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                    <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Tue, 08 Sep 2026 02:08:16 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Mon, 30 Mar 2020 16:02:02 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Presse-Forum VELUX Deutschland | VELUX]]></title>
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                        <title>Über 1,5 Millionen Kinder leben in feuchten Wohnungen</title>
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                        <guid>https://presse.velux.de/ueber-15-millionen-kinder-leben-in-feuchten-wohnungen/</guid><pp:caseid>377108</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Studie der Denkfabrik RAND mit 158.833 Befragten in Deutschland</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Berlin, 26. November 2019. Das Healthy Homes Barometer 2019 von Velux beleuchtet die Gesundheitsrisiken von Kindern in ihrem Wohnumfeld und in Schulen. Einkommensschwache Familien sind &uuml;berproportional betroffen.</strong></p>

<p>Kinder und Heranwachsende sind weit mehr als Erwachsene einem gesundheitssch&auml;dlichen Wohnumfeld ausgesetzt. 3,7 Millionen, das entspricht 35 Prozent der Kinder unter 16 Jahren in Deutschland, leben in ungesunden H&auml;usern und Wohnungen. 1,53 Millionen berichten &uuml;ber Feuchtigkeit in ihren Kinderzimmern, 2,52 Millionen &uuml;ber zu viel L&auml;rm, je 400.000 &uuml;ber zu wenig Tageslicht und zu wenig W&auml;rme. Das ist das Ergebnis einer <a href="http://www.rand.org/t/RR3256">Meta-Studie</a> der Denkfabrik RAND Europe &uuml;ber die Effekte des Wohnumfeldes auf die Gesundheit von Kindern auf Basis der European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC). Auftraggeber der europ&auml;isch angelegten Studie ist Velux, weltweit gr&ouml;&szlig;ter Hersteller von Dachfenstern. F&uuml;r diese Studie hat sich RAND Europe auf den Datensatz von 158.833 deutschen Haushalten gest&uuml;tzt, in denen Kinder unter 16 Jahre leben.</p>

<p>Zu hohe Feuchtigkeits- und L&auml;rmwerte in Wohnungen sowie zu wenig Licht und frische Luft haben verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit: 522.000 Kinder, das entspricht knapp f&uuml;nf Prozent aller Kinder unter 16 Jahren in Deutschland, berichten &uuml;ber einen eingeschr&auml;nkten Gesundheitszustand. Diejenigen, die in feuchten Wohnungen leben, beklagen sich zu fast 15 Prozent h&auml;ufiger &uuml;ber mangelndes Wohlbefinden als die &uuml;brigen Kinder. In schlecht beheizten Wohnungen sind es &uuml;ber 50 Prozent. Vor allem in der Gruppe der Kinder, die aus einkommensschwachen Familien stammen und &uuml;berproportional in schlecht sanierten Mietwohnungen leben, ist dieser Wert im Vergleich zu der &uuml;brigen Bev&ouml;lkerung um fast 50 Prozent erh&ouml;ht.</p>

<p>&bdquo;Im Hinblick auf die angestrebten Klimaziele darf es keine alleinige Fixierung auf energetische Aspekte der Sanierung geben&ldquo;, so Jacob Madsen, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Velux Deutschland. &bdquo;Gesundheitsfragen m&uuml;ssen bei den Pl&auml;nen der Bundesregierung zur Modernisierung der Bausubstanz eine mindestens genau so gro&szlig;e Rolle spielen&ldquo;.</p>

<p><strong>Beste Rahmenbedingungen f&uuml;r die Ausbildung von Kindern?</strong></p>

<p>Feuchte Wohnungen sind auch f&uuml;r 200.000 Fehltage j&auml;hrlich in deutschen Schulen verantwortlich. Ebenfalls alarmierend sind die oft schlecht gel&uuml;fteten Klassenzimmer in den Schulen. Viele Bauplanungen ber&uuml;cksichtigen nicht genug Frischluft-Zufuhr, dadurch entsteht schlechte Luft in den Klassenr&auml;umen. Intensives L&uuml;ften in den kleinen Pausen reicht dann auch nicht aus, um in einen akzeptablen Ausgangszustand (max. 1.000 parts per million (ppm) CO<sub>2</sub>) zur&uuml;ckzukommen. Das Umweltbundesamt weist in seinen Ver&ouml;ffentlichungen auf verschiedene Studien hin, in denen CO<sub>2</sub>-Werte von teilweise &uuml;ber 2.000 ppm gemessen wurden. Konzentrationsf&auml;higkeit und Lernerfolg k&ouml;nnen dabei um bis zu 15 Prozent<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> sinken. Bis 1.500 ppm gilt die Luft als annehmbar.</p>

<p>&bdquo;Die hohe Zahl der Kinder, die in einem reichen Land wie Deutschland in feuchten, zu dunklen und kalten Wohnungen leben, ist bedenklich. W&uuml;rden alle betroffenen Wohnungen und H&auml;user angemessen saniert, k&ouml;nnte sich der Gesundheitszustand von 180.000 Kindern merklich verbessern &ndash; das entspricht einem Drittel aller Kinder, die wegen des Wohnumfeldes gesundheitlich beeintr&auml;chtigt sind&ldquo;, so Jacob Madsen.</p>

<p><em>+++ Bei Nutzung dieser Pressemitteilung freuen wir uns auf Social Media &uuml;ber die Nennung des Hashtags #HealthyHomesBarometer + + +</em></p>

<p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Haverinen-Shaughnessy & Shaughnessy: Effects of Classroom Ventilation Rate and Temperature on Students, 2015</p>]]></description><category><![CDATA[ArchitektenPlaner,Handwerk,Handel,Mieter-Eigentuemer,Studie,Wohngesundheit,Healthy Home,Healthy Living,Wohnkomfort,Unternehmen,Architekten-Planer]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 10:00:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1332/velux-hhb-135450-01.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_hhb_135450-01]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[1,53 Millionen Kinder in Deutschland berichten &amp;uuml;ber Feuchtigkeit in ihren Kinderzimmern.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Heute schon für morgen bauen</title>
                        <link>https://presse.velux.de/heute-schon-fur-morgen-bauen/</link>
                        <guid>https://presse.velux.de/heute-schon-fur-morgen-bauen/</guid><pp:caseid>356852</pp:caseid><description><![CDATA[<p><i class="post-content-subhead">Velux Model Home 2020 Projekt belegt: Energieeffizienz und Wohnkomfort gehen beim Bauen Hand in Hand</i></p><p><b class="post-content-teaser">Hamburg, Mai 2015. Um zu zeigen, dass CO2-neutrale Geb&#228;ude ohne Einbu&#223;en in Bezug auf Komfort und Wohnqualit&#228;t errichtet werden k&#246;nnen, hat die Velux Gruppe im Rahmen des europaweiten Model Home 2020 Projekts sechs Konzepth&#228;user auf Basis der Aktivhaus-Prinzipien &#8222;Energie, Raumklima und Umwelt&#8220; errichtet und nach ihrer Fertigstellung wissenschaftlich begleiteten Praxistests unterzogen. Die nun vorliegenden Ergebnisse belegen, dass bereits mit heutigen Technologien und Materialien Geb&#228;ude im Einklang mit den voraussichtlichen Geb&#228;ude-Energiestandards f&#252;r 2020 gebaut werden k&#246;nnen, die ihren Nutzern zugleich eine hohe Lebensqualit&#228;t und ein gesundes Raumklima bieten. Die gewonnenen Erkenntnisse leisten damit einen wichtigen Beitrag f&#252;r die Entwicklung von zukunftsf&#228;higen Geb&#228;uden, die sich den modernen Arbeits- und Lebensrhythmen anpassen und nicht umgekehrt.</b></p><p>&#160;</p><p>90 Prozent des t&#228;glichen Lebens findet heutzutage innerhalb von Geb&#228;uden statt. Trotzdem bietet rund ein Drittel von Europas Geb&#228;udebestand seinen Nutzern kein gesundes Raumklima. Dar&#252;ber hinaus sind Geb&#228;ude f&#252;r gut 40 Prozent des europ&#228;ischen Energieverbrauchs verantwortlich. Vor diesem Hintergrund hat sich die Velux Gruppe zum Ziel gesetzt, die Entwicklung nachhaltiger und gesunder Geb&#228;ude voranzutreiben. Um zu zeigen, dass bereits mit den heute verf&#252;gbaren Kenntnissen und Baumaterialien CO<sub>2</sub>-neutrale Geb&#228;ude errichtet werden k&#246;nnen, ohne dabei Kompromisse bei der Wohnqualit&#228;t einzugehen, errichtete der weltweit gr&#246;&#223;te Hersteller von Dachfenstern im Rahmen des Model Home 2020 Projekts an europaweit sechs Standorten nachhaltige Geb&#228;ude der n&#228;chsten Generation. Diese sogenannten Aktivh&#228;user stehen f&#252;r die Vision von Neubauten und Modernisierungen, bei denen das Wohlbefinden der Nutzer im Mittelpunkt steht und die durch synergetische Interaktion der drei Leitprinzipien Energie, Innenraumklima und Umweltschutz mehr geben als sie nehmen.</p><p>&#160;</p><p>Um die theoretischen Berechnungen zu &#252;berpr&#252;fen und herauszufinden wie die H&#228;user im t&#228;glichen Betrieb funktionieren, wurden sie nach ihrer Fertigstellung und der &#220;bergabe an ihre Nutzer von interdisziplin&#228;ren Forscherteams aus Architekten, Soziologen sowie Geb&#228;udetechnikern &#252;ber einen Zeitraum von bis zu zweieinhalb Jahren wissenschaftlich begleitet. Hierbei erfassten und dokumentierten die Wissenschaftler den Gesamtenergieverbrauch und die Energieproduktion der Model Homes. Gleichzeitig nahmen sie auch die Raumluft und Tageslichtqualit&#228;t der Geb&#228;ude genau unter die Lupe, denn eine gute Energiebilanz allein schafft noch kein gesundes Umfeld f&#252;r die Nutzer. Deren subjektiven Bewertungen wurden im Rahmen von Befragungen aufgezeichnet und ausgewertet. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Model Home 2020 Projekts zeigen, wie gut Lebensqualit&#228;t und Energieeffizienz miteinander in Einklang gebracht werden k&#246;nnen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Sonnenlicht versorgt Geb&#228;ude und Menschen mit Energie </strong></p><p>Die als Null- oder Plus-Energieh&#228;user konzipierten und mit aktuell verf&#252;gbaren Technologien errichteten Geb&#228;ude erf&#252;llen bereits heute die voraussichtlich f&#252;r 2020 geltenden Geb&#228;ude-Energiestandards. Dabei wird die ben&#246;tigte Energie fast vollst&#228;ndig durch erneuerbare Energien erzeugt. Hierbei kommen sowohl Solarthermie- als auch Photovoltaik-Module zum Einsatz. Da alle sechs Geb&#228;ude in &#220;bereinstimmung mit den Aktivhaus-Prinzipien konstruiert wurden, zeichnen sie sich dar&#252;ber hinaus durch eine intelligente Tageslichtarchitektur aus. Gro&#223;e vertikale Glasfl&#228;chen in Kombination mit Dachfenstern und Tageslichtspots versorgen die Innenr&#228;ume aller sechs Projekte mit reichlich Tageslicht und reduzieren den j&#228;hrlichen Stromverbrauch f&#252;r k&#252;nstliche Beleuchtung. Zudem sorgen die solaren Energiegewinne durch die Fenster daf&#252;r, dass in den &#220;bergangszeiten die Heizung l&#228;nger aus bleiben kann.</p><p>&#160;</p><p>Die Sonnenstrahlen tragen aber nicht nur zur Deckung des Energiebedarfs der Geb&#228;ude bei, sondern der &#252;berdurchschnittlich hohe Tageslichteinfall in den Geb&#228;uden wirkt sich auch positiv auf ihre Nutzer aus. &#8222;Alle Familien zeigten sich besonders zufrieden mit der Tageslichtversorgung im Haus und bezeichneten Licht als einen der wichtigsten Vorteile. Sie waren beeindruckt von der Menge an Licht, seiner positiven Wirkung und wie wenig Kunstlicht auch bei wolkenverhangenem Himmel notwendig war&#8220;, erkl&#228;rt Moritz Fedkenheuer von der Humboldt Universit&#228;t zu Berlin. Praktisch alle Familien in den Model Homes machten die Erfahrungen, die Yasmin Dorfstetter in Bezug auf das Sunlighthouse im &#246;sterreichischen Pressbaum wie folgt beschreibt: &#8222;In der Nachbarschaft waren wir immer die letzten, die das Licht einschalten mussten.&#8220; Und Christian Oldendorf, der mit seiner Familie das LichtAktiv Haus in Deutschland auf Herz und Nieren gepr&#252;ft hat, konkretisiert die positive Auswirkung auf Gem&#252;t und Gesundheit: &#8222;Es ist immer wieder ein tolles Gef&#252;hl, nach Hause zu kommen. Durch das viele Tageslicht ist es im ganzen Haus stets hell und freundlich, ganz egal, wie das Wetter ist. Das &#252;bertr&#228;gt sich auch auf die eigene Stimmung, man ist automatisch besser drauf. Aber nicht nur die Stimmung ist besser, wir haben bemerkt, dass wir seit unserem Einzug bedeutend weniger krank waren und f&#252;hren das auf unsere neue Umgebung zur&#252;ck.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Optimales Innenraumklima durch nat&#252;rliche Ventilation </strong></p><p>Dar&#252;ber hinaus spielen die Fenster eine zentrale Rolle bei der Be- und Entl&#252;ftung der sechs Model Homes. Hierf&#252;r messen Sensoren kontinuierlich Temperatur, CO<sub>2</sub>-Konzentration und Luftfeuchtigkeit und &#246;ffnen und schlie&#223;en die Fenster automatisch bei Bedarf. Zudem wurde bei allen Geb&#228;uden bereits in der Planungsphase auf die strategische Platzierung der Dach- und Fassadenfenster geachtet, um die Wirkung des sogenannten Kamineffekts zu unterst&#252;tzen. Dabei steigt warme, verbrauchte Luft nach oben und zieht durch in &#220;berkopfh&#246;he montierte Dachfenster ab, w&#228;hrend von unten frische Luft nachstr&#246;mt. Damit sorgen Wind und Temperaturunterschiede zwischen au&#223;en und innen f&#252;r eine gute Frischluftzufuhr und gew&#228;hrleisten &#252;ber das ganze Jahr hinweg angenehme Temperaturen und ein gesundes Raumklima.</p><p>&#160;</p><p>Im Hochsommer wirken die sensorgesteuerten Sonnenschutzelemente und Fenster wie eine nat&#252;rliche Klimaanlage und sorgen f&#252;r angenehm k&#252;hle Temperaturen im Inneren. &#8222;Wir bef&#252;rchteten anfangs, dass ein Fensteranteil von &#252;ber 50 Prozent der Wohnnutzfl&#228;che nicht nur viel Tageslicht, sondern auch Hitze ins Haus bringt&#8220;, erinnert sich Ludwig Dorfstetter an die Bedenken beim Einzug. &#8222;Das Sunlighthouse hat unsere Hitzebedenken jedoch Tag f&#252;r Tag widerlegt: Das Innenklima war zu jeder Jahreszeit sehr angenehm.&#8220;</p><p>&#160;</p><p>Damit belegen die projekt&#252;bergreifenden Ergebnisse des Model Home 2020 Experiments, dass ein dynamisches System von Fenstern in Verbindung mit Sonnenschutzelementen auch bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein gutes Raumklima gew&#228;hrleistet. Zudem belegen die Ergebnisse des deutschen Model Home Projektes, dass eine bedarfsgerechte nat&#252;rliche L&#252;ftung ohne W&#228;rmer&#252;ckgewinnung auch im Winter die Frischluftzufuhr sicherstellen kann, ohne dass der Energieverbrauch f&#252;r die Heizung steigt.</p><p>&#160;</p><p><strong>Automation und Visualisierung steigern Energieeffizienz</strong></p><p>Smart Home Technologien wie die sensorgesteuerte, automatische nat&#252;rliche Klimatisierung spielen aber nicht nur eine wichtige Rolle bei der Gew&#228;hrleistung eines gesunden Raumklimas. Die damit verbundenen Kontrollm&#246;glichkeiten der Geb&#228;udetechnik erm&#246;glichen es zudem, &#252;ber den Kalkulationen liegende Energieverbr&#228;uche fr&#252;hzeitig zu identifizieren und darauf zu reagieren. So sorgten beispielsweise fehlerhafte W&#228;rmepumpen und Probleme mit der Hydraulik der Heizungsanlage in einigen F&#228;llen f&#252;r Abweichungen vom erwarteten Energiebedarf. Entdeckt und dann nachgeregelt wurden diese Probleme zumeist vom Kontrollsystem, das in den H&#228;usern installiert worden war. &#8222;Damit zeigt sich, dass komplexe Geb&#228;udesysteme &#252;berwacht werden m&#252;ssen, damit sichergestellt ist, dass das Haus so funktioniert wie es soll&#8220;, erkl&#228;rt Thomas Wilken von der Technischen Universit&#228;t Braunschweig und Verantwortlicher f&#252;r die technische &#220;berwachung des LichtAktiv Hauses in Hamburg. Dar&#252;ber hinaus hat die Visualisierung der verbrauchten und erzeugten Energie auf gro&#223;en Bildschirmen in den Geb&#228;uden einen positiven Effekt auf die Einstellung der Bewohner. &#8222;Nach dem Monitoring des Model Home 2020 Projekts k&#246;nnen wir als Fazit ziehen, dass sich pr&#228;zise Informationen &#252;ber den Energieverbrauch in positiver und energiesparender Weise auf die t&#228;glichen Routinen der Bewohner auswirkt&#8220;, erkl&#228;rt Moritz Fedkenheuer von der Humboldt Universit&#228;t zu Berlin. Das best&#228;tigt auch Christian Oldendorf: &#8222;Das faszinierende an der ganzen Technik ist, dass wir die Verbrauchsdaten jederzeit selbst auf den eingebauten Bildschirmen ablesen k&#246;nnen. Dadurch ist unsere Sensibilit&#228;t f&#252;r den Energieverbrauch deutlich gestiegen.&#8220;</p><p>&#160;</p><p><strong>Fazit und Ausblick</strong></p><p>Das Experiment Model Home 2020 zeigt, wie Geb&#228;ude konzipiert sein m&#252;ssen, die die f&#252;r 2020 angestrebten gesetzlichen Vorgaben f&#252;r den Energieverbrauch von Geb&#228;uden erf&#252;llen und den &#246;kologischen Fu&#223;abdruck minimieren. F&#252;r die Nutzer bedeutet das nicht nur geringere Betriebskosten durch die Nutzung von regenerativen Energien, sondern vor allem h&#246;here Lebensqualit&#228;t in Form von frischer, gesunder Raumluft, einem hohen Anteil an Tageslicht und einem ganzj&#228;hrig angenehmen Raumklima. &#8222;Angepasst an unterschiedliche klimatische Bedingungen belegen diese Projektstudien die Praxistauglichkeit des Ansatzes von energieeffizienten und gleichzeitig behaglichen Wohnr&#228;umen&#8220;, erkl&#228;rt Lone Feifer, Leiterin des europaweiten Velux Model Home 2020 Projekts. &#8222;Die sechs im Rahmen des Experiments realisierten Geb&#228;ude in D&#228;nemark, Deutschland, &#214;sterreich, Frankreich und England sind f&#252;r Velux ein weiterer Schritt hin zu der Vision eines klimaneutralen Hauses, das sich mit Hilfe dynamischer Bauteile wie automatische Dachfenster, Rolll&#228;den und Sonnenschutzprodukte an seine Umwelt anpasst und ein optimales Innenraumklima schafft.&#8220;</p><p><strong>&#160;</strong></p><p>Auch nach Abschluss des Model Home 2020 Projekts arbeitet Velux weiter an der L&#246;sungsfindung f&#252;r nachhaltige und gesunde Geb&#228;ude &#8211; sowohl im Bestand als auch im Neubau. Bis heute hat das Unternehmen &#252;ber 20 Demonstrationsgeb&#228;ude und Aktivh&#228;user gebaut und plant derzeit weitere Projekte, wie beispielsweise das RenovActive Projekt in Br&#252;ssel. Die Modernisierung eines Doppelhauses aus den 1920er Jahren auf Basis der Activehaus-Prinzipien zeichnet sich durch die Reproduzierbarkeit in finanzieller und technischer Hinsicht aus.</p><p>&#160;</p>]]></description><category><![CDATA[energieeffizienz,Wohnkomfort,Natuerlich Klimatisieren,Tageslicht(loesungen),Automatisierung,Lueften,Alle,Architekten-Planer,Mieter-Eigentuemer,Architektur,Wohngesundheit,LichtAktiv Haus (D),model home 2020]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2015 11:00:00 +0200</pubDate>
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