplatz, ein großes Wohnzimmer sowie ein Gästezimmer und -bad untergebracht. Zusätzliche Fenster in Küche und Diele sowie eine neue Terrassentür im Wohnzimmer sorgen nun für viel Tageslicht.</p><p>&nbsp;</p><p>Im Dachgeschoss entschieden sich die Zielers in Abstimmung mit den Architekten dafür, den Grundriss leicht zu ändern und die Dachflächen für mehr Tageslicht durch Dachfenster zu öffnen. So wurde etwa eine Wand versetzt, um Platz für ein zusätzliches großes Familienbad zu schaffen. Das ursprüngliche kleine Bad mit WC und Waschbecken wurde modernisiert und das alte Dachfenster gegen eine größeres solarbetriebenes Schwingfenster getauscht. Gerade morgens, wenn sich alle mehr oder weniger gleichzeitig für den Tag fertigmachen müssen, ist die Trennung zwischen Bad und WC besonders praktisch und eine ideale Ausweichmöglichkeit. Das Elternschlafzimmer hält ein kleines Highlight bereit: direkt an den Raum grenzt eine auf dem Anbau eingerichtete Dachterrasse. Auch die beiden Kinderzimmer sind im Dachgeschoss untergebracht. Das Zimmer von Tochter Melina erhält ausreichend Tageslicht durch die Gaube und die Tür des französischen Balkons auf der Giebelseite. Auch in Marlas Zimmer gibt es einen französischen Balkon, allerdings ist die Gaube deutlich kleiner als die im Zimmer ihrer Schwester, so dass es in Marlas Zimmer ohne weitere Lichtquelle zu dunkel gewesen wäre. Ein zusätzliches Dachfenster sorgt jetzt dafür, dass das Mädchen die Lampen erst in den Abendstunden einschalten muss. „Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich der Raum durch das Velux Fenster verändert hat. Es war nicht nur viel heller in dem Zimmer, sondern es entstand ein ganz neues, offenes Raumgefühl“, zeigt sich Ronja begeistert von der Lösung.</p><p>&nbsp;</p><p>Auch wenn mit der Wahl neuer Holzfenster mit schmalen Profilen, der Farbe des Ziegeldachs und weißen Außenputzflächen grundsätzlich die äußere Optik des Bestandgebäudes bewahrt werden konnte, so wurden die „inneren Werte“ des Hauses umfangreich modernisiert. Neben einer zeitgemäßen Wärmedämmung sorgt nun eine Brennwerttherme für angenehme Temperaturen; in Anbau, Dachgeschoss und allen Bädern erfolgt das durch eine Fußbodenheizung. Da Zielers Wert auf möglichst viel natürliche Materialien legten, sind alle Fenster und Dachfenster, die neuen Böden und die Terrasse aus Holz.</p><p>&nbsp;</p><p><span>Nach dem Kauf des alten Siedlerhäuschens dauerte es 14 Monate, bis Zielers einziehen konnten. Sieben Monate wurde entworfen, getüftelt und die Sanierung geplant, weitere sieben Monate dauerte die Bauphase. Die Erweiterung und Modernisierung kostete etwa 300.000 Euro. Für Familie Zieler steht fest: „Es hat sich gelohnt. Wir sehen uns mehr als bestätigt, dass wir das Potenzial des alten Hauses nicht unterschätzt haben. Mit mehr Licht durch zusätzliche Dachfenster und leicht geänderten Grundrissen ist das wirklich ein Haus, dass einem Neubau in nichts nachsteht – zudem aber noch den Charakter und die Geschichte eines Bestandgebäudes auf einem natürlichen bewachsenen Grundstück mitbringt.“</span></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><i><span><strong>* Die Namen wurden auf Wunsch der Familie von der Redaktion geändert.</strong></span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Objekt]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:34:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Charakter bewahrt, Ausstellungsfläche erweitert</title>
                        <link>https://presse.velux.de/charakter-bewahrt-ausstellungsflaeche-erweitert/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/charakter-bewahrt-ausstellungsflaeche-erweitert/</guid><pp:caseid>722238</pp:caseid><pp:subtitle>Sensibler Umbau eines Heimatmuseums in der Tradition regionaler Handwerkskunst</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Bezau/Vorarlberg, September 2025. In Bezau in Vorarlberg wurde das denkmalgeschützte Heimatmuseum Bezau behutsam umgebaut und erweitert. Entstanden ist in dem historischen Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert ein lebendiger Ort der Begegnung und Erinnerung – ein neues Stück Öffentlichkeit im Dorf. Mit großem Gespür für den Bestand, regionales Handwerk und gesellschaftliche Einbindung entwickelte das Architekturbüro Innauer Matt Architekten einen Erweiterungsbau, der sich selbstverständlich ins Dorfbild fügt und unter Einsatz von Velux Dachfenstern zeitgemäße architektonische Akzente setzt. Ein Ansatz, der auch die Jury des Velux Architektur-Wettbewerbs 2024/25 überzeugte, die das Projekt zum Sieger kürte.</strong></p><p>Über Jahre bestand der Wunsch nach einer baulichen Erweiterung des Museums Bezau, das schon seit 1920 in einem Bregenzerwälder Bauernhof beheimatet ist. Die bestehende Ausstellung – thematisch den barocken Baumeistern des Bregenzerwaldes sowie der textilen Handwerkskunst der daheimgebliebenen Frauen gewidmet – war bislang in den Wohnräumen des alten Bauernhauses untergebracht. Was fehlte, waren funktionale, flexibel nutzbare Räume für Wechselausstellungen und Veranstaltungen.</p><p>Um diesen Bedarf gerecht zu werden, wurde das ortsansässige Büro Innauer Matt Architekten mit der Planung und Umsetzung beauftragt. Ihre enge Verbindung zur Region sowie ihr Gespür für bauliche, soziale und landschaftliche Gegebenheiten waren essenziell für den sensiblen Umgang mit dem Bestand.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ein gemeinschaftlich getragenes Projekt</strong></p><p>Finanziert wurde das mit rund 1,4 Mio. Euro bemerkenswert günstige Projekt durch Gemeindemittel, private Spenden, Materialspenden und zahlreiche Eigenleistungen. „Fast jeder im Dorf hat einen Beitrag geleistet“, erklärt Architekt Markus Innauer. Diese breite Beteiligung sorgte für eine starke Identifikation der Bevölkerung mit dem neuen Museum. Ohne die tiefe Verwurzelung der Architekten in der Region und ihre lan<span>g</span>j<span>ä</span>hrige, für beide Seiten inspirierende Zusammenarbeit mit den Handwerkern wäre dieser Bau nicht möglich gewesen. Ihr gemeinsames Ziel: weniger Technik, mehr Raumqualität und ein respektvoller Umgang mit der traditionellen Architektursprache – das Museum sollte als Bregenzerwälderhaus erkennbar bleiben, zeitgemäß interpretiert und auf seine öffentliche Nutzung hin gestaltet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Diese Haltung zeigt sich auch in der sensiblen Einbindung in die Umgebung. Das Museum steht am Rand des Dorfes, umgeben von gleich großen Wohnhäusern und Wiesen. Vor Beginn des Umbaus bestand es aus einem Wohnhaus mit einem kleinen, ungenutzten Anbau im hinteren Bereich – eine für Bregenzerwald ungewöhnliche Gliederung, die den Wohnbereich sonst direkt mit einem großen Stall kombiniert. Der Anbau ließ sich deshalb durch den neuen zeitgemäß interpretierten Erweiterungsbau ersetzen, ohne den Charakter eines typischen Bregenzerwälderhaus zu schwächen. Von Süden erscheint das Museum als traditionelles Bauernhaus, während die dezente Gestaltung der Nordfassade die Sondernutzung signalisiert.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Architektonischer Dialog zwischen Alt und Neu</strong></p><p>Das ursprüngliche Haus war eine reine Holzkonstruktion – ein Prinzip, das beibehalten wurde. Die historische Südfassade blieb weitgehend erhalten. An der Westfassade wurden Schindeln ausgebessert und ersetzt. Auf der Ostseite erneuerten die Architekt:innen morsche Teile, ohne den ursprünglichen Ausdruck zu verändern. Zudem entstand dort ein neuer Eingangsbereich. Der Zutritt erfolgt jetzt über eine Schiebetür, die in einen unbeheizten Windfang führt – dahinter liegt eine Glastür zum beheizten Innenraum. Diese traditionelle Lösung ist typisch für alte Bregenzerwälder Bauernhäuser und kommt in klimabewussten Projekten immer wieder zum Einsatz.</p><p>Den baufälligen Anbau ersetzten die Architekt:innen durch einen Erweiterungsbau, basierend auf einem konstruktiven Holzbau, das Untergeschoss als vollständiger Massivbau. Holzfasermaterialien wurden zur Dämmung eingesetzt und sorgen im Zusammenspiel mit dreifach verglasten Fichtenholzfenstern für ein energieeffizientes Raumklima. Der Neubau erhielt eine Holzverkleidung aus regionaler Fichte und Tanne und zeigt an der Nordfassade dekorative Versprünge. Auf eine durchgehende horizontale Gliederung zwischen den Geschossen verzichteten die Architekt:innen jedoch. Die neue Eindeckung des Daches mit schwarzen Eternitplatten wurde über alle Gebäudeteile hinweggezogen, um eine einheitliche Wirkung zu erzielen und Alt- und Neubau zu einem stimmigen Ganzen verschmelzen zu lassen.</p><p>Im Innenraum entschieden sich die Architekt:innen für einen starken Kontrast zwischen dem gedrungenen, dunklen Bestand und dem hellen, offen gestalteten Neubau. Ziel war es, eine neue räumliche Typolo<span>g</span>ie zu schaffen, die gleichzeitig spannende Licht- und Blickbeziehungen ermöglicht. Während die alten Räume von niedrigen Deckenhöhen und dunklem Holz geprägt sind, schafft der neue Teil mit großzügigen, lichtdurchfluteten Zonen sowie weiß gekalkten Wänden und Massivholzdecken ein völlig anderes Raumgefühl. Drei Velux Dachfenster pro Seite sorgen hier für natürliches Licht. Das Auflösen der durchgehenden Decken betont die Übergänge zwischen Alt und Neu.</p><p>Das erste Obergeschoss des Neubaus verfü<span>g</span>t <span>ü</span>ber Durchbr<span>ü</span>che bis ins Dach entlang der Außenwände. Je drei gr<span>o</span>ß<span>zü</span>gige Velux Fenster pro Dachseite bringen dort viel natürliches Tageslicht in die sonst sp<span>ä</span>rlich beleuchteten Räume. Diese moderne räumliche Typolo<span>g</span>ie mit vertikalen <span>Ö</span>ffnungen schafft einen willkommenen Kontrast zu den dunklen, gedrungenen Geschossen im Altbau. Das Auflösen der durchgehenden Decken unterstützt konzeptionell die Stufen, die den neuen Teil mit dem alten verbinden; so konnten im Anbau gr<span>o</span>ß<span>zü</span>gige Raumh<span>ö</span>hen realisiert werden.</p><p>Im Dachgeschoss des Altbaus wurde ein zusätzlicher Raum eingefü<span>g</span>t, der jedoch nicht bis an die Fassaden reicht. Dadurch entstehen eine räumliche Großzü<span>g</span>igkeit sowie spannende Durchblicke nach oben, zwischen den Balken des darunterliegenden Geschosses.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Tageslicht als zentrales Gestaltungselement</strong></p><p><span>Die Architekt:innen verfolgen eine konsequente Low-Tech-Strategie: Statt aufwendiger Technik setzen sie auf die Schönheit der Räume, durchdachte Konstruktionen, ein gutes, natürliches Innenraumklima und optimales Tageslicht. Besonders schätzen sie die Satteldachform, wie sie im Bregenzerwald verbreitet ist. In Kombination mit Velux Dachfenstern kann sanftes Tageslicht einfallen und es wird eine natürliche Belüftung ermöglicht. „Wenn ich frische Luft will, mach ich das Fenster auf“, bringt es Markus Innauer auf den Punkt. So werden im Museum auch keine kontrollierte Lüftung und keine überdimensionierte, teure Haustechnik eingesetzt. Stattdessen gibt es Fenster, die man öffnen kann, und helle Räume, die tagsüber nicht künstlich beleuchtet werden müssen. Es entstehen atmosphärische Räume, die den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten im Innern spürbar machen. „Wer Dachräume sinnvoll nutzen will, braucht Dachfenster – daher arbeiten wir oft mit Velux Produkten. Sie bringen wertvolles Zenitlicht und ermöglichen eine einfache, natürliche Lüftung“, so Markus Innauer.</span></p><p>&nbsp;</p><p>Das zenitale Tageslicht, das durch die drei Velux Fenster auf jeder Seite einfällt, beleuchtet den Raum im Obergeschoss diffus. Ermöglicht wird dies durch eine Schicht aus weißen Holzlamellen (3 × 3 cm), die mit gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnet sind. Dank der diffusen Belichtung von oben blendet auch das Licht in den Fassadenfenstern nicht, wodurch die Ausblicke in die weite, umliegende Landschaft wie von Fensterzargen gerahmte Bilder erscheinen. Der Ausstellungsraum im Obergeschoss des Neubaus ist der Lieblingsraum von Markus Innauer. „Die Lichtführung im Raum ist wunderschön! Beim Hinaufgehen der Treppe gelangt man mittig an und sieht, wie das natürliche Licht sanft an den weiß verkalkten Wänden herabfällt. Erst beim genaueren Hinsehen erkennt man, dass es Tageslicht ist, das je nach Himmelsrichtung immer leicht variiert“, so Markus Innauer.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ausgezeichnete Umsetzung</strong></p><p>Seit der Eröffnung verzeichnet das Museum mit weit mehr als 10.000 Besucher:innen deutlich mehr Zulauf als erwartet. Es wurde bereits mit der Denkmalschutzmedaille 2024, dem Vorarlberger Holzbaupreis 2025 und beim Velux Architektur-Wettbewerb 2024/25 ausgezeichnet. Die Jury lobte die „zeitgemäße Interpretation von traditionellem Handwerk und Materialität“, durch die Alt und Neu zu einer „beinahe musikalischen <span>Raum-Lichtkomposition“ verwoben werden. Holzlamellen, die das Tageslicht streuen, und helle Holzoberflächen schaffen ein Raumgefühl, das das Innere in angenehm diffuses Licht taucht und Raumschichten miteinander verschmelzen lässt.</span></p><p><span>Doch fast entscheidender als Preise und Auszeichnungen: Das Museum wurde zu einem wichtigen, lebendigen Ort für das Dorfleben. Heute finden dort Vereinsversammlungen, Theateraufführungen, Vorträge und Feste statt. Die hohen Besucherzahlen seit der Eröffnung belegen die Attraktivität auch über die Grenzen von Bezau hinaus.</span></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><span><strong>Hintergrundinformation: Innauer Matt Architekten</strong></span></p><p><span>Das Architekturbüro Innauer Matt Architekten wurde 2012 von Markus Innauer und Sven Matt gegründet und hat seinen Sitz in Bezau im Bregenzerwald. Die beiden Architekten studierten in Wien und lebten einige Jahre in Zürich, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten. Ihre Arbeiten sind geprägt von einer tiefen Verwurzelung in der regionalen Baukultur und einem klaren architektonischen Konzeptverständnis. Sie verbinden traditionelle Bauweisen mit zeitgenössischer Sprache, setzen auf Low-Tech-Lösungen und handwerkliche Qualität. Ihr Ziel ist es, Gebäude zu schaffen, die im jeweiligen Kontext – räumlich, kulturell und sozial – verankert sind. Der Umbau des Museums Bezau ist beispielhaft für diese Haltung: präzise, gemeinschaftlich, atmosphärisch.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="576"><tr><td style="border:1pt solid black;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top:1pt solid black;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Museum Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baumaßnahme:</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Umbau und Sanierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>18. Jahrhundert</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Dauer Umbau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>September 2022 – April 2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Baukosten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396">1,4 Mio. Euro</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Nutzfläche Neubau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396">206 m² + UG 67m² (Neubau)</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Ort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Ellenbogen 181</p><p>6870 Bezau, Österreich</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Bauherrschaft</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Museumsverein Bezau</p><p>Ellenbogen 181</p><p>6870 Bezau, Österreich</p><p><a href="https://www.museum-bezau.at/de">Museum Bezau</a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p>Innauer Matt Architekten ZT GmbH, Bezau</p><p><span>Kriechere 70</span></p><p><span>6870 Bezau, Österreich</span></p><p><a href="https://www.innauer-matt.com/">Architekten Innauer Matt | Bezau, Austria</a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Holzbau</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Kaspar Greber Holz- und Wohnbau GmbH, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Trocken-Innenausbau/ Fassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Zimmerei Beer, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Schindelfassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Schindel Hutle, Schnepfau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Dachdecker</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Dachdecker Moosbrugger Dach GmbH, Bezau</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Dacheindeckung</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Eternit</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>VELUX Produkte</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>6 x elektrisch betriebene VELUX Schwingfenster aus Holz 78 x 98 cm mit Eindeckrahmen Schiefer Stehfalz (EDS)</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Fassade</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><span>Holzfassade aus heimischem Fichtenholz, sägerau und naturbelassen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Innenausbau</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sichtbare Massivholzdecke – weiß gekalkt</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verkleidung/Wandtäfer aus heimischer Weißtanne - sägerau und weiß gekalkt</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Fußböden</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Riemenboden Holz, heimische Fichte sägerau Trockenaufbau</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; UG geschliffener Beton</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left:1pt solid black;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:134.45pt;" width="179"><strong>Auszeichnungen</strong></td><td style="border-bottom:1pt solid black;border-left-style:none;border-right:1pt solid black;border-top-style:none;vertical-align:top;width:297.35pt;" width="396"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1. Platz Velux Architektur-Wettbewerb 2024/25</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Denkmalschutzmedaille 2024</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorarlberger Holzbaupreis 2025</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 08:09:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Himmlische Verwandlung</title>
                        <link>https://presse.velux.de/himmlische-verwandlung/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/himmlische-verwandlung/</guid><pp:caseid>722248</pp:caseid><pp:subtitle>Umbau eines 70er Jahre Kettenbungalows zu hellem, zeitgemäßem Altersruhesitz</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hamburg, September 2025. Im Jahr 1974 wurde der eingeschossige Kettenbungalow gebaut und von dem verantwortlichen Architekten auch über 40 Jahre bis zu seinem Tod bewohnt. Nun ist das Ehepaar Hermann* mit ihrem vierbeinigen Mitbewohner in das Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein gezogen und hat das Objekt umfangreich saniert und modernisiert. Von dem dunklen 70er Jahre Flair haben die Herrmanns nichts mehr übrig gelassen. Das Entfernen einiger Wände sowie die Integration neuer Velux Flachdach-Fenster verwandeln den vormals teils verwinkelten und dunklen Kettenbungalow in lichtdurchfluteten Wohnraum auf einer Ebene. Die bewusste Entscheidung für Weiß und Hellgrau als dominierende Farben in der Inneneinrichtung trägt zu einem modernen Ambiente bei. Damit bietet das neue Heim eine barrierearme Bleibe, in der sich das Ehepaar dank der ihren Ansprüchen angepassten Raumgestaltung bis ins hohe Alter wohlfühlen kann.</strong></span></p><p><span>Ob der alleinige Grund für den Umzug der Kaninchendackel Bruno<strong> </strong>war, da sind sich die neuen Besitzer nicht mehr sicher. Fest steht jedoch, dass bei der Suche nach einer neuen Bleibe beiden wichtig war, ein ebenerdiges Haus zu finden, welches ihre Ansprüche an einen angemessenen Altersruhesitz erfüllt – für sich selbst sowie für ihren Dackel Bruno. Zuvor lebten Thomas und Kerstin Hermann* in einer zweigeschossigen Penthouse-Dachgeschosswohnung ohne Fahrstuhl. Die vielen Treppen machten Bruno aufgrund seines fortschreitenden Alters sehr zu schaffen und so entschied sich das Ehepaar für ein Einfamilienhaus im Kettenbungalow-Stil in Boostedt bei Neumünster. „Wenn wir ehrlich sind, war es uns perspektivisch natürlich auch wichtig, keine Treppen mehr steigen zu müssen. Wir werden ja auch nicht jünger und das sollte schon unser letztes Haus sein“, gibt Kerstin Hermann zu. Insgesamt verfügt der Bungalow über eine Wohnfläche von 112 m² auf einem 570 m² großen Grundstück.</span></p><p><span><strong>Architektenhaus auf einer Ebene</strong></span></p><p><span>Ein Architekt hatte den Kettenbungalow Mitte der 70er Jahre für sich selbst gebaut und zu diesem Zeitpunkt mit der individuellen Gestaltung den Zeitgeist getroffen. Doch was in den 70er Jahren noch modern war, trifft heute weder aktuelle Wohntrends, noch entsprach es den Vorstellungen des Ehepaares Hermann von ihrem Traumhaus. Optisch dominierten roter Backstein, Terrakotta-Fliesen und holzvertäfelte Decken. Der Grundriss des Kettenbungalows war den Hermanns zu kleinteilig und einige Bereiche schlicht zu dunkel. Das lag auch an der Bauform dieser speziellen Variante des herkömmlichen Bungalows, der auch unter dem Begriff Reihenbungalow bekannt ist. Die einzelnen Häuser werden bei diesem Gebäudetyp mit jeweils L-förmigen Grundrissen aneinandergebaut. Da die direkt an das Nachbargrundstück grenzenden Mauern jeweils fensterlos sind, entstehen zwischen den einzelnen Baukörpern Freiflächen für Atrien, die mehr Privatsphäre auf dem Grundstück als ein klassisches Reihenhaus bieten.</span></p><p><span><strong>Metamorphose zur Moderne</strong></span></p><p><span>Damit der Bungalow den Ansprüchen der Hermanns entsprechen würde, standen also umfassende Modernisierungsarbeiten an. Heute ist er kaum wiederzuerkennen: Dank abgerissener Wände beeindruckt der Kettenbungalow durch einen deutlich offeneren Grundriss mit einem wesentlich größeren Bad. Er wirkt zudem mit seiner modernen hellen Farbgestaltung und Einrichtung, die sich durch das ganze Haus zieht, deutlich freundlicher. Aufgrund der zwei komplett geschlossenen Außenwände und der nur in der Küche für Fenster geöffneten vorderen Hausfront, war es besonders wichtig, zusätzliches Licht in die Tiefe des Raumes zu holen. Dies ist heutzutage dank moderner Oberlichter mit hervorragender Wärmedämmung ohne Einbußen bei der Energieeffizienz eines Hauses möglich. Bereits in den 1990er Jahren erhielt das Flachdach des Hauses eine neue Dachhaut und in diesem Zuge auch drei Lichtkuppeln. Diese wurden bei der Sanierung 2018 gegen Velux Flachdach-Fenster ausgetauscht, von denen zudem auch noch je ein zusätzliches im Bad und Wohn-/Essraum installiert wurde. Sie wählten bewusst die Variante Konvex-Glas. Durch das nur dezent gebogene Glas integrieren sich die Fenster sehr harmonisch in die Dachfläche. Das Regenwasser läuft trotzdem problemlos von der Scheiben-Oberfläche ab. Dank der Konstruktion mit waagerecht im Aufsetzkranz integrierter Isolierglasscheibe und außenliegender leicht gewölbter Glasscheibe punkten die Velux Flachdach-Fenster auch mit einer hervorragenden Wärmedämmung. Im ganzen Haus wurden ebenfalls Leitungen für Wasser und Strom erneuert. Bei den Umbaumaßnahmen wurde stets Wert auf hochwertige Materialien gelegt. Auch kleine Besonderheiten, wie ein Kaminofen mit Bio-Ethanol, wurden in diesem Zuge eingebaut. Da die Hermanns viele Eigenleistungen erbrachten, schafften sie es, dass die Baukosten schlussendlich nicht mehr als 100.000 Euro betrugen.</span></p><p><span><strong>Zeitgemäßer Wohncharakter mit viel Licht</strong></span></p><p><span>Das Ehepaar ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Das deutlich moderner und freundlicher wirkende Haus wird über einen Windfang betreten, durch den man direkt in den offen gestalteten Ess- und Wohnbereich mit einer Wohnfläche von 52 m² gelangt. Um den Wohnbereich noch weitläufiger wirken zu lassen, haben die Bauherren entsprechend Wände durchbrochen. „Der große Wohnbereich ist das Herz des Hauses. Deswegen war es uns ein besonderes Anliegen, diesen Raum zur Küche hin zu öffnen und mit viel Licht zu füllen. Durch ein zusätzliches Fenster im Flachdach erhält der Essbereich noch mehr Lebensqualität. Wenn man sich nach dem Essen entspannt zurücklehnt, kann man auch mal den freien Blick in den Himmel genießen“, erklärt Thomas Hermann begeistert. Auch im Sommer bleibt das Raumklima des Bungalows übrigens angenehm, da alle der insgesamt fünf Flachdach-Fenster mit Hitzeschutz-Markisen ausgestattet sind. Die Markise befindet sich zwischen der Isolierglasscheibe und dem Konvex-Glas. Dank des transparenten Netzstoffes fällt trotzdem noch ausreichend Licht in den Raum.</span></p><p><span>Links vom Windfang geht es in die zum Wohn- und Essbereich hin offene Küche mit kleinem Abstellraum. Rechts vom Wohnraum erschließt ein Flur, der durch ein Oberlicht mit Tageslicht versorgt wird, den westlichen Teil des Hauses mit dem Schlaftrakt. Dieser besteht aus zwei Schlafzimmern, Bad, Gäste-WC und Abstellraum. Zusätzliche Flachdach-Fenster setzte das Ehepaar Hermann in dem sich ebenfalls im Westteil befindenden Badezimmer ein. Nicht nur, weil dies einer der privatesten Räume ist, in dem sich natürliches Licht von oben ohnehin schon optimal anbietet. Da sich eins der beiden Flachdach-Fenster elektrisch öffnen lässt, kann die Entlüftung von Feuchtigkeit schnell und sehr effektiv erfolgen.</span></p><p><span><strong>Fazit</strong></span></p><p><span>Nicht nur Bruno ist mit seinem neuen ebenerdigen Zuhause zufrieden. Auch das Ehepaar Hermann freut sich sehr auf die Zukunft im wundersam verwandelten 70er Jahre Bungalow. „Wir hatten von Beginn an genaue Vorstellungen, wie wir den Umbau gestalten möchten. Trotzdem ist es beeindruckend, das Ergebnis dann in der Realität zu sehen. Wir werden uns noch viele Jahre daran erfreuen können“, so Kerstin Hermann.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="576"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Sanierung und Modernisierung „EFH Boostedt“</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Baujahr/</strong></span><br><span><strong>Maßnahme</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>1974/</span><br><span>2018</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Baukosten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>100.000 €</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Grundstücksgröße</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>570 m²</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Wohnfläche</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>112 m²</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Bauweise</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>massiv</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Energiestandard</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Energiepass Werteklasse H, Kennwert 255,50</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Heiztechnik</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><span>Gasheizung mit Brennwerttechnik</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:137.35pt;" width="183"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:294.85pt;" width="393"><p><span>Velux Produkte:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>60 x 90 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>80 x 80 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x Velux Flachdach-Fenster Konvex-Glas,</span><br><span>80 x 80 cm, elektrisch</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Velux Zubehör:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5 x Velux Hitzeschutz-Markise, solarbetrieben</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 08:03:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Alles unter einem Dach vereint</title>
                        <link>https://presse.velux.de/alles-unter-einem-dach-vereint/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/alles-unter-einem-dach-vereint/</guid><pp:caseid>722232</pp:caseid><pp:subtitle>Neubau mit hohem Nachhaltigkeitsstandard schafft attraktive Arbeitsumfelder</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Ein <strong>VELUX Commercial</strong>&nbsp;Objektbericht</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, September 2025. Verwaltung, Service und Logistik unter einem Dach zu vereinen, war das Ziel des Neubaus von MAGURA Bosch Parts & Services (MBPS) in Nürtingen. Der Fokus wurde dabei nicht nur auf moderne und komfortabel Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden gelegt; der zweigeschossige Gebäudekomplex setzt auf rund 9.000 Quadratmetern auch hohe Standards bei Nachhaltigkeitsthemen. Neben einem zur Produktion von Solarstrom genutzten Flachdach leisten dabei auch Oberlichter von Velux Commercial einen wichtigen Beitrag. Sie sind ein effektiver Weg um Kosten für Heizung, Klimatisierung und künstliches Licht zu sparen und tragen somit positiv zur Energieeffizienz des Gebäudes bei. So sind die Oberlichter beispielsweise Teil des hybriden Lüftungssystems. Dank geringem Primärenergiebedarf konnte der von Sonnentag Architektur geplante Neubau so die Anforderungen des „KfW-Effizienzhaus 40“-Standard erfüllen.</strong></span></p><p><span>Schon seit über 20 Jahren ist MBPS auf das After-Sales-Geschäft von Motorrädern, Fahrrädern und E-Bikes – beispielswiese von Marken wie MAGURA und Bosch eBike – spezialisiert. Durch das erfolgreiche Wachstum in den letzten Jahren stieß der bisherige Firmensitz in Bad Urach in mehrfacher Hinsicht an seine Grenzen. Um auch weiterhin expandieren zu können, fiel die Entscheidung für einen Neubau in Nürtingen. „Wir hatten das Ziel, eine neue Heimat für alle Bereiche der MBPS unter einem Dach zu finden: von Logistik bis eCommerce. Neben den hohen funktionalen Anforderungen, zum Beispiel bedingt durch den Brandschutz, lag der Fokus darauf, moderne Arbeitsbereiche zu schaffen. Energieeffizienz war uns dabei besonders wichtig“, beschreibt CEO Jochen Hoppe die Vision für den neuen Firmensitz.</span></p><p><span>Am neuen Hauptsitz des Unternehmens mit einer Nutzfläche von 9.000 m² sind heute rund 170 Mitarbeitende beschäftigt. Bei Bedarf ist eine Erweiterung auf bis zu 430 Beschäftigte möglich. Der Entwurf setzt hohe Standards bei Nachhaltigkeit. Hybride Lüftung, Photovoltaik und Geothermie sind drei dafür wesentliche Technologien. Begrünte Dachflächen und ein hohes Maß an Tageslichtnutzung, um den Energiebedarf für Beleuchtung zu reduzieren, unterstreichen das nachhaltige Konzept.</span></p><p><span><strong>Hybride Lüftung</strong></span></p><p><span>Für den MBPS-Neubau wurde ein individuelles Lüftungskonzept entwickelt, bei dem die natürliche Lüftung mit einer Lüftungsanlage kombiniert wird. Grundlage dafür war eine thermische Gebäudesimulation. Sie zeigte auf, dass der Einsatz der mechanischen Lüftungsanlage an weniger als 50 Prozent der Betriebszeiten erforderlich sein wird. Dies bedeutet auch, dass über die Hälfte des Energiebedarfs im Vergleich zu einer konventionellen Lüftungsanlage eingespart werden kann.</span></p><p><span>Priorität hat bei diesem Konzept die Fensterlüftung, die aus motorisch betriebenen und sensorgesteuerten Fensterflügeln in Dach und Fassade besteht. Auf diese Art erfolgt eine Nachtauskühlung des Gebäudes und eine Belüftung der Räume während der Betriebszeiten, solange die klimatischen Bedingungen dies zulassen. Nur wenn dies nicht mehr möglich ist, greift eine mechanische Lüftungsanlage in das System ein. CEO Jochen Hoppe berichtet, dass sich das Konzept schon in der Praxis bewährt: „Besonders in den Morgenstunden, wenn die Außentemperaturen noch niedrig sind und die Sonneneinstrahlung noch nicht zur Erwärmung der Flächen geführt hat, lässt sich der Kühlbedarf bereits vollständig über die hybride Lüftung abdecken.“</span></p><p><span><strong>Geothermie</strong></span></p><p><span>Ein Geothermiesondenfeld von 96 Erdwärmesonden stellt die Grundlage der energetischen Gebäudeversorgung dar. Die Sonden wurden über 130 Meter tief in die Erde gebohrt. Sie beheizen das Gebäude im Winter und kühlen es im Sommer. Durch den parallelen Heiz- und Kühlbetrieb kann mit einer einzigen Anlage die gesamte thermische Konditionierung des Gebäudes mit sehr hoher Effizienz erfolgen, gleichzeitig wird sichergestellt, dass die geothermischen Bedingungen im Erdreich dauerhaft konstant bleiben.</span></p><p><span><strong>Photovoltaik</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Zur Produktion von eigenem Solarstrom kommt ein Flachdach mit Photovoltaik-Elementen und einer Nennleistung von 550 kWp zum Einsatz. Der produzierte Strom wird weitgehend direkt im Gebäude verbraucht und deckt ca. 50 Prozent des Gesamtenergiebedarfs der Haustechnikanlagen ab. Mit der Photovoltaikanlage wird jährlich 245.000 kg CO<sub>2</sub> eingespart. Die Amortisationszeit liegt bei ca. sieben Jahren.</span></p><p><span>Mit diesen und weiteren Maßnahmen erfüllt das geplante Gebäude mit geringem Primärenergiebedarf die Anforderungen des „KfW-Effizienzhaus 40“-Standard.</span></p><p><span><strong>Attraktive Arbeitsumfelder mit unterschiedlichen Herausforderungen</strong></span></p><p><span>Bei der Gestaltung der Arbeitsbereiche war MBPS das Wohlbefinden der Mitarbeitenden besonders wichtig. Helle Arbeitsplätze mit viel natürlichem Tageslicht ohne störende Blendeffekte waren das Ziel. Dabei galt es, ganz unterschiedliche Anforderungen durch die verschiedenen Nutzungsformen des Gebäudes zu lösen. Bürogebäude und Logistikhalle zeichnen sich durch zwei komplett unterschiedliche Anforderungsprofile aus: Das Büro war ungleich komplexer und aufwendiger, unter anderem da ganz andere Temperaturen und viel geringere Temperaturschwankungen als in einer Logistikhalle gefordert waren.</span></p><p><span>Warum die Entscheidung für zusätzliche Belichtung über das Dach getroffen wurde, erklärt CEO Jochen Hoppe: „Bedingt durch eine Brandschutzwand zu unseren Lagerbereichen mit Lithium-Ionen-Akkus hatten wir die Herausforderung, dass die Bürobereiche nur an einer Seite Fenster haben – bei einer Tiefe von 18 Metern. Um trotzdem für ausreichend Tageslicht zu sorgen, haben wir großzügige Oberlichter mit feststehenden Verschattungselementen eingeplant“. Zum Einsatz kam das BA-Verglasungssystem von Velux Commercial mit einem sehr guten U<sub>g</sub>-Wert von 0,7 W/m²K, der zu einem geringen Heizenergiebedarf in der kalten Jahreszeit beitragen kann. Die flexibel gestaltbare Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminiumprofilen und hochwertigen Isolierglaselementen sorgt heute durch mehrere großflächige Dachöffnungen der Größe von 4 x 9 Meter (7x) und 1 x 4,5 Meter (1x) für helle Arbeitsplätze auch in der Tiefe des Raums. Zudem werden die Oberlichter mittels vertikal integrierter Lüftungslamellen zur Belüftung eingesetzt und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Um Blendeffekte und ein Aufheizen des Gebäudes zu verhindern, wurden darüber hinaus außenliegende Sonnenschutzlamellen vor den Verglasungssystemen installiert. Diese lassen sich je nach Sonnenstand anpassen, so dass es auch an heißen Tagen im Inneren angenehm bleibt und man trotzdem nicht komplett auf Tageslicht verzichten muss.</span></p><p><span>Zusätzlich kamen in drei Treppenhäusern des Gebäudes die Lichtkuppeln Top 90 von Velux Commercial für eine punktuelle Belichtung zum Einsatz. Über ihre geometrische Öffnungsfläche sind sie als Rauchabzug zugelassen und tragen im Brandfall zur sicheren Entrauchung bei.</span></p><p><span>In Logistik- und Lagerbereichen sind die Ansprüche an Wärmedämmung naturgemäß geringer. „Als nicht beheizter Bereich sind in der Halle auch mal 18° in Ordnung“, erklärt Architekt Thomas Sonnentag. Hier stand im Fokus, eine Lösung für großflächige Belichtung über das Dach zu finden und gleichzeitig die Anforderungen an Brandschutz über Rauch- und Wärmeabzugsanlagen zu erfüllen. „Wir wollten uns in der Halle nicht nur mit der Erfüllung der nötigen RWA-Fläche zufriedengeben. Auch hier gibt es Arbeitsplätze, die eine hochwertige Lösung verdienen“, erläutert Thomas Sonnentag die Entscheidung für die Installation von vier Vario-Therm Lichtbänder aus Polycarbonat mit Längen von 27 bis 70 Metern. Sie sorgen in der gesamten Halle für blend- und schlagschattenfreien Tageslichteinfall über das Dach. Im Brandfall stellen die integrierten 15 Doppelklappen,</span> <span>die über 24V-Antriebe elektrisch geöffnet werden können, den Rauch- und Wärmeabzug sicher.</span> <span>Die ausschmelzbaren Flächen würden bei Feuer aufreißen und zusätzlich Hitze entweichen lassen.</span></p><p><span>Die Planung der Oberlichtlösungen erfolgte gemeinsam mit Velux Commercial, die als Komplettanbieter im gewerblichen Bereich für jede Anforderung eine passende Lösung bieten konnten. So konnte für die Realisierung von Belichtung über Komfortlüftung bis zu Rauch- und Wärmeabzug über das Dach alles aus einer Hand bezogen werden.</span> <span>Die gute Zusammenarbeit aller Planungsdisziplinen für Steuerung, Lüftung und Heizung sowie der Gewerke und Hersteller hebt Architekt Sonnentag noch einmal hervor: „Alle haben an einem Strang gezogen – und ich glaube, das sieht man dem Gebäude am Ende des Tages an.“</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="567"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>MAGURA Bosch Parts & Services GmbH & Co. KG Großer Forst 3, 72622 Nürtingen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Zweigeschossiger Flachdach-Neubau für Verwaltung, Service und Logistik</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>2023-2024</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Architekt Thomas Sonnentag (Sonnentag Architektur) - Spezialist für Green Corporate Architecture</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Konstruktion</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>Mischkonstruktion aus Stahlbeton und Holz</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><p><span>4 Vario-Therm Lichtbänder (Halle)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Längen 27-70 Meter bei einer Breite von jeweils 3,2 Metern</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; inkl. 15 Doppelklappen, Elektro RWA (AUF:ZU)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U-Wert Gesamtkonstruktion ohne Zarge: 1,64 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zargen bauseitig geliefert und montiert</span></p><p><span>BA-Verglasungssystem (Büro)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1,4 x 5 Meter (1x) + 4 x 9 Meter (7x)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>g</sub>=< 0,7 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ca. 10° Neigung</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lüftungslamellen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sonnenschutzlamellen zum Schutz vor Hitze und Blendung durch Sonnenlicht</span></p><p><span>3 Lichtkuppeln Top 90 (Treppenhäuser)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Größe 120 x 120 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2-schalig, opal</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Metall-Aufsetzkranz Iso Therm 40 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gesamt-U<sub>rc</sub>-Wert gem. DIN EN 1873: 1,59 W/m²K</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inkl. Durchsturzsicherung</span></p><p><span>Steuerung der Lüftungsflügel / Lamellen in der Fassade und Dach zur Lüftung über die bauseitige Gebäudeleittechnik</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:121.45pt;" width="162"><span><strong>Energie-Standard</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:303.55pt;" width="405"><span>„KfW-Effizienzhaus 40“-Standard</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte,vms-Referenzen]]></category>
            <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 18:26:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Transformation einer Lagerhalle zu kreativem Workspace</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/transformation-einer-lagerhalle-zu-kreativem-workspace/</guid><pp:caseid>722223</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum setzt Maßstäbe beim schonenden Umgang mit Ressourcen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Østbirk, September 2025. Im dänischen </strong><i><strong>Ø</strong></i><strong>stbirk ist mit dem Velux LKR Innovation House ein beeindruckendes Umbau-Projekt verwirklicht worden. Eine 30 Jahre alte Lagerhalle verwandelten Praksis Arkitekter in ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum für den Dachfensterhersteller. Rund 500 Mitarbeitende der VELUX Gruppe arbeiten dort jetzt an der Weiterentwicklung von Dachfenstern und Zubehör sowie anderen Innovationen, die über die Kernprodukte des Unternehmens hinausgehen. Besonders bemerkenswert: Durch Nutzung des Bestands und Wiederverwendung von dessen Materialien konnten über 55 Prozent der Materialien, die für die Realisierung des LKR Innovation House als Neubau erforderlich gewesen wären, eingespart werden. Dadurch liegt der CO2-Fußabdruck deutlich unter dem vergleichbarer Gebäude in Dänemark.</strong></p><p>Basis für den Umbau war ein 30 Jahre altes Velux Lagergebäude aus Holz. Lars Kann-Rasmussen; Sohn des Gründers und damaliger Vorstandsvorsitzender der Velux Gruppe, hatte seinerzeit die Vision, aus Rücksicht auf die Umwelt ein Gebäude zu errichten, das vollständig aus Holz besteht. Wo es möglich war, wurden im alten Gebäude Beton und Stahl komplett durch Holz aus dänischen und schwedischen Wäldern ersetzt. Es wurde unbehandelt verbaut, um seine Langlebigkeit zu testen und zu erforschen, wie nachhaltig die Verwendung von Holz als primärer Baustoff ist. Diesem Ansatz verdankt das Gebäude, das im Mai 1995 erstmals eingeweiht wurde, seinen Namen „Experiment aus Holz“. Bis heute hat sich dieses Experiment bewährt: Selbst das Holz der Fassade war in gutem Zustand. „Unser übergeordnetes Ziel war es daher, so viel wie möglich vom Gebäude zu erhalten und es in die Zukunft zu führen“, beschreibt Architektin Mette Tony von Praksis Arkitekter den Ansatz des Umbaus, bei dem große Teile der alten Lagerhalle für das Velux LKR Innovation House genutzt werden konnten.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Doch wie wird aus einer Lagerhalle ein zeitgemäßes, modernes Arbeitsumfeld?</strong></p><p>„Wir suchen immer nach der Koexistenz von Alt und Neu, um das Beste aus beiden herauszuholen und eine Einheit zu schaffen, denn man muss sich auch bewusst sein, dass man nicht der letzte Architekt ist, der hier arbeitet. In 20 Jahren kommt jemand Anderes und baut das Ganze neu auf“, beschreibt Mette Tony den grundsätzlichen Ansatz. „Die wichtigste Aufgabe war es, Tageslicht hereinzulassen. Indem man das Gebäude aufschnitt und diese beiden Innenhöfe einbaute, konnte man die Natur von außen nach innen holen und so alle mit Natur umgeben und unter den Himmel einladen“, fasst Mette Tony die wesentlichen Prämissen für die Planung des Umbaus zusammen. In den geschlossenen Baukörper das Lagers wurden zwei Atrien eingeschnitten und begrünt. Der erste Schritt für deutlich mehr Tageslicht im Innern und für mehr Blickverbindungen zur Natur im Äußeren. Doch um auch in der Tiefe des Gebäudes helle Arbeitsbedingungen zu schaffen, war mehr nötig. „Als wir das riesige Dach sahen, dachten wir sofort, wir könnten eine Landschaft aus Velux Dachfenstern gestalten“, beschreibt Mette Tony die zweite wesentliche Veränderung. Den Gedanken setzten sie konsequent mit Velux Produktlösungen um: 387 elektrisch betriebene Schwingfenster, zwei Ausstiegsfenster mit Türfunktion für den Handwerkerausstieg auf das Dach und 26 Modular Skylights kamen zum Einsatz, alle 3-fach-verglast. Für angenehme Temperaturen auch im Sommer wurden alle Dachfenster mit außen liegenden Hitzeschutz-Markisen ausgestattet. Bei den Modular Skylights sind innen Sonnenschutz-Rollos angebracht.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Ressourcenschonender Umbau</strong></p><p>Im Rahmen des Umbaus zum LKR Innovation House kam Holz als Hauptkonstruktionsmaterial zum Einsatz, um die grauen Emissionen des Gebäudes zu senken. Bei der Restaurierung und Renovierung der 30 Jahre alten Lagerhalle wurde die ursprüngliche Holzkonstruktion des Gebäudes bewahrt. Indem so viele der vorhandenen Materialien wie möglich wiederverwendet oder umgenutzt wurden, konnte mehr als die Hälfte der ursprünglichen Materialien erhalten werden. Verglichen mit dem Neubau eines Gebäudes ähnlicher Größe und Funktion konnten so ungefähr 55 Prozent bzw. 4.476 Tonnen Materialien eingespart werden.</p><p>Wesentlich dafür waren der Erhalt oder die Umnutzung der ursprünglichen Betonplatte, bestehenden Dachkonstruktionen und tragenden Holzbalken aus Brettschichtholz sowie der hölzernen Fassaden, Dachüberstände und inneren Betonwände. So wurde das Holz der bestehenden Fassade für die Dämmung der Außenwand demontiert und anschließend wieder montiert. Die in den Ausschnitten für die Innenhöfe entfernten Brettschichtholzrahmen kamen etwa in Nebengebäuden des umliegenden Gebiets oder geupcycelt für den Bau von Möbeln wieder zum Einsatz. Die vorhandene Dachfläche erhielt nur eine neue Dämmung und neue Oberlichter. Die Holzschnitte aus den neuen Fensteröffnungen kamen bei den neuen Fassaden in den Innenhöfen zum Einsatz. Weiteres Holz aus dem Bestand wurde verwendet, um notwendige Wartungen und den Austausch von Elementen zu realisieren.</p><p>Der vorhandene Betonboden konnte unverändert weiter genutzt werden. Innere Betonwände kamen zum einen als Wände um die Treppenkerne zum Einsatz, zum anderen wurden demontierte Elemente als Pflastersteine oder Außenmöbel genutzt. Leichte Innenwände aus Gipskartonplatten und Mineralwolle in den Wänden wurden recycelt. Entfernte Vordächer wurden als Teil der Nebengebäude auf dem Gelände wiederverwendet. Zudem wurden viele Pflastersteine rund um das Gebäude entfernt, um einen harmonischeren Übergang zur umliegenden Natur zu schaffen. Sie wurden jedoch nicht entsorgt, sondern beispielsweise auf Parkplätzen, an Nebengebäuden oder auf Fußwegen wiederverwendet.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bedarfsorientierte Raumklimatisierung</strong></p><p>Das LKR Innovation House konzentriert sich konsequent auf natürliche Ressourcen und energetische Optimierung. Über ein intelligentes System zur natürlichen Lüftung, gesteuert über 400 WindowMaster WMX 804 Kettenantriebe, die per MotorLink zentral und zonenweise betätigt werden, wird ganzjährig eine bedarfsorientierte Frischluftzufuhr gewährleistet. Die mehr als 400 Velux Fenster bringen Tageslicht ins Gebäude, reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und unterstützen das passive Raumklima-Management. Im Zusammenspiel mit der thermisch optimierten Gebäudestruktur konnte so ein sehr niedriger CO<sub>2</sub>-Fussabdruck erreicht werden: Mit nur 4,6 kg CO<sub>2</sub>e/m<sup>2</sup>/Jahr liegt das Velux LKR Innovation House weit unter den dänischen Vorschriften für Bürogebäude und auch schon deutlich unter dem ab 2029 geltenden Grenzwert von 6,1 kg CO<sub>2</sub>e/m<sup>2</sup>/Jahr.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Gestaltung des thermischen Komforts in den natürlich belüfteten Räumen erfolgte anhand des adaptiven Komfortmodells. Das berücksichtigt die Auswirkungen des Außenklimas auf den Innenraumkomfort und geht davon aus, dass sich Menschen an unterschiedliche Temperaturen im Laufe des Jahres anpassen und auch selbst Einfluss auf das Innenraumklima nehmen können. Ein Ansatz, der nicht nur den Bedarf an mechanischer Kühlung reduziert, sondern auch die Verbindung zwischen den Nutzenden und der Umgebung stärkt. Dieses Modell wird häufig zur Bewertung natürlich belüfteter Gebäude verwendet. Das LKR Innovation House ist danach in Kategorie 2 eingestuft, was bedeutet, dass die Innentemperatur innerhalb eines gemäß der europäischen Norm EN 16798 definierten Komfortbereichs bleibt und diesbezüglich keine Abstriche gemacht werden müssten.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Die Arbeitsbereiche im LKR Innovation House</strong></p><p><span>Das LKR Innovation House besteht heute aus einer Reihe von Räumen, die sowohl ineinandergreifen als auch unabhängig voneinander genutzt werden können. Das gesamte Gebäude ist durch einen natürlichen Fluss geprägt, der informelle Treffpunkte und Arbeitsbereiche entstehen lässt, die sich zu einem Gemeinschaftsgefühl verbinden. Alle Räume sind gleichberechtigt angeordnet und Funktionen klar erkennbar, wodurch ein einladendes und übersichtliches Arbeitsumfeld entsteht.</span></p><p><span>Betritt man das im Osten gelegene lichtdurchflutete Foyer, fällt sofort einer der großen begrünten Innenhöfe ins Auge. Dank der großflächig verglasten Fassaden ermöglicht er einen Ausblick in große Teile des Gebäudes und man erhält schnell einen Überblick, wo sich die unterschiedlichen Nutzungsbereiche befinden.</span></p><p><span>Das Foyer mit seiner hohen Decke dient als dynamische Fläche z. B. für Ausstellungen und Besprechungen sowie als Showroom, Lounge und Empfangsbereich. Es bietet eine direkte Verbindung zu den Werkstätten, den Büroräumen und dem Auditorium. Die Werkstätten befinden sich in dem Flügel links des Foyers und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation von Innovationen. Zudem gewährleistet ihre Lage gute Bedingungen für Lieferungen von der Südfassade aus. Die Büroräume sind entsprechend der internen Zusammenarbeit einzelner Arbeitsfelder und je nach dem erforderlichen Grad an Vertraulichkeit angeordnet. Die meisten befinden sich im Flügel rechts des Foyers an der Nordfassade, sodass sie eine schöne Aussicht bieten, ohne sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen zu müssen. Weitere Arbeitsplätze sind in Nischen und vielen kleinen Zonen neben offenen Bereichen in großen Teilen des Gebäudes zu finden. Wer vom Eingang aus zweimal rechts geht, erreicht das Forum – ein Schauplatz für ständig wechselnde Veranstaltungen, Vorträge und Konferenzen, die Menschen aus aller Welt zusammenbringen.</span></p><p><span>Im Zentrum des LKR Innovation House, umgeben von den beiden begrünten Innenhöfen, liegt die Kantine, was den Speisesaal zu einer Art grünen Herzen des Hauses macht. Der direkte Zugang zu beiden Innenhöfen ist gegeben. Sie bringen Tageslicht und frische Luft in die Mitte der ehemaligen Halle. Dort sind neue Innenfassadenbereiche entstanden, die die strategische Platzierung von mehr Arbeitsplätzen an Außenflächen ermöglichen. Auf diese Weise holt das LKR Innovation House die Natur noch weiter ins Innere und die Grünflächen werden zu einem zentralen Blickpunkt für das gesamte Haus.</span></p><p><span>Im Westen befinden sich die Forschungseinrichtungen, in denen kontinuierlich Experimente stattfinden. Diese Einrichtungen sind gesichert, um ein hohes Maß an Vertraulichkeit zu gewährleisten.</span></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Modellprojekt mit Vorbildcharakter</strong></p><p><span>Das 9.500 m² große Lagerhaus wurde in ein 14.000 m² großes helles und inspirierendes Arbeitsumfeld transformiert. „Mit diesem beeindruckend renovierten und neu gestalteten Gebäude verfügen wir nun über ein bestens ausgestattetes Innovationszentrum, in dem wir ausgezeichnete Produkte und Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden entwickeln können“, zeigte sich Tina Mayn, Executive Vice President, Products & Innovation der Velux Gruppe, nach Abschluss des Umbaus mehr als zufrieden. Das LKR Innovation House führt als innovatives Herzstück des Unternehmens die Forschungs- und Entwicklungsbereiche des Dachfensterherstellers in einer einzigartigen und kooperativen Umgebung zusammen, die Forschung und Kreativität fördert. Die Natur ist in diesem Haus allgegenwärtig. Von jedem Raum und jedem Arbeitsplatz aus haben alle Zugang zu Tageslicht und Natur. Entstanden ist ein wegweisender Standort, der das Selbstverständnis von Velux als Unternehmen widerspiegelt: ein hohes Maß an Tageslicht und gesundem Raumklima in Gebäuden gewährleisten, um so wesentlich zu Wohlbefinden und Gesundheit der Nutzenden beizutragen.</span></p><p><span>Zudem erklärt Tina Mayn zur Vorreiterrolle von Velux innerhalb der Baubranche: „Das LKR Innovation House ist ein Beleg unseres Engagements für Renovierung und nachhaltigere Bauweisen und Materialien.“ Der Umbau des historischen Gebäudes unter Erhaltung oder Umnutzung der Materialien, aus denen er ursprünglich gebaut wurde, zeigt eines ganz deutlich: Renovierungsprojekte können die gleiche Schönheit, Funktionalität und Leistungsfähigkeit wie ein Neubau bieten, ohne die Umwelt in dessen Ausmaß zu beanspruchen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 16:28:21 +0200</pubDate>
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                        <title>&quot;Twilight-Szenario&quot; für moderne Arbeitsplätze</title>
                        <link>https://presse.velux.de/twilight-szenario-fuer-moderne-arbeitsplaetze/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/twilight-szenario-fuer-moderne-arbeitsplaetze/</guid><pp:caseid>706189</pp:caseid><pp:subtitle>Der neue Hauptsitz der Danske Bank: Ein zukunftsweisendes Bürogebäude im Herzen Kopenhagens macht Tageszeiten intensiv erlebbar.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Ein <strong>VELUX Commercial&nbsp;</strong>Objektbericht</span></p><p><span><strong>Hüllhorst/Kopenhagen, Mai 2025. Auf dem Areal des ehemaligen Postamts im Zentrum Kopenhagens entstand ein beeindruckender Bürokomplex mit einer Gesamtfläche von 73.000 Quadratmetern. Die Danske Bank, Dänemarks größtes Finanzinstitut, errichtete dort ihren neuen Hauptsitz, in dem bis zu 6.000 Menschen Platz finden. Das architektonische Konzept, entwickelt von Lundgaard & Tranberg Architekten, fokussiert sich nicht nur auf moderne Arbeitsumfelder, sondern verfolgt darüber hinaus einen nachhaltigen und inspirierenden Ansatz. Auch dank des Einsatzes von Velux Modular Skylights ist ein energieeffizientes Bürogebäude entstanden, dass zudem eine angenehm helle Umgebung schafft und Tageszeiten im Innern erlebbar macht.</strong></span></p><p><span><strong>Verbindung von Tradition und Moderne</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Der neue Hauptsitz besteht aus zwei Baukörpern mit einer Fassade aus rotem Backstein, die sich perfekt in die traditionelle Architektur der Stadt einfügt und eine visuelle Verbindung zu den klassischen Gebäuden der Umgebung schafft. Die orangefarbenen Fliesen, die sowohl an den Wänden der Büros sowie an Sitzecken und Blumentöpfen Anwendung finden, stellen auch im Inneren einen Bezug zur Außenfassade her. Die Reflexionen der glasierten Fliesen füllen den Raum mit warmen Lichtakzenten.</span></p><p><span>Diese traditionellen Elemente der Danske Bank werden durch moderne, großzügige Glasflächen ergänzt, die für eine offene und lichtdurchflutete Atmosphäre sorgen. Die beiden Atrien fungieren als zentrale Knotenpunkte. Das größere der beiden beeindruckt mit einer Höhe von 43 Metern und überspannt zehn Stockwerke. Wer das Foyer betritt, trifft auf eine weiche, organische Formenwelt. Um das große Atrium herum gliedert sich das Gebäude in Zonen mit unterschiedlichen Arten von Arbeitsplätzen. Draußen an der Fassade befinden sich ruhigere Büros für konzentriertes Arbeiten. Zur Mitte des Gebäudes hin sind Bereiche für Kollaboration und Austausch platziert. Die Geschäftsführung befindet sich im zweiten Stock in der Nähe des belebten Gehwegs, der die beiden Gebäude verbindet. In dem kleineren Gebäude befindet sich die Händleretage der Bank.</span></p><p><span><strong>Tageslicht verbessert das Wohlbefinden</strong></span></p><p><span>Besonderen Wert legten die Architekten auf die Lichtplanung. Ihnen war es wichtig, die Tageszeiten im Innern erlebbar zu machen. Denn Menschen, Tiere und Pflanzen benötigen Licht, genauso wie sie Dunkelheit benötigen. Um das Konzept umzusetzen, wurden insgesamt 862 Velux Modular Skylights Module installiert, die nun die beiden Atrien bilden. Sie wurden in der Ausführung als ein einzelnes Lichtband mit fünf Grad Neigung sowie als 15 Sattel-Lichtbänder in einem 5-Grad-Winkel mit Stützträgern installiert. Das gewählte System unterstützt das Tageslichtkonzept der Planer und sorgt tagsüber für beeindruckend helle Räumlichkeiten. Die Atrien überzeugen dabei nicht nur durch ihre Optik, sondern beeinflussen auch Gesundheit und Effektivität der im Finanzinstitut Arbeitenden. Denn natürliches Licht kann sowohl zu einer Steigerung der kognitiven Fähigkeiten als auch des Wohlbefindens beitragen – alles Faktoren, die für eine produktive Umgebung unerlässlich sind (Quelle: Healthy Buildings Barometer 2024). Die qualitativ hochwertigen Materialien der Modular Skylights ermöglichen zudem dank sehr guter Wärmedämmwerte ein hervorragendes Innenraumklima und tragen zur Energieeffizienz bei.</span></p><p><span><strong>Das Konzept des „Twilight-Szenarios“</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Darüber hinaus haben Lundgaard & Tranberg Architekten gemeinsam mit dem Studio Fortheloveoflight das sogenannte „twilight scenario“ entworfen. Der natürliche Lichteinfall im Atrium ermöglicht es, den Übergang von Tag zu Nacht besonders intensiv wahrzunehmen. Unterstützt durch künstliche Beleuchtung werden die drei Dämmerungsphasen* „bürgerlich“, „nautisch“ und „astronomisch“ extra hervorgehoben. Während tagsüber das Atrium in Tageslicht getaucht ist, wird bei Sonnenuntergang die Deckenbeleuchtung bewusst gedimmt, um das Zwielicht der besonderen nordischen Dämmerungsstunde mit ihrem Reichtum an Farben stärker erlebbar zu machen. Das trägt zudem dazu bei, die Lichtverschmutzung der Stadt zu reduzieren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die international anerkannte LEED (Leadership in Energy and Environmental Design)-Gold-Zertifizierung des Bürokomplexes zeigt, dass die Danske Bank mit diesem Neubau Maßstäbe für moderne, nachhaltige Architektur von Arbeitsräumen der Zukunft gesetzt hat.</span></p><p style="margin-left:0cm;">&nbsp;</p><p style="margin-left:14.2pt;"><span><strong>*Hintergrundinformation Dämmerungsphasen</strong></span></p><p style="margin-left:14.2pt;"><span>Je nach Grad der Dunkelheit wird zwischen drei verschiedenen Arten der Dämmerung bei Sonnenuntergang unterschieden:</span></p><p style="margin-left:32.2pt;"><span>1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn die Sonne höchstens 6 Grad unter dem Horizont steht, spricht man von der <strong>bürgerlichen Dämmerung</strong>. Lesen ohne künstliches Licht ist noch bequem möglich. Erste Gestirne wie die hellen Planeten Venus und Jupiter sind zu erkennen.</span></p><p style="margin-left:32.2pt;"><span>2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es folgt die sogenannte <strong>nautische Dämmerung</strong>, in der die Sonne zwischen 6 und 12 Grad unter den Horizont gesunken ist. Sichtbar werden in dieser Phase Sterne bis zur dritten Größenklasse und erste Sternbilder sind erkennbar.</span></p><p style="margin-left:32.2pt;"><span>3)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; In der letzten Phase, der <strong>astronomischen Dämmerung</strong>, sinkt die Sonne zwischen 12 und 18 Grad unter den Horizont. Ihr Licht erreicht auch die höheren Luftschichten nicht mehr, so dass der Himmel richtig dunkel wird und unzählige Sterne zu sehen sind.</span></p><p style="margin-left:14.2pt;"><span>Bei Sonnenaufgang verlaufen die drei Phasen der Dämmerung in der umgekehrten Reihenfolge.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="548"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Bernstorffsgade 36, Kopenhagen, Dänemark</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Neubau Bürogebäude Danske Bank</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>2018-2023</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Bauunternehmen</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Per Aarsleff A/S</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Lundgaard & Tranberg Arkitekter A/S, &nbsp;</span><a href="https://www.ltarkitekter.dk" target="_blank"><span>www.ltarkitekter.dk</span></a></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Beleuchtungskonzept</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><p><span>Lundgaard & Tranberg Arkitekter A/S, Kopenhagen, </span><a href="http://www.ltarkitekter.dk"><span>www.ltarkitekter.dk</span></a></p><p><span>Studio Fortheloveoflight, Kopenhagen, </span><a href="http://www.fortheloveoflight.dk/"><span>www.fortheloveoflight.dk/</span></a></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Ingenieur</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>COWI A/S</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><p><span>862 x Velux Modular Skylights</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15 x in der Ausführung als Sattel-Lichtbänder 5 Grad mit Träger</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x in der Ausführung Lichtband mit 5 Grad Neigung</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Installation</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Guldbech Gruppen</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:120.25pt;" width="160"><span><strong>Zertifizierung</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:290.6pt;" width="387"><span>Gebäudezertifizierung LEED Gold</span></td></tr></table><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 May 2025 15:15:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Wasserlandschaft mit großflächiger Dachverglasung</title>
                        <link>https://presse.velux.de/wasserlandschaft-mit-grossflaechiger-dachverglasung/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/wasserlandschaft-mit-grossflaechiger-dachverglasung/</guid><pp:caseid>688995</pp:caseid><pp:subtitle>Modernisierung des « Les Bains des Docks » mit beinahe 400 Modular Skylights</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Ein <strong>VELUX Commercial&nbsp;</strong>Objektbericht</span></p><p><span><strong>Hüllhorst/ Le Havre, Februar 2025. Das « Les Bains des Docks » Badezentrum ist ein ikonisches Wahrzeichen der Stadt Le Havre im Norden Frankreichs. Das von dem berühmten Architekten Jean Nouvel zwischen 2004 und 2008 entworfene und realisierte Wassersportzentrum ist bekannt für sein klares Design und seine erstklassige Lage im Herzen des Hafens von Le Havre. Im Jahr 2022 begannen die Architekten Jacques Van Tol und Pascal Philippe mit einer Teil-Renovierung der Anlage, wobei sie sich auf die Modernisierung einiger Bereiche und den Austausch der Oberlichter konzentrierten. Hier kamen Velux Modular Skylights zum Einsatz, die die gleichermaßen hohen Ansprüche an Design und Funktionalität erfüllen konnten.</strong></span></p><p><span>Als der Hafen von Le Havre, ein wichtiges Handelszentrum, Anfang der 2000er Jahre neue Kaianlagen direkt an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal erhielt, wurden innenstadtnahe Flächen des Areals zunehmend auch für den Wohnungsbau genutzt. Im Laufe der Zeit ist der Ort immer mehr gewachsen und es waren entsprechende Infrastrukturen erforderlich, um ihn zu beleben. Einer dieser Orte war das öffentliche Bad von Architekt Jean Nouvel, das in den Jahren 2004-2008 geschaffen wurde. Das zentrale Merkmal des Baus ist die Komposition aus kubischen Volumen und Lichtstimmungen des Wassers. Die strahlend weiße Farbgestaltung sowie die reduzierte Architektursprache des Zentrums sollen dabei an natürliche Gewässer erinnern. Die einzige Ausnahme des monochromen Farbschemas bildet eine bunte und lebhafte Spielfläche für Kinder an der Innenseite der Anlage. Charakteristisch sind zudem die nach Zufallsprinzip in der Fassade verteilten Fenster bzw. Öffnungen, die von außen einen Blick auf die Bäder ermöglichen. Die Vorsprünge, Nischen und Absenkungen formen den Innenbereich des Zentrums.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Modernisierung unter Bewahrung der architektonischen Integrität</strong></span></p><p><span>Nach 15 Jahren Nutzung war es unter anderem notwendig, das Dach und das Solarium neu abzudichten, den Whirlpool mit einer verbesserten Aufbereitung zu versehen sowie den Eingangsbereich zu erneuern. Die charakteristischen Gestaltungselemente wurden bei der Sanierung des Komplexes beibehalten. Weiterhin Bestand hat zudem das außenliegende 50-Meter-Becken, das für Schulsport und Wettkämpfe genutzt wird. Das gesamte Badezentrum sollte als ökologisches Statement verstanden werden und die Bedürfnisse der Badegäste funktional erfüllen.</span></p><p><span>Im Zuge der Dachabdichtung mussten zahlreiche Oberlichter ausgetauscht werden. Die größte Herausforderung in feuchten Umgebungen wie Schwimmbädern ist der Umgang mit übermäßiger Feuchtigkeit. Da in Räumlichkeiten mit hohem Salz- und Chlorgehalt Korrosionserscheinungen an Metallkomponenten begünstigt werden, war man auf der Suche nach einer Tageslicht- und Lüftungslösung, die diesen Anforderungen besser gerecht wurde. „Vor der Renovierung verfügte « Les Bains des Docks » über traditionelle Glasdächer, die mit einer sehr geringen Neigung von nur 2 Grad installiert wurden und nicht wasserdicht waren. Daher war es notwendig, sie zu ersetzen, obwohl sie erst vor relativ kurzer Zeit, 2008, installiert wurden. Wir waren gefordert, Architekten und Bauherrn davon zu überzeugen und zu versichern, dass Velux Modular Skylights am besten geeignet und am effizientesten sind, insbesondere für die Installation auf einer sehr geringen Neigung und aufgrund des einzigartigen Verbundmaterials, das nicht korrosiv ist“, erklärt Jean-Gabriel Bigonneau, Area Sales Manager bei Velux Commercial in Frankreich. Die korrosionsbeständigen Profile aus Glasfaser-Verbundwerkstoff bieten zudem den Vorteil, dass sie wartungsfrei sind und keine zusätzliche Beschichtung benötigen. Die öffenbaren Module der Tageslichtlösung haben dank versteckter Kettenantriebe eine elegante und dezente Optik und fügen sich somit ideal in die Umgebung ein.</span></p><p><span>„Nachdem unsere Lösung überzeugt hatte, arbeiteten wir intensiv mit dem Flachdachunternehmen ENC zusammen, um die strukturellen Arbeiten, die Abdichtung und die Installation der Oberlichter durchzuführen. Wir haben auch die Lieferung an das Tempo der Bauarbeiten auf der Baustelle angepasst und sie auf drei Monate verteilt“, erklärt Jean-Gabriel. Beinahe 400 Velux Modular Skylights kamen schließlich in den Ausführungen als Lichtband und Sattel-Lichtband zur Belichtung des Badezentrums zum Einsatz und ersetzten die bisherigen Systeme. Zudem lieferte Velux Commercial spezielle Dampfsperre-Anschlussstreifen, ein dazugehöriges Dampfsperre-Klebeband sowie eigens für Schwimmbäder konstruierte First-Eindeckungen. Die neuen Oberlichter sorgen für wertvolles natürliches Licht und bieten gleichzeitig Langlebigkeit, perfekte Abdichtung sowie eine verbesserte Akustik und lassen die Badegäste so in eine andere Welt eintauchen. Das Zenitlicht, das auf die Becken fällt, wird von den strahlend weißen Wänden reflektiert und sorgt für eine einzigartige Atmosphäre.</span></p><p><span>Nach Abschluss der Arbeiten zeigt sich, dass bei der Renovierung von «</span><i><span> </span></i><span>Les Bains des Docks » die architektonische Integrität dieses ikonischen Baus bewahrt wurde, da mit Velux Modular Skylights moderne Lösungen zum Einsatz kommen, die die hohen Ansprüche an Design und Funktionalität gleichermaßen erfüllen. Mit schmalen Profilen und dezenter Optik fügen sie sich nahtlos in das architektonische Konzept ein und sind aufgrund ihrer Materialeigenschaften auf die schwierigen Bedingungen in feuchten Umgebungen zugeschnitten, so dass sie einen neuen Standard für Badezentren setzen könnten.</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Le Havre, Frankreich</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Modernisierung</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Baujahr /Modernisierung</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>2006-2008 / 2023</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Architekt Neubau</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Jean Nouvel</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Architekten Modernisierung</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>Jacques Van Tol & Pascal Philippe</span></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><p><span>Insgesamt 389 Velux Modular Skylights</span></p><p><span>·&nbsp;in der Ausführung als Lichtband 5°–30° (28x)</span></p><p><span>·&nbsp;in der Ausführung als Sattel-Lichtband (9x)</span></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left:1pt solid windowtext;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:141.5pt;" width="189"><span><strong>Montage Velux Modular Skylights</strong></span></td><td style="border-bottom:1pt solid windowtext;border-left-style:none;border-right:1pt solid windowtext;border-top-style:none;vertical-align:top;width:269.05pt;" width="359"><span>ENC CGB Groupe H2RA</span></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:40:50 +0100</pubDate>
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                        <title>Schmuckstück aus Stahl</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/schmuckstueck-aus-stahl/</guid><pp:caseid>684745</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Stück Nachkriegsgeschichte wird zum modernen Familiendomizil</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Januar 2025. Bei der Altbausanierung braucht es manchmal den Blick eines Profis, um zu erkennen, ob ein arg in die Jahre gekommenes Objekt das Zeug zum Schmuckstück zeitgemäßen Wohnkomforts hat. Architektenfamilie Turck aus Düsseldorf wagte das Abenteuer Altbausanierung mit einem ganz besonderen Haus: Die vier erweckten mit dem MAN Stahlhaus aus dem Jahr 1952 ein echtes Stück Nachkriegsgeschichte aus dem Dornröschenschlaf. Die Familie hatte Großes vor: Das Haus sollte nicht nur zeitgemäß gedämmt, hell und komfortabel werden, sondern auch um zusätzlichen Wohn- und Arbeitsraum erweitert werden. Zudem wollten Katrin und André Turck den einzigartigen Charakter des Hauses nicht nur aus Denkmalschutzgründen erhalten.</strong></span></p><p>„Stahlhäuser“ von MAN wurden zwischen 1948 und 1953 im MAN-Werk in Ginsheim-Gustavsburg gefertigt. Ihre Fassade und Tragkonstruktion bestehen vollständig aus Stahl. Damals war für den Wiederaufbau des Landes schnell verfügbarer und bezahlbarer Wohnraum gefragt. In der Fabrik vorgefertigte raumhohe Stahlkassetten und -träger sollten diesen schnellen und massentauglichen Wohnraum liefern. Heute sind in ganz Deutschland nur noch rund 40 dieser besonderen Häuser erhalten. Eines davon stand bereits seit zwei Jahren leer und war in keinem besonders guten Zustand, als es die Architektenfamilie Turck in Düsseldorf entdeckte. Die vier beschlossen dennoch, daraus ein modernes Familiendomizil zu machen. Einzige Bedingung der beiden Kinder: „Die Spinnweben müssen weg“. Dass es darüber hinaus einiges mehr zu tun gab, fasst der Richtspruch der Dachdecker zusammen: <i>„</i><span>Das Haus stand leer und ganz allein, kaufen wollte es kein Schwein. Familie Turck war es egal, sie kauften dann das Haus aus Stahl. Die Architektenseele fand heraus, aus dieser Bude wird ein Haus. Und schaut Euch heut das Haus mal an, da sieht man schon, wer es kann“, gaben die Handwerker damals zum Besten. Heute ist nicht nur „ein Haus“ aus der „Bude“ geworden, sondern ein echtes Schmuckstück mit einzigartigem Ambiente. Auf 226 Quadratmetern Wohnraum hat sich die Familie ein helles, modernes Zuhause geschaffen, das dennoch der besonderen Historie der Immobilie Rechnung trägt: Dafür wurden beispielsweise die alten Dielenböden, Einbauschränke, Türen und Holztreppen erhalten und sorgfältig aufgearbeitet. Auch alle Innenwände und die bauzeittypischen Raumzuschnitte behielten die Turcks bewusst bei. „Die Räume sind zwar teilweise klein geschnitten, aber dafür gut proportioniert“, erläutert Katrin Turck. Die dunkelgrünen Fensterläden an den Fassadenfenstern, die dem stählernen Äußeren einen heimeligen Charakter verleihen, wurden nach altem Vorbild neu angefertigt.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Doch nicht alle Teile des Hauses konnten vollständig erhalten oder aufgearbeitet werden. So musste etwa am namensgebenden Charakteristikum der Immobilie, der stählernen Hülle, viel erneuert werden. Weil die mit Glaswollmatten umgesetzte Dämmung des Altbaus von heutigen Standards weit entfernt war, wurden die Wände komplett neu aufgebaut. Nur die äußerste Stahlschicht und die Tragekonstruktion blieben erhalten. Heute hat das Haus eine hinterlüftete Fassade und ist zellulosegedämmt. Den Neuaufbau nutzten die Turcks zu einer weiteren Modernisierung: In den neuen Wänden verlaufen heute die Schleifen der Wandheizung, die nach innen mit drei Zentimetern Lehm verputzt sind. Erneuert wurden auch alle Fenster in der Fassade, die mit einer zeitgemäßen Dreifach-Verglasung ausgestattet wurden. Unverändert blieben hingegen die Fenstermaße – die standen schon aufgrund des Denkmalschutzes nie zur Disposition. Ein Mehr an Tageslicht konnte deshalb nicht über die Fassade erreicht werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Tragende Rolle im Sanierungskonzept: Das Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dem Dach der Immobilie kam gleich in mehrerer Hinsicht eine tragende Rolle für den Erfolg der Altbausanierung zu. Dabei profitierten die Bauherren von der Robustheit des Baumaterials Stahl, aus dem Sparren, Stützen und Träger bestehen. Die waren auch nach all den Jahren und trotz Leerstand noch immer tragfest. Erneuert werden mussten allerdings Dämmung und die Schindeln des Daches. Da das Haus unter Denkmalschutz steht, dürfen an seiner besonderen Fassade keine weiteren Öffnungen entstehen. „Die einzige Möglichkeit, beispielsweise zusätzliches Tageslicht einzulassen, war das Dach“, fasst Katrin Turck zusammen. Insgesamt neun Velux Dachfenster öffnen das Dach heute nach oben. Weil sie unterschiedliche Aufgaben haben, setzte die Familie unterschiedliche Modelle ein: Insgesamt sieben Velux Klapp-Schwing-Fenster sorgen in Eltern- und Kinderzimmern für Tageslicht und die Möglichkeit zum Querlüften, also dem Erzeugen eines Luftaustausches durch das Öffnen mehrerer Fenster auf einer Ebene, aber unterschiedlichen Seiten des Hauses. Im Treppenhaus wurde ein Elektrofenster verbaut, das sich per Funksteuerung bedienen lässt. So können die Turcks hier den Kamineffekt voll ausnutzen. Der nutzt die Tatsache, dass warme Luft nach oben steigt. Öffnen die Bewohner also beispielsweise nach einem warmen Sommertag im Erdgeschoss ein Fenster und ein zweites im oberen Stockwerk, steigt die warme, verbrauchte Luft nach oben und zieht durch das obere Fenster ab; von unten strömt kühlere, frische Luft nach. Weiterer wichtiger Teil des Sanierungskonzeptes sind die Rollläden im Dachbereich: Um auch im Hochsommer das Dachgeschoss optimal nutzen zu können, entschied sich die Familie bewusst für diesen sehr effektiven Hitzeschutz mit einer Hitzereduktion von bis zu 92 Prozent, bezogen auf die Wärmeeinstrahlung durch das Dachfenster. Im Winter profitieren die Turcks von solaren Wärmegewinnen durch die zahlreichen Fenster und der verbesserten Dämmung der Dachfenster durch die Rollläden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Als besonders praktisch erwies sich dabei, dass die solarbetriebenen Modelle von Velux kein Verlegen von Kabeln im Innenraum erforderten. Gesteuert werden die Rollläden – ebenso wie das Elektrofenster im Treppenhaus – über das Velux eine Funksteuerung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Mehr Raum unter dem Dach</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Insgesamt 45 Quadratmeter mehr Wohnraum entstand durch die Sanierung des Stahlhauses, ein Teil davon direkt unter dem Dach: Wo einst der alte Trockenspeicher lag, befindet sich heute das Schlafzimmer der Eltern mit separatem Ankleidebereich. Es empfängt mit einer ruhigen, hellen Atmosphäre. Statt der ursprünglich winzigen Dachlukenöffnungen sorgen allein in diesem Bereich heute insgesamt drei Dachfenster für Licht und Luft. Auch dank des hölzernen Dielenbodens ist heute von der vorherigen, kargen Speicheratmosphäre nichts mehr zu spüren – stattdessen strahlt der Raum eine freundliche Gemütlichkeit aus. Einem Fenster kommt eine ganz besondere Rolle zu, weil das Dach eine weitere Herausforderung barg: Aus Brandschutzgründen musste in dem Haus ein zweiter Rettungsweg im Dachgeschoss angelegt werden – ohne dabei die strengen Auflagen des Denkmalschutzes zu verletzen. Hier kam die Velux Lichtlösung Dachbalkon zum Einsatz. Es bildet den Notausgang für einen neu geschaffenen Fluchtweg, der über neu angebrachte Dachtritte, wie sie sonst vom Schornsteinfeger genutzt werden, über das Dach führt. Gleichzeitig verbindet sich hier das Nützliche mit dem Angenehmen: Im geschlossenen Zustand lässt seine großzügige Glasfläche jede Menge Tageslicht in den Raum. Mit wenigen Handgriffen wird aus dem Fenster ein balkonähnlicher Dachaustritt. Während sich der obere Teil des Fensters bis zu 45 Grad öffnet, wird der untere Teil herausgedrückt und die Seitengeländer klappen auf. „Hier lassen wir gerne den Blick über die Dächer der Nachbarhäuser schweifen. Und unsere Kinder lieben diesen Beobachtungsposten“, erzählt Katrin Turck.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die beiden großzügigen Kinderzimmer, die nahezu die gesamte Etage unter dem Elternschlafzimmer einnehmen, haben durch das steile Satteldach an beiden Zimmerseiten Dachschrägen. Durch zusätzliche Velux Fenster profitieren auch diese beiden Räume von deutlich mehr Tageslicht. Teile der stählernen Trägerkonstruktion des Daches sind in Tochter Lisas Zimmer zu sehen: Den Raum hinter diesen vertikalen Streben hat sie in ihrem Zimmer genutzt, um sich eine dezent vom Restzimmer abgegrenzte Nische zum Schlafen zu schaffen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Historisches Erdgeschoss</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Historisch wird es noch eine Etage tiefer, denn im Erdgeschoss birgt das Haus ein weiteres Kleinod, das aus der Geschichte erzählt: Eine Einbauküche im Stile der sogenannten „Frankfurter Küche“, die heute wieder in zitronengelb erstrahlt. „Für uns als Architekten war klar, dass wir dieses Schmuckstück erhalten müssen“, erzählt Katrin Turck. Die Frankfurter Küche ist gewissermaßen der Prototyp der modernen Einbauküche und wurde 1926 entworfen. Damals galt es, die Küche praktisch wie einen industriellen Arbeitsplatz aufzubauen und so effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Gleichzeitig sollte die neue Form der Küche auch hohen Designansprüchen genügen, bezahlbar sein – und auf relativ kleinem Raum alles Wichtige unterbringen. Bis 1932 wurden zahlreiche dieser Küchen verbaut. Damit der Küchenklassiker der Turcks auch zeitgemäßen Ansprüchen standhält, wurden unter dem Arbeitsbereich vor dem Fenster zusätzliche neue Unterschränke eingebaut. Auch den freistehenden Herd des Frankfurter Vorbilds griff die Familie auf. Allerdings steht hier heute statt eines – damals üblichen – kombinierten Elektro-Kohleherds ein moderner Gasherd. Ebenfalls neu ist die schöne hellgraue Corian-Arbeitsfläche Der alte Dielenboden, den Turcks unter dem Küchenboden der Vorbesitzer entdeckten, wurde liebevoll aufgearbeitet.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Ebenfalls erhalten wurden die hölzernen Einbauschränke rund um den Durchgang zwischen Küche und Esszimmer. Hier wurde traditionell das „gute Geschirr“ verwahrt. Die alten Holzdielen erstrahlen heute in allen Räumen des Erdgeschosses in neuem Glanz: Von der Küche über das Esszimmer bis hin zu Wohn- und Musikzimmer. Auch beim Mobiliar achteten die Turcks soweit möglich auf Authentizität oder zumindest Bezug zur Geschichte des Hauses: Davon zeugt der hölzerne Esstisch aus den fünfziger Jahren ebenso wie die aufgearbeiteten Flügeltüren zwischen Ess- und Wohnzimmer. Auch die Leuchte im Musikzimmer ist ein Original aus den Fünfzigerjahren.</span></p><p><span><strong>Lärchenholz trifft auf Stahl: Der Anbau</strong></span></p><p><span>Weil das Architektenehepaar Turck auch ihr Architekturbüro auf dem Grundstück unterbringen wollte, entstand an der Gartenseite des Hauses ein quaderförmiger Anbau. Er ist teilweise in den Hang des Gartens eingelassen, um die markante Optik der Stahlfassade möglichst wenig zu beeinträchtigen und über die Kellerräume an das Wohnhaus angebunden. Zugleich sorgt ein separater Zugang von außen für die Trennung von Familie und Beruf. Seine Lärchenholzverkleidung bildet einerseits einen optischen Kontrast zur weißen Stahlfassade des Wohnhauses – und passt sich doch harmonisch ein, da die vertikale Lattung der Verkleidung die Struktur der Stahlfassade aufgreift. Im Inneren des neuen Trakts befindet sich neben dem Büro mit vier Arbeitsplätzen auch ein Besprechungsraum. Aus den großzügigen Fenstern führt der Blick in den Garten großen Grundstücks. Und auch hier verbinden die Turcks das Nützliche mit dem Angenehmen: Auf dem Dach des Büro-Anbaus entstand eine großzügige Holzterrasse, die sich schwellenlos vom Erdgeschoss aus betreten lässt. Hier genießen die vier an warmen Sommerabenden das Happy End ihres Abenteuers Altbausanierung.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Objekt]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 11:45:41 +0100</pubDate>
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                        <title>Vielfalt statt Einerlei bei Oberlichtern</title>
                        <link>https://presse.velux.de/vielfalt-statt-einerlei-bei-oberlichtern/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/vielfalt-statt-einerlei-bei-oberlichtern/</guid><pp:caseid>681202</pp:caseid><pp:subtitle>Für jede Anforderung die passende Lösung im „Werk 3“ von Layher</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hamburg, Januar 2025. Mitte Oktober 2023 eröffnete das deutsche Familienunternehmen Layher sein neues, hochautomatisiertes Fertigungszentrum. Um die Produktionskapazitäten zu erweitern, hatte sich der weltweit größte Hersteller von Gerüstsystemen für den Bau eines dritten Werks im Zabergäu entschieden. Auf einer Fläche von rund elf Hektar werden nun Bauteile des AllroundGerüsts in der Lightweight-Technologie produziert und feuerverzinkt.</strong> <strong>Bei der Planung wurde auf ein hohes Maß an natürlicher Belichtung Wert gelegt – einerseits aus Gründen der Energieeffizienz, andererseits um helle und sichere Arbeitsplätze zu gewährleisten. Für die Oberlichtlösungen setzte das Unternehmen dabei mit Velux Commercial auf nur einen Partner, der für die unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Produktionsabschnitten jeweils die passende Lösung anbieten konnte.</strong></span></p><p><span>Photovoltaik-Anlagen auf begrünten Dächern sowie die Reduktion künstlicher Beleuchtung durch Verzicht auf beleuchtete Werbeanlagen und viel natürliche Belichtung tragen dazu bei, dass das „Werk 3“ den Energieeffizienzstandard BEG 40 erfüllt. Welch große Wirkung die Nutzung von Tageslicht in einem gewerblich genutzten Gebäude haben kann, zeigte die International Energy Agency im SHC Task 61: Der Stromverbrauch für Beleuchtung kann dadurch halbiert werden.* Ob im Wareneingang, in der Feuerverzinkerei oder Produktionshalle, den Treppenhäusern, der Stapler- oder Versandhalle – durch zahlreiche Oberlichtlösungen sowie Rauch- und Wärmabzüge bietet Layher heute seiner Belegschaft helle und sichere Arbeitsplätze. Dafür wurden in sieben von acht Bauabschnitten des neuen Werks insgesamt 64 Lichtbänder und 25 Lichtkuppeln installiert. Sie gewährleisten nicht nur großzügigen Tageslichteinfall, sondern stellen zusätzlich den erforderlichen Rauch- und Wärmeabzug sicher.</span> <span>Für Letzteres wurden zudem zusätzlich zwölf Dunkelklappen installiert. Dank der für den Einsatz in industriell genutzten Gebäuden hervorragenden U-Werte zählen sie zu den energieeffizientesten in diesem Bereich.</span></p><p><span>Aufgrund des umfassenden Produktsortiments von Velux Commercial konnte für jeden Bauabschnitt die passende Lösung gefunden werden. In Bereichen der Fertigungshalle, die großflächige Belichtung erforderten, kamen Lichtbänder zum Einsatz. Je nach Anforderung der darunterliegenden Räumlichkeit wurden entweder Vario Therm Lichtbänder aus Polycarbonat oder Grillodur®-Lösungen aus halbtransparentem Fiberglas, das mit einem selbsttragenden Aluminiumrahmen verklebt ist, verwendet. Beide Systeme zeichnen sich durch blend- und schlagschattenfreien Lichteinfall sowie großflächigen Rauch- und Wärmeabzug aus. Die Grillodur®-Fiberglas-Konstruktion mit blauen Deckschalen bietet zusätzlich chemische Beständigkeit für besonders anspruchsvolle Bedingungen. Diese stabile Lösung kam deshalb auch in der Feuerverzinkerei sowie in der Containerverladehalle zum Einsatz. Weiterer Vorteil: Während bei allen anderen Lösungen eine zusätzliche Durchsturzsicherung installiert werden musste, ist die Grillodur-Konstruktion so stabil, dass dies dort nur bei den Öffnungen der Klappen notwendig ist. Insgesamt 90 dieser Klappensysteme kamen zum Einsatz und können für effektiven Rauch- und Wärmeabzug sowie Komfortlüftung genutzt werden. Auch bei den Vario Therm Lichtbändern ist durch insgesamt 28 Seitenklappen mit einem Öffnungswinkel von 130 Grad die RWA-Funktion integriert. Um eine einfache und schnelle Montage auf der Baustelle zu ermöglichen, wurden beide Lichtbandsysteme von Velux Commercial vorgefertigt zur Baustelle geliefert.</span></p><p><span>Für punktuelle Beleuchtung und Entrauchung sorgen 25 Lichtkuppeln mit einem 60 cm hohen Metall-Aufsatzkranz, die in der Wareneingangs- und Staplerhalle sowie in Treppenhäusern installiert wurden. Dabei kamen sie 23-mal in der beeindruckenden Größe von 150 x 150 cm und zweimal in der Größe von 120 x 120 cm zum Einsatz. In Bereichen mit erhöhten Anforderungen an die Schalldämmung wurde eine spezielle Ausführung mit einer innenliegenden VSG-8-Scheibe und einem bewerteten Schalldämmmaß von 36 dB gewählt. Zwölf eingesetzte Dunkelklappen aus Aluminium der Größe 150 x 150 cm stellen zudem als lichtundurchlässige Sonderlösung den benötigten Rauchabzug in Bereichen sicher, in denen kein Tageslicht benötigt wird.</span></p><p><span>„Wir sind wirklich froh, bei diesem Bauprojekt beauftragt worden zu sein“, zeigt sich Tobias Fröhlich, Projektmanager von Velux Commercial, begeistert. „Es bot uns eine hervorragende Möglichkeit zu demonstrieren, dass wir als Komplettanbieter für jede Anforderung rund um Belichtung und Lüftung über das Dach im industriellen Markt agieren können: von der Planung bis zur Lieferung und Wartung.“ Denn Velux Commercial lieferte nicht nur die Oberlichtlösungen, sondern gewährleistet künftig auch die qualifizierte und zertifizierte Wartung der pneumatischen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen durch seine geschulten RWA-Techniker. Dies war auch ein Argument für Layher, auf diesen Hersteller zu setzen, erklärt Dr. Fritz Barth: „Neben dem umfassenden Portfolio an Oberlichtern und RWA-Lösungen überzeugte uns bei Velux Commercial auch, dass sie nach Abschluss der Bauphase Service und Wartung für ihre Produkte und damit Verantwortung für den reibungslosen Betrieb übernehmen.“ Einer störungsfreien Produktion mit sicheren Arbeitsbedingungen sollte folglich nichts im Wege stehen.</span></p><p><span>Mehr Informationen und weitere Referenzen unter </span><a href="http://www.commercial.velux.de"><span>www.commercial.velux.de</span></a><span>&nbsp;</span></p><p><span><strong>*</strong>Quellen:</span></p><p><a href="https://task50.iea-shc.org/"><span>IEA SHC || Task 50 || IEA SHC || Task 50</span></a><span> & </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378778822003474"><span>https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378778822003474</span></a><span> (zuletzt abgerufen am 12.11.2024)</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Jan 2025 19:34:47 +0100</pubDate>
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                        <title>ICÔNE Bürogebäude von Foster + Partners gewinnt „Best Use of Natural Light“-Award</title>
                        <link>https://presse.velux.de/icone-buerogebaeude-von-foster--partners-gewinnt-best-use-of-natural-light-award/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/icone-buerogebaeude-von-foster--partners-gewinnt-best-use-of-natural-light-award/</guid><pp:caseid>680347</pp:caseid><pp:subtitle>Auszeichnung im Rahmen des World Architecture Festivals 2024</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hüllhorst, November 2024. Die Auszeichnung des ICÔNE Gebäudes mit dem „Best Use of Natural Light“-Award unterstreicht den einzigartigen Einsatz von Tageslicht. 700 Velux Modular Skylights bringen über das zentrale Atrium Tageslicht in die fünf Etagen des Büroneubaus in Luxemburg. Der Preis wurde am 8. November auf dem World Architecture Festival in Singapur verliehen. In der engeren Auswahl waren insgesamt acht Projekte, die allesamt „das natürliche Tageslicht optimal nutzen, um sich mit ihrer Umgebung zu verbinden und dynamische Räume für ihre Besucher zu schaffen“.</strong></span></p><p><span>Die Jury fasste das Siegerprojekt mit diesen Worten zusammen: „Das Projekt bietet eine klare technische Demonstration der Qualität von Tageslicht sowohl in den Arbeits- als auch Gemeinschaftsräumen. Die sorgfältige Auswahl der Atriumverglasung ermöglicht das Einströmen von UV-Licht, das der üppigen Bepflanzung und den menschlichen Nutzern zugutekommt. Dadurch wird auch eine ruhige Qualität des natürlichen Lichts in einem großen, komplexen Verbindungsraum erreicht.“</span></p><p><span>Der Preis für die ‚beste Nutzung des natürlichen Lichts‘ beim World Architecture Festival ist eine von mehreren Sonderauszeichnungen, die herausragende Leistungen in einem bestimmten Bereich aufweisen. In diesem Fall werden abgeschlossene Bauprojekte prämiert, die eine einzigartige Nutzung des Tageslichts und die Berücksichtigung der Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden zeigen.</span></p><p><span><strong>Zentrales, tageslichtdurchflutetes Atrium</strong></span></p><p><span>Das ICÔNE Gebäude erstreckt sich über 18.800 Quadratmeter auf fünf Etagen. Eines der auffälligsten Merkmale des Baus ist das zentrale Atrium, das von natürlichem Licht durchflutet wird. Für Foster + Partners, die Velux Modular Skylights dafür auswählten, Tageslicht in das Gebäude zu bringen, stellt dieses Projekt eine neue Art der Arbeitsumgebung dar: „Wir wollten eine neue Art des Arbeitens in einem Büro entwickeln. Co-Working-Spaces, die die Zusammenarbeit fördern und das Wohlbefinden der Menschen verbessern, benötigen Tageslicht. Das Tageslicht verleiht diesem Gebäude einen zentralen Fokus und schafft die perfekte Umgebung für Büroarbeit und Freizeit. Fenster und Oberlichter schaffen zudem eine Verbindung zur Außenwelt“, sagte Darron Haylock, Partner, Foster + Partners.</span></p><p><span>Studien<sup>1</sup> zeigen, dass Tageslicht und frische Luft nicht nur das Wohlbefinden der Menschen, die in Büroräumen arbeiten, verbessern, sondern auch die Produktivität um bis zu 15 Prozent steigern können.</span></p><p><span><strong>Enge Zusammenarbeit zwischen VELUX Commercial und Foster + Partners</strong></span></p><p><span>Ein Team von Velux Commercial arbeitete eng mit Foster + Partners zusammen und stellte verschiedene Optionen und 3D-Renderings zur Verfügung, um den Architekten bei der Auswahl der besten Lösung zu helfen. Diese musste ihre Designvorstellungen erfüllen, dabei kosteneffizient bleiben und ein funktionales Design gewährleisten.</span></p><p><span>„Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, das ICÔNE-Büro selbst zu besuchen, aber ich würde die innovative Tageslichtlösung gerne einmal live erleben. Wir sind natürlich stolz darauf, dass wir eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung gespielt haben“, sagt Bart Goetzee, CEO von Velux Commercial.</span></p><p><span>Modular Skylights können in verschiedenen Lichtdach-Konfigurationen kombiniert werden, um so perfekte Lösungen für unterschiedlichste Raumanforderungen zu schaffen: schmale Flure, Atrien und Patios, Studios, große Erschließungsflächen und vieles mehr. Sie werden in einem komplett vorgefertigten modularen Designsystem hergestellt. Dies sorgt für eine einfache sowie schnelle Spezifikation und Installation. Jede Dachverglasungslösung wird mit einem speziellen, vorgefertigten Eindeckrahmen geliefert, der eine perfekte Passform gewährleistet. Velux Modular Skylights wurden ursprünglich in Kooperation mit Foster + Partners entwickelt.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eine <strong>ausführlichere Beschreibung des ICÔNE Bürogebäudes</strong> mit zahlreichen Fotos findet sich unter diesem Link:&nbsp;</span><br><a href="https://presse.velux.de/icone-ein-modulares-buero-mit-nachhaltiger-zukunft/"><span>ICÔNE: Ein modulares Büro mit nachhaltiger Zukunft</span></a><span>&nbsp;</span><br><span>Dort steht auch das <strong>komplette druckfähige Bildmaterial zum Download </strong>bereit.</span></p><p><span>Ein Video zum Projekt mit Darron Haylock, Partner von Foster + Partners, finden Sie hier: </span><a href="https://youtu.be/WB-cK3V_WAY"><span>https://youtu.be/WB-cK3V_WAY</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 11:04:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Nachhaltiger Schulneubau mit viel Tageslicht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/nachhaltiger-schulneubau-mit-viel-tageslicht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/nachhaltiger-schulneubau-mit-viel-tageslicht/</guid><pp:caseid>655637</pp:caseid><pp:subtitle>Zwei Atrien mit insgesamt 32 Elementen des BA-Verglasungssystems sorgen für helle, optimale Lernbedingungen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, September 2024. Aufgrund des steigenden Raumbedarfs entschied sich der Gemeindeverwaltungsverband Schwieberdingen-Hemmingen zu einem umfangreichen Bauprojekt. Ein Neubau sollte für den dringend benötigten Platz sorgen, im zweiten Schritt dann das Bestandgebäude umfassend saniert werden. Mit der Fertigstellung des Neubaus im Herbst 2023 ist der erste Teil der Bauphase abgeschlossen. Auf einer Fläche von 3.000 m² bietet dieser eine hohe Aufenthaltsqualität und optimale Lernumgebung mit viel Tageslicht im Inneren. Eine wichtige Rolle spielen dabei zwei Atrien. Sie sorgen dank des großzügigen Tageslichteinfalls durch das BA-Verglasungssystem von Velux Commercial für helle Räume auch tief im Innern des Gebäudes.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Auch im Schulbau steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und attraktive Lernbedingungen zunehmend. Beim Neubau der Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen wurde deshalb viel Wert auf ein umfangreiches Energie- und Nachhaltigkeitskonzept gelegt. Dazu gehört unter anderem die Begrünung der Dächer und die Installation von Photovoltaikmodulen zur eigenen Energiegewinnung. Zudem erfüllt der Neubau den KfW-Energieeffizienz-Standard EG 40.</span></p><p><span>Die Planer vom Stuttgarter Architektenbüro Auer Weber setzten darüber hinaus auf ein hohes Maß an natürlicher Belichtung durch eine Oberlicht-Lösung. Zwei Atrien mit jeweils 16 Elementen des BA-Verglasungssystems von Velux Commercial sorgen für lichtdurchflutete Aufenthaltsbereiche.</span><i><span> </span></i><span>Auch die angrenzenden Flure und Gruppenarbeitsräume, die tief im Inneren des Gebäudes liegen, profitieren dank der Öffnung zu den Atrien mit großflächigen Verglasungen von dem Tageslichteinfall durch das Dach. Ein wichtiger Aspekt beim Schulbau, denn wie das jüngst veröffentlichte Healthy Buildings Barometer noch einmal hervorhob, kann die Leistungsfähigkeit von Schülern durch mehr Tageslicht um bis zu 18 Prozent steigen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die in den Atrien eingebrachten farbigen Linoleum-Bodenbeläge, einerseits in grüner Ausführung, andererseits in blauer Farbgebung, erzeugen jeweils ganz unterschiedliche Lichtstimmungen. Während der grüne Boden eine eher freundlich natürliche Atmosphäre kreiert, sorgt der blaue Belag für eine harmonisch kreative Stimmung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eines der 16 Elemente des BA-Verglasungssystems ist jeweils öffenbar und kann zur Komfortlüftung genutzt werden. Damit angesichts der großflächigen Verglasung an heißen Sommertagen trotzdem ein angenehmes Raumklima gewährleistet ist, wurde innen ein Sonnenschutz aus grauem Acryl-Tuch installiert.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Das selbsttragende BA-Pfosten-Riegel-System aus Aluminium, das auf einer Stahlzarge montiert wurde, sorgt aufgrund besonders großer Drainagerinnen sowie gezielt gesetzten Entwässerungsschlitzen auf verschiedenen Ebenen für eine kontrollierte und zuverlässige Entwässerung, auch bei geringen Dachneigungen.</span></p><p><span>Nach Abschluss des Neubaus sowie der Sanierung des Bestands werden statt bisher 500 bis zu 670 Schülerinnen und Schüler die Glemstalschule besuchen können. Die Lernbedingungen sind durch die großflächigen Verglasungen und den daraus erhöhten Tageslichteintrag im Neubau schon deutlich optimiert. „Verglichen mit dem ehemaligen Bestandsgebäude ist im Neubau dank zahlreicher Fenster sowie der Atriumverglasung eine hellere Schule entstanden, die zum Wohlgefühl beiträgt“, bestätigt auch Marcus Müller, Sachgebietsleiter Bautechnik der Gemeinde Schwieberdingen die positiven Effekte von mehr Tageslicht im Gebäude. Mit Beginn des Schuljahres 2023/2024 fiel im Oktober der Startschuss für die Sanierung des Bestands. Das 1978 errichtete Bestandsgebäude wird dabei vollständig entkernt und modernisiert. Auch hierbei werden zwei Atrien für lichtdurchflutete Räumlichkeiten sorgen.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 11:47:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Maßarbeit in Hanglage</title>
                        <link>https://presse.velux.de/massarbeit-in-hanglage/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/massarbeit-in-hanglage/</guid><pp:caseid>653281</pp:caseid><pp:subtitle>Dachgeschoss wird dank Velux Dachfenstern erst vollwertig nutzbar</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, August 2024. In einem Neubaugebiet mit restriktivem Bebauungsplan entwarfen Katrin und Tim Bialucha von Bialucha Architektur für ein Ehepaar ein Haus nach Maß. In Hanglage und trotz der baurechtlich vorgeschriebenen Bauweise mit nur einem Vollgeschoss entstand ein Haus über drei Ebenen, das keine Wünsche offenlässt. Im Dachgeschoss erfüllen Velux Dachfenster nicht nur ihre Kernfunktion der Versorgung mit Tageslicht und frischer Luft, sondern machen, an der richtigen Stelle platziert, das Dachgeschoss erst vollwertig nutzbar.</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong>Wenn die Kinder aus dem Haus sind, fängt auch für viele Eltern ein neuer Lebensabschnitt an, oft verbunden mit Überlegungen, in welchem Heim sie die nächste Zeit ihres Lebens verbringen möchten. Iljane Weidling-Koch und ihr Mann Tom W. Koch nutzten den Auszug der Kinder, um sich neu aufzustellen. Das alte Haus empfanden die beiden als zu groß und zu dunkel. „Wir arbeiten oft im Homeoffice. Viel Tageslicht im Haus ist daher für uns sehr wichtig“, erzählen die beiden. „Das steigert die Motivation und das Wohlbefinden.“ So stand schnell die Entscheidung, mit einem Neubau nach ihren Wünschen den neuen Lebensabschnitt zu beginnen. In einem Neubaugebiet in Essenheim, einem Weinort nahe Mainz, war ein passendes Grundstück schnell gefunden, allerdings gab es einige Herausforderungen: Auf dem Hanggrundstück wurde früher Wein angebaut und die Bodenverhältnisse waren zum Bauen nicht gerade optimal. Zudem erlaubt der Bebauungsplan nur ein Vollgeschoss. „Der schwammige Boden hat uns wirklich herausgefordert“, blickt Architekt Tim Bialucha zurück. Nach ausführlichen Gesprächen mit den Bauherren und gründlicher Planung entwarfen die Bialuchas ein Haus, das allen Anforderungen gerecht wurde. Massivbau im unteren Teil des Hauses mit einer beträchtlichen Menge an Stahl und Beton verhindert trotz nassem Boden bis heute Feuchteschäden oder gar vollgelaufene Kellerräume – anders, als bei vielen Nachbarn. Erster Stock und Dachgeschoss hingegen sind in Holzständerkonstruktion errichtet. „Gewicht und Kosten konnten dadurch erheblich reduziert werden“, erklärt der Architekt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Wünsche werden wahr</strong></p><p>Als Freiberufler war Iljane und Tom ein großzügiges, helles, lichtdurchflutetes Büro wichtig. Für die Work-Life-Balance sollten aber auch die schönen Dinge des Lebens nicht zu kurz kommen: Platz für gemeinsames Kochen und Essen mit Freunden, zum Entspannen, Wohnen und Schlafen sollte ausreichend vorhanden sein. Ebenso durfte ein Kamin nicht fehlen und – nicht zu vergessen – Abstellmöglichkeiten für die nicht täglich genutzten Dinge. Als i-Tüpfelchen wünschten sich die beiden eine Sauna im Haus. Angesichts der Grundstücksgröße und des schwierigen Geländes eine ganz schön große Herausforderung für die Architekten. Katrin und Tim Bialucha gelang es aber, alle diese Wünsche mit einem Entwurf umzusetzen, der zwar nur über das eine zugelassene Vollgeschoss verfügt, aber trotzdem auf drei Ebenen vollwertige Grundrisse bietet.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><table><tr><td><p><span><strong>Vollgeschoss</strong></span></p><p><span>Die (unterschiedlichen) Bauordnungen der deutschen Bundesländer definieren ein Vollgeschoss so, dass das Geschoss im Mittel mindestens 1,20 m bis 1,60 m über die Geländeoberfläche herausragt. In Rheinland-Pfalz sind es 1,40 Meter. Bei Geschossen im Dachraum sollten sie in diesem Bundesland über mindestens 3/4 ihrer Grundfläche eine Höhe von mindestens 2,30 m haben.</span></p></td></tr></table><p>&nbsp;</p><p><strong>Ein Vollgeschoss, drei Ebenen</strong></p><p>Ausgangspunkt für die Platzierung des Neubaus auf dem Grundstück war die schöne Südhanglage sowie der unverbaubare Blick auf die Weinstöcke in der Gegend. Auf der untersten Ebene gelangt man über einen großzügigen und hellen Eingang in das Haus. Hier befinden sich das geräumige Büro mit großem Fenster und viel Tageslicht, ein Gäste-WC sowie im rückwärtigen, im Hang liegenden Teil die gewünschten Abstellräume. Auch die Gasbrennwertheizung findet hier ihren Platz. Dadurch, dass sich die Räume Richtung Norden in den Hang schieben, ragt diese Ebene im Mittel mit weniger als 1,40 m Höhe aus dem Hang und gilt laut Baurecht in Rheinland-Pfalz damit nicht als vollwertiges Geschoss (s. Kasten). Eine Treppe, die sogar hier, auf der untersten Ebene, noch von Tageslicht aus der mittleren und oberen Ebene beschienen wird, führt in die darüberliegende Ebene, dem Vollgeschoss. Der loftartige, offen gehaltene Raum zieht sich über die komplette Grundfläche des Hauses und reizt die Raumgröße bis auf das Maximum aus. So ist in dem fast 80 m² großen Raum ausreichend Platz für entspannte Stunden, ob beim gemeinsamen Kochen und Essen in großer Runde oder im Wohnbereich mit dem fantastischen Ausblick durchs Panoramafenster auf die Weinberge. Ein Kamin gliedert den großen Raum, ebenso wie die gegenüberliegende, leichte Stahltreppe, die ins Obergeschoss führt. Treppe sowie ein nach beiden Seiten offenes Regal fungieren außerdem als Sichtschutz, lassen den Raum aber trotzdem großzügig und lichtdurchflutet wirken.</p><p>Für das oberste Stockwerk hatten Kochs besondere Wünsche. „Uns war wichtig, hier helle, tageslichtdurchflutete Räume zu bekommen, ohne ständig Sorgen vor fremden Einblicken haben zu müssen“, beschreibt Tom W. Koch die Herausforderung, die er den Bialuchas für die Planung des Wellnessbereiches stellte. Die beiden lösten sie erfolgreich. „Die sechs Dachfenster sind da wirklich eine optimale Lösung. Mehr Lichteinfall ist kaum möglich und durch die schräge Ausrichtung nach oben ist hier die Privatsphäre gewahrt, ohne immer Vorhänge oder Rollläden schließen zu müssen“, freut sich der Bauherr. Durch Anzahl und Anordnung der Dachfenster, im Erschließungsbereich über der Stahltreppe zu einer Art Lichtband gruppiert, ermöglichten die Architekten nicht nur den immensen Lichteinfall und die gewünschte Privatsphäre, sondern erreichten damit auch einen Zugewinn an Durchgangshöhe – das „Dreiviertel“-Geschoss wird dadurch erst vollwertig nutzbar! Die von den Eigentümern liebevoll „Wellnessdeck“ genannte Ebene bietet Platz für das Schlafzimmer und das offene Bad sowie die gewünschte Sauna. Der Clou ist das Holzfass in der Mitte der Ebene: Eigens von einem Küfer angefertigt, dient es sowohl als Wanne als auch als Abkühlbecken nach dem Saunagang. Die Loggia gegenüber der Sauna bietet außer frischer Luft und einer weiteren Abkühlvariante auch einen weiten Blick über die Weinberge – Ruhe und Entspannung sind hier oben garantiert.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Viel Licht und frische Luft</strong></p><p>Die sechs großen Dachfenster von Velux, direkt über der Treppe positioniert, sorgen nicht nur für außergewöhnliche Helligkeit im Wellnessdeck, das Licht fällt auch bis in den Wohnbereich und betont dort den großzügigen Grundriss. Außenliegende, elektrisch bedienbare Hitzeschutz-Markisen an allen sechs Dachfenstern sorgen dafür, dass sich die Räume im Sommer nicht zu sehr aufheizen, lassen aber durch das lichtdurchlässige Gewebe trotzdem noch ausreichend Tageslicht ins Haus herein. Drei der sechs Dachfenster können elektrisch bedient werden. Diese drei Fenster nutzen Iljane und Tom zum effektiven Lüften per Kamineffekt: Die verbrauchte, erwärmte Luft zieht durch die geöffneten Dachfenster ab, während frische, kühlere Luft durch die gleichzeitig geöffneten Fassadenfenster in den darunterliegenden Stockwerken nachströmt<span>. </span>Diese Möglichkeit, den Luftaustausch schnell zu realisieren, ist auch insbesondere für den Wellnessbereich wichtig. So kann nach dem Saunagang oder Duschen die feuchte Luft schnell durch die geöffneten Dachfenster entweichen. Eventueller Schimmelbildung wird so gut vorgebeugt. Ein weiteres Velux Fenster befindet sich im vom übrigen Bad separierten WC. Auch hier leistet das elektrisch bedienbare Fenster gute Dienste und ermöglicht zudem Querlüftung.</p><p>„Tageslicht und frische Luft sind für mich wichtige Gestaltungselemente in der Architektur“, betont Tim Bialucha, „die Velux Fenster sind das zentrale Entwurfselement für dieses Haus – gewissermaßen das Rückgrat des Hauses“. Auch die Bauherren sind mehr als glücklich über ihr neues Heim – trotz der anfänglichen Problematik mit dem Grundstück. „Alle unsere Vorgaben konnten Katrin und Tim Bialucha umsetzen“, freuen sich die beiden. „Wenn wir auf unserem Wellnessdeck sitzen und die unterschiedlichen Lichtstimmungen, die durch das viele Tageslicht im Laufe des Tages und der Jahreszeiten erzeugt werden, genießen, wissen wir, dass wir alles richtiggemacht haben“, ziehen die Bauherren ihr Fazit.</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 11:55:39 +0200</pubDate>
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                        <title>Vorbildliche Arbeitsbedingungen dank viel Tageslicht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/vorbildliche-arbeitsbedingungen-dank-viel-tageslicht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/vorbildliche-arbeitsbedingungen-dank-viel-tageslicht/</guid><pp:caseid>652895</pp:caseid><pp:subtitle>Energieeffiziente Vario-Therm Lichtbänder sorgen für helle, blendfreie Arbeitsplätze</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hüllhorst, Juli 2024. Auch in industriell genutzten Gebäuden steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und attraktive Arbeitsbedingungen zunehmend. Deshalb setzte das Unternehmen Horsch bei seiner neuen Produktionshalle im thüringischen Ronneburg auf ein hohes Maß an natürlicher Belichtung durch eine Oberlicht-Lösung mit besonders guten Wärmedämmwerten. Insgesamt vier ca. 100 Meter lange Vario-Therm Lichtbänder von Velux Commercial sorgen für viel Tageslicht und deutlich reduzierten Bedarf an elektrischer Beleuchtung. Dank der für den Einsatz in industriell genutzten Gebäuden hervorragenden U-Werte zählt die Lösung zu den energieeffizientesten in diesem Bereich.</strong></span></p><p><span>Der Schutz der Umwelt und der gesunde Mensch zählen zu den obersten Prioritäten des Unternehmens Horsch. Dafür entwickelt es technische und digitale Lösungen für den modernen Ackerbau. Doch nicht nur bei ihren Produkten verfolgt das Unternehmen diese Prämissen, auch bei der Produktion selbst. Beim Bau der neuen Produktionshalle gelang es Horsch, durch großflächige Oberlichtlösungen den Einsatz von Kunstlicht deutlich zu reduzieren und helle Arbeitsplätze mit viel Tageslicht und angenehmen Raumklima für die Belegschaft zu realisieren. Sie entschieden sich für eine Lösung mit besonders guten Wärmdämmeigenschaften: Vier Vario-Therm Lichtbänder von Velux Commercial mit beeindruckenden Ausmaßen. Bei einer Breite von 2,56 Meter erstrecken sich drei der thermisch getrennten Lichtbänder auf eine Länge von 102 Metern, eines auf 96 Meter.</span></p><p><span>Die Lösung zeichnet sich dank wärmebrückenfreier Kompositprofile durch ihre Energieeffizienz aus. Aufgrund der konsequenten thermischen Trennung durch Zusammenstellung aus PVC-Mehrkammer-Dämmkonstruktion und Aluminium-Abdeckprofil für Design- und Schutzfunktion sowie der wärmebrückenfreien Sprossenkonstruktion aus Aluminium überzeugt sie mit einem Wärmedurchgangskoeffizient U<sub>g</sub> von nur 1,82 W/m²K. Die Gesamtkonstruktion liegt – ohne Berechnung einer Zarge – bei 1,94 W/m²K. Dank opalen Polycarbonat-Stegsiebenfachplatten ist eine blendfreie, gleichmäßige Belichtung am Arbeitsplatz garantiert.</span></p><p><span>Für Lüftung und als Rauch- und Wärmeabzug im Notfall kamen 29 NRWG-Lichtbandklappen Vario-Firejet 165° von Velux Commercial zum Einsatz. Elektromotoren, mit 230 Volt Stromversorgung für die Lüftung, sorgen für die Öffnung der 2,56 x 1 Meter großen Rauchabzug-Vollklappen. Deren Flügelrahmen sind mit zweifacher, umlaufender EPDM-Dichtung für sichere Dichtigkeit und zusätzliche Dämmung ausgestattet.</span></p><p><span>Das Dach der Produktionshalle nutzt Horsch nicht nur zur Belichtung, sondern auch zur Energiegewinnung mit Photovoltaik-Modulen. Die Ausrüstung der Lichtbänder mit Durchsturzsicherungen des Typs DSL aus verzinktem Sicherheitsdrahtgitter mit einer Maschenweite von 90 x 100 mm sorgen für ein sicheres Betreten des Daches etwa zur Wartung oder Reinigung der Module.</span></p><p><span>Die Produktionshalle von Horsch zeigt, wie sich auch im industriellen Sektor unter Einhaltung von guten Energiestandards beste Arbeitsbedingungen mit viel Tageslicht realisieren lassen – ein Beispiel mit Vorbildcharakter.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Fri, 26 Jul 2024 10:01:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein einfach perfektes Haus</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-einfach-perfektes-haus/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-einfach-perfektes-haus/</guid><pp:caseid>634188</pp:caseid><pp:subtitle>Mit der cleveren Nutzung von Dachfenstern zu frischer Luft, einer guten Energiebilanz und viel Tageslicht</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Mai 2024. Im Innern eine Mischung aus Beton und Tannenholz, außen Weisstanne und Zedernschindeln – das Einfamilienhaus im beschaulichen 800 Seelen-Dorf Bottenwil im Kanton Aargau sticht heraus. Das vom österreichischen Architekten Juri Troy entworfene Haus beeindruckt einerseits mit einer besonderen Lösung der heraufordernden Hanglage. Andererseits werden Velux Dachfenster geschickt zur natürlichen Belüftung und Belichtung genutzt und tragen so zur guten Energiebilanz des Gebäudes bei.</strong></span></p><p><span>Der Bauherr des Einfamilienhauses in Bottenwil wurde aufgrund des «</span><a href="https://www.juritroy.com/de/projekte/25/sunlighthouse?k="><span>Velux Sunlighthouse</span></a><span>s», dem ersten CO<sub>2</sub>-neutralen Haus in Österreich, auf den Architekten Juri Troy aufmerksam. Begeistert von dessen Arbeit und Architekturverständnis, beauftragte er den österreichischen Architekten direkt mit dem Bau seines eigenen Hauses.</span></p><p><span>Bei der Planung des Hauses galt es, einige Vorschriften zu beachten. Das sehr steile Gelände durfte nicht verändert werden und der Zugang zur Straße musste gewährleistet bleiben. Auch in Sachen Form des künftigen Wohngebäudes gab es einige Bauvorgaben. Zudem spielte für den Bauherrn wie auch für den Architekten Tageslicht von Beginn an eine zentrale Rolle. Daher entschieden sie sich für ein Gebäude mit Satteldach, das sich auf jeder Ebene zur Landschaft hin öffnet und von mehreren Seiten Tageslicht einfängt. So ist ein dreistöckiges Einfamilienhaus entstanden, mit Zugang und Garageneinfahrt direkt von der Strasse aus. Von dort gelangt man über eine lange Treppe bis in den mittleren Stock, in dem sich der Wohnbereich inklusive Terrasse befindet. Der unterste Stock ist teilweise in den Hang eingegraben.</span></p><p><span><strong>Beton und Holz sorgen für wohltuenden Kontrast</strong></span></p><p><span>Bereits bei der Garageneinfahrt sind zwei zentrale Baustoffe erkennbar, die sich auch im Inneren des Hauses wiederfinden – Beton und Tannenholz. Dabei sorgt das Grau des unbehandelten Betons für einen wohltuenden Kontrast zur warmen Ausstrahlung des Holzes. Das Dachgeschoss mit einem offenen Arbeitsbereich, Schlafzimmer, Gästezimmer und Bad mit Sauna scheint praktisch aus einem einzigen Stück Holz gefertigt und wird durch das Tageslicht richtig zum Strahlen gebracht. Auch der Wohnbereich und die Küchen werden dank einer großen Fensterfront und großen verglasten Balkontüren mit viel Tageslicht durchflutet. Die Einrichtung ist grundsätzlich bescheiden und einfach, während ausgewählte Designerstücke die Räume effektvoll aufwerten. Einige der Inneneinrichtungsgegenstände wie etwa das Sideboard im Arbeitsbereich, der Kamin, das Bett und die Nachttische stammen wie der Architekt Juri Troy aus dem österreichischen Vorarlberg.</span></p><p><span><strong>Viel Tageslicht und Frischluft</strong></span></p><p><span>Die vier nach Norden und die zwei nach Süden ausgerichteten elektrisch betriebenen Velux Dachfenster lassen viel Tageslicht und frische Luft in die Räume. Im oberen Stock liegen Schlaf- und Gästezimmer direkt nebeneinander. Um beide Räume optimal mit Tageslicht zu versorgen, entschied sich der Architekt für einen cleveren Trick. Auf der Nordseite belichten zwei Dachfenster der Vierer-Kombination das Schlafzimmer, während zwei Schächte das Licht der beiden anderen in das Gästezimmer auf der anderen, südlichen Dachseite leiten. Die tiefen Schächte ermöglichen das gezielte Leiten des Lichts bis tief ins Innere des Gebäudes. Durch ein zusätzliches Fenster in der Fassade hat man vom Schlafzimmer aus einen tollen Ausblick in die Landschaft. Die Dachfenster ermöglichen einen wesentlich höheren Lichteinfall, lassen das gleichmässige Nordlicht bis ins Gästezimmer dringen und sorgen so für eine diffuse Belichtung. Eine ähnliche Konstruktion mit Dachfenstern und zusätzlichen Lichtschächten hatte Juri Troy bereits im Sunlighthouse in Österreich realisiert, wo die Schächte eine natürliche Belichtung über den gesamten Tagesverlauf ermöglichen.</span></p><p><span><strong>Eine gute Energiebilanz</strong></span></p><p><span>Die Dachfenster sind zudem entscheidend für die natürliche Klimatisierung. «Es genügt, sie zusammen mit den Terrassentüren auf der unteren Ebene zu öffnen, damit die warme, verbrauchte Luft nach oben strömt. Das ist der gute alte Kamineffekt», erklärt der Architekt Juri Troy. Da ein Teil des Hauses unter der Erde liegt, heizt sich dieser an heißen Sommertagen nicht so stark auf, so dass beim Lüften die kalte Luft aus diesem unteren Bereich in die oberen Stockwerke strömt. So wird das Einfamilienhaus in der warmen Jahreszeit natürlich klimatisiert. Erst wenn die Außentemperaturen unter 14 Grad sinken, kommt für exzellente Energieeffizienz-Standards ein mechanischer Frischluftaustausch mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz.</span></p><p><span>Wie bei vorherigen Projekten war es Jury Troy auch in Bottenwil ein Anliegen, mit heimischen, nachwachsenden Rohstoffen zu arbeiten. Durch die Holzriegelbauweise konnte der Holzbedarf minimiert werden. Als Dämmstoff wurde das Recyclingprodukt Zellulose verwendet. Das Gebäude ist zudem mit einer Wärmepumpe mit Tiefenbohrung und einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmetauscher ausgestattet. Dank der kompakten Gebäudeform und der guten Dämmwerte, erreicht das Wohnhaus den Schweizer Minergie-P Standard. Die Dachfenster aus Kiefernholz sorgen nicht nur für viel Tageslicht und Frischluft, sondern weisen auch einen niedrigen U-Wert</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span> von 0,8 auf. Gemeinsam mit der natürlichen Belüftung und der ausgeklügelten Bauweise trägt dieser zu einer guten Klimabilanz des Einfamilienhauses in Bottenwil bei.&nbsp;</span></p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Dieser Wärmedurchgangskoeffizient wird verwendet, um die Wärmedämmfähigkeit von Baumaterialien zu bestimmen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 May 2024 09:39:16 +0200</pubDate>
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                        <title>Das natürliche Licht des Pariser Himmels einfangen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/das-natuerliche-licht-des-pariser-himmels-einfangen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/das-natuerliche-licht-des-pariser-himmels-einfangen/</guid><pp:caseid>629001</pp:caseid><pp:subtitle>Sanierung mit eleganter Dachverglasung am historischen Standort</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein &nbsp;<strong>VELUX Commercial </strong>Objektbericht</p><p><span><strong>Wolkersdorf/Hüllhorst, Mai 2024. Sanierungen von Bestandsgebäuden, insbesondere Teilmodernisierungen, machen einen Großteil der zukünftigen Bautätigkeiten aus. Eigentümer und Betreiber müssen die Funktionsfähigkeit, den Nutzerkomfort und die Sicherheit ihrer Gebäude gewährleisten und steigende energetische Standards erfüllen. Herausforderungen, die es auch bei der Umgestaltung des historischen Gebäudes „Le Visionnaire“ in Paris zu lösen galt. Im Dachgeschoss kamen dafür Tageslichtlösungen von Velux Commercial zum Einsatz, die für natürliche Belichtung und Lüftung sowie Sicherheit sorgen.</strong></span></p><p><span><strong>Le Visionnaire – kreatives Arbeiten unter historischem Dach</strong></span></p><p><span>Der Hauptsitz von L‘Oréal befindet sich seit 1938 in einem historischen Gebäude „Le Visionnaire“ in der 14 rue Royale in Paris. Das architektonische Meisterwerk des französischen 18. Jahrhunderts von Ange-Jacques Gabriel steht unter Denkmalschutz. Im Jahr 2017 verlieh Alain Moatti dem Komplex eine futuristische Dimension, indem er eine eiförmige Glaskuppel hinzufügte. Nach mehrjährigen Bau- und Umbauarbeiten wurde „Le Visionnaire – Espace François Dalle“ im Jahr 2023 wiedereröffnet. Auf einer Fläche von 4.200 m² ist eine völlig neue Arbeitswelt entstanden, die der Vermittlung von Kultur, Inspiration und Kreativität gewidmet ist.</span></p><p><span>Im Dachgeschoss befindet sich ein Atelier, in dem Profis aus aller Welt den richtigen Umgang mit L'Oréal-Produkten erlernen. Das genaue Arbeiten mit feinen Farbnuancen erfordert eine authentische Lichtsituation, die der des Außenbereichs entspricht. Um möglichst natürliche Lichtverhältnisse zu gewährleisten, kamen Velux Modular Skylights als Oberlichter zum Einsatz. In die Lichtbänder mit einer Gesamtlänge von 30 Metern sind Rauchabzugsmodule integriert, die auch zur Komfortlüftung eingesetzt werden können. Bemerkenswert bei dieser Lösung ist, dass sich die Öffnungsmodule im geschlossenen Zustand optisch nicht von den feststehenden Modulen unterscheiden. Architekt Fabio Bezzecchi von Agence Moatti-Riviere zeigte sich von der Velux Commercial Lösung überzeugt: „Dieses innovative Produkt hat es ermöglicht, große Glasflächen mit unterschiedlichen Abmessungen zu planen. Um die Geradlinigkeit und Leichtigkeit des Raumes zu erhalten, wollten wir, dass die Flügel im Vergleich zu den Paneelen nicht zu breit und die Öffnungsantriebe diskret sind. Die modulare Verglasungslösung stimmte technisch und ästhetisch mit unserem Projekt überein. Die Profile der Flügel verleihen dem Dach eine bemerkenswerte Eleganz.“</span></p><p><span><strong>Effektiver Brandschutz mit elektrischen RWA-Anlagen</strong></span></p><p><span>Die Velux Modular Skylights Lichtbänder leisten nun nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Tageslicht- und Frischluftversorgung des historischen Gebäudes, sondern erhöhen zudem die Sicherheit der Gebäudenutzer. Die in das System integrierten elektrischen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sind wichtige sicherheitstechnische Einrichtungen im vorbeugenden Brandschutz. Sie dienen dazu, Rauchschwaden sowie giftige und entzündliche Gase und Dämpfe schnell abzuleiten. Bei den elektrischen RWA-Anlagen werden automatische Melder und elektrische Steuerungen eingesetzt, um die Öffnungsantriebe bei Hitzeentwicklung zu aktivieren. Sie bieten zudem zahlreiche Vorteile, wie eine smarte Komfortlüftung ohne zusätzlichen Motor, eine schnelle und einfache Montage, eine kostengünstige Wartung sowie die Möglichkeit der Anbindung mehrerer Zentralen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 May 2024 11:09:49 +0200</pubDate>
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                        <title>Innovative Verglasung für innovative Köpfe</title>
                        <link>https://presse.velux.de/innovative-verglasung-fuer-innovative-koepfe/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/innovative-verglasung-fuer-innovative-koepfe/</guid><pp:caseid>629674</pp:caseid><pp:subtitle>Sheddachkonstruktion auf Zack mit BA-Pfosten-Riegel-System von Velux Commercial</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von <strong>VELUX Commercial</strong>&nbsp;</p><p><span><strong>Hüllhorst, April 2024. Sheddachkonstruktionen sind ein beliebtes Gestaltungselement, um Gebäude über das Dach zu belichten. Nach Norden ausgerichtete, verglaste Öffnungen ermöglichen eine gleichmäßige Belichtung ohne störende Blendeffekte und das Aufheizen des Innenraums. Dass Sheddächer aber nicht nur funktional sinnvoll sind, sondern auch architektonisch durchaus reizvolle Akzente setzen können, zeigt das Beispiel des Neuron Buildings der TU Eindhoven.</strong></span></p><p><span>In dem 1972 erbauten Rechenzentrum, ehemals eine spezialisierte Einrichtung für die ersten Computer, ist unter anderem das renommierte Eindhoven Artificial Intelligence Systems Institute (EAISI) untergebracht. Die Umnutzung des Gebäudes als Bildungszentrum sowie der veraltete bauliche und technische Zustand erforderten eine umfassende Sanierung.</span></p><p><span>Die Sheddachkonstruktion in der Gebäudemitte sollte dabei als gestalterisches Element beibehalten werden. Sie ist eines der Highlights bei diesem Projekt. Mit einer speziellen Holzkonstruktion ist das Dach teilweise erhöht. Aus der Vogelperspektive sieht es so aus, als ob zwölf Zacken aus der Fläche ragen. Um heutigen Anforderungen an Wärmedämmung zu genügen, musste im Rahmen der Sanierung auch die Verglasung erneuert werden. Hier kam das BA-Pfosten-Riegel-System von Velux Commercial zum Einsatz, welches das Bildungszentrum heute über das Dach mit Tageslicht und Frischluft versorgt. Die nahezu unbegrenzte Gestaltungsfreiheit dieser Lösung ermöglichte die 24 Verglasungselemente als knapp 6 m² große Dreiecke mit fast sechs Metern Länge zu konzipieren. Darüber hinaus kamen vier ca. 7,5 m² große quadratische Elemente in den im Ost- und Westteil gelegenen Dachflächen des Gebäudes zum Einsatz. Die insgesamt 28 Verglasungseinheiten sorgen heute für lichtdurchflutete und offene Räume, was sich positiv auf das Wohlbefinden und die Produktivität der Nutzenden auswirkt.</span></p><p><span>Das Neuron Building ist ein Paradebeispiel für Innovation und Wandel. Mit viel Liebe zum Detail wurden bei der Sanierung typische charakteristische Elemente beibehalten oder neu interpretiert. Das Ergebnis zollt der ursprünglichen Architektur Tribut. Der Entwurf von Team V Architects überzeugte auch bei internationalen Architektur-Wettbewerben. So wurde er inzwischen beim Roof of the Year Award 2024 und dem Architecture MasterPrize 2023 in der Kategorie ‚Architectural design – Restoration & Renovation‘ ausgezeichnet.</span></p><table><tr><td><p><span><strong>BA-Verglasungssystem</strong></span><br><span>Das BA-Verglasungssystem ermöglicht individuelle, kreative und projektspezifische Tageslicht- und Lüftungslösungen mit sehr guten bauphysikalischen Eigenschaften. Die thermisch getrennte Konstruktion besteht aus Aluminiumprofilen - vertikalen Pfosten und horizontalen Riegeln - die direkt auf der Baustelle montiert werden. Alle Profile sind mit EPDM-Dichtungen versehen. Außen verfügen die Profile über Aluminiumabdeckleisten, die ebenfalls mit EPDM-Dichtungen ausgestattet sind. So werden die Isolierglaselemente sicher in ihrer Position gehalten.</span></p><p><span>Das BA-Verglasungssystem ist selbsttragend, kann optional jedoch auch auf einer Unterkonstruktion aus Stahl, Beton oder Holz befestigt werden. Das System überzeugt durch hervorragende Dichtigkeitswerte auch bei geringen Dachneigungen und eine kontrollierte und zuverlässige Entwässerung. Für das BA-Verglasungssystem ist eine Umweltproduktdeklaration (EPD) verfügbar, welche Informationen über die Umweltleistung des Produkts gibt – von Herstellung und Nutzungsphase bis zu Rückbau und Entsorgung. Zudem wurde das System von dem unabhängigen Prüfinstitut ift Rosenheim als „Zertifizierte Passivhaus Komponente“ ausgewiesen. Die Garantieleistung von Velux Commercial umfasst sowohl die Produkte als auch die Montage.</span></p></td></tr></table><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 00:25:30 +0200</pubDate>
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                        <title>Moderne Aufstockung: Vom Flachdach zum Steildach</title>
                        <link>https://presse.velux.de/moderne-aufstockung-vom-flachdach-zum-steildach/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/moderne-aufstockung-vom-flachdach-zum-steildach/</guid><pp:caseid>622897</pp:caseid><pp:subtitle>Aufstockung eines Wohnhauses der 60er Jahre mit einem Mansarddach</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, März 2024. Die Nachverdichtung von Städten ist eine große Herausforderung unserer Zeit. Wie man qualitativ hochwertigen Wohnraum in zentraler Lage integriert, zeigt ein modernes Hauserweiterungsprojekt in Lausanne. Mit einem zweigeschossigen, leicht asymmetrischen Dachaufbau kreierten die Architekt:innen von localarchitecture nicht nur eine moderne Neuinterpretation der umliegenden Mansarddach Häuser. Sie schufen zudem auch Raum für zehn neue Wohnungen in begehrter Innenstadtlage, deren Grundrisse frei gestaltet werden konnten. Verglaste Loggien und zahlreiche Velux Dachfenster sorgen für lichtdurchflutete Räume und beeindruckende Ausblicke über die Stadt.</strong></p><p>Alles begann mit einem Anruf von einem der Kunden von localarchitecture, der dringend Hilfe bei der Farbgebung für eine Fassadensanierung an einem Wohngebäude benötigte. Neben einem neuem Farbsatz brachten die Architekt:innen die Idee für eine Erweiterung ins Spiel. Das im Grundriss L-förmige Gebäude war Ende der 1960er-Jahre entstanden und trug ein Flachdach, das zwei Stockwerke niedriger war als die Nachbargebäude mit Mansarddächern. Eine schnelle Kalkulation bewies, dass das vorgeschlagene Konzept einer Aufstockung finanziell tragfähig war, so dass die Ausarbeitung eines konkreten Entwurfs beginnen konnte.</p><p>Da das Gebäude kaum tragende Innenwände hatte, war die primäre tragende Struktur die Fassade, was sich für das geplante Mansarddach sehr gut eignete. Holzbögen, die von horizontalen Stahlelementen zusammengehalten werden, sitzen auf der Oberseite des bestehenden Gebäudes. Eine 70 Zentimeter dicke Deckenplatte ermöglicht die Umleitung von Rohren in den bestehenden Schächten. Um die Bewohner:innen der unteren Etagen möglichst wenig zu beeinträchtigen, wurde die Dachkonstruktion ausschließlich aus Holz gefertigt und das darunter liegende Gebäude während des Bauprozesses nicht angerührt. Das Gewicht einer überschüssigen Zwölf-Zentimeter-Betonschicht, die im ersten Schritt entfernt wurde, entsprach dem Gewicht der gesamten Holzkonstruktion, die die beiden neuen Stockwerke beinhaltet. So trägt das Holzskelett die Dachlast auf die bestehenden Außenwände ab und schafft im Inneren viel Raum und Licht für eine flexible Grundrissgestaltung.</p><p>Das traditionelle Mansarddach bietet keine Außenbereiche, die die Architekt:innen jedoch für unverzichtbar hielten. Mit der Kombination aus großformatigen Velux Dachfenstern und eingerückten Loggien wählten sie die sinnvollste Lösung, die eine großzügige natürliche Belichtung und einen direkten Zugang ins Freie bietet, ohne die Dachform durch Aufbauten und Gauben zu beeinträchtigen. So verfügt jede Wohnung über eine rundum verglaste Loggia, die das Tageslicht ins Innere bringt und gleichzeitig einen Privatbereich im Freien schafft. Die zweite, ebenso wichtige Tageslichtquelle sind große, elektrisch betriebene Velux Fenster, die bis in die Raumtiefen für natürliche Belichtung und frische Luft sorgen.</p><p>Die Holzbauweise der Aufstockung erweist sich ebenso statisch sinnvoll wie ökologisch konsequent. Fast der gesamte Anbau besteht aus verschiedenen Arten von Holz: Wände und Böden, sogar die Treppenhäuser und Aufzugschächte wurden mit Holzpaneelen verlängert. Keinerlei Betonelement kam bei diesem Projekt zum Einsatz. Das Dreieck – ein Leitmotiv des Tragwerks – wiederholt sich als Ornament an vielen Stellen, zum Beispiel an den Heizungsjalousien.</p><p>Die Dachaufstockung in Lausanne ist aus zweierlei Gründen als gelungen zu bezeichnen: Sie schuf auf beispielhafte Weise unter Einbeziehung des Bestands und ohne Beeinträchtigung der Bewohner:innen während der Bauphase zehn neue Wohnungen, darunter eine Maisonette, in begehrter Innenstadtlage wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Das erweist sich für die Bewohner:innen und den Investor gleichermaßen attraktiv.</p><p>Zugleich fügt sich das Hauserweiterungsprojekt gestalterisch perfekt ein in seine Umgebung. „Mit seinem von den Mansarddächern der umliegenden Häuser inspirierten Giebeldach führt das Gebäude aus den 1960er-Jahren das Erbe dieses historischen Stadtteils von Lausanne fort“, beschreibt Manuel Bieler von localarchitecture. Eine glänzende, leichte Fassade, die die neue Dachhülle bedeckt, "verschiebt das Haus vorwärts und rückwärts in der Zeit", so Bieler abschließend über den Designaspekt bei der Dachhülle.</p><table><tr><td><p><span><strong>Hintergrund: Nominierung beim Velux Architekten-Wettbewerb</strong></span></p><p><span>Auch die Jury des Velux Architekten-Wettbewerbs 2022 beurteilte das Projekt als zeitgenössische Neuinterpretation der umliegenden Mansarddachhäuser und sah es als gelungenes Beispiel dafür, wie ein Bestandsgebäude in sein innerstädtisches Umfeld angepasst werden kann. Sie nominierte das Objekt als eine der sechs besten Einreichungen und konstatierte: „Auf beispielhafte Weise schafft dieses Projekt neuen Wohnraum und betreibt zugleich gestalterische Stadtreparatur, indem es den zuvor flach gedeckten Bestandsbau an die umliegenden Mansarddachhäuser anpasst.“</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Mon, 11 Mar 2024 13:39:48 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein Kinderzimmer mit Blick auf die Sterne</title>
                        <link>https://presse.velux.de/ein-kinderzimmer-mit-blick-auf-die-sterne/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/ein-kinderzimmer-mit-blick-auf-die-sterne/</guid><pp:caseid>616022</pp:caseid><pp:subtitle>Arbeitszimmer wird zum lichtdurchfluteten Erlebnisraum mit selbstregulierender Raumlüftung durch automatische Velux Dachfenster</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Januar 2024. Im Kopenhagener Stadtteil Valby in Dänemark hat das Ehepaar Charlotte und Morten ihr altes Einfamilienhaus von Grund auf saniert. Insbesondere das Ergebnis im Dachgeschoss ist beeindruckend. Unzureichendes Tageslicht und schlechte Raumluft ließen die Etage früher dunkel und trist wirken. Deshalb entschied sich das Paar für einen radikalen Umbau: Ein neues Dach, Öffnen der Decke zum Spitzboden und größere Dachfenster-Lösungen verwandelten die Etage zu einem ganz neuen, offenen und hellen Erlebnisraum.</strong></p><p><span>Im Rahmen der Renovierung des Altbaus modernisierten Charlotte und Morten zunächst nur die Räume im Erdgeschoss des Hauses. Im Laufe der Zeit wurde das eher kalte und schlechte Raumklima immer mehr zum Problem für das Ehepaar. Da lag die Entscheidung für eine bessere Wärmedämmung und ein neues Dach nahe. Im Zuge des Bauvorhabens sollten auch die Räume im Dachgeschoss neu gestaltet werden. Neben ihrem Schlafzimmer und einem Bad gab es noch ein Arbeitszimmer. Dort sollte das neue Kinderzimmer für ihre beiden Söhne entstehen. Um den Kindern möglichst viel Platz zu bieten, entschieden sie sich, in diesem Raum die Decke zum Spitzboden aufzubrechen. Neben der beeindruckenden Raumwirkung durch die Deckenhöhe und die offenliegenden Balken erweiterten sie so den Wohnraum der Jungs. Die können jetzt mit einer Leiter den Spitzboden über dem Flur erreichen und ihn als zusätzliche Spielfläche nutzen. Entstanden ist ein großer offener Erlebnisraum, indem die zwei Söhne schlafen können, aber auch gleichzeitig genug Platz zum Spielen haben.</span></p><p><span>Um das Potential des Dachgeschosses bestmöglich auszuschöpfen, hatte das Paar zuvor recherchiert und unter anderem bei Instagram nach Inspirationen gesucht. Dort entdeckten sie eine Vielzahl an Dachfenster-Varianten, die sie sich auch gut für ihr Haus vorstellen konnten. In einem Velux Showroom nutzte Morten die Chance, die Dachfenster auch einmal real anzuschauen und mit den Beratern ein paar Ideen durchzusprechen. „Ich hatte eine ziemlich klare Vorstellung davon, was wir für unseren Raum wollten und kam schließlich auf die Idee, vier Velux Dachfenster in einem einzigen großen Block zu platzieren, der eine Seite des Dachs ganz öffnet. Das erzeugt einen fantastischen Effekt im Raum", erklärt Morten.</span><span style="background-color:white;"> </span><span>Von der Idee mit den vier Velux Dachfenstern profitiert das Kinderzimmer enorm. Wo früher nur durch ein Dachfenster Licht in den Raum fiel, öffnet diese Kombination nun die Dachfläche vom Boden bis zur Decke.</span></p><p><span><strong>Wohlfühlraum mit viel Tageslicht</strong></span></p><p><span>Die Verwandlung des früher eher dunkel und trist wirkenden Raumes spiegelt sich auch im Verhalten der beiden Söhne wider: Während sie sich vorher ungern im Kinderzimmer aufhielten, ist der Raum nun zu dem Ort geworden, an dem sie am liebsten ihre Zeit verbringen. Mit den vier Velux Dachfenstern, welche die neue Deckenhöhe des Raumes komplett ausnutzen, wird der gesamte Bereich mit Tageslicht ausgefüllt. Ein Schreibtisch direkt unter den Fenstern bietet den optimalen Platz zum Malen, Basteln oder später Hausaufgaben machen. Am Abend können die Kinder von ihren Betten aus in den Sternenhimmel und zum Mond hinaufschauen.</span></p><p><span><strong>Natürliche Belüftung mit automatischen Dachfenstern</strong></span></p><p><span>Bei den beiden oberen der vier Dachfenster im Kinderzimmer handelt es sich um elektrisch betriebene Velux Schwingfenster. In Kombination mit dem als Zubehör erhältlichen Smart Home-Systems Velux Active können sie die Belüftung des Raumes auf Basis von Sensorwerten zu Luftfeuchtigkeit und CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Luft von ganz allein regulieren. Sorgen vor Wetterschäden sind unbegründet; bei regnerischem Wetter schließen sie sich von allein. „Sobald man die Kinder ins Bett bringt kann man die Fenster über das Smartphone steuern und automatisch öffnen oder schließen lassen“, meint Charlotte. „Durch die neuen, automatischen Dachfenster gewinnen wir viel frische Luft. Es ist also immer angenehm in den Räumen. Man merkt erst, wie wichtig ein gutes Raumklima ist, wenn man eines hat“, ergänzt Morten. Die verbesserte Raumbelüftung sorgt zudem für eine Allergiker freundliche Umgebung und trägt so zur Gesundheit aller Familienmitglieder bei.</span></p><p><span>Auch im Flur wurde die Fensterfläche erweitert: Das alte einzelne Dachfenster wurde durch zwei neue direkt nebeneinander liegende Velux Fenster ersetzt. Das Plus an Tageslicht ist bemerkenswert. Alle Fenster wurden zudem mit Velux Verdunkelungs-Rollos ausgestattet, die sich einfach und schnell montieren lassen sowie stufenlos positionierbar sind. So kann etwa das Kinderzimmer für einen Mittagsschlaf komplett verdunkelt werden, was für einen erholsameren Schlaf sorgt.</span></p><p><span>Neben den deutlich attraktiveren Räumen hat der Umbau für Morten und Charlotte noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die erste Heizkostenabrechnung nach dem Umbau fiel deutlich geringer aus als die früherer Jahre. Die Entscheidung für die Dachgeschosssanierung hat sich also gleich doppelt gelohnt – neue Wohlfühlräume und langfristig auch mit erfreulichen Auswirkungen für die Familienkasse.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektberichte,Objektbericht,Topbanner]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 00:26:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Die umweltfreundlichste Möbelproduktion der Welt</title>
                        <link>https://presse.velux.de/die-umweltfreundlichste-moebelproduktion-der-welt/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/die-umweltfreundlichste-moebelproduktion-der-welt/</guid><pp:caseid>613557</pp:caseid><pp:subtitle>Velux Modular Skylights tragen zum nachhaltigen Konzept mit hohem Tageslichteinfall und guter Wärmedämmung bei</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL </strong>Objektbericht</p><p><span><strong>Hüllhorst, Januar 2024. Im norwegischen Magnor, unweit der Grenze zu Schweden ist ein außergewöhnliches Gebäude entstanden. Umgeben von dichten Wäldern, steht die Produktionsstätte «The Plus» des norwegischen Möbelherstellers Vestre. Ein Blick von oben zeigt, wieso der Neubau diesen Namen trägt, denn das Gebäude sieht aus wie ein großes Pluszeichen. Neben der einzigartigen Gebäudestruktur besticht «The Plus» aber vor allem dadurch, dass es als erstes nordisches Gebäude seiner Art mit der höchsten BREAAM Klassifizierung «BREEAM Outstanding» ausgezeichnet wurde und somit als internationales Modellprojekt in die Geschichte eingeht.</strong></span></p><p><br><span><strong>Umweltfreundlichste Möbelfabrik der Welt</strong></span></p><p><span>Das Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) hat gemeinsam mit Vestre mit der 2022 eröffneten Produktionsstätte «The Plus» die selbsternannte «umweltfreundlichste Möbelfabrik der Welt» geschaffen. Dieser Ansicht ist auch die Jury des Danish Design Awards, die den Produktionsstandort als nachhaltige Lösung, die sich dem Schutz der Biodiversität verpflichtet, bezeichnet. Das Projekt beschreibt einen kreativen Weg, Natur und Menschen miteinander zu vereinen und konnte den dänischen Award in der Kategorie «Liveable Cities» gewinnen. Auch im Nachbarland Schweden wurde «The Plus» in den Kategorien «Architecture of the Year» und «Sustainability Award of the Year” als Sieger gekürt. Die herausragende Architektur steht im Einklang mit dem industriellen Hintergrund des Möbelherstellers sowie der heimischen Natur.</span></p><p><br><span><strong>Besonderheiten des Projekts</strong></span></p><p><span>Das Gebäude in seiner unverkennbaren Form wurde nach Passivhausstandard gebaut. Dies bedeutet, dass dessen Energiebedarf weitgehend durch die Sonneneinstrahlung und die Wärmeabgabe der darin befindlichen Geräte und Personen gedeckt wird. Es wurde versucht den größten Herausforderungen unserer Zeit, den klimatischen Veränderungen und dem Verlust der biologischen Vielfalt, bestmöglich entgegenzuwirken. Vestre möchte als Industrieunternehmen eine Vorreiterrolle übernehmen und mit ihrem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen ein Beispiel setzen. Dies trifft auch auf die Velux Gruppe zu, die ihre Rolle als weltweit führender Dachfensterhersteller nutzen möchte, um die nachhaltige Entwicklung in der Bauindustrie aktiv voranzutreiben.</span></p><p><span>Die Architekten setzten auf eine Massivholzkonstruktion sowie die Nutzung von kohlenstoffarmem Zement und recyceltem Stahlbeton. Fossil- und emissionsfreie Maschinen unterstützen den nachhaltigen Ansatz. Die auf dem Dach und Gelände platzierten Solarzellen produzieren rund 250.000 kWh jährlich. Zur Beheizung des Gebäudes wird gemäß Prinzip des Passivhauses überschüssige Wärme, die bei der Produktion entsteht, verwendet. Nach Angaben des Unternehmens werden mithilfe dieser Aktionen bis zu 55 % weniger Treibhausgase als bei konventionellen Fabriken generiert. Der Energiebedarf des </span>«The Plus»<span> wird mit 13 kWh/m<sup>2</sup> angegeben und entspricht dank der guten Wärmedämmung, energieeffizienten Oberlichtern und Fenstern sowie einem fortschrittlichen Energieversorgungssystem einer Energieeffizienz von A, dem besten Wert der Skala.</span></p><p><br><span><strong>Velux Modular Skylights sorgen für ausreichend Tageslicht</strong></span></p><p><span>In der Dachkonstruktion wurden insgesamt 36 Velux Modular Skylights mit 24 öffenbaren und zwölf feststehenden Modulen verbaut. Die eingesetzten Lichtbänder, die einen Ug-Wert von 0,6 W/(m<sup>2</sup>K) erzielen, ermöglichen dank öffenbarer Module einen bedarfsgerechten Luftaustausch und ein angenehmes Raumklima. Velux Modular Skylights zeichnen sich dadurch aus, dass die schmalen Profile den Tageslichteinfall in Gebäude maximieren. Die insgesamt zwölf Lichtbänder zu je drei Modulen sorgen so in allen vier Produktionsbereichen der Fabrik für reichlich Tageslicht. Im Ernstfall bieten Rauch- und Wärmeabzugsmodule (RWA) die nötige Sicherheit für Mitarbeitende und Gebäude. Die vier Flügel – die Holzfabrik, die Farbfabrik, die Montage und das Lager – sind um einen zentralen Hof im Herzen des Gebäudes angeordnet, wodurch ein offener und effizienter Arbeitsablauf ermöglicht wird. Für «The Plus» wurden besonders große Module verwendet, die als elegante Lösung für die Komfortlüftung und den effektiven Rauchabzug dienen. Die Installation der Lichtbänder übernahmen Montageteams von Velux Commercial.</span></p><p><br><span><strong>Service inklusive</strong></span></p><p><span>Neben der Lieferung von Produkten hat Velux Commercial auch einen Servicevertrag mit dem Kunden abgeschlossen, um die jährliche Inspektion der Module durchzuführen. Serviceverträge sind ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells von Velux Commercial Norway, und die Anzahl der Verträge wächst stetig.</span></p><p><span>Jonas Nykänen, Projektleiter beim Generalunternehmer Ø. M. Fjeld hat bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Produkten und dem Service von Velux Commercial gemacht: „Velux Commercial ist zuverlässig und liefert hervorragende Qualität. Sie bieten gute Produkte, die dazugehörige Dokumentation und unterstützen und reagieren schnell, wenn sich technische Fragen stellen.“</span></p><p><span>Mit einem laufenden Servicevertrag für «The Plus» wird Velux Commercial das beeindruckende Gebäude regelmäßig besuchen. Und obwohl es vielleicht nicht das größte Projekt in Norwegen ist, ist die Aufmerksamkeit, die der umweltfreundlichsten Möbelfabrik der Welt zuteil wird, groß und bietet ein perfektes Beispiel für das Potenzial und die Ästhetik der Velux Modular Skylights.</span></p><p><br><span><strong>Im Einklang mit der Natur</strong></span></p><p><span>Eine weitere Besonderheit der Möbelproduktion ist die Einbettung in die Umgebung. Es wurde versucht, die Grundfläche so klein wie möglich zu halten, um eine massive Abholzung zu vermeiden. Die Bäume, die gefällt werden mussten, wurden für den Bau des Gebäudes genutzt. Mit Hilfe eines Ökologen wurde der Waldboden auf das Dach von </span>«The Plus»<span> gehoben und Dachbegrünung gepflanzt, die der hiesigen Flora entspricht. So fügt sich das Gebäude trotz seiner auffälligen Kubatur sehr harmonisch in die Landschaft ein. Inmitten der lokalen Flora und Fauna sind rund 900 Solarzellen in perfekter Harmonie mit den modularen Modular Skylights von Velux Commercial platziert. „«The Plus» ist ein Beispiel für das, was ich ‚den Kampf um das Dach‘ nenne. Wir sind nicht mehr allein dort oben, und da Solarzellen und Gründächer immer häufiger vorkommen, kommt es darauf an, kombinierte Lösungen zu finden. Ich denke, das ist uns mit «The Plus» hervorragend gelungen“, zieht Hans Berg ein zufriedenes Fazit zum Projekt.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>The Plus</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Gaustadvegen 140, 2240 Magnor (NOR)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Nutzung</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Möbelproduktion</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>2022</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Art des Projektes</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Neubau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Architekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Bjarke Ingels Group (BIG)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Bauherr:</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>The Plus AS (Vestre)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Generalunternehmer</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>Ø. M. Fjeld</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Montage</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><span>VELUX Commercial</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="170"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="387"><p><span>Insgesamt 36 Velux Modular Skylights (2850 x 3176 mm):</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; davon 24 öffenbare und zwölf feststehende Module</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausführung als zwölf Lichtbänder (5°–30° mm) mit je drei Modulen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; U<sub>W</sub>-Wert von 0,86 W/(m<sup>2</sup>K)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span style="background-color:white;">U<sub>g</sub>-Wert von 0,6 W/(m<sup>2</sup>K)</span></p></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Modulares System in elegantem Design</strong></span></p><p><span>Velux Modular Skylights wurden für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser oder Einkaufszentren gemeinsam von der Velux Gruppe und dem renommierten britischen Architekturbüro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtlösung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium-Lichtband und Sheddach-Lichtband bietet Velux Commercial standardisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Größe, Anwendungssituation und Funktionalität. Die einzelnen Module sind öffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer Höhe von 60 bis 300 Zentimetern verfügbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtbändern addieren. Zudem können Licht- oder Sattel-Lichtbänder zu einer großflächigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden. Das Wandmontage-Lichtband ermöglicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></p><p><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort mit Hilfe eines innovativen Montagesystems, ohne Anpassung oder Bearbeitung, schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Darüber hinaus gewährleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität. Auch in Punkto Dämmung setzen die Velux Modular Skylights Maßstäbe und erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich je nach Scheibenvariante auf bis zu 0,86 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern lässt. Zugleich sorgt das Verbundmaterial für hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein elegantes Erscheinungsbild.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 09:51:23 +0100</pubDate>
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                        <title>Tageslicht für inspirierendes Lernen am Exeter College</title>
                        <link>https://presse.velux.de/tageslicht-fuer-inspirierendes-lernen-am-exeter-college/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/tageslicht-fuer-inspirierendes-lernen-am-exeter-college/</guid><pp:caseid>613277</pp:caseid><pp:subtitle>Modulare Stufen-Lichtbänder sorgen als Glasdach für ein Maximum an Tageslicht an zukunftsorientierter Hochschule</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL </strong>Objektbericht</p><p style="margin-left:0cm;"><i><span><strong>Exeter/Großbritannien, Dezember 2023.</strong></span></i><span><strong> Auf dem Exeter College in der englischen Grafschaft Devon wurden im Rahmen eines Erweiterungsprojektes zwei Stufen-Lichtbänder aus Velux Modular Skylights über einer bestehenden Stahlkonstruktion installiert. Die eleganten, schlanken Oberlichter spiegeln sich in der Länge und schaffen eine beeindruckende Designästhetik. Zwei Aspekte spielten bei der Planung eine zentrale Rolle: Einerseits sollte der Zugang zum Dach für künftige Wartungsarbeiten gewährleistet sein, andererseits sollte der Tageslichteinfall in den multifunktionalen College-Räumen maximiert werden.</strong></span></p><p><span><strong>Ein Gebäudedesign, das zum Lernen inspiriert</strong></span></p><p><span>Die Hochschule wollte ein professionelles Umfeld schaffen, das ab dem Moment zum Arbeiten motiviert, in dem die Studierenden ein mit Tageslicht durchflutetes Atrium betreten. Grundlegende Voraussetzung für dieses Projekt war, den strengen Zeitplan einzuhalten, so dass das Lernen nur minimal gestört wird. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigte das Bauunternehmen Willmott Dixon einen zuverlässigen Partner für Tageslichtlösungen. Die Entscheidung fiel auf eine Zusammenarbeit mit Velux Commercial und AWW-Architekten, die in der Entwurfsphase gemeinsam mit dem Bauunternehmen den Velux Daylight Visualizer einsetzten. Das digitale 3D-Planungs-Tool errechnet und visualisiert die Beleuchtungsstärke, die Leuchtdichte sowie den Tageslichtquotient. Auf dieser Basis konnte – unter Berücksichtigung von Kosten, Zeitplan und der Bedingung, dass das Dach begehbar sein sollte – effizient ermittelt werden, mit welcher Tageslichtlösung die optimale Belichtung des Atrium realisiert werden kann. Nach der Visualisierung des Projekts entschieden sich die Bauherren für den Einsatz von 78 Velux Modular Skylights, die als Stufen-Lichtbänder montiert werden sollten.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Ein großes Plus dieser Lösung von Velux Commercial ist neben der einfachen Planung die schnelle Montage. Nachdem die 78 Module innerhalb von acht Wochen produziert wurden, konnten sie nach Lieferung auf die Baustelle direkt als zwei Lichtband-Reihen montiert werden. Die Installation der einzelnen Modular Skylights erfolgt dank gemeinsamer Beschläge und eines Klemmsystems schnell und sicher. Dank der Vorfertigung dauerte die Installation des großen Glasdachs nur zwei Tage und beeinträchtigte den Studienbetrieb deshalb kaum.</span></p><p><span>Bei der Auswahl einer Tageslichtlösung für das Atrium spielte auch eine wichtige Rolle, dass auf diesem Vorzeigecampus regelmäßig Events stattfinden. Neben Veranstaltungen von Verlagen und der Stadtverwaltung organisieren die Studierenden auch Lesungen und Modenschauen, die junge Lernende zu akademischen und beruflichen Leistungen inspirieren sollen. Das Atrium mit dem maximalen Tageslichteinfall durch das Glasdach und dessen elegantes Design mit schmalen Profilen setzt die Events nun ins richtige Licht.</span></p><p><span>”Bei Bauprojekten erfüllt das Ergebnis manchmal nicht die eigenen Erwartungen. Dieses Bauprojekt entspricht genau dem, was die 3D-Bilder des Velux Daylight Visualizers vorausgesagt haben – wir können den Besuchern unserer Hochschule nun einen "Wow-Faktor" bieten”, zieht Steven Strang, Direktor für Liegenschaften und Informationstechnologie am Exeter College, ein postives Fazit.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die am Exeter College Studierenden besuchen heute ein Hochschulgebäude, indem sie sich wohlfühlen. Das Stufen-Lichtband sorgt auch tief im Innern des Gebäudes für ein helles Atrium. Zudem profitieren die daran angrenzenden Pausenräume, Klassenzimmer, Kantine und multifunktionale Zugangsflächen von dem Lichteinfall durch das Dach. Die lichtdurchflutete Umgebung lädt dazu ein, Zeit mit einem Buch zu verbringen oder einfach die Gesellschaft der Anderen zu genießen.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>Installation Stufen-Lichtband-Lösung im Erweiterungsbau des Exeter Colleges</span></p><p><span>Exeter, Großbritannien</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p><span><strong>Baujahr /</strong></span></p><p><span><strong>Umbau</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>2021</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Bauherr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Exeter College</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Projektentwicklung / Generalunternehmer</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>Willmott Dixon</span></p><p><a href="http://www.willmottdixon.co.uk"><span>www.willmottdixon.co.uk</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Architekt/Fachplaner</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>AWW-Architekten</span></p><p><a href="http://www.aww-uk.com"><span>www.aww-uk.com</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 78 x Modular Skylights in der Ausführung als 2x Stufen-Lichtbänder</span></td></tr></table><p><span><strong>Modulares System in elegantem Design</strong></span></p><p><span>Velux Modular Skylights wurden für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturbüro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtlösung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium und Sheddach bietet Velux standardisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Größe, Anwendungssituation und Funktionalität. Die einzelnen Module sind öffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer Höhe von 120 bis 300 Zentimetern verfügbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtbändern addieren. Zudem können Licht- oder Sattel-Lichtbänder zu einer großflächigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden und das Wandmontage-Lichtband ermöglicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></p><p><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Darüber hinaus gewährleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität. Auch in Punkto Dämmung setzen die Velux Modular Skylights Maßstäbe und erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich mit 3-Scheiben-Verglasung auf 1,0 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern lässt. Zugleich sorgt das Verbundmaterial für hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein elegantes Erscheinungsbild.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 09:55:10 +0100</pubDate>
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                        <title>Mehr Wohlbefinden und Energieeffizienz durch Tageslicht im Bildungszentrum Lans</title>
                        <link>https://presse.velux.de/mehr-wohlbefinden-und-energieeffizienz-durch-tageslicht-im-bildungszentrum-lans/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/mehr-wohlbefinden-und-energieeffizienz-durch-tageslicht-im-bildungszentrum-lans/</guid><pp:caseid>587125</pp:caseid><pp:subtitle>Sheddach-Konstruktion zur Kombination von Photovoltaik und Lichtbändern mit Velux Modular Skylights genutzt</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Ein <strong>VELUX COMMERCIAL</strong> Objektbericht</p><p><span><strong>Wolkersdorf/Hüllhorst, August 2023. Mit seinem einzigartigen Architektur- und Lichtkonzept bietet der Neubau des Tiroler Bildungszentrums Lans optimale Bedingungen für Kinder und Erwachsene. Eine Sheddach-Konstruktion mit Velux Modular Skylights sorgt dabei mit nach Norden ausgerichteten Lichtbändern für homogenen Tageslichteinfall. Photovoltaik-Module halten zugleich den energetischen Fußabdruck des Bildungszentrums gering.</strong></span></p><p><span>Insgesamt 75 Velux Modular Skylights Module kommen bei den Sheddach-Lichtbändern im Bildungszentrum Lans in Tirol zum Einsatz, um Kinder und Lehrkräfte mit viel Tageslicht zu versorgen. Die Anordnung der Glasflächen nach Norden garantiert dabei eine gleichmäßige und blendfreie Belichtung. Dank großzügiger Lufträume gelangt das Tageslicht vom Dach bis ins Erdgeschoss des Gebäudes. Öffenbare Lüftungsmodule sorgen durch Querlüftung und natürliche Klimatisierung für eine gute Raumluftqualität. Die maximale Verwendung von Tageslicht reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern steigert zugleich das Wohlbefinden der Menschen vor Ort.</span></p><p><span><strong>Reichlich Raum für moderne Pädagogik</strong></span></p><p><span>Der Schulkomplex wurde vom Büro Schwärzler Architekten ZT GmbH geplant und umfasst eine Grundschule, Kinderkrippe und Kindergarten sowie Volks- und Musikschule, Bibliothek und ein Veranstaltungszentrum. Einzigartig sind die zwei klar gegliederten Baukörper, die durch die versetzte Anordnung in ihrem Zwischenraum einen Schulhof entstehen lassen. Die modernen Räume bieten Platz für flexible pädagogische Konzepte. Zentrale Zonen zwischen Kindergarten und Schule schaffen Offenheit und leichte Orientierung. Das Herzstück ist eine Multifunktionstreppe mit diversen integrierten Spielmöglichkeiten. Durch die hohe Tageslichtzufuhr kann das Foyer der Schule vielseitig genutzt werden: vom gemeinsamen Essen der Kinder bis zu Veranstaltungen der Gemeinde.</span></p><p><span><strong>Nachhaltiges Gebäudekonzept</strong></span></p><p><span>Die beiden Atrien werden jeweils über drei Velux Modular Skylights Sheddach-Lichtbänder mit insgesamt 75 Modulen mit natürlichem Tageslicht versorgt. Die Ausrichtung nach Norden ermöglicht die Nutzung der hellen sogenannten „Marktplätze“ zum Spielen, Lesen und Arbeiten mit gleichbleibender, optimaler Belichtung von früh bis spät. Eine ausreichende Tageslichtversorgung des Bildungskomplexes ist ein Bestandteil des ambitionierten Energiekonzepts, das mittels Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik und Wärmepumpe möglichst auf erneuerbare Energien setzt. Abgerundet wird das nachhaltige Gebäudekonzept durch ein Gründach sowie die Verwendung eines hohen Anteils nachwachsender und PVC-freier Baumaterialien sowie Dämmstoffe.</span></p><p><span><strong>Von der Tageslicht-Visualisierung bis zur Umsetzung</strong></span></p><p><span>Bereits 2018 wurde eine Tageslichtevaluierung mithilfe des Daylight Visualizers von Velux Commercial erstellt. Anhand des 3D-Modells wurden die Auswirkungen verschiedener Verglasungen mit unterschiedlichen Lichttransmissionsgraden ermittelt und dargestellt. Dadurch war es einfacher, Vor- und Nachteile abzuwägen und im letzten Schluss den Gemeinderat vom Einsatz großer Lichtbänder zu überzeugen.</span></p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Standort</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>6071 Lans, Österreich</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Projekttyp</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Neubau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>2020</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Architekten</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Schwärzler Architekten (Michael Schwärzler, Ingrid Schwärzler), Innrain 14, 6020 Innsbruck, Österreich</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Bauherr/Auftraggeber</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Gemeinde Lans, Bürgermeister Dr. Benedikt Erhard, 6072 Lans</span><br><br>&nbsp;</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><p><span><strong>6 x Sheddach-Lichtbänder 65° mit 75 Velux Modular Skylights</strong>:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 57 fixe Module 1000 x 1200 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 6 fixe Module 900 x 1200 mm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12 öffenbare Module 1000 x 1200 mm</span></p><p><span><strong>Verglasung</strong>:</span><br><span>Verglasungsvariante 16, U<sub>g</sub>-Wert 0,7 W/m<sup>2</sup>K</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Installateur Velux Modular Skylights</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><span>Margreiter Dachdeckerei GmbH</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="167"><span><strong>Bauweise Oberirdische Geschosse</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="381"><p><span>Hybridbauweise:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Tragende Innenwände und Lifte als Massivkern mit Massivdecken, sichtbare Betonteile in Sichtbeton</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Aussen- und Innenwände in Holzelementbauweise mit 3-Schicht-Plattenverkleidung</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Abgehängte Decken für optimale akustische Bedingungen als Holzwolle-Deckenplatten</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Begrüntes Dach als 5. Fassade</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 12:19:44 +0200</pubDate>
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                        <title>Nachhaltige und lichtdurchflutete Dachaufstockung eines alten Winzerhauses</title>
                        <link>https://presse.velux.de/nachhaltige-und-lichtdurchflutete-dachaufstockung-eines-alten-winzerhauses/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/nachhaltige-und-lichtdurchflutete-dachaufstockung-eines-alten-winzerhauses/</guid><pp:caseid>580754</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, Juli 2023. Innerstädtische Nachverdichtung und eine bestmögliche Tageslichtnutzung im Gebäude waren dem Architektenpaar Christine und Franz Leuthner besonders wichtig bei ihrer Planung des Umbaus eines Wohnhauses im niederösterreichischen Krems. Der mit seiner Nachbarbebauung als Ensemble geschützte, zweigeschossige Ziegelbau sollte für ein möglichst zeitgemäßes und energiesparendes Wohnen sinnvoll und baulich nachhaltig erweitert werden. Um für viel Tageslicht auch in den Tiefen des Dachraums zu sorgen, kamen mehr als 20 Velux Fenster zum Einsatz.</strong></p><p>Das frühere Kremser Winzerhaus mit Ausschank ist solide aus Naturstein und Ziegel gebaut und fügt sich in einen engen Straßenzug ein, der von meist zweigeschossigen Altbauten gesäumt ist. Beim Umbau des Gebäudes galt es, die bestehende Fassade möglichst unverändert zu bewahren, gleichzeitig aber den Altbau energetisch zu sanieren und behutsam zu ergänzen. <span>Durch die Lage an einer Geländekante musste die Erweiterung wesentlich in die Höhe geschehen.</span> Nach dem Entfernen des bisherigen Daches wurde die bestehende Dippelbaumdecke* mit einer neuen Betondecke verstärkt und dient nun als Untergrund für die neue <span>Dachkonstruktion.</span> Diese wurde zweigeschossig aus Holz ausgeführt und orientiert sich bei Trauf- und Giebelhöhe an den Nachbarbauten. Durch die Enge der Wiener Straße, in der der Ziegelbau steht, und die Form des Satteldachs fällt der Eingriff äußerlich nicht bedeutend im Stadtbild auf.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Dachgeschoss gekonnt mit Tageslicht inszeniert</strong></p><p><span>Mit der Erweiterung um zwei nutzbare Etagen im früheren ungenutzten Dachraum hat der Altbau heute zwei Wohnungen mehr zu bieten, zusätzlich zu der bereits bestehenden großen Erdgeschosswohnung und zwei Wohnungen im ersten Obergeschoss. </span>Um im Dachraum die Gebäudetiefe bestmöglich nutzen zu können, wurde die Tageslichtführung intensiv geplant. Die großen Fenster sollten die Wohnetagen nicht nur partiell erhellen, sondern vielmehr lichtdurchflutete Räume schaffen. Dafür setzte das Architektenpaar nicht nur auf einzelne Dachfenster, sondern kombinierte mehrere so, dass sie als Lichtbänder fast vom Boden bis zur Decke reichen. „Die Tageslichtsimulation von Velux hat uns sehr geholfen, die richtigen Abmaße der Firstfenster zu bestimmen“, erläutert Christine Leuthner. „Ursprünglich hatten wir diese hauptsächlich zum Lüften ausgelegt. In der Simulation haben wir aber gesehen, welche Auswirkungen eine Vergrößerung hätte. Wir sind heute mit dieser Umplanung sehr zufrieden, denn nicht nur das nächtliche Lüften ist einfacher, auch wird nun die Mitte des Hauses direkt von oben erhellt und das Licht gelangt in die angrenzenden Bereiche.“</p><p>Auch sonst wird im Haus deutlich, dass bei der Planung genau auf Lichteinfall und Ausblicke geachtet wurde. Die Decke zwischen den zwei Dachgeschossen knickt sich entlang der straßenseitigen Dachfläche nach oben. So konnten auch in der unteren Ebene des Dachgeschosses jeweils zwei Dachfenster übereinander platziert werden. Das obere Fensterelement sorgt dafür, dass auch in die Tiefe des Raums noch viel Licht gelangt. Ein zusätzliches festverglastes Fensterelement im Kniestock verlängert die Lichtbänder jeweils nach unten, wodurch noch mehr Licht in das Rauminnere gelangt und man bequem vom Schreibtisch nach draußen schauen kann. Zugleich ermöglichen die großen Dachfenster vielfältige Ausblicke in die Umgebung und über die Stadt bis hin zur Hügellandschaft rund um das Stift Göttweig. „Wir wollten von vielen Teilen der Wohnung, ob im Stehen oder Sitzen, einen Ausblick in die gerahmte Landschaft haben“, erinnert sich Christine Leuthner.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Kreative Lösung für mehr Speichermasse im Holzbau</strong></p><p>Dank der Bauweise im Passivhausstandard ist die Klimatisierung im Gebäude einfach. „Mit dem richtigen nächtlichen Lüften und dem außen liegenden Sonnenschutz haben wir in den Räumen nie mehr als etwa 28 Grad Celsius“, weiß die Architektin. Da der Dachaufbau aus Holz jedoch keine relevante Speichermasse mit sich bringt, suchte das Architektenpaar nach einer Alternative, die die Wärme am Tag aufnehmen und in der Nacht, bei sinkenden Außentemperaturen, wieder abgeben kann.<span> Die Lösung</span> fanden sie in Form von marokkanischen Zementfliesen, die mit zwei Zentimetern dicker sind als übliche Fliesen. Die obere Hälfte wird vollfarbig gegossen, in die Schablonen wird dabei je nach gewünschtem Muster der gefärbte Zement eingefüllt. Die ausgehärteten Fliesen sind sehr robust und langlebig. Da sich die Fliesenfarbe durch die ganze Masse zieht, fällt selbst ein Schlagschaden nicht gleich auf. „Wir haben die weißen, blauen und gemusterten Zementfliesen in der ganzen Wohnung als Bodenbelag – auch in den Kinderzimmern und bis hin zum Küchenblock“, so Leuthner. „Lediglich im Bereich des Wohnzimmers gibt es einen Holzboden.“</p><p>Nicht nur bei Familie Leuthner im Haus, auch in der Bevölkerung findet das Projekt Anklang. So gab es aus der unmittelbaren Nachbarschaft bereits Planungsanfragen für ähnliche Sanierungsprojekte. Das Projekt soll dazu anregen, gesamtheitliche Revitalisierungen von Altbauten anzugehen, ohne Abschläge hinsichtlich Energieeffizienz, Gesundheit, Komfort, Ästhetik und Umweltbelangen zu machen.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>______________________________________________________</p><p><span><strong>Hintergrundinformation Dachfenster-Beratung</strong></span></p><p><span>Wer einen Dachgeschossausbau oder -umbau plant, kann auch in Deutschland auf die Beratung des Velux Expertenteams setzen. Nach einem telefonischen Erstgespräch erfolgt der Besuch eines Fachberaters vor Ort. Um sich die Planung besser vorstellen zu können, erstellt er 3D-Visualisierungen der Dachräume mit möglichen Dachfensterlösungen, die den jeweiligen Lichteinfall simulieren. Die favorisierte Planung kann am Ende als Projekt an einen regionalen Handwerksbetrieb vermittelt werden, der die Realisierung übernimmt. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.velux.de/service/rundum-service"><span>www.velux.de/service/rundum-service</span></a></p><p>______________________________________________________</p><h6><span>* Auf drei Seiten bearbeitete Holzstämme werden direkt nebeneinander verlegt. Auf der oberen Seite bleibt die Rundung des Stamms erhalten.</span></h6><p><br>&nbsp;</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Bautafel</strong></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Projekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Nachverdichtung in Krems</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Baumaßnahme:</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Zweigeschossige Dachaufstockung eines Altbaus mit Massiv-Holzbau</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Ort</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">Krems<span>, Österreich</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Architekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384"><p>a-lp architektur, Krems</p><p>Franz Leuthner</p><p>https://a-lp.jimdo.com/</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Ausführung</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384">2015</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="164"><strong>Produkte</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="384"><p><span><strong>DG 2. Ebene</strong></span></p><p><span><strong>Essbereich</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Klapp-Schwingfenster der Größe 114 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Wohnzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 134 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Schlafzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 134 x 140 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Flur-/Durchgangsbereich</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 94 x 98 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>DG 1. Ebene</strong></span></p><p><span><strong>Büro</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Zusatzelement Wand der Größe 114 x 60 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span><strong>Kinderzimmer</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 x VELUX Elektro-Schwingfenster der Größe 114 x 118 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1x VELUX Zusatzelement Wand der Größe 114 x 60 cm in der Ausführung als weiß lackiertes Holzfenster</span></p><p><span>Alle Fenster sind mit solarbetriebenen Markisen ausgestattet.</span></p><p>&nbsp;</p></td></tr></table><p><strong>&nbsp;</strong></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Objektbericht,Objekt]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 09:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Transforming Spaces: Fabrik wird helles Open Space Büro</title>
                        <link>https://presse.velux.de/transforming-spaces-fabrik-wird-helles-open-space-buero/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/transforming-spaces-fabrik-wird-helles-open-space-buero/</guid><pp:caseid>574443</pp:caseid><pp:subtitle>Sheddach-Lichtbänder mit insgesamt 432 Velux Modular Skylights verbessern Energieeffizienz und Tageslichteinfall im Großraumbüro.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hüllhorst, Mai 2023. Ein Vorzeigeprojekt für die Renovierung mit mehr Tageslicht in industriellen bzw. gewerblichen Gebäuden ist das Großraumbüro von Sweco: Die ehemalige Fabrik im dänischen Aarhus wurde unter möglichst geringem Einsatz neuer Ressourcen hinsichtlich nachhaltigen Designs und Tageslichts optimiert. Neun große Sheddach-Lichtbänder von Velux Commercial versorgen die Belegschaft des Ingenieurbüros jetzt mit reichlich Tageslicht.</strong></span></p><p><span>Sweco nutzt die im Jahr 1899 erbaute Fabrik als Bürogebäude für rund 180 Beschäftigte. Das Gebäude besitzt ein Sägezahndach, das bereits 1959 mit Oberlichtern ausgestattet wurde. Da die thermische Effizienz der Oberlichter nicht mehr zeitgemäß war und sich durch deren Zustand die Tageslichtzufuhr verschlechterte, war die Sanierung nötig. Das Planungs-Team von Sweco stellte bei ihren Sanierungsplänen Tageslicht in den Mittelpunkt, um ein modernes und lichtdurchflutetes Büro zu schaffen. „Wir wollten, dass alle unsere Mitarbeiter unter einem Dach und in einem offenen Raum zusammenarbeiten können. Das Verständnis dafür, wie das Tageslicht in einen Raum eindringt, hat es uns ermöglicht, eine Büroumgebung zu schaffen, in der sich jeder Mitarbeiter mit dem Tageslicht verbunden fühlt. Dies war ein Hauptziel und Schwerpunkt bei der Renovierung. Heute ist das Tageslicht ein tägliches Vergnügen für jeden Mitarbeiter im Büro", sagt Anders Lyhne, Creative Director bei Sweco.</span></p><p><span>Zudem war die Verwendung vorhandener Ressourcen zentral für das Projektteam, weshalb das Dach und die Gebäudestruktur bei der Sanierung beibehalten wurden. Dazu gehörte auch der Erhalt der ursprünglichen Ziegel und des Betons. Durch die Langlebigkeit der Baumaterialien und den niedrigen Bedarf an zusätzlichen neuen Materialien konnte der CO<sub>2</sub>-Fußabdruck des Projekts so gering wie möglich gehalten werden.</span></p><p><span>Der Austausch der Oberlichter gegen 432 dreifach verglaste Velux Modular Skylights Module erhöht den Tageslichteinfall und reduziert somit den Bedarf an künstlicher Beleuchtung. Um die neuen Sheddach-Lichtbänder auf die bestehende Dachkonstruktion des Gebäudes anzupassen, wurden für jedes Lichtband zwei speziell dimensionierte Module angefertigt. Die Velux Modular Skylights konnten aufgrund der Qualität, der Effizienz des Systems sowie des Designs überzeugen. 63 der Module lassen sich öffnen und sorgen als Lüftungselemente für eine ausreichende Frischluftzufuhr sowie eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Dank der verborgenen Kettenmotoren ist im geschlossenen Zustand kein Unterschied zwischen festen und öffenbaren Modulen erkennbar.</span></p><p><span><strong>Gelungene Transformation</strong></span></p><p><span>Das renovierte Büro von Sweco zeigt, wie ein altes Fabrikgebäude mit natürlichen Lichtquellen zu einem hellen und angenehmen Büro werden kann. Da viele Menschen heutzutage 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen und einen Großteil davon am Arbeitsplatz verbringen, ist es umso wichtiger, auch in Bürogebäuden für gute Tageslichtverhältnisse zu sorgen. Die ausreichende Versorgung mit Tageslicht verbessert dabei nicht nur nachweislich die Konzentrationsfähigkeit, sondern wirkt sich auch positiv auf das Wohlbefinden aus, so dass Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen von der Transformation des Gebäudes profitieren.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 19 May 2023 13:20:45 +0200</pubDate>
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                        <title>Transforming Spaces: Nachhaltige Verwandlung zur besseren Lernumgebung</title>
                        <link>https://presse.velux.de/transforming-spaces-nachhaltige-verwandlung-zur-besseren-lernumgebung/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/transforming-spaces-nachhaltige-verwandlung-zur-besseren-lernumgebung/</guid><pp:caseid>559216</pp:caseid><pp:subtitle>Schulerweiterung und -sanierung für höheren Tageslichteinfall und angenehmeres Raumklima</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hüllhorst, Februar 2023. Um zusätzlichen Raum für Sport, Musik und Unterricht zu schaffen, sollte das bestehende Hauptgebäude der Grøndalsvængets Schule im dänischen Kopenhagen renoviert sowie zwei Neubauten errichtet werden. Dabei war ein wesentlicher Aspekt die Optimierung des Tageslichtniveaus und der Frischluftzufuhr, um verbesserte Lernumgebungen zu schaffen. Eine wichtige Rolle spielte dabei die die Einbeziehung der Dachflächen, in denen Sheddach-Lichtbänder mit Velux Modular Skylights zum Einsatz kamen.</strong></span></p><p><span>Heutzutage verbringen Menschen bis zu 90 % der Zeit in Innenräumen, in der eigenen Wohnung, Schulen, Büros, Industriearbeitsplätzen, Sportanlagen oder Geschäften. Umso wichtiger ist es, ein gesundes Raumklima nicht nur zuhause, sondern auch beim Bau gewerblicher, öffentlicher und industrieller Gebäude sicherzustellen. Wie das vorbildlich und gleichzeitig nachhaltig gelingen kann, zeigt die Renovierung und Erweiterung der fast 100 Jahre alten Grøndalsvængets Schule.</span></p><p><span>Um den Stil und die Geschichte der Umgebung zu bewahren, nutzte das Architekturbüro JJW Arkitekter 250.000 Ziegelsteine aus dem Viertel sowie Cradle-to-Cradle-Mörtel für den Bau. Durch die Wiederverwendung von Ziegelsteinen eines nahegelegenen Krankenhauses konnte die Ästhetik erhalten und durch den geringeren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck für die Beschaffung der Baumaterialien gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele erfüllt werden.</span></p><p><span>Auch eine höhere Tageslichtzufuhr durch Dach und Fassade und die daraus resultierende verringerte Nutzung von künstlicher Beleuchtung tragen dazu bei. Um eine möglichst großzügige Belichtung über die Dachfläche zu erzielen, setzten die Architekten dort insgesamt 78 Velux Modular Skylights ein. Sie wurden bewusst in der Ausführung als Sheddach-Lichtbänder konzipiert und nach Norden ausgerichtet, um einen homogenen Lichteinfall zu erzielen. Durch zu viel Sonneneinstrahlung zu bestimmten Tageszeiten wurde im alten Gebäude etwa die Nutzung digitaler Whiteboards im Unterricht erschwert. Die verringerte Blendung sorgt heute für mehr Sicherheit und Spaß bei sportlichen Aktivitäten wie Gymnastik und Volleyball. Steht die Sonne einmal sehr ungünstig, sind mehrere Module mit Rollos ausgestattet, um Sonneneinstrahlung und Blendung zu vermeiden.</span></p><p><span>Zudem sollte der Bedarf an mechanischer Belüftung im Sommer reduziert werden, denn im Hauptgebäude konnte die Hitze in den wärmeren Monaten ein Problem darstellen und führte aufgrund der fehlenden natürlichen Kühlung zu höheren Kosten. Dafür wurden einige der Modular Skylights in der öffenbaren Ausführung installiert. Der damit mögliche natürliche Luftaustausch trägt einerseits zu einem angenehmen Raumklima, andererseits zur Senkung der Kohlendioxidwerte bei.</span></p><p><span><strong>Verbessertes Lernen und mehr Konzentration durch Tageslicht</strong></span></p><p><span>Die integrierte Zufuhr von Tageslicht und Frischluft haben den Energieverbrauch gesenkt und unterstützen die Nachhaltigkeitsziele der Schule. Vor der Sanierung wurde ein Mangel an Konzentration und Aufmerksamkeit bei den SchülerInnen und Lehrkräften festgestellt, der durch die Verwandlung der nun auf dem Schulgelände zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten Geschichte ist. Der verbesserte Zugang zu Tageslicht und Frischluft durch die Oberlichter wirkte sich nach Aussage des Schulleiters Kristoffer Gregerson sofort positiv auf Schüler und Lehrer aus: „Wir wollen das beste Umfeld für das Lehren und Lernen schaffen, und wenn ich durch die Schule gehe, freue ich mich, wenn die Menschen glücklich sind. Dank des Tageslichts und des guten Raumklimas haben wir eine Schulumgebung, in der jeder sein Bestes geben kann.“</span></p><p><span>Die zwei neuen Gebäude bieten mehr als 300 Schulkindern und 25 Mitarbeitern moderne Klassenräume, Platz für außerschulische Aktivitäten und einen einladenden Gemeinschaftsbereich.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Referenzen VMS,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 09:14:29 +0100</pubDate>
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                        <title>Eine Oberlichtlösung für den Ernstfall</title>
                        <link>https://presse.velux.de/eine-oberlichtloesung-fuer-den-ernstfall/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/eine-oberlichtloesung-fuer-den-ernstfall/</guid><pp:caseid>543725</pp:caseid><pp:subtitle>Mehr Sicherheit und Tageslicht in der Jump World One mit Velux Commercial</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><i><span><strong>Klagenfurt, November 2022.</strong></span></i><span><strong> Als heller Streifen zieht sich das 55 Meter lange Vario Lichtband über das Dach der Jump World One in Klagenfurt. In der Mehrzweckhalle, in der Sporttreibende und Kinder ihren Hobbies nachgehen, deckt die brandschutzfreundliche Tageslichtlösung von Velux Commercial gleich zwei Bereiche ab: als diffuse Lichtquelle bietet sie im Innenraum ein angenehmes Gefühl für Tageszeit und durch die integrierten Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) werden Menschenleben und Sachwerte geschützt.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Speziell in großen Hallen und Lagerräumen sind die Dachfenster als einzige Licht- und Frischluftquelle oft nicht zu erreichen. Bei Rauch- oder Wärmebildung kann das Lüften, und der damit einhergehende Rauch- und Wärmeabzug, allerdings essenziell sein. Die Mehrzweckhalle Jump World in Klagenfurt nutzt deshalb die brandschutzfreundliche Tageslichtlösung Vario von Velux Commercial. Die riesige Halle mit offenem Raumkonzept umfasst insgesamt über 5.000 m<sup>2</sup> Flächen auf zwei Etagen und bietet einen professionellen Trampolinpark mit mehr als 90 Sprungelementen. Die Ausstattung mit Sportgeräten wurde von Profis konzipiert und entspricht den höchsten Sicherheitsstandards – ebenso selbstverständlich auch die moderne und industriell anmutende Architektur.</span></p><p><span><strong>Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) für den Ernstfall</strong></span><br><span>„Gerade in einem Bereich, in dem sich Sportreibende und Kinder aufhalten, ist Frischluftzufuhr für den Normalbetrieb und Brandschutzmaßnahmen für den Notfall eine Notwendigkeit. Mit unserem Vario Lichtband konnten wir der Jump World One eine passende Produktlösung bieten, die sich optisch perfekt in das Hallenkonzept integriert und zugleich auch für einen entsprechenden Wohlfühlfaktor und die nötige Sicherheit sorgt“, erklärt Johannes Reiter von Velux Commercial.</span></p><p><span>Das mittig in die Dachfläche integrierte, 55 Meter lange Vario Lichtband mit Lüftungs- und Brandschutzklappen versorgt den Raum deshalb als natürliche Lichtquelle mit Tageslicht und Frischluft. Mit den neun integrierten EN 12101-2 geprüften und zertifizierten RWA-Klappen ist es zudem ein wichtiger Bestandteil des Sicherheits- und Brandschutzkonzepts. Im Ernstfall öffnen sich die Oberlichter anhand des integrierten Motors, sorgen für eine Ableitung von Hitze und giftigen Gasen und gewährleisten damit höchste Sicherheit. Um eine qualifizierte Instandhaltung abzusichern, führt Velux Commercial jährlich vor Ort die verpflichtende Wartung durch ihr TÜV®-zertifiziertes Technikerteam durch. Mit diesem besonderen Service bietet Velux Commercial eine professionelle und zertifizierte Wartung von RWA-Anlagen für alle Fabrikate aus einer Hand – unabhängig vom Hersteller.</span></p><p><span><strong>Natürliche Lichtquellen für Tageszeitgefühl und Raumklima</strong></span><br><span>Das robuste und leichtgewichtige Vario Lichtband aus Polycarbonat ermöglicht auch in einer großen Halle ein Gefühl für Tageszeit und Witterungsbedingungen. Das ist für die Jump World Klagenfurt besonders wichtig, da sie Spielbereiche für Kinder, einen Fitnessbereich und eine Tanzschule umfasst. „Die Tageslichtversorgung ist speziell in großen Hallen oder Lagerräumen wichtig. Überall wo sich Menschen über einen längeren Zeitraum aufhalten, braucht es natürliche Tageslichtquellen für ein gutes Raumklima“, so Johannes Reiter von Velux Commercial.</span> <span>”Das Vario Lichtband sorgt allein für die ausreichende natürliche Belichtung der Hallenfläche“, bestätigt</span> <span>Mag. (FH) Josef Six, Leiter Projektentwicklung Gewerbeimmobilien beim Bauherren Pletzer Gruppe.</span></p><p><span>Die Multifunktionshalle der Jump World wurde von Architekt Robert Heiglauer entworfen und besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Stahlfachwerkunterzügen und eingesetzten Fassadenpaneelen. Alle sichtbaren Oberflächen der Decken- und Fassadenpanelle sowie der weitspannenden Träger sind im Innenraum einheitlich schwarz lackiert. Dabei balanciert das Vario Lichtband als einzige Tageslichtquelle den schwarz gestalteten Innenraum gut aus, und schafft so eine angenehme Atmosphäre und ein gutes Raumklima.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Vario RWA- und Lüftungssysteme sind mit ihrer großen Auswahl an Klappenvarianten und kompatiblen pneumatischen oder elektrischen Öffnungsaggregaten ideal für den Einsatz in Kombination mit Vario Lichtbändern geeignet. Die Systeme lassen sich kundenspezifisch für individuelle Projektanforderungen anpassen. Eine Lichtkuppel von VELUX Commercial versorgt zudem auch das Treppenhaus der Jump World Klagenfurt mit natürlichem Licht und öffnet sich im Brandfall mittels einer elektrischen Rauch- und Wärmeabzugsanlage. Sowohl das Lichtband als auch die Lichtkuppel sind mit einer Durchsturzsicherung versehen, so dass nicht nur im Ernstfall, sondern auch bei Montage- und Wartungsarbeiten auf dem Dach für maximale Sicherheit gesorgt ist.</span></p><p style="margin-left:0cm;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0cm;">&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table width="0" cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Installation Lichtband mit Komfortlüftungsklappen inkl. RWA-Funktion im Neubau der Multifunktionshalle Jump World One, Klagenfurt (AUT)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p><span><strong>Baujahr /</strong></span></p><p><span><strong>Umbau</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>2021</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Projektentwicklung / Inhaber</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Pletzer Gruppe, Hofgarten</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Betreiber</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Jump World One GmbH, Klagenfurt am Wörthersee</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Architekt/Fachplaner</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Dipl. Ing. Robert Heiglauer</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>Generalunternehmer/ Installateur</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Goldbeck Rhomberg GmbH, Salzburg</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x VARIO-NORM Lichtband (55,2 x 2,6 m) inklusive LB-Durchsturzsicherung Typ DSL</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 9 x Komfortlüftungsklappen (2,6 x 2,04 m) inkl. RWA-Funktion, pneumatische Öffnung, AUF-ZU</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 x TOP 90 Lichtkuppel (1,2 x 1,2 m) inklusive RWA-Funktion, elektrische Öffnung, AUF-ZU, und LK-Durchsturzsicherung Typ DSD Lichtkuppel</span></p></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Nov 2022 18:06:35 +0100</pubDate>
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                        <title>Alles aus einer Hand bei RWA-Sanierung an der Messe Karlsruhe</title>
                        <link>https://presse.velux.de/alles-aus-einer-hand-bei-rwa-sanierung-an-der-messe-karlsruhe/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/alles-aus-einer-hand-bei-rwa-sanierung-an-der-messe-karlsruhe/</guid><pp:caseid>530313</pp:caseid><pp:subtitle>Austausch der RWA-Dunkelklappen im Veranstaltungs- und Kongresszentrum</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Karlsruhe, 14. September 2022. Die pneumatischen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen der Hallen der Messe Karlsruhe entsprachen nach etwa 20 Jahren Betriebsdauer nicht mehr den aktuellen Standards, Sicherheits- und Umweltaspekten. Nachdem die Instandsetzungsaufwände stetig zunahmen, entschied sich die Messe als Bauherrin in Zusammenarbeit mit den Fachplanern des Sicherheitsberaters Concepture dafür, die bestehende RWA-Anlage zu ersetzen. Geringere Betriebskosten, umweltfreundliche Wartung und komfortable Bedienung waren wesentliche Kriterien bei der Auswahl des neuen Systems. Die Entscheidung fiel auf elektrische RWA-Dunkelklappen mit 230 Volt-Antrieb von Velux Commercial – auch aufgrund des Service-Verständnis des Unternehmens: Denn es ist nicht nur Hersteller, sondern begleitet auch den Einbau und die Wartung. Insgesamt wurden 352 Kuppeln ausgetauscht.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>An der Messe Karlsruhe finden über 300 Veranstaltungen im Jahr mit etwa 800.000 Besuchern statt. Die stetige Wartung der RWA-Anlagen spielt eine wichtige Rolle im Sicherheitskonzept. Schon vor zehn Jahren wurde deswegen ein Wartungsvertrag mit Velux Commercial / Jet abgeschlossen. Udo Kist, Projektleiter bei Velux Commercial berichtet, dass die Mitarbeiter im Rahmen der regelmäßigen Wartung festgestellt haben, dass die alten Einheiten zwischenzeitlich nicht mehr komplett funktionsfähig waren: „Im Laufe der Jahre haben wir bei unserer Wartung eine Verschlechterung festgestellt. Irgendwann gab es den Punkt, gemeinsam mit der Messe und den Planern, nach einer neuen Lösung zu suchen.“ Für die Messe war und ist dabei besonders ein reibungsloser Ablauf relevant. Dafür galt es, einen Partner zu haben, mit dem Bauzeiten zuverlässig auf Messegeschäft und Messebetrieb abgestimmt werden können. Das Team von Velux Commercial überzeugte auch in dieser Hinsicht.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Der schnelle Austausch der bisher pneumatischen RWA-Anlage gegen eine elektrische wurde dabei auch durch die Vorfertigung des Systems begünstigt. Die Aufsetzkränze sind bereits mit einer Anschlussschiene versehen, an der die Dachdecker die Verwahrungsbleche einfach anschließen können. Zudem wirkt sich hier auch die Doppelrolle von Velux Commercial als Hersteller und Monteur der Anlage positiv aus – alles aus einer Hand.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die neu installierten RWA-Kuppeln mit AUF-ZU Funktion sind mit einer wärmegedämmten Deckschale aus Aluminium ausgestattet. Da ein effizientes RWA-System für den Einsatz im Brandfall und gegebenenfalls auch für die Lüftung benötigt wird, Tageslicht aber unerwünscht ist, waren Dunkelklappen als maßgeschneiderte Sonderausführung hier die favorisierte Variante. Der Verzicht auf Tageslicht kann beispielsweise bei bestimmten Industriehallen, Theatern oder wie hier in Karlsruhe künstlich belichteten Messehallen gewünscht sein. Das neue elektrische System mit wärmegedämmten Aluminium-Deckschalen ist dabei gegenüber dem bestehenden pneumatischen Öffnungssystem wesentlich umweltfreundlicher – ein wichtiger Beweggrund für die Sanierung. „Bei der bisherigen Anlage, die auf CO₂-Basis funktionierte, musste bei den Wartungen sehr viel Gas freigesetzt werden. Das elektrische System ist durch den 230 Volt Antrieb umweltfreundlich und leistungsstark. Weiterhin hatten wir auch einen erhöhten Komfort der Anlage im Fokus sowie geringere Betriebskosten“, erklärt Stefan Müller, Fachplaner bei Concepture. Und weiter: „Der Zeitaufwand bei einer rein elektrischen Wartung ist extrem gering, der Materialeinsatz ist nahezu Null. Zudem kann der Kunde die Anlage bei Nutzungsänderung auch anders programmieren und einfacher umstellen.“</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table width="0" cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Projekt</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p style="margin-left:0cm;"><span>RWA - Austausch an der Messe Karlsruhe</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Baujahr /</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Umbau</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p style="margin-left:0cm;"><span>2021-2022</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Bauherr</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Messe Karlsruhe</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Installateur</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Klöpfer Dach- und Fassadenbau</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Architekt/Fachplaner</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><span>Concepture Gruppe GmbH (Fachplaner)</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="225"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>VELUX Commercial Produkte</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="388"><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 352x RWA Dunkelklappe, Aluminium</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 352x elektrischer RWA-Beschlag FIREJET® 165J SA 230V m. AUF-ZU-Funktion</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 352x Einbruchs- und Durchsturzsicherung aus STAHL-Einbaurohren</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektbericht,Objektberichte,Rwa,Dunkelklappen,Commercial]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-commercial-messe-karlsruhe-0329.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_commercial_Messe_Karlsruhe_0329]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Der Einbau der 352 RWA Dunkelklappen musste mit R&amp;uuml;cksichtnahme auf die laufende Nutzung der Messehallen reibungslos erfolgen und die Zeitpl&amp;auml;ne einhalten.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Haus mit grünem Fußbadruck</title>
                        <link>https://presse.velux.de/haus-mit-gruenem-fussbadruck/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/haus-mit-gruenem-fussbadruck/</guid><pp:caseid>530139</pp:caseid><pp:subtitle>Unkonventionelles Gemeinschaftsprojekt setzt konsequent auf Nachhaltigkeit</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, September 2022. Drei Wohneinheiten plus Gemeinschafts- und Bürobereich verbunden durch bioklimatisierte Gewächshäuser – und jede Menge natürliches Licht: Im ländlichen Erdeven in Frankreich hat eine Gruppe von Freunden ein Kollektivprojekt mit Vorbildcharakter umgesetzt. Es zeigt, wie sich nachhaltiges Bauen und Wohnen im Einklang mit der Umgebung realisieren lässt.</strong></p><p><span>Am Anfang stand eine Idee: Drei Freunde, die Architektur studierten, beschlossen, gemeinsam mit und für ihre Familien ein Haus in der Bretagne zu bauen. Das Kollektiv, darunter die Architekten Benjamin Jardel und Nicolas Epaillard, deren Büro j+e architectes das spätere Gebäude entwarf, wurde am Rande der am Atlantik gelegenen kleinen Stadt Erdeven fündig. Drei benachbarte Grundstücke, bestimmt für drei Einfamilienhäuser, standen zum Verkauf und waren prädestiniert für ihren Plan. Sie kauften die Grundstücke und entwickelten ihr Konzept für eine neue Art des Wohnens. Der Name: „Les Pieds Verts“ – was sinngemäß so viel bedeutet wie „ein Haus mit grünem Fußabdruck“. „Ein Verwandter nannte es auch einmal ‚ein Haus aus Licht und Schatten‘. Wir finden die Beschreibung sehr passend und teilen die Meinung, dass Tageslicht der elementare Baustoff unseres Hauses ist“, berichtet ein Bewohner.</span></p><p><span>Beide Namen beschreiben das Projekt treffend, denn es ist möglichst nachhaltig und innovativ konzipiert, umweltfreundlich, mit geringen CO<sub>2</sub>-Emissionen, nur aus lokalen Materialien und mit viel Eigenleistung der jetzt dort wohnenden Menschen gebaut. Sonne und Tageslicht spielen eine wichtige Rolle beim energetischen Konzept. Sie werden gezielt eingesetzt, um Strom und Heizenergie zu sparen. Mit „Les Pieds Verts“ wollten sich die Architekten bewusst von den sich bei unzähligen neu gebauten Familienhäusern meist wiederholenden Standards traditioneller Ästhetik abgrenzen. Und das ist eindrucksvoll gelungen.</span></p><p><span><strong>Ungewöhnliche Wohngemeinschaft, natürlich und doch modern</strong></span></p><p><span>Sie verwirklichten einen Neubau mit vier Einheiten auf 450 Quadratmetern, der aus drei Apartments und einem Gemeinschafts- und Bürobereich besteht. Diese werden jeweils durch Wintergärten voneinander getrennt, die als bioklimatische Gewächshäuser konzipiert sind. Jedes Einzelhaus hat einen eigenen Garten mit einer individuell gestalteten Terrasse. Große Teile der Vegetation auf dem Grundstück wurden wild belassen. Im Kollektiv nutzen sie einen Teil als Gemüsegarten. Eine gemeinsame Waschküche sowie ein Keller und Parkplätze für alle Parteien verstärken das Gemeinschaftsgefühl.</span></p><p><span>Der Bau eines solchen Hauses erforderte in der Planungsphase viel Aufwand. Die Vorschriften in Landschaftsschutzzonen – Erdeven liegt in einer davon – enthalten strenge Regeln für Baukörper und Materialien von Neubauten. j+e architectes konnten die Behörden mit für die Region typischen weißen Wänden und keramischem Dachschiefer sowie den sich gut in die Landschaft einfügenden Holzschindeln und Gründächern von ihrem Entwurf überzeugen.</span></p><p><span><strong>Sonnenlicht als stetiger Kontakt zur Umwelt</strong></span></p><p><span>Alle vier Einheiten erstrecken sich über zwei Stockwerke. Für den Erhalt der Baugenehmigung galt es, die vorgegebene begrenzte Höhe des Baukörpers zu berücksichtigen und zugleich zwei Geschosse nur unter Einhaltung der langen, geraden, traditionellen Dachform mit obligatorischer Dachneigung von 45 Grad zu realisieren. Das obere Stockwerk musste daher mit Schrägdach verwirklicht werden. Für die Belichtung kamen Velux Dachfenster zum Einsatz, die auch prädestiniert für den nachhaltigen Ansatz des Architekten sind. Sie lassen bis zu dreimal mehr Tageslicht in die Innenräume als etwa Fenster in Gauben. Ebenso lässt sich durch die größeren solaren Energiegewinne gerade in den Übergangszeiten der Bedarf an Heizenergie reduzieren. Insgesamt wurden die Häuser mit elf Dachfenstern (78 x 98 cm) auf der Nordseite und mit 16 Dachfenstern auf der Südseite (78 x 118 cm) ausgestattet. Die Anordnung der Fenster erfolgte auf der Südseite jeweils als Zweier-Kombination übereinander, so dass diese als vertikales Lichtband vom Kniestock bis fast zur Decke reichen. „Während des Designprozesses waren wir uns der richtigen Tageslichtintensität in jedem Raum bewusst. Die Sonne durchflutet die Wohnzimmer, während Velux Dachfenster für ausreichend Tageslicht in den Schlafzimmern sorgen. Tageslicht hält uns in ständigem Kontakt mit unserer Umwelt, und Sonnenlicht erweckt unsere Architektur zum Leben“, erklärt Benjamin Jardel, Architekt und Miteigentümer des Hauses.</span></p><p><span><strong>Beispielhafter nachhaltiger Ansatz</strong></span></p><p><span>Das natürliche Tageslicht spielt auch bei den als Wintergärten genutzten drei bioklimatischen Gewächshäusern eine enorme Rolle. Diese sind mit ihren großen Glasflächen so konzipiert, dass sie die Wärme der Sonnenstrahlung tagsüber in den Wänden speichern, um sie nachts zurückzugeben und das gesamte Haus so zu erwärmen. Die Nordwände der Gewächshäuser sind teilweise massiv, um Wärmeverluste zu vermeiden, während der Rest, einschließlich des Dachs, mit Polycarbonat verkleidet ist. Die Gartenfassaden sind in zwei Elemente unterteilt, die dank beidseitiger </span>Scharniere an heißen Sommertagen aufgeklappt werden können und im Zusammenspiel mit den Velux Fenstern für eine natürliche, effektive Luftzirkulation sorgen. Ein duales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung sowie eine dicke Dämmschicht sorgen im Winter für ein optimales Raumklima – ein weiterer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Ebenso war die Verwendung möglichst vieler recycelter Baustoffe oder biologisch abbaubarer Ressourcen Prämisse für das gesamte Haus. Die Fundamente mussten gegossen werden, alle anderen tragenden Elemente sind aus Holz. Ein dichter Holzrahmen aus 4,5 x 15 cm Elementen im Abstand von 60 cm trägt eine natürliche Dämmung mit Stroh und Hanf ohne Kunststofffolie zwischen den Schichten. Die Fassade ist mit unbehandelten Kastanienholzschindeln verkleidet. Gesammeltes Regenwasser bewässert die Gewächshäuser. Und das begrünte Dach bietet Pflanzen und auch Insekten einen zusätzlichen Lebensraum – ökologisches Wohnen auf sprichwörtlich vielen Ebenen.</p><p>„Les Pieds Verts“ zeigt, wie mit nachhaltiger Architektur ressourcenschonende, attraktive Wohngebäude entstehen können, die sich harmonisch in die Umwelt einfügen: Ein vorbildliches Konzept, das auf nachhaltige Materialien sowie die Nutzung von Sonnenenergie und Tageslicht setzt. Dabei berücksichtigt es aber auch die Bedeutung eines gesunden, angenehmen Raumklimas für die Bewohner und ist durch die Planung als gemeinschaftliches Projekt ein für viele Menschen finanzierbares Modell.</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Projekt</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;">Les Pieds Verts</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Baumaßnahme:</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;">Neubau Reihenhaus</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Adresse</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;">Erdeven, Frankreich</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Bauherr</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>Benjamin Jardel, Nicolas Epaillard u. w.</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Baujahr</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;">2018</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Architekt</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;">j+e architectes<br><a href="http://www.je-architectes.fr/">http://www.je-architectes.fr/</a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Nutzfläche</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;">450 m<sup>2</sup></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><strong>Produkte</strong></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>11 VELUX Dachfenster der Größe 78 × 98 cm</p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>16 VELUX Dachfenster der Größe 78 × 118 cm</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Nachhaltigkeit,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Sep 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-erdeven-521753.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_erdeven_521753]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Schon auf den ersten Blick ein besonderes Haus f&amp;uuml;r drei Familien: Am Rande der l&amp;auml;ndlichen Stadt Erdeven in Frankreich setzte eine Gruppe von befreundeten Menschen ein nachhaltiges Kollektivprojekt um. Daran beteiligt: die Architekten Benjamin Jardel und Nicolas Epaillard, dessen B&amp;uuml;ro j+e architectes das Geb&amp;auml;ude entwarf.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Nächster Halt: Tageslicht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/naechster-halt-tageslicht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/naechster-halt-tageslicht/</guid><pp:caseid>506417</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Weder dunkel noch muffig – Seilbahnstation in der Schweiz bietet attraktive Räume, viel Tageslicht und Aussicht in die umliegende Natur</strong></p><p><strong>Aarburg/Hamburg, Mai 2022. Am Rande des Dorfs Gstaad, gleich am Fuß des Eggli-Bergs, befindet sich die Talstation der Seilbahn Gstaad-Eggli. Die in die Jahre gekommene Gondelstation im Chalet-Stil wurde 2019 durch einen Neubau ersetzt. Die neue Anlage erhöht nicht nur die Transportkapazität, sondern bietet ihren Fahrgästen und den Seilbahn-Mitarbeitern einladende Räume mit natürlichem Tageslicht.</strong></p><p><span>Das Gebäude besteht aus drei Teilen: Zentral in der Mitte liegt der Eingangsbereich. Im linken Gebäudeteil befindet sich die Gondelanlage, im äußerlich identischen rechten Teil ist die Verwaltung der Bergbahnen Destination Gstaad untergebracht. Das ganze Gebäude ist mit einem Schleicher aus Holzlamellen eingekleidet: Sie lassen das Sonnenlicht in unterschiedlichen Winkeln in die dahinterliegenden, großzügigen Fensterverglasungen einfallen. Die Architektur nimmt so Bezug auf den regionalen Chalet-Baustil, ist aber dennoch modern und elegant. Das symmetrisch gestaltete Dach nimmt die Form des Berges auf und fügt sich optimal in die Umgebung ein. Sie erinnert an Kranichflügel und deutet den Besucherinnen und Besuchern symbolisch an, was sie oben auf dem Eggli erwartet: Natur, schönes Panorama und frische Bergluft zum Durchatmen.</span></p><p><span>Diese Aussichten werden auch im Innern der Talstation eingelöst: Im Gondelraum erwartet die Seilbahngäste nicht wie üblich eine dunkle und karge Durchgangspassage, sondern ein heller Raum mit vielfältigen Außenbezügen. Im zentralen Einstiegsbereich können Fahrgäste über die großzügige Fensterfront nach draußen blicken. Viel Tageslicht fällt über die zahlreichen Dachöffnungen ein: Gleich über dem Pisteneingang befinden sich drei 120x100 cm große Velux Flachdach-Fenster, die den Skifahrerinnen und Skifahrer direkte Sicht in den Himmel bieten und sie das Wetter auch im Innern des Gebäudes erleben lassen. Über der Gondel-Wendeschlaufe erhellen vier Velux Steildachfenster den Einstiegsbereich. «Wir wollten dem alten Mief vieler Gondelstationen etwas entgegensetzen und attraktive Räume schaffen», sagt Architekt Hanspeter Reichenbach. «Die Skifahrer sollen auch innen, wenn sie anstehen, noch Ausblick in die Natur haben und sich wohl fühlen.»</span></p><p><span>Gute Ausblicke und Zugang zu viel Tageslicht prägen auch die Verwaltungsräumlichkeiten im rechten Gebäudeteil. Hier besetzen Büros und Angestelltenräume die ersten beiden Geschosse. Das eigentliche Herzstück des Gebäudes bildet das Dachgeschoss, in dem sich ein Gemeinschaftsraum, ein Konferenzzimmer und neun Personalzimmer für Saisonniers befinden. In den Gemeinschaftsräumen leitet die Lammellenfassade den Blick nach draußen und stellt die Verbindung mit der Umgebung her. Die Hauptlichtquelle in den Dachräumen bilden insgesamt 19 Velux Dachfenster. Optimal in den heimeligen Holzdecken platziert, sorgen die großzügigen Schwingfenster in den Personalräumen für eine helle und freundliche Atmosphäre. Teils sind sie unmittelbar nebeneinander als Zwillingsfenster angeordnet, so dass der Tageslichteinfall noch einmal gesteigert werden konnte. Im Gemeinschaftsraum mit der Küche können Empfänge in lichtdurchfluteter Atmosphäre durchgeführt werden. «Das Lichtspiel zwischen Innen und Außen war mir sehr wichtig», sagt Architekt Reichenbach. «Tagsüber fällt viel natürliches Licht ins Gebäude, das macht es lebendig. Umgekehrt sieht man abends vom Dorf aus, dass die Talstation Eggli lebt und hier etwas läuft.» Bei der Wahl des Dachfenster-Anbieters gab es laut ihm nicht viel zu überlegen: «Velux Dachfenster sind ein bewährtes Produkt, das ich immer wieder einsetze.»</span></p><p><span>Gerade im Berggebiet, wo der Wind auch mal stärker bläst und der Schnee wochenlang liegenbleiben kann, sind die Qualität und verlässliche Erfahrungswerte der Dachfenster besonders wichtig. Velux Dachfenster sind aus äußerst langlebigen Materialien gefertigt und standardmäßig mit einer Innenscheibe aus Verbundsicherheitsglas ausgestattet, die alle Anforderungen an die Sicherheit von Überkopfverglasungen erfüllt. Der Wärmedämmrahmen optimiert die Wärmebrücke zwischen Fenster und Dachkonstruktion, so dass Wärmeverluste nachweislich reduziert werden. Trotz ihrer Robustheit wirkt das Design der Velux Dachfenster schlank und schlicht. Bei der Talstation Eggli wurde eine umbragraue Außenverblechung gewählt, die sich schlüssig ins anthrazitfarbene Eternit-Dach einfügt. Dieser ästhetische Aspekt dürfte hier ganz besonders zur Geltung kommen – schließlich hat das Dach durch die aufsteigenden Gondeln ein überdurchschnittlich großes Publikum.</span></p><p><span>Die Talstation Eggli ist ein gelungenes Beispiel, wie der Einsatz von Tageslicht Innenräume aufwerten kann – sei es im wohnlichen Dachgeschoss oder in der öffentlich genutzten Gondelstation. Velux bietet für unterschiedliche Nutzungen und Dachneigungen vielfältige Dachfensterlösungen aus einer Hand. Durch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten und bewährte Abläufe wird der Planungsaufwand minimiert, gleichzeitig bleiben Qualität, Sicherheit und Ästhetik immer gewährleistet. In der Talstation Eggli ist man für die Wintersaison in jeder Hinsicht gerüstet. Schneesportfans dürfen sich auf beste Aussichten freuen.</span></p><p><strong>Bautafel</strong></p><table width="0" cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Projekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Talstation Gstaad-Eggli (CH)</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Baumaßnahme:</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Ersatzneubau Gondelstation</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Baujahr</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">2019</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Bauherr</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375">Bauherrschaft Bergbahnen Destination Gstaad</td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Architekt</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375"><p><span>Hanspeter Reichenbach</span></p><p>Reichenbach Architekten AG, 3792 Saanen, Schweiz</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Holztragwerke inkl. GSA-Technologie</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Neue Holzbau AG,</span><br><span>6078 Lungern, Schweiz</span><br><a href="http://www.neueholzbau.ch">www.neueholzbau.ch</a></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Zimmerei</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; B. Hauswirth GmbH</span><br><span>Gstaadstrasse 96, 3780 Gstaad</span><br><a href="https://chaletbau-gstaad.ch/">https://chaletbau-gstaad.ch/</a></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="172"><strong>Produkte</strong></td><td style="vertical-align:top;" width="375"><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 Velux Rauch- und Wärmeabzugsfenster&nbsp;</span></p><p><span>in der Größe 114x118 cm</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>3 Velux Rauch- und Wärmeabzugsfenster Flachdach&nbsp;</p><p>in der Größe 120x120 cm</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>12 Velux Schwingfenster, manuell,</p><p>&nbsp;in der Größe 114x118 cm</p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>7 Velux Schwingfenster, manuell,</p><p>&nbsp;in der Größe 134x140 cm</p></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 13 May 2022 10:56:30 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-talstation-gstaad-5229.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_talstation_gstaad_5229]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die Gondelanlage befindet sich im linken Geb&amp;auml;udebereich und l&amp;auml;sst Sonnenlicht aus unterschiedlichen Winkeln in die gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gigen Fensterverglasungen hinein.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mit Velux Modular Skylights zukunftssicher belichten und belüften</title>
                        <link>https://presse.velux.de/mit-velux-modular-skylights-zukunftssicher-belichten-und-belueften/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/mit-velux-modular-skylights-zukunftssicher-belichten-und-belueften/</guid><pp:caseid>493652</pp:caseid><pp:subtitle>Kommunikative Verbindung zweier Gebäudeflügel bei einem Büro-Neubau mit großen Atrium-Lichtband</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Kommunikative Verbindung zweier Gebäudeflügel bei einem Büro-Neubau mit großen Atrium-Lichtband</strong></span></p><p><span><strong>Hamburg, Februar 2022. Als Teil eines innovativen Belichtungs- und Belüftungskonzepts für den Neubau des UK Hydrographic Office im englischen Taunton installierten BAM Construction und AHR Architects 200 Velux Modular Skylights auf dem Dach des Atriums. Die vorgefertigten Elemente in Modulbauweise reduzierten den Montageaufwand erheblich. Durch natürliches Tageslicht und effektive Belüftung schaffen sie in Verbindung mit der eleganten Optik der schmalen Profile ein ebenso angenehmes wie produktives Arbeitsklima.</strong></span></p><p><span>In Taunton ist Tageslicht eine wertvolle Ressource. Der Ort im Südwesten Englands zählt zwar nicht so wenige Sonnenstunden wie der Norden der Insel, verzeichnet aber das ganze Jahr über ergiebige Niederschläge. Zwei Aspekte, die BAM Construction und AHR Architects beim Neubau für das UK Hydrographic Office berücksichtigen mussten. Dabei handelt es sich um eine dem britischen Verteidigungsministerium unterstellte Behörde für Nautik, Seefahrt und Hydrographie.</span></p><p><span>Das Projekt umfasste nicht nur den Bau von 11.000 Quadratmetern Bürofläche, sondern auch ein großzügig bemessenes Atrium als kommunikativen Treffpunkt für die Mitarbeiter. Umgeben von gekrümmten Holzverblendungen, die sinnbildlich die Strömungen und Wellen des Meeres aufgreifen, können die Mitarbeiter dort zusammenarbeiten, sich austauschen oder auch einfach nur entspannen. Als wichtige Kriterien für die Aufenthaltsqualität bekamen die Belüftung und Belichtung deshalb eine hohe Priorität bei der Gestaltung: Das Tageslicht soll die Motivation der Mitarbeiter positiv beeinflussen und das im doppelten Wortsinn bessere Arbeitsklima letztlich auch die Produktivität steigern.</span></p><p><span>„</span>Von Anfang an war klar, dass das Einbringen von natürlichem Licht eine der wichtigsten Designvorgaben war, und so mussten wir uns überlegen, wie wir dieses Licht effektiv über das zentrale Atrium in das Gebäude leiten können“, erklärt Dermot Parkinson, Projektmanager bei BAM Construction. Die Lösung dafür fanden sie im Velux Commercial Portfolio. „In Abstimmung mit AHR Architects entschieden wir uns für das Velux Modular Skylights System, da es am besten in der Lage war, natürliches Tageslicht zu liefern und gleichzeitig die für das Gebäudemanagementsystem erforderliche natürliche Belüftung zu gewährleisten.“ Darüber hinaus muss es – Stichwort Niederschlag – Undichtigkeiten ausschließen können. „Letztlich ist der wichtigste Aspekt von Produkten wie diesen, ihre Fähigkeit, das Regenwetter unter allen Umständen draußen zu halten, besonders in stark exponierten Bereichen. Velux konnte diese Eigenschaften anhand von Tests und Dokumentationen für ihre Oberlichter belegen und uns die nötige Sicherheit zu geben, dass sie das Wetter abhalten würden“, unterstreicht Parkinson.</p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Tageslicht, Belüftung und Lärm regulieren</strong></span></p><p>Um die gewünschte helle und einladende Atomsphäre zu erzeugen, ordneten BAM Construction und die Architekten 200 Modular Skylights symmetrisch auf dem Dach des Atriums an. Im Inneren werden sie von Holzlamellen ergänzt, die eine Art Kassettendecke bilden. Die Lamellen verhindern zum einen Blendeffekte durch zu viel direkte Sonneneinstrahlung in die an das Atrium angrenzenden Büroräume, zum anderen sorgen sie für ein über den ganzen Tag hinweg gleichmäßiges Belichtungsniveau. Weil die Lamellen und die im Atrium verbauten Holzelemente zudem den Schall absorbieren, reduziert die Konstruktion auch das Geräuschniveau. So gelang es den Architekten, mit dem zentral zwischen zwei Büroflügeln angeordneten Atrium einen belebten Hauptraum zwischen den Büros zu schaffen, ohne dass sich von dort aus Lärm verbreitet. Die Belüftung integrierten AHR Architects ebenfalls intelligent in das Konzept. In das Atrium strömt frische Luft durch die Seiten der Gebäudeflügel in das Gebäude. Die verbrauchte Luft steigt nach oben Richtung Dach, wo sie durch einige geöffnete Velux Modular Skylights entweichen kann. Die Architekten wählten für das Dach bewusst eine höhere Anzahl von Modulen, die sich öffnen lassen. Ihr Kalkül: Sollten die Temperaturen im Zuge des Klimawandels weiter steigen, lässt sich die Belüftungskapazität auf diesem Wege problemlos erhöhen. Da sich die zu öffnenden und feststehenden Tageslicht-Module optisch nicht unterscheiden, ist trotzdem ein harmonisches Erscheinungsbild des Atriumdachs gewährleistet.</p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Modularität und Vorfertigung beschleunigen die Installation</strong></span></p><p>Schon vor der Fertigstellung des Behörden-Neubaus konnten die Velux Modular Skylights ihre spezifischen Vorteile ausspielen. Durch den modularen Aufbau und die Anlieferung in bereits vorgefertigtem Zustand ließen sich die 200 Module in der Ausführung als 19 Atrium-Lichtbänder vom englischen Velux Spezialisten Daylight Solutions innerhalb von nur fünf Tagen montieren. „Es ist ein sehr einfaches modulares System, das sich selbsterklärend Stück für Stück effizient und unkompliziert zusammensetzen lässt, was bei der Installation wirklich hilft", bilanziert Scott Russell, Direktor von Daylight Solutions. Auch bei anderen Elementen das Atriumdachs wurde auf Vorfertigung gesetzt. „Die Betonträger, auf denen die Modular Skylights sitzen, sind alle vor Ort hergestellt worden, zusammen mit den hölzernen Lamellen, den Stahlkonstruktionen und der Holzverkleidung, die daran gehängt wurden“, beschreibt Adam Spall, Regional Director von AHR Architects. So konnte das gesamte Atriumdach innerhalb von nur sechs Wochen fertiggestellt werden: Das zeigt, wie sich mit dem Einsatz innovativer, moderner Baumethoden wie Vorfertigung von Bauelementen und Modulbauweise bei der Realisierung neuer Gebäude erhebliche Zeitersparnisse realisieren lassen; dabei müssen keine Abstriche bei Entwurf und Optik in Kauf genommen werden – das macht der neue Hauptsitz des UK Hydrographic Office mehr als deutlich.</p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Modulares System in elegantem Design</strong></span></p><p><span>Velux Modular Skylights wurden für den Einsatz in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäuser oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturbüro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtlösung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorzügen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium-Lichtband und Sheddach-Lichtband bietet Velux Commercial standardisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Größe, Anwendungssituation und Funktionalität. Die einzelnen Module sind öffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer Höhe von 60 bis 300 Zentimetern verfügbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtbändern addieren. Zudem können Licht- oder Sattel-Lichtbänder zu einer großflächigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden. Das Wandmontage-Lichtband ermöglicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></p><p><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und können vor Ort mit Hilfe eines innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Darüber hinaus gewährleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Präzision und Produktqualität. Auch in Punkto Dämmung setzen die Velux Modular Skylights Maßstäbe und erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz auf höchstem Niveau: Die Profile von Fensterflügel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe Wärmeleitfähigkeit dem innovativen System sehr gute Dämmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich je nach Scheibenvariante auf bis zu 0,86 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern lässt. Zugleich sorgt das Verbundmaterial für hohe Festigkeit und Tragfähigkeit und ermöglicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen Führungsdrähten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos für ein elegantes Erscheinungsbild.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>Neubau Hauptsitz UK Hydrographic Office, Taunton, England</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Bauherr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>UK Hydrographic Office</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Baujahr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>2019</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Architekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>AHR Architects&nbsp;</span><br><a href="http://www.ahr.co.uk/"><span>www.ahr.co.uk/</span></a></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Hauptauftragnehmer</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>BAM Construction</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Montage</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>Daylight Solutions Limited</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Bruttogrundfläche</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>11.000 m²</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="159"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="418"><span>200 VELUX Modular Skylights (feststehende und öffenbare Module) in der Ausführung als 19 Atrium-Lichtbänder</span></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 17:15:24 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-hydrographic-524894.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_hydrographic_524894]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das Atrium bildet den Mittelpunkt des Geb&amp;auml;udes und ist das Verbindungsglied zwischen den konvex und konkav geformten Fl&amp;uuml;geln, in denen die B&amp;uuml;ros untergebracht sind.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Fünf Hektar Glück</title>
                        <link>https://presse.velux.de/fuenf-hektar-glueck/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/fuenf-hektar-glueck/</guid><pp:caseid>475147</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Bed &amp; Breakfast in Aldingham, Großbritannien</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Hamburg, Dezember&nbsp;2021. In Aldringham in der englischen Grafschaft Suffolk beeindruckt das Hotel ‚Five Acre Barn‘ durch seine verwinkelte Satteldachkonstruktion und die Holzschindelverkleidung mit einer außergewöhnlichen Optik. Es handelt sich dabei um einen Anbau, der den Ostflügel eines bestehenden sanierten Gebäudes ersetzte, idyllisch gelegen auf einem großen Grundstück, umgeben von Mischwald und doch verkehrsgünstig nah an einer Hauptstraße.</strong></span></p><p><span>Nachdem die heutigen Besitzer Bruce Badrock und David Woodbine lange in London gelebt und gearbeitet hatten, wollten sie ein neues Kapitel ihres Lebens auf dem Lande beginnen. Sie kauften eine in die Jahre gekommene Scheune inklusive des fünf Hektar großen Grundstücks und planten, dort ein Hotel zu eröffnen. Die Grafschaft Suffolk ist dafür prädestiniert. Ist es doch eine malerische, lebendige Gegend nur zwei Autostunden von London entfernt und ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge.</span></p><p><span>Den Auftrag für die Sanierung und Umgestaltung der Scheune vergaben sie an Blee Halligan – ein recht junges, aber bereits sehr erfolgreiches und preisgekröntes Architekturbüro. Wichtig war den Bauherren dabei, dass nachhaltige und einfache Materialien zum Einsatz kommen sollten, die so weit wie möglich aus der Region stammen. Der Entwurf von Blee Halligan sah vor, die Scheune unter Bewahrung des historischen Charmes behutsam umzubauen. Das lohnte sich jedoch nicht für den in den 70erJahren an der Ostseite erfolgten Anbau eines Wohngebäudes. Dieser sollte abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, so dass im Zusammenspiel mit der renovierten Scheune ein zeitgemäßes Ensemble entstehen würde. Hervorzuheben ist dabei der nachhaltige Ansatz, dass trotz des großen Grundstücks die bebaute Fläche und damit der versiegelte Boden kaum ausgeweitet wurden. In der Scheune fanden gemeinschaftliche genutzte Flächen wie großzügige Aufenthalts- und Essbereiche sowie die Wohnung der Eigentümer ihren Platz.</span></p><p><span>Besonders interessant ist der Neubau: Das Volumen des neuen Gebäudes ist eine komplexe Variation des Themas Satteldach. Die kosteneffiziente Holzrahmenkonstruktion ist etwas niedriger als die Scheune. Holzschindeln an den Fassaden und am Dach betonen das moderne und skulpturale Erscheinungsbild des Anbaus. Das rohe Holz der Schindeln altert an jeder Fassade unterschiedlich, je nach Sonnen- und Regeneinstrahlung, im Einklang mit dem Garten um das Gebäude. Dachrinnen und Fallrohre sind dank einer raffinierten, aber kostengünstigen Detaillösung versteckt. Die von Architekt Greg Blee als "Brücke“ bezeichnete Verbindung zwischen dem alten und neuen Teil verschmilzt dank ihrer dunklen Farbe mit der Umgebung.</span></p><p><span>Im Neubau befindet sich heute der Hotelbereich. Das Gebäude sollte so niedrig wie möglich sein, da das Ziel der Architekten war, die Höhe der Bestandbauten in der Umgebung zu respektieren. Die Herausforderung war gleichzeitig, innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens so viele Räume wie möglich in das kompakte Volumen zu integrieren. „Unsere Kunden wollten, dass der neue Teil zeitgemäß und skulptural ist und gleichzeitig zur alten Scheune passt. Aus diesem Grund, aber auch aus finanziellen Gründen, mussten wir so viel Wohnraum wie möglich in ein sehr kompaktes Volumen packen", erklärt Greg Blee. Die Lösung dafür war die Schaffung eines Obergeschosses über dem Korridor. Durch diese zweite Ebene konnten entlang des hellen Korridors mit kleinen Tischen und gemütlichen Nischen fünf Wohneinheiten eingerichtet werden: Vier davon jeweils mit Bad und Sitzecke mit TV im Erdgeschoss sowie einem Bett in einer gemütlichen Ecke unter dem Dach, alle erhellt durch große Dachfenster. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, diese Art von Grundriss zu schaffen. „Dachfenster ermöglichen eine optimale Querlüftung sowie einen romantischen Blick über die Baumkronen in Richtung Himmel, direkt vom Bett aus", beschreibt Greg Blee die Vorteile, von denen heute insbesondere die Gäste des „Five Acre Barn“ profitieren. Der Einsatz von Velux Fenstern bereichert die Innenräume zudem mit Lichteinfall aus verschiedenen Richtungen. Die einzelnen Wohneinheiten sind unterschiedlich gestaltet. Gemeinsam haben sie jeweils Balkontüren, die von den durch das Dach zusätzlich belichteten sonnendurchfluteten Räumen direkt in einen wilden, duftenden Garten führen. Während der Ausblick in den Garten mit seiner dichten Bepflanzung für Intimität sorgt, schafft das Dachfenster Offenheit und himmlische Weite. Die Gäste, die morgens vom Bett aus auf die sich bewegenden Baumkronen und das Wolkenspiel über dem Garten der Five Acre Barn blicken, stimmen dem zweifellos zu. Weite Teile des Gartens wurden bewusst nicht kultiviert. Durch das Bewahren von Wildblumenwiesen und dichten Bewuchs blieb nicht nur für die Gäste die ganz besondere Atmosphäre des fünf Hektar großen Grundstücks erhalten. Auch Insekten und Wildtieren wird weiterhin ein attraktiver Lebensraum geboten.</span></p><p><span>Der Wunsch der Besitzer Bruce Badrock und David Woodbine, mit dem neuen Kapitel ihres Lebens auf dem Land ihr Glück zu finden, scheint aufgegangen zu sein. Sogar so gut, dass sie mit ihrem Hotel auf dem großen Grundstück nicht nur sich, sondern auch ihre Gäste glücklich machen. Dafür muss man nur mal einen Blick auf die begeisterten Google-Rezensionen zum „Five Acre Barn“ werfen. Fünf Hektar Glück scheinen nicht übertrieben zu sein.</span></p><p>&nbsp;</p><table class="MsoTableGrid"><tr><td style="vertical-align:top;"><p><span><strong>PROJEKT-DATEN</strong></span></p><p><span>Projekt: Bed & Breakfast, Neubau und Umbau</span></p><p><span>Standort: Aldingham, Großbritannien</span></p><p><span>Entwurf: Blee Halligan, London & British West Indies</span></p><p><span>Jahr: 2018</span></p><p><span>Kosten: 500.000 £</span></p><p><span>Fläche: 400 m²</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Dec 2021 09:52:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-five-acre-146486.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_five_acre_146486]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Auch vom Korridor aus f&amp;uuml;hren Terrassent&amp;uuml;ren direkt in den wilden und dicht bepflanzten Garten des Hotels.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Schimmernder Stein mit Panoramablick</title>
                        <link>https://presse.velux.de/schimmernder-stein-mit-panoramablick/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/schimmernder-stein-mit-panoramablick/</guid><pp:caseid>464026</pp:caseid><pp:subtitle>Objektbericht – Neue Schwarzensteinhütte Bozen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><span><span><strong>Hamburg, <span>Juli 2021</span>. Wein und Wellness, Kultur und Wandern: In seinem Tourismusmarketing pr&auml;sentiert sich S&uuml;dtirol als ebenso vielf&auml;ltige wie attraktive Urlaubsregion. Mit Erfolg. Um der steigenden G&auml;stezahl zu entsprechen, beschloss die Regierung der Provinz Bozen, den Bestand an Schutzh&uuml;tten zu modernisieren und zu vergr&ouml;&szlig;ern. F&uuml;r die Renovierung 22 bestehender und den Bau drei zus&auml;tzlicher H&uuml;tten stellte sie zehn Millionen Euro bereit. Als Teil dieses Programms entstand die neue Schwarzensteinh&uuml;tte &ndash; ein leuchtender Solit&auml;r mit kupferkaschierter Oberfl&auml;che und lichten Innenr&auml;umen, deren Velux Dachfenster das Bergpanorama wie zahlreiche Gem&auml;lde inszenieren.</strong></span></span></span></p><p><span><span><span>Bei sch&ouml;nem Wetter k&ouml;nnen Bergwanderer im S&uuml;dtiroler Teil der Zillertaler Alpen schon von Weitem ein besonderes Objekt erkennen. Lange bevor sie am Trippachsattel auf einer Meeresh&ouml;he von rund 3.030 Metern ankommen, sehen sie, wie ein hohes unregelm&auml;&szlig;iges Sechseck das Sonnenlicht reflektiert. Wie eine Zinne erhebt es sich aus dem Berg und grenzt sich mit einem metallischen Gl&auml;nzen vom umstehenden schroffen Gestein ab. Das Objekt ist die neue Schwarzensteinh&uuml;tte (Rifugio al Sasso Nero) &ndash; eine ungew&ouml;hnlich gestaltete alpine Schutzh&uuml;tte des Bozener Architekturb&uuml;ros Stifter + Bachmann. Die ersten beiden Stockwerke wurden in Beton gegossen, da sie teilweise unter der Erde versenkt sind und als Fundament dienen. Die oberen Stockwerke wurden aus Holz gebaut. Die auf einer dicken D&auml;mmschicht montierte Metallverkleidung verbindet beide Bauarten zu einem Geb&auml;ude, das wie ein schimmernder Fels wirkt.</span></span></span></p><div style="margin-left:38px; margin-right:38px; padding:1.0pt 4.0pt 1.0pt 4.0pt"><p><span><span><span><strong><span><span>Hintergrundinformation Schutzh&uuml;tten:</span></span></strong><br /><span><span>Schutzh&uuml;tten gibt es insbesondere in den Alpen in gr&ouml;&szlig;erer Zahl. Bei Unwetter und starkem Schneefall bieten sie Wanderern, Bergsteigern und Skifahrern Schutz in einem ansonsten unbebauten Gebiet. Einige dienen auch als St&uuml;tzpunkt f&uuml;r Touren im Gebirge. Es gibt sie sowohl bewirtschaftet als auch unbewirtschaftet, in einigen existieren auch &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeiten.</span></span></span></span></span></p></div><p><span><span><span>Trotz seiner Form und Materialit&auml;t ist der Bauk&ouml;rper jedoch kein Fremdk&ouml;rper im alpinen Ambiente. &bdquo;Unser Haus ist kein Designstatement und wir wollten keine neue Sprache erfinden&ldquo;, erkl&auml;rt Architekt Helmut Stifter den Entwurf. &bdquo;Wir haben einen weiteren Stein gebaut, auf der einen Seite in die H&ouml;he ragend und die G&auml;ste willkommen hei&szlig;end, auf der anderen sich in die Umgebung einf&uuml;gend.&ldquo;</span></span></span></p><p><span><span><span>Mit ihrem Entwurf hatten sich Stifter + Bachmann bei einem Wettbewerb gegen sieben andere Architekturb&uuml;ros aus der Region durchgesetzt. In der &Ouml;ffentlichkeit stie&szlig; das Projekt teilweise auf Kritik, weil es mit der Tradition alpiner Geb&auml;ude zu brechen schien. Tats&auml;chlich gibt es sie jedoch nicht wirklich &ndash; die ersten Bergh&uuml;tten waren im sp&auml;ten 19. Jahrhundert von deutschen Alpenvereinen aus lokalem Stein errichtet worden nach dem Vorbild st&auml;dtischer B&uuml;rgerh&auml;user. Und mit vielen Merkmalen der Schwarzensteinh&uuml;tte erreichen die Architekten eine stimmige Einbettung in die Landschaft. Den Lichtb&auml;ndern und Velux Dachfenstern kommt dabei &ndash; auch &uuml;ber ihre Platzierung - eine Schl&uuml;sselrolle zu.</span></span></span></p><p><span><span><span><strong>Fenster inszenieren das Alpenpanorama</strong></span></span></span></p><p><span><span><span>Das zeigt sich bei der turmartigen H&uuml;tte, die sich &uuml;ber insgesamt sechs Stockwerke erstreckt und 510 m<sup><span>2</span></sup> Netto-Nutzfl&auml;che bietet, schon im Erdgeschoss. Dort befinden sich die K&uuml;che und ein gro&szlig;er Wohn- und Essbereich. Ein durchgehendes Band aus zwei Meter hohen Fenstern erstreckt sich &uuml;ber die gesamte Geb&auml;udebreite und l&auml;sst das Sonnenlicht bis in die Tiefe des Raums hinein. Gleichzeitig verschafft es den G&auml;sten einen 180-Grad-Panoramablick: Die Anordnung und Dimension der Fensterfl&auml;chen inszeniert die alpine Landschaft und l&auml;sst sie wie Gem&auml;lde wirken, etwa beim Blick auf den benachbarten Gipfel oder dem spektakul&auml;ren Ausblick von den Zillertaler Alpen &uuml;ber die hohen Tauern und die Rieserfernergruppe bis hin zu den Dolomitengipfeln der Marmolata.</span></span></span></p><p><span><span><span>Auch in den dar&uuml;berliegenden Stockwerken &uuml;bernehmen die Fenster diese Doppelfunktion. Bandf&ouml;rmig angeordnet und optimal daf&uuml;r platziert, sorgen sie in jedem Schlafbereich mit jeweils zwei bis f&uuml;nf Stockbetten nicht nur f&uuml;r Tageslicht und Bel&uuml;ftung, sondern geben zudem den Blick auf die umliegenden Bergspitzen frei. &bdquo;In diesem Geb&auml;ude gibt es keine Trennung zwischen Fassade und Dach. Es ist ein gro&szlig;es Dach, daher waren Velux Dachfenster unsere erste Wahl&ldquo;, betont Stifter. &bdquo;Wir haben die gleichen Dachfenster verwendet wie in Einfamilienh&auml;usern im Dorf. Alle unsere Mitarbeiter waren mit der Detaillierung und Montage der kupferkaschierten Oberfl&auml;che vertraut &ndash; die meisten D&auml;cher hier sind so ausgef&uuml;hrt.&ldquo;</span></span></span></p><p><span><span><span>Dass ihre regul&auml;ren Fenster auch den alpinen Anforderungen auf &uuml;ber 3.000 Meter H&ouml;he gen&uuml;gen w&uuml;rden, hatten Velux Spezialisten den Architekten bereits in einem fr&uuml;hen Projektstadium zugesagt und versichert, dass weder Unterwasserfenster noch andere extreme L&ouml;sungen gebraucht w&uuml;rden. Bis auf den durch den Luftdruckunterschied zwischen Flachland und Hochgebirge erforderlichen Gasdruckausgleich und eine geringf&uuml;gige &Auml;nderung der Dichtungen gab es keine weiteren Anpassungen an den Velux Fenstern. Entsprechend dem Vorschlag eines Ingenieurb&uuml;ros wurden sie leicht &uuml;ber die Fassade hinausstehend montiert, damit Wasser und Schnee problemlos ablaufen k&ouml;nnen. Ein Sonnenschutz war bei ihnen verzichtbar: Die G&auml;ste gehen in der D&auml;mmerung zu Bett und stehen bei Sonnenaufgang auf.</span></span></span></p><p><span><span><span>Durch ihre Hinweise zum Arbeitsablauf gaben das Wirte-Ehepaar und ein Mitarbeiter zudem den Ansto&szlig; zum unkonventionellen Einsatz eines Standardprodukts: Der durchgehende Bartresen in Richtung Restaurant-Terrasse wird mit einem gr&ouml;&szlig;eren Velux Dachfenster kombiniert &ndash; ge&ouml;ffnet erm&ouml;glicht es den Service von innen und bildet f&uuml;r die G&auml;ste im Au&szlig;enbereich gleichzeitig ein sch&uuml;tzendes Glasdach &uuml;ber dem Tresen.</span></span></span></p><p><span><span><span><strong>Naturnahes Interieur und modernste Haustechnik</strong></span></span></span></p><p><span><span><span>Die Innenausstattung verst&auml;rkt den Eindruck heller, tageslichtdurchfluteter R&auml;ume. Das gesamte Interieur einschlie&szlig;lich der M&ouml;bel besteht aus unbehandeltem Fichtenholz. B&ouml;den und Decken aus Brettsperrholzplatten bilden die Struktur. Jedes noch so kleine Detail ist durchdacht und auf maximale Funktionalit&auml;t und Komfort unter Bergbedingungen ausgelegt.</span></span></span></p><p><span><span><span>Besondere Naturn&auml;he und Nachhaltigkeit zeigt sich auch in der Energieversorgung. Eine Photovoltaik-Anlage produziert den ben&ouml;tigten Strom f&uuml;r die Heizung sowie die gr&ouml;&szlig;ten Verbraucher im H&uuml;ttenbetrieb, die K&uuml;che und Bar, und sichert ihn in einem Batteriespeicher im zweiten Untergeschoss. Warmwasser gibt es nur in der K&uuml;che und in den Duschen &ndash; es wird mit dem Blockheizkraftwerk und einem W&auml;rmetauscher erhitzt, der zudem die Batterien l&auml;dt, falls die Sonnenkollektoren dazu nicht ausreichen. Zum wetter- und batterieunabh&auml;ngigen Kochen dient Gas, das in Flaschen zur H&uuml;tte transportiert wird. Das Trinkwasser stammt aus einem h&ouml;hergelegenen Reservoir. Von dort str&ouml;mt es in eine Aufbereitungsanlage, die es entkeimt und mineralisiert.</span></span></span></p><p><span><span><span>Mit ihrem architektonischen Konzept und dem R&uuml;ckgriff auf erschwingliche, leicht zug&auml;ngliche Materialien und Komponenten gelang Stifter + Bachmann ein spektakul&auml;res Erscheinungsbild mit formvollendeter Detaillierung bei vergleichsweise geringen Kosten. Nur die hochalpine Lage der neuen Schwarzensteinh&uuml;tte, die noch 100 H&ouml;henmeter &uuml;ber ihrer 2017 abgerissenen Vorg&auml;ngerin liegt, verteuerte den Bau naturgem&auml;&szlig;: Weil die Zufahrtsstra&szlig;e auf 1.800 Metern endet, musste eine provisorische Seilbahn die Materialien von dort aus weitertransportieren. Die Arbeiter wurden mit dem Hubschrauber zur Baustelle gebracht.</span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[vms-Referenzen,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 15:19:31 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-bozen-141537.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_bozen_141537]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die neue Schwarzensteinh&amp;uuml;tte integriert sich in den Bergfels, hebt sich durch ihre kupferkaschierte Oberfl&amp;auml;che aber von der hochalpinen Umgebung ab.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sylts erste überdachte Einkaufspassage</title>
                        <link>https://presse.velux.de/sylts-erste-ueberdachte-einkaufspassage/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/sylts-erste-ueberdachte-einkaufspassage/</guid><pp:caseid>431979</pp:caseid><pp:subtitle>VELUX Commercial Objektbericht – Lister Markt mit Modular Skylights</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><span><span><span><b>Hamburg, Januar 2021. Mit dem &bdquo;Lister Markt&ldquo; errichtete die Entwicklungsgesellschaft Sylt im n&ouml;rdlichsten Dorf der Insel ein neues Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum. Nur wenige Schritte vom Strand entfernt schafft es eine neue Mitte f&uuml;r den Ort und erh&ouml;ht die Attraktivit&auml;t der Urlaubsdestination List auf Sylt insbesondere f&uuml;r junge G&auml;ste. Ihnen bietet der &bdquo;Lister Markt&ldquo; nicht nur ein modernes</b> <b><span><span><span><span>Hotel und verschiedenste kulinarische Angebote, sondern vor allem die erste &uuml;berdachte</span></span></span></span> Shopping-Mall der Insel</b><b><span><span><span><span>, die</span></span></span></span> ein wetterunabh&auml;ngiges Einkaufserlebnis m&ouml;glich macht. Dabei versorgt e</b><b><span><span><span><span>in Sattel-Lichtband mit</span></span></span></span> insgesamt 64 Velux Modular Skylights die Passage mit viel nat&uuml;rlichem Tageslicht und vermittelt das f&uuml;r einen Urlaubsort wie List eigentlich unverzichtbare Open Air Feeling auch beim Shopping oder Restaurantbesuch.</b></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Die Insel Sylt geh&ouml;rt zu den beliebtesten Urlaubszielen in Norddeutschland &ndash; steht aber zugleich in Konkurrenz zu den Feriengebieten in D&auml;nemark und an der deutschen Ostseek&uuml;ste. Um die Attraktivit&auml;t des eigenen Standortes zu steigern und das touristische Angebot zu erweitern, entschied die Gemeinde List im Rahmen eines Ortsentwicklungskonzepts, den Bereich zwischen dem Hafen und dem ehemaligen Gel&auml;nde der Bundeswehr-Fahrbereitschaft touristisch (weiter) zu entwickeln und eine neue Flaniermeile zu schaffen. Deren Ausgangspunkt ist der Hafen List und ihr Endpunkt bildet ein modernes Zentrum mit Einkaufsm&ouml;glichkeiten, Hotel, Restaurant und Personal-Wohnungen. Mit der Realisierung des &bdquo;Lister Markt&ldquo; getauften Komplexes wurden die Architekten der IGA Haus GmbH & Co. KG aus Flensburg beauftragt. Diese planten und errichteten ein Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum im Neo-B&auml;derstil mit einer Gesamtnutzungsfl&auml;che von etwa 11.700 Quadratmeter. Die Fertigstellung erfolgte nach rund 20 Monaten.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Herzst&uuml;ck des &bdquo;Lister Marktes&ldquo; ist die lichtdurchflutete Shoppingmall mit ihren Einzelhandelsfl&auml;chen und einem Food Court. Sie verf&uuml;gt auf Sylt &uuml;ber ein Alleinstellungsmerkmal, denn vergleichbare &uuml;berdachte und damit wetterunabh&auml;ngige Einkaufspassagen sind auf der gesamten Insel sonst nicht vorhanden. Insgesamt 64 Velux Modular <span>Skylights verbinden sich zu einem</span> &uuml;ber 20 Meter langen und rund vier Meter breiten Sattel-Lichtband und versorgen die Shopping Mall im &bdquo;Lister Markt&ldquo; mit viel Tageslicht. &bdquo;Wir haben uns bei der Wahl der Oberlichtlichtl&ouml;sung f&uuml;r die eleganten, <span>industriell vorgefertigten Modular Skylights von Velux entschieden, weil sie sich &ndash; im Gegensatz zu der</span> traditionellen, erst vor Ort umgesetzten Metallbauweise <span>&ndash; schnell und einfach montieren lassen, ohne dass auf der Baustelle verschiedene Handwerker, Lieferanten und andere Gewerke involviert sind und das Material auf dem Dach geschnitten, angepasst oder auf andere Weise bearbeitet werden muss&ldquo;, erkl&auml;rt Ulrich Huber, IGA Haus GmbH & Co. KG. &bdquo;Bei der standardisierten L&ouml;sung von Velux wurden die einbaufertigen Bauteile und Komponenten &bdquo;just in time&ldquo; angeliefert und konnten dann von einem Kranfahrer und zwei Monteuren auf dem Dach in rasch wiederkehrenden Schritten montiert werden.&ldquo;</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Heute erzeugt <span>die gro&szlig;z&uuml;gige Tageslichtl&ouml;sung</span> <span>eine wunderbar ungefilterte und tageszeitabh&auml;ngige Lichtstimmung im Inneren des &bdquo;Lister Markts&ldquo; und der ungehinderte Blick in den Himmel tr&auml;gt nicht unerheblich zum Wohlbefinden der Besucher bei.</span> &bdquo;Dank der Lichtszenerie vergessen Besucher der Passage oft, dass sie sich gar nicht unter freiem Himmel befinden, sondern in geschlossenen R&auml;umen aufhalten&ldquo;, freut sich Sven Paulsen, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bauherrn Entwicklungsgesellschaft Sylt mbH & Co. Bauplanungs KG &uuml;ber den Effekt des beeindruckenden Sattel-Lichtbandes. <span>Dar&uuml;ber hinaus sind die Modular Skylights</span> <span>auch Teil des L&uuml;ftungs- und Brandschutzkonzeptes, denn in das Sattel-Lichtband sind sowohl</span> feststehende Module als auch NRWG-Module integriert. Diese <span><span><span>sorgen nicht nur f&uuml;r eine nat&uuml;rliche Luftzirkulation und gew&auml;hrleisten so</span></span></span> <span>in Verbindung mit den i</span>nnenliegenden <span>Sonnenschutz-Rollos <span><span>ein gesundes, angenehmes Raumklima</span></span>, sondern tragen im Brandfall auch wesentlich zur Entrauchung bei<span><span>.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Erg&auml;nzt werden die Einzelhandelsfl&auml;chen um ein offenes Gastronomiekonzept mit verschiedensten kulinarischen Angeboten. Das Restaurants &bdquo;Easy&ldquo; ist eines der gr&ouml;&szlig;ten auf der Insel &uuml;berhaupt und bietet &ndash; verteilt auf unterschiedliche Gastr&auml;ume &ndash; unter anderem ein gro&szlig;es B&auml;ckerei-Caf&eacute;, eine Sushibar, Lounges auf den Fluren sowie einen Feinkostshop und einen Weinhandel. Neben der &uuml;berdachten Shoppingmall mit Gastronomiebetrieben und Einzelhandelsfl&auml;chen bietet der &bdquo;Lister Markt&ldquo; zudem Platz f&uuml;r einen Supermarkt sowie f&uuml;r ein Hotel mit 37 Zimmern im Obergeschoss des neuen Komplexes. Zudem entstanden Wohnungen f&uuml;r die Mitarbeiter.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Der Mix aus hochwertigem Shopping, Meer, D&uuml;nen, Erlebnis und Gastronomie ist auf Sylt in dieser Auspr&auml;gung einzigartig. Der Standort profitiert insbesondere von der direkten Lage an der Hafenstra&szlig;e. In Verbindung mit den zus&auml;tzlichen kostenlosen Parkpl&auml;tzen und der Umstrukturierung der Hafenstra&szlig;e zum Hafenboulevard steigt die Attraktivit&auml;t der Urlaubsdestination List auf Sylt deutlich und l&auml;dt Besucher zu einer l&auml;ngeren Verweildauer ein.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span>Mehr Referenzobjekte mit Velux Modular Skylights sind unter</span> <a href="https://commercial.velux.de/"><span>https://commercial.velux.de/</span></a> <span>zu finden.</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><b><span>Daten und Fakten im &Uuml;berblick / Bautafel:</span></b></span></span></span></p><table width="555"><tr><td><p><span><span><span><b>Projekt</b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>&bdquo;Lister Markt&ldquo; (Einkaufszentrum mit Hotel, Restaurant und Personal-Wohnungen)</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b>Adresse</b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Hafenstra&szlig;e 2a, 25992 List</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b>Baujahr</b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>2017</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b>Bauherr</b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>Entwicklungsgesellschaft Sylt mbH & Co. Bauplanungs KG</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b>Architekt</b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>IGA-Haus GmbH, 24944 Flensburg, www.iga-haus.de</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b>Verarbeiter</b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>Hans Andritter GmbH, 25821 Bredstedt, www.andritter.de</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b>Produkt</b></span></span></span></p></td><td><ul><li><span><span><span>64 VELUX Modular Skylights (davon 5 NRWG Module)in der Ausf&uuml;hrung Sattel-Lichtband 25-40&deg; mit einem tats&auml;chlichen Neigungswinkel von 28 GradFarbe: Sonderlackierung RAL 7016, Glanzgrad 30</span></span></span></li><li><span><span><span>64 VELUX INTEGRA Sonnenschutz-Rollos; Farbe: wei&szlig;, schwer entflammbar</span></span></span></li></ul></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b>Modulma&szlig; / Gesamtfl&auml;che</b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>0,675 m x 2,40 m / 103,68 m<sup>2</sup></span></span></span></p></td></tr></table><table border="1" cellpadding="1" cellspacing="1" style="width:500px;"><tr><td><p><span><span><span><b><span>Ein System &ndash; viele M&ouml;glichkeiten</span></b></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Velux Modular Skylights sind die ebenso &auml;sthetische wie unkomplizierte L&ouml;sung f&uuml;r mehr Tageslicht, mehr Effizienz und erh&ouml;hten Arbeitskomfort. Architekten und Planern er&ouml;ffnet das flexible System einzigartige M&ouml;glichkeiten und viele Vorteile: Mit Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium und Sheddach-Lichtband bietet Velux standardisierte L&ouml;sungen f&uuml;r unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Gr&ouml;&szlig;e, Anwendungssituation und Funktionalit&auml;t. Dabei basiert das System auf einem einzigen Grundmodul und wird mit einem speziell vorgefertigten Eindeckrahmen geliefert &ndash; perfekter Sitz und vollst&auml;ndige Dichtigkeit sind garantiert.</span> <span>Zugleich</span> <span>sorgen</span> <span>s</span><span>chmale Profile in Verbindung mit</span> <span>dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen F&uuml;hrungsdr&auml;hten der innen liegenden Sonnenschutz-Rollos</span> <span>f&uuml;r ein</span> <span>elegantes Erscheinungsbild.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Die einzelnen Module sind &ouml;ffenbar und feststehend in einer Breite von</span> <span>67,5 bis 100 Zentimeter und einer H&ouml;he</span> <span>von</span> <span>120 bis 300 Zentimetern verf&uuml;gbar und</span> <span>lassen sich</span> <span>mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert</span> <span>zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtb&auml;ndern addieren.</span> <span>Zudem k&ouml;nnen</span> <span>Licht- oder Sattel-Lichtb&auml;nder</span> <span>zu einer gro&szlig;fl&auml;chigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden und das Wandmontage-Lichtband erm&ouml;glicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></span></span></span></p></td></tr></table><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Einkaufspassage,Shopping Mall]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 17:33:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-lister-markt-1.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[VELUX_Lister_Markt_1]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Herzst&amp;uuml;ck des &amp;bdquo;Lister Marktes&amp;ldquo; ist die lichtdurchflutete Shoppingmall mit ihren Einzelhandelsfl&amp;auml;chen und einem Food Court.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sichtbeton, Weißtanne und viel Tageslicht –  Staufer Grundschule Schongau</title>
                        <link>https://presse.velux.de/sichtbeton-weisstanne-und-viel-tageslicht---staufer-grundschule-schongau/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/sichtbeton-weisstanne-und-viel-tageslicht---staufer-grundschule-schongau/</guid><pp:caseid>428233</pp:caseid><pp:subtitle>VELUX Objektbericht - Staufer Grundschule Schongau mit Modular Skylights</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><span><span><b>Hamburg, Dezember 2020. Schlicht und gleichzeitig imposant &ndash; was sich wie eine Antithese anh&ouml;rt, ist den Architekten der Staufer Grundschule in Schongau gelungen. Die Grundzutaten daf&uuml;r sind spannungsreiche und trotzdem einfache Volumen, eine einheitliche und robuste Materialit&auml;t, gezielte Farbreduktion und ein abwechslungsreiches Lichtspiel aus Sonnenflecken und Schatten, erzeugt durch ein filigranes Glasdach. Vier Reihen Velux Modular Skylights als Stufen-Lichtband-L&ouml;sung schaffen eine moderne Lichtkuppel im neuen Eingangsbereich.</b></span></span></span></p><p><span><span><span><b>Geb&auml;udegrundmodul f&uuml;r eine einheitliche Architektursprache</b></span></span></span></p><p><span><span><span>Im Juli 2019 wurde die Staufer Grundschule in Schongau offiziell eingeweiht. Der Teilneubau von balda_architekten ist Bestandteil eines gemeinschaftlichen Schulzentrums aus Grund-, Mittel- und Realschule sowie einem Gymnasium. Die heterogenen Bestandsbauten aus den 1950er- bis 1990er-Jahren wurden durch w&uuml;rfelf&ouml;rmige Neu- und Erweiterungsbauten erg&auml;nzt und passen diese nun an die Anforderungen moderner Schulkonzepte an. Gleichzeitig schaffen sie durch eine homogene Architektursprache und reduzierte Materialit&auml;t eine durchg&auml;ngige Gestaltung und Einheit auf dem Schulcampus. Die Fassade der Grundmodule ist durch einen hohen Fensteranteil, umlaufende Fluchtbalkone und Holzlamellen gepr&auml;gt. Durch die modulare Geb&auml;udeanordnung kann der Schulkomplex auch zuk&uuml;nftig flexibel wachsen und weitere Bauteile mit erg&auml;nzenden Funktionen aufnehmen. Auch der Austausch der Bestandsbauten ist nicht ausgeschlossen, sollten diese irgendwann nicht mehr den zeitgem&auml;&szlig;en Anforderungen entsprechen. Durch die Anordnung der Neubauten entstehen gesch&uuml;tzte Innenh&ouml;fe, von denen aus die verschiedenen Geb&auml;udeteile erschlossen werden.</span></span></span></p><p><span><span><span><b>Moderne Lernlandschaften</b></span></span></span></p><p><span><span><span>Der Komplex der Grundschule selbst ist ebenfalls ein Teilneubau und bindet ein Geb&auml;ude des Vorg&auml;ngerschulbaus mit dem Verwaltungstrakt und den Klassenr&auml;umen einer Jahrgangsstufe ein. Mehrere kleinteilige, aneinander gereihte Volumen, die durch eine Magistrale miteinander verbunden sind, nehmen nun weitere Klassenr&auml;ume, Mensa, Hort und Sporthalle auf. Die Flachdachw&uuml;rfel werden durch eingeschnittene Lichth&ouml;fe zus&auml;tzlich strukturiert und belichtet. Jeweils vier Klassenr&auml;ume sind dabei als Lernlandschaft f&uuml;r die verschiedenen Jahrgangsstufen geclustert. Gemeinsam mit einem oder zwei Gruppenr&auml;umen sowie einem Raum f&uuml;r die Lehrer ordnen sich die Cluster um eine kommunikative Mitte. Dieser Raum kann als Forum multifunktional eingesetzt und durch Faltw&auml;nde abgetrennt werden.</span></span></span></p><p><span><span><span><b>Lichtdurchflutetes Eingangsforum mit Velux Stufen-Lichtband-L&ouml;sung</b></span></span></span></p><p><span><span><span>Tritt man durch das neue Eingangsportal der Staufer Grundschule befindet man sich in einer lichtdurchfluteten, zweigeschossigen Aula. Boden und W&auml;nde bestehen aus ausdrucksstarkem Sichtbeton, Br&uuml;stungen und Treppengel&auml;nder aus dem hellen Holz der Wei&szlig;tanne. Dieses zentrale Atrium, das als Versammlungsraum f&uuml;r den gesamten Schulkomplex dient, wird von einem filigranen Glasdach mit vier Reihen Velux Modular Skylights als Stufen-Lichtband-L&ouml;sung &uuml;berspannt. Die Fassade ist mit geschosshohen &Ouml;ffnungen versehen, so dass der lichtdurchflutete Innenraum beinahe in seiner Lichtstimmung einem Au&szlig;enraum gleicht. Das nat&uuml;rliche Licht wandert abh&auml;ngig von der Tageszeit und den Wetterbedingungen durch den Raum und sorgt f&uuml;r unterschiedliche Stimmungen. Die durch die Architektur erzeugte Atmosph&auml;re ist ruhig und ausgeglichen &ndash; obwohl sie in beeindruckender Weise auf Gegens&auml;tzen basiert. Hier treffen Massivit&auml;t und Leichtigkeit, Geschlossenheit und Offenheit, Licht und Schatten, Ruhe und Spannung, harte und weiche Materialien aufeinander und finden zu einer Einheit.</span></span></span></p><p><span><span><span><b>Reizfreiheit durch reduzierte Materialien f&uuml;r mehr Konzentration</b></span></span></span></p><p><span><span><span>Das gestalterische Grundkonzept besteht ma&szlig;geblich auf der stark reduzierten Materialit&auml;t. K&uuml;hler, ungestrichener Sichtbeton wird mit dem warmen und weichen Holz der Wei&szlig;tanne kombiniert &ndash; sowohl in der Fassaden- als auch der Innenraumgestaltung. Die B&ouml;den bestehen aus geschliffenem Estrich, Eichenparkett und Kugelgarn in den Lernzonen. &bdquo;Ehrlich und robust&ldquo;, erl&auml;utern die Architekten Franz Balda und Jochen Handke die Materialwahl, &bdquo;erg&auml;nzt durch jede Menge Tageslicht&ldquo;. Von dieser besonderen Atmosph&auml;re scheinen auch die Sch&uuml;ler beeinflusst zu werden, die nach Schilderungen der Lehrkr&auml;fte sehr ordentlich und behutsam mit dem Geb&auml;ude umgehen. Dabei sei der nat&uuml;rliche Alterungsprozess, die &bdquo;Holzpatina, wie bei einem Wirtshaustisch, bereits von Anfang an Bestandteil der Planung&ldquo; gewesen, erkl&auml;ren die Architekten weiter. F&uuml;r sie muss ein Schulgeb&auml;ude selbst keine Farbe mitbringen, dies t&auml;ten die Kinder mit ihrer Aktivit&auml;t und ihrer Lebendigkeit zu gen&uuml;ge, ein Schulgeb&auml;ude m&uuml;sse stattdessen eine reizfreie Atmosph&auml;re schaffen, die den passenden Rahmen f&uuml;r unterschiedlichste Aktivit&auml;ten bietet. Dies scheint bei der Staufer Grundschule gelungen. Wem doch ein wenig Farbe fehlt, der sollte sich die Toiletten ansehen &ndash; diese sind als spielerisches Kontrastprogramm vollst&auml;ndig in Blau gehalten. Wand, Boden, Decke, M&ouml;blierung &ndash; alles ist Blau. Auch der Wiedereinbau von Mosaik-Wandbildern des K&uuml;nstlers Cobi Reiser, entstanden um 1950, setzt als Reminiszenz an den Vorg&auml;ngerbau gezielte Blickf&auml;nge.</span></span></span></p><p><span><span><span><b>Kurze Bauzeit, schnelle Montage</b></span></span></span></p><p><span><span><span>Der gesamte Schulkomplex wird w&auml;hrend des laufenden Schulbetriebs in mehreren Bauphasen umgebaut, saniert und erweitert. Insgesamt ist daf&uuml;r eine Bauzeit von 2016 bis 2021 vorgesehen. F&uuml;r die Bauphase bestehend aus Grund- und Realschule war eine Bauzeit von 18 Monaten angesetzt, w&auml;hrend der Jahre 2017 bis 2019. Lediglich eine Woche davon war f&uuml;r die Installation des Glasdachs notwendig. Vier Arbeiter legten dazu 56 Stufen-Lichtband-Module auf eine umlaufende, abgetreppte Stahlbetonattika mit Leimholzbindern als Zwischenauflager ab. Nicht nur die kurze Montagedauer war f&uuml;r die Planer ausschlaggebend bei der Entscheidung f&uuml;r das modulare Glasdach-System. &bdquo;Die Stufen-Lichtband-L&ouml;sung von Velux Modular Skylights bot uns eine kosteng&uuml;nstige M&ouml;glichkeit zur Vollverglasung des Auladachs. Auch wegen der integrierten Verschattungs- und Bel&uuml;ftungsoptionen stellte dies die optimale L&ouml;sung dar&ldquo;, erl&auml;utert Jochen Handke von balda_architekten. Alle Elemente sind mit einem innenliegenden wei&szlig;en Rollo versehen, acht Module k&ouml;nnen zu L&uuml;ftungszwecken ge&ouml;ffnet werden, so dass das Glasdach aktiver Bestandteil des Klimakonzepts des Geb&auml;udes ist.</span></span></span></p><p><span><span><span>Nach der Inbetriebnahme der Grundschule wurden die W&uuml;nsche der Sch&uuml;ler f&uuml;r das neue Schulgeb&auml;ude, die ungef&auml;hr w&auml;hrend der Wettbewerbsphase 2013/2014 notiert wurden, wieder hervorgeholt. Lediglich ein Schwimmbad, das sich die Kinder gew&uuml;nscht hatten, fehlte &ndash; alle anderen W&uuml;nsche wurden erf&uuml;llt.</span></span></span></p><p><span><span><span><b><span><span>Bautafel</span></span></b></span></span></span></p><table width="0"><tr><td><p><span><span><span><b><span>Projekt</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Staufer Grundschule Schongau</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Standort</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>B&uuml;rgermeister-Lechenbauer-Stra&szlig;e 1,86956 Schongau</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Bauherr</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>Stadt Schongau</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Nutzung</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Schule</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Baujahr</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>2017-2019</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Art des Projektes</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Neubau</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Energieversorgung</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>Energieversorgung mittels &ouml;rtlich vorhandener Anbindung an Fernw&auml;rmeleitung</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Architekt</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>balda_architekten gmbh</span></span></span></p><p><span><span><span>Jochen Handke</span></span></span></p><p><span><span><span>Kurt-Huber-Ring 9</span></span></span></p><p><span><span><span>82256 F&uuml;rstenfeldbruck</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Ausf&uuml;hrender Handwerksbetrieb</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>Zimmerei Eder</span></span></span></p><p><span><span><span>Friedrich-Dittes-Weg 2</span></span></span></p><p><span><span><span>83075 Bad Feilbach</span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><b><span>Produkte</span></b></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span>56 VELUX Modular Skylights mit 3-Scheiben Isolierverglasung als Stufen-Lichtband-L&ouml;sung mit vier Lichtb&auml;ndern aus je 16 Modulen</span></span></span></p><ul><li><span>Gr&ouml;&szlig;e jeweils 800 mm x 2105 mm</span></li><li><span>acht Module davon &ouml;ffenbar</span></li><li><span>alle Module mit innenliegenden wei&szlig;en Rollos ausgestattet</span></li></ul></td></tr></table><p><span><span><span><b>Modulares System in elegantem Design</b></span></span></span></p><p><span><span><span>Die Velux Modular Skylights wurden f&uuml;r den Einsatz in &ouml;ffentlichen und gewerblichen Geb&auml;uden wie Schulen, Krankenh&auml;user oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturb&uuml;ro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtl&ouml;sung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorz&uuml;gen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Stufen-Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium und Sheddach bietet Velux standardisierte L&ouml;sungen f&uuml;r unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Gr&ouml;&szlig;e, Anwendungssituation und Funktionalit&auml;t. Die einzelnen Module sind &ouml;ffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer H&ouml;he von 120 bis 300 Zentimetern verf&uuml;gbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtb&auml;ndern addieren. Zudem k&ouml;nnen Licht- oder Sattel-Lichtb&auml;nder zu einer gro&szlig;fl&auml;chigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden und das Wandmontage-Lichtband erm&ouml;glicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></span></span></p><p><span><span><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert und k&ouml;nnen vor Ort mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Dar&uuml;ber hinaus gew&auml;hrleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Pr&auml;zision und Produktqualit&auml;t. Auch in Punkto D&auml;mmung setzen die Velux Modular Skylights Ma&szlig;st&auml;be und erf&uuml;llen die Anforderungen an Energieeffizienz auf h&ouml;chstem Niveau: Die Profile von Fensterfl&uuml;gel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe W&auml;rmeleitf&auml;higkeit dem innovativen System sehr gute D&auml;mmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich mit 3-Scheiben-Verglasung auf 1,0 W/(m<sup>2</sup>K) verbessern l&auml;sst. Zugleich sorgt das Verbundmaterial f&uuml;r hohe Festigkeit und Tragf&auml;higkeit und erm&ouml;glicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen F&uuml;hrungsdr&auml;hten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos f&uuml;r ein elegantes Erscheinungsbild.</span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Schule,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 16:06:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-staufer-grundschule-28.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_staufer_grundschule_28]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Insgesamt 56 Velux Modular Skylights sorgen in der Staufer Grundschule f&amp;uuml;r ein lichtdurchflutetes Atrium.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wer will guten Kuchen backen, der muss haben …</title>
                        <link>https://presse.velux.de/wer-will-guten-kuchen-backen-der-muss-haben-/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/wer-will-guten-kuchen-backen-der-muss-haben-/</guid><pp:caseid>420807</pp:caseid><pp:subtitle>Frische Luft und Tageslicht: Durch Velux Modular Skylights im Erweiterungsanbau einer Großbäckerei garantiert</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><span><span><b><span>Hamburg, April 2020. Die B&auml;ckereianlagen der im Baden-W&uuml;rttembergischen Waiblingen ans&auml;ssigen Sch&ouml;llkopf Backwaren GmbH waren seit fast 25 Jahren in Betrieb, sodass es an der Zeit war, eine Sanierung des Geb&auml;udes in Angriff zu nehmen. Um die Produktionskapazit&auml;ten zu erh&ouml;hen, entschied sich das Unternehmen, den bereits bestehenden ca. 2.000 m&sup2; gro&szlig;en Produktionskomplex mit einem Erweiterungsbau auf etwa die doppelte Fl&auml;che zu vergr&ouml;&szlig;ern. Zus&auml;tzlich sollten auch die Arbeitsbedingungen f&uuml;r die Mitarbeiter optimiert werden. Die Integration von drei Sheddach-Lichtb&auml;ndern aus Velux Modular Skylights, die nun f&uuml;r nat&uuml;rliches Licht und frische Luft in der Backstube sorgen, trug wesentlich dazu bei.</span></b></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Die 3D Architekt GmbH aus Dorfen legte bei der Planung des B&auml;ckerei-Erweiterungsbaus den Fokus auf die Optimierung der Arbeitsumgebung und der Arbeitsprozesse sowohl in der Konditorei als insbesondere auch im Bereich der gro&szlig;en Back&ouml;fen. Speziell in diesen Zonen war es wichtig, f&uuml;r eine gute nat&uuml;rliche Belichtung und Bel&uuml;ftung zu sorgen. Das Dach ber&uuml;cksichtigten die Planer hierbei als Quelle f&uuml;r eine blendfreie Belichtung mit weichem Nordlicht. Daf&uuml;r wurden gro&szlig;e Lichtband-L&ouml;sungen eingesetzt, die Tageslicht in die Produktionsr&auml;ume bringen und eine effiziente Bel&uuml;ftung durch zu &ouml;ffnende Module erm&ouml;glichen. Die Architekten entschieden sich f&uuml;r eine Sheddach-Konstruktion mit drei Lichtb&auml;ndern aus insgesamt 54 Velux Modular Skylights der Gr&ouml;&szlig;e 0,75 x 1,40 Meter. Die H&auml;lfte der Tageslichtelemente sind als nat&uuml;rliche Rauch- und W&auml;rmeabzugsger&auml;te (NRWG) einsetzbare L&uuml;ftungsmodule. Durch sie kann frische, k&uuml;hle Luft in die B&auml;ckerei str&ouml;men bzw. warme Luft aus der Backstube entweichen. Die Erweiterung der B&auml;ckerei und der Einbau der Lichtb&auml;nder erfolgten ohne Beeintr&auml;chtigung der t&auml;glichen Produktion. Sechs Handwerker von Fessmann Holzbau realisierten die Montage der vorproduzierten Modular Skylights von Velux auf einer Unterkonstruktion aus Holz in nur etwa einer Woche.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Nach Abschluss des Bauprojekts werden in Waiblingen leckere Backwaren unter vorbildlichen Tageslichtbedingungen gebacken. Die B&auml;cker genie&szlig;en die Frischluft und das Tageslicht, die die t&auml;gliche Arbeit nun angenehmer machen.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><b><span>Produktinformation:</span></b></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Velux Modular Skylights wurden f&uuml;r den Einsatz in &ouml;ffentlichen und gewerblichen Geb&auml;uden wie Schulen, Krankenh&auml;user oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturb&uuml;ro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Lichtdachl&ouml;sung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorz&uuml;gen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Sattel-Lichtband, Stufen-Lichtband und Stufen-Sattel-Lichtband sowie Atrium- und</span> <span>Sheddach-L&ouml;sungen</span> <span>bietet Velux standardisierte Bausysteme f&uuml;r unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Gr&ouml;&szlig;e, Anwendungssituation und Funktionalit&auml;t. Die im Beispiel der B&auml;ckerei Waiblingen realisierten Sheddach-Verglasungen k&ouml;nnen in einem Neigungswinkel von 40&deg; - 90&deg; eingesetzt werden.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Die einzelnen Module der Velux</span> <span>Modular Skylights</span> <span>sind wahlweise zu &ouml;ffnen oder feststehend. Verf&uuml;gbar sind sie in Breiten von</span> <span>67,5 bis 100 cm und H&ouml;hen</span> <span>von</span> <span>120 bis 300 cm. Sie</span> <span>lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtb&auml;ndern addieren.</span> <span>Zudem k&ouml;nnen</span> <span>Licht- oder Sattel-Lichtb&auml;nder</span> <span>zu einer gro&szlig;fl&auml;chigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden. Das Wandmontage-Lichtband erm&ouml;glicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Die Module werden einbaufertig angeliefert, sie lassen sich vor Ort mit Hilfe eines innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montieren. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Dar&uuml;ber hinaus gew&auml;hrleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Pr&auml;zision und Produktqualit&auml;t.</span> <span>Auch bei der D&auml;mmung setzen die Velux Modular Skylights Ma&szlig;st&auml;be und</span> <span>erf&uuml;llen die Anforderungen an Energieeffizienz auf h&ouml;chstem Niveau:</span> <span>Die Profile von Fensterfl&uuml;gel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe W&auml;rmeleitf&auml;higkeit dem</span> <span>innovativen</span> <span>System sehr gute D&auml;mmeigenschaften verleiht.</span> <span>Zugleich sorgt das Verbundmaterial f&uuml;r hohe Festigkeit und Tragf&auml;higkeit und erm&ouml;glicht ein schlankes, leichtes Design.</span> <span>Die s</span><span>chmalen Profile sorgen in Verbindung mit</span> <span>dem verborgenen Kettenantrieb</span> <span>f&uuml;r ein</span> <span>elegantes Erscheinungsbild.</span> <span>Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen U<sub>W</sub>-Wert von 1,4 W/(m<sup>2</sup>K), der sich mit 3-Scheiben-Verglasung auf 1,0 W/(m<sup>2</sup>K) optimieren l&auml;sst.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><b>Bautafel</b></span></span></span></p><table width="0"><tr><td><p><span><span><span><span><b>Projekt</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Neubau / Anbau Gro&szlig;b&auml;ckerei in Waiblingen</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Bauherr</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Sch&ouml;llkopf Backwaren GmbH, Waiblingen</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Baujahr</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>2016</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Entwurfsplanung und ausf&uuml;hrender Architekt </b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>3D ARCHITEKT GMBH, Alte Isen 6, 84405 Dorfen</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><a href="http://www.3-d-architekt.de">www.3-d-architekt.de</a></span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Nutzfl&auml;che</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>4.350 m<sup>2</sup></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>(Alt: 2.035 m<sup>2</sup>, Neu: 2.315 m<sup>2</sup>)</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Produkte</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>VELUX Modular Skylights, Variante Sheddach-Lichtband</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>54 Module &aacute; 0,75 x 1,40 m (davon 27 NRWG)</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Neigungswinkel 65&deg;</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Verglasung</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>2-Scheiben-Isolierverglasung</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Ausf&uuml;hrender Fachbetrieb</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Fessmann Holzbau, Mayenner Str. 40, 71332 Waiblingen</span></span></span></span></p></td></tr><tr><td><p><span><span><span><span><b>Statik</b></span></span></span></span></p></td><td><p><span><span><span><span>Ingenieurb&uuml;ro Gerhard Rebstock, Ingenieurb&uuml;ro f&uuml;r Baustatik</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Silcherstra&szlig;e 17, 71332 Waiblingen</span></span></span></span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Modular Skylights,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 15:10:09 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-baeckerei-136446.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_baeckerei_136446]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das Sheddach-Lichtband aus Modular Skylights l&amp;auml;sst das Tageslicht tief ins Geb&amp;auml;udeinnere fallen. Dank der Nordausrichtung bleibt die direkte Sonneneinstrahlung aus und ein blendfreies Arbeiten ist jederzeit gew&amp;auml;hrleistet.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Kunst bei Tageslicht betrachtet</title>
                        <link>https://presse.velux.de/kunst-bei-tageslicht-betrachtet/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/kunst-bei-tageslicht-betrachtet/</guid><pp:caseid>356523</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em>Ehemalige Industriehalle wird durch Sattel-Lichtb&#228;nder zu Tageslicht-Museum</em></p><p><strong>Im bayerischen Traunreut nahe dem Chiemsee pr&#228;sentiert die Stiftung "Das Maximum" bedeutende Werke zeitgen&#246;ssischer Kunst, unter anderem von Georg Baselitz und Andy Warhol. Ausgestellt sind die Werke in zur&#252;ckhaltend gestalteten Industriehallen, umgebaut zu einem Tageslicht-Museum. Die Velux Modular Skylights (ehemals Modulares Oberlicht-System) schaffen f&#252;r das Betrachten der Kunstwerke optimale Lichtverh&#228;ltnisse und f&#252;gen sich nahtlos in die Innenarchitektur ein.</strong></p><p></p><p>Die Gemeinde Traunreut im Chiemgau hat seit der Er&#246;ffnung der Stiftung "DAS MAXIMUM" im Jahr 2011 f&#252;r Kenner und Liebhaber der Gegenwartskunst eine Sensation zu bieten: Der in New York lebende Kunstf&#246;rderer Heiner Friedrich zeigt in den Hallen einer ehemaligen Munitionsverarbeitungsanlage herausragende Werke bedeutender K&#252;nstler &#8211; darunter Andy Warhol, Georg Baselitz, Imi Knoebel und John Chamberlain.</p><p>&#160;</p><p><strong>Von der Industriehalle zum Tageslicht-Museum</strong></p><p>Warum es den Wahl-Amerikaner Friedrich ausgerechnet in die bayerische Provinz zog, um einen zuletzt industriell genutzten Geb&#228;udekomplex als Kunstmuseum zu nutzen, in dem auf 4.300 m<sup>2</sup> f&#252;nf deutsche und vier amerikanische K&#252;nstler zumeist gro&#223;formatige Bilder, Skulpturen und Installationen pr&#228;sentieren, liegt in seiner Familiengeschichte begr&#252;ndet: Sein aus Sachsen stammender Vater Harald Friedrich nutzte ebenso wie Unternehmen wie Siemens-Schuckert aus Berlin die bestehende Infrastruktur der weitr&#228;umigen Hallen, deren milit&#228;rischer Zweck nach Kriegsende ausgedient hatte, um mit seiner Firma "Alzmetall" einen ausgefallenen Roadster namens "Spatz" zu produzieren.</p><p>&#160;</p><p>Bis Ende der neunziger Jahre mieteten sich verschiedene Firmen in die historischen Werkshallen ein, zuletzt standen sie leer &#8211; bis der Sohn Heiner Friedrich vor einigen Jahren die ehemaligen, schmucklosen Depots in ein Museum f&#252;r Gegenwartskunst umwandelte. Anders als bei Kunstmuseen &#252;blich, verfolgte Friedrich das Konzept, die Kunstwerke nicht aufw&#228;ndig mit Spots und indirekter Beleuchtung in Szene zu setzen, sondern sie im wechselnden Licht der Tages- und Jahreszeiten zu zeigen, was die Farben unterschiedlich wirken l&#228;sst und den Betrachter reizt, die Exponate immer wieder neu zu entdecken.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sattel-Lichtband aus vorgefertigten Velux Modular Skylights</strong></p><p>Das Tageslicht gelangt vornehmlich &#252;ber Oberlichter, die entlang der Firste verlaufen, in die Ausstellungsr&#228;ume, die sich auf mehrere Geb&#228;ude im so schlichten wie funktionalen Industriebauhallen-Stil verteilen. Die Oberlichter in den zuerst sanierten Hallen weisen hier und da bereits kleinere Undichtigkeiten auf. Deswegen entschieden sich Architekt Schorsch Br&#252;derl und der Bauherr bei der Modernisierung eines weiteren Geb&#228;udefl&#252;gels, der die Ausstellungsfl&#228;che erg&#228;nzen sollte, bewusst f&#252;r eine neue L&#246;sung zur Belichtung. Der Raum sollte zwar ebenfalls mit einem Sattel-Lichtband nach oben ge&#246;ffnet werden, allerdings mit einer &#246;ffenbaren Variante und industriell vorgefertigten Fensterelementen. Damit sollte das Risiko kleinerer Fehler bei der Montage der Fensterelemente vor Ort, die sp&#228;ter Undichtigkeiten zur Folge haben k&#246;nnen, vermieden werden. Die Wahl fiel auf die Modular Skylights von Velux. Zum Einsatz kamen bei den beiden jeweils 25 Meter langen Sattel-Lichtb&#228;ndern insgesamt hundert Module, davon sind 32 St&#252;ck motorisch &#246;ffenbar. Die &#214;ffnungsfl&#252;gel tragen zur Bel&#252;ftung der R&#228;ume bei.</p><p>&#160;</p><p><strong>Einfache und sichere Montage durch vorgefertigte Module</strong></p><p>Die Montage der Skylights von Velux ging dank des modularen Systems sehr einfach vonstatten: Zun&#228;chst wurde bauseits eine Unterkonstruktion aus Brettschichtholz erstellt und Flachstahlprofile auf den L&#228;ngsseiten der Unterkonstruktionen montiert. F&#252;r die beiden rund 25 Meter langen Sattel-Lichtb&#228;nder beim Museum DAS MAXIMUM in Traunreut sah das ausf&#252;hrende Holzbauunternehmen Hartl aus Palling zudem vorsichtshalber Zugstangen in der Mitte des Lichtbandes vor. Sie verhindern, dass die Unterkonstruktionen durch das Gewicht der jeweils 25 Module links und rechts vom First auseinandergedr&#252;ckt werden. Anschlie&#223;end erfolgte der Einbau der modularen Skylights inklusive Eindeckrahmen und projektspezifisch vorgefertigten Anschlussblechen. Den nahtlosen Anschluss der Modular Skylights an das mit blauen Ziegeln eingedeckte Dach erm&#246;glicht die Unterkonstruktion, an die die Unterspannbahn angeschlossen wird und die hierf&#252;r mindestens 200 mm &#252;ber die wasserf&#252;hrende Ebene ragen muss.</p><p>&#160;</p><p><strong>Pr&#228;ziser, sicherer und filigraner dank industrieller Vorfertigung </strong></p><p>Welche optischen und funktionalen Unterschiede zwischen einer herk&#246;mmlichen Oberlichtrealisierung, bei der in der Regel verschiedene Handwerker, Lieferanten und Schnittstellen involviert sind, und der industriell vorgefertigten Lichtbandl&#246;sung bestehen, l&#228;sst sich bei den Ausstellungshallen im Maximum bestens vergleichen: Die Halle mit den Velux Modular Skylights ist ungleich heller als die zuerst sanierte Halle und das filigrane Velux Sattel-Lichtband f&#252;gt sich perfekt in die zur&#252;ckhaltende Innenarchitektur ein. Dazu tr&#228;gt neben den schmalen und dezenten Profilen auch die komplett verdeckte Motorik bei den 32 zu &#246;ffnenden Fl&#252;geln bei. Im geschlossenen Zustand ist kein Unterschied zwischen zu &#246;ffnenden und feststehenden Fl&#252;geln erkennbar, so dass ein rundum harmonischer Gesamteindruck entsteht und jede &#228;sthetische Beeintr&#228;chtigung in den beiden Ausstellungsr&#228;umen vermieden wird. Zudem profitiert das Raumklima, da an hei&#223;en Sommertagen 32 der Fensterelemente ge&#246;ffnet werden k&#246;nnen, um die warme, angestaute Luft &#252;ber das Dach entweichen zu lassen. Der wichtigste Aspekt aus Sicht der Museumsdirektorin Dr. Birgit L&#246;ffler, der die Sicherheit und die Pr&#228;sentation der Kunstwerke am Herzen liegen: &#8222;Das Tageslicht-System hat einen UV- und Hitzeschutz, ist bisher zuverl&#228;ssig wasserdicht, und das blendfrei einfallende Tageslicht macht den Museumsbesuch f&#252;r jeden Kunstliebhaber zu einem Hochgenuss!" Um dies zu gew&#228;hrleisten, wurde beim Maximum auch bewusst die 3-Scheiben-Isolierverglasung mit Sun1 Beschichtung gew&#228;hlt. Diese weist neben hervorragenden U-Werten deutlich geminderte T<sub>v</sub>-, T<sub>UV</sub>- und g-Werte auf. Der niedrige g-Wert gew&#228;hrleistet den sommerlichen Hitzeschutz. Ebenfalls zur Vermeidung einer ungewollten Raumaufheizung tr&#228;gt der niedrige T<sub>UV</sub>-Wert bei, der die eingehende UV-Strahlung deutlich absenkt und damit auch die Kunstwerke vor sch&#228;digenden Alterungsprozessen sch&#252;tzt. Diese Effekte werden durch eine spezielle Beschichtung auf der &#228;u&#223;ersten Scheibe der Skylights erzielt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Puristische Innenraumgestaltung im Schein des Tageslichts</strong></p><p>Das von oben einfallende Tageslicht optimiert die Lichtausbeute, vermeidet Schlagschatten und er&#252;brigt nat&#252;rlich Fenster an der Fassade, was die n&#246;tige Wandfl&#228;che zur Pr&#228;sentation der Kunstwerke maximiert. Die Innenraumgestaltung zeigt sich sehr puristisch und tritt nicht in Konkurrenz zu den Exponaten, die ohne die &#252;blichen Schau- und Hinweistafeln auskommen, um den Betrachter nicht unn&#246;tig abzulenken. Die wei&#223;en W&#228;nde und Decken, der helle Parkettboden und der freigelegte h&#246;lzerne Dachstuhl schaffen eine zur&#252;ckhaltende Grundfl&#228;che f&#252;r die Werke der K&#252;nstler, die einen repr&#228;sentativen &#220;berblick &#252;ber die Gegenwartskunst zwischen 1960 und heute geben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Bautafel</strong>:</p><table><tr><td width="132"><p><strong>Bauherr</strong></p></td><td width="472"><p>DASMAXIMUM KunstGegenwart, <br /> Fridtjof-Nansen-Str. 16, 83301 Traunreut<br /> <a href="http://www.dasmaximum.com">www.dasmaximum.com</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Architekt</strong></p></td><td width="472"><p>br&#252;derl architektur/innenarchitektur, 83301 Traunreut<br /> <a href="http://www.bruederl.de">www.bruederl.de</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Zimmerer und Dachdecker</strong></p></td><td width="472"><p>Holzbau Hartl, 83349 Palling<br /> <a href="http://www.holzbau-hartl.de">www.holzbau-hartl.de</a></p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Produkte</strong></p></td><td width="472"><p>100 Module Velux Modular Skylights<br /> (davon 32 elektrisch &#246;ffenbar) in der Ausf&#252;hrung Sattel-Lichtband mit Neigungswinkel 25&#176;</p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Ma&#223;e / Gesamtfl&#228;che</strong></p></td><td width="472"><p>100 Module 100 x 160 cm= 160 m<sup>2</sup></p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td width="132"><p><strong>Verglasung</strong></p></td><td width="472"><p>3-Scheiben-Isolierverglasung mit Sun1 Beschichtung</p><p><strong>Technische Werte Verglasung</strong>:</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; W&#228;rmedurchgangskoeffizient (Glas) U<sub>G</sub>=0,7 W/m&#178;K</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; W&#228;rmedurchgangskoeffizient Gesamt-Modul U<sub>W</sub>=1,1 W/m&#178;K <br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; (nach EN 14351-1)</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Lichtdurchl&#228;ssigkeit T<sub>V</sub>=44 %</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Gesamtenergiedurchlassgrad g=25%</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Ultraviolette Lichtdurchl&#228;ssigkeit T<sub>UV</sub> = 0,6 %</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objekt,Objektbericht,Objektberichte,Museum,Kunstmuseum,vms-Produkte,vms-Referenzen,Velux Modular Skylights,Skylights,Oeffentliches Gebaeude,Tageslicht(loesungen),Architekten-Planer,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Sep 2018 10:50:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_maximum_04-196150.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Das Maximum]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die industrielle Vorfertigung der Fensterelemente minimiert deutlich die Gefahr f&amp;uuml;r Undichtigkeiten bei den Oberlichtern. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Lichtdurchflutete Kantine</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtdurchflutete-kantine/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtdurchflutete-kantine/</guid><pp:caseid>356550</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg, November 2017. F&#252;r seine &#252;ber 300 Besch&#228;ftigten ersetzte der Hersteller von Naturarzneimitteln &#8222;Salus Haus&#8220; die l&#228;ngst in die Jahre gekommene Kantine durch die &#8222;Salusteria&#8220; &#8211; einen markanten Neubau, der hinsichtlich Materialwahl und Transparenz die Philosophie des Traditionsunternehmens widerspiegelt. Unbehandeltes Holz und regionaler Naturstein demonstrieren die Naturverbundenheit. Vier in das markante Pultdach integrierte Lichtb&#228;nder aus Velux Modular Skylights (</strong><strong>ehemals Velux Modulares Oberlichtsystem)</strong><strong> sorgen f&#252;r viel Tageslicht und schaffen eine erholsame und wohltuend entspannte Atmosph&#228;re.</strong></p><p></p><p>Ihren Anfang nahm die Geschichte des 1916 von Dr. med. Otto Greither gegr&#252;ndeten Salus-Werks in M&#252;nchen. 1968 verlegte der Hersteller von Naturarzneimitteln seinen Sitz ins bayerische Voralpenland nach Bruckm&#252;hl. Dort bezog das in zweiter Generation gef&#252;hrte Familienunternehmen unter dem mittlerweile leicht abge&#228;nderten Namen &#8222;Salus Haus&#8220; die Liegenschaft eines ehemaligen S&#228;gewerks, von dem heute noch einige Bauten stehen und dessen altes Wasserkraftwerk &#8211; inzwischen um einige PV-Anlagen erg&#228;nzt &#8211; zur Stromversorgung des Betriebes beitr&#228;gt. Mit dem sich ausweitenden Sortiment an Naturarzneien und di&#228;tetischen Lebensmitteln wuchs nicht nur der Bedarf an Produktionsst&#228;tten, auch die Zahl der Mitarbeiter nahm stetig zu. Der in die Jahre gekommene Holzbau, in dem jahrzehntelang nur Kaffee und Tee serviert worden war &#8211; aus Platzgr&#252;nden war eine Speisenausgabe nicht m&#246;glich &#8211;, konnte dem mitt&#228;glichen Ansturm der inzwischen &#252;ber 300 Besch&#228;ftigten l&#228;ngst nicht mehr standhalten und war auch in technischer Hinsicht veraltet. Mit dem Neubau an gleicher Stelle hat der Hersteller von Nahrungs- und Naturheilmitteln den Versorgungs-Engpass nicht nur vergessen gemacht, sondern setzt am zentralen Standort in Bruckm&#252;hl die Firmenphilosophie erstmals auch architektonisch in Szene.</p><p>&#160;</p><p><strong>Naturnah, hell und nachhaltig</strong></p><p>Die eher konservativ gehaltene Kubatur des neuen Betriebsgeb&#228;udes verr&#228;t erst auf den zweiten Blick, welch hohe Aufenthaltsqualit&#228;t sich hinter dem mit abstrakten B&#228;umen bemalten Giebel verbirgt. Einen kleinen Hinweis gibt die ungew&#246;hnliche Dachform: ein 22 Grad geneigtes Pultdach, das von vier auf zehn Meter H&#246;he ansteigt und an einem vorgelagerten, dreigeschossigen B&#252;roriegel mit etwas tiefer liegendem Flachdach endet. &#220;ber das Erdgeschoss dieses Querbaus erfolgt dann auch der Zugang zur Kantine. Nach dem Durchschreiten eines kleinen Foyers scheint sich der Himmel zu &#246;ffnen: Die Decke springt aus dem Blickfeld weit nach oben und man befindet sich in einem hellen, lichtdurchfluteten Raum mit einem Natursteinboden aus Muschelkalkplatten in warmem Farbton und wei&#223; verputzen W&#228;nden. Die 90 cm hohen Brettschichtholzbinder der Dachkonstruktion &#252;berspannen den gesamten Raum von der Glasfassade an der S&#252;dseite bis hoch zur R&#252;ckwand des B&#252;roriegels an der Nordseite. Unter diesem Geb&#228;udetrakt befindet sich im Erdgeschoss die K&#252;che mit Buffet, Getr&#228;nkebar und Ausgabetheke, offen einsehbar und unmittelbar mit dem Kantinenraum verbunden. Ein echter Blickfang sind die tragenden S&#228;ulen aus 200 Jahre alten Eichen aus der Region. Die dicken Baumst&#228;mme, auf die sich die massiven Leimbinder des Pultdaches st&#252;tzen, zeugen von Naturverbundenheit und der sonnendurchflutete Innenraum, in dem Holz, Glas und Naturstein in puristischer Form dominieren, l&#228;sst erahnen, dass sich das Unternehmen dem gesundheitlichen Wohlbefinden verpflichtet f&#252;hlt. Auch das Eichenholz f&#252;r die ge&#246;lten Sitzm&#246;bel und Tische stammt aus der Region.</p><p>&#160;</p><p><strong>Beeindruckende Tageslichtarchitektur</strong></p><p>Seine hohe Aufenthaltsqualit&#228;t bezieht der fast schon kathedralhafte Raum insbesondere aus der nach S&#252;den orientierten Glasfassade, die den Blick auf den am Geb&#228;ude vorbei pl&#228;tschernden Triftbach freigibt, sowie der gro&#223;z&#252;gigen Belichtung von oben. Insgesamt 64 einzelne Module der Tageslichtl&#246;sung f&#252;gen sich zu vier etwa 20 Meter langen Lichtb&#228;ndern. Diese erstrecken sich &#252;ber alle vier Binderachsen und brechen das 390 Quadratmeter gro&#223;e Pultdach im Abstand von zwei Metern auf. Es ist die geschickte Kombination aus Sichtbez&#252;gen nach drau&#223;en und dem Lichteinfall von oben, die einerseits f&#252;r visuelle Transparenz sorgt und anderseits ein Maximum an Helligkeit erm&#246;glicht. Diese wohldurchdachte Form der Tageslichtarchitektur erzeugt eine beeindruckende und sich von Stunde zu Stunde ver&#228;ndernde Lichtstimmung, wie man sie ansonsten nur in gl&#228;sernen Orangerien oder Gew&#228;chsh&#228;usern findet. Wer sich von seinem Arbeitsplatz aufmacht, um hier eine Pause einzulegen, kann sich in ruhiger Atmosph&#228;re erholen und neue Kraft tanken. Keine Spur der hektischen Betriebsamkeit, die sonst h&#228;ufig in Kantinen vorherrscht. In dem gro&#223;volumigen Innenraum verliert sich das Ger&#228;usch klappernden Geschirrs ebenso wie die Stimmen der Mitarbeiter an den langen Tischen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Nat&#252;rliche Bel&#252;ftung und Sonnenschutz sorgen f&#252;r gutes Raumklima</strong></p><p>Den Modular Skylights von Velux kommt indes nicht nur die Aufgabe der Belichtung zu. Sie sind auch Teil des L&#252;ftungs- und des Brandschutzkonzeptes: die 32 &#246;ffenbaren Module sorgen nicht nur f&#252;r eine nat&#252;rliche Luftzirkulation im Innenraum, sondern tragen im Brandfall auch wesentlich zur Entrauchung bei. Wenn sich die elektrisch betriebenen und mit der Geb&#228;udeautomation verkn&#252;pften Fensterfl&#252;gel &#246;ffnen, kann die unter dem Pultdach angestaute Warmluft nach drau&#223;en abziehen, w&#228;hrend frische Luft von unten nachstr&#246;mt. Diese besonders effektive und schnelle nat&#252;rliche L&#252;ftung gew&#228;hrleistet nicht nur eine gute Raumluftqualit&#228;t, sondern sorgt in Verbindung mit den ebenfalls elektrisch betriebenen innenliegenden Sonnenschutz-Rollos f&#252;r angenehme Raumtemperaturen im Sommer. So finden die Salus-Mitarbeiter auch bei hochstehender Sonne ein schattiges Pl&#228;tzchen unter dem fast freien Himmel. &#8222;Mit dem Modularen Oberlicht-System der Firma Velux haben wir ein Produkt gefunden, das haargenau unseren Vorstellungen f&#252;r die nach S&#252;den geneigte Dachfl&#228;che entsprach. So konnten wir ein Maximum an Transparenz, gepaart mit der Erf&#252;llung der Anforderungen an den sommerlichen W&#228;rmeschutz, erreichen&#8220;, erkl&#228;rt Architekt Hartmut Hinz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energiekonzept mit Pfiff</strong></p><p>Die dreifach verglasten Oberlichter lassen selbst an tr&#252;ben Tagen oder bei geschlossenen Rollos noch gen&#252;gend Tageslicht in den Raum, sodass tags&#252;ber in der Regel auf k&#252;nstliche Beleuchtung verzichtet werden kann. Ein kleiner, aber dennoch sp&#252;rbarer Beitrag zur Energiebilanz, deren Bedarfsseite einen Verbrauchswert ausweist, der 20 Prozent unter den Anforderungen der EnEV 2009 liegt. Zu verdanken ist die hohe Energieeffizienz des Neubaus auch dem Heizkonzept, das die Abw&#228;rme aus dem Produktionsprozess nutzt, um die Temperaturen in dem hohen Innenraum &#252;ber eine Betonkernaktivierung auf einem angenehmen Niveau zu halten. Im Sommer hingegen str&#246;mt das k&#252;hle Bachwasser durch die Leitungen und sorgt selbst bei langanhaltenden Hitzeperioden f&#252;r ein angenehmes Klima in der lichtdurchfluteten Kantine.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>Infokasten</strong></p><p><strong>Schnelle und unkomplizierte Montage</strong></p><p>Die Velux Modular Skylights verbinden dezentes und elegantes Design mit den Vorz&#252;gen vorgefertigter Module. Diese k&#246;nnen auf einer bauseitigen Unterkonstruktion mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung montiert werden. Hierf&#252;r errichteten die ausf&#252;hrenden Handwerker zun&#228;chst Holzbohlenkr&#228;nze &#252;ber den Fenster&#246;ffnungen des 22 Grad geneigten Pultdachs der &#8222;Salusteria&#8220; und d&#228;mmten diese von au&#223;en. F&#252;r die Belichtung der neuen Kantine kommen insgesamt 32 &#246;ffenbare und 32 feststehende Elemente der Skylights zum Einsatz. Diese wurden einbaufertig angeliefert und konnten vor Ort dann schnell und unkompliziert montiert werden. So wurde nicht nur Platz auf der Baustelle gespart, sondern auch die Arbeits- und Kran-Zeit reduziert. F&#252;r die Installation der Lichtb&#228;nder selbst waren nur zwei Monteure erforderlich. Sie nahmen die nacheinander per Kran &#252;ber die Dach&#246;ffnung gehobenen Module entgegen und positionierten die Montagebeschl&#228;ge mit Hilfe des Krans auf dem Bohlenkranz. Dann wurden die Montagebeschl&#228;ge auf der h&#246;lzernen Unterkonstruktion mittels Schrauben befestigt und au&#223;erdem jedes Modul mit dem jeweils vorher montierten Modul zu durchgehenden Lichtb&#228;ndern untereinander verschraubt. Im n&#228;chsten Schritt wurden die Lichtb&#228;nder umlaufend ged&#228;mmt, bevor zum Schluss Eindeckrahmen und Abdeckbleche montiert wurden. Diese garantieren eine dauerhaft zuverl&#228;ssige Wind- und Regendichtheit. Insgesamt waren nur 110 Arbeitsstunden erforderlich, um die aus 64 Modulen bestehenden Lichtb&#228;nder zu montieren.</p><p><strong><br /> </strong></p><p><strong>Bautafel: </strong></p><table width="557"><tr><td width="135"><p><strong>Projekt</strong></p></td><td width="422"><p>Neubau einer Werkskantine</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Bauherr</strong></p></td><td width="422"><p>Salus Haus, Dr. med. Otto Greither Nachf. GmbH & Co. KG</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Standort</strong></p></td><td width="422"><p>83052 Bruckm&#252;hl, Bahnhofstra&#223;e 24</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Baujahr</strong></p></td><td width="422"><p>2014</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Architekt</strong></p></td><td width="422"><p>Dipl.-Ing. (TU) Hartmut Hinz, Rosenheim</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Statiker</strong></p></td><td width="422"><p>K&#246;ppl Ingenieure GmbH, Rosenheim</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Haustechnik</strong></p></td><td width="422"><p>Haustechnik ISOMA GmbH, Schonstett</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Verarbeiter</strong></p></td><td width="422"><p>Zimmermeister Bernhard Karmann, Bruckm&#252;hl</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Produkt</strong></p></td><td width="422"><p>Velux Modular Skylights, Variante Lichtband, inklusive Sonnenschutz-Rollos</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 32 feststehende Module</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 32 elektrisch &#246;ffenbare Module</p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Modulma&#223; / Gesamtfl&#228;che</strong></p></td><td width="422"><p>1000 x 2200 mm / <br /> 140,80 m<sup>2</sup></p></td></tr><tr><td width="135"><p><strong>Montagedauer</strong></p></td><td width="422"><p>ca. 100 Arbeitsstunden f&#252;r Unterkonstruktion und Aufdopplung</p><p>ca. 110 Arbeitsstunden f&#252;r Montage Fenster</p><p>ca. 45 Arbeitsstunden f&#252;r Innenverkleidung</p><p>ca. 40 Arbeitsstunden f&#252;r Montage Sonnenschutz</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,vms-Produkte,vms-Referenzen,Salus-Kantine,Architekten-Planer,Handwerk,Salusteria,Alle,Produkte]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Nov 2017 11:28:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Vom Heidehof zur Wellness-Oase</title>
                        <link>https://presse.velux.de/vom-heidehof-zur-wellness-oase/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/vom-heidehof-zur-wellness-oase/</guid><pp:caseid>356558</pp:caseid><description><![CDATA[<p><b class="post-content-teaser">Hamburg, September 2017. Im westf&#228;lischen Naturpark Hohe Mark inmitten eines abgeschiedenen Waldst&#252;cks gelegen, befindet sich die Hotelanlage Jammertal Resort. Sie verbindet Naturn&#228;he mit modernster Technik und bietet den G&#228;sten Wellness-Hotellerie auf h&#246;chstem Niveau. Beim neu errichteten Hotelrestaurant legte Betreiber Alfons Schnieder deshalb auch viel Wert auf eine helle, freundliche Atmosph&#228;re im Inneren. Heute versorgen vier mit Velux Modular Skylights (ehemals Velux Modulares Oberlicht-System) realisierte imposante Sattel-Lichtb&#228;nder den gro&#223;z&#252;gigen Gastraum mit viel Sonnenlicht von oben und lassen die G&#228;ste an wechselnden Tages- und Jahreszeiten teilhaben.</b></p><p></p><p>In der N&#228;he von Datteln in Westfalen liegt inmitten eines idyllischen Waldst&#252;cks das Jammertal Resort. Was um die Jahrhundertwende mit dem Betrieb eines einfachen Stroh-Nachtlagers begann, wuchs &#252;ber viele Jahrzehnte zu einem exklusiven Wellness-Hotel mit &#252;ber hundert Zimmern und Appartements. Der Name des Wellness-Hotels ist dabei irref&#252;hrend, denn einen Anlass zum Jammern gibt es hier nicht. Der Name &#8222;Jammertal&#8220; geht vielmehr auf das keltische Wort f&#252;r Wasser &#8211; &#8222;Gammar&#8220; &#8211; zur&#252;ck und verweist somit auf ein Tal am Wasser. Und tats&#228;chlich stammt das gesamte Trinkwasser des Wellness-Hotels aus eigenen Quellen in Mineralwasserqualit&#228;t. Auch die Duschen und die Schwimmbecken werden von diesen Quellen gespeist.</p><p>Damit sich die G&#228;ste rundum wohl und gut betreut f&#252;hlen, wurde die Anlage in Sachen Wellness und Gesundheit stetig ausgebaut und erweitert. Hierzu geh&#246;rt neben dem 3.000 Quadratmeter gro&#223;en Wellness-Bereich mit neun verschiedenen Saunen und einem Zentrum f&#252;r Medizin und Naturheilkunde auch das k&#252;rzlich in einem eingeschossigen Flachdachanbau entstandene Erlebnis-Restaurant. Um den neuen Gastraum des Hotels mit seiner beachtlichen Gr&#246;&#223;e von 324 Quadratmetern mit Licht zu versorgen, entschied sich das mit der Planung des Restaurants beauftragte Architekturb&#252;ro Steinberg & Koeppen-Architekten aus Coesfeld f&#252;r den Einsatz der Velux Modular Skylights. Die vom Dachfensterhersteller gemeinsam mit dem renommierten Architekturb&#252;ro Foster + Partners entwickelte Tageslichtl&#246;sung verbindet dezentes und elegantes Design mit den Vorz&#252;gen einfach zu montierender Module und unterscheidet sich damit grundlegend von den ma&#223;gefertigten Konzepten der heutigen Zeit. W&#228;hrend bei diesen h&#228;ufig verschiedene Handwerker, Lieferanten und Schnittstellen involviert sind, bietet Velux standardisierte Module, die &#246;ffenbar und fest stehend in unterschiedlichen Gr&#246;&#223;en verf&#252;gbar sind und sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtb&#228;ndern addieren lassen. Dabei werden die einbaufertigen Bauteile und Komponenten &#8222;just in time&#8220; angeliefert und k&#246;nnen vor Ort dann mit Hilfe eines innovativen Montagesystems in rasch wiederkehrenden Arbeitsschritten wie am Flie&#223;band montiert werden. In Datteln konnten vier Arbeiter die Montage der insgesamt 64 Skylights, davon vier elektrisch &#246;ffenbare und vier als Rauch- und W&#228;rmeabzugsger&#228;t (NRWG) ausgelegte Module, in nur 64 Stunden realisieren.</p><p>Heute verwandeln vier Sattel-Lichtb&#228;nder mit einer L&#228;nge von jeweils rund acht Metern und einer Gesamtfl&#228;che von knapp 77 Quadratmetern den Innenraum des Hotel-Restaurants in ein lichtdurchflutetes Refugium. Die eindrucksvolle wie nat&#252;rliche Tageslichtarchitektur erzeugt dabei eine wunderbar ungefilterte und tageszeitabh&#228;ngige Lichtstimmung und der ungehinderte Blick in den Himmel tr&#228;gt nicht unerheblich zum Wohlbefinden der G&#228;ste bei. Zugleich sind die Modular Skylights sowohl Teil des L&#252;ftungs- als auch des Brandschutzkonzeptes, denn die vier NRWG-Module sorgen in Verbindung mit den &#246;ffenbaren Modulen nicht nur f&#252;r eine nat&#252;rliche Luftzirkulation und gew&#228;hrleisten so ein gesundes Raumklima im Innenraum, sondern tragen im Brandfall auch wesentlich zur Entrauchung bei.</p><p>Nachhaltige Wirkung und das Gef&#252;hl vom Einklang mit der Natur<br /> Bei all seinen Bem&#252;hungen um das Wohl der G&#228;ste legt Betreiber Alfons Schnieder immer auch gro&#223;en Wert auf nachhaltige Technologien und den Schutz der nat&#252;rlichen Ressourcen. So versorgt beispielsweise eine Solarthermie-Anlage auf dem Hoteldach in Verbindung mit einer Hackschnitzel-Heizanlage das Jammertal Ressort mit nachhaltiger W&#228;rme und spart j&#228;hrlich 30.000 Liter Heiz&#246;l ein. Dieser Beitrag zum Umweltschutz wurde 2015 mit der &#8222;Wellness Aphrodite&#8220; in der Kategorie &#214;kologie / Nachhaltigkeit belohnt, mit der der Freizeit-Verlag Landsberg j&#228;hrlich die besten Wellnesshotels auszeichnet. Und auch das Erlebnis-Restaurant tr&#228;gt nicht nur zum Wohlbefinden der G&#228;ste bei. Die ausgewogenen Lichtverh&#228;ltnisse reduzieren gleichzeitig den Bedarf an k&#252;nstlichem Licht und die w&#228;rmenden Sonnenstrahlen durch die Skylights sorgen daf&#252;r, dass in den kalten Jahreszeiten weniger geheizt werden muss.</p><p>Bautafel</p><table width="0"><tr><td width="120"><p><strong>Projekt</strong></p></td><td width="466"><p>Jammertal Resort</p></td></tr><tr><td width="120"><p><strong>Baujahr</strong></p></td><td width="466"><p>2015/2016</p></td></tr><tr><td width="120"><p><strong>Standort</strong></p></td><td width="466"><p>Datteln-Ahsen</p></td></tr><tr><td width="120"><p><strong>Bauherr</strong></p></td><td width="466"><p>Jammertal-Resort, Schnieder e.K. <br /> Redder Str. 421, 45711 Datteln<br /> www.jammertal.de</p></td></tr><tr><td width="120"><p><strong>Architekt</strong></p></td><td width="466"><p>Steinberg & Koeppen - Architekten, Coesfeld <br /> www.steinberg-koeppen.de</p></td></tr><tr><td width="120"><p><strong>Verarbeiter</strong></p></td><td width="466"><p>Daume Dachhandwerk, Ahaus<br /> www.daume.de</p></td></tr><tr><td width="120"><p><strong>Produkt</strong></p></td><td width="466"><p>Velux Modular Skylights, in der Ausf&#252;hrung Sattel-Lichtband mit Neigungswinkel 40&#176;:</p><p>64 Module, davon<br /> - 4 elektrisch &#246;ffenbar<br /> - 4 NRWG-Module</p></td></tr><tr><td width="120"><p><strong>Modulma&#223;e / Gesamtfl&#228;che</strong></p></td><td width="466"><p>1,00 m x 1,20 m / <br /> 76,8 m<sup>2</sup></p></td></tr></table><p><br /><br /></p><p><strong>Modulares System in elegantem Design</strong><br /> Die Velux Modular Skylights wurden f&#252;r den Einsatz in &#246;ffentlichen und gewerblichen Geb&#228;uden wie Schulen, Krankenh&#228;user oder Einkaufszentren gemeinsam von Velux und dem renommierten britischen Architekturb&#252;ro Foster + Partners entwickelt. Entstanden ist dabei eine Tageslichtl&#246;sung, die dezentes und elegantes Design mit den Vorz&#252;gen vorgefertigter und einfach zu montierender Module verbindet. Mit Lichtband, Sattel-Lichtband, Atrium und Sheddach bietet Velux standardisierte L&#246;sungen f&#252;r unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Gr&#246;&#223;e, Anwendungssituation und Funktionalit&#228;t. Die einzelnen Module sind &#246;ffenbar und feststehend in einer Breite von 67,5 bis 100 Zentimeter und einer H&#246;he von 120 bis 300 Zentimetern verf&#252;gbar und lassen sich zu beliebig langen Licht- oder Sattel-Lichtb&#228;ndern addieren. Zudem k&#246;nnen Licht- oder Sattel-Lichtb&#228;nder zu einer gro&#223;fl&#228;chigen Atrium-Dachverglasung kombiniert werden und das Wandmontage-Lichtband erm&#246;glicht den Anschluss an eine aufgehende Wand.</p><p>Die Module werden einbaufertig angeliefert und k&#246;nnen vor Ort mit Hilfe des innovativen Montagesystems ohne Anpassung oder Bearbeitung schnell und unkompliziert montiert werden. Das spart nicht nur Platz auf der Baustelle, sondern auch Arbeits- und Kran-Zeit. Dar&#252;ber hinaus gew&#228;hrleistet die Vorfertigung im Werk eine ausgesprochen hohe Pr&#228;zision und Produktqualit&#228;t. Auch in Punkto D&#228;mmung setzen die Velux Modular Skylights Ma&#223;st&#228;be und erf&#252;llen die Anforderungen an Energieeffizienz auf h&#246;chstem Niveau: Die Profile von Fensterfl&#252;gel und -rahmen bestehen aus einem Verbundmaterial aus pultrudierten Glasfasern und Polyurethan, dessen geringe W&#228;rmeleitf&#228;higkeit dem innovativen System sehr gute D&#228;mmeigenschaften verleiht. Mit 2-Scheiben-Verglasung erreicht die Einheit aus Glas und Rahmen bereits einen UW-Wert von 1,4 W/(m2K), der sich mit 3-Scheiben-Verglasung auf 1,0 W/(m2K) verbessern l&#228;sst. Zugleich sorgt das Verbundmaterial f&#252;r hohe Festigkeit und Tragf&#228;higkeit und erm&#246;glicht ein schlankes, leichtes Design. Die schmalen Profile sorgen in Verbindung mit dem verborgenen Kettenantrieb und den filigranen F&#252;hrungsdr&#228;hten der innenliegenden Sonnenschutz-Rollos f&#252;r ein elegantes Erscheinungsbild.</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[vms-Produkte,vms-Referenzen,Produkte,Objektberichte,Architekten-Planer,Alle]]></category>
            <pubDate>Sun, 17 Sep 2017 13:08:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Moderne Kunst in alten Gemäuern</title>
                        <link>https://presse.velux.de/moderne-kunst-in-alten-gemauern/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/moderne-kunst-in-alten-gemauern/</guid><pp:caseid>356597</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Umbau einer denkmalgesch&#252;tzten Scheune zum Atelier</i></p><p><b class="post-content-teaser"><strong>Kunstliebhaber wissen: In der historischen Atmosph&#228;re alter Geb&#228;ude und Baudenkm&#228;ler gewinnen ausgestellte Bilder und Objekte einen ganz besonderen Reiz. So auch im &#8222;Atelier S&#8220; im baden-w&#252;rttembergischen Waiblingen, das in einer denkmalgesch&#252;tzten Scheune aus dem 17. Jahrhundert beheimatet ist. Der Umbau des bauf&#228;lligen Fachwerkhauses zum lichtdurchfluteten Ausstellungsraum stellte die Stuttgarter Architekten von COASToffice architecture jedoch zun&#228;chst vor eine ganz besondere Herausforderung.</strong></b></p><p></p><p>Wo heute das prachtvolle &#8222;Atelier S&#8220; t&#228;glich seine Scheunentore f&#252;r alle Kunstliebhaber &#246;ffnet, stand vor wenigen Jahren noch ein bauf&#228;lliges Geb&#228;ude, das zu einem denkmalgesch&#252;tzten Ensemble von drei Fachwerkbauten mitten im Ortszentrum geh&#246;rt. Der einsturzgef&#228;hrdete Dachstuhl, morsches Fachwerk und feuchte Au&#223;enw&#228;nde machten nicht nur eine Nutzung der Scheune unm&#246;glich, sondern gef&#228;hrdeten auch durch einen m&#246;glichen Einsturz die Nachbarh&#228;user. &#8222;Die Sanierung und der Umbau eines solchen Baudenkmals ist nat&#252;rlich f&#252;r jeden Architekten etwas ganz Besonderes&#8220;, erkl&#228;rt Katja S&#228;lzer, Architektin von COASToffice architecture. &#8222;Unser oberstes Ziel war es, die Magie des Hauses, das ganz spezielle Ambiente des Rustikalen und Urspr&#252;nglichen zu bewahren und mit den Funktionalit&#228;ten eines modernen Ateliers zu verbinden.&#8220; Neben der originalgetreuen Restaurierung stellte die Architekten vor allem die Versorgung der Innenr&#228;ume mit nat&#252;rlichem Tageslicht vor eine kniffelige Aufgabe, denn die wenigen, kleinen Fenster der Scheune lie&#223;en urspr&#252;nglich kaum einen Sonnenstrahl ins alte Gem&#228;uer.</p><p><strong>Am Anfang stand die originalgetreue Restaurierung</strong></p><p>Um die Standfestigkeit der Scheune zu gew&#228;hrleisten, wurden als erste Sanierungsma&#223;nahme die durch Feuchtigkeit zerst&#246;rten H&#246;lzer des Dachtragwerks und des Holzfachwerks ausgewechselt oder verst&#228;rkt. Sowohl die Bauherren als auch die Architekten und die Zimmerleute von JaKo Baudenkmalpflege GmbH, Rot an der Rot, waren sich dabei einig, dass gr&#246;&#223;ter Wert auf eine originalgetreue Restaurierung gelegt werden sollte. Durch historische Holzverbindungen wie &#220;berblattungen, Zapfen oder Holzn&#228;gel wurden die neuen Holzbalken l&#252;ckenlos in den Bestand eingef&#252;gt. Die Ausfachung der W&#228;nde wurde schlie&#223;lich mit Lehmsteinen und dem Auftragen von Lehmputz im Innenbereich gel&#246;st. Diese klassische Sanierungsmethode sorgt nicht nur heute noch f&#252;r ein nat&#252;rliches Raumklima, sondern ist auch Bestandteil der denkmalgerechten Sanierung. Die alten Bruchsteinw&#228;nde blieben daf&#252;r innen ohne Putz. Ihre Au&#223;enseite war jedoch bereits historisch verputzt, sodass hier 6 cm dicker W&#228;rmed&#228;mmputz die traditionelle Ansicht wiederherstellt, sie aber mit einer zeitgem&#228;&#223;en energetischen Verbesserung kombiniert. F&#252;r eine gleichm&#228;&#223;ige Optik erhielten das Fachwerk im Untergeschoss sowie alle inneren Dachbauteile eine Behandlung mit hell pigmentiertem &#214;l. Dadurch konnte der Kontrast zwischen alten und neuen H&#246;lzern abgemildert und zusammen mit den wei&#223; verputzten Gefachen der W&#228;nde schlie&#223;lich eine ruhige, helle Oberfl&#228;che zum Platzieren der Kunstwerke geschaffen werden.</p><p><strong>Neue Dachfenster sorgen f&#252;r jede Menge Tageslicht</strong></p><p>Damit die Exponate des Ateliers heute und in Zukunft im rechten Licht pr&#228;sentiert werden k&#246;nnen, galt der nat&#252;rlichen Beleuchtung des Geb&#228;udes besondere Aufmerksamkeit. &#8222;Insgesamt wollten wir auch hier die Eingriffe in das historische Geb&#228;ude so gering wie m&#246;glich halten. Deshalb wurden in den W&#228;nden des Erdgeschosses auch keine zus&#228;tzlichen Fenster vorgesehen, sondern lediglich das urspr&#252;ngliche Scheunentor sowie eine ebenfalls schon vorhandene Nebent&#252;r durch Glast&#252;ren ersetzt&#8220;, so Katja S&#228;lzer. F&#252;r nat&#252;rlichen Lichteinfall und besonders viel Tageslicht integrierten die Architekten in das ohnehin komplett zu erneuernde Dach zus&#228;tzlich neun Velux Dachfenster. Sechs von ihnen sind auf einer Seite des Satteldachs eingebaut. Dadurch sind besonders helle Atelier- und Ausstellungsbereiche entstanden, ohne dass zus&#228;tzliche Fenster in die historischen W&#228;nde gebrochen werden mussten. Der Licht&#252;berschuss wird dabei &#252;ber den freien Deckenstreifen direkt an die unteren R&#228;ume abgegeben. Diese offene, lichtdurchflutete Atmosph&#228;re wurde auch in der Gestaltung des eingeschossigen Anbaus aufgegriffen. Hier befindet sich heute die K&#252;che der K&#252;nstlerin, in der das Tageslicht &#252;ber drei weitere Dachfenster direkt auf den Arbeitsbereich f&#228;llt. Das Besondere: Eines von ihnen wurde mit einem per Funk zu bedienenden elektrischen Antrieb ausger&#252;stet. Damit erm&#246;glicht das Velux Elektrofenster trotz der hohen Einbauh&#246;he ein komfortables, automatisches L&#252;ften. &#220;ber die Funksteuerung lassen sich sogar bestimmte Zeiten f&#252;r die Fenster&#246;ffnung festlegen. So kann die K&#252;nstlerin selbst dann planm&#228;&#223;ig l&#252;ften, wenn sie gerade gar nicht in der K&#252;che ist. Zur Grundausstattung geh&#246;rende Regensensoren schlie&#223;en das Fenster dabei selbstt&#228;tig bei aufkommendem Niederschlag oder verhindern das &#214;ffnen bei Regen.</p><p>Knapp 20 Monate haben die Architekten von COASToffice fieberhaft am Umbau der denkmalgesch&#252;tzten Scheune in Waiblingen gearbeitet. Ihr Engagement hat sich gelohnt: Die Besucher des &#8222;Atelier S&#8220; sind noch heute begeistert vom einzigartigen Ambiente des historischen Geb&#228;udes. Und auch die Experten sind sich einig: Diese lichtdurchflutete Scheune ist etwas ganz Besonderes. F&#252;r das kreative Belichtungskonzept erhielt das Umbau- und Sanierungsprojekt u. a. den ersten Preis beim Velux Architekten-Wettbewerb 2010.</p>]]></description><category><![CDATA[Scheune,Atelier,Denkmalschutz,Dachgeschossausbau,Objektberichte,Schraegdach,dachfenster,Mieter-Eigentuemer,Produkte,Alle]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 12:42:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Mehr Licht im Denkmal</title>
                        <link>https://presse.velux.de/mehr-licht-im-denkmal/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/mehr-licht-im-denkmal/</guid><pp:caseid>356629</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Umbau einer Scheune zum Atelier</i></p><p></p><p>Historische, nicht mehr f&#252;r ihren urspr&#252;nglichen Zweck genutzte St&#228;lle und Scheunen stellen in l&#228;ndlichen Regionen nicht nur eine Raumreserve dar, sie bieten auch Chancen f&#252;r Umnutzungen mit modernen Funktionen in einem ganz speziellen Ambiente des Rustikalen und Urspr&#252;nglichen. Gerade Studios und Ateliers, aber auch B&#252;ros oder Wohnungen entfalten in den &#8222;alte Gem&#228;uern&#8220; einen besonderen, in Neubauten so kaum zu erreichenden Charme.</p><p>V&#246;llig neu zu konzipieren ist jedoch in der Regel die Versorgung der Innenr&#228;ume mit nat&#252;rlichem Tageslicht, denn in der vorhandenen Bausubstanz gibt es oft nur wenige und noch dazu sehr kleine Fenster. Eine innovative L&#246;sung f&#252;r die Belichtung hat das Architekturb&#252;ro COAST office architecture aus Stuttgart beim Umbau einer denkmalgesch&#252;tzten Scheune in Waiblingen verwirklicht. Die ungew&#246;hnliche Idee bescherte dem Projekt den ersten Preis beim Velux Architekten-Wettbewerb 2010.</p><p><strong>Licht von oben f&#252;r die unteren R&#228;ume</strong></p><p>Die Scheune aus dem 17. Jahrhundert stand lange leer und war bei Beginn der Arbeiten bereits extrem stark gesch&#228;digt. Es d&#252;rfte vor allem die Bauweise der W&#228;nde aus Bruchsteinmauerwerk statt aus Holz gewesen sein, die den Totalverlust des aus einem Erdgeschoss und im Hauptteil auch aus einem Dachgeschoss mit Satteldach bestehenden Bauk&#246;rpers verhindert hat.</p><p>Um bei der Sanierung die Eingriffe in den historischen Bestand so gering wie m&#246;glich zu halten, wurden in den W&#228;nden des Erdgeschosses keine Fenster vorgesehen, sondern lediglich das urspr&#252;ngliche Scheunentor sowie eine ebenfalls schon vorhandene Nebent&#252;r durch Glast&#252;ren ersetzt. Daf&#252;r integrierten die Architekten in das ohnehin komplett zu erneuernde Dach insgesamt neun Velux Dachfenster. Drei von ihnen schaffen eine helle und freundliche Atmosph&#228;re im eingeschossigen Anbau, der heute eine K&#252;che enth&#228;lt. Um ein bequemes &#214;ffnen zu erm&#246;glichen, wurde eines dieser Fenster mit einem per Funk zu bedienenden elektrischen Antrieb ausger&#252;stet. Dieses Velux Elektrofenster erh&#246;ht aber nicht nur den Bedienkomfort, sondern kann auch f&#252;r die automatische L&#252;ftung verwendet werden. &#220;ber die Funksteuerung lassen sich bestimmte Zeiten f&#252;r die Fenster&#246;ffnung festlegen, sodass ein planm&#228;&#223;iges L&#252;ften auch bei Abwesenheit der Bewohner sichergestellt ist. Zur Grundausstattung geh&#246;rende Regensensoren schlie&#223;en das Fenster selbstt&#228;tig bei aufkommendem Niederschlag oder verhindern das &#214;ffnen bei Regen.</p><p>Sechs weitere Dachfenster sind auf einer Seite des Satteldachs angeordnet und sorgen f&#252;r einen sehr hellen, lichttechnisch &#252;berhaupt nicht mehr an einen Scheunenboden erinnernden Raum. Damit dieser Licht&#252;berschuss tags&#252;ber auch dem Erdgeschoss zugutekommt, endet der neu eingezogene Dielenfu&#223;boden der oberen Etage etwa 1 m vor der Traufwand. Durch den offenbleibenden, mit einem Glasgel&#228;nder gesicherten Deckenstreifen dringt das Tageslicht direkt von den Dachfenstern in die unteren R&#228;ume.</p><p>Dadurch entstehen dort gut ausgeleuchtete Atelier- und Ausstellungsbereiche, ohne dass zus&#228;tzliche Fenster in die historischen W&#228;nde gebrochen werden mussten. Eine ungew&#246;hnliche L&#246;sung, mit der die Bauherren unter anderem auch deshalb sehr zufrieden sind, weil gro&#223;e ungest&#246;rte Wandfl&#228;chen f&#252;r das Aufh&#228;ngen bzw. Aufstellen der Kunstwerke erhalten werden konnten. Der offene Deckenstreifen l&#228;sst im Obergeschoss einen spannenden galerieartigen Raum entstehen.</p><p><strong>Originalgetreue Restaurierung</strong></p><p>Mit dem Umbau konnte der Scheune nicht nur eine komplett neue Funktion gegeben, sondern - ganz im Sinne der Denkmalpflege - auch ein originales Zeugnis fr&#252;herer Baukunst vor dem Verfall bewahrt werden. Am Beginn der Arbeiten standen jedoch zun&#228;chst ein einsturzgef&#228;hrdeter Dachstuhl, morsches Fachwerk und feuchte Au&#223;enw&#228;nde. Um die Standfestigkeit wieder zu gew&#228;hrleisten, wurden als erste Sanierungsma&#223;nahme die durch Feuchtigkeit zerst&#246;rten H&#246;lzer des Dachtragwerks und des Holzfachwerks ausgewechselt oder verst&#228;rkt.</p><p>Sowohl die Bauherren als auch die Architekten und die Zimmerleute von JaKo Baudenkmalpflege GmbH, Rot an der Rot, waren sich dabei einig, dass gr&#246;&#223;ter Wert auf eine originalgetreue Restaurierung gelegt werden sollte. Neue Balken oder Verst&#228;rkungen wurden wie die historische Konstruktion aus Fichte gefertigt und mit traditionellen Techniken der Holzverbindung, etwa durch &#220;berblattungen, Zapfen oder Holzn&#228;gel, in den Bestand eingef&#252;gt.</p><p>Die Ausfachung der W&#228;nde mit Lehmsteinen und das Auftragen von Lehmputz im Innenbereich sorgen nicht nur f&#252;r ein nat&#252;rliches Raumklima, sondern sind auch Bestandteil der denkmalgerechten Sanierung. Die alten Bruchsteinw&#228;nde blieben innen ohne Putz. Ihre Au&#223;enseite war jedoch historisch verputzt, sodass hier 6 cm dicker W&#228;rmed&#228;mmputz die traditionelle Ansicht wiederherstellt, sie aber mit einer zeitgem&#228;&#223;en energetischen Verbesserung kombiniert.</p><p><strong>Dachstuhl mit Kontersparren verst&#228;rkt</strong></p><p>Auch der Neuaufbau des Dachs ist eine gelungene Synthese aus &#252;berlieferten Techniken und moderner Funktionalit&#228;t. Ausgangspunkt waren hier die vorhandenen bzw. erg&#228;nzten oder erneuerten Sparren, die als Zeugen der urspr&#252;nglichen Bauweise sichtbar bleiben sollten. Vor allem die Balkenk&#246;pfe der Zwischendecke und die Fu&#223;punkte der Sparren ben&#246;tigten umfangreiche Sicherungs- und Sanierungsma&#223;nahmen. Doch auch damit konnte keine ausreichende Sicherheit f&#252;r die Tragf&#228;higkeit der historischen Holzkonstruktion hergestellt werden. Man h&#228;tte die Sparren nun sichtbar aufdoppeln k&#246;nnen, damit aber auch die urspr&#252;ngliche Ansicht der Dachunterseite stark verf&#228;lscht und in ihren Proportionen ver&#228;ndert. Deshalb kamen nicht sichtbare Kontersparren zum Einsatz. Auf den alten Sparren wurden zun&#228;chst eine Brettschalung und die Dampfbremse aufgebracht. Erst dar&#252;ber befinden sich die Kontersparren 10/16 cm, die von au&#223;en mit Vollgewindeschrauben durch die Schalung hindurch in ihren historischen Pendants befestigt sind. Von au&#223;en sind die neu entstandenen Sparrenfelder mit einer diffusionsoffenen Wand- und Dachplatte (DWD) geschlossen, wodurch der Hohlraum f&#252;r eine Zellulose-Einblasd&#228;mmung entstand. Den Abschluss bildet eine Falzziegeldeckung auf Konterlattung und Lattung.</p><p>Wie das Fachwerk im Untergeschoss erhielten auch alle inneren Dachbauteile eine Behandlung mit hell pigmentiertem &#214;l, was den Kontrast zwischen alten und den neuen H&#246;lzern abmildert und zusammen mit den wei&#223; verputzten Gefachen der W&#228;nde eine ruhigere, gleichm&#228;&#223;ig helle Oberfl&#228;che zum Platzieren der Kunstwerke schafft.</p>]]></description><category><![CDATA[Scheune,Atelier,Denkmalschutz,Dachgeschossausbau,Objektberichte,dachfenster,Handwerk,Schraegdach,Alle]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 12:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Aus Heuboden wird Wohnparadies</title>
                        <link>https://presse.velux.de/aus-heuboden-wird-wohnparadies/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/aus-heuboden-wird-wohnparadies/</guid><pp:caseid>356812</pp:caseid><description><![CDATA[<p><b class="post-content-teaser"><strong>Seit 1750 befindet sich das Geh&#246;ft der Ahrens in Familienbesitz. Hier lebt die alteingesessene Gro&#223;familie mit drei Generationen unter einem Dach. Um endlich mehr Privatsph&#228;re f&#252;r sich und seine Frau zu schaffen, entschied sich Sohn Martin daf&#252;r, ein in den 1970er Jahren errichtetes, urspr&#252;nglich als Kuhstall mit dar&#252;ber liegendem Heuboden genutztes Geb&#228;ude in eine moderne Wohnung zu verwandeln.</strong></b></p><p></p><p>&#8222;Drei Generationen unter einem Dach mag zwar eine idyllische Vorstellung sein, bedeutet in der Realit&#228;t jedoch oft Platzmangel und wenig Privatsph&#228;re&#8220;, erz&#228;hlt Claudia Ahrens &#252;ber die erste gemeinsame Zeit des frisch gebackenen Ehepaars &#8211; denn nach ihrer Hochzeit lebten die beiden zun&#228;chst gemeinsam mit Martins Eltern und seiner Gro&#223;mutter im Haupthaus des Hofes. F&#252;r das junge Paar war schnell klar, dass sich etwas &#228;ndern musste. Um den Hof nicht verlassen zu m&#252;ssen, entschlossen sich beide, den ungenutzten, rund 80 Quadratmeter gro&#223;en Heuboden &#252;ber dem ehemaligen Kuhstall umzubauen und mit Leben zu f&#252;llen. So entstand dort mit Hilfe eines befreundeten Architekten nach nur f&#252;nfeinhalb Wochen Umbauphase eine helle, moderne Wohlf&#252;hloase im Landhaus-Stil.</p><p><strong>Neues Leben im alten Heuboden</strong></p><p>Heute erinnert nichts mehr an den ehemals dunklen, kargen Heuboden. Durch die Haust&#252;r gelangt man in einen gro&#223;z&#252;gigen, nach oben offenen Wohn-Ess-Bereich, der fast die gesamte Grundfl&#228;che der neuen Wohnung einnimmt. Direkt gegen&#252;ber der Eingangst&#252;r befindet sich der einzige geschlossene Raum der Wohnung &#8211; ein neues, modernes Badezimmer, dessen Decke zugleich den Boden einer dar&#252;ber liegenden Empore bildet. Im gro&#223;en Hauptraum der Wohnung befinden sich die offene K&#252;che mit gro&#223;em Esstisch sowie ein Wohnzimmerbereich. &#8222;Hier k&#246;nnen wir endlich allt&#228;gliche Dinge wie Kochen oder Abendessen auch einmal ganz allein genie&#223;en&#8220;, freut sich Martin Ahrens &#252;ber die private Atmosph&#228;re, die f&#252;r beide noch ganz ungewohnt ist. &#8222;Und wenn wir uns nach der restlichen Familie sehnen, k&#246;nnen wir jederzeit nach nebenan gehen &#8211; das ist die ideale L&#246;sung f&#252;r uns.&#8220;</p><p>Der Wohnzimmerbereich mit seiner Sofaecke und einem Sideboard befindet sich leicht erh&#246;ht auf einem etwa 40 Zentimeter hohen Podest. Durch diesen Kunstgriff wird der gro&#223;e Wohn-Essbereich optisch unterteilt und wirkt aufgelockert und gem&#252;tlich. Neben zwei hochgelegenen Fassadenfenstern &#252;ber dem Sideboard versorgen vor allem die auf beiden Seiten des Daches eingebauten Velux Dachfenster den fast acht Meter hohen Raum zu jeder Tageszeit mit viel nat&#252;rlichem Licht und schaffen eine angenehme Atmosph&#228;re. &#8222;Wir haben uns f&#252;r den Einbau von Dachfenstern entschieden, weil durch diese mehr Licht und w&#228;rmende Sonnenstrahlen in den gro&#223;en Raum gelangen, als durch zus&#228;tzliche Fenster in der Fassade. Au&#223;erdem bleibt uns dadurch mehr Stellfl&#228;che an den W&#228;nden&#8220;, erkl&#228;rt Claudia Ahrens. Da nicht alle Dachfenster in Griffweite liegen, haben sich Claudia und Martin f&#252;r elektrische betriebene Velux Fenster mit Funksteuerung entschieden. Diese erm&#246;glichen nicht nur die komfortable Bedienung, sondern erlauben es dem Paar zudem, individuelle L&#252;ftungsintervalle festzulegen. Diese automatisierte Bel&#252;ftung gew&#228;hrleistet jeden Tag ein gesundes Raumklima, ohne dass sich die beiden weiter darum k&#252;mmern m&#252;ssen. Und selbst wenn sie nicht zu Hause sind, besteht kein Grund zur Sorge: Der integrierte Regensensor schlie&#223;t die Dachfenster, sobald die ersten Regentropfen fallen und verhindert au&#223;erdem, dass sie sich bei Regen &#246;ffnen.</p><p><strong>Behagliches Klima unter dem Dach</strong></p><p>Vom Wohnzimmerbereich gelangt man &#252;ber eine Treppe aus massiven Eichenholzstufen auf die Empore &#252;ber dem Badezimmer. Von hier aus haben Martin und Claudia ihren Wohnbereich im Blick und gelangen zudem &#252;ber die n&#228;chste Treppe hinauf in ihr Schlafzimmer direkt unter dem Dach. Auch hier sorgen Dachfenster auf beiden Seiten f&#252;r reichlich Tageslicht und erm&#246;glichen zugleich einen traumhaften Ausblick auf die umliegenden Felder und Weiden.</p><p>Damit es an hei&#223;en Sommertagen nicht zu warm unterm Dach wird, wurden alle Dachfenster mit elektrisch betriebenen Hitzeschutz-Markisen ausgestattet. Sie sorgen im Sommer f&#252;r angenehme Temperaturen im Inneren. Zugleich verbreiten die geschlossenen Hitzeschutz-Markisen ein angenehmes, sanftes Licht in der Wohnung. Im Schlafzimmer halten Verdunkelungs-Rollos bei Bedarf das Sonnenlicht drau&#223;en und gew&#228;hrleisten so einen ungest&#246;rten Schlaf.</p><p>&#8222;Wir sind sehr froh, dass wir durch die Renovierung des alten Heubodens neuen Wohnraum gewonnen haben&#8220;, freut sich das Paar. &#8222;So mussten wir nicht aus dieser idyllischen Umgebung wegziehen und k&#246;nnen modernes Wohnen und das Leben in der Natur miteinander verbinden.&#8220;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Bauernhof,Wohnraumerweiterrung,Umbau,Heuboden,Dachgeschossausbau,Architekten-Planer,Alle,Mieter-Eigentuemer,Elektro,dachfenster,Schraegdach,Produkte]]></category>
            <pubDate>Fri, 19 May 2017 09:45:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_heuboden_umbau_0718-648459.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Küche in ehemaligem Heuboden]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Aus ehemaligem Heuboden wird Wohnparadies: Die offene Küche und der angrenzende Wohn- und Essbereich laden zum gemeinsamen Kochen ein. Durch den Verzicht auf Zwischendecken kommt der Raum besonders gut zur Geltung. Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Nachhaltig – Bezahlbar – Reproduzierbar</title>
                        <link>https://presse.velux.de/nachhaltig---bezahlbar---reproduzierbar/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/nachhaltig---bezahlbar---reproduzierbar/</guid><pp:caseid>356562</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead"><strong>Ganzheitliches Sanierungsprojekt</strong> <strong>im sozialen Wohnungsbau verbindet Klimaschutz, Energieeffizienz und Bezahlbarkeit </strong></i></p><p><b class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, September 2016. Bei Modernisierungsprojekten im sozialen Wohnungsbau steht meist die Energieeffizienz und dabei insbesondere die Reduzierung des Heizw&#228;rmebedarfs im Fokus. Hierf&#252;r wird in der Regel die Fassade</strong><strong> nachtr&#228;glich ged&#228;mmt</strong><strong> und die Heizung erneuert</strong><strong>. Das von Dachfensterhersteller Velux gemeinsam mit der sozialen Wohnungsbaugesellschaft &#8222;Le Foyer Anderlechtois&#8220; umgesetzte RenovActive Projekt in der belgischen Gemeinde Anderlecht geht einen Schritt weiter und schlie&#223;t dar&#252;ber hinaus Wohngesundheit, Wohlf&#252;hlklima und minimale Umweltbelastung mit ein. Zudem wurde die Modernisierung einer Doppelhaush&#228;lfte aus den 1920er Jahren mit den Budgetvorgaben des sozialen Wohnungsbaus durchgef&#252;hrt und dient &#8222;Le Foyer Anderlechtois&#8220; als Vorbild f&#252;r die Modernisierung von zun&#228;chst 86 &#228;hnlichen H&#228;usern.</strong></b></p><p></p><p>Da Geb&#228;ude in Europa rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verursachen, spielt ihre Energieeffizienz eine zentrale Rolle hinsichtlich der europ&#228;ischen Klimaschutzziele. Zwar wurden bereits seit Mitte der 70er Jahre die gesetzlichen Anforderungen an Neubauten kontinuierlich erh&#246;ht und damit deren Energieverbrauch deutlich reduziert. Europaweit existiert jedoch ein riesiger Geb&#228;ude-Altbestand mit reichlich Nachholbedarf in dieser Hinsicht, denn etwa 40 Prozent der Wohngeb&#228;ude in Europa wurden vor den 1960er Jahren errichtet. Hier liegen enorme Potenziale f&#252;r Energieeinsparung und Klimaschutz &#8211; und angesichts der Tatsache, dass 90 Prozent der heute existierenden Geb&#228;ude auch noch in 40 Jahren genutzt und bewohnt werden, ist die Sanierung des Geb&#228;udebestands zwingend erforderlich, um die geforderte CO<sub>2</sub>-Reduktion zu erzielen.</p><p><strong>&#160;</strong></p><p><strong>Nachhaltiger Wohnkomfort zu einem erschwinglichen Preis</strong></p><p>Wie sich zukunftsweisende Sanierungen im Bestand ohne Einbu&#223;en in Bezug auf Komfort und Wohnqualit&#228;t umsetzen lassen, zeigt das RenovActive House in der belgischen Gemeinde Anderlecht. Hierbei handelt es sich um ein ganzheitliches Modellprojekt f&#252;r erschwingliche, reproduzierbare und klimafreundliche Sanierungen im sozialen Mietsektor, das die Velux Gruppe in Kooperation mit der sozialen Wohnungsbaugesellschaft &#8222;Le Foyer Anderlechtois&#8220; entwickelt hat. Als v&#246;llig neues Renovierungskonzept ber&#252;cksichtigt das RenovActive House nicht nur die klassischen Ma&#223;nahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, sondern schlie&#223;t die Aspekte Wohngesundheit, Wohlf&#252;hlklima und minimale Umweltbelastung mit ein. Zudem wird die Bezahlbarkeit gew&#228;hrleistet, denn das Sanierungsprojekt wurde mit den Budgetvorgaben des sozialen Wohnungsbaus durchgef&#252;hrt. Damit dient das f&#252;r zwei- und dreigeschossige H&#228;user entwickelte Konzept als Vorbild f&#252;r weitere Projekte im sozialen Wohnungsbau. Dar&#252;ber hinaus kann das Konzept leicht adaptiert werden und erm&#246;glicht dadurch auch privaten Bauherren und Modernisierern mit knappen Budgets die klimafreundliche Sanierung ihrer Eigenheime.</p><p>&#160;</p><p><strong>Energetische Modernisierung und Erweiterung als Basis</strong></p><p>Den Ausgangspunkt bildete eine im Anderlechter Stadtteil &#8222;Bon Air&#8220; gelegene unsanierte Doppelhaush&#228;lfte aus den 1920er Jahren. Mit einer Wohn- bzw. Nutzfl&#228;che von rund 80 Quadratmetern und der geschlossenen, kleinteiligen Raumstruktur entsprach das Objekt nicht mehr den aktuellen Anspr&#252;chen an Raumgr&#246;&#223;en und Wohnqualit&#228;t. Zudem befand sich das Geb&#228;ude in einem fortgeschrittenen Stadium des Verfalls und entsprach auch energetisch nicht ann&#228;hernd den heutigen Anforderungen.</p><p>Um zus&#228;tzliche Wohnfl&#228;che zu gewinnen und mehr Freiheiten f&#252;r individuelle Bed&#252;rfnisse zu schaffen, wurde das Geb&#228;ude um einen Flachdach-Anbau erweitert. Au&#223;erdem wurde der ehemals ungenutzte Dachboden in ein lichtdurchflutetes Spielzimmer verwandelt. F&#252;r die energetische Ert&#252;chtigung des Bestandsgeb&#228;udes wurden die Au&#223;enw&#228;nde und das Dach des alten Hauses ged&#228;mmt und neue Fenster mit Isolierverglasung eingesetzt. Dar&#252;ber hinaus wurden zus&#228;tzliche Fenster in Dach und Fassade installiert, um im Inneren des Geb&#228;udes ein gesundes Raumklima mit viel Tageslicht und frischer Luft zu schaffen. Zudem wurden die installationstechnischen Anlagen saniert und die alte Heizung durch einen modernen Gas-Brennwertkessel ersetzt. Eine effiziente Fu&#223;bodenheizung versorgt das gesamte Erdgeschoss mit W&#228;rme. Im Obergeschoss und unter dem Dach werden die R&#228;ume &#252;ber Heizk&#246;rper beheizt. Insgesamt kann so der j&#228;hrliche Heizenergiebedarf von urspr&#252;nglich 700 kWh/m&#178; auf 25 kWh/m&#178; gesenkt werden. F&#252;r eine Reduzierung des Wasserverbrauchs sorgt eine 5.000 Liter fassende Zisterne: Sie f&#228;ngt Regenwasser auf, das f&#252;r die Toiletten, die Gartenbew&#228;sserung und die Waschmaschine genutzt wird.</p><p>&#160;</p><p><strong>Helle R&#228;ume sorgen f&#252;r Wohlbefinden</strong></p><p>Im Erdgeschoss des Bestandsgeb&#228;udes befinden sich neben Eingangsflur und G&#228;stebad das gro&#223;e Wohnzimmer und die offene K&#252;che. Diese geht nahtlos in den angrenzenden Essbereich &#252;ber, der die gesamte durch den Anbau gewonnene Fl&#228;che einnimmt. Bodentiefe Fenster sowie ein in das Gr&#252;ndach des Anbaus integriertes Flachdach-Fenster von Velux versorgen diesen gro&#223;z&#252;gigen Wohn-, Ess- und Kochbereich mit viel nat&#252;rlichem Licht und die angrenzende Terrasse erweitert im Sommer den Wohnraum nach drau&#223;en. Ein neues offenes Treppenhaus erschlie&#223;t das Geb&#228;ude mit einer gewendelten Treppe bis unter das Dach. &#220;ber diese gelangt man vom Wohnzimmer aus zun&#228;chst ins Obergeschoss. Hier befinden sich ein Kinderzimmer, das Elternschlafzimmer und ein gro&#223;es Familienbad. In diesem sorgt ein Velux Tageslicht-Spot als Erg&#228;nzung zum Fassadenfenster f&#252;r Helligkeit. Dar&#252;ber liegt die neu entstandene, gro&#223;z&#252;gige Spielgalerie. Sie wird von automatischen Velux Dachfenstern auf beiden Seiten des Giebels sowie der &#252;ber dem Treppenhaus positionierten &#8222;Systeml&#246;sung Duo&#8220; &#8211; zwei direkt nebeneinanderliegende, automatische Dachfenster &#8211; mit viel Tageslicht versorgt. Dank des offenen Treppenhauses gelangen die Sonnenstrahlen zudem bis in den Flur des Mittelgeschosses und sorgen auch hier f&#252;r ausreichende Helligkeit. Dabei tragen die ausgewogenen Lichtverh&#228;ltnisse nicht nur zum angenehmen und gesunden Wohnklima bei, sondern reduzieren gleichzeitig den Bedarf an k&#252;nstlichem Licht. Zus&#228;tzlich sorgen die w&#228;rmenden Sonnenstrahlen durch die Fenster daf&#252;r, dass die Bewohner in den kalten Jahreszeiten weniger heizen m&#252;ssen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Hitzeschutz und nat&#252;rliche L&#252;ftung sorgen f&#252;r gesundes Raumklima</strong></p><p>Innenliegender Sonnenschutz an allen Dachfenster sowie am Flachdach-Fenster des Anbaus erm&#246;glicht es, das einfallende Tageslicht ganz nach Wunsch zu regulieren. Zudem wurde das nach S&#252;den ausgerichtete Dachfenster in der Spielgalerie und die nach Osten ausgerichtete &#8222;Systeml&#246;sung Duo&#8220; &#252;ber der Treppe mit au&#223;enliegenden Hitzeschutz-Markisen ausgestattet, sodass es an hei&#223;en Sommertagen nicht zu warm unter dem Dach wird. Dabei &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die sensorgesteuerten Elemente in Abh&#228;ngigkeit von Sonnenlicht und Au&#223;entemperatur und sorgen damit im Sommer automatisch f&#252;r angenehme Temperaturen im Inneren. Dar&#252;ber hinaus spielen die Dachfenster eine zentrale Rolle bei der Be- und Entl&#252;ftung des Geb&#228;udes. In der aus energetischen Gr&#252;nden luftdichten Bausubstanz &#246;ffnen und schlie&#223;en sich die Fenster automatisch je nach Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit. Dabei sorgen Wind und Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr. Zudem verst&#228;rkt die unterschiedliche H&#246;he der im offenen Treppenhaus positionierten Dach- und Fassadenfenster die Wirkung des sogenannten Kamineffekts. Dabei steigt die warme, verbrauchte Luft nach oben und zieht durch die Dachfenster ab, w&#228;hrend von unten frische Luft durch die Fassadenfenster nachstr&#246;mt. Diese besonders effektive und schnelle nat&#252;rliche L&#252;ftung gew&#228;hrleistet nicht nur eine gute Raumluftqualit&#228;t, sondern sorgt in Verbindung mit den &#228;u&#223;eren Sonnenschutzvorrichtungen auch an hei&#223;en Sommertagen f&#252;r hohen Wohnkomfort. Nach Sonnenuntergang sorgt die nat&#252;rliche L&#252;ftung zudem schnell f&#252;r angenehme Temperaturen im Inneren. Am Abend und in der Nacht zieht die warme Luft durch die Dachfenster ab und die k&#252;hle Nachtluft wird gespeichert. Dadurch wirkt das gesamte System von Sonnenschutzelementen und Fenstern wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sichert ein gesundes und behagliches Raumklima. Unterst&#252;tzt wird diese nat&#252;rliche Ventilation durch eine dezentrale, bedarfsgesteuerte mechanische L&#252;ftungsanlage, die in den Wintermonaten f&#252;r gesunde Raumluft sorgt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Austausch von Know-how</strong></p><p>Das RenovActive House zeigt, dass die Verbindung von Energieeffizienz und hoher Lebensqualit&#228;t nicht nur dem Neubau vorbehalten ist, sondern auch durch Modernisierung im Bestand realisierbar ist &#8211; und das sogar nach den Vorgaben des sozialen Wohnungsbaus. Das Geb&#228;ude steht noch bis Fr&#252;hjahr 2017 f&#252;r Veranstaltungen und Besichtigungen offen. Im Anschluss wird eine dreik&#246;pfige Familie dort einziehen und im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten &#8222;Wohn-Experiments&#8220; testen, wie sich das sanierte Geb&#228;ude in der Praxis bew&#228;hrt. Dabei werden Energieverbrauch und Innenraumklima laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert. Auch das individuelle Wohn- und Wohlf&#252;hlgef&#252;hl der Familie wird regelm&#228;&#223;ig erfasst und ausgewertet. Ziel ist es, Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern gleichzeitig ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bietet und das Konzept auf Basis dieser Erkenntnisse weiterzuentwickeln.</p><p>&#160;</p><p>Dar&#252;ber hinaus dient das RenovActive Projekt der Wohnungsbaugesellschaft &#8222;Le Foyer Anderlechtois&#8220;, die insgesamt 3.600 Wohneinheiten in Anderlecht besitzt, als Vorbild f&#252;r die Modernisierung von zun&#228;chst 86 &#228;hnlichen H&#228;usern im Wohnviertel &#8222;Bon Air&#8220;. Die hierf&#252;r erforderlichen Genehmigungen der zust&#228;ndigen Beh&#246;rden liegen bereits vor und der Start der Sanierungsarbeiten ist ab Mitte 2017 vorgesehen.</p><p>&#160;</p><p>Welche Relevanz das Projekt f&#252;r den Geb&#228;udebestand in Deutschland und Europa hat, zeigt auch die Tatsache, dass Velux das RenovActive Projekt im Juni bei der von Bundespr&#228;sident Joachim Gauck und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) initiierten Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue vorstellen durfte. Eine durch das Bundespr&#228;sidialamt berufene Jury hatte das Projekt aus &#252;ber 600 Bewerbungen mit l&#246;sungsorientierten Innovationen und praxisnahen Modellvorhaben zu den Fachthemen Klimaschutz, Energie, Ressourcen, Boden und Biodiversit&#228;t, Mobilit&#228;t und Verkehr, Bauen und Wohnen ausgew&#228;hlt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td width="141"><p><strong>Objekt</strong></p></td><td width="406"><p>RenovActive House, Belgien</p></td></tr><tr><td width="141"><p><strong>Wohnfl&#228;che </strong></p></td><td width="406"><p>ca. 95 qm</p></td></tr><tr><td width="141"><p><strong>Anzahl Etagen </strong></p></td><td width="406"><p>3 (inkl. ausgebautem Dachgeschoss)</p></td></tr><tr><td width="141"><p><strong>Bauherr</strong></p></td><td width="406"><p>Le Foyer Anderlechtois, Br&#252;ssel, Belgien<br /> <a href="http://www.foyeranderlechtois.be">www.foyeranderlechtois.be</a></p></td></tr><tr><td width="141"><p><strong>Architekt</strong></p></td><td width="406"><p>ONO Architectuur, Antwerpen, Belgien<br /> <a href="http://www.ono-architectuur.be">www.ono-architectuur.be</a></p></td></tr><tr><td width="141"><p><strong>Produkte</strong></p></td><td width="406"><p><u>Bestandsgeb&#228;ude</u></p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 4 elektrisch betriebene Velux Dachfenster</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 4 elektrisch betriebene Faltstores</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 3 elektrisch betriebene Hitzeschutz-Markisen</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 1 Velux Tageslicht-Spot</p><p>&#160;</p><p><u>Anbau</u></p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 1 elektrisch betriebenes Velux Fachdach-Fenster</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 1 elektrisch betriebenes Velux Faltstore</p></td></tr></table><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>Hintergrund Model Home 2020</p><p><strong>Energieeffizienz und Wohnkomfort schlie&#223;en sich nicht aus</strong></p><p>Um zu zeigen, dass CO<sub>2</sub>-neutrale Geb&#228;ude ohne Einbu&#223;en in Bezug auf Komfort und Wohnqualit&#228;t errichtet werden k&#246;nnen, hat die Velux Gruppe bereits zwischen 2009 und 2012 im Rahmen des europaweiten Model Home 2020 Projekts sechs Konzepth&#228;user sowohl im Neubau als auch im Bestand auf Basis der Aktivhaus-Prinzipien &#8222;Energie, Raumklima und Umwelt&#8220; realisiert. Um die theoretischen Berechnungen zu &#252;berpr&#252;fen und herauszufinden, wie die H&#228;user im t&#228;glichen Betrieb funktionieren, stellten Testfamilien die Geb&#228;ude im Rahmen von wissenschaftlich begleiteten Praxistests &#252;ber einen Zeitraum von bis zu zweieinhalb Jahren auf die Probe.</p><p>Hierbei erfassten und dokumentierten interdisziplin&#228;re Forscherteams aus Architekten, Soziologen sowie Geb&#228;udetechnikern nicht nur den Gesamtenergieverbrauch und die Energieproduktion der Geb&#228;ude, sondern nahmen dar&#252;ber hinaus auch die Raumluft- und Tageslichtqualit&#228;t der Geb&#228;ude genau unter die Lupe &#8211; denn eine gute Energiebilanz allein schafft noch kein gesundes, komfortables Umfeld f&#252;r die Nutzer. Deren subjektiven Bewertungen wurden im Rahmen von Befragungen aufgezeichnet und ausgewertet. Die Ergebnisse des Model Home 2020 Projekts zeigen, dass bereits mit den 2009 verf&#252;gbaren Technologien und Materialien Geb&#228;ude im Einklang mit den voraussichtlichen Geb&#228;ude-Energiestandards f&#252;r 2020 gebaut werden k&#246;nnen, die ihren Nutzern zugleich eine hohe Lebensqualit&#228;t und ein gesundes Raumklima bieten.</p><p>Auch nach Abschluss des Model Home 2020 Projekts arbeitet Velux weiter an der L&#246;sungsfindung f&#252;r nachhaltige und gesunde Geb&#228;ude. So hat das Unternehmen bis heute &#252;ber 20 Demonstrationsgeb&#228;ude und Aktivh&#228;user &#8211; sowohl im Bestand als auch im Neubau &#8211; realisiert und dabei die Erkenntnisse des Experiments Model Home 2020 genutzt und weiterentwickelt. Aktuellstes Beispiel ist das im Mai er&#246;ffnete RenovActive House. Hierbei handelt es sich um die Modernisierung eines Doppelhauses aus den 1920er Jahren, die den Anspr&#252;chen von Bewohnern, Klimaschutz, Energieeffizienz und vor allem auch der Bezahlbarkeit gerecht wird &#8211; denn das ganzheitliche Sanierungsprojekt wurde mit den Budgetvorgaben des sozialen Wohnungsbaus durchgef&#252;hrt.</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Alle,Mieter-Eigentuemer,Handwerk,Architekten-Planer,Unternehmen,Elektro,Flachdach-Fenster-Kuppel,Aussen-Markise,Tageslicht-Spot,dachfenster,Schraegdach,Flachdach,Sonnenschutz-Flachdach,Plissee]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 Jul 2016 17:08:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Klein, aber fein: Ein helles Oberstübchen zum Wohlfühlen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/klein-aber-fein-ein-helles-oberstubchen-zum-wohlfuhlen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/klein-aber-fein-ein-helles-oberstubchen-zum-wohlfuhlen/</guid><pp:caseid>356873</pp:caseid><description><![CDATA[<p><b class="post-content-teaser"><strong>Die Kinder aus dem Haus, das Anwesen f&#252;r einen alleine zu gro&#223;: Einige Male hatte die Eigent&#252;merin der historischen Doppelhaush&#228;lfte bereits den Verkauf ihres Hauses in Erw&#228;gung gezogen &#8211; bis eine der erwachsenen T&#246;chter den Entschluss fasste, ins ehemalige Elternhaus zur&#252;ckzukehren. Den n&#246;tigen Freiraum f&#252;r ein stressfreies Zusammenleben schufen die Frauen durch den Ausbau des alten Speichers: Mit Hilfe eines Architekten und kleinem Budget wurde aus der Rumpelkammer eine gem&#252;tliche Wohlf&#252;hl-Oase unter dem Dach.</strong></b></p><p>&#160;</p><p>Rund 70 Quadratmeter Grundfl&#228;che schlummerten als Ausbaureserve unter dem Dach des in die Tage gekommenen Backsteingeb&#228;udes in Bochum. Nicht viel, um im alten Dachboden einen gro&#223;z&#252;gigen Raum zum Wohnen, Kochen, Essen und Arbeiten sowie ein kleines Bade- und Schlafzimmer f&#252;r die Tochter unterzubringen. Zumal das zur Verf&#252;gung stehende Budget f&#252;r dieses Ausbauprojekt von vornherein auf 70.000 Euro beschr&#228;nkt war. Unterst&#252;tzung holten sich die beiden Bau-Damen daher beim befreundeten Architekten Karl Cerenko, der ihnen in zwei Tagen ein kreatives Modernisierungskonzept erstellte.</p><p>&#160;</p><p><strong>Gro&#223;z&#252;gige Wohnfl&#228;chen auf kleinstem Raum</strong></p><p>&#8222;Je kleiner das Raumvolumen sowie die vorhandenen Fl&#228;chen und je gedrungener die Dachkonstruktion umso schwieriger ist es &#8211; wie in diesem Fall &#8211;, ein gro&#223;z&#252;giges Raumprogramm unterzubringen. Will man wirtschaftlich und kostensicher arbeiten, sind Dachgeschossausbauten grunds&#228;tzlich ein gestalterisches Spiel mit Fl&#228;che und Raum im Korsett eines vorgegebenen Geb&#228;udevolumens und einer zumeist relativ unflexiblen Baukonstruktion&#8220;, so der Experte. Seinen konkreten Plan, wie die neue Dachwohnung im vorgegebenen Rahmen und ohne kostspielige Konstruktionsver&#228;nderungen umgesetzt werden soll, zeigte er Mutter und Tochter anhand einer 3-D-Raumskizze: Den gro&#223;volumigen Hauptraum der Dachwohnung bildet ein bis zum First reichender Wohnraum, mit integrierter K&#252;che und Essplatz sowie mit einer &#8222;Arbeitsh&#246;hle&#8220; im rechtwinklig abgehenden Kr&#252;ppeldach. Bad und Schlafzimmer sind auf knappem Raum hinter einer Querwand angeordnet. Oberhalb dieser beiden R&#228;ume ergibt sich in r&#228;umlicher Verbindung mit dem Hauptraum ein &#8216;Dachspitz&#8217;, der sich als Stauraum oder als Schlafplatz f&#252;r G&#228;ste nutzen l&#228;sst.</p><p>&#160;</p><p><strong>Dachfenster sorgen f&#252;r Licht, Luft und Ausblick</strong></p><p>F&#252;r nat&#252;rlichen Lichteinfall und besonders viel Tageslicht setzte der Architekt auf die geschickte Anordnung und Kombination von sechs Dachfenstern von VELUX. &#8222;Eine neu geschaffene Beletage unter dem Dach mit hellen R&#228;umen und besten Aussichten entsteht nicht allein durch den Zuwachs an Fl&#228;che und Raum, sondern durch gro&#223;fl&#228;chige Dachfenster. Moderne Dachfenster bieten dem Bauherren gro&#223;artige Optionen: Ein heller Raum mit Au&#223;enbezug wirkt optisch schon gr&#246;&#223;er. Wir nehmen ihn emotional viel gro&#223;volumiger wahr, als er tats&#228;chlich ist&#8220;, erkl&#228;rt Karl Cerenko den positiven Effekt auf die Raumwirkung. Aber auch in Sachen Licht, Luft und Ausblick &#252;berzeugen die neuen Dachfenster der historischen Doppelhaush&#228;lfte: &#8222;Dachfenster lassen auf gleicher Fl&#228;che ein Mehrfaches an Tageslicht einfallen als horizontale Verglasungen. Neben einem freien Blick in den Himmel ist auch die schnelle Rauml&#252;ftung nach oben mittels unterschiedlicher &#214;ffnungspositionen ein echter Vorteil&#8220;, so Cerenko weiter. Alle Fenster wurden zudem mit elektrischen Au&#223;enrolll&#228;den ausgestattet, die im Sommer f&#252;r sp&#252;rbar k&#252;hlere R&#228;ume und im Winter f&#252;r eine deutlich verbesserte W&#228;rmed&#228;mmung sorgen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Gut ged&#228;mmt ist leicht gespart</strong></p><p>Um den alten Speicher insgesamt in einen warmen und energieeffizienten Wohnbereich zu verwandeln, wurde im n&#228;chsten Schritt das gesamte Dachgeschoss rundum w&#228;rmeged&#228;mmt. Mit einer Au&#223;end&#228;mmung aus Polyuethan-Schaumplatten (PUR 50 mm), einer Zwischensparrend&#228;mmung aus Mineralfaser (WLG 035 120 mm), einer Dampfbremsfolie und dem innenseitigen Ausd&#228;mmen der Trockenbau-Unterkonstruktion mit Styroporplatten (EPS 035 30mm) erhielt das Dach eine hervorragende D&#228;mmung mit einem U-Wert von 0,20 W/m<sup>2</sup>K. Die Voraussetzung f&#252;r einen KfW-Kredit aus dem Programm &#8222;Effizient-Sanieren&#8220; konnte damit mehr als erf&#252;llt werden. &#8222;&#220;ber nicht ged&#228;mmte Dachr&#228;ume entschwindet ein Gro&#223;teil der W&#228;rme. Die Pflicht zur D&#228;mmung der obersten Geschossdecke kommt nicht von ungef&#228;hr&#8220;, bringt der Architekt die Bedeutung einer soliden W&#228;rmed&#228;mmung auf den Punkt. Schlie&#223;lich profitiert davon am Ende das gesamte Geb&#228;ude, also auch der Wohnbereich unter der Dachwohnung: Obwohl in diesen R&#228;umen nichts ver&#228;ndert wurde, verringerten sich die Heizkosten hier im ersten Winter nach der Umbauphase ganz erheblich.</p><p>&#160;</p><p><strong>Aus alten Dachr&#228;umen zu wohnlichen Dachtr&#228;umen</strong></p><p>Bei s&#228;mtlichen Vorbereitungsarbeiten wie dem Entfernen von nicht tragenden W&#228;nden und alten Verkleidungen konnte schlie&#223;lich auch die Eigent&#252;merfamilie ihren Teil zum Dachgeschossausbau beitragen und so die Kosten weiter minimieren. Das Dachdeckerger&#252;st nutzten die Bauherrinnen dann auch f&#252;r die f&#228;llige Rundumsanierung des Geb&#228;udes. Von der Fassadenreinigung &#252;ber Malerarbeiten bis zu einem Teil der Badinstallation: Viele Arbeiten wurden dabei in Eigenleistung erbracht. Nach nur zehn Wochen Bauzeit konnte die Tochter so bereits in ihr neues Domizil einziehen. Und noch heute schw&#228;rmt die Dachgeschossbewohnerin von ihrer freundlich hellen und gem&#252;tlichen Wohlf&#252;hl-Oase mit einem herrlichen Blick ins Gr&#252;ne. Auch Architekt Karl Cerenko ist mit dem Ergebnis seiner Arbeit zufrieden. F&#252;r ihn best&#228;tigt dieser Dachausbau vor allem eines: &#8222;Im Bestand unserer Altimmobilien schlummern noch viele Dachr&#228;ume, die sich in relativ kurzer Zeit und mit &#252;berschaubarem Aufwand in wohnliche Dachtr&#228;ume mit besten Aussichten verwandeln lassen.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td width="187"><p>Projekt</p></td><td width="371"><p>Ausbau alter Speicher, Bochum</p></td></tr><tr><td width="187"><p>Umbau</p></td><td width="371"><p>Bauzeit drei Monate &#8211; Mai bis August 2010</p></td></tr><tr><td width="187"><p>Architekten</p></td><td width="371"><p>Karl Cerenko; Karlsruhe</p><p>http://bautacheles.posterous.com/</p></td></tr><tr><td width="187"><p>Wohnfl&#228;che / Nutzfl&#228;che</p></td><td width="371"><p>Ca. 70 m<sup>2</sup></p></td></tr><tr><td width="187"><p>Baukosten</p></td><td width="371"><p>Ca. 70.000 &#8364;</p></td></tr><tr><td width="187"><p>Produkte</p></td><td width="371"><p>Velux Klapp-Schwing-Fenster GPU (5 Stck.)</p><p>Velux Solarfenster GGU (1 Stck.)</p><p>Velux Solar-Rollladen (6 Stck.)</p></td></tr></table><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Dachgeschossausbau,dachfenster,Mieter-Eigentuemer,Architekten-Planer,Elektro,Solar-Rolllaeden,Solar,Schraegdach,Alle]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Aug 2015 14:42:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Genesung mit Licht</title>
                        <link>https://presse.velux.de/genesung-mit-licht/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/genesung-mit-licht/</guid><pp:caseid>356838</pp:caseid><description><![CDATA[<p><b class="post-content-teaser"><strong>F&#252;r die dringend n&#246;tige Erweiterung seiner Pflegestationen beschloss der Tr&#228;ger des AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUSES in Wuppertal, einen bestehenden Geb&#228;udetrakt um ein Dachgeschoss mit Mansarddach aufzustocken. F&#252;r viel Tageslicht im innenliegenden Flur der neuen Station sorgen zwei Lichtb&#228;nder mit Velux Modular skylights. Die von oben einfallenden Sonnenstrahlen und </strong><strong>der ungehinderte Blick in den Himmel werden sowohl vom Personal als auch von den Patienten sehr gesch&#228;tzt und f&#246;rdern ihr Wohlbefinden und die Genesung.</strong></b></p><p></p><p>Der verzweigte Geb&#228;udekomplex des AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUSES in Wuppertal dokumentiert un&#252;bersehbar die lange Geschichte der Klinik, die im Jahr 1886 als &#187;Bethesdaverein f&#252;r allgemeine Krankenpflege zu Elberfeld&#171; ihren Anfang nahm. Bis heute erfolgt der &#246;ffentliche Zugang zu dem Krankenhaus &#252;ber den historischen Altbau, der 1929 als &#187;Diakonissenanstalt Bethesda&#171; bis zu 250 Patienten aufzunehmen vermochte. Seither hat sich der &#187;Ort der Barmherzigkeit&#171;, f&#252;r den der hebr&#228;ische Name Bethesda steht, zu einer modernen Gesundheitseinrichtung entwickelt, in der 363 Betten Platz finden und die rund 800 Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz bietet. Ablesbar ist diese Erfolgsgeschichte auch an den zahlreichen Erweiterungen, Umbauten und Aufstockungen auf dem r&#228;umlich begrenzten Klinikgel&#228;nde inmitten des Wuppertaler Stadtteils Elberfeld. Zuletzt wurde der vierst&#246;ckige Geb&#228;udetrakt D um ein Dachgeschoss mit Mansarddach aufgestockt und dort eine neue Pflegestation eingerichtet.</p><p><strong>Tageslicht simulieren &#8211; Tageslicht erleben</strong></p><p>Ein besonderes Highlight des im Sommer 2014 fertiggestellten Obergeschosses ist der innenliegende Flur der neuen Station. Die mit der Planung beauftragten HDR TMK Architekten suchten f&#252;r die Belichtung des langen Korridors nach einer speziellen L&#246;sung, die ein helles und attraktives Raumklima schafft, den schmalen Flur optisch vergr&#246;&#223;ert, eine einfache L&#252;ftung erm&#246;glicht und gleichzeitig eine positive Wirkung auf die Genesung der Patienten mit sich bringt. W&#228;hrend die Krankenhausplaner in anderen Bereichen des Krankenhauses auf ein Beleuchtungskonzept mit farbigen LEDs setzten, die eine &#252;ber den Tag ver&#228;ndernde Lichtstimmung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang simulieren, entschieden sie sich im Dachgeschoss f&#252;r die Modular Skylights von Velux. Die vom Dachfensterhersteller gemeinsam mit dem renommierten Architekturb&#252;ro Foster + Partners entwickelte Oberlichtl&#246;sung verbindet ein dezentes und elegantes Design mit den Vorz&#252;gen vorgefertigter und einfach zu montierender Module. Dabei versorgt das modulare Tageslicht-System die darunter liegenden R&#228;umen nicht nur mit viel Tageslicht, sondern die &#246;ffenbaren Fenstermodule sorgen zudem f&#252;r eine nat&#252;rliche Luftzirkulation und gew&#228;hrleisten so ein gesundes Raumklima.</p><p>&#8222;Mit den Velux Modular Skylights lassen sich die Atmosph&#228;re auf den Fluren und das Raumklima deutlich verbessern&#8220;, erkl&#228;rt HDR TMK Projektleiter Bj&#246;rn Stumpf. &#8222;Wir sind froh, zusammen mit dem Bauherrn die Entscheidung f&#252;r diese L&#246;sung getroffen und f&#252;r Patienten und Personal die Aufenthalts- und Arbeitsbedingungen aufgewertet zu haben.&#8220; Heute durchfluten zwei aus jeweils 15 Modulen bestehende Lichtb&#228;nder den langen Flur der neuen Pflegestation mit einem Maximum an Tageslicht. Zugleich er&#246;ffnet die gro&#223;z&#252;gige Tageslichtl&#246;sung Patienten und Personal den ungehinderten Blick in den Himmel und l&#228;sst sie am wechselnden Licht der Tages- und Jahreszeiten teilhaben.</p><p>&#8222;Es liegt uns sehr am Herzen, dass sich unsere Patienten wohl und gut aufgehoben f&#252;hlen &#8211; sowohl medizinisch als auch emotional. Das neue Lichtband wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Genesung unserer Patienten aus und erh&#246;ht unsere Attraktivit&#228;t in der Region&#8220;, erkl&#228;rt der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS gGmbH, Georg Schmidt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Bautafel: </strong></p><table width="547"><tr><td width="135"><strong>Projekt</strong></td><td width="412">AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS gGmbH</td></tr><tr><td width="135"><strong>Standort</strong></td><td width="412">Hainstra&#223;e 35, 42109 Wuppertal</td></tr><tr><td width="135"><strong>Architekt</strong></td><td width="412">HDR TMK Planungsgesellschaft mbH, 40474 D&#252;sseldorf</td></tr><tr><td width="135"><strong>Statiker</strong></td><td width="412">IB Sondermann & M&#246;ller, 46282 Dorsten</td></tr><tr><td width="135"><strong>Brandschutz</strong></td><td width="412">DRBK, Ingenieurgesellschaft f&#252;r Bauwesen VDI, 42119 Wuppertal</td></tr><tr><td width="135"><strong>Dachdecker</strong></td><td width="412">Noltedach, Peter Nolte, 42105 Wuppertal</td></tr><tr><td width="135"><strong>Produkt</strong></td><td width="412">Zwei Lichtb&#228;nder mit Velux Modul Skylights mit jeweils 15 Modulen, davon 8 &#246;ffenbar</td></tr><tr><td width="135"><strong>Modulma&#223;/Fl&#228;che</strong></td><td width="412">100 x 170 cm / 51 qm</td></tr><tr><td width="135"><strong>Neigungswinkel</strong></td><td width="412">F&#252;nf Grad</td></tr><tr><td width="135"><strong>Montagezeitraum</strong></td><td width="412">Zwei Tage</td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,vms-Produkte,vms-Referenzen,Krankenhaus,Dachaufstockung,Architekten-Planer,Alle]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Jul 2015 10:38:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Tageslicht für helle Köpfe</title>
                        <link>https://presse.velux.de/tageslicht-fur-helle-kopfe/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/tageslicht-fur-helle-kopfe/</guid><pp:caseid>356903</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead"><strong>F&#252;r eine inspirierende Lehr- und Lernumgebung: Modulares Oberlicht-System bringt Licht ins Dunkel einer schwedischen Berufsschule</strong></i></p><p></p><p><b class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, September 2014. Nicht nur manche Sch&#252;ler, auch das Schulgeb&#228;ude des schwedischen S&#229;gb&#228;cksgymnasiet musste lange Zeit mit einem &#8222;Ungen&#252;gend&#8220; beurteilt werden: Dunkle G&#228;nge, graue W&#228;nde und enge Klassenzimmer pr&#228;gten bis vor kurzem das Bild der maroden Berufsschule s&#252;dlich von Stockholm. Erst die l&#228;ngst f&#228;llige Sanierung des 60er Jahre Baus brachte nach zehn langen Jahren unterschiedlichster Entw&#252;rfe und Ideen endlich Licht ins Dunkel: Mit dem Modularen Oberlicht-System von Velux schafften es &#8222;ORIGO arkitekter&#8220; in nur 14 Tagen, das klassische Sheddach der Berufsschule zu &#246;ffnen und damit jede Menge Luft und Tageslicht ins Geb&#228;ude zu bringen. Sehr zur Freude der Sch&#252;ler und des Schulleiters Hans Almgren: F&#252;r das lichtdurchflutete Lehr- und Lernumfeld des S&#229;gb&#228;cks-gymnasiet gibt es jetzt von allen Seiten eine glatte Eins mit Sternchen!</strong></b></p><p>Das S&#229;gb&#228;cksgymnasiet im schwedischen Huddinge wurde 1961 im Rahmen des sogenannten &#8222;Millionenprogramms&#8220; gebaut und stellt bis heute ein gutes Beispiel f&#252;r die klassische Architektur der 1960er-Jahre dar. Dennoch hinterlassen 50 Jahre intensive Nutzung nat&#252;rlich Spuren. Und auch das Raum- und Lichtkonzept der klassischen Nachkriegsmoderne entsprach l&#228;ngst nicht mehr den heutigen Anspr&#252;chen an eine attraktive Lehr- und Lernumgebung. Schulleiter Hans Almgren lag dieser Aspekt bei der geplanten Sanierung besonders am Herzen: &#8222;Unsere Sch&#252;ler sind uns sehr wichtig. Deshalb war es stets unser Ziel, dass sie eine angenehme und angemessene Lernumgebung genie&#223;en k&#246;nnen. Mit hellen, offenen R&#228;umen wollten wir ihr Vertrauen und ihre Lernbereitschaft zus&#228;tzlich f&#246;rdern&#8220;, so der Rektor. Dieser besonderen Herausforderung gingen die mit dem Umbau beauftragten Architekten &#8222;ORIGO arkitekter&#8220; aus Bergen mit einem intelligenten Belichtungskonzept an, in dem das Sheddach der in die Jahre gekommenen Schule eine wichtige Rolle spielt. Auf dieses klassische Element aus der Industriearchitektur konzentrierte sich das Interesse von Projektleiter &#197;sa Machado von Anfang an: &#8222;Das Sheddach und die M&#246;glichkeit, Oberlichter einzubauen, waren zentraler Teil unserer Pl&#228;ne. Das haben wir schon sehr fr&#252;h gemerkt&#8220;, erkl&#228;rt der leitende Architekt seinen Ansatz, das Geb&#228;ude von oben zu &#246;ffnen und damit extra viel frische Luft und Tageslicht f&#252;r ein inspirierendes Lernumfeld hereinzulassen.</p><p><strong>Mehr Licht zum Lernen</strong></p><p>Das markante Sheddach der Berufsschule erlaubte dem Architekten, vier Reihen nach Norden ausgerichteter Oberlichter mit einem Neigungswinkel von 62 Grad zu verbauen, die das Tageslicht ins Innere dringen lassen. F&#252;r besonders viel nat&#252;rlichen Lichteinfall setzt das ORIGO-Team dabei auf das Modulare Oberlicht-System von Velux. Mit einem durch und durch erhellenden Effekt auf die R&#228;umlichkeiten des Geb&#228;udes: &#8222;W&#228;hrend das alte, br&#228;unliche Drahtglas der alten Oberlichter bestenfalls f&#252;r tr&#252;bes Licht im Inneren sorgte, hat das nun hereinstr&#246;mende Tageslicht die Lernumgebung komplett ver&#228;ndert, was einen merklichen Anstieg der Sch&#252;leraktivit&#228;ten ausgel&#246;st hat&#8220;, zeigt sich Schulleiter Almgren von der leistungs- und konzentrationsf&#246;rdernden Wirkung begeistert. Auch Eva Kellen, Lehrerin am S&#229;gb&#228;cksgymnasiet, ist vom positiven Effekt des Tageslichts bereits restlos &#252;berzeugt: &#8222;Das Licht spendet Energie. Die Sch&#252;ler glauben das nicht unbedingt, aber es ist so!&#8220;, berichtet die P&#228;dagogin aus ihrer t&#228;glichen Praxis. Die neue Installation der Oberlichter &#252;berspannt daf&#252;r ab sofort mehrere Freizeit- und Studienbereiche und schenkt dem neuen Gemeinschaftsbereich gro&#223;e Mengen Licht und Frischluft.</p><p><strong>Helle und individuelle R&#228;ume</strong></p><p>Mit einer neuen Lernatmosph&#228;re haben es die Bauplaner geschafft, die Identit&#228;t der Schule, aber auch die Gemeinschaft und das Wir-Gef&#252;hl am S&#229;gb&#228;cksgymnasiet weiter zu st&#228;rken. F&#252;r Schulleiter Almgren sind die ersten Erfolge bereits klar erkennbar: &#8222;Eine Schule mit Selbstwertgef&#252;hl vermittelt den Sch&#252;lern ein Gef&#252;hl von Stolz und Identit&#228;t. Genau das erleben wir gerade bei unseren Sch&#252;lern.&#8220; Dabei laufe eine Berufsschule st&#228;ndig Gefahr, als zweite Wahl betrachtet zu werden, ist sich Almgren sicher &#8211; und genau deshalb sei der r&#228;umliche Rahmen so wichtig. Flure wurden zu hellen Aufenthaltsr&#228;umen erweitert. Die Unterrichtsr&#228;ume variieren in Gr&#246;&#223;e und Charakter und unterst&#252;tzen mit ihren neuen Strukturen und einer neuen Helligkeit die moderne P&#228;dagogik. Was fr&#252;her eine Werkstatt war, wurde in einen Freizeitbereich mit einer neuen Cafeteria und einer Bibliothek verwandelt. &#8222;Die Tatsache, dass wir den Freizeitbereich, die Cafeteria und die Bibliothek kombiniert haben, ist ein symbolisches Signal an die Sch&#252;ler. All diese Funktionen sind in einer einladenden und zentral gelegenen Umgebung mit viel Tageslicht angesiedelt&#8220;, erkl&#228;rt Hans Almgren die neue Raumstruktur. Neben einer neuen Struktur erhielten die R&#228;umlichkeiten auch ein neues Farbkonzept, das aus allt&#228;glichen Abl&#228;ufen der Sch&#252;ler resultiert und in erster Linie die Raumfunktionen wie Klassen- oder Gruppenr&#228;ume voneinander unterscheidet. Dem Schulleiter gef&#228;llt dabei ganz besonders, was der neue zentrale Bereich mit der dominierenden Sheddach-Decke zu leisten vermag. &#8222;Dieser Bereich erfindet die urspr&#252;ngliche &#196;sthetik des Geb&#228;udes neu und nutzt das Potenzial der Decke mit den Oberlicht-Modulen voll aus&#8220;, so Almgren.</p><p><strong>Optimale Tageslichtversorgung</strong></p><p>Die Montage der Oberlichter &#252;bernahm &#8222;HMP Entreprenad&#8220; unter der Leitung von Harri Puolakka. Er und sein Team ben&#246;tigten lediglich 14 Tage, um die 104 Oberlicht-Module einzubauen. Wenn Puolakka &#252;ber das neue System spricht, ist er nicht weniger begeistert als das Lehrerkollegium. &#8222;Das Velux System ist richtig gut durchdacht&#8220;, sagt er und erkl&#228;rt, wie jede Kleinigkeit, angefangen bei der Etikettierung der Lieferpaletten bis hin zu den Montageklammern, zu einem einfachen und st&#246;rungsfreien Einbau beitr&#228;gt. &#8222;Alles ist systematisch aufgebaut &#8211; bis ins kleinste Detail.&#8220; Monteur Puolakka gef&#228;llt besonders, wie Design und Energieleistung zusammengebracht wurden. &#8222;Mit diesem System haben wir nun Oberlichter mit fortschrittlicher Technologie und ausgezeichneten Energiewerten. Dar&#252;ber hinaus ist die L&#246;sung sehr stylish. Ich habe andere L&#246;sungen auf dem Markt gesehen, doch die waren meinem Verst&#228;ndnis nach sperriger, komplizierter und weniger effizient.&#8220; Nicht umsonst stellen die Oberlichter f&#252;r Schulleiter Hans Almgren ein wesentliches Element der gesamten Sanierung dar: &#8222;Die Oberlichter waren der Schl&#252;ssel zu einer positiven Ver&#228;nderung. Die Architekten hatten immer vor, das Geb&#228;ude zu &#246;ffnen, Licht hereinzulassen und visuelle Tiefe zu schaffen. Mit Erfolg: Dank des modularen Oberlicht-Systems gibt es bei uns keine toten Winkel, keine dunklen Ecken mehr. Schon jetzt k&#246;nnen wir bei unseren Sch&#252;lern weniger Erm&#252;dungserscheinungen und eine deutlich bessere Lernleistung verzeichnen, die aus unserer Sicht eindeutig auf die positive Wirkung des durch die Oberlichter hereinscheinenden Tageslichts zur&#252;ckzuf&#252;hren ist.&#8220;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td width="189"><p><strong>Objekt</strong></p></td><td width="374"><p>Berufsschule S&#229;gb&#228;cksgymnasiet in Huddinge (SWE)</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Vorhaben</strong></p></td><td width="374"><p>Um- und Ausbau einer Berufsschule</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Beginn Planung</strong></p></td><td width="374"><p>2011</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Einbauzeit Oberlichter</strong></p></td><td width="374"><p>5. bis 19. November 2012</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Architekten</strong></p></td><td width="374"><p>ORIGO arkitekter, Bergen (SWE), www.origo.as</p><p>Projektleitung: &#197;sa Machado und Leontina Barreto</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Auftraggeber/Bauherr</strong></p></td><td width="374"><p>Huge Fastigheter AB, www.huge.se</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Bauunternehmen</strong></p></td><td width="374"><p>Temacus AB, www.temacus.se</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Montage</strong></p></td><td width="374"><p>HMP Entreprenad, Leitung: Harri Poulakka</p></td></tr><tr><td width="189"><p><strong>Dachfenster</strong></p></td><td width="374"><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 4 Reihen nach Norden ausgerichteter Oberlichter aus dem Velux Modularen Oberlicht-System</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 89 fest stehende Module von 900 mm x 1700 mm</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 8 fest stehende Module von 597 mm x 1700 mm</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 7 zu &#246;ffnende Module von 900 mm x 1700 mm</p><p>&#183;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 62 Grad Dachneigung</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Objektberichte,Alle,vms-Produkte,vms-Referenzen,Schraegdach,Produkte,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 Sep 2014 16:21:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Kindergarten Drommebakken</title>
                        <link>https://presse.velux.de/kindergarten-drommebakken/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/kindergarten-drommebakken/</guid><pp:caseid>356910</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Tageslicht und Frischluft sind f&#252;r das Wohlbefinden von Kindern sehr wichtig. Untersuchungen haben gezeigt, dass sowohl die Lernf&#228;higkeit als auch die Gesundheit von Kindern positiv beeinflusst werden, wenn sie Zugang zu nat&#252;rlichem Tageslicht und frischer Luft haben. Das ehemalige Rathaus im d&#228;nischen Aarup, einer kleinen Stadt auf der Insel F&#252;nen, entsprach jedoch nicht den Vorstellungen von einem modernen Kindergarten. Die ausgedehnten Geb&#228;ude lagen wie gro&#223;e flache Bl&#246;cke in der Landschaft und repr&#228;sentierten einen Baustil, bei dem es mehr um Nutzfl&#228;che als um nat&#252;rliches Licht und frische Luft ging.</p><p>&#160;</p><p>Heute sind diese Geb&#228;ude die Heimstatt von Dr&#248;mmebakken, dem neuen Kindergarten von Aarup mit Platz f&#252;r 125 Kindergarten- und 25 Krippenkinder. Sollte ein Mitarbeiter des alten Rathauses an seinem alten Arbeitsplatz auftauchen, w&#252;rde er ihn kaum wiedererkennen. Die Geb&#228;ude wurden an elf Stellen durch die Montage von nicht weniger als neunundvierzig Oberlicht-Modulen ge&#246;ffnet. Das Ergebnis ist ein Geb&#228;ude, das selbst an einem Tag mit bew&#246;lktem Himmel hell, frisch und ansprechend wirkt &#8211; ein Haus, das zum Spielen einl&#228;dt.</p><p>&#160;</p><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="128"><p><strong>Die Planung</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="430"><ul><li>Zw&#246;lf Monate Planungs- und Bauphase, Beginn unmittelbar nach dem Auszug der Kommunalverwaltung</li><li>Sechs Planungs- und Baubesprechungen</li><li>15. und 16. November: Montagezeitraum</li></ul></td></tr><tr><td valign="top" width="128"><p><strong>Die L&#246;sung</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="430"><ul><li>Elf Lichtb&#228;nder in verschiedenen Teilen des Geb&#228;udes</li><li>49 Oberlicht-Module 90 x 240 cm</li><li>30 Module zum &#214;ffnen (t&#228;gliches L&#252;ften)</li><li>5&#176; Neigung</li><li>Steuerungssystem: WindowMaster</li></ul></td></tr><tr><td valign="top" width="128"><p><strong>Die Beteiligten</strong></p><p><strong>&#160;</strong></p></td><td valign="top" width="430"><ul><li>Baugruppe: bestehend aus dem verantwortlichen Architekten von CASA Arkitekter, einem Bauherrenberater der Stadt Assens und zwei Vertretern der VELUX Gruppe</li><li>Projektleitung: CASA Arkitekter (Inhaberin Birgit Rasmussen).</li><li>Montage: Zimmer- und Schreinermeister Klaus Leb&#230;k</li></ul></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Alle,vms-Produkte,vms-Referenzen,Architekten-Planer,Handwerk,Tageslicht(loesungen),Architektur,Objektberichte]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2014 17:47:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux_mos_kindergarten_114729-974980.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[VELUX Modular Skylights - Kindergarten]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[VELUX Modular Skylights zeichnen sich durch eine klare, minimalistische Designsprache aus, die Qualit&amp;auml;t und Langlebigkeit vermittelt. Bildquelle: VELUX]]></pp:imageDescription></item></channel>
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