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                    <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 23:46:18 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 12:42:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Moderne Kunst in alten Gemäuern</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/moderne-kunst-in-alten-gemauern/</guid><pp:caseid>356597</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Umbau einer denkmalgesch&#252;tzten Scheune zum Atelier</i></p><p><b class="post-content-teaser"><strong>Kunstliebhaber wissen: In der historischen Atmosph&#228;re alter Geb&#228;ude und Baudenkm&#228;ler gewinnen ausgestellte Bilder und Objekte einen ganz besonderen Reiz. So auch im &#8222;Atelier S&#8220; im baden-w&#252;rttembergischen Waiblingen, das in einer denkmalgesch&#252;tzten Scheune aus dem 17. Jahrhundert beheimatet ist. Der Umbau des bauf&#228;lligen Fachwerkhauses zum lichtdurchfluteten Ausstellungsraum stellte die Stuttgarter Architekten von COASToffice architecture jedoch zun&#228;chst vor eine ganz besondere Herausforderung.</strong></b></p><p></p><p>Wo heute das prachtvolle &#8222;Atelier S&#8220; t&#228;glich seine Scheunentore f&#252;r alle Kunstliebhaber &#246;ffnet, stand vor wenigen Jahren noch ein bauf&#228;lliges Geb&#228;ude, das zu einem denkmalgesch&#252;tzten Ensemble von drei Fachwerkbauten mitten im Ortszentrum geh&#246;rt. Der einsturzgef&#228;hrdete Dachstuhl, morsches Fachwerk und feuchte Au&#223;enw&#228;nde machten nicht nur eine Nutzung der Scheune unm&#246;glich, sondern gef&#228;hrdeten auch durch einen m&#246;glichen Einsturz die Nachbarh&#228;user. &#8222;Die Sanierung und der Umbau eines solchen Baudenkmals ist nat&#252;rlich f&#252;r jeden Architekten etwas ganz Besonderes&#8220;, erkl&#228;rt Katja S&#228;lzer, Architektin von COASToffice architecture. &#8222;Unser oberstes Ziel war es, die Magie des Hauses, das ganz spezielle Ambiente des Rustikalen und Urspr&#252;nglichen zu bewahren und mit den Funktionalit&#228;ten eines modernen Ateliers zu verbinden.&#8220; Neben der originalgetreuen Restaurierung stellte die Architekten vor allem die Versorgung der Innenr&#228;ume mit nat&#252;rlichem Tageslicht vor eine kniffelige Aufgabe, denn die wenigen, kleinen Fenster der Scheune lie&#223;en urspr&#252;nglich kaum einen Sonnenstrahl ins alte Gem&#228;uer.</p><p><strong>Am Anfang stand die originalgetreue Restaurierung</strong></p><p>Um die Standfestigkeit der Scheune zu gew&#228;hrleisten, wurden als erste Sanierungsma&#223;nahme die durch Feuchtigkeit zerst&#246;rten H&#246;lzer des Dachtragwerks und des Holzfachwerks ausgewechselt oder verst&#228;rkt. Sowohl die Bauherren als auch die Architekten und die Zimmerleute von JaKo Baudenkmalpflege GmbH, Rot an der Rot, waren sich dabei einig, dass gr&#246;&#223;ter Wert auf eine originalgetreue Restaurierung gelegt werden sollte. Durch historische Holzverbindungen wie &#220;berblattungen, Zapfen oder Holzn&#228;gel wurden die neuen Holzbalken l&#252;ckenlos in den Bestand eingef&#252;gt. Die Ausfachung der W&#228;nde wurde schlie&#223;lich mit Lehmsteinen und dem Auftragen von Lehmputz im Innenbereich gel&#246;st. Diese klassische Sanierungsmethode sorgt nicht nur heute noch f&#252;r ein nat&#252;rliches Raumklima, sondern ist auch Bestandteil der denkmalgerechten Sanierung. Die alten Bruchsteinw&#228;nde blieben daf&#252;r innen ohne Putz. Ihre Au&#223;enseite war jedoch bereits historisch verputzt, sodass hier 6 cm dicker W&#228;rmed&#228;mmputz die traditionelle Ansicht wiederherstellt, sie aber mit einer zeitgem&#228;&#223;en energetischen Verbesserung kombiniert. F&#252;r eine gleichm&#228;&#223;ige Optik erhielten das Fachwerk im Untergeschoss sowie alle inneren Dachbauteile eine Behandlung mit hell pigmentiertem &#214;l. Dadurch konnte der Kontrast zwischen alten und neuen H&#246;lzern abgemildert und zusammen mit den wei&#223; verputzten Gefachen der W&#228;nde schlie&#223;lich eine ruhige, helle Oberfl&#228;che zum Platzieren der Kunstwerke geschaffen werden.</p><p><strong>Neue Dachfenster sorgen f&#252;r jede Menge Tageslicht</strong></p><p>Damit die Exponate des Ateliers heute und in Zukunft im rechten Licht pr&#228;sentiert werden k&#246;nnen, galt der nat&#252;rlichen Beleuchtung des Geb&#228;udes besondere Aufmerksamkeit. &#8222;Insgesamt wollten wir auch hier die Eingriffe in das historische Geb&#228;ude so gering wie m&#246;glich halten. Deshalb wurden in den W&#228;nden des Erdgeschosses auch keine zus&#228;tzlichen Fenster vorgesehen, sondern lediglich das urspr&#252;ngliche Scheunentor sowie eine ebenfalls schon vorhandene Nebent&#252;r durch Glast&#252;ren ersetzt&#8220;, so Katja S&#228;lzer. F&#252;r nat&#252;rlichen Lichteinfall und besonders viel Tageslicht integrierten die Architekten in das ohnehin komplett zu erneuernde Dach zus&#228;tzlich neun Velux Dachfenster. Sechs von ihnen sind auf einer Seite des Satteldachs eingebaut. Dadurch sind besonders helle Atelier- und Ausstellungsbereiche entstanden, ohne dass zus&#228;tzliche Fenster in die historischen W&#228;nde gebrochen werden mussten. Der Licht&#252;berschuss wird dabei &#252;ber den freien Deckenstreifen direkt an die unteren R&#228;ume abgegeben. Diese offene, lichtdurchflutete Atmosph&#228;re wurde auch in der Gestaltung des eingeschossigen Anbaus aufgegriffen. Hier befindet sich heute die K&#252;che der K&#252;nstlerin, in der das Tageslicht &#252;ber drei weitere Dachfenster direkt auf den Arbeitsbereich f&#228;llt. Das Besondere: Eines von ihnen wurde mit einem per Funk zu bedienenden elektrischen Antrieb ausger&#252;stet. Damit erm&#246;glicht das Velux Elektrofenster trotz der hohen Einbauh&#246;he ein komfortables, automatisches L&#252;ften. &#220;ber die Funksteuerung lassen sich sogar bestimmte Zeiten f&#252;r die Fenster&#246;ffnung festlegen. So kann die K&#252;nstlerin selbst dann planm&#228;&#223;ig l&#252;ften, wenn sie gerade gar nicht in der K&#252;che ist. Zur Grundausstattung geh&#246;rende Regensensoren schlie&#223;en das Fenster dabei selbstt&#228;tig bei aufkommendem Niederschlag oder verhindern das &#214;ffnen bei Regen.</p><p>Knapp 20 Monate haben die Architekten von COASToffice fieberhaft am Umbau der denkmalgesch&#252;tzten Scheune in Waiblingen gearbeitet. Ihr Engagement hat sich gelohnt: Die Besucher des &#8222;Atelier S&#8220; sind noch heute begeistert vom einzigartigen Ambiente des historischen Geb&#228;udes. Und auch die Experten sind sich einig: Diese lichtdurchflutete Scheune ist etwas ganz Besonderes. F&#252;r das kreative Belichtungskonzept erhielt das Umbau- und Sanierungsprojekt u. a. den ersten Preis beim Velux Architekten-Wettbewerb 2010.</p>]]></description><category><![CDATA[Scheune,Atelier,Denkmalschutz,Dachgeschossausbau,Objektberichte,Schraegdach,dachfenster,Mieter-Eigentuemer,Produkte,Alle]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 12:42:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Mehr Licht im Denkmal</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/mehr-licht-im-denkmal/</guid><pp:caseid>356629</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Umbau einer Scheune zum Atelier</i></p><p></p><p>Historische, nicht mehr f&#252;r ihren urspr&#252;nglichen Zweck genutzte St&#228;lle und Scheunen stellen in l&#228;ndlichen Regionen nicht nur eine Raumreserve dar, sie bieten auch Chancen f&#252;r Umnutzungen mit modernen Funktionen in einem ganz speziellen Ambiente des Rustikalen und Urspr&#252;nglichen. Gerade Studios und Ateliers, aber auch B&#252;ros oder Wohnungen entfalten in den &#8222;alte Gem&#228;uern&#8220; einen besonderen, in Neubauten so kaum zu erreichenden Charme.</p><p>V&#246;llig neu zu konzipieren ist jedoch in der Regel die Versorgung der Innenr&#228;ume mit nat&#252;rlichem Tageslicht, denn in der vorhandenen Bausubstanz gibt es oft nur wenige und noch dazu sehr kleine Fenster. Eine innovative L&#246;sung f&#252;r die Belichtung hat das Architekturb&#252;ro COAST office architecture aus Stuttgart beim Umbau einer denkmalgesch&#252;tzten Scheune in Waiblingen verwirklicht. Die ungew&#246;hnliche Idee bescherte dem Projekt den ersten Preis beim Velux Architekten-Wettbewerb 2010.</p><p><strong>Licht von oben f&#252;r die unteren R&#228;ume</strong></p><p>Die Scheune aus dem 17. Jahrhundert stand lange leer und war bei Beginn der Arbeiten bereits extrem stark gesch&#228;digt. Es d&#252;rfte vor allem die Bauweise der W&#228;nde aus Bruchsteinmauerwerk statt aus Holz gewesen sein, die den Totalverlust des aus einem Erdgeschoss und im Hauptteil auch aus einem Dachgeschoss mit Satteldach bestehenden Bauk&#246;rpers verhindert hat.</p><p>Um bei der Sanierung die Eingriffe in den historischen Bestand so gering wie m&#246;glich zu halten, wurden in den W&#228;nden des Erdgeschosses keine Fenster vorgesehen, sondern lediglich das urspr&#252;ngliche Scheunentor sowie eine ebenfalls schon vorhandene Nebent&#252;r durch Glast&#252;ren ersetzt. Daf&#252;r integrierten die Architekten in das ohnehin komplett zu erneuernde Dach insgesamt neun Velux Dachfenster. Drei von ihnen schaffen eine helle und freundliche Atmosph&#228;re im eingeschossigen Anbau, der heute eine K&#252;che enth&#228;lt. Um ein bequemes &#214;ffnen zu erm&#246;glichen, wurde eines dieser Fenster mit einem per Funk zu bedienenden elektrischen Antrieb ausger&#252;stet. Dieses Velux Elektrofenster erh&#246;ht aber nicht nur den Bedienkomfort, sondern kann auch f&#252;r die automatische L&#252;ftung verwendet werden. &#220;ber die Funksteuerung lassen sich bestimmte Zeiten f&#252;r die Fenster&#246;ffnung festlegen, sodass ein planm&#228;&#223;iges L&#252;ften auch bei Abwesenheit der Bewohner sichergestellt ist. Zur Grundausstattung geh&#246;rende Regensensoren schlie&#223;en das Fenster selbstt&#228;tig bei aufkommendem Niederschlag oder verhindern das &#214;ffnen bei Regen.</p><p>Sechs weitere Dachfenster sind auf einer Seite des Satteldachs angeordnet und sorgen f&#252;r einen sehr hellen, lichttechnisch &#252;berhaupt nicht mehr an einen Scheunenboden erinnernden Raum. Damit dieser Licht&#252;berschuss tags&#252;ber auch dem Erdgeschoss zugutekommt, endet der neu eingezogene Dielenfu&#223;boden der oberen Etage etwa 1 m vor der Traufwand. Durch den offenbleibenden, mit einem Glasgel&#228;nder gesicherten Deckenstreifen dringt das Tageslicht direkt von den Dachfenstern in die unteren R&#228;ume.</p><p>Dadurch entstehen dort gut ausgeleuchtete Atelier- und Ausstellungsbereiche, ohne dass zus&#228;tzliche Fenster in die historischen W&#228;nde gebrochen werden mussten. Eine ungew&#246;hnliche L&#246;sung, mit der die Bauherren unter anderem auch deshalb sehr zufrieden sind, weil gro&#223;e ungest&#246;rte Wandfl&#228;chen f&#252;r das Aufh&#228;ngen bzw. Aufstellen der Kunstwerke erhalten werden konnten. Der offene Deckenstreifen l&#228;sst im Obergeschoss einen spannenden galerieartigen Raum entstehen.</p><p><strong>Originalgetreue Restaurierung</strong></p><p>Mit dem Umbau konnte der Scheune nicht nur eine komplett neue Funktion gegeben, sondern - ganz im Sinne der Denkmalpflege - auch ein originales Zeugnis fr&#252;herer Baukunst vor dem Verfall bewahrt werden. Am Beginn der Arbeiten standen jedoch zun&#228;chst ein einsturzgef&#228;hrdeter Dachstuhl, morsches Fachwerk und feuchte Au&#223;enw&#228;nde. Um die Standfestigkeit wieder zu gew&#228;hrleisten, wurden als erste Sanierungsma&#223;nahme die durch Feuchtigkeit zerst&#246;rten H&#246;lzer des Dachtragwerks und des Holzfachwerks ausgewechselt oder verst&#228;rkt.</p><p>Sowohl die Bauherren als auch die Architekten und die Zimmerleute von JaKo Baudenkmalpflege GmbH, Rot an der Rot, waren sich dabei einig, dass gr&#246;&#223;ter Wert auf eine originalgetreue Restaurierung gelegt werden sollte. Neue Balken oder Verst&#228;rkungen wurden wie die historische Konstruktion aus Fichte gefertigt und mit traditionellen Techniken der Holzverbindung, etwa durch &#220;berblattungen, Zapfen oder Holzn&#228;gel, in den Bestand eingef&#252;gt.</p><p>Die Ausfachung der W&#228;nde mit Lehmsteinen und das Auftragen von Lehmputz im Innenbereich sorgen nicht nur f&#252;r ein nat&#252;rliches Raumklima, sondern sind auch Bestandteil der denkmalgerechten Sanierung. Die alten Bruchsteinw&#228;nde blieben innen ohne Putz. Ihre Au&#223;enseite war jedoch historisch verputzt, sodass hier 6 cm dicker W&#228;rmed&#228;mmputz die traditionelle Ansicht wiederherstellt, sie aber mit einer zeitgem&#228;&#223;en energetischen Verbesserung kombiniert.</p><p><strong>Dachstuhl mit Kontersparren verst&#228;rkt</strong></p><p>Auch der Neuaufbau des Dachs ist eine gelungene Synthese aus &#252;berlieferten Techniken und moderner Funktionalit&#228;t. Ausgangspunkt waren hier die vorhandenen bzw. erg&#228;nzten oder erneuerten Sparren, die als Zeugen der urspr&#252;nglichen Bauweise sichtbar bleiben sollten. Vor allem die Balkenk&#246;pfe der Zwischendecke und die Fu&#223;punkte der Sparren ben&#246;tigten umfangreiche Sicherungs- und Sanierungsma&#223;nahmen. Doch auch damit konnte keine ausreichende Sicherheit f&#252;r die Tragf&#228;higkeit der historischen Holzkonstruktion hergestellt werden. Man h&#228;tte die Sparren nun sichtbar aufdoppeln k&#246;nnen, damit aber auch die urspr&#252;ngliche Ansicht der Dachunterseite stark verf&#228;lscht und in ihren Proportionen ver&#228;ndert. Deshalb kamen nicht sichtbare Kontersparren zum Einsatz. Auf den alten Sparren wurden zun&#228;chst eine Brettschalung und die Dampfbremse aufgebracht. Erst dar&#252;ber befinden sich die Kontersparren 10/16 cm, die von au&#223;en mit Vollgewindeschrauben durch die Schalung hindurch in ihren historischen Pendants befestigt sind. Von au&#223;en sind die neu entstandenen Sparrenfelder mit einer diffusionsoffenen Wand- und Dachplatte (DWD) geschlossen, wodurch der Hohlraum f&#252;r eine Zellulose-Einblasd&#228;mmung entstand. Den Abschluss bildet eine Falzziegeldeckung auf Konterlattung und Lattung.</p><p>Wie das Fachwerk im Untergeschoss erhielten auch alle inneren Dachbauteile eine Behandlung mit hell pigmentiertem &#214;l, was den Kontrast zwischen alten und den neuen H&#246;lzern abmildert und zusammen mit den wei&#223; verputzten Gefachen der W&#228;nde eine ruhigere, gleichm&#228;&#223;ig helle Oberfl&#228;che zum Platzieren der Kunstwerke schafft.</p>]]></description><category><![CDATA[Scheune,Atelier,Denkmalschutz,Dachgeschossausbau,Objektberichte,dachfenster,Handwerk,Schraegdach,Alle]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 12:30:00 +0200</pubDate>
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