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                    <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 21:22:57 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Fri, 23 Jun 2017 11:19:00 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                        <title>Testphase für Velux Modellprojekt im sozialen Wohnungsbau beginnt</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/testphase-fur-velux-modellprojekt-im-sozialen-wohnungsbau-beginnt/</guid><pp:caseid>356763</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead"><strong>Familie bezieht RenovActive House</strong></i></p><p><b class="post-content-teaser"><strong>Hamburg, Juni 2017. RenovActive ist ein </strong><strong>ganzheitliches Modellprojekt f&#252;r erschwingliche, reproduzierbare und klimafreundliche Sanierungen im sozialen Mietsektor, das die Velux Gruppe in Kooperation mit </strong><strong>der sozialen Wohnungsbaugesellschaft &#8222;Le Foyer Anderlechtois&#8220; entwickelt hat. </strong><strong>Die modernisierte Doppelhaush&#228;lfte aus den 1920er Jahren stand zun&#228;chst ein Jahr lang f&#252;r Besichtigungen und Veranstaltungen zur Verf&#252;gung. &#220;ber 1.000 Besucher, von Politikern &#252;ber Stadtplaner und Wissenschaftler bis hin zu Pressevertretern, haben das Projekt in dieser Zeit besichtigt und sich &#252;ber das innovative Sanierungskonzept informiert. Mitte Mai wurde das Geb&#228;ude an die neuen Bewohner, die vierk&#246;pfige Familie Bah, &#252;bergeben.</strong></b></p><p></p><p>Beim RenovActiv House handelt es sich um eine ehemals unsanierte Doppelhaush&#228;lfte im Anderlechter Stadtteil &#8222;Bon Air&#8220;. Ziel und besondere Herausforderung bei der Renovierung war es, im Budgetrahmen des sozialen Wohnungsbaus zu bleiben, ohne auf Energieeffizienz und ein gesundes Wohnumfeld zu verzichten. Dieser liegt in Br&#252;ssel f&#252;r Renovierungsvorhaben bei 1.119 Euro/m<sup>2</sup>. Mit 1.078 Euro/m<sup>2</sup> (ausgenommen der einmaligen Kosten f&#252;r die Konzeptentwicklung) konnte dieses Budget sogar leicht unterschritten werden.</p><p>In den kommenden zwei Jahren wird im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten &#8222;Wohnexperiments&#8220; getestet, wie sich das Geb&#228;ude in der Praxis bew&#228;hrt. Neben dem Energie-, Wasser- und W&#228;rmeverbrauch werden auch die pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke der Bewohner untersucht. Ziel ist es, Erkenntnisse dar&#252;ber zu gewinnen, wie eine umweltvertr&#228;gliche Wohnl&#246;sung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern gleichzeitig ein gesundes Raumklima und einen hohen Wohnkomfort bietet und dabei im finanziellen Rahmen des sozialen Wohnungsbaus realisierbar ist. Auf Basis der Ergebnisse des Monitorings soll das Konzept weiterentwickelt werden.</p><p>Bereits heute wird das Projekt als Vorbild f&#252;r die Renovierung 86 weiterer Objekte genutzt. &#8222;Als soziale Wohnungsbaugesellschaft verstehen wir es als eine unserer Pflichten, soziale Ziele zu erreichen. Dar&#252;ber hinaus setzen wir uns daf&#252;r ein, L&#246;sungen anzustreben, die den Problemen von Feuchtigkeit und schlechter Luftqualit&#228;t in Geb&#228;uden entgegenwirken, w&#228;hrend CO<sub>2</sub>-Emissionen unserer Wohnsiedlungen verringert werden&#8220;, so Bruno Lahousse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer bei Le Foyer Anderlechtois. &#8222;Das RenovActive Konzept ist ein gro&#223;er Schritt auf dem Weg, diese Ziele zu erreichen. Daher haben wir uns dazu entschieden, dies als Basis f&#252;r weitere Renovierungen zu nutzen.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Hintergrund RenovActive</p><p><strong>Energieeffizienz und Wohnkomfort im sozialen Wohnungsbau</strong></p><p>Bei Modernisierungsprojekten im sozialen Wohnungsbau steht meist die Energieeffizienz und dabei insbesondere die Reduzierung des Heizw&#228;rmebedarfs im Fokus. Hierf&#252;r wird in der Regel die Fassade nachtr&#228;glich ged&#228;mmt und die Heizung erneuert. Das von Dachfensterhersteller Velux gemeinsam mit der sozialen Wohnungsbaugesellschaft &#8222;Le Foyer Anderlechtois&#8220; umgesetzte RenovActive Projekt in der belgischen Gemeinde Anderlecht geht einen Schritt weiter und schlie&#223;t dar&#252;ber hinaus Wohngesundheit, Wohlf&#252;hlklima und minimale Umweltbelastung mit ein. Zudem wurde die Modernisierung einer Doppelhaush&#228;lfte aus den 1920er Jahren mit den Budgetvorgaben des sozialen Wohnungsbaus durchgef&#252;hrt und dient &#8222;Le Foyer Anderlechtois&#8220; als Vorbild f&#252;r die Modernisierung von zun&#228;chst 86 &#228;hnlichen H&#228;usern. Um das Konzept weiterzuentwickeln, wird das Haus ab Juni 2017 zwei Jahre lang im Rahmen eines &#8222;Wohnexperiments&#8220; getestet, wobei Verbrauchsdaten sowie die pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke der Bewohner erfasst und untersucht werden.</p><p>&#160;</p><p><strong>Einen ausf&#252;hrlichen Objektbericht zum RenovActive House finden Sie unter </strong><a href="http://presse.velux.de/10150-nachhaltig-bezahlbar-reproduzierbar/"><strong>http://presse.velux.de/10150-nachhaltig-bezahlbar-reproduzierbar/</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[RenovActive,sozialer Wohnungsbau,Wohngesundheit,energieeffizienz,Fensteraustausch-Modernisierung,Oekobilanz,Mieter-Eigentuemer,Architekten-Planer,Handwerk,Alle]]></category>
            <pubDate>Fri, 23 Jun 2017 11:19:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Aktivhaus - Das Grundlagenwerk</title>
                        <link>https://presse.velux.de/aktivhaus---das-grundlagenwerk/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/aktivhaus---das-grundlagenwerk/</guid><pp:caseid>356901</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Dieses Fachbuch befasst sich detailliert mit dem Thema &#8222;Aktivhaus&#8220; und ist damit das erste umfassende Werk auf dem deutschsprachigen Markt.</p>]]></description><category><![CDATA[Wohngesundheit,Oekobilanz]]></category>
            <pubDate>Fri, 04 Oct 2013 16:26:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Methodik einer Ökobilanz</title>
                        <link>https://presse.velux.de/methodik-einer-okobilanz/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/methodik-einer-okobilanz/</guid><pp:caseid>356722</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>Informationen zur Vorgehensweise</strong></em></p><p>Eine &#214;kobilanz analysiert den Lebensweg eines Produkts, das eine oder mehrere Funktionen ausf&#252;hrt. Dazu betrachtet man die Lebensstadien Rohstoffgewinnung, Herstellung, Verarbeitung und Transport, ggf. auch Gebrauch, Nachnutzung und Entsorgung. Unterschieden wird u.a. zwischen sogenannten &#8222;Cradle to Grave&#8220; Betrachtungen, bei denen der gesamte Lebenszyklus eines Produkts untersucht wird und &#8222;Cradle to Gate&#8220; Betrachtungen, bei denen nur die Herstellung des Produkts (bis zum Werkstor des Herstellers) Gegenstand der Untersuchung ist.</p><p>Gem&#228;&#223; ISO 14040 umfasst eine &#214;kobilanzierung vier Teile: Festlegung von Ziel und Untersuchungsrahmen, Sachbilanz, Wirkungsbilanz und Auswertung. F&#252;r die &#214;kobilanzierung von Geb&#228;uden sind dar&#252;ber hinaus weitere Festlegungen von der Deutschen Gesellschaft f&#252;r nachhaltiges Bauen (DGNB) definiert worden, die eine Vergleichbarkeit unterschiedlicher Geb&#228;ude gew&#228;hrleisten. Dazu geh&#246;ren u.a. die anzusetzende Nutzungsdauer des Geb&#228;udes (50 Jahre), die einzubeziehenden Bauteile und die zu verwendende Datengrundlage.</p><p>&#160;</p><p><strong>Ziel und Untersuchungsrahmen</strong></p><p>Zun&#228;chst werden das zu untersuchende Produkt und seine Funktion beschrieben (funktionelle Einheit). &#220;ber die Festlegung der Systemgrenze wird beschrieben, welche Prozessmodule zum Lebensweg des Produkts geh&#246;ren bzw. welche nicht betrachtet werden. F&#252;r Geb&#228;ude erfolgt die Betrachtung &#252;ber die gesamte Konstruktion (Herstellung, Instandhaltung, Entsorgung) und den Betrieb, die Ergebnisse werden auf einen Quadratmeter Nettogrundfl&#228;che normiert. Die Deutsche Gesellschaft f&#252;r nachhaltiges Bauen (DGNB) hat f&#252;r Geb&#228;ude ein sogenanntes vereinfachtes Verfahren beschrieben. Dabei werden die Regelaufbauten von Au&#223;enw&#228;nden inklusive Fenster und T&#252;ren, D&#228;chern, Geschossdecken, Fundamenten und Bodenplatten, Innenw&#228;nden und -t&#252;ren sowie die W&#228;rmeerzeugungsanlage in der Bilanz ber&#252;cksichtigt. Anschlussdetails und haustechnische Komponenten (au&#223;er dem W&#228;rmeerzeuger) werden nicht ber&#252;cksichtigt. Um diese Vereinfachung dennoch in der Bilanz abbilden zu k&#246;nnen, wird pauschal ein Aufschlag von 10% auf die Ergebnisse gegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sachbilanz</strong></p><p>In der Sachbilanz werden die f&#252;r das Produktsystem relevanten Stoff- und Energieumwandlungsprozesse unter Ber&#252;cksichtigung der Systemgrenze und der Abschneidekriterien erfasst und quantifiziert. Einbezogen werden Energie-, Rohstoff- und Betriebsstoffinputs, Produkte, Koppelprodukte und Abf&#228;lle sowie Emissionen in Luft, Wasser und Boden. Bei Geb&#228;uden k&#246;nnen die ben&#246;tigten Informationen aus der vorhandenen Planung entnommen werden. Der berechnete Energiebedarf in der Nutzungsphase wird aus der EnEV-Berechnung &#252;bernommen. Hier ist auch ein Gro&#223;teil der Regelaufbauten der Bauteile enthalten. Zu beachten ist, dass die DGNB eine Berechnung des Energiebedarfs in der Nutzungsphase nach DIN V 18599 verlangt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Wirkungsabsch&#228;tzung</strong></p><p>In der Wirkungsabsch&#228;tzung wird der Beitrag der Sachbilanzergebnisse zu bestimmten potentiellen Umweltwirkungen ermittelt. Zu diesem Zweck werden die Ergebnisse der Sachbilanz &#252;blicherweise mit einer (oder mehreren) Wirkungskategorien verkn&#252;pft. Wirkungskategorien beschreiben jeweils eine bestimmte potentielle Umweltwirkung (z.B. Treibhauspotenzial) und werden mittels eines Stoff&#228;quivalents (z.B. CO<sub>2</sub>-&#196;quivalent) dargestellt. Alle Stoffstr&#246;me der Sachbilanz mit einem Beitrag zu einer bestimmten Wirkungskategorie (z.B. dem Treibhauseffekt) werden mittels festgelegter Charakterisierungsfaktoren in das jeweilige Stoff&#228;quivalent umgerechnet und zusammengefasst. Auf diese Weise werden hunderte Emissionen mit wenigen potentiellen Umweltwirkungen beschrieben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Auswertung</strong></p><p>Auf Basis der Ergebnisse der Sachbilanz und der Wirkungsabsch&#228;tzung erfolgt die Auswertung. Die Auswertung interpretiert entsprechend des gew&#228;hlten Ziels und Untersuchungsrahmens die Ergebnisse der &#214;kobilanz. Aus den Ergebnissen werden Schlussfolgerungen und Empfehlungen f&#252;r die Optimierung der Planung abgeleitet, diese werden in einem Bericht dargestellt.</p>]]></description><category><![CDATA[Oekobilanz,Alle]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Jun 2012 14:37:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ökobilanz LichtAktiv Haus - die wichtigsten Ergebnisse der auf einen Blick</title>
                        <link>https://presse.velux.de/okobilanz-lichtaktiv-haus---die-wichtigsten-ergebnisse-der-auf-einen-blick/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/okobilanz-lichtaktiv-haus---die-wichtigsten-ergebnisse-der-auf-einen-blick/</guid><pp:caseid>356736</pp:caseid><description><![CDATA[<p></p><p>&#160;</p><ul><li>Das Hamburger LichtAktiv Haus best&#228;tigt die Annahmen, dass die Nutzung vorhandener Geb&#228;udestrukturen und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe in der Geb&#228;udekonstruktion deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben.<br /><br /></li><li>Es zeigt sich, dass die angestrebten Energieeinsparungen durch die Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes mit einem deutlich kleineren Ressourcenaufwand und geringeren Umweltwirkungen realisiert werden k&#246;nnen als im Neubau.<p>&#160;</p></li><li>Das LichtAktiv Haus zeigt, dass eine Reduzierung des Energiebedarfs in Kombination mit geringen Umweltwirkungen aus der Geb&#228;udekonstruktion und der Erzeugung von regenerativer Energie im Geb&#228;ude dazu f&#252;hren kann, dass die Umweltwirkungen aus der Herstellung im Laufe des Lebenszyklus ganz oder teilweise ausgeglichen werden.<p>&#160;</p></li><li>Die Ergebnisse der &#214;kobilanz des LichtAktiv Haus liegen in allen betrachteten Wirkungskategorien unter denen des vergleichbaren DGNB Referenzgeb&#228;udes. Dies resultiert im Bereich der Konstruktion aus der Nutzung des Bestandsgeb&#228;udes und aus der Verwendung nachwachsender Rohstoffe im Neubau. Das Treibhauspotenzial und das Ozonabbaupotential werden im Lebenszyklus vollst&#228;ndig ausgeglichen. Die &#252;brigen Umweltwirkungen aus der Konstruktion werden zu folgenden Anteilen durch den Geb&#228;udebetrieb ausgeglichen:</li></ul><blockquote><ul><li>Versauerungspotential zu 82%</li><li>Eutrophierungspotential zu 64%</li><li>Photochemisches Oxidantienbildungspotential zu 53%</li><li>Prim&#228;renergiebedarf zu 26%</li></ul></blockquote>]]></description><category><![CDATA[Oekobilanz,Alle]]></category>
            <pubDate>Mon, 18 Jun 2012 15:02:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Zitate</title>
                        <link>https://presse.velux.de/zitate/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/zitate/</guid><pp:caseid>356752</pp:caseid><description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="102"><img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/Joost_Hartwig-909670.jpg" alt="" width="100" height="132" /></td><td valign="top" width="399"><p>&#8222;Das Hamburger LichtAktiv Haus hat geringere Umweltwirkungen als das vergleichbare DGNB-Referenzgeb&#228;ude und erreicht nach nur 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotenzial. Dieses zentrale Ergebnis der &#214;kobilanz unterst&#252;tzt die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann.&#8221;</p><p>&#160;</p><p align="right">Dipl.-Ing. Joost Hartwig, Technische Universit&#228;t Darmstadt, Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen</p><p align="right">&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102">&#160;<img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/velux_mh_dresse-103531.jpg" alt="" width="96" height="144" /></td><td valign="top" width="399"><p>&#8222;Etwa die H&#228;lfte der 39 Millionen Wohneinheiten in Deutschland ist zwischen 30 und 60 Jahre alt. Unser Lichtaktivhaus hat das Ziel, umsetzbare Ideen f&#252;r Modernisierer zu entwickeln, wie bei bestehender Bausubstanz Nachhaltigkeit mit den gestiegenen Anspr&#252;chen an Wohnraum verbunden werden kann. Das LichtAktiv Haus hat somit hohe Praxisrelevanz, denn es zeigt beispielhaft, dass sich h&#246;chster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie verwirklichen l&#228;sst.&#8220;</p><p>&#160;</p><p align="right">Dr. Sebastian Dresse, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der VELUX Deutschland GmbH</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102"><img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/Manfred_Hegger_2-877645.jpg" alt="" width="100" height="98" /></td><td valign="top" width="399"><p>&#8221;Trotz seines futuristisch anmutenden Namens war der Wettbewerb VELUX Model Home 2020 besonders realit&#228;tsnah. Es ging darum, vermutete und absehbare Wohnw&#252;nsche f&#252;r das Jahr 2020 bereits heute zu erf&#252;llen.&#8221;</p><p>&#8222;Die Sanierung einer Bestandsimmobilie ist immer nachhaltiger als Abriss und Neubau, auch wenn der Planungsaufwand h&#246;her und die Umsetzung nicht immer einfach ist.&#8220;</p><p>&#160;</p><p align="right">Prof. Manfred Hegger, TU Darmstadt, Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen</p><p align="right">&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102"><img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/2010-09_Uli_Hellweg-273286.jpg" alt="" width="91" height="136" /></td><td valign="top" width="399"><p>&#8221;Die IBA setzt sich als Stadtentwicklungsprozess mit Anforderungen an die zuk&#252;nftige Lebensqualit&#228;t auseinander. VELUX leistet als Partner der IBA Hamburg einen Beitrag zum Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg &#8211; denn gerade in der Bestandssanierung liegen die gro&#223;en Energiesparpotenziale.&#8221;</p><p>&#160;</p><p align="right">Uli Hellweg, Architekt und Stadtplaner Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg</p><p>&#160;</p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Oekobilanz,Alle]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Jun 2012 14:34:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Energetische Modernisierung im Bestand mit ökologischen Vorteilen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/energetische-modernisierung-im-bestand-mit-okologischen-vorteilen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/energetische-modernisierung-im-bestand-mit-okologischen-vorteilen/</guid><pp:caseid>356617</pp:caseid><description><![CDATA[<p><em class="post-content-subhead"><strong>&#214;kobilanz belegt hohe Praxisrelevanz des LichtAktiv Haus Experiments f&#252;r deutschen Immobilienbestand</strong></em></p><p><strong class="post-content-teaser"><strong>Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sehen im Geb&#228;udebereich bis 2020 Energieeinsparungen von 19 Prozent gegen&#252;ber 2005 vor. Da sich dieses Ziel alleine mit Neubauten nicht erreichen l&#228;sst, kommt der energetischen Sanierung des Geb&#228;udebestands eine wichtige Rolle zu. Dass die Modernisierung von Bestandsgeb&#228;uden sogar Vorteile gegen&#252;ber Abriss und Ersatzneubau haben kann, l&#228;sst sich durch eine &#214;kobilanz, wie sie von der TU Darmstadt f&#252;r das VELUX LichtAktiv Haus beispielhaft durchgef&#252;hrt wurde, belegen. </strong><strong>Hierbei werden zus&#228;tzlich zum Energieverbrauch w&#228;hrend der Nutzung auch die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion &#252;ber den </strong><strong>gesamten Lebenszyklus &#8211; von der Herstellung &#252;ber die Instandhaltung bis zu Abriss und Entsorgung &#8211; in eine ganzheitliche Betrachtung mit einbezogen. Dabei zeigt sich, dass die angestrebten Energieeinsparungen durch die Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes </strong><strong>mit einem deutlich kleineren Ressourcenaufwand und geringeren Umweltwirkungen realisiert werden k&#246;nnen als im Neubau.</strong></strong></p><p>&#160;</p><p>Vor dem Hintergrund des einsetzenden Klimawandels, der Verknappung fossiler Brennstoffe sowie dem in Deutschland beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie stehen Architektur und Bauwirtschaft vor gro&#223;en Herausforderungen: Da Geb&#228;ude 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verursachen, spielt ihre Energieeffizienz f&#252;r die Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen eine zentrale Rolle. Mit W&#228;rmeschutz- und Energieeinsparverordnung hat der Gesetzgeber bereits seit Mitte der 70er Jahre die Anforderungen an Neubauten kontinuierlich erh&#246;ht und damit deren Energieverbrauch deutlich reduziert. Jedoch sind etwa 70 Prozent der Geb&#228;ude in Deutschland &#228;lter als 30 Jahre und erf&#252;llen damit noch nicht einmal die Vorgaben der ersten W&#228;rmeschutzverordnung von 1976. Hier liegen enorme Potenziale f&#252;r Energieeinsparung und Klimaschutz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Auf der Suche nach Bauen und Wohnen der Zukunft </strong></p><p>Mit dem LichtAktiv Haus zeigt VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg, wie sich h&#246;chster Wohnwert bei gleichzeitiger Energieautarkie auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst. Die Modernisierung eines typischen Siedlerhauses aus den 50er Jahren ist Teil des internationalen VELUX Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft europaweit sechs Konzepth&#228;user umsetzt. Beim deutschen Beitrag handelt es sich um eine in Hamburg Wilhelmsburg gelegene Doppelhaush&#228;lfte, die nach neuesten Erkenntnissen ged&#228;mmt und modernisiert wurde. Au&#223;erdem wurde das Konzepthaus um einen neu errichteten Anbau erweitert. Dieser bietet nicht nur zus&#228;tzliche Wohnfl&#228;che, sondern steht auch im Mittelpunkt des innovativen Energiekonzeptes. Die auf dem Dach des Anbaus installierten Photovoltaik- und Solarthermie-Module erzeugen in Kombination mit einer Luft-Wasser-W&#228;rmepumpe die im LichtAktiv Haus f&#252;r Heizung, Warmwasser und Strom ben&#246;tigte Energie. Um bei der sp&#228;teren Auswertung des Experiments die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses ganzheitlich darstellen zu k&#246;nnen, beauftragte VELUX bereits in der Planungsphase Dipl.-Ing. Joost Hartwig vom Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen an der TU Darmstadt mit der Erstellung einer &#214;kobilanz.</p><p>&#160;</p><p><strong>Globaler Ausgleich als Basis</strong></p><p>Eine solche ganzheitliche Betrachtung ber&#252;cksichtigt neben dem Energieverbrauch im Betrieb auch die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion. In die Berechnungen flie&#223;en deshalb alle Stoff- und Energiestr&#246;me ein, die f&#252;r die Produktion der Baumaterialien und f&#252;r den Bauprozess selbst sowie f&#252;r den Abriss und die Entsorgung des Geb&#228;udes anfallen. Hinzu kommen die Aufwendungen f&#252;r die Instandhaltung und die Energieverbr&#228;uche w&#228;hrend der Geb&#228;udenutzung. Im ersten Schritt werden all diese Stoff- und Energiestr&#246;me im Rahmen einer sogenannten Sachbilanz erfasst und dann ihre Umweltwirkungen f&#252;r unterschiedliche Wirkungskategorien, wie beispielsweise ihr Treibhaus- oder Ozonabbaupotenzial, berechnet. Damit erm&#246;glicht die Auswertung der &#214;kobilanz sowohl eine Betrachtung der Umweltwirkungen des Geb&#228;udes als Ganzes als auch die Betrachtung einzelner Bauelemente.</p><p>&#160;</p><p>Dabei ber&#252;cksichtigt die Methode der &#214;kobilanz als globales Kompensationsmodell auch das Vermeiden von Umweltwirkungen an anderer Stelle. So erhalten beispielsweise Baustoffe mit einem hohen Recyclingpotential eine rechnerische Gutschrift auf ihre Umweltwirkungen, da durch ihr Recycling an anderer Stelle Energie- und Ressourcenverbrauch vermieden werden k&#246;nnen. Holzprodukte haben sogar eine negative CO<sub>2</sub>-Bilanz, da das Holz am Ende des Lebenszyklus verbrannt wird. Die dabei freiwerdende Energie kann genutzt werden und ersetzt somit Energie, die ansonsten aus anderen, zum Teil nicht regenerativen Ressourcen, gewonnen werden m&#252;sste. Auch die Nutzung regenerativer Energien w&#228;hrend des Betriebs, wie beispielsweise selbst erzeugter Solarstrom, wird mit Gutschriften in der &#214;kobilanz ber&#252;cksichtigt. Denn durch den regenerativ erzeugten Strom wird in der Nutzungsphase die Erzeugung von Strom aus anderen, nicht regenerativen Energiequellen reduziert und damit CO<sub>2</sub>-Emissionen vermieden &#8211; und zwar deutlich mehr als zuvor bei der Herstellung der Photovoltaikanlage emittiert wurden.</p><p>&#160;</p><p><strong>DGNB-Verfahren gew&#228;hrleistet Vergleichbarkeit</strong></p><p>F&#252;r die Erstellung der &#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses nutzte die TU Darmstadt das &#8222;Vereinfachte Verfahren&#8220; der Deutschen Gesellschaft f&#252;r nachhaltiges Bauen (DGNB). Dieses enth&#228;lt Vorgaben zur Vereinheitlichung der Untersuchung. Unter anderem erlaubt es die DGNB Methode, St&#246;&#223;e und Verschneidungen mit anderen Bauteilen bei der Sachbilanz zu vernachl&#228;ssigen. Ausgeglichen wird diese Vereinfachung mit einem pauschalen Aufschlag von 10 Prozent. Zudem erm&#246;glicht das Verfahren den Vergleich mit einem vom DGNB definierten Referenzgeb&#228;ude. Bei diesem handelt es sich um ein durchschnittliches Vergleichsgeb&#228;ude, das zur besseren Einordnung der Ergebnisse der &#214;kobilanz dient. F&#252;r die Geb&#228;udekonstruktion gelten dabei feste Referenzwerte und f&#252;r den Geb&#228;udebetrieb werden die Endenergieverbr&#228;uche des EnEV-Referenzgeb&#228;udes mit einem konventionellen Heizsystem nachgebildet.</p><p>&#160;</p><p>F&#252;r die Erstellung der Sachbilanz des LichtAktiv Hauses erfasste die TU Darmstadt zun&#228;chst die Regelaufbauten, wie die W&#228;nde inklusive T&#252;ren und Fenster sowie Bodenplatten, Geschossdecken und Dach. Anschlie&#223;end wurden die Ergebnisse der Sachbilanz mit den entsprechenden &#214;kobilanzdaten verkn&#252;pft und so die Umweltwirkungen der Konstruktion berechnet. Hierf&#252;r nutzte die TU verschiedene im Internet zur Verf&#252;gung stehende Datenbanken, wie zum Beispiel die &#214;kobau.dat-Datenbank (<a href="http://www.nachhaltigesbauen.de/">www.nachhaltigesbauen.de</a>) des Bundesministeriums f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Diese gr&#246;&#223;te frei verf&#252;gbare Sammlung von &#214;kobilanzdaten f&#252;r den Geb&#228;udebereich in Deutschland basiert auf konkreten Produkt&#246;kobilanzdaten einzelner Hersteller sowie auf Durchschnittsdatens&#228;tzen f&#252;r einzelne Produktgruppen, die extra f&#252;r die &#214;kobau.dat erstellt wurden.</p><p>&#160;</p><p>Zus&#228;tzlich zu den Umweltwirkungen der Konstruktion wurde auch der Energiebedarf im LichtAktiv Haus w&#228;hrend der Nutzungsdauer in die &#214;kobilanz einbezogen. Dem auf Basis der EnEV-Berechnung kalkulierten Stromverbrauch f&#252;r W&#228;rmeerzeugung und Haushaltsstrom von insgesamt 220.710 kWh &#252;ber den angenommenen Zeitraum von 50 Jahren steht photovoltaisch erzeugter Strom in H&#246;he von 392.980 kWh gegen&#252;ber. Daraus ergibt sich ein rechnerischer Strom-&#220;berschuss in H&#246;he von 132.270 kWh, der in das lokale Netz eingespeist wird. Das LichtAktiv Haus ist somit ein gutes Beispiel daf&#252;r, dass ein Plusenergiehaus nicht unbedingt ein Neubau sein muss.</p><p>&#160;</p><p><strong>&#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses best&#228;tigt Vorteile</strong></p><p>F&#252;r die Auswertung der &#214;kobilanz wurden alle errechneten Umweltwirkungen auf einen Quadratmeter Nettogrundfl&#228;che heruntergebrochen und im Vergleich mit dem Referenzgeb&#228;ude dargestellt. Dabei zeigt sich, dass die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses in allen betrachteten Wirkungskategorien deutlich unter denen des Referenzgeb&#228;udes liegen. Ausschlaggebend hierf&#252;r ist vor allem die Nutzung der vorhandenen Prim&#228;rstruktur des Bestandsgeb&#228;udes &#8211; also W&#228;nde, Bodenplatte und Zwischendecken &#8211;, denn diese gehen in der Regel auf Grund ihrer Masse mit einen Beitrag von etwa 50 Prozent in die meisten Wirkungskategorien ein. Da sie beim LichtAktiv Haus zum gr&#246;&#223;ten Teil nicht mehr errichtet werden mussten und daher ohne Umweltwirkungen in die Bilanz eingehen, wird die Gesamtbilanz f&#252;r das LichtAktiv Haus entsprechend reduziert. Auch die konsequente Ausf&#252;hrung des neuen Anbaus als Holzbau wirkt sich in der Gesamtbilanz &#228;u&#223;erst positiv aus, da die oben beschriebenen Vorteile von Holzwerkstoffen der Bilanz gutgeschrieben werden. Die gr&#246;&#223;ten Umweltwirkungen des Neubaus resultieren dementsprechend aus der massiven und massereichen Bodenplatte.</p><p>&#160;</p><p>Zudem deckt das LichtAktiv Haus seinen gesamten Energiebedarf mit erneuerbaren Energien und produziert dank des intelligenten Energiekonzeptes im Betrieb mehr Energie, als von seinen Bewohnern und dem Geb&#228;ude selbst theoretisch verbraucht wird. Der &#252;bersch&#252;ssige Strom wird in das Stromnetz eingespeist und der &#214;kobilanz des LichtAktiv Hauses in den entsprechenden Wirkungskategorien gutgeschrieben, da er die Erzeugung von Strom aus anderen, nicht regenerativen Quellen vermeidet. Dies f&#252;hrt dazu, dass auch die Emissionen, die durch Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion anfallen, mit fortschreitendem Betrieb rein rechnerisch abgebaut werden.</p><p>&#160;</p><p>So erreicht das LichtAktiv Haus beispielsweise nach 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotential &#8211; d.h. alle Treibhausgasemissionen, die bei Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung anfallen, werden bis dahin in entsprechender Menge eingespart. Im Gegensatz dazu erreicht das konventionelle DGNB-Referenzgeb&#228;ude nie ein neutrales Treibhauspotenzial, da es innerhalb seiner Betriebszeit nur Energie verbraucht und selbst keine erzeugt. Selbst mit der gleichen Photovoltaikanlage wie auf dem LichtAktiv Haus w&#252;rde es beim DGNB-Referenzgeb&#228;ude auf Grund der h&#246;heren Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion mindestens doppelt so lange dauern, bis ein neutrales Treibhauspotenzial erreicht w&#228;re.</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit </strong></p><p>Mit dem LichtAktiv Haus Experiment gibt VELUX einen Ausblick auf das Bauen und Wohnen der Zukunft und zeigt beispielhaft, dass sich durch innovative Modernisierung h&#246;chste Energieeffizienz auch im Bestand verwirklichen l&#228;sst. Zudem belegt die von der TU Darmstadt erstellte &#214;kobilanz, dass die Umweltwirkungen des LichtAktiv Hauses erheblich geringer sind als die des DGNB Referenzgeb&#228;udes und sogar im Verlauf des Lebenszyklus des Geb&#228;udes teilweise oder sogar vollst&#228;ndig ausgeglichen werden. Damit stellt das modernisierte Siedlerhaus unter den gegebenen Umst&#228;nden ein &#246;kologisches Optimum dar und unterst&#252;tzt die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann. Betrachtet man zudem den sanierungsbed&#252;rftigen Geb&#228;udebestand als quasi unersch&#246;pfliche Ressource, wird deutlich, welche Relevanz die &#214;kobilanz des LichtAktiv Haus f&#252;r Planer, Besitzer oder K&#228;ufer von Immobilen haben kann.</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>&#220;bersicht Umweltwirkungen</strong></p><p>Wirkungskategorien beschreiben jeweils eine bestimmte potentielle Umweltwirkung und werden mittels eines Stoff&#228;quivalents dargestellt. Im Geb&#228;udebereich werden &#252;blicherweise die folgenden Wirkungskategorien betrachtet:</p><p>&#160;</p><p><strong>Treibhauspotenzial GWP [kg CO</strong><strong>2</strong><strong>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential) beschreibt den Beitrag eines Stoffs zur Klimaerw&#228;rmung. Alle Emissionen werden bez&#252;glich ihres potenziellen Treibhauseffektes zu CO2 ins Verh&#228;ltnis gesetzt und in kg Kohlendioxid-&#196;quivalent (CO2-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Ozonabbaupotenzial ODP [kg R11-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Ozonabbaupotential beschreibt den Beitrag eines Stoffes zur&#160; Zerst&#246;rung der Ozonschicht in der Stratosph&#228;re und wird in kg Trichlorfluormethan-&#196;quivalent (R11-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Photochemisches Oxidantienbildungspotenzial POCP [kg C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Photochemische Oxidantienbildungspotenzial, auch Ozonbildungspotenzial, beschreibt die Entstehung von aggressiven Reaktionsprodukten unter Einwirkung von Sonnenstrahlung und wird in kg Ethen-&#196;quivalent (C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent) angegeben. Die entstehenden Reaktionsprodukte, insbesondere Ozon, werden auch Sommersmog genannt und wirken in h&#246;heren Konzentrationen toxisch auf den Menschen, Nutzpflanzen und ganze &#214;kosysteme.</p><p>&#160;</p><p><strong>Versauerungspotenzial AP [kg SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Versauerungspotenzial wird den Beitrag eines Stoffs zur Entstehung von saurem Regen bezeichnet. Dieser f&#252;hrt zu Waldsch&#228;den und der Versauerung von B&#246;den. Au&#223;erdem unterst&#252;tzt er die Korrosion von Metallen und die Zersetzung von Naturstein bei. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem die Emissionen aus der Verbrennung schwefelhaltiger fossiler Brennstoffe wie Kohle und &#214;l bei, sowie Stickoxide, die ebenfalls bei Verbrennungsprozessen freigesetzt werden. Das Versauerungspotenzial wird in kg Schwefeldioxid-&#196;quivalent (SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent) angegeben.</p><p><em>&#160;</em></p><p><strong>Eutrophierungspotenzial EP [kg PO<sub>4</sub><sup>3</sup>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Unter Eutrophierung bzw. &#220;berd&#252;ngung versteht man die lokale Anreicherung von N&#228;hrstoffen in einem &#214;kosystem. In einem Gew&#228;sser kann dies zu vermehrtem Algenwachstum und in der Folge zum biologischen Tod (&#8222;Umkippen&#8220;) des Gew&#228;ssers f&#252;hren. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem Phosphor und Stickstoff zum Beispiel aus D&#252;ngemitteln oder Haushalts- und Industrieabw&#228;ssern. Ein hoher N&#228;hrstoffeintrag f&#252;hrt au&#223;erdem zur Nitratanreicherung im Grund- und Trinkwasser, wo es zu f&#252;r Menschen giftigem Nitrit reagieren kann. Das &#220;berd&#252;ngungspotenzial wird in PO<sub>4</sub><sup>3-</sup>-&#196;quivalent angegeben.</p><p>&#160;</p><p><strong>Prim&#228;renergieinhalt PEI [MJ]</strong></p><p>Der Prim&#228;renergieinhalt eines Baustoffs beschreibt den zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung des Materials notwendigen Aufwand an Energietr&#228;gern. Dabei wird zwischen nicht erneuerbarer (z.B. Erd&#246;l, Erdgas, Kohle, Uran) und erneuerbarer Prim&#228;renergie (z.B. Strom aus Windkraft) unterschieden. Es handelt sich im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Umweltwirkungen um eine Input-bezogene Wirkungskategorie, die den Verbrauch von begrenzt vorhandenen Ressourcen beschreibt. Der Prim&#228;renergieverbrauch wird in Megajoule (MJ) Prim&#228;renergie angegeben.</p>]]></description><category><![CDATA[LichtAktiv Haus (D),model home 2020,Architekten-Planer,energieeffizienz,Alle,Oekobilanz,Architektur]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 02:39:00 +0200</pubDate>
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                        <title>LichtAktiv Haus wird in 26 Jahren CO2-neutral</title>
                        <link>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-wird-in-26-jahren-co2-neutral/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/lichtaktiv-haus-wird-in-26-jahren-co2-neutral/</guid><pp:caseid>356593</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Das Hamburger LichtAktiv Haus hat geringere Umweltwirkungen, als das vergleichbare DGNB-Referenzgeb&#228;ude und erreicht nach nur 26 Jahren ein neutrales Treibhauspotenzial. Mit diesem zentralen Ergebnis unterst&#252;tzt die &#214;kobilanz des deutschen Beitrags zum europaweiten VELUX Experiment Model Home 2020 die Annahme, dass die umfangreiche Modernisierung eines Bestandsgeb&#228;udes deutliche Vorteile gegen&#252;ber einem konventionellen Neubau haben kann &#8211; und das sogar auch dann, wenn wie beim LichtAktiv Haus zus&#228;tzlich ein Erweiterungsbau neu errichtet wird. Die von der TU Darmstadt durchgef&#252;hrte &#214;kobilanz ber&#252;cksichtigt den gesamten Lebenszyklus des LichtAktiv Hauses &#8211; von der Herstellung &#252;ber den Betrieb und die Instandhaltung bis zur Entsorgung der Geb&#228;udekonstruktion. Dabei sind die Nutzung der vorhandenen Prim&#228;rstruktur des Bestandsgeb&#228;udes, die nicht mehr errichtet werden muss und deshalb ohne Umweltwirkung in die Bilanz eingeht, sowie die konsequente Ausf&#252;hrung des Neubaus als Holzbau ausschlaggebend daf&#252;r, dass die Umweltwirkungen der Geb&#228;udekonstruktion teilweise erheblich unterhalb denen des DGNB-Referenzgeb&#228;udes liegen. Bei diesem handelt es sich um ein durchschnittliches Vergleichsgeb&#228;ude, das zur besseren Einordnung der Ergebnisse der &#214;kobilanz dient.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Oekobilanz,LichtAktiv Haus (D)]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Jul 2011 14:57:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_1332.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>VELUX Model Home 2020 Grundidee</title>
                        <link>https://presse.velux.de/velux-model-home-2020-grundidee/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/velux-model-home-2020-grundidee/</guid><pp:caseid>356725</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Experiments Model Home 2020 entwickelt VELUX in europaweit sechs Bauprojekten neue Wege f&#252;r das Wohnen und Arbeiten mit angenehmem Raumklima, viel Tageslicht und optimaler Energieeffizienz. Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag zum europaweiten Experiment Model Home 2020 und ein Teilprojekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg.</p>]]></description><category><![CDATA[model home 2020,Alle,Oekobilanz,LichtAktiv Haus (D)]]></category>
            <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 15:36:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_1332.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Energetische Gebäudesanierung</title>
                        <link>https://presse.velux.de/energetische-gebaudesanierung/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/energetische-gebaudesanierung/</guid><pp:caseid>356657</pp:caseid><description><![CDATA[<p>&#160;</p><p>Mehr &#252;ber die energetische Geb&#228;udesanierung erfahren Sie im <a title="Audio-Podcast" href="http://www.zukunft-haus.info/fileadmin/zukunft-haus/presse/Podcast_Klimaschutz_9-1-08.mp3" target="_blank">Audio-Podcast </a></p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[Oekobilanz,Alle]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Jul 2000 09:57:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Fakten: Umweltwirkungen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/fakten-umweltwirkungen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/fakten-umweltwirkungen/</guid><pp:caseid>356674</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>&#220;bersicht &#252;ber die unterschiedlichen Wirkungskategorien</strong><strong></strong></p><p><strong>&#160;</strong></p><p>Wirkungskategorien beschreiben jeweils eine bestimmte potentielle Umweltwirkung und werden mittels eines Stoff&#228;quivalents dargestellt. Im Geb&#228;udebereich werden &#252;blicherweise die folgenden Wirkungskategorien betrachtet:</p><p>&#160;</p><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"><tr><td valign="top" width="102">&#160;<img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/treibhaus-844804.jpg" alt="" width="140" height="104" /></td><td valign="top" width="404"><p><strong>Treibhauspotenzial GWP [kg CO</strong><strong>2</strong><strong>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential) beschreibt den Beitrag eines Stoffs zur Klimaerw&#228;rmung. Alle Emissionen werden bez&#252;glich ihres potenziellen Treibhauseffektes zu CO2 ins Verh&#228;ltnis gesetzt und in kg Kohlendioxid-&#196;quivalent (CO2-&#196;quivalent) angegeben</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102">&#160;<img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/ozonabbaupotenzial-849443.jpg" alt="" width="148" height="105" /></td><td valign="top" width="404"><p><strong>Ozonabbaupotenzial ODP [kg R11-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Ozonabbaupotential beschreibt den Beitrag eines Stoffes zur&#160; Zerst&#246;rung der Ozonschicht in der Stratosph&#228;re und wird in kg Trichlorfluormethan-&#196;quivalent (R11-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102">&#160;<img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/sommersmog-506633.jpg" alt="" width="141" height="106" /></td><td valign="top" width="404"><p><strong>Photochemisches Oxidantienbildungspotenzial POCP [kg C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Photochemische Oxidantienbildungspotenzial, auch Ozonbildungspotenzial, beschreibt die Entstehung von aggressiven Reaktionsprodukten unter Einwirkung von Sonnenstrahlung und wird in kg Ethen-&#196;quivalent (C<sub>2</sub>H<sub>4</sub>-&#196;quivalent) angegeben. Die entstehenden Reaktionsprodukte, insbesondere Ozon, werden auch Sommersmog genannt und wirken in h&#246;heren Konzentrationen toxisch auf den Menschen, Nutzpflanzen und ganze &#214;kosysteme.</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102">&#160;<img src="https://s3.eu-west-1.amazonaws.com/presspage-production-content/uploads/1332/versaurung-970895.jpg" alt="" width="147" height="105" /></td><td valign="top" width="404"><p><strong>Versauerungspotenzial AP [kg SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Das Versauerungspotenzial wird den Beitrag eines Stoffs zur Entstehung von saurem Regen bezeichnet. Dieser f&#252;hrt zu Waldsch&#228;den und der Versauerung von B&#246;den. Au&#223;erdem unterst&#252;tzt er die Korrosion von Metallen und die Zersetzung von Naturstein bei. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem die Emissionen aus der Verbrennung schwefelhaltiger fossiler Brennstoffe wie Kohle und &#214;l bei, sowie Stickoxide, die ebenfalls bei Verbrennungsprozessen freigesetzt werden. Das Versauerungspotenzial wird in kg Schwefeldioxid-&#196;quivalent (SO<sub>2</sub>-&#196;quivalent) angegeben.</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102"><p><img src="{{INLINE_IMAGE_PLACEHOLDER_4}}" alt="" width="167" height="125" /></p></td><td valign="top" width="404"><p><strong>Eutrophierungspotenzial EP [kg PO<sub>4</sub><sup>3</sup>-&#196;quivalent]</strong></p><p>Unter Eutrophierung bzw. &#220;berd&#252;ngung versteht man die lokale Anreicherung von N&#228;hrstoffen in einem &#214;kosystem. In einem Gew&#228;sser kann dies zu vermehrtem Algenwachstum und in der Folge zum biologischen Tod (&#8222;Umkippen&#8220;) des Gew&#228;ssers f&#252;hren. Verantwortlich hierf&#252;r sind vor allem Phosphor und Stickstoff zum Beispiel aus D&#252;ngemitteln oder Haushalts- und Industrieabw&#228;ssern. Ein hoher N&#228;hrstoffeintrag f&#252;hrt au&#223;erdem zur Nitratanreicherung im Grund- und Trinkwasser, wo es zu f&#252;r Menschen giftigem Nitrit reagieren kann. Das &#220;berd&#252;ngungspotenzial wird in PO<sub>4</sub><sup>3-</sup>-&#196;quivalent angegeben.</p><p>&#160;</p></td></tr><tr><td valign="top" width="102">&#160;</td><td valign="top" width="404"><p><strong>Prim&#228;renergieinhalt PEI [MJ]</strong></p><p>Der Prim&#228;renergieinhalt eines Baustoffs beschreibt den zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung des Materials notwendigen Aufwand an Energietr&#228;gern. Dabei wird zwischen nicht erneuerbarer (z.B. Erd&#246;l, Erdgas, Kohle, Uran) und erneuerbarer Prim&#228;renergie (z.B. Strom aus Windkraft) unterschieden. Es handelt sich im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Umweltwirkungen um eine Input-bezogene Wirkungskategorie, die den Verbrauch von begrenzt vorhandenen Ressourcen beschreibt. Der Prim&#228;renergieverbrauch wird in Megajoule (MJ) Prim&#228;renergie angegeben.</p><p><strong>&#160;</strong></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Oekobilanz,Alle]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 Jun 2000 15:00:00 +0200</pubDate>
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